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Spende zugunsten geflüchteter Frauen und Kinder aus der Ukraine

Mayen/Boppard – Die Ausstellung „Freiheit in Farben“ von Andrea Grimm aus Mayen, in der Galerie Lucia Hinz in Boppard, hat dieses Wochenende geendet. Zwei Wochen lang konnten Besucher die farbenfrohen Bilder der Künstlerinnen bestaunen und zugleich Lose zugunsten geflüchteter Frauen und Kinder aus der Ukraine kaufen. Als Gewinn stellten die Künstlerinnen Lucia Hinz und Andrea Grimm zwei ihrer Werke (Symphonie und Blue) zur Verfügung.

Insgesamt konnten so 725 Euro gesammelt und an Frau Verena Nass, Vorsitzende des Vereines „donum Vitae e.V.“, übergeben werden.
„Im Namen des Vereins donum Vitae und der Beratungsstelle bedanke ich mich bei Frau Grimm und Frau Hinz für die kreative Spendenaktion.“ so Frau Nass.

Das Geld kommt aus der Ukraine geflüchteten Frauen und Kinder zu Gute, die in Boppard wohnhaft sind und keine Sozialleistungen beziehen. Es dient der Grundversorgung wie Nahrung und Hygieneartikel sowie auch vereinzelten Einrichtungsgegenständen.
Lucia Hinz: „Die Ausstellung mit Andrea war toll und ein schöner Erfolg. Wir sind froh dem Verein diesen Scheck übergeben zu können. Denn ich weiß, dass jeder Cent dort in den richtigen Händen ist.“
Im Rahmen der Finissage zogen die beiden Glücksfeen: Mia, die 8 jährige Enkelin von Lucia Hinz sowie Luciana Diniz, brasilianische Profi-Springreiterin, die Gewinner der beiden Werke.

Die freudigen Gewinner Herr Norbert Neuser (Bild Symphonie) und Herr Markus Gütler (Bild Blue) können die tollen und begehrten Werke nun ihr Eigen nennen.

Markus Gütler, Geschäftsführer der Gütler GmbH, fand die Aktion so großartig, dass er sich während der Bildübergabe bereit erklärte, weitere 275 Euro dem Verein zu spenden. Dank dieser großartigen Geste konnte die 1.000 Euro Marke erreicht werden.

Andrea Grimm: „Einen großen Dank an alle die dieses Projekt unterstützt haben. Es ist fantastisch, das Markus Gütler noch einmal nachgespendet hat. Vielen Dank dafür! Wir hoffen es lassen sich noch weitere Personen und Unternehmen begeistern zu spenden. Denn gerade jetzt ist jede Hilfe wichtig.“

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Fair die Welt verändern… ausgezeichnet von der „Unesco“

Kall-Steinfeld/Mechernich – Junges Mechernicher Team um Rebekka Narres ist zum Motto „Werde Welt-fair-Änderer“ seit Sonntag 15. Mai eine Woche lang am „Hermann-Josef-Kolleg“ in Steinfeld zu Gast – Eine Woche voller Workshops, Angebote, Ausstellung und „Fair-Café“ im Zeichen der Nachhaltigkeit und Gemeinschaft – Ausgezeichnet von der „Unesco“ – Leitgedanke: „Das Wenige, was Du tun kannst, ist viel!“

Bei der Vorbereitung der Steinfelder Aktionswoche „Welt-fair-Änderer“ ging es zwar nicht über Tische und Bänke, mit einer „Material-Schlacht“ im Vorfeld bereitete sich das junge Team aber schon optimal auf die Woche vor. Foto: Bistum Aachen/pp/Agentur ProfiPress

Wie kann jeder für sich die Welt verbessern? Mit dieser Frage beschäftigen sich junge Menschen seit Generationen, vielleicht schon immer. Eine Gruppe junger Christen aus Mechernich glaubt die Antwort gefunden zu haben: Fair! Der elfköpfigen Gruppierung um die Jugendseelsorgerin Rebekka Narres geht es um Nachhaltigkeit und sozialen Austausch.

Das Team der kirchlichen Jugendarbeit im Bistum Aachen (Region Düren-Eifel) zählt sich zu den „Welt-fair-Änderern“, einem zu einer Aktion zusammengeschlossenen Bündnis von Institutionen und Bistümern. Der Leitgedanke stammt von dem großen christlichen Humanisten, Arzt und Orgelspieler Albert Schweitzer und lautet: „Das Wenige, was Du tun kannst, ist viel!“

Das heißt: Jeder überlegt sich für sich und alle zusammen, wie man konkret die Welt etwas fairer machen kann. Heraus kommen so genannte „Handlungsoptionen“, also konkrete Ansätze, wo und wie man wem helfen und unter die Arme greifen kann. Ab Sonntag, 15. Mai, ist Rebekka Narres‘ Team eine Woche lang am „Hermann-Josef-Kolleg“ in Steinfeld zu Gast.

