Dozentin Trudi Baum und Heike Iven, die Leiterin der Familienbildung des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen. Archivfoto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Kall/Euskirchen – „Ohne Bindung keine Bildung“ – Workshop des Roten Kreuzes zur optimalen Kita-Eingewöhnung des Kindes – Dienstag, 15. März, im Familienzentrum Kall – Teilnahme kostenlos, Anmeldung telefonisch oder per Mail. „Sanfte Eingewöhnung – der Anfang für eine glückliche Kindergartenzeit“ ist ein Workshop des Rot-Kreuz-Kreisverbandes Euskirchen überschreieben, der am Dienstag, 15. März, mit der Dozentin Trudi Baum im Kaller Familienzentrum (Hüttenstraße 26, 53 925 Kall) stattfindet.
Von 14.30 bis 16 Uhr thematisiert die erfahrene Erzieherin den Aufbau einer tragfähigen Beziehung zwischen Kind und Erzieher, einer Voraussetzung, damit das Kind lernen kann.
„Die Einbeziehung der Eltern ist von entscheidender Bedeutung. Ohne Bindung ist keine Bildung möglich!“, schreibt die Familienbildung des Roten Kreuzes in der Ankündigung für diesen Workshop. Zur Teilnahme benötigt werden eine Internetverbindung samt Smartphone, Tablet oder Laptop. Die Zugangsdaten erhalten die Teilnehmer per Mail vorab.
Informationen und Anmeldung beim Familienzentrum Kall (02441/ 55 54) oder beim DRK-Kreisverband (02251/ 791 181). Die Kosten übernimmt das Familienzentrum.
Ahrtal/Koblenz – Sportvereine aus dem Ahrtal können auch dann eine Förderung aus dem Wiederaufbaufond erhalten, wenn sie nicht über eigene Sportstätten verfügen. Darauf weist der Sportbund Rheinland (SBR) hin. So können nach SBR-Angaben auch funktionsbezogene Einrichtungs- und Ausrüstungsgegenstände als Teil der sozialen Infrastruktur zu 100 Prozent gefördert werden, wenn sie sich zum Zeitpunkt der Flut in einer beschädigten Sportanlage befunden haben. Hierzu zählen Sportgeräte oder auch Einrichtungsgegenstände wie Ballwagen oder Schränke. Für sonstige Ausstattung gelte eine Förderquote von bis zu 80 Prozent.
In diesem Zusammenhang unterstützt der SBR alle betroffenen Vereine bei der Antragsstellung. „Anhand der Schadensangaben prüfen wir, wo der Verein einen Antrag stellen kann, und helfen beim Ausfüllen der Antragsformulare“, sagt die stellvertretende SBR-Geschäftsführerin Susanne Weber.
Um zu erheben, welche Vereine noch Unterstützungsbedarf haben, hat der SBR eine zweite Umfrage zu den Schäden durch die Flutkatastrophe gestartet. „Die Umfrage soll helfen, die Unterstützungsleistungen besser auf die Bedürfnisse der Vereine abzustimmen“, erläutert Weber.
SBR-Präsidentin Sauer appelliert an alle geschädigten Vereine an der Umfrage teilzunehmen: „Antworten Sie auch, wenn der Schaden bereits behoben ist.“ Denn auch nach der Schadensbeseitigung sei noch eine Antragsstellung möglich. Die Frist für die Antragsstellung endet am 30. Juni 2023.
Bei der Spendenübergabe: Georg Abschlag und Dagmar Erwert (Projektmitarbeiter vom ViertelLAB) Paul Schäfermeier – Leiter des Amtes Soziales – Stadt Stolberg. Foto: Gothaer
Stolberg – Das Unwetter Bernd hat in Stolberg im Juli 2021 Verwüstungen eines bis dato nicht vorstellbaren Ausmaßes angerichtet. Der Kölner Versicherer Gothaer hat für die von der Flutkatastrophe betroffenen Regionen einen Hilfsfonds ins Leben gerufen, aus dem Eberhard Hagner von der gleichnamigen Gothaer Bezirksdirektion in Aachen 6.000 Euro an das Qualifizierungsprojekt Viertel-LAB überreicht hat. Mit der Spende soll ein kostenloser Waschservice für die von der Flut betroffenen Menschen in Stolberg eingerichtet werden.
„In dieser Ausnahmesituation hat für die Gothaer die schnelle Hilfe für die Menschen in den betroffenen Regionen die oberste Priorität. Allein unsere Agentur hat in den letzten Wochen über 20 Schäden bei betroffenen Kundinnen und Kunden in der Region besichtigt und reguliert,“ erklärte Eberhard Hagner von der Gothaer Bezirksdirektion.
