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Amerikaner auf Ahnen-Forschungsreise in Jülich

Jülich – Ken Gulick besucht mit Familie die Herzogstadt –  Historische Zitadellenführung, Stöbern im Stadtarchiv, Stadtbummel und Empfang bei Bürgermeister Axel Fuchs – mit einem zweitägigen Programm wurde Ken Gulick mit Schwester und Schwager in Jülich willkommen geheißen – in der Stadt, die seiner Familie einst den Namen gab.

Einst – das ist das Jahr 1653, als Hendrick Von Gulick in Amsterdam nachweislich ein Schiff mit Ziel New Amsterdam (heute New York City) bestieg. Ken Gulick ist einer seiner vielen Nachfahren, deren Name korrekterweise „Jülich“ ausgesprochen wird und Zeichen dafür ist, dass Hendrick Von Gulick aus der Herzogstadt stammt.

Auf der Suche nach „Wurzeln“ ihrer Vergangenheit machten sie zunächst Station im Stadtarchiv, wo ihnen Archivarin Susanne Richter zahlreiche Fragen beantworten und Exponate präsentieren konnte. Besonders interessiert zeigte sich die Familie an einem sehr detailreichen historischen Kupferstich der Belagerung Jülichs aus dem Jahr 1610 – immerhin war das die Zeit, die ihr Stammvater erlebt hat. Auch die Darstellung des Jülicher Wappens, historische Personenstandsregister und viele Jahrhunderte alte Ratsprotokolle interessierten und mit Hilfe des historischen Films „Rundgang durch das schöne Jülich“ von Raoul Beyss aus dem Jahr 1939-1940 konnten sie sich einen Eindruck verschaffen vom „alten“ Jülich vor der Zerstörung durch den Krieg.

Bei einem anschließenden kurzen Empfang bei Bürgermeister Axel Fuchs war das Staunen bei den Amerikanern groß, als Axel Fuchs als Mitglied der St. Antonii und St. Sebastiani-Armbrustschützenbruderschaft Jülich in sein Regal griff und ein Buch entnahm, in dem alle Schützenbrüder aufgelistet waren – und auch der Name Gulick mehrfach auftauchte. Auch wenn sich nicht zweifelsohne belegen lässt, dass Heinrich oder Henry tatsächlich Urahn Hendrick Von Gulick war, war es doch ein freudig-überraschendes Ergebnis und Erlebnis.

Die Amerikaner konnten sich jedoch in puncto Überraschungsmoment auch revanchieren und überreichten Bürgermeister Axel Fuchs ein Porträtbild von Familienmitglied Luther Gulick, der 1891 als Direktor an einer Schule für Leibeserziehung in Massachusetts tatsächlich das Basketballspiel erfinden ließ. Es war eine von ihm an seine Studentengruppe gerichtete Aufgabe, Ballspielvarianten für die Winterzeit zwischen Football und Baseball-Saison zu ersinnen – allerdings ohne viel Körperkontakt, um Verletzungen zu vermeiden. Und so kam es, dass sein Schüler James Naismith binnen einer Stunde die ersten Grundregeln für das Basketballspiel niederschrieb – im Auftrag eines „Jülichers“.

Bürgermeister Axel Fuchs freute sich über diese und zahlreiche weitere lebhaft ausgetauschte Anekdoten, führte die Gäste durch Großen und Kleinen Sitzungssaal, plauderte über Parteien, Kunst und Wahlen und bedankte sich für den kurzweiligen Besuch mit einem Präsentkorb – gefüllt mit Jülicher Souvenirs, so dass die Amerikaner „ihr“ Wappen auf Untersetzern, Aufklebern und Anstecknadeln stolz nach Hause tragen konnten.