Vorgesehen sind Workshops am Vormittag und Angebote der Begegnung und Information am Nachmittag, unter anderem mit der Feuerwehr und den „Omas gegen Rechts“. Das Bistum spricht von „Upcycling“-Angeboten der Jugendgruppen vor Ort.

Gegründet wurden die „Welt-fair-Änderer“ 2010 aus einem Projekt der Jugendkirche heraus im Bistum Mainz. Seit 2013 kooperiert das Mainzer Bistum mit anderen Diözesen, mittlerweile gehören immerhin acht der 27 deutschen Bistümer und eine Jugendeinrichtung zum Aktionsbündnis, darunter auch Aachen. Die „Unesco“ hat die „Welt-fair-Änderer“ ausgezeichnet. 17 Ziele der Nachhaltigkeitsstrategie stehen bei ihnen im Fokus. Es geht darum, Armut und Hunger und Ungleichheiten zu bekämpfen. Würde und Selbstbestimmung der Menschen soll gestärkt, Ungerechtigkeiten zwischen Geschlechterrollen aufgehoben und ein gutes und gesundes Leben für alle gesichert werden.

Es ist Ziel der „Welt-fair-Änderer“, Wohlstand für alle zu fördern und es Menschen in aller Welt zu ermöglichen, ihre Lebensweise nachhaltig zu gestalten. Ökologische Grenzen der Erde sollen respektiert, der Klimawandel eingedämmt und natürliche Lebensgrundlagen bewahrt werden. Unter dem Strich geht es darum, die Welt „fair“ zu verändern, Menschenrechte zu schützen, Frieden zu halten und Gerechtigkeit auch in Rechtsverfahren walten zu lassen.

Workshops, Ausstellungen und „Fair-Café“

Starten soll die Aktion der elfköpfigen Mechernicher Gruppe um Rebekka Narres kommenden Sonntag um 10 Uhr mit dem Gemeindegottesdienst in der Steinfelder Klosterbasilika. Am Montagmorgen geht es dann mit einer Auftaktveranstaltung in oder an der Schule weiter. Bis Freitag nehmen je zwei Klassen vormittags an Workshops teil.

Zum Aktionsplan gehören auch eine kleine Ausstellung und ein „Fair-Café“, die Schülern und Lehrern während der ganzen Woche zur Verfügung stehen. Für Freitagmittag ist eine Abschluss-Veranstaltung geplant. Dabei soll eine Schulwette aufgelöst werden, die der Direktor am Montag gegen die Schülerschaft aufstellen will. „Wir sind gespannt, worum es geht und wer gewinnt“, so Rebekka Narres, Jugendbeauftragte des Bistums in der Region Eifel, zur Agentur ProfiPress.

Der Mechernicher Kirchenmitarbeiterin: „Mir gefällt der aufsuchende Charakter des Projektes“, bei dem es nicht nur darum gehe, zu reden, sondern zu handeln: „Es werden auch aktive Handlungswege aufgezeigt: »Worauf muss ich achten, wenn ich Kleidung oder Nahrung kaufe?« »Soll ich Plastik benutzen oder lieber darauf verzichten?«“

Eine junge Frau, Pia, aus dem Team gab in einem Report der Aachener KirchenZeitung zu Protokoll: „Wichtig ist die Interaktion. Wir machen keinen Frontalunterricht“. Beim Thema Müllvermeidung gehe es darum, das Pausenbrot in Brotdosen zu stecken statt in Papier oder gar Alufolie zu wickeln.

Pia: „Es sollen Zelte aufgebaut und in den Pausen zum Austausch benutzt werden. Wir sind die gesamte Bildungswoche über präsent.“ Auch am Nachmittag oder Abend soll laut Bistum ein freiwilliges außerschulisches Bildungs- und Veranstaltungsprogramm zur Vertiefung angeboten werden.

Team, Ansprechpartner und weitere Informationen

Für die Umsetzung der Bildungswochen unter anderem in Steinfeld brauchte es natürlich ein junges und engagiertes Team. Das hat sich in den vergangenen Monaten zusammengefunden. Insgesamt elf ehrenamtliche Teamer, überwiegend aus Mechernich, haben sich unter dem Dach der kirchlichen Jugendarbeit in den Aachener Bistumsregionen Düren und Eifel zusammengeschlossen.

