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Zentrum für Hämatologische Neoplasien Koblenz ist zertifiziert

Region/Mayen-Koblenz – Patienten, die an einer bösartigen Erkrankung des Blutes leiden, bedürfen einer professionellen und interdisziplinären Behandlung. Um diesen Versorgungsauftrag kompetent sicherzustellen, wurde unter der Leitung von Prof. Dr. med. Jens Chemnitz, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin – Hämatologie und Onkologie/Palliativmedizin im Ev. Stift St. Martin das Zentrum für Hämatologische Neoplasien Koblenz etabliert. „Unser Ziel ist es, unseren Tumorpatienten eine medizinisch optimale und interdisziplinär bestmöglich vernetzte Behandlungsstruktur bereitzustellen, die sich an höchsten Qualitätsansprüchen messen kann“, erklärt der Chefarzt.

Hierfür arbeitet das multiprofessionelle Team fachübergreifend zusammen und bietet ein Leistungsspektrum, das von der Diagnostik über die Behandlung bis hin zur Nachsorge geht. „Die Besonderheit ist, dass wir den gesamten Behandlungsprozess bei uns im Hause abbilden können und zusätzlich in enger Kooperation mit den niedergelassenen Spezialisten arbeiten“, so Prof. Dr. med. Chemnitz weiter. „Um unseren Patienten die bestmögliche Behandlung anzubieten, die auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen basiert, halten wir wöchentliche Tumorkonferenzen ab, in denen wir die Fälle multidisziplinär beraten. Außerdem ermöglichen wir unseren Patienten die Teilnahme an klinischen Studien für neue, innovative Therapieverfahren.“

Dass dieses Konzept kompetent und zielführend umgesetzt wird, davon hat sich auch die Deutsche Krebsgesellschaft überzeugt, denn sie hat das Zentrum zertifiziert. In einem zweitägigen Audit hat das Team des Zentrums gezeigt, dass es alle notwendigen Kriterien für die Zertifizierungen erfüllt. Hervorzuheben sind dabei die bereits etablierten Strukturen und die engagierte Zusammenarbeit aller Beteiligten.

 

 

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Stadt Aachen hat 54 neue Linden pflanzen lassen

Aachen – Die Stadt hat in den Mittelstreifen von Oppenhoff- und Viktoriaallee 54, rund zehn bis zwölf Jahre junge Kaiserlinden (Tilia europaea „Pallida“) nachpflanzen lassen. In den vergangenen Wochen wurden zunächst die neuen Baumgruben von einer Garten- und Landschaftsbaufirma hergestellt, danach die Bäume gepflanzt. Zum Abschluss bekamen die neuen Bäume auch noch ein Pflanzgerüst, um die Bäume in den ersten Jahren des Anwachsens zu stabilisieren.

Klima- und Umweltdezernent Heiko Thomas sagte am Rande der Pflanzaktion: „Ich bin sehr erfreut, dass wir hier neue Bäume pflanzen können. Denn in einem Quartier, das stadtklimatisch besonders belastet ist, brauchen wir die positiven Eigenschaften von Bäumen: sie kühlen, produzieren Sauerstoff und speichern Wasser.“

Die Pflanzaktion in Oppenhoff- und Viktoriaallee ist ein wichtiger Baustein eines umfassenden Projekts, bei dem neue Bäume im Straßenraum und in den Grünanlagen gepflanzt werden. Der Schwerpunkt des Vorhabens liegt auf den Quartieren Aachens, die stadtklimatisch besonders belastet sind. Das sind vor allem die Innenstadt und die östlich angrenzenden Stadtteile, so auch das Frankenberger Viertel.

Insgesamt werden in Aachen im Rahmen dieses Projekts etwa 500 Bäume neu gepflanzt. Der Bund fördert die neuen Bäume mit Mitteln aus dem Bundesprogramm „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“.

In den baulich stark verdichteten Quartieren der Stadt sind meist aufwändige Vorbereitungen erforderlich. Vorhandene Versorgungsleitungen, belastete Böden, das hohe Verkehrsaufkommen und bisweilen auch archäologische Funde sind vor den eigentlichen Pflanzaktionen zu berücksichtigen.