Ein besonderer Höhepunkt des zweitägigen Besuchs in Jülich war zweifelsohne eine dreistündige Spezialführung mit Gästeführerin Mariele Egberts rund um und durch die Zitadelle. Ebenso groß wie das Staunen war die Zahl der Fragen rund um die lange Historie der Festung – die ja immerhin schon stand, als Hendrick Von Gulick in Amerika an Land ging. Ob Kasematten, Bastionen, Kanonen, die Schlosskapelle, der Schlosskeller und vor allem die aktuelle Ausstellung „Schutz-Raum-Gewalt“ – die amerikanischen „Jülicher“ zeigten sich sichtlich beeindruckt von der wechselvollen und prägenden Geschichte der Stadt, deren Namen sie seit vielen Generationen tragen.

Im Informationszentrum der Via Belgica entdeckten sie im Fußboden dort eingelassene Bodenreliefs, die den Namen Jülich in verschiedenen Sprachen und Epochen aufzeigen. Groß war die Freude, dort auch ihre amerikanische Schreibweise „Gulick“ zu finden. Besonders angetan hatte es ihnen die Geschichte um die Jülicher „Muttkrate“ – „Mudscratcher“. Bereits im Rathaus bei einem Rundgang mit Bürgermeister Axel Fuchs waren die Gulicks auf Bilder und Reliefs des Künstlers Marc Remus aufmerksam geworden – der schließlich auch mit seinen Kunstwerken seine große Verbundenheit mit Jülich und Jülichern beweist. So statteten die Gulicks der Galerie an der Zitadelle noch einen Besuch ab. Mit zwei „Jülich-Bildern“ von Marc Remus, den vielen Wappen-Souvenirs und zahlreichen neuen Eindrücken im Gepäck traten sie ihre Weiterreise nach Amsterdam an – weiter auf der Spurensuche von Hendrick Von Gulick…

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Kreissparkasse Ahrweiler spendet 10.000 Euro an von Hochwasser betroffenen Landkreis St. Wendel

Ahrweiler – Die Schäden durch Starkregen und Unwetter nehmen deutschlandweit zu. Zahlreiche Tiefs sorgen für Schauer und Gewitter. In einigen Teilen des Landkreises St. Wendel sind Keller überflutet und Häuser beschädigt worden. Mehreren Betroffenen ist ein hoher wirtschaftlicher Schaden entstanden, bei Vereinzelten bedroht er sogar deren Existenz. Hierauf hat die Kreissparkasse Ahrweiler unmittelbar reagiert und 10.000 € Soforthilfe an den Landkreis St. Wendel gespendet.

Mit der Spende soll den Bewohnerinnen und Bewohnern, die durch das Hochwasser in Not geraten sind, schnell und unkompliziert geholfen werden. Über die Spende wird sichergestellt, dass die Hilfe allen Betroffenen zuteilwird, die sie benötigen.

„Es gehört zu unserem Selbstverständnis, dann sofort und schnell zu helfen, wenn Hilfe vonnöten ist. Insbesondere berührt dieses Ereignis uns aus eigener Erfahrung. Somit gilt es umso mehr Solidarität und Hilfsbereitschaft zu zeigen.“ betont Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler, die Wichtigkeit der Hilfsmaßnahme und führt weiter aus: „Wir können vielleicht keine Keller auspumpen, aber wir können die Betroffenen auf diese Weise unterstützen. Durch gemeinsames Handeln kann auch diese Notsituation bewältigt werden. Gemeinsam sind wir stark.“

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Auftakttour in Aachen – Fahrradsommer 2024 lockt in den Öcher Bösch

Aachen – Der Aachener Fahrradsommer findet in diesem Jahr zum 30. Mal statt. Wie schon in den vielen Jahren zuvor hat die Stadt im Rahmen ihrer Kampagne „FahrRad in Aachen“ wieder eine Rundstrecke ausgeschildert. Diesmal lockt sie in den Aachener Wald (Öcher Bösch). Die Hinweistafeln bleiben bis zum Herbst 2024 hängen. Die Auftakttour startet am Sonntag, 16. Juni, um 13.30 Uhr auf dem Aachener Markt.

Die Haupttour verläuft durch den Öcher Bösch und ist 20,4 Kilometer lang, eine kürzere, rund 15,3 Kilometer, lange Route führt an einigen Stauanlagen in Aachen vorbei. Die gemütliche Fahrt durch den Aachener Stadtwald mit einigen Steigungen bietet Erholung und Entspannung für die ganze Familie.

