Kategorien
News

Langjährige Mitglieder des Verwaltungsrates der Kreissparkasse Ahrweiler geehrt

Ahrweiler – Am vergangenen Mittwoch wurden langjährige Verwaltungsratsmitglieder der Kreissparkasse Ahrweiler mit besonderen Auszeichnungen der Sparkassen geehrt. Als besonderes Zeichen der Wertschätzung für die unermüdliche Arbeit und das außergewöhnliche Engagement wurde Wolfgang Schlagwein für seine 30-jährige Mitgliedschaft der Ehrenbrief des Sparkassenverbandes Rheinland-Pfalz verliehen.  Benno Balasus, Johannes Bell und Christoph Schmitt erhielten als Zeichen der Anerkennung für die geleisteten wertvollen Dienste zum Wohle der heimischen Bevölkerung und Wirtschaft die Ehrenurkunde des Sparkassenverbandes Rheinland-Pfalz samt Dr. Johann Christian Eberle-Medaille. Darüber hinaus wurden Horst Gies, Ulrich van Bebber und Martin Schmitz für ihre 15-jährige sowie mit Ingrid Näkel-Surges und Karl-Heinz Sundheimer für ihre 25-jährige Mitgliedschaft geehrt.

„Das Engagement der Mitglieder unseres Verwaltungsrates trägt dazu bei, dass wir bei heute ein starkes und zukunftsfähiges Unternehmen sind. In mehreren Sitzungen werden jährlich bedeutende Entscheidungen für die geschäftspolitische Ausrichtung und Weiterentwicklung unserer Sparkasse getroffen“, berichtet Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler.

„Wir bedanken uns bei allen Räten, die wir heute auszeichnen und ehren durften für die gute und konstruktive Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit“, ergänzt Guido Mombauer, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Ahrweiler.

Die Kreissparkasse Ahrweiler ist der Finanzdienstleister Nummer 1 im Kreis Ahrweiler. Das oberste Gremium der Kreissparkasse bildet der Verwaltungsrat, der die geschäftspolitischen Entscheidungen der Kreissparkasse Ahrweiler trifft. Daher spielen der Verwaltungsrat und dessen Mitglieder eine Schlüsselrolle in der kontinuierlichen Verbesserung und Anpassung der Dienstleistungen der Kreissparkasse Ahrweiler an die Kundenbedürfnisse.

Kategorien
News Top-Themen

CHIO Aachen geht nächsten Schritt zu mehr Barrierefreiheit

Aachen – Audiodeskription bei Springprüfungen – Mittwochabend beim CHIO Aachen, das Flutlicht wird eingeschaltet, der Turkish Airlines-Preis von Europa beginnt. Wenn die besten Reiter und Pferde der Welt auf dem heiligen Rasen im Hauptstadion unterwegs sind, können in diesem Jahr auch blinde und sehbehinderte Menschen an einer der renommiertesten Springprüfungen im Reitsport leichter teilhaben. Denn der CHIO Aachen bietet für diese Prüfung erstmalig eine professionelle Audiodeskription an.

Mit diesem Service erhalten blinde und sehbehinderte Menschen eine Beschreibung dessen, was zu sehen ist. Ein Sprecher übersetzt seine Bild-Eindrücke in erklärende Sprache. Das Team von HörMal Audiodeskription wird an diesem Tag zwei Springprüfungen beschreiben. Neben dem Turkish Airlines-Preis von Europa am Abend wird es das inklusive Angebot auch beim Preis der StädteRegion Aachen in memoriam Landrat Hermann-Josef Pütz am Nachmittag geben. Die blinden und sehbehinderten Gäste sind so nah am Geschehen, erfahren, zum Beispiel ob ein Hindernis gerissen wurde und wie Pferd und Reiter auch optisch harmonieren.

Ein weiteres Highlight ist ein begleiteter Geländerundgang durch das CHIO Aachen Village mit seinen rund 230 Ausstellern. Dort erläutert HörMal Audiodeskription blinden und sehbehinderten Interessenten alles rund ums Pferd und deren Ausstattung. So werden beispielsweise Trensen und Springsättel zum Tasten bereitgestellt und erklärt. Außerdem erfahren die Teilnehmer interessante Details zum Stadion und zur Geschichte des CHIO Aachen.

„Die Implementierung von Audiodeskription ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Barrierefreiheit und ein wesentlicher Bestandteil unserer Gesamtstrategie für soziale Nachhaltigkeit“, betont Philip Erbers, Vorstandsmitglied des Aachen-Laurensberger Rennvereins. Um mehr Menschen die Teilhabe am Weltfest des Pferdesports zu ermöglichen, soll das Angebot der Audiodeskription in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden.

Alle Informationen und die Möglichkeit zur Ticketbestellung gibt es hier.