Um in den betroffenen Regionen auch über die Versicherungsleistungen für Gothaer Kundinnen und Kunden hinaus zu helfen, hatte das Unternehmen im Juli einen Hilfsfonds mit einem Volumen von zunächst 500.000 Euro ins Leben gerufen. Gefördert werden vor allem soziale Projekte oder solche, die zu einem nachhaltigen Wiederaufbau in den betroffenen Regionen beitragen.
Durch das Hochwasser ist die Stadt Stolberg besonders betroffen. Für viele Flutopfer, die noch unter der fehlenden Infrastruktur in ihren Haushalten leiden, entfällt damit die Möglichkeit, ihre Wäsche zu waschen. Eine Alternative ist dringend notwendig. Das Qualifizierungsprojekt für langzeitarbeitslose Menschen, Viertel-LAB der low-tec gemeinnützige Arbeitsförderungsgesellschaft Düren mbH, plant im Zuge der Nachflutbewältigung die Errichtung und den Betrieb eines kostenlosen Waschservices für die von der Flut betroffenen Menschen aus Stolberg. Die derzeitigen Angebote, frei zugängliche Waschmaschinen an zwei Orten in Stolberg (Willi-Brandt-Platz und Jordanplatz in Zelten), können auf absehbare Zeit nicht mehr weiter betrieben werden.
„Der Vermieter der Viertel-LAB hat Räumlichkeiten für die Waschgelegenheit zur Verfügung gestellt “, erklärte Eberhard Hagner bei der Übergabe der Spende über 6.000 Euro an die gemeinnützige Organisation. „Mit dieser Spende ermöglichen wir die notwendigen Arbeiten und Installationen in den Räumlichkeiten.“
Die Grafik zeigt die Entwurfsstudie für das Marktplatzquartier in der Meckenheimer Altstadt. Foto:
Feddersen Architekten
Meckenheim – Im Rahmen einer Bürgerinformationsveranstaltung am Dienstag, 15. März, um 18 Uhr in der Jungholzhalle stellt die Stadt Meckenheim den Siegerentwurf für die Entwicklung des Marktplatzes vor. Gemeinsam mit Beteiligten des Berliner Projektentwicklers HCRE, von Feddersen Architekten und des Betreibers Convivo geht die Verwaltung auf den aktuellen Stand der Planung ein. Die Bürgerinnen und Bürger sind zu dieser Veranstaltung eingeladen, werden aber um vorherige Anmeldung gebeten, da die Platzkapazität Pandemie-bedingt eingeschränkt ist. Interessierte wenden sich per E-Mail florian.wichert@meckenheim.de oder Telefon (02225) 917-312 an Florian Wichert vom städtischen Fachbereich Stadtplanung, Liegenschaften.
Die Entwicklung der Meckenheimer Altstadt schreitet voran: Mit der Neugestaltung der Markplatzfläche steht ein weiterer zentraler Baustein des Integrierten Handlungskonzeptes vor der Umsetzung, nachdem der Stadtrat den Entwurf von HCRE zum Gewinner gekürt hatte. Die Planungen sehen auf dem ca. 5.700 m² großen Baufeld des heutigen Marktplatzes einen Nutzungsmix aus Wohnen, Einzelhandel und Gastronomie vor. Auf dem Niveau der Hauptstraße wird ein Vollsortimenter eröffnen und über einen neugestalteten Marktplatz mit Außengastronomie erreichbar sein. Darüber entsteht ein Wohnquartier mit kleineren Appartements für rund 120 Seniorinnen und Senioren, ambulante Wohngruppen und eine Tagespflege.
Nähere Details erfahren die Bürgerinnen und Bürger auf der Infoveranstaltung, die schon früher hätte stattfinden sollen, jedoch wegen der Pandemie verschoben werden musste. Neben einer ausführlichen Präsentation der Entwürfe ist am 15. März ein aktiver Austausch mit der Öffentlichkeit geplant.
Beim Besuch der Bürgerinformationsveranstaltung gilt die 3G-Regel: Geimpft – Genesen – Getestet. Weiterhin muss in der Jungholzhalle eine medizinische Maske (OP-, FFP2- oder KN95/N95-Maske) angelegt werden, auch am Sitzplatz.