Ansprechpartnerin ist Rebekka Narres, Jugendbeauftragte in der Region Eifel, telefonisch unter (0 24 45) 85 11 46 oder per Mail unter rebekka.narres@bistum-aachen.de. Weitere Informationen unter www.weltfairaenderer.de oder https://www.bistum-aachen.de/Region-Dueren-Eifel/jugendarbeit/schulbezogene-angebote/weltfairaenderer/ Wer die „Welt-fair-Änderer“ als Teamer unterstützen möchte, findet weitere Informationen unter www.jugendarbeit-dueren-eifel.de

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Haltung fürs Leben lernen

Blankenheim-Dollendorf – Der Rotkreuz-Kindergarten „Die kleinen Strolche“ in Dollendorf zum wiederholten Mal wieder als „Haus der kleinen Forscher“ ausgezeichnet. Wenn die Begriffe „ganzheitlich“ und „nachhaltig“ auf eine Einrichtung zutreffen, dann auf die Rotkreuz-Kindertagesstätte „Kleine Strolche“ in Dollendorf (Gemeinde Blankenheim).

Der von Birgit Bresgen und sechs Erzieherinnen geleitete Kindergarten ist unter anderem Klimakindergarten, „Nationalpark“-Kita, naturwissenschaftlich ausgerichtetes „Haus der kleinen Forscher“, Bewegungskindergarten und verfügt über einen eigenen Obst- und Gemüsegarten, in dem die Kinder von der Saat bis zur Ernte die Vegetationsperioden miterleben.

Birgit Bresgen: „Es geht in allem um Haltung und Bildung…“ Man bemüht sich in Dollendorf um die Erweiterung des Horizonts der jungen Schützlinge in jeder Hinsicht und bringt ihnen andere Länder und Kulturen nahe, man engagiert sich im Dorf und in der Welt, kümmert sich um Abfallvermeidung und Recycling.

„Beim Erntedankgottesdienst in der Dollendorfer Pfarrkirche machen auch die muslimischen Kinder mit“, so Birgit Bresgen: „Und die christlichen Jungen und Mädchen wissen, was Ramadan und Zuckerfest sind.“ Heimatbewusstsein und Weltoffenheit sind in dieser wie anderen Rotkreuz-Einrichtungen keine Widersprüche, sondern Programm.

Seit 13 Jahren kindgerechte Wissenschaft

Jetzt überbrachte Heike Iven, die Leiterin der Rotkreuz-Familienbildung, zum wiederholten Male nach neuerlicher Überprüfung und Check durch die Trägerstiftung die Urkunde zur Rezertifizierung als „Haus der kleinen Forscher“ nach Dollendorf.

Die Erzieherinnen nahmen die neuerliche Auszeichnung mit Freuden entgegen. Man ist seit 13 Jahren dabei – von Anfang an. Die Kita-Leiterin: „Es geht nicht darum, dass wir uns eine weitere Urkunde an die Eingangstür hängen, sondern, dass wir das mit den Kindern auch leben…“ Die Stichworte sind Kontinuität, Konsequenz und Relevanz. Heike Iven: „Man muss die Dinge im Alltag erfahrbar machen, es reicht nicht, dreimal in der Woche ein Reagenzglas zur Hand zu nehmen, um Miniforscher zu werden…“

Die Schützlinge sollen den Rotkreuz-Kindergarten „Die kleinen Strolche“ irgendwann mit einer menschen- und umweltfreundlichen Haltung verlassen, so Birgit Bresgen, und das im Laufe ihrer weiteren Entwicklung zur Lebenseinstellung formen. Deshalb machen die Dollendorfer Kindergarten-„Pänz“ auch viel in Wald und Natur – und interessieren sich als „kleine Forscher“ spielerisch und wie nebenbei für Physik, Chemie und Biologie.

In hundert Schulen und Kindergärten im Kreis Euskirchen forschen und experimentieren Kinder nach Lust und Neugier. Diese 87 Kindertagesstätten und 13 Grundschulen sind im Netzwerk „Haus der kleinen Forscher“ zusammengeschlossen, das 2011 gegründet wurde und von Rolf Klöcker, dem Kreisgeschäftsführer des Roten Kreuzes, als lokalem Netzwerkkoordinator geleitet wird.

Birgit Bresgen schult Erzieher

Das Rote Kreuz beteiligt sich seit Gründung der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ im Jahr 2006 an dem Projekt und hat sich wegen des überaus positiven Feedbacks der Kinder, Eltern, Erzieher und Kindergartenträger im Jahr 2011 dazu entschlossen, die Angebote auch trägerübergreifend für andere Kindergartenbetreiber anzubieten. Ebenfalls seit 2011 ist das lokale Netzwerk um den Kreis Euskirchen erweitert worden.