Kategorien
News

„Sommerbunt“ lädt zum Shopping nach Bad Neuenahr-Ahrweiler

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Verkaufsoffenes Wochenende mit vielen Aktionen am 6. und 7. Juli – Gemütlich durch die Fußgängerzone bummeln, sommerliche Kleidung und Accessoires entdecken, gechillt ein Eis im Café essen oder den Kids beim Buddeln und Baggern auf dem Baustellen-Spielplatz zusehen: Das verkaufsoffene Wochenende „Sommerbunt“ am Samstag, 6. Juli, und Sonntag, 7. Juli, bietet Gelegenheit, den Summer in the City in Bad Neuenahr-Ahrweiler voll und ganz zu erleben. Einzelhändler und Geschäfte locken in den Innenstädten von Ahrweiler, Bad Neuenahr und dem Mittelzentrum mit besonderen Aktionen und in den Straßen erwarten Musik, Comedy, Artistik und weitere Überraschungen die Besucher. Mit dabei sind zum Beispiel Clown Rudi, das Jonas Röser Jazz-Duo und die Musikvereinigung. Die Geschäfte haben am Samstag von 10 bis 17 Uhr und am Sonntag von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

Die Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler lässt für Familien an der Ecke Poststraße/Kreuzstraße im Stadtteil Bad Neuenahr einen Baustellen-Spielplatz entstehen, auf dem Kinder samstags und sonntags nach Herzenslust im Sand buddeln und baggern können. Für Sandspielzeug ist gesorgt, kleine Baggerfahrer dürfen aber gerne auch noch eigene „Ausrüstung“ mitbringen. In der dazu gehörenden Erholungsecke können die Erwachsene in Ruhe eine Pause einlegen und den Kindern zusehen. Wer sich über die derzeitigen Bauarbeiten zur Wiederherstellung der Fußgängerzone im Stadtteil Bad Neuenahr informieren möchte, ist herzlich zu einer Baustellenführung am Samstag, 6. Juli, um 14 Uhr eingeladen. Treffpunkt ist der Baustellen-Spielplatz.

An der Rosenkranzkirche in Bad Neuenahr bieten Caritas und Malteser am Samstag, 6. Juli, von 10 bis 15 Uhr einen Trödelmarkt an. Das Hochwasser- und Starkregen-Mobil des Hochwasser-Kompetenz-Centrums e.V. informiert am Samstag 6. Juli, ab 10 Uhr am Alter Markt in Bad Neuenahr über praxisgerechte Schutzmaßnahmen.

Auch an die Mobilität wurde an dem Wochenende gedacht: Ein kostenloser Busshuttle verbindet die beiden Innenstädte sowie das Mittelzentrum miteinander. Erstmals wird auch der große Parkplatz am Apollinaris-Stadion in die Shuttle-Runde mit einbezogen, um die Parkplatzsuche zu erleichtern.

Organisiert wird das Event von der im April neu gegründeten Gewerbegemeinschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. Der Vorsitzende Volker Danko erläutert: „Wir haben ein super Programm vorbereitet und wollen zeigen, dass es in Bad Neuenahr-Ahrweiler tolle Geschäfte mit vielen bunten Angeboten gibt.“ Sein Stellvertreter Thorsten Hermann ergänzt: „Unser erstes verkaufsoffenes Wochenende Frühlingsbunt im März war so erfolgreich, dass wir einmal mehr in unserem Konzept bestätigt wurden. Daher freuen wir uns nun alle riesig auf Sommerbunt im Juli.“ Unterstützt wird die Gewerbegemeinschaft bei der Umsetzung vom städtischen City-Management sowie von lokalen Sponsoren und dem Spendenshuttle.

Infos und Bus-Fahrpläne unter ahrtal.de/sommerbunt

Kategorien
News

Ab sofort Trinkwasser für alle in Aachen

Aachen – Erfrischend, kostenlos und gut erreichbar – Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen freut sich über das neue Angebot. Einfach das selbst mitgebrachte Gefäß unter den Hahn halten, auffüllen und sauberes Trinkwasser genießen. Die Stadt Aachen hat sich auf den Weg gemacht, das kostenlose Trinkwasserangebot an öffentlichen Orten auszubauen. „Frei zugängliches Trinkwasser in der Innenstadt wird zunehmend wichtig. Deshalb hat die Stadt nach pragmatischen Lösungen gesucht, um den Bürgerinnen und Bürgern Trinkwasser zur Verfügung zu stellen“, erklärt Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen. „Ich freue mich, dass die Verwaltung neben den vielen Dienstleistungen, die sie für die Bürger Bürgerinnen in der Stadt anbietet, nun auch mit den öffentlich zugänglichen Trinkwasserspendern eine weitere wichtige Infrastruktur bereitstellt.“