Die Belastungsprobe nach vollbrachtem Werk darf als erfolgreich betrachtet werden: Zehn der zwölf Bauherren um Klaus Lux, die die provisorische Wandererbrücke Richtung Hostel und Waldkapelle wiedererrichtet haben. Sie war bei der Juliflut fortgerissen worden. Foto: Klaus Lux/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich-Eicks/Glehn – Zwölf Männer rückten als ehrenamtliche Flusspioniere in den Eickser Busch zwischen Glehn und Schlossdorf aus. Als Flusspioniere rückten jetzt neun Eickser und drei Glehner in den Bereich des Zusammenflusses von Mühlenbach und Bruchbach zwischen den beiden zur Stadt Mechernich gehörenden Dörfern aus. Und zwar, um die dort seit Jahren existierende provisorische Brücke neu zu errichten, die beim Julihochwasser 2021 fortgeschwemmt worden war.
Initiator und Organisator der Baumaßnahme war Klaus Lux. Wie die Eickser Ortsbürgermeisterin Julia Lehner dem „Bürgerbrief“ mitteilt, wird diese Brücke von ortskundigen Wanderern und Spaziergängern gerne als Abkürzung vom Eickser Busch zur Waldkapelle und nach Hostel genommen. Foto: Klaus Lux/pp/Agentur ProfiPress
Wie die Eickser Ortsbürgermeisterin Julia Lehner dem „Bürgerbrief“ mitteilt, wird diese Brücke von ortskundigen Wanderern und Spaziergängern gerne als Abkürzung vom Eickser Busch zur Waldkapelle und nach Hostel genommen.
Initiator und Organisator der Baumaßnahme war Klaus Lux. Er fand ausreichend motivierte Männer in beiden Dörfern, die gerne mit anpackten. Klaus Lux ist Vereinskartellvorsitzender von Eicks. Die Ortsbürgermeisterin lobte die Initiative nachdrücklich.
Die fünf Standorte des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein, die drei Standorte des Katholischen Klinikums Koblenz-Montabaur und das BundeswehrZentralkrankenhaus haben gemeinsam beraten und lassen ab Montag, 16. Mai, wieder Patientenbesuche zu. Foto: GK-Mittelrhein
Region/Mayen-Koblenz – Neue Schule am GK-Mittelrhein startet am 1. Oktober mit 25 Ausbildungsplätzen. Ohne sie läuft vor, während und nach der Operation nichts: Operationstechnische Assistenten, kurz OTA genannt. Sie sind beispielsweise vor einer Operation dafür verantwortlich, den OP-Saal vorzubereiten, Instrumente und Materialien bereitzustellen, technische Geräte auf ihre Funktion zu prüfen und den Patienten für den Eingriff vorzubereiten. Als wichtiges Mitglied im OP-Team assistieren sie zum Beispiel den Ärzten, reichen verschiedene Instrumente an oder bauen komplexe Systeme zusammen.
Außerdem sind sie für die Dokumentation mitverantwortlich und achten auf die Einhaltung von Hygienevorschriften. Das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein bildet als Maximalversorger und Träger der praktischen Ausbildung bereits seit vielen Jahren OTA-Auszubildende in der Praxis aus, während der schulische Teil bislang an Kooperationsschulen stattfand. Jetzt etabliert das Bildungs- und Forschungsinstitut des GK-Mittelrhein (BFI) eine eigene OTA-Schule und bietet ab dem 1. Oktober die gesamte Ausbildung aus einer Hand.
Geplant sind 75 Ausbildungsplätze mit 25 Auszubildenden pro Ausbildungsjahr. Bis zu 15 Plätze können jährlich über Kooperationspartner belegt werden. Die dreijährige Ausbildung zum OTA erfolgt im Wechsel von theoretischem und praktischem Unterricht sowie praktischer Ausbildung. Der Unterricht findet dann an der OTA-Schule am Standort Kemperhof statt, der praktische Teil der Ausbildung an den fünf Krankenhausstandorten des Unternehmens beziehungsweise in Kooperationseinrichtungen. „Unser Ziel ist es, insbesondere im Raum Koblenz für das nördliche Rheinland-Pfalz einen attraktiven und qualitativ hochwertigen sowie fortschrittlichen Ausbildungsplatz anzubieten. Gerade jetzt, wo auch die Bundesregierung mit der Gesetzgebung zur staatlichen Anerkennung des Ausbildungsberufes OTA zum 1. Januar 2022 signalisiert hat, dass dies ein zukunftsorientiertes Berufsbild ist“, erläutert Natalie Waldforst, Direktorin des BFI.