Die genaue Streckenbeschreibung finden Interessierte unter www.aachen.de/fahrrad (Stichwort Aachener Fahrradsommer Tour 2024). Die Tour-Flyer liegen in den Verwaltungsgebäuden aus oder können bei Stephanie Küpper, Projektleiterin „FahrRad in Aachen“, über folgende Mailadresse angefordert werden: fahrrad-in-aachen@mail.aachen.de.

Neue Touren vorschlagen

Küpper ruft alle Interessierten auf, ihr für die nächsten Jahren schöne Fahrradtouren für die Fahrradsommer der nächsten Jahre vorzuschlagen. Sie sollten 20 bis 23 Kilometer lang sein.

Fahrradsommer und Stadtradeln

Überdies weist die Projektleiterin darauf hin, dass alle, die an der Auftakttour des Fahrradsommers teilnehmen, bei der Aktion Stadtradeln mit dem Fahrrad zurückgelegte Kilometer für Aachen sammeln können. Dieser bundesweite Wettbewerb www.stadtradeln.de geht in der Stadt Aachen noch bis zum 21. Juni. „Um mitmachen zu können, muss man nicht unbedingt mehr Fahrrad fahren als sonst und aufs Auto braucht niemand zu verzichten. Es reicht, wenn alle, die mit dem Fahrrad unterwegs sind, ihre Kilometer, die sie ohnehin in der Zeit vom 1. bis 21. Juni zurücklegen, für Aachen eintragen“, sagt Stephanie Küpper: „Jeder Kilometer zählt!“

Beim Schulradeln mitmachen

Für die Aachener Schulen gibt es überdies den Wettbewerb Schulradeln. Das Ziel ist, die Schüler*innen fit für das Radeln im Alltag und in der Freizeit zu machen. Durch die Aktion kann bereits in jungen Jahren die Grundlage für das spätere nachhaltige Mobilitätsverhalten gelegt werden. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen wird alle teilnehmenden Schulen zum Jahresende auszeichnen.

 

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Drei Jahre Fluthilfe – Mit dem Regen kommt die Angst

Region/Bad Neuenahr/Bad Homburg – Die Katastrophennacht vom 14. auf den 15. Juli 2021, in der Teile der Bundesländer Nordrhein- Westfalen und Rheinland-Pfalz von einer verheerenden Flut heimgesucht wurden, ist vielen noch in Erinnerung. Auch fast drei Jahre nach dem Ereignis sind die Folgen noch immer spürbar.
Klaudia Skodnik, 1. Vorsitzende von Fortuna hilft e.V., reiste in die stark betroffenen Gebiete, um sich ein Bild der Lage zu machen, Hilfe zu leisten und den Bedarf zu ermitteln.

Seitdem engagiert sich der Verein im Hochwassergebiet, insbesondere um traumatisierten Kindern durch Kunsttherapie in ihrem Malzirkus und anderen unterstützenden Projekte zu helfen. Der Fokus von Fortuna hilft e.V. liegt darauf, Menschen und Tiere gleichermaßen zu unterstützen.

Neben der Grundversorgung der betroffenen Menschen konnten auch Material- und Futterspenden akquiriert sowie Tierarztkosten für geschädigte Tiere übernommen werden. Der Verein sorgte auch
für Heizmöglichkeiten in den beschädigten Wohnungen und Häusern und unterstützte Familien mit Winterkleidung und Weihnachtsgeschenk-Aktionen.

In den Jahren nach der Flutkatastrophe wurde in Bad Neuenahr-Ahrweiler und in Schleiden Gemünd der „Malzirkus“ ins Leben gerufen, um Kindern und Jugendlichen eine kreative Bewältigung ihrer belastenden Erlebnisse zu ermöglichen. Darüber hinaus bietet der Verein therapeutisches Reiten und ein naturpädagogisches Angebot an. Die vielen Nachrichten über steigende Wasserpegel, Starkregen und Dammbrüche sorgen bei den betreuten Kindern und Jugendlichen weiterhin für Schwierigkeiten. Therapieplätze sind nach wie vor zu wenige verfügbar, sodass die niederschwelligen Angebote des Vereins sehr gerne genutzt werden und wichtig für die betroffenen Familien sind.