Die Fachleute sprechen davon, dass der Baumbestand in den Straßen Aachens durch den meist sehr beengten Wurzelraum und die höheren Temperaturen wegen der starken Flächenversiegelung „unter Stress“ steht. Gerade deshalb will die Stadt im öffentlichen Raum verstärkt neue und bessere Baumstandorte schaffen und so viele Bäume wie möglich pflanzen.

 

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Michael Fandel bleibt Obermeister der Holzbau- und Zimmerer-Innung Westeifel

Prüm/Schönecken – Bei den Vorstandswahlen Mitte Mai wurde der Mettendorfer Michael Fandel in seinem Amt als Obermeister von den Mitgliedern bestätigt. Er steht damit für weitere drei Jahre der Holzbau- und Zimmerer-Innung Westeifel vor. Ebenfalls wiedergewählt wurde der Schönecker Jochen Floss als Stellvertretender Obermeister, genauso wie Lehrlingswart Eugen Nuss aus Birresborn. Als Beisitzer zeichnen sich weiter verantwortlich Steven Brodel aus Auw bei Prüm, der Hallschlager Peters Nosbers und Peter Floss aus Schönecken. Neu im Vorstand sind als Beisitzer der Bitburger Eric Görgen, Markus Backes aus Rommersheim und Peter Fuchs aus Plütscheid. Als Kassenprüfer stehen weiterhin Norbert Brodel und Anton Nosbers zur Verfügung. „Das Ehrenamt ist Ehrensache, aber nicht selbstverständlich. Mein herzlicher Dank geht an alle, die sich für ihr Handwerk im Interesse aller Fachkollegen engagieren“, betonte Raimund Licht, der als Vorsitzender Kreishandwerksmeister die Wahl leitete.

Umrahmt wurde die Jahreshauptversammlung im Alten Amt in Schönecken von einem Fachbeitrag für Befestigungstechnik im Holzbau und der Vorstellung des Schülerforschungszentrums Prümer Land. „Das neue Forschungszentrum steht allen interessierten Handwerksbetrieben und Handwerksorganisationen offen. Es bietet die Möglichkeit für naturwissenschaftliche Experimente und kann für Schnuppertage im Handwerk genauso genutzt werden wie zur fachlichen Weiterbildung von Auszubildenden“, berichtet Dirk Kleis, Geschäftsführer der Innung und der Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region.

Derzeit befinden sich 46 junge Handwerker in der Ausbildung zum Zimmerer. 14 von ihnen stehen diesen Sommer zu Gesellenprüfung an, die Ende Juli in Mettendorf in der Betriebsstätte von Hecker Holzbau durchgeführt wird. Im Anschluss werden die Prüfungsergebnisse übergeben. „Alle Innungsbetriebe sind zum feierlichen Abschluss eingeladen“, freut sich Obermeister Michael Fandel. „Wenn wir Fachkräfte im Handwerk wollen, dann müssen wir junge Menschen dafür begeistern und ausbilden. Das ist der einzige Weg, um langfristig nicht vom Fachräftemangel in eine Fachkräftekatastrophe zu gleiten.“

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Stolberg radelt erneut für ein gutes Klima!

Stolberg – Die Stadt Stolberg ist vom 01.06. bis 21.06.2022 wieder mit beim bundesweiten STADTARDELN mit von der Partie. In diesem Zeitraum können alle, die in Stolberg leben, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen bei der Kampagne STADTRADELN des Klima-Bündnis mitmachen und möglichst viele Radkilometer sammeln. Anmelden sind unter stadtradeln.de/stolberg schon möglich.