Interessenten für die OTA-Ausbildung sollten technisch interessiert und verantwortungsbewusst sein, eine gute Auffassungsgabe haben und gerne im Team arbeiten. Vorausgesetzt wird ein mittlerer Bildungsabschluss oder gleichwertiger Abschluss. „Die jungen Menschen erwartet eine anspruchsvolle Ausbildung in einem krisensicheren Beruf. Bei uns sind OTA Teil eines multiprofessionellen Teams, bestehend aus Ärzten, Pflegekräften und Mitarbeitern des Funktionsdienstes sowie vielen weiteren Auszubildenden“, erklärt Margit Surwehme, Sektorleiterin schulische und akademische Ausbildung am GK-Mittelrhein. „In Abstimmung bieten wir auch individuelle Hospitationstermine an. So können die Interessenten am besten herausfinden, ob die OTA-Ausbildung zu ihnen passt und schon mal ein bisschen OP-Luft schnuppern“. Weitere Infos gibt es auch online unter www.karriere-gk.de. Kontakt: OTA-Schule am GK-Mittelrhein, Mail: karriere@gk.de, Telefon: 0261 499-2811.
Die Ställe werden darüber hinaus der Aus- und Weiterbildung dienen und sollen wichtige Erkenntnisse über den Betrieb und das Management von Außenklimaställen, zum Beispiel hinsichtlich des Tier- und Emissionsverhaltensliefern. Grafik: Thieken Architekten-Ingenieure
Region/Düsseldorf – NRW Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser: Mit diesem Pilotprojekt realisieren wir einen weiteren Baustein unserer Nutztierstrategie für mehr Tierwohl. Der Schweinestall der Zukunft soll zeigen, wie eine nachhaltige Nutztierhaltung aussehen kann: Mehr Platz, mehr Licht, mehr Beschäftigung und Auslauf für die Tiere bei gleichzeitiger Reduzierung der Emissionen im Sinne des Umweltschutzes.
Grafik: Thieken Architekten-Ingenieure
Zur Erprobung dieser neuen Stallkonzepte fiel am gestrigen Freitag, 11. März 2022, am Versuchs- und Bildungszentrum der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen auf Haus Düsse in Bad Sassendorf der Startschuss. „Ich freue mich sehr, dass wir mit dem ersten Spatenstich für zwei moderne Schweineställe einen weiteren Baustein unserer Nutztierstrategie realisieren können“, sagte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser.
Grafik: Thieken Architekten-Ingenieure
Ziel ist die Entwicklung und Erprobung neuartiger Stallsysteme unter besonderer Berücksichtigung der Aspekte „Verbesserung des Tierwohls“, „Reduzierung negativer Umweltwirkungen“ und „Steigerung der Verbraucherakzeptanz“. Die zwei unterschiedlichen Stallsysteme bieten ein erhöhtes Platzangebot für die Tiere, strukturierte Funktionsbereiche, organisches Beschäftigungsmaterial, Außenklimakontakt und technische Verfahren zur Kot-Harn-Trennung, um Emissionen zu reduzieren.
Die Ställe werden darüber hinaus der Aus- und Weiterbildung dienen und sollen wichtige Erkenntnisse über den Betrieb und das Management von Außenklimaställen, zum Beispiel hinsichtlich des Tier- und Emissionsverhaltensliefern. Ebenfalls soll im Rahmen des Pilotprojektes erprobt werden, wie Hemmnisse bei der Umstellung von Ställen nach Tierwohl-Aspekten, etwa durch baurechtliche oder hohe Umweltvorgaben, abgebaut werden und so Umstellungen beschleunigt werden können.
Dr. Martin Berges, Direktor der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, erklärte, dass es trotz der zurzeit schwierigen wirtschaftlichen Situation der schweinehaltenden Betriebe wichtig sei, praktische Erfahrungen mit Ställen zu sammeln, die den Anforderungen von Politik und Gesellschaft an Tierwohl gerechte Haltung entsprechen.
Das Land Nordrhein-Westfalen finanziert die Baumaßnahmen für den Stall der Zukunft mit insgesamt 2,983 Millionen Euro in den Haushaltsjahren 2021 bis 2023. Die Kosten für die Herrichtung des Standortes trägt die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Die Fertigstellung ist für den August 2023 geplant.
