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„Wenn ich einmal dement werde, möchte ich …..“

Wittlich/Morbach – In Morbach wurde die Fotoausstellung „Wenn ich einmal dement werde, möchte ich ….“ einem Kreis von geladenen Gästen vorgestellt. Darunter waren die Personen aus dem Kreisgebiet, die sich für ein Foto zur Verfügung gestellt hatten, Vertreter und Vertreterinnen der kommunalen Verwaltung und Mitglieder des „Demenznetzwerk Bernkastel-Wittlich“. Für den musikalischen Rahmen sorgte Elmar Konrad, der auch bei der Aktion als „Fotomodell“ mitwirkte.

Die Fotoausstellung, mit Aufnahmen des Fotografen Christoph Gerhartz, ist eine Aktion des „Demenznetzwerk Bernkastel-Wittlich“ und wird von den Landesverbänden der Pflegekassen Rheinland-Pfalz und dem Verband der privaten Krankenversicherung e.V. gefördert.

Dem Netzwerk gehören Vertreter*innen aus unterschiedlichen Bereichen und Professionen aus dem Kreisgebiet an, u.a. ambulante Pflegedienste, teil- und vollstationäre Einrichtungen, Pflegestützpunkte, das Verbundkrankenhaus Bernkastel/Wittlich sowie der ambulante Hospiz- und Palliativberatungsdienst.

Die Aktion wurde vorbereitet von Anne Hees-Konrad, Mitarbeiterin im Pflegestützpunkt (PSP) Wittlich I, Corinna Heinze, Mitarbeiterin im PSP Thalfang/Morbach/Neumagen-Dhron und Ulrike Jung-Ristic, Mitarbeiterin der Beratungs- und Koordinierungsstelle Demenz für den Kreis Bernkastel-Wittlich. Sie dankten in ihrer Begrüßungsrede den Personen, die sich für ein Foto zur Verfügung gestellt und mit ihren Statements einen Einblick in ihre ganz persönliche Auseinandersetzung mit dem Thema Demenz gegeben haben.

Bei der Suche nach den „Fotomodellen“ und deren Auswahl war den Organisatorinnen wichtig, Personen aus dem gesamten Kreisgebiet, sowie unterschiedliche Alters- und Berufsgruppen mit unterschiedlichen Interessen anzusprechen. Die Fotoaktion soll den Blick auf die Individualität des Einzelnen richten und vermitteln, dass mit der Diagnose „Demenz“ das Leben nicht zu Ende ist. Vieles ist noch möglich und kann ermöglicht werden: Wünsche, Vorlieben und Bedürfnisse, kleine Dinge des Alltags, die unser Wohlbefinden stärken.

„In der Aktion geht es um Mitmenschlichkeit, Selbstbestimmung und Teilhabe. Es liegt an uns allen, einen Beitrag zu leisten, damit dies möglich wird!“, so die Organisatorinnen in ihrer Begrüßungsrede. Bürgermeister Andreas Hackethal, der die Räumlichkeiten in der Baldenauhalle für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt hatte, wandte sich in seinem Grußwort an die Anwesenden: „Das Thema der Ausstellung hält uns in eindrucksvoller Weise einen Spiegel vor und fordert dazu auf, uns mit dem Thema „Demenz“, einer alternden Gesellschaft und den Herausforderungen und Chancen des „Demographischen Wandels“ auseinanderzusetzen. Wir haben schon vieles erreicht, müssen aber noch eine weitere Wegstrecke zurücklegen!“