Es gibt Auszeichnungen und hochwertige Preise zu gewinnen – vor allem aber eine lebenswerte Umwelt mit weniger Verkehrsbelastungen, weniger Abgasen und weniger Lärm. Foto: Tobias Schneider / Kupferstadt Stolberg

Geradelt wird im Team. Die besten Teams in Stadt und Städteregion gewinnen am Ende tolle Preise. Beim Wettbewerb STADTRADELN geht es um Spaß am Fahrradfahren, aber vor allem darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Neu in diesem Jahr ist die Nutzung der selbstverständlich anonymisierten Daten, die Radelnde auf ihre Strecken erzeugen. Diese werden anonym von der Stadtverwaltung ausgewertet, z.B. um die Wartezeit an Kreuzungen zu erfahren, oder wo die meisten Radelnden unterwegs sind. Dazu der Bürgermeister, selbst begeisterter Radfahrer: „Mit der Nutzung der App helfen alle Teilnehmenden, das Stolberger Radwegenetz zu verbessern. Je mehr Menschen mitmachen, desto aussagekräftiger sind die Daten und desto sinnvoller können wir sie in unser Verkehrskonzept einarbeiten.“

Um den Radelnden die Sorge vor einem Diebstahl ihres Fahrrads oder Pedelecs zu nehmen, gibt es in diesem Jahr zum Auftakt des STADTRADELNs eine Codier-Aktion in Zusammenarbeit mit dem ADFC. Dabei wird eine Gravur am Fahrradrahmen angebracht, mit der das Rad im Fall der Fälle eindeutig von der Polizei identifiziert werden kann.  Die Codierung findet auf dem Wochenmarkt auf der Mühle am 3. Juni von 10 bis 13 Uhr statt. Um Wartezeiten gering zu halten und die Code-Erstellung zu beschleunigen, bittet der ADFC um Anmeldung unter codierung@adfc-ac.de oder Tel. 02402-13529. Die Codierung eines Fahrrads kostet 20 €.

Bürgermeister Patrick Haas und Klimaschutzmanagerin Nina Jordan hoffen auf eine rege Teilnahme aller Interessierten beim STADTRADELN, um dadurch aktiv ein Zeichen für mehr Klimaschutz und mehr Radverkehrsförderung zu setzen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Nina Jordan, 02402/13-529, nina.jordan@stolberg.de

 

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Erste bestätigte Fälle von Affenpocken in Nordrhein-Westfalen

Region/Düsseldorf – Drei Personen in der Stadt Köln an Affenpocken erkrankt. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW teilt mit: In Köln sind gestern die ersten Fälle von Affenpocken in Nordrhein-Westfalen bestätigt worden. Diagnostiziert wurde die Krankheit bei drei Männern im Alter von 36 bis 45 Jahren. Es besteht ein weiterer begründeter Verdacht bei einem 57-jährigen Mann. Alle Personen zeigen Symptome und befinden sich in häuslicher Isolierung.

Affenpocken ist eine durch Viren verursachte Erkrankung, die sich vor allem durch Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen sowie einen Ausschlag mit Bläschen oder Pusteln äußert. Der vermutete Übertragungsweg bei den aktuellen Fällen in Deutschland ist – laut Bundesministerium für Gesundheit – sehr enger Körperkontakt, insbesondere Geschlechtsverkehr. Ohne engen Körperkontakt wird von einem geringen Übertragungsrisiko ausgegangen. Eine Gefährdung für die Gesundheit der breiten Bevölkerung in Deutschland wird nach derzeitigen Erkenntnissen des Robert Koch-Instituts (RKI) als gering eingeschätzt.

Dem Gesundheitsministerium liegen zur Zeit weitere Hinweise auf mögliche Kontakte von Personen mit dem Affenpockenvirus in Nordrhein-Westfalen vor, denen durch die Gesundheitsämter nachgegangen wird. Das Landeszentrum Gesundheit (LZG) steht in engem Austausch mit dem Ständigen Arbeitskreis der Kompetenz- und Behandlungszentren für Krankheiten durch hochpathogene Erreger (STAKOB). Die Situation wird genau beobachtet. Bereits in der vergangenen Woche hat das Gesundheitsministerium Ärztinnen und Ärzte sowie die Gesundheitsämter im Land um verstärkte Wachsamkeit gebeten.

Informationen zu Symptomatik, Infektionswegen und Prävention finden Sie auf der Seite des RKI: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/A/Affenpocken/Affenpocken-Ueberblick.html

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Ein Logo für Wachtberg – Ländlich. Liebenswert. Traditionell.

Wachtberg – Die Gemeinde Wachtberg hat jetzt ein Logo. „Wir müssen uns nach außen moderner zeigen“, erläuterte Bürgermeister Jörg Schmidt die Idee, zum Wappen der Gemeinde nun auch ein Logo zu stellen, das Wachtberg und seine Besonderheiten prägnant wiedergibt.