Der „Stall der Zukunft“ besteht aus zwei Stallabschnitten mit 400 bzw. 290 Schweinemastplätzen:
Stallabschnitt 1 entspricht dem aktuellen Diskussionsstand zu Stufe 2 des geplanten staatlichen Tierwohlkennzeichens mit einem Platzangebot von 0,6 Quadratmeter Liegefläche und 0,76 Quadratmeter Auslauf im Stall pro Tier bis 110 Kilogramm sowie Außenklimareiz.
Stallabschnitt 2 entspricht dem aktuellen Diskussionsstand zu Stufe 3 des geplanten staatlichen Tierwohlkennzeichens mit einem Platzangebot von 0,9 Quadratmeter Liegefläche plus 0,77 Quadratmeter Auslauf im Wühlbereich pro Tier bis 110 Kilogramm. Hier ist zusätzlich ein Auslauf vorgesehen.
Der Stall der Zukunft ist Bestandteil der Strategie für eine nachhaltige Nutztierhaltung, die das Land Nordrhein-Westfalen im Januar 2020 zur Förderung des Tierwohls in der Nutztierhaltung gestartet hat. Ihr Ziel ist es, zum einen die gesellschaftlichen Forderungen nach mehr Tierwohl und zum anderen die Erfordernisse von Umwelt- und Naturschutz, aber auch die wirtschaftlichen Erfordernisse der Betriebe zu vereinigen. Regelmäßig werden Praxistests zu aktuellen Fragestellungen durchgeführt.
Der Tierschutz hat für die Landesregierung eine hohe Priorität. Seit Dezember 2020 hat die Landesregierung eine Beauftragte für den Tierschutz, die politisch unabhängig alle tierschutzrelevanten Themen koordiniert. In diesem Jahr startete in mehreren Kommunen die neue Tiergesundheitsdatenbank des Landes. Im Juli 2020 beschloss der Bundesrat unter anderem auf Initiative Nordrhein-Westfalens zur Sauenhaltung eine neue Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung und den Ausstieg aus der Kastenhaltung.
Aachen – Im Rahmen der diesjährigen „Woche der Ausbildung“ der Agentur für Arbeit Aachen-Düren vom 14. bis zum 18. März können Jugendliche unter anderem lernen, wie man eine App entwickelt. Das zdi-Netzwerk Aachen & Kreis Heinsberg bietet hierzu in Kooperation mit dem fe:male innovation Hub Düsseldorf am 16. März zwischen 15 Uhr und 19 Uhr den Workshop „Ausbildung als Fachinformatiker*in – Erlebe die ersten Schritte der App-Entwicklung“ an.
Der Workshop richtet sich an Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren, die Kenntnisse in der App-Entwicklung gewinnen möchten und sich für eine Ausbildung im IT-Bereich interessieren. Mithilfe der Anwendung Figma können sie so den klickbaren Prototypen einer App entwickeln.
Die Teilnehmenden agieren dabei wie die Entwicklungsabteilung eines Unternehmens. Zu Beginn legen sie ein Projektziel fest, das mit agilen Methoden strukturiert und spezifiziert wird. Gemeinsam arbeiten sie an der Erstellung eines Prototypens, dessen Herleitung und Ideen in einem abschließenden Pitch präsentiert werden. Sie stärken die fachspezifische Teamarbeit und schulen Fähigkeiten im Bereich der Problem- und Handlungsorientierung, der Eigen- und Teamverantwortlichkeit sowie der digitalen Kompetenz. Gleichzeitig erhalten sie wertvolle Informationen rund um die Ausbildung als Fachinformatiker*in.
Interessierte Jugendliche können ihre Anmeldung noch bis zum 14. März an die Mail-Adresse hello@femaleinnovationhub.de schicken.
Vielleicht ein Zufall aber mit Symbolkraft: Ein gespendeter Schlafsack in den Farben der ukrainischen Flagge. Foto: Stadt Jülich/ B. Lenzen
Jülich – Breite Unterstützung aus der Bevölkerung und von Jülicher Firmen. Das Team um die JÜkrainer meldet sich zurück, nachdem innerhalb von zwei Tagen der Umzug in die neue Annahmestelle für Sachspenden geschafft ist. Seit Donnerstag ist die Annahmestelle nun in der Elisabethstr. 1, im Gebäude der Firma BOOS. Ein großes Banner an der Gebäudefront macht die neue Spendenannahmestelle sichtbar. Hier gibt es nun ausreichend Lagerfläche für die zahlreichen Sachspenden der Bevölkerung.