Heike Iven: „Über 800 Erzieherinnen, Erzieher und Lehrer sind im Rahmen dieses Netzwerks schon ausgebildet worden, eine ganze Reihe davon sind durch Birgit Bresgens Hände als Multiplikatorin und Ausbilderin gegangen – und zwar längst nicht nur welche, die in der Trägerschaft des Roten Kreuzes arbeiten.“

Die Leiterin der Rotkreuz-Familienbildung: „Es geht darum, dass die Kinder eigene Sinneserfahrungen mit ihren »naturwissenschaftlichen Erkenntnissen« verbinden: Wasser im Tümpel oder Regen auf der eigenen Haut sind etwas völlig anderes als Wasser im Tablet oder im Fernsehen. Mit dem Experiment »Wie viele Wassertropfen gehen auf ein Centstück?« lernen sie etwas Unvergessliches über die Oberflächenspannung des Wassers…“

Birgit Bresgen war mit ihrem Dollendorfer Rotkreuz-Kindergarten „Die kleinen Strolche“ einer der ersten überhaupt. Das Kindergartengebäude musste damals saniert und energetisch überholt werden. Die „Pänz“ hatten Fragen: Warum Isolierung, warum neue Fenster, warum werden die guten Pfannen auf dem Dach erneuert? Birgit Bresgen: „Energie und Umweltschutz bestimmten fortan unsere pädagogische Arbeit.“ Die logische Konsequenz: 2009 wurden „Die kleinen Strolche“ per Zertifikat erstmals zu jungen Forschern ernannt.

„Bei der spielerischen Beschäftigung mit Klängen und Geräuschen, Strom und Energie, Licht und Farben gibt es kein »Richtig«, sondern viele Erklärungen sind zulässig“, so Heike Iven, die Leiterin des Familienbildungswerks, bei der Übergabe der neuerlichen Rezertifizierungs-Urkunde.

Mehrere Generationen stehen hinter DRK-Kita

Der Kindergarten Dollendorf ist schon über 50 Jahre der zentrale Anlauf- und Erziehungspunkt in den Blankenheimer Highlands, zunächst unter kommunaler Trägerschaft, jetzt unter dem Dach des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen. Die nach den Prinzipien Maria Montessoris arbeitende Erzieherin Birgit Bresgen ist schon seit 25 Jahren die Leiterin. Ihr Anspruch: „Möglichst viele dauerhafte Bildungsanlässe für die Kinder schaffen, die sie in den Rucksack ihrer Lebenserfahrungen packen können.“

Das funktioniert über die Generationen. Heute steht eine Elternschaft hinter dem Rotkreuz-Kindergarten, die ihn selbst bereits besucht hat. Die Unterstützung bei allen Projekten, wo Hilfe nötig ist, ist gigantisch. Birgit Bresgen: „Ich erfahre stets große Unterstützung der Eltern und aus dem Dorf!“

Die Erzieherinnen in ihrem Team identifizieren sich nicht nur ausdrücklich mit den Zielen des Rotkreuz-Kindergartens Dollendorf, sie nehmen auch, jede für sich, regelmäßig an unterschiedlichen Fortbildungsangeboten teil.

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Sie leisten Großartiges…..auch in Zeiten der Pandemie – GK-Mittelrhein bedankt sich bei seinen Pflegekräften

Region/Mayen-Koblenz – Der Internationale Tag der Pflege wird jährlich am 12. Mai begangen. Er erinnert an den Geburtstag von Florence Nightingale, die Pionierin der modernen Krankenpflege, und dient zugleich der Würdigung der Arbeit aller in den Pflegeberufen Tätigen – und das sind im Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein viele! Über 1300 Pflegekräfte sind an den fünf Standorten in Koblenz, Mayen, Boppard und Nastätten rund um die Uhr für ihre Patienten, für die Bewohner in den zugehörigen Seniorenhäusern und für die Kunden in der ambulanten Pflege da.

Die Pflegeberufe haben in den letzten zwei Jahren einen neuen Stellenwert im öffentlichen Interesse erreicht. Für das GK-Mittelrhein sind die Gewinnung und Bindung von Pflegenden die wichtigsten Themen im Kontext der Zukunftsfähigkeit des Unternehmens. Ebenso gilt ein besonderes Augenmerk dem Sektor der Aus- und Weiterbildung in den Gesundheitsberufen. Das GK-Mittelrhein hat seine Ausbildungskapazitäten im eigenen Bildungs- und Forschungsinstitut kontinuierlich erweitert. Heute gibt es hier rund 900 Ausbildungsplätze, darunter sind über 600 für angehende Pflegefachkräfte. Zusätzlich ermöglicht ein großes Angebot an Fort- und Weiterbildungen eine Karriere in den 53 Kliniken und weiteren Einrichtungen des Maximalversorgers.