Das neue Logo der Gemeinde Wachtberg. Grafik / Foto: Gemeinde Wachtberg

Briefkopf und Briefbögen der Wachtberger Gemeindeverwaltung hätten noch aus den 60er-/70er-Jahren gestammt und seien seitdem gleichgeblieben, sagte Schmidt bei der Präsentation des Logos und des damit nun verbundenen moderneren Auftritts Wachtbergs.

Das neue Logo der Gemeinde Wachtberg ist aus einem internen Wettbewerb in der Gemeindeverwaltung hervorgegangen. Das Ergebnis wurde mit einem Preisgeld honoriert. Man habe bewusst keine Agentur beauftragt, so Schmidt, um auch innerhalb der Verwaltung eine große Identifikation mit dem Logo zu erreichen. Zwei Entwürfe hätten schließlich, so Schmidt, zur näheren Auswahl angestanden: „Beide waren sehr schön!“ Zum Logo geführt hat schließlich der Entwurf von Mitarbeiterin Dorothee Schöneck und deren Familie. Der zweite Entwurf, vom inzwischen in den Ruhestand gegangenen Mitarbeiter Paul Fuchs, werde, so Schmidt, künftig als Urkunden-Hintergrund Verwendung finden.

Das neue Logo für Wachtberg orientiert sich bei der grafischen Gestaltung am Leitbild des Gemeindeentwicklungskonzepts, das Wachtberg als Gemeinde in landschaftlich reizvoller Umgebung unter Wahrung der Traditionen mit ausgeprägten Vereins- und Kulturaktivitäten ausweist, sich dabei auch als hochwertiger Wohn- und Wirtschaftsstandort versteht. Zentrales Element ist der Drache, er entstammt dem amtlichen Gemeindewappen und steht für das historische Drachenfelser Ländchen. Ebenfalls angelehnt an das Wappen ist die Farbe Blau. Die besondere Landschaft vulkanischen Ursprungs findet sich im Element oben rechts wieder. Der nach oben geöffnete Halbkreis steht für Offenheit, Flexibilität und Dynamik. Zwei gekreuzte Linien verbinden die jeweiligen Elemente – Tradition und Moderne, urbaner und ländlicher Raum. Und nicht zuletzt die Wortmarke „Ländlich. Liebenswert. Traditionell.“ gibt drei Stichworte, mit denen die Gemeinde Wachtberg verbunden wird: Ihre reizvolle Kulturlandschaft und ihr liebenswertes Flair in 16 Ortschaften mit einem traditionellen und wertvollen Kultur- und Vereinsleben.

Briefbögen, Visitenkarten etc. werden sukzessive auf das neue Design mit Wappen und Logo umgestellt. Auch im Schriftverkehr ändert sich das Design. Waren früher weitere Angaben, zum Beispiel Kontakt- und Bankdaten, im oberen und unteren Seitenabschnitt quer aufgeführt, so finden sich diese Angaben künftig senkrecht von oben nach unten aufgelistet in einer Spalte am rechten Seitenrand.
„Wir sind eine dem Neuen aufgeschlossene, moderne Gemeindeverwaltung“, freute sich der Bürgermeister über das neue, jetzt zeitgemäße Erscheinungsbild Wachtbergs. (mm)

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Rotkreuz-Kreisverband Euskirchen erhält 4.000 Euro von „Neue Wege Reisen GmbH“

Euskirchen – Der Rotkreuz-Kreisverband Euskirchen wurde kürzlich von der „Neue Wege Reisen GmbH“ mit einer Spende über 4000 Euro unterstützt. Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker, Sabine Heines, Koordinatorin des DRK-Mehrgenerationenhauses und Boris Brandhoff, Leiter des Teams Migration/Integration beim Rotkreuz-Kreisverband Euskirchen, empfingen die Spende dankbar von Christine Göritz bei strahlendem Sonnenschein im Hof des Euskirchener Rotkreuz-Mehrgenerationenhauses.