Die Firma Lamers aus Jülich, vertreten durch Herrn Mertens, überreicht 3 Generatoren und 100 KFZ-Verbandskästen an die Sprecherin der JÜkrainer und Mitarbeitende der Stadt Jülich. Foto: Fa. Lamers/A. Derichs
Viele Bürgerspenden trafen hier bereits ein. Zunehmend melden sich auch Jülicher Firmen mit Sammelspenden und gezielten Sachspenden:
Die Firma Lamers-Bau überreichte drei neue Generatoren und 100 KFZ-Verbandskästen. Diese Sachspenden werden dringend in der Ukraine benötigt. An vielen Stellen ist dort die Stromversorgung zusammengebrochen. Die KFZ-Verbandskästen werden von zivilen Verteidigungsgruppen benötigt für die Versorgung der Verwundeten.
Die Firma Fielmann überreichte eine Medikamentenspende. Das Gymnasium Zitadelle hatte ebenfalls zur Schulsammlung aufgerufen.
Eine große Sammelspende erreichte uns aus Kelmis in Belgien. Mandy Sterck hatte dort zur Abgabe von Spenden für die Aktion in Jülich aufgerufen. Mit zwei gefüllten Transportern wurde in Jülich die Sammelspende an die Firma Agilis übergeben. Es ist wunderbar, dass über die Grenzen hinaus unsere Nachbarn die Hilfsaktion in Jülich unterstützen. So entstehen grenzübergreifend neue Kontakte.
Inzwischen werden auch Kleiderspenden in der Elisabethstr. 1 angenommen. Diese werden jedoch nicht in die Ukraine transportiert, sondern sollen für die nach Jülich geflüchteten Menschen sein. Die Menschen kommen mit sehr wenigen Habseligkeiten an und haben eine strapaziöse Fluchtstrecke hinter sich, die über mehrere Tage andauerte. Die Gruppe der JÜkrainer richtet nun eine Stelle in der Elisabethstr. 1 ein für ein „Kleiderlager“, damit von dort die Kleidung gezielt verteilt werden kann.
Ein großes Dankeschön gilt allen, die mit Sachspenden, Geldspenden oder praktischer Hilfe die Spendenaktion unterstützen.
Wer spenden möchte, findet alle wichtigen Informationen – insbesondere die Liste der benötigten Sachspenden – tagesaktuell auf www.juekrainer.de . Geldspenden können auf das Spendenkonto bei der Stadt Jülich (IBAN DE44 3955 0110 0000 0254 11) mit Verwendungszweck „Spende Ukraine“ überwiesen werden.
Ein Highlight des Donnertags war die Mitteilung, dass nun auch der zweite LKW-Transport sein Ziel erreicht hat und in der Ukraine entladen wurde. An diesem Wochenende wird der dritte Transport auf die Reise geschickt.
Für die nächsten Tage sind weitere Sammelspenden von Schulen und Firmen angekündigt.
Die Wetteraussichten sind weiterhin gut, so dass auch die Annahme von Sachspenden unter einem guten Zeichen steht. Auch am Samstag und Sonntag können Spenden abgegeben werden von 12 bis 16 Uhr (bitte Zeiten überprüfen).
Region/Trier – Zur bundesweiten Woche der Ausbildung vom 14. bis 18. März besuchen die Ausbildungsberater der Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier alle neun Berufsbildenden Schulen der Region. Auszubildende können vor Ort in vertraulichen Gesprächen von ihren Problemen berichten oder einfach offene Fragen rund um die Ausbildung besprechen.
Die Termine sind:
Berufsbildende Schule Wirtschaft Trier: Mittwoch, 16. März
Berufsbildende Schule Gestaltung und Technik Trier: Donnerstag, 17. März
Berufsbildende Schule Ernährung Hauswirtschaft Trier: Mittwoch, 16. März
Berufsbildende Schule Saarburg: Dienstag, 15. März
Berufsbildende Schule Bitburg: Donnerstag, 17. März
Berufsbildende Schule Prüm: Mittwoch, 16. März
Berufsbildende Schule Gerolstein: Montag, 14. März
Berufsbildende Schule Bernkastel: Donnerstag, 17. März
Berufsbildende Schule Wittlich: Dienstag, 15. März
Da an den entsprechenden Tagen nicht immer alle Auszubildenden in der Schule sind, bietet die IHK Trier zusätzlich in der gesamten Woche einen AzubiChat über die Homepage an. Der Chat ist live zwischen 9 und 17 Uhr.
Weitere Fragen beantwortet: IHK Trier, Jürgen Thomas,
Telefon: (06 51) 97 77-3 30, E-Mail: thomas@trier.ihk.de
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