Am Tag der Pflege waren einige Führungskräfte mit Obstkörben auf den Stationen unterwegs, um sich auch persönlich bei den Mitarbeitenden zu bedanken. Corona fordert immer noch ein außergewöhnliches Engagement. Melanie John, Geschäftsführerin des GK-Mittelrhein, ist stolz auf das große Engagement: „Sie alle leisten hier Großartiges und sind gerade in Zeiten der Pandemie von unschätzbarem Wert für uns und die Gesellschaft geworden!“

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Nationalpark Kita im St. Nikolaus-Stift in Zülpich-Füssenich ausgezeichnet

Euskirchen – In der Kita Nahestraße lernen die Kinder schon früh die Natur und den richtigen Umgang mit ihr kennen. Dieses Themenfeld wird dort so gut umgesetzt, dass die Kita nun mit einem Preis für ihre gute Arbeit belohnt wurde. Unter der Schirmherrschaft des NRW-Umweltministeriums und des NRW-Familienministeriums wurden am 10.05.2022 in Zusammenarbeit von Nationalparkverwaltung und dem Förderverein Nationalpark Eifel e.V. eine Vielzahl von Kindertageseinrichtungen aus der Nationalpark-Region Eifel in einer Feierstunde im St. Nikolaus-Stift in Zülpich-Füssenich ausgezeichnet. Dazu gehörte auch die städtische Kita Nahestraße unter Leitung von Frau Iris Funk.

Im Zeitraum von zwei Jahren setzte die Kita trotz Flut und der damit verbundenen widrigen Umstände verschiedene Projekte in und mit Natur um und erfüllte damit die geforderten Kriterien für eine Auszeichnung zur Nationalpark Kita. Die eingereichten Dokumentationen zu den Projekten zeigen die Begeisterung und Wertschätzung für die Natur. Es ist beabsichtigt, das Projekt weiterzuführen und neue Ideen mit den Kindern zu entwickeln, beispielsweise „wie wir Plastik sparen und Müll reduzieren“.

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Kunst-Auktion der Kita-Kinder

Weilerswist-Großvernich – Feierliche Vernissage mit Auktion der Kunstwerke in der Aula der Gesamtschule Weilerswist. Erlös der Auktion für Ausflug ins Max-Ernst-Museum. Dass Kinder mit ihrer Phantasie und Kreativität echte kleine Künstler sein können, würden wohl nicht nur ihre Eltern und Großeltern unterschreiben.

Stolze Künstler: Chantal Lohr (Erzieherin im Anerkennungsjahr) mit ihrer Projektgruppe „Kunstentdecker“ bei der Eröffnung der Vernissage. Foto: Florian Heller/pp/Agentur ProfiPress

Ein großer Erfolg war deshalb das Kunstprojekt der Rotkreuz-Kindertagesstätte „Spatzennest“ in Großvernich, das kürzlich in einer exklusiven Vernissage mit Kunstauktion in der Aula der Weilerswister Gesamtschule endete. Mit dem Erlös machten die Kita-Kinder einen gemeinsamen Ausflug in das Max-Ernst-Museum in Brühl.

Die Idee zu dem Kunstprojekt kam von Chantal Lohr, die gerade ihr Anerkennungsjahr in der Rotkreuz-Kita absolviert. Unter dem Titel „Die Kunstentdecker – selbstwirksame Künstler auf den Spuren von Max Ernst“ ging sie mit einer kleinen Gruppe von Kindern im Alter von drei bis vier Jahren auf künstlerische Entdeckungstour. So lernten Maya, Tamika, Laura, Anastasia, Fabian und Kilian die Techniken des Künstlers Max Ernst kennen und versuchten sie auch selbst mit vielfältigen Materialien anzuwenden.

Auf Leinwänden gemalt

Wie echte Künstler mit Kittel und Mütze entwarfen sie Bilder als Collagen oder in der Technik der Grattage (Abkratzverfahren) oder Frottage (Durchreibeverfahren), formten Skulpturen und experimentierten mittels Abklatschtechnik (Décalcomanie) mit bunten Farben. Für alle Kinder des „Spatzennestes“ baute Chantal Lohr schließlich ein Atelier im Kindergarten auf, in dem die Kinder sich auf Leinwänden an Staffeleien kreativ ausleben konnten. „Mit diesem Projekt konnte ich die Selbstwirksamkeit der Kinder stärken – weg von »Ich kann das nicht! « hin zu »Ich schaffe das!«, erklärt Chantal Lohr.

Höhepunkt der Kunstaktion war schließlich eine Vernissage in der Aula der Weilerswister Gesamtschule, in der die großartigen Bilder der Kinder ausgestellt und sogar per Auktion versteigert wurden. Eltern und Geschwister schritten mit den kleinen Künstlern über den roten Teppich und präsentierten in einer Führung ihre Werke.