Landrat Gregor Eibes, der sich auch für ein Foto und ein Statement zur Verfügung gestellt hat, bedankte sich in seinem Grußwort bei den Organisatorinnen für ihr Engagement. Er betonte, wie wichtig es sei, dass über solche Aktionen immer wieder auf das Thema Demenz und die damit verbundenen weitreichenden Folgen für die Betroffenen und deren Angehörige aufmerksam gemacht wird. Demenz sei mittlerweile zu einer Volkskrankheit geworden, die nicht mehr als Tabu-Thema in unserer Gesellschaft gelten dürfe. Betroffene hätten das Recht, auch weiterhin am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben und den Angehörigen müsse Unterstützung zuteil werden, indem sie von der oft über die Leistungsgrenze hinausgehenden Pflege entlastet werden. Die Plakataktion zeige auch, dass jeder und jede von uns zu jeder Zeit mit den unterschiedlichsten Ausprägungen von dieser Krankheit betroffen werden kann. „Auch ich hätte gerne den Satz „Wenn ich einmal dement werde…“ mit dem Satz „möchte ich schnellstmöglich wieder gesund werden“ beendet, aber das ist nach wie vor leider nicht möglich. Von daher müssen wir uns zunehmend damit auseinandersetzen, wie wir im täglichen Leben bestmöglich mit den Folgen der Krankheit umgehen und Betroffene integrieren.“

Die Ausstellung soll nach der Eröffnungsveranstaltung im Kreisgebiet auf „Wanderschaft“ gehen. Ziel ist es, Menschen für das Thema „Demenz“ zu sensibilisieren und miteinander ins Gespräch zu bringen.

Institutionen, Verwaltungen und sonstige öffentliche Einrichtungen können sich bei Interesse an dieser Ausstellung gerne an das „Demenznetzwerk Bernkastel-Wittlich“ wenden.

Ansprechpartnerin:

Ulrike Jung-Ristic

Beratungs- und Koordinierungsstelle/Schwerpunkt Demenz

Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück e.V.

Telefon 06571 9155-0, E-Mail: u.jung-ristic@caritas-meh.de

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40 Jahre im Dienst der Gemeinde Simmerath

Simmerath – Silvia Laschet kann auf 40 Jahre Verwaltungsarbeit im Rathaus der Gemeinde Simmerath zurückblicken. Anlässlich ihres Dienstjubiläums gab es eine kleine Feierstunde im Rathaus. Silvia Laschet begann am 07.06.1979 als Schreibkraft und Telefonistin im Hauptamt des Rathauses. Ein Jahr später wechselte sie in die Postabfertigung und Druckerei, bevor sie dann ab 1984 als Sachbearbeiterin im Standesamt tätig war.

Seit 1988 ist sie Standesbeamtin für den Standesamtsbezirk Simmerath. Unterbrochen wurde diese Tätigkeit seitdem nur durch den Erziehungsurlaub für ihre gemeinsame Tochter mit Ehemann Bruno Laschet – den sie im Rathaus als Kollegen kennenlernte und der Anfang des Jahres als Kämmerer der Gemeinde Simmerath in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Im Rahmen der Feierstunde bedankte sich Bürgermeister Bernd Goffart mit einem Blumenstrauß herzlich für ihre geleistete Arbeit. Dem Dank schlossen sich auch der Abteilungsleiter des Sozial- und Standesamtes, Manfred Rombach, sowie Alexandra Nikolaizig vom Personalrat gerne an.

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Hilfe aus Wittlich für das Ahrtal

Wittlich – Der Wittlicher Thomas Hültenschmidt macht gebrauchte Computer wieder flott und spendet sie an Menschen im Ahrtal, die bei der Flut alles verloren haben. Die Flutkatastrophe, die vor allem das Ahrtal so heftig getroffen hat, ist jetzt ein Jahr her. Ein Jahr, in dem viel passiert ist, aber noch viel passieren muss.

Darum und um das Hilftsprojekt Ahrtal des Wittlichers Thomas Hültenschmidt ging es bei dem Empfang im Sitzungssaal im Rathaus in Wittlich, zu dem Bürgermeister Joachim Rodenkirch eingeladen hatte.