Der Servicegedanke steht an oberster Stelle. Deswegen haben sie die meist besuchten Verwaltungsgebäude als Standorte angeboten. Unzählige Passanten gehen täglich an den zentral gelegenen Gebäuden entlang. Menschen, die etwas „auf dem Amt“ erledigen, können problemlos ihre Flasche auffüllen. Und auch für hunderte städtische Angestellte in den Büros ist das neue Trinkwasserangebot attraktiv. In vier Verwaltungsgebäuden sind in den Eingangsbereichen gut sichtbar neue netzgebundene Trinkwasserspender installiert worden – und zwar an folgenden Standorten:

  • Katschhof (Johannes-Paul-II.-Straße 1),
  • Lagerhausstraße 20,
  • Hackländerstraße 1,
  • Mozartstraße 2-10.

Gemeinsam mit Robert Schmidt, Leiter der Abteilung Instandhaltung des städtischen Gebäudemanagements, hat Keupen nun symbolisch den Trinkwasserspender im Bürgerservice-Foyer des Verwaltungsgebäudes Katschhof in Betrieb genommen.

Und, wie schmeckt’s? „Herrlich frisch!“, findet die Oberbürgermeisterin. „Gestärkt mit einem guten Schluck Wasser gelingen die nächsten anstehenden Termine und Gespräche gleich noch besser“, sagt Keupen und füllt ihre mitgebrachte Flasche gleich noch einmal auf. Denn so funktioniert das System: Jede Person kann sich mit einem eigenständig mitgebrachten Gefäß, optimalerweise einer wiederverwendbaren Flasche oder einem Becher bzw. Glas am Hahn Trinkwasser abzapfen – und zwar jederzeit und so oft man möchte während der Öffnungszeiten der Verwaltungsgebäude montags bis donnerstags von 6 bis 18 Uhr und freitags von 6 bis 16 Uhr. Kaum hält man das das Gefäß unter den Auslauf, fließt das Wasser dank Sensortechnik automatisch. Wenn das Gefäß voll ist, kann man die Flasche einfach wegziehen. Der Wasserstrahl stoppt dann sofort“, erklärt Robert Schmidt.

Stadt Aachen nimmt wichtige Daseinsvorsorge ernst

Den Ruf nach mehr öffentlichen Trinkwasserspendern im Stadtgebiet gibt es immer wieder – insbesondere in den Sommermonaten. „Ich bin sehr froh, dass wir nun vier neue Angebote in der Innenstadt machen können“, freut sich Sibylle Keupen. Im gleichen Atemzug macht Aachens Oberbürgermeisterin deutlich, dass sie sich dafür einsetzt, dass weitere Standorte in Zukunft hinzukommen. „Die Bereitstellung von Leitungswasser durch Trinkwasserbrunnen an öffentlichen Orten gehört zur Daseinsvorsorge der Städte“, erläuterte Schmidt. Das schreiben EU-Richtlinien vor. „Ebenfalls erfüllen wir mit unseren Angeboten das sechste Ziel für Nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen und leisten so einen Beitrag zur Gemeinwohl-Ökonomie“, so Schmidt weiter.

Die vier neuen Spender in den Verwaltungsgebäuden bieten einige Vorteile: Die Stadt kann sie ganzjährig betreiben. Sie müssen nicht – wie Trinkwasserbrunnen unter freiem Himmel – während der potenziellen Frostphasen im Winter abgeschaltet werden. Das zuständige Gebäudemanagement konnte zudem die bereits bestehende Infrastruktur vor Ort (Netzwasser, Strom, Abwasser) „anzapfen“ – eine kostengünstige und einfacher umzusetzende Lösung. Die Gefahr von Vandalismusschäden ist deutlich geringer – ebenso wie der Aufwand für Pflege und Wartung. Gut sichtbare Folien im Aachen-Design machen auf die Trinkwasserspender in den Gebäuden aufmerksam. Rund 20.000 Euro hat die Stadt Aachen für die Maßnahme in die Hand genommen.

Standorte der Trinkwasserbrunnen

Neben den vier neuen Trinkwasserspendern in den Verwaltungsgebäuden bietet die Stadt schon seit längerer Zeit vier netzgebundene Trinkwasserbrunnen im öffentlichen Raum an. Sie sind rund um die Uhr verfügbar. Die Brunnen mit sauberem Trinkwasser finden Menschen an folgenden Orten:

  • Am Eingang vom Elisengarten in der Ursulinerstraße
  • Auf dem Münsterplatz (der sogenannte Möschebrunnen)
  • In der Alexanderstraße am Hotmannspiefbrunnen
  • In der Heinrich-Holland-Straße in Aachen Nord.

„Damit gibt es in Aachen nun acht öffentliche Trinkwasseranlagen, die die Stadt betreibt“, zählt Robert Schmidt auf.