Anschließend übernahm Chantal Lohr die Rolle des Auktionators, während die Eltern sich mit selbstgebastelten Auktionsschildern darum bemühten, ein Kunstwerk ihres Kindes zu ersteigern. Mit dem Erlös machten die Kinder nun einen Ausflug ins Max-Ernst-Museum in Brühl.

Skulptur aus Eierkarton und Pappteller

Begleitet von einer Museumspädagogin setzten sie sich zunächst mit einer Skulptur des berühmten Künstlers auseinander. Die Kinder versuchten zu erraten, was man in der Skulptur erkennen kann, zum Beispiel einen Stab, eine Flosse oder ein Vogelgesicht.

Gleichzeitig hatte die Museumspädagogin Alltagsmaterialen bereitgelegt: Pappteller, Schaufel, Trinkbecher, Eierkarton und Glasflasche. Diese Dinge hatte Max Ernst tatsächlich in der Skulptur verarbeitet – und die Kinder durften die Materialien in der Skulptur (die einen König und eine Königin darstellen soll) suchen.

Die zweite Station führte die Kinder im Museum zu Bildern, die Max Ernst mithilfe der Frottage-Technik hergestellt hatte. Mit Wachsmalstiften durften die Kinder daraufhin verschiedene Materialien selbst aktiv abpausen und damit ihre eigenen Frottage-Kunstwerke entwerfen. Diese durften sie dann als Erinnerung an einen spannenden Tag im Museum mit nach Hause nehmen.

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11,3 Millionen Euro für den Wiederaufbau im Ahrtal

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Innenminister Roger Lewentz hat der Landrätin des Landkreises Ahrweiler, Cornelia Weigand, sowie Vertretern der Verbandsgemeinden Altenahr und Adenau zwölf Förderbescheide in Höhe von insgesamt 11,3 Millionen Euro überreicht. Die Zuwendungen stammen aus dem Sondervermögen Aufbauhilfe 2021.

„Der Landkreis Ahrweiler erhält fünf Förderbescheide in Höhe von insgesamt 10,15 Millionen Euro. Die Gelder dienen der Abfallentsorgung sowie der Ersatzbeschaffung von Feuerwehrausrüstung. Unter anderem wird die Beladung des bei der Feuerwehr Ahrbrück stationierten Gerätewagen Gefahrstoffe, die Atemschutzausstattung sowie die Wiederherstellung der in den Gemeinden an der Ahr zerstörten Warnsirenenstandorte gefördert. Dabei werden neue, elektronische Sirenen finanziert, die an verschiedene Funk- und Alarmierungsnetze angebunden sind und die Möglichkeit der Sprachdurchsage beinhalten“, sagte Innenminister Roger Lewentz bei der Übergabe der Bescheide in der Kreisverwaltung in Bad Neuenahr-Ahrweiler.

„Die Flutkatastrophe stellt uns auch heute, zehn Monate später, noch immer vor Herausforderungen, von denen wir nie geglaubt hätten, sie einmal in unserem Kreis bewältigen zu müssen. Dazu zählen auch die Entsorgung der enormen Abfall-Mengen und deren Finanzierung sowie die Wiederherstellung des Ahrverlaufs und der naturnahen Uferbereiche. Mit den heute durch Innenminister Lewentz überreichten Förderbescheiden wird es uns möglich, einen Teil der hier notwendigen Investitionen zu stemmen. Hierfür sind wir sehr dankbar. Zugleich bedarf es auch weiterhin der engen Abstimmung mit und finanziellen Unterstützung durch Land und Bund“, sagte die Landrätin des Kreises Ahrweiler, Cornelia Weigand.

Weitere fünf Förderbescheide in Höhe von 1,1 Millionen Euro übergab der Minister an die Verbandsgemeinde Altenahr. „Der Aufbauhilfefonds von Bund und Ländern ermöglicht auch die Förderung von Übergangslösungen für die öffentliche Infrastruktur. In den Ortsgemeinden Altenahr, Mayschoß und Rech werden die Kosten für die Errichtung mehrerer Interims-Feuerwehrhäuser zu 100 Prozent übernommen. Auch die Ersatzbeschaffung eines durch die Flutkatastrophe zerstörten Tragkraftspritzenfahrzeugs inklusive Beladung der Freiwilligen Feuerwehr Kreuzberg wird aus dem Aufbauhilfefonds gefördert“, sagte Lewentz.