Aktuell ist Fortuna hilft e.V. auch im Saarland und in Bayern im Einsatz, um den Opfern des dortigen Hochwassers zu helfen. Dank eines großen Netzwerkes an Helfern und vernetzten Organisationen kann der Verein den Betroffenen vor Ort schnell und effektiv helfen. Die Unterstützung durch Spenden ist dabei unerlässlich, um die notwendigen Hilfsmaßnahmen umsetzen zu können.

Jede Spende kommt direkt den Betroffenen zugute. Insbesondere die Instandhaltung und Pflege der Bautrockner und anderen Geräte nach den Einsätzen muss zügig erfolgen damit die Geräte wiederverwendet und für weitere Einsätze bereitgestellt werden können. Durch das hohe
Hochwasser-Aufkommen sind die Geräte fast im Dauerbetrieb.

„Gemeinsam können wir den Betroffenen in den Flutgebieten schnell und effektiv helfen. Wir freuen uns über jede finanzielle Unterstützung, um weiterhin in der Fluthilfe aktiv zu sein“, sagt Klaudia Skodnik.

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Kita Villa Sonnenschein in Kreuzau-Obermaubach feiert 50 Jahre

Düren/Kreuzau – Unter dem Motto „Hier sind wir aufgewachsen“ feierte die Kita in Kreuzau-Obermaubach mit vielen Gästen und Besuchern am 8. Juni ihr rundes Jubiläum. Schönstes Wetter, ein volles Haus und abwechslungsreiches Programm für die Kinder sorgten für ein tolles Fest für die ganze Familie.

Da war es für Kita-Leiterin Melanie Wienands und den Vorstand der Kindertagesbetreuung Kreismäuse AöR, Christoph Siebertz, ein Leichtes, die richtigen Worte zur Eröffnung zu finden. „Zu diesem besonderen Anlass möchte ich Ihnen ganz herzlich gratulieren und mich für die sehr gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren bedanken“, so Siebertz. Auch Bürgermeister Ingo Eßer bedankte sich für die jahrzehntelange erfolgreiche Betreuungs- und Bildungsarbeit für die Kinder in Kreuzau.

Im Anschluss begeisterten die Kita-Kinder mit einer musikalischen Zeitreise. Sie zeigten, wie sich die Kita im Laufe der Jahrzehnte verändert hat. Eine große Besucherzahl versammelte sich vor der Bühne, um den talentierten kleinen Schauspielern und Musikern zuzusehen. Auch das eigens für das Fest geschriebene Lied der Musikschulkinder war in aller Ohren. Nach dem Bühnenprogramm konnten die Kinder an verschiedenen Stationen aktiv werden. Sie fuhren als Feuerwehrmänner- und frauen mit Tretautos, balancierten Becher über einen kurzen Seilzug und besuchten den beliebten Kinderschmink-Stand. Im Nachmittag sorgte eine Sängerin für Stimmung und viele tanzende Kinder.

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Frisch gedruckt – Das neue CHIO Aachen-Magazin ist da

Aachen – Das gab es noch nie: Passend zum diesjährigen Partnerland, den USA, bringen die Stars des Pferdesports einen Hauch von Hollywood in die Aachener Soers. Dressurreiterin Dinja van Liere schlüpft in die Rolle der Marilyn Monroe, der frischgebackene Weltcup-Sieger Patrik Kittel setzt Elvis Presley gekonnt in Szene und die Siegerin des Rolex Grand Prix 2005, Meredith Michaels-Beerbaum, verkörpert Audrey Hepburn. Und so unterschiedlich die Motive mit WOW-Effekt auch sind, eines haben sie alle gemeinsam: Die Ähnlichkeiten zum Original sind verblüffend!