 

Kategorien
News

Wichtiger Meilenstein für Aachen – An die Zukunft angeschlossen

Aachen – In Anwesenheit von Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, Vertretern der Gigabitkoordination im städtischen Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalstadt und Europa sowie Vertretern der NEtAachen GmbH wurde jetzt im Rahmen des Weiße-Flecken-Förderprogramms die symbolische Inbetriebnahme des geförderten Glasfaserausbaus in Haaren gefeiert. Das dortige Neubaugebiet war eines der letzten „Weißen Flecken“, ein Gebiet mit schwacher Internetverbindung, im Aachener Stadtgebiet. Nach dreijähriger Bauzeit ist das Projekt bereits seit Dezember vergangenen Jahres abgeschlossen. Die symbolische Inbetriebnahme sollte nun ein klares Zeichen in die Region setzen, dass Aachen an die Zukunft angeschlossen ist.

Eine flächendeckende Glasfaserinfrastruktur ist eine der wichtigsten Investitionen für den Standort Aachen und steht im Zentrum der Digitalisierung. Sie ermöglicht moderne Anwendungen wie Cloud-Dienste, Video-Konferenzen sowie das Internet der Dinge (IoT). Eine zuverlässige und schnelle Internetverbindung ist entscheidend, um wettbewerbsfähig zu bleiben und Spitzenleistungen zu erbringen. Gleichzeitig ist ein leistungsfähiges Glasfasernetz auch Grundlage für neue Mobilfunkstandards wie 5G. Aber auch Remote-Arbeiten, E-Learning und Telemedizin sind ohne eine stabile und schnelle Internetverbindung nicht möglich.

Gefördert wurde das von der NetAachen realisierte Projekt durch Bund, Land NRW und Stadt Aachen. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen betonte die Bedeutung dieses Ausbaus für die Region und sagte: „Die Stadt Aachen braucht für ihre Smart-City-Pläne unbedingt eine moderne Infrastruktur. Denn gerade für einen Wirtschafts-, Technologie-, und Wissenschaftsstandort wie Aachen stellt eine flächendeckende Glasfaserinfrastruktur die Grundlage für Digitalisierung und Weiterentwicklung dar.“

Ziel des Projekts, dessen Fördervolumen circa 7,5 Millionen Euro umfasste, war die Versorgung aller Adressen mit weniger als 30 Mbit/s im Download mit Glasfaser. Bei den drei Jahre anhaltenden Baumaßnahmen konnten 589 Hausanschlüsse für etwa 1.000 Haushalte, 75 Gewerbebetriebe und Institutionen gebaut sowie rund 70 Kilometer Trasse und über 215 Kilometer Glasfaserlänge neu geschaffen werden. Andreas Schneider, Geschäftsführer der NetAachen GmbH, lobte die gute Zusammenarbeit mit den Stadt Aachen und bedankte sich für die Geduld und das Verständnis der Anwohner*innen. Das Geld habe gereicht, erklärte er, es seien sogar ein paar Adressen mehr als geplant versorgt worden.

Der Abschluss des Projekts markiert einen wichtigen Meilenstein für Aachen auf dem Weg zur flächendeckenden Glasfaserversorgung. „In Aachen haben wir über 80 Prozent gigabitfähige Anschlüsse, davon etwa 28 Prozent durch Glasfaser und zusätzlich Internet via Kabelanschluss. Damit stehen wir eigentlich ganz gut da“, erläuterte Stefan Döhler, Gigabitkoordinator der Stadt Aachen.

Zielvorgabe des Bundes ist, bis 2030 ganz Aachen mit Glasfaser zu versorgen. Dazu fehlen jedoch aktuell rund 35.000 Anschlüsse, erläuterte Dieter M. Begaß, Leiter des städtischen Fachbereichs Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalstadt und Europa. In Zukunft soll daher das Graue-Flecken-Förderprogramm des Bundes helfen, für die Privatwirtschaft unwirtschaftlichen Gebiete mit nicht gigabitfähigen Anschlüssen mit modernster Glasfasertechnik zu versorgen.

Kategorien
News

Neue Erftbrücke in Iversheim für Verkehr freigegeben

Bad Münstereifel – Die neue Erftbrücke an der Euskirchener Straße in Iversheim ist fertiggestellt. Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian gab den Neubau am Samstag, 15. Juni, im Rahmen einer Eröffnungsveranstaltung offiziell für den Verkehr frei. Nach rund fünfmonatiger Bauzeit verbindet die beiden Erftufer nun ein Bauwerk, das höchste bautechnische Standards und einen verbesserten Hochwasserschutz miteinander vereint.