Der Verbandsgemeinde Adenau überreichte der Minister zwei Förderbescheide in Höhe von 60.000 Euro für die Ersatzbeschaffung von Feuerwehrbekleidung der Wehren Antweiler, Barweiler, Dorsel, Müsch, Pomster und Schuld sowie verschiedener Ausrüstungsgegenstände der Feuerwehr in der Verbandsgemeinde, die durch durch die Flutkatastrophe zerstört oder unbrauchbar wurden.

„Die Arbeit unserer Feuerwehren ist unersetzlich. Der Einsatz in lebensgefährlichen Situation wie bei der Flutkatastrophe im vergangenen Jahr, kann nicht hoch genug geschätzt werden. Daher ist es mir persönlich ein wichtiges Anliegen, dass die örtlichen Feuerwehren schnell wieder gut ausgestattet ihrer Arbeit für unsere Sicherheit nachgehen können und beschädigte oder unbrauchbar gewordene Einsatzmittel, Fahrzeuge und Gebäude zu 100 Prozent aus den Mitteln der Aufbauhilfe ersetzt werden“, sagte der Innenminister.

Im Rahmen des vorzeitigen Maßnahmenbeginns wurde bereits vor Übergabe der Bewilligungsbescheide mit einem Großteil der Ersatzbeschaffungen sowie der Umsetzung der Wiederaufbaumaßnahmen begonnen.

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Kreissparkasse Bitburg-Prüm verabschiedet geschätzte Mitarbeiter in den Ruhestand

Bitburg – Die Kreissparkasse Bitburg-Prüm verabschiedete in einer Feierstunde zwei langjährige Führungspersönlichkeiten in den Ruhestand. Herr Günter Friedrichs begann am 01.08.1974 seine Tätigkeit bei der Sparkasse. Als Leiter des Bereichs Hauptbuchhaltung/Rechnungswesen war Herr Friedrichs für die Sparkasse stets ein hochkompetenter Experte in allen betriebswirtschaftlichen Themen.

Über 45 Jahre war Klaus Friedrich für die Sparkasse tätig. Herr Friedrich verantwortete bis zum Eintritt in den Ruhestand den Bereich Firmenkunden. Mit seinem hervorragenden Fachwissen und jahrzehntlanger Erfahrung war Herr Friedrich jederzeit geschätzter Ansprechpartner für Unternehmens- und Gewerbekunden.

Vorstandsvorsitzender Rainer Nickels verabschiedete Günter Friedrichs und Klaus Friedrich mit Dank für die geleistete hervorragende Arbeit und die langen Jahre der Treue zur Sparkasse. Vorstandsmitglied Mark Kaffenberger überbrachte die besten Wünsche für den neuen Lebensabschnitt. Diesen schlossen sich gerne die Vorsitzende des Personalrates Andrea Kleis und der Personalleiter Stefan Krämer an.

 

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Gymnasium Am Turmhof räumt sieben Preise bei „Jugend forscht“ ab

Mechernich/Bonn – Sechs Schülerinnen und Schüler des Mechernicher „Gymnasium Am Turmhof“ (GAT) haben in diesem Jahr am renommierten „Jugend forscht-Regionalwettbewerb Köln/Bonn/Eifel“ teilgenommen und dabei diverse Erfolge erzielt. Pandemiebedingt fand er in diesem Jahr wieder digital statt und wurde von der Universität Bonn ausgerichtet. Die Schülerinnen und Schüler des GAT haben im Vorfeld ihre Arbeiten eingereicht und sich den Fragen der Jury – bestehend aus Professoren der jeweiligen Fachgebiete und externen Experten – gestellt.

„Mint“-Koordinator Andreas Maikranz berichtete dem Bürgerbrief, dass Juliette Heinrichs das Thema „Antibiotikaresistenzen bei Bakterien der Hautflora bei medizinischem Personal“ erforscht hatte, Simon Hoeffgen „Gewässerökologie – Wasserqualität des Bergbachs“, Antonia Wehner „Können Cola und Orangensaft die Aussagekraft von Corona Antigen Schnelltests beeinflussen?“, Luis Dohmen „Lokale Gewässerökologie“, Anna Brenner „Untersuchung von Böden auf ihre Biodiversität im Stadtgebiet Mechernich“ und Anne Drehsen „Wie entwickeln sich verschiedene Amphibienpopulationen im Raum Mechernich?“

„Ich kann es jedem empfehlen!“

„Die Schülerinnen und Schüler konnten insgesamt sieben Preise gewinnen“, berichtete Maikranz freudig weiter. So konnte Juliette Heinrichs einen zweiten Platz im Fachgebiet Biologie belegen und wurde, zusammen mit Antonia Wehner, mit dem Sonderpreis „Biomedizin – Strukturbiologie erleben“ ausgezeichnet. Simon Hoeffgen, Anna Brenner und Anne Drehsen mit weiteren Sonderpreisen der Jury, aber auch der Projektkurs Biologie erhielt einen Sonderpreis. Alexander Schreiber, selbst Biologielehrer, erhielt darüber hinaus eine Einladung zum Workshop „Digitalisierung, Schule und außerschulische Lernorte“.