Zudem schaut die neue Ausgabe des CHIO Aachen-Magazins voraus auf das Weltfest des Pferdesports, den CHIO Aachen 2024, und bietet darüber hinaus viele spannende Hintergrund-Geschichten und interessante Interviews. So öffnet Springreiter Willem Greve, der aktuelle Anwärter auf den Rolex Grand Slam of Show Jumping, die Tore seiner Anlage im niederländischen Markelo, Dressur-Queen Isabell Werth spricht über ihre olympische Karriere und der Schweizer Senkrechtstarter Edouard Schmitz verrät, wie er die Weltspitze im Sturm erobert hat. Darüber hinaus erfahren Sie alles über das Partnerland USA, 100 Jahre Turniergeschichte in der Aachener Soers und die spannenden Angebote des CHIO Aachen CAMPUS. Als besonderes Bonbon finden Sie mittels QR-Codes digitale Inhalte. Geschichten, für die der Platz im gedruckten Magazin nicht reicht.

Das Magazin erscheint zweimal jährlich. Es kostet 6,50 Euro und ist im CHIO Aachen-Fanshop erhältlich. Zudem wird es in der Geschäftsstelle des ALRV verkauft.

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80.000 Fans verwandeln den Nürburgring in eine stimmungsvolle Festival-Location

Nürburgring – Jubiläum 2025: Erfolgreiches Rock am Ring verkündet Slipknot als Headliner – Nürburgring meistert Vollgas-Spagat zwischen Mega-Events – 80.000 Fans, internationale und nationale Top-Acts auf drei Bühnen, unterstützt von drei Tagen Sonnenschein. Der Nürburgring verwandelte sich am vergangenen Wochenende wieder zur einzigartigen Festival-Location. Für das Nürburgring-Team war es das zweite Mega-Event an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden. Zwischen dem Zieleinlauf bei den ADAC RAVENOL 24h Nürburgring und dem ersten Akkord bei Rock am Ring blieben lediglich vier Tage für den Umbau. Gemeinsam mit den Veranstaltern ADAC Nordrhein und DreamHaus schaffte der Nürburgring den Vollgas-Spagat. Und als großes Finale gab Rock am Ring bereits einen Ausblick auf 2025, wenn das 40-jährige Jubiläum des Festivals ansteht.

Mit Slipknot flimmerte am Sonntag auch schon der erste Headliner für 2025 über die Bildschirme der Utopia-Stage. Die US-amerikanischen Metal-Helden sind die erste Verkündung für das große Jubiläum, das vom 6. bis 8. Juni 2025 zum Rekordereignis in der Geschichte des Festivals werden soll. Insgesamt können sich die Besucher auf rund 100 Acts freuen – so viele wie nie zuvor. Eigens für die Jubiläumsausgabe wird es zudem eine vierte Bühne geben. Neue Campingkategorien wird es genauso geben wie zahlreiche weitere Neuerungen, die in den kommenden Monaten bekanntgegeben werden.

„Das Gelände bietet uns optimale Bedingungen“
Dementsprechend zufrieden und voller Vorfreude schauen die Festival-Verantwortlichen auf dieses und nächstes Jahr zugleich. „Die letzten Tage liefen wahnsinnig gut. Wir hatten großes Glück mit dem Wetter, der Aufbau und die Veranstaltung sind reibungslos verlaufen“, bestätigt Jana Posth, Festival Director Rock am Ring. Matt Schwarz, CEO DreamHaus und Veranstalter Rock am Ring fügt hinzu: „Das Gelände bietet uns optimale Bedingungen ein großartiges Festival auf die Beine zu stellen. Wir freuen uns im nächsten Jahr das vierzigste Jubiläum von Rock am Ring am Nürburgring zu feiern und danken dem gesamten Team und dem besten Publikum der Welt.“

„Eine tolle Teamleistung und Nürburgring Vielfalt“
Ähnlich sieht es Nürburgring Geschäftsführer Ingo Böder: „Das war eine tolle Teamleistung. Sowohl die Zusammenarbeit zwischen den Veranstaltern des 24h-Rennens und Rock am Ring sowie das unermüdliche Engagement der Nürburgring Mitarbeiter hat allen Besuchern ein tolles Erlebnis ermöglicht. Wir hatten an zwei Wochenenden in Folge quasi zwei Kleinstädte zu Gast. Da bin ich stolz auf alle Beteiligten, dass von der infrastrukturellen Versorgung bis zu den Geländeabnahmen alles reibungslos funktioniert hat.“