Auch über die Wichtigkeit von Nachhaltigkeit und Sozialverträglichkeit, gerade auch in der heutigen Zeit, war man sich von Seiten des Kreisverbandes sowie der „Neue Wege GmbH“ einig. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

Ursprünglich kam der Reiseveranstalter auf die Idee, aufgrund des schrecklichen Ukrainekrieges einmal in der Woche Friedensmeditationen anzubieten. Doch das reichte ihnen noch nicht. Gründer Markus Hegemann kam auf eine weitere Idee: So spendeten sie ein Prozent ihres Märzumsatzes an lokale, unbürokratische Sozialprojekte – und wer wäre da ein besserer Ansprechpartner als das Rote Kreuz. Eine Hälfte ging nach München, die andere in die Eifel, genauer gesagt an den Euskirchener Kreuzverband, der ganze 4.000 Euro erhielt.

Rolf Klöcker bedankte sich insbesondere bei der Geschäftsführung für das Möglichmachen der wertvollen Unterstützung.

„Es bewirkt etwas!“

Der Kontakt kam zustande, weil die Mutter einer Freundin von Göritz, die aus der Ukraine flüchten musste, ihr vom „Café Henry“ und dem Engagement des Roten Kreuzes berichtet hatte. So nahm sie selbst an einem Treffen für Flüchtlinge aus der Ukraine und deren Familienangehöriger teil und war begeistert. Sie fragte, ob Interesse an einer Spende bestehe und traf sofort auf rege Begeisterung seitens des Kreisverbandes.

Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker sagte dazu: „Wir sind sehr stolz auf unser Unterstützungsangebot und lernen aus unseren Erfahrungen, dass es wirklich gut ankommt, Sinn macht und geschätzt wird. In dieser Form gewürdigt zu werden ist einfach schön!“

Göritz berichtete von ihren persönlichen Erfahrungen des Treffs: „Hier war alles voll und die Stimmung trotz der Umstände wirklich offen und super.“ Boris Brandhoff stimmte ihr zu und betonte, dass es den Menschen oftmals auch einfach schon helfe, gehört zu werden, etwas Ruhe zu erfahren und nicht alleine „im Regen zu stehen“. Brandhoff: „Es bewirkt wirklich etwas!“ Sabine Heines ergänzte ihn: „Nicht nur das, die Spende kommt auch gezielt an. Das kann man leider nicht selbstverständlich nennen, da es oftmals zu langen Bewilligungsverfahren kommt. Das wollen wir hier gezielt nicht, sondern direkt und unbürokratisch helfen.“

Boris Brandhoff erklärte weiter: „Wir als Rotes Kreuz müssen meist schnell auf akute Situationen reagieren und helfen, da sind solche Spendenmittel unabdingbar. So gab es kurz nach Ausbruch des Ukrainekrieges viele Sorgen der hiesigen Verwandten, für die wir umgehend eine Telefonhotline eingerichtet haben, aber eben auch schnell einen Treff für die Betroffenen organisiert haben.“ Rolf Klöcker dazu: „Ganz genau, denn das ist auch ein Anspruch den viele an das Rote Kreuz haben: schnell und effektiv zu helfen. Wir versuchen dem Gerecht zu werden und mithilfe solcher Spenden wird uns sehr viel Last von den Schultern genommen.“

Das Mehrgenerationenhaus biete bereits, so Sabine Heines, für geflüchtete, ukrainische Kinder immer freitags ein Malangebot unter Betreuung einer Künstlerin an, aber auch viele weitere Aktionen, Ausflüge und sogar bald eine Osterfreizeit an, um ihnen wieder ein Lächeln zu schenken.

Von Heimweh und Wundern

Die Erfahrungen in der Bewältigung der Flüchtlingskrise, die 2015 begann, hätten bei der Organisation der jetzigen sehr weitergeholfen. So betonte Heines weiter: „Wir lernen! Bei uns gibt es keine Klassen oder Unterscheidungen, wer von wo kommt. Zwar haben die Hilfsaktionen vor knapp sieben Jahren noch nicht annähernd so gut funktioniert wie heute, doch man merkt mittlerweile, dass bereits jetzt viele der ukrainischen Flüchtlingskinder in den Schulen angenommen sind. Das zu sehen macht uns einfach glücklich!“ So kämen an manchen Tagen, zum Beispiel bei schlechtem Wetter, manchmal „nur“ 35 Teilnehmer zum Treff, an anderen Tagen seien es dann wieder über 80. Das zeige: Es kommt an, wird genutzt und geschätzt. Viele erzählen auch von ihrem Heimweh, ihrer Sehnsucht oder warteten auf ein Wunder. „Da können wir dann nur beistehen, zuhören und so gut es geht unterstützen“, so Heines.