Zwei der jungen Forscher berichteten dem Bürgerbrief über ihre Eindrücke. Anna Brenner aus der „Qualifikationsphase zwei“ (Q2, 12. Klasse): „Ich habe mich in meiner Arbeit mit der Biodiversität (Artenvielfalt) an verschieden Standorten in Mechernich, in Zusammenhang mit der Relevanz des Naturschutzes beschäftigt. Das Feedback und die Verbesserungsvorschläge der Juroren haben mir neue Anregungen für eine mögliche Weiterarbeit an verschiedenen Teilbereichen meiner Forschung gegeben, was mir sehr weiterhilft“

Anne Drehsen, ebenfalls Q2, betonte: „Mein Thema bei der Projektkursarbeit war »Wie entwickeln sich verschiedene Amphibienpopulationen im Raum Mechernich?ֿ«. So arbeitete ich mit dem Nabu zusammen und habe viel zu einzelnen Amphibienpopulationen gelernt. Durch das Feedback der Jury wurde mir dann deutlich, was ich an meiner Arbeit noch verbessern kann. Im Großen und Ganzen hat mir alles sehr großen Spaß gemacht und ich kann nur jedem, der die Möglichkeit hat empfehlen, selbst am Wettbewerb teilzunehmen!“

Erfolge am laufenden Band

„Jugend forscht“ ist der renommierteste Schülerwettbewerb in Deutschland. Das GAT nimmt seit vielen Jahres erfolgreich daran teil und könne, so ein stolzer Andreas Maikranz, „in jedem Jahr Erfolge aufweisen“. Dabei lernen die Teilnehmer, wie man seine Ergebnisse vor eine Expertenjury am besten vorstellt und können erste Kontakte zu weiteren Interessierten aus anderen Schulen sowie zu Professoren und Experten knüpfen. Maikranz ergänzte: „In Präsenz hätten sie auch erstmals die Möglichkeit, „Uniluft zu schnuppern“, denn die Schülerinnen und Schüler verbringen eigentlich einen Tag an der Universität Bonn und werden von der Jury geprüft. Am frühen Abend findet im Regelfall eine feierliche Siegerehrung statt“

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Gemeinsame Ausbildungs-Börse in Stolberg sehr gut besucht

Eschweiler/Stolberg – Ausbildungsbörse ermöglicht frühzeitige Weichenstellung. Dieser Freitag der 13. hat für viele Schülerinnen und Schüler und viele Ausbildungsbetriebe sicherlich kein Unglück gebracht: Nach zweijähriger, coronabedingter Pause fand zum mittlerweile 16. Mal erfolgreich die beliebte Ausbildungsbörse der Kupferstadt Stolberg und der Stadt Eschweiler statt. Insgesamt 44 Unternehmen und Institutionen aus der gesamten Region stellten ihr weitreichendes Angebot an Ausbildungsmöglichkeiten und beruflichen Perspektiven einer großen Anzahl interessierter Schülerinnen und Schüler vor.

Gegen 9 Uhr eröffneten Bürgermeister Patrick Haas für die Kupferstadt Stolberg und seine Amtskollegin Nadine Leonhardt für die Stadt Eschweiler zusammen mit Ingrid Wagner, Schulleiterin des Berufskollegs Simmerath/Stolberg der StädteRegion Aachen, die gemeinsame Ausbildungsbörse der beiden Städte – dieses Mal wieder in den Räumlichkeiten des Berufskollegs in Stolberg.

Schülerinnen und Schüler mehrerer Schulen aus Stolberg und Eschweiler informierten sich an den vielfältigen Ausstellungsbereichen zu rund 80 Ausbildungsberufen und dualen Studiengängen. Zudem konnten sie mit Blick auf ihre Zukunftsplanung umfangreich von Beratungsangeboten von IHK Aachen und HWK Aachen sowie von FH Aachen und RWTH Aachen profitieren. Das Spektrum der präsentierten Möglichkeiten war groß: vom Tischlerhandwerk, über den Justizvollzugsdienst bis hin zur Tätigkeit im Chemielabor. Einen besonderen Hingucker boten an diesem Tag die Ausstellerinnen und Aussteller im Außenbereich. Vor der Kulisse einer „Blaulichtstraße“ mitsamt Streifenwagen haben sich viele Interessierte zu den umfangreichen Karrieremöglichkeiten bei der Polizei informiert.