Geschäftsführer-Kollege Christian Stephani ergänzt: „Was mich für unsere Location besonders freut, ist, dass wir an zwei Wochenenden wieder die einzigartige Nürburgring-Vielfalt erleben konnten und völlig unterschiedliche Zielgruppen begrüßen durften. Das macht den Nürburgring so besonders. Wir sind Motorsport-Location, Festival-Standort sowie Heimat unterschiedlichster Sport-Veranstaltungen. Für Menschen, die den Nürburgring aus unterschiedlichen Perspektiven erleben – vom Tagesbesucher bis zum Business-Gast.“

Auch Rettungsdienst und Polizei zeigten sich zufrieden mit den vergangenen Festival-Tagen
Armin Link, Leiter des DRK-Rettungsdienst Nürburgring erklärte: „Wir haben rund 500 Rettungsdiensteinsätze, 4.000 mobile Versorgungen durch den Sanitätsdienst und einen Hubschrauber Einsatz verzeichnet. Insgesamt war die Lage ruhig.“ Gleiches konnte auch Nils Christ, Pressesprecher der Polizeidirektion Mayen berichten: „Eine friedliche Veranstaltung mit gut gelaunten Besucherinnen und Besuchern. Durchweg eine gute Stimmung an allen Tagen, bei denen es nur vereinzelt zu Problemen kam. Veranstaltungstypisch kam es lageorientiert zu Verkehrsmaßnahmen, aber grundsätzlich hat das Verkehrskonzept gegriffen und es kam kaum zu Staubildungen. Das Straftatenaufkommen liegt bisher auf einem niedrigen Niveau.“

Dementsprechend zuversichtlich schauen alle Beteiligten auf die Jubiläumsausgabe im nächsten Jahr. Der Vorverkauf für 40 Jahre Rock am Ring startet diesen Montag, den 10. Juni um 16:00 Uhr. Die Weekend Tickets bei Rock am Ring kosten in der ersten Preisstufe 179 Euro. Die Tickets werden unter rock-am-ring.com/tickets erhältlich sein.

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50 Jahre Anonyme Alkoholiker Düren-Jülich

Düren – Die Selbsthilfegruppe Anonyme Alkoholiker Düren-Jülich besteht seit 50 Jahren und hat diesen Meilenstein Ende Juni mit einer Jubiläumsfeier gewürdigt. Schirmherr Landrat Wolfgang Spelthahn richtete bei der Veranstaltung im Bürgerhaus Düren Ost Worte der Wertschätzung an alle Verantwortlichen, die dafür sorgen, dass die Selbsthilfegruppe seit so vielen Jahren besteht.

„Sie sind eine wichtige Stütze für jede und jeden einzelnen und die Gemeinschaft. Ich danke Ihnen für Ihren Einsatz, das Unterstützungsnetzwerk gegen die Sucht stetig zu erweitern und somit mehr betroffenen Menschen zu helfen“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn zu den rund 75 Anwesenden.

Vertreterinnen und Vertreter des LVR Düren, des Kreis-Gesundheitsamtes, des Paritätischen, von DROBS DN und auch von der Fachklinik Bad Tönisstein waren anwesend. Diese Einrichtungen arbeiten nämlich eng mit der Selbsthilfegruppe zusammen. Interessante Vorträge der Beteiligten ergänzten den Ablauf am Jubiläumstag. Die Organisatoren bedanken sich bei allen Menschen, die an diesem Jubiläum teilgenommen haben, dem Organisationsteam und allen Helferinnen und Helfern, die diesen Tag ermöglicht haben.