„Egal wie, es hilft sehr“

Trotz der Spende bleibt der Bedarf weiterhin hoch, denn der Krieg und die damit einhergehende Krise halten an. Zu verschiedenen Spendenmöglichkeiten beim Kreisverband sagte Rolf Klöcker: „Man kann entweder direkt an unseren Rotkreuz-Kreisverband spenden und wir verteilen sie an unsere zahlreichen sozialen Projekte und Einrichtungen im Kreis, oder man sagt direkt dazu, für welche dieser Institutionen das Geld bestimmt ist. Diese erhält dann den gesamten Betrag ohne weitere Abzüge oder Verwaltungskosten. Egal wie, es hilft wirklich sehr!“

Die „Neue Wege GmbH“ ist ein Reiseveranstalter, der auf alternatives, nachhaltiges und sozialverträgliches Reisen, beispielsweise „Ayurveda“- und „Yoga“-Gruppenreisen in handverlesenen Resorts, statt auf Massentourismus setzt. Das Unternehmen arbeitet auch mit Yogalehrern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und mit der „Schutzgemeinschaft Deutsche Wälder“ zusammen, pflanzt in einer Kooperation Bäume und ist mit dem „Tour Cert“-Siegel für Nachhaltigkeit ausgezeichnet.

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Stadt Mayen erhält Spenden für die Neubepflanzung der Blumenampeln

Mayen – Kreissparkasse Mayen, Volksbank RheinAhrEifel eG und die MY-Gemeinschaft unterstützen Bepflanzung in der Innenstadt. Sie machen die Innenstadt von Mayen nicht nur noch schöner als sie ohnehin schon ist, sondern auch bunter und floraler: Die Bepflanzung mit Blumenampeln an den Straßenlaternen ist eine wirkliche optische Aufwertung. Drei Institutionen, denen die Verschönerung der Innenstadt am Herzen liegt, und die hier auch Filialen betreiben, unterstützen diese Bepflanzung gerne. Die Volksbank RheinAhrEifel, die Kreissparkasse Mayen eG und die MY-Gemeinschaft haben die Beschaffung der Blumen finanziell großzügig unterstützt.

Frische Blumen machen Mayen noch schöner und lebendiger, darum nahmen Oberbürgermeister Dirk Meid mit Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Mayen, Oliver Engels der Volksbank RheinAhrEifel, Jürgen Nett von der MY-Gemeinschaft und Christina Wolff, Mitarbeiterin der Wirtschaftsförderung der Stadt Mayen, die neue Bepflanzung am Brückentor in Augenschein.

„Ich freue mich sehr, dass unsere ohnehin wunderschöne Innenstadt mit der Neubepflanzung der Blumenampeln noch attraktiver gestaltet ist und danke den drei Institutionen für die großzügige Spende“, so der Stadtchef.

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Open-Air-Ausstellung des Internationalen Künstlervereins in Wachtberg noch bis 15. Juni

Wachtberg-Berkum – Im üppig blühenden Naturnahen Schaugarten konnte Bürgermeister Jörg Schmidt kürzlich Künstlerinnen des Internationalen Künstlervereins e.V., Köln (IKV) begrüßen. Diese haben dort, in Absprache mit dem den Schaugarten betreuenden Agenda-Arbeitskreis „Naturnahe Gärten in Wachtberg“, eine Open-Air-Schau ihrer Werke auf die Beine gestellt: Kunst – wetterfest auf LKW-Planen gedruckt. Die Idee dazu war in der ersten Lockdown-Phase entstanden, als es andere Ausstellungsmöglichkeiten nicht gab. Aufgrund des wegen der sommerlichen Temperaturen schon üppig gewachsenen Grüns im Schaugarten hatten die Akteure ihr Konzept, alle Werke im Garten zu installieren, jedoch kurzfristig überdenken müssen, so dass sich ein Großteil der Ausstellung nun bereits an der Rathausvorderseite am Treppenaufgang zeigt und nur ein kleiner Teil wie geplant an den Büschen und Bäumen im hinteren Rathausgarten seinen Platz gefunden hat.