Mit der Freigabe der Brücke an der Euskirchener Straße sind die Bauarbeiten an den drei Erftüberführungen nach der Flutkatastrophe vom Juli 2021 in Iversheim abgeschlossen. „Diese Brücke ermöglicht den Iversheimern nun über viele, viele Jahre eine sichere Überquerung der Erft“, sagte Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian in ihrer Ansprache zur Eröffnung. Der Neubau weist einen geringeren Querschnitt als der Vorgänger auf, was den Wasserwiederstand verringert und somit den Hochwasserschutz erhöht. „Durch die dünneren Aufbauten herrscht mehr Platz unter der Brücke, was den möglichen Wasserdurchlauf deutlich erhöht“, erklärt Peter Lanzerath, kaufmännischer Leiter der Stadtwerke, die für den Tiefbau zuständig sind. Die Durchlasshöhe wurde von rund 1,80 Meter auf rund 2,30 Meter erhöht. Der Durchflussquerschnitt wurde von 13,7 Quadratmeter auf 17,4 Quadratmeter vergrößert. „Die neue Brücke ist nach aktuellen Standards und in enger Abstimmung mit der Bezirksregierung und der unteren Wasserbehörde errichtet worden“, so Lanzerath.

Neubau statt Sanierung

Noch Ende Juni 2023 gingen die Experten von einer Sanierung der Brücke aus. Bei der Erneuerung der Fahrbahndecke stellte sich jedoch heraus, dass die baulichen Voraussetzungen – insbesondere die massiveren Aufbauten ohne tragende Funktion – eine Instandsetzung zum einen teuer und zum anderen den Hochwasserschutz nicht verbessern werden würde. Trotz großem Abstimmungsbedarf mit Behörden und Baufirma sowie den mitunter schwierigen Witterungsbedingungen zu Beginn des Jahres konnte der Neubau in verhältnismäßig kurzer Zeit realisiert werden. „Alle Beteiligten haben sich sehr kooperativ gezeigt. Nur deshalb ist es uns nach der Zustimmung der Bezirksregierung im September 2023 gelungen, binnen acht Monaten einen kompletten Neubau zu entwerfen, zu planen und schließlich auch fertigzustellen“, betont Yvonne Emde vom zuständigen Planungsbüro Schumacher GmbH.

Mit der Freigabe der neuen Brücke können die Iversheimer wieder ohne Umwege ihren Ort befahren. Gleiches gilt für die Linien des öffentlichen Nahverkehrs und der Schulbusse. Seit Beginn der Abrissarbeiten im Januar 2024 war mit der Brücke auch ein Großteil der Ortsdurchfahrt gesperrt, „Vielen Dank an alle Bürger und Bürgerinnen für ihre Geduld in den zurückliegenden Monaten“, zeigte die Bürgermeisterin Verständnis: „Und ich danke auch allen Beteiligten, dass wir diesen Neubau hier so zielstrebig umsetzen konnten.“

Kategorien
News

Der Countdown zum Eifel Award 2024 beginnt – Digitalisierung als Schwerpunkt

Prüm – Es ist wieder so weit: Die Ausschreibung für den diesjährigen EIFEL Award ist seit dem 13. Juni online. Die begehrte Auszeichnung eröffnet den teilnehmenden Unternehmen viele Möglichkeiten des Einsatzes im eigenen Marketing. Wichtige Themen wie Nachhaltigkeit oder Arbeitgeberattraktivität standen bereits auf der Agenda des Awards und sorgten für gute Resonanz. Das Schwerpunktthema lautet in dieser Auflage: Digitalisierung.

Interessierte Unternehmen und Organisationen können anhand eines informativen Bewerbungsbogens die Kriterien für die begehrte Auszeichnung checken und dann ihre Unterlagen für die Wettbewerbsteilnahme einreichen. Angesprochen werden sowohl kleine wie mittelständische Unternehmen und privat-öffentliche Partnerschaftsprojekte (PPP).

“Der EIFEL Award bietet eine herausragende Gelegenheit, die Vorreiterunternehmen unserer Region zu würdigen, die digitale Innovationen vorantreiben und die digitale Transformation erfolgreich gestalten”, heißt es in der Einladung der Zukunftsinitiative Eifel (ZIE). Sie würdigt seit 2009 mit diesem Award die positive Bedeutung der Preisträger für die Identität des Eifel-Ardennen-Raums.

Die ausgezeichneten Unternehmen sind eng mit der Eifel verwurzelt und werden durch die Auszeichnung in ihrem Tun wertgeschätzt.

Das Thema Digitalisierung steht im Fokus, denn in einer Zeit des rasanten technologischen Fortschritts und der zunehmenden Bedeutung digitaler Lösungen ist es von entscheidender Bedeutung, die digitalen Innovationen und Leistungen der Unternehmen in der Eifel hervorzuheben. Dabei ist die Digitalisierung kein Selbstzweck, und so können die am Wettbewerb teilnehmenden Betriebe flankierend schildern, wie ihre Digitalstrategien in den Bereichen Nachhaltigkeit, Fachkräftesicherung und Wertschöpfung wirken. Auch diese Angaben fließen in die Bewertung der zehnköpfigen Jury, bestehend aus ExpertInnen der ZIE sowie DigitalmangerInnen, mit ein.