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Sechs Kur-Wanderwege rund um Bad Neuenahr nach der Flut wieder begehbar

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Neue provisorische Beschilderung installiert – Die Medizinischen Kurwanderwege laden nach der Flut wieder zum Wandern in und rund um Bad Neuenahr-Ahrweiler ein. Durch die Flut waren die Wege, die auch vielfach an den Uferbereichen der Ahr entlangführen, stark betroffen und die Beschilderungen zerstört oder nicht mehr vorhanden. Nun hat die Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH sechs Medizinische Kurwanderwege wieder mit einer provisorischen Beschilderung ausgestattet. In den Tourist-Informationen Ahrweiler und Bad Neuenahr ist ein entsprechender Flyer mit allen Routenbeschreibungen und einer Karte erhältlich.

Die Medizinischen Kurwanderwege (MK-Wege) dienen dem dosierten körperlichen Training von Herz und Kreislauf, indem sie unterschiedliche Eigenschaften in Bezug auf Länge, Steigung, Lage und Höhenprofil aufweisen. Sie sind nach Belastungsstufen unterschiedlich farblich gekennzeichnet und starten alle im Kurpark von Bad Neuenahr-Ahrweiler. So geht es auf dem gelben MK-Weg Nr. 1 als leichte Tour auf fünf Kilometern durch sechs Parkanlagen in Bad Neuenahr. Die drei blauen, mittelschweren Routen zwischen 8 und 11 Kilometern Länge bieten moderate Steigungen und führen zum Beispiel zur Lourdes-Hütte in Bachem, ins Maibachtal in Ahrweiler und zum Steckenbergturm in Bad Neuenahr. Die roten MK-Wege bringen den Kreislauf richtig in Schwung, wenn es hinauf zum Neuenahrer Berg oder zur Landskone geht.

Dania Münch, Referentin Gesundheitswirtschaft bei der Marketing GmbH, freut sich: „Es geht voran. Die kurörtliche, gesundheitsfördernde und touristische Infrastruktur kehrt nach und nach endlich wieder zurück. Einwohner, Gäste und Klinikgäste können die beliebten Kurwanderwege endlich wieder nutzen.“ Sie führt weiter aus: „Aufgrund des zerstörten Wegebereichs unterhalb des Calvarienbergs können zwar leider noch nicht alle zehn Kurwanderwege wieder genutzt werden. Wir freuen uns jedoch, dass bereits sechs Wege mit neuer Beschilderung, neuen Wanderkarten und Onlinetouren wieder zur Verfügung stehen. Ein weiterer Schritt zur Erhöhung der Lebens- und Aufenthaltsqualität vor Ort.“

Weitere Infos unter: ahrtal.de/medizinische-kurwanderwege

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Von Ausschlag bis Zeckenbiss – Das kleine ABC der Kinderkrankheiten

Mayen – Kinderärztin des St. Elisabeth Krankenhaus Mayen gibt am 12. Juni Überblick in Online-Vortrag – Masern, Scharlach, Dreitagefieber – welches sind die häufigsten Erkrankungen im Kindesalter? Was können Eltern tun? Und wann sollte ein Arzt aufgesucht werden? Antworten auf diese und andere Fragen erhalten Eltern und Interessierte bei einem
Online-Vortrag der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im St. Elisabeth in Mayen.

Oberärztin Felicitas Hermsen gibt am Mittwoch, 12. Juni, ab 17:30 Uhr einen Überblick über Symptome und Behandlung der wichtigsten Kinderkrankheiten und beantwortet Fragen zum Thema im Chat. Interessierte können sich ab sofort per E-Mail an
veranstaltungen@gk.de mit dem Titel des Vortrags im Betreff anmelden. Die Zugangsdaten und weitere Infos zur Teilnahme werden rechtzeitig vor der Veranstaltung verschickt.

Der Online-Vortrag ist ein Angebot aus der Informationsreihe „Patienten fragen –  GK-Mittelrhein antwortet“. Eine Übersicht aller Veranstaltungsangebote gibt es online unter der Rubrik „Veranstaltungen“ auf www.gk.de. Weitere Informationen rund um die Themen Kinder- und Jugendmedizin sowie spezielle Angebote für Eltern und Familien sind unter www.familienstark.de zu finden.