Der Garten sei öffentlich zugänglich, so Schmidt, aber doch „ausgesprochen besonders für eine Kunstausstellung.“ Der Titel “Ein Schiff ist im Hafen sicher vor dem Sturm – aber dafür ist es nicht gebaut“ ermuntere zum Risiko, zum Tun auch unter widrigen Umständen. „Dass Ihr Tun nunmehr hier im linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis zu bestaunen ist, freut mich sehr“, dankte Schmidt der Wachtberger Künstlerin und IKV-Mitglied Barbara Kroke für deren Initiative, die Ausstellung – nach Präsentationen in Sankt Augustin und Hennef – auch nach Wachtberg zu holen.

IKV-Vorsitzende Margareta Schulz betonte dann auch den Wandercharakter der Ausstellung und war gespannt, „was sich daraus noch entwickelt“. Der Verein widme sich dem internationalen künstlerischen und kulturellen Austausch mit Projekten, Ausstellungen und Workshops Länder und Kontinente übergreifend.

Ulrike Aufderheide, Leiterin des Schaugarten-Agenda-Arbeitskreises, fand, dass Garten und Kunst zusammengehören. Vielfalt auch hier, die Aktiven des Schaugarten widmen sich schon seit 20 Jahren der Förderung der Artenvielfalt. (mm)

Ausstellung noch bis 15. Juni 2022
Rathaus/Naturnaher Schaugarten (hinterm Rathaus), Rathausstr. 34 in Berkum

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Landrat Dr. Staftig verabschiedet Burkhard Nauroth und begrüßt Pascal Badziong

Region/Mayen-Koblenz – Nach acht Jahren im Amt des hauptamtlichen Ersten Kreisbeigeordneten ist Burkhard Nauroth in einer Feierstunde in der Vallendarer Stadthalle offiziell verabschiedet worden. Seine Amtszeit endet mit dem 31. Mai. Seine Nachfolge tritt Pascal Badziong an, der offiziell begrüßt wurde.

„Du hast die Geschichte des Landkreises in den turbulenten letzten Jahren mitgeprägt und wichtige Grundsteine für die weitere Entwicklung unserer Region gelegt“, sagte Landrat Dr. Alexander Saftig anlässlich der Verabschiedung seines Stellvertreters. Als Beispiele dafür nannte er unter anderem das Meistern der Flüchtlingskrise in den Jahren 2015 und 2016, die Umsetzung des neuen Abfallwirtschaftskonzeptes und die Umsiedlung der Kreislaufwirtschaft zur Deponie in Ochtendung sowie die Neuausrichtung des Gesundheitsamtes oder das Schaffen positiver Rahmenbedingungen für Kinder, Jugendliche und Familien in Mayen-Koblenz. Die Dankbarkeit und Anerkennungen brachte der Landrat mit der Verleihung des kleinen Wappentellers des Landkreises zum Ausdruck.

Pascal Badziong, der ab 1. Juni neuer Erster Kreisbeigeordneter des Landkreises wird, ist Gymnasiallehrer sowie seit vielen Jahren kommunalpolitisch im Stadtrat und im Kreistag Neuwied aktiv. Ehrenamtlich engagiert ist Pascal Badziong in der Brauchtums- und Kulturpflege. In der Verbandsarbeit engagiert er sich zudem als stellvertretender Landesvorsitzender des Germanistenverbandes Rheinland-Pfalz. „Trotz seines jungen Alters weist er damit reichlich Erfahrung in den unterschiedlichsten Lebensbereichen auf“, sagte Landrat Saftig, gab ihm die besten Wünsche für den Start mit auf den Weg und betonte: „Ich freue mich auf eine gute und vor allem gewinnbringende Zusammenarbeit für unseren Landkreis und die Menschen, die hier leben.“