Darüber hinaus sind Fallstudien und Erfolgsgeschichten, Referenzen und Feedbacks von Kunden oder Partnern, Zertifikate oder Medienberichte geeignet, um sich als digital vorbildliches Unternehmen zu präsentieren. Die Palette der Materialien, welche die Wettbewerbsteilnahme unterstreichen können, ist breit gefächert. Daher ist der EIFEL Award 2024 ein niedrigschwelliges und unkompliziertes Tool, um sich breitenwirksam zu präsentieren und zugleich die Kernbotschaft der modernen, zukunftsfähigen, tatkräftigen und innovativen Eifel zu betonen. Die Zukunftsinitiative Eifel hofft auf zahlreiche Bewerbungen.

Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 12. August 2024. Die Preisverleihung zum EIFEL Award 2024 findet am Dienstag, 19. November, ab 17:30 Uhr in der Stadthalle Bitburg statt.

Weitere Informationen zum Eifel Award und zur Anmeldung wirtschaft.eifel.info/eifel-award-2024/

Hintergrund

Der EIFEL Award wird seit 2009 von der Zukunftsinitiative Eifel (ZIE) verliehen. Zu den Preisträgern seitdem gehören unter anderem produzierende Betriebe ebenso wie Kultureinrichtungen, soziale Projekte ebenso wie Start-ups. Die gesamte Palette der Eifeler Wirtschaft wird abgebildet.

Der letzte Award wurde 2023 verliehen und galt mit dem Schwerpunktthema „Nachhaltigkeit“ Unternehmen, die eines gemeinsam haben: Sie haben vorbildliche Konzepte und Ideen, um das große Zukunftsthema Nachhaltigkeit in ihren Betrieben und für ihre Kunden konkret werden zu lassen.

Kategorien
News Top-Themen

Am Forschungszentrum Jülich (FZJ) arbeitet die Welt zusammen für eine bessere Zukunft!

Jülich – Wissenschaftsministerin Ina Brandes besuchte am gestrigen Montag, 17. Juni 2024, mit Vertreterinnen und Vertretern des Konsularischen Korps des Landes Nordrhein-Westfalen das FZJ. Internationale Spitzenforschung „made in NRW“: Exzellente Arbeitsbedingungen ziehen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ins Forschungszentrum Jülich.

Forscherinnen und Forscher aus 111 Ländern suchen hier gemeinsam nach Lösungen für die großen Herausforderungen unserer Zeit. Hier werden grundlegende Erkenntnisse zum Beispiel für die Heilung von Krankheiten, effizienter Energienutzung und Umgang mit Klimaveränderungen gewonnen. Gerade die internationale Zusammensetzung der Forscherteams ist einer der wesentlichen Schlüssel zum Erfolg des Forschungszentrums Jülich.

Wissenschaftsministerin Ina Brandes besuchte am gestrigen Montag, 17. Juni 2024, deshalb mit Vertreterinnen und Vertretern des Konsularischen Korps des Landes Nordrhein-Westfalen das FZJ. Unter anderem wird die die Baustelle für den Supercomputer JUPITER besichtigt, der noch in diesem Jahr an den Start gehen soll und voraussichtlich einer der stärksten Rechner weltweit sein wird. JUPITER soll als erster europäischer Supercomputer der Exascale-Klasse neue Durchbrüche beim Einsatz künstlicher Intelligenz ermöglichen

Wissenschaftsministerin Ina Brandes: „Das Forschungszentrum Jülich ist ein hervorragendes Beispiel dafür, welche Höchstleistungen möglich sind, wenn Menschen aus vielen Nationen zusammenarbeiten. Die internationale Ausrichtung des Forschungszentrums Jülich ist seit jeher einer der entscheidenden Schlüssel zu wissenschaftlicher Exzellenz. Und gleichzeitig entwickelt die hervorragende wissenschaftliche Arbeit in Jülich Anziehungskraft für die klügsten Köpfe der Welt. Ich bin den Vertreterinnen und Vertretern des Konsularischen Korps sehr dankbar, dass wir die wertvolle internationale Zusammenarbeit über Grenzen hinweg weiter gemeinsam voranbringen wollen.“

Prof. Astrid Lambrecht, Vorstandsvorsitzende des FZJ: „Internationaler Wissensaustausch ist der Puls der Forschung. Denn Erkenntnisgewinn und Innovation entstehen immer im kreativen Austausch. Allein in Jülich arbeiten über 1.200 Gastwissenschaftler aus über 100 Ländern weltweit. Wir freuen uns über die Gelegenheit dem Konsularischen Korps in Nordrhein-Westfalen das Forschungszentrum Jülich präsentieren zu können, denn unsere Forschung ist in der Region verankert und in der Welt vernetzt.“

Lidia Margarida Bandeira Nabais, Doyenne des Konsularischen Korps: „Für ausländische Diplomaten ist es sehr wichtig, das wissenschaftliche und technologische Potenzial Deutschlands sowie die Möglichkeiten der internationalen Zusammenarbeit zu kennen. Die Technologiezentren Jülich und Aachen sind weltweit für ihre herausragende Forschungsleistung bekannt und daher stellt dieser Besuch eine sehr wertvolle Gelegenheit dar, Kontakte zu ähnlichen Institutionen in unseren Ländern zu knüpfen.“

Neben dem neuen Superrechner tauschen sich die Vertreterinnen und Vertreter des Konsularischen Korps auch zu Fragen der Energieversorgung aus.  Das Forschungszentrum Jülich betriebt in den Bereichen Wasserstoff, Photovoltaik, Brennstoffzellen und Batterieforschung Grundlagenforschung und entwickelt gemeinsam mit der Industrie Anwendungsmöglichkeiten.

Nach dem Empfang am Forschungszentrum Jülich besucht das Konsularische Korps auch die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen – eine der zwei Exzellenzuniversitäten in Nordrhein-Westfalen.

Das Konsularische Korps

Das Konsularische Korps des Landes Nordrhein-Westfalen ist eines der größten unter den deutschen Ländern und besteht aktuell aus rund 100 konsularischen Vertretungen ausländischer Staaten, die ihren Sitz zumeist in Düsseldorf haben. Die konsularischen Vertretungen sind ansprechbar für Bürgerinnen und Bürger des jeweiligen Staates und übernehmen für diesen vielfältige administrative Aufgaben. Sie unterstützen den kulturellen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Austausch zwischen Nordrhein-Westfalen und dem ausländischen Staat. Das Konsularische Korps Nordrhein-Westfalen bestimmt aus seiner Mitte den Doyen oder die Doyenne, also den Sprecher oder die Sprecherin des Kreises. Diese nehmen Repräsentationsverpflichtungen wahr und unterstützen mit ihren Aktivitäten die Vernetzung innerhalb des Konsularischen Korps. Seit September 2023 ist die Generalkonsulin der Portugiesischen Republik, Lidia Margarida Bandeira Nabais, Doyenne des Konsularischen Korps.

Das Forschungszentrum Jülich

Das Forschungszentrum Jülich ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft und forscht mit seinen über 7200 Beschäftigten interdisziplinär an Themen der digitalisierten Gesellschaft, eines klimaschonendes Energiesystem und nachhaltigen Wirtschaftens. Es konzentriert natur-, lebens- und technikwissenschaftliche Forschung auf die Bereiche Information, Energie und Bioökonomie. Diese verknüpft es mit Expertise im Höchstleistungsrechnen sowie Künstlicher Intelligenz unter Einsatz einzigartiger wissenschaftlicher Infrastrukturen. Das Forschungszentrum unterhält enge Kooperationen mit führenden Forschungseinrichtungen auf der ganzen Welt und ist integrales Mitglied zahlreicher strategischer Partnerschaften sowie europäischer Forschungsinfrastrukturen. Auf EU-Ebene ist das Forschungszentrum an 176 Projekten unter anderem aus den Rahmenprogrammen für Forschung und Innovation Horizon 2020 und Horizon Europe beteiligt, von denen es 31 Projekte koordiniert. Das Forschungszentrum veröffentlichte 2022 zusammen mit internationalen Partnern mehr als 1500 Publikationen.

Kategorien
News

JOA, AICH WELL ….den Eifelmarathon in Waxweiler

Laacher See/Waxweiler – Wiederholungstäter der LG Laacher See meldeten sich auch in diesem Jahr beim Eifelmarathon in Waxweiler an. Sie wussten, dass sie eifeltypische Strecken erwartete. Allerdings waren die Temperaturen angenehmer als im vergangenen Jahr. Ob Ultra-Marathon, Marathon, Trail, Halbmarathon oder 10 km, in Waxweiler gab es einige Herausforderungen. Dabei ging es durch höchst reizvolle Landschaften mit einigen Höhenmetern.

An die lange Distanz des Ultramarathons (51,4 km) traute sich von der LG Laacher See niemand. Nachdem Antonio Blanco letztes Jahr den Traillauf von 26 km in Angriff nahm, entschied er sich jetzt für die 42,195 km. Antonio beendete den Marathon in 3:51:15 Std. mit dem 4. Platz der M45, knapp 50 Sekunden hinter dem Drittplatzierten. Was ihm ein wenig zum Verhängnis wurde, war, dass er am Vortag einige Meter Holz im Wald bearbeitete. Dies strengte den Körper zusätzlich an.

Nachdem die Halbmarathonläufer mit den Bussen zu ihrem Startort am Schloss Hamm gefahren wurden, fiel der Startschuss für die 10 km Läufer und Walker. Saskia Alflen entschied sich in diesem Jahr für diese Distanz. Nach 52:49 Min. lief sie als Zweite der W30 über die Ziellinie. Elisabeth Waldorf walkte die Strecke in 1:40:47 Std.

Den Halbmarathon absolvierten Sven-Jörg Reuter (8. M45, 2:11:08 Std.) und Klaus Jahnz. Klaus gewann die AK M75 in 2:44:30 Std. Sven nutzte das Training als Vorbereitung für den Trierer Halbmarathon Ende Juni. Hier will er versuchen, persönliche Bestzeit zu laufen.

Ziemlich erschöpft, aber glücklich genossen die LG’ler die gemütliche Atmosphäre in Waxweiler an der Prüm. Das Dorf war 2021 sehr vom Hochwasser betroffen. Die Schäden sind an vielen Stellen immer noch sichtbar.

Vor dem Start hatten die LG’ler noch die Möglichkeit, ein Foto mit Michel Descombes zu machen. „Super Michel“ erkennt man an seinem  rot-blau-weißen Kostüm. Mit roter Nase und einem herzlichen Lächeln motiviert der Franzose seit vielen Jahren die Sportler an den Laufstrecken.

Kategorien
News

Das neue Selbstbewusstsein des Sports

Region/Koblenz – Im Jahr seines 75-jährigen Bestehen will der Sportbund Rheinland (SBR) mit einem neuen Selbstbewusstsein auftreten. Das machte SBR-Präsidentin Monika Sauer in ihrer Rede auf der Mitgliederversammlung in der Stadt- und Kongresshalle Vallendar deutlich: „Der Sport muss seine Sichtbarkeit verbessern, damit die Wichtigkeit seiner gesellschaftlichen Rolle von der Politik besser wahrgenommen wird.“

Sauer appellierte an die anwesenden Vereinsvertreter*innen, sich ebenfalls selbstbewusst für die eigenen Belange und Interessen einzusetzen. „Seien Sie sich Ihres Wertes für ein funktionierendes Zusammenleben in Ihrer Gemeinde bewusst und scheuen Sie sich nicht, wenn nötig auch Konflikte einzugehen, um die Ziele Ihres Vereins zu erreichen,“ forderte die SBR-Präsidentin.

In diesem Zusammenhang versprach Sauer, gegenüber dem Land weiterhin vehement für die Interessen des organisierten Sports einzutreten – sei es bei der Verbesserung der Sportstättensituation oder bei finanziellen Fragen. „Eine verstärkte Förderung des organsierten Sports ist ein absolutes Muss und nicht nur Kann, denn die Inflation hat die Mittelerhöhungen der letzten Jahre längst verzehrt“, betonte Sauer. Konkret mahnte sie die Anzahl und den Zustand der Schwimmbäder in Rheinland-Pfalz an und forderte, die Obergrenze im Sonderprogramm für Sportstättenbau auf 100.000 Euro anzuheben.

Auch der rheinland-pfälzische Innenminister Michael Ebling unterstrich in seinem Grußwort den „unschätzbaren Wert des Sports für die freie und demokratische Gesellschaft.“ Er dankte dabei insbesondere den Vereinsvertreter*innen und Übungsleiter*innen, die ein schönes und wichtiges Ehrenamt ausführen. „Sich für den Sport zu engagieren heißt, sich für die Menschen zu engagieren“, so der Sportminister, der zudem die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Ministerium und organisierten Sport hervorhob.

Nach den ausführlichen Berichten und Grußworten verabschiedete die Mitgliederversammlung einstimmig die Haushaltsnachweise 2022 und 2023 sowie die Haushaltspläne 2024 und 2025. Laut SBR-Geschäftsführer Martin Weinitschke, der die einzelnen Posten detailliert erläuterte, plant der SBR für die nächsten beiden Jahre mit einem Haushaltsvolumen von rund 8,1 Millionen Euro.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung gab es eine besondere Überraschung für Wolfgang Scheib, der sein Amt als Vizepräsident des SBR nach 10 Jahren aus persönlichen Gründen niedergelegt hat. Für sein besonderes ehrenamtliches Engagement für den Sport im Rheinland erhielt Scheib, unter anderem seit 1997 Sportkreisvorsitzender im Kreis Bad Kreuznach, die Ehrenplakette des Landessportbundes in Silber. Die Versammlung würdigte die emotionale Ehrung mit langanhaltenden Standing Ovations.