Bei dem Gespräch ging es unter anderem auch um persönliche Schicksale von Betroffenen. Bürgermeister Rodenkirch berichtete selbst von einem völlig zerstörten Haus, das vor der Flut erst neu gebaut war, wo er selbst mit anpacken konnte. Doppelt betroffen ist Dominik Gieler, der sich als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Altenahr, die am stärksten betroffen war, um vieles kümmern muss, aber auch selbst an seinem Wohnhaus Schäden hatte. Jürgen Schwarzmann, Bürgermeister der Gemeinde Hönningen war zwar mit seinem persönlichen Besitz nicht betroffen, war aber in der Flutnacht viele Stunden im Kindergarten eingesperrt, bei dem Versuch das Gebäude zu retten. Am Beispiel des Kindergartens machte Schwarzmann auch deutlich, warum es an manchen Stellen nur zögerlich vorangeht. Denn Geld gebe es in vielen Fällen nur für den reinen Wiederaufbau. Wolle man dagegen Dinge und Gebäude verbessern und den neuesten Standards anpassen, fehle es dann oft an Geld. Gleiches gelte zum Beispiel auch für Sportplätze. Einen Tennenplatz wieder herzustellen ergebe wenig Sinn, weil das nicht mehr zeitgemäß ist, aber nur dafür gebe es Geld.

Während an vielen Stellen noch gekämpft werden müsse und oft auch das Verständnis der Menschen nicht immer da sei, geht es an anderer Stelle gut voran.

So zum Beispiel mit dem Hilfsprojekt Ahrtal des Wittlichers Thomas Hültenschmidt. Er sammelt gebrauchte Computer und Laptops und arbeitet sie mit der Unterstützung seiner Frau Manuela Kaspari-Hültenschmidt auf, um sie dann ins Ahrtal zu spenden. Er berichtete wie er durch seine eigene Hilflosigkeit am Anfang auf die Idee gekommen sei. Aus gesundheitlichen Gründen habe er nicht selbst mit anpacken können. Aber an Computern arbeiten, das war möglich. Und so entstand über Umwege der Kontakt zu Jürgen Schwarzmann und das Hilfsprojekt konnte starten. Das Ziel, 1000 Computer zu liefern, sei bis heute zu etwa einem Drittel erreicht. Mehr als 300 Geräte im Wert von insgesamt rund 50 000 Euro seien schon Menschen zu Gute gekommen, die bei der Flut alles, eben auch diese Geräte verloren hatten. Rund 1000 ehrenamtliche Stunden habe er bislang in das Projekt gesteckt. Gebrauchte Geräte, vor allem Laptops, weil diese besser an Schulen eingesetzt werden können, werden noch benötigt.

Dabei muss niemand befürchten, dass Daten in falsche Hände geraten. Denn entweder werden die mechanischen Datenträger vernichtet und durch neue elektronische Festplatten ersetzt. Verwertbare elektronische Datenträger können auch mit einer professionellen Software lizensiert und protokolliert gelöscht werden. Die jeweilige Firma, die die Geräte gespendet hat, erhält ein zertifiziertes Löschprotokoll.

Doch bei aller ehrenamtlicher Arbeit ist Geld notwendig, denn je nach Zustand der PCs und Laptops müssen 60 bis 70 Euro investiert werden, um sie wieder flott zu machen und zu verbessern.

Für die finanzielle Sicherheit zu sorgen und das Projekt für Thomas Hültenschmidt planbar zu machen versprach Volker Klassen, der Präsident des Rotary Clubs Mittelmosel-Wittlich Unterstützung im fünfstelligen Bereich.

Gespendet wird es auf ein Konto des Vereins Perspektiven, der von Michaele Schneider und der Vorsitzenden Kirathan Boulo Moulkohg vertreten wurde. Der Verein schafft die notwendige rechtliche Struktur für das Projekt. Wie Michaele Schneider sagt, habe sie unter anderem die Nachhaltigkeit des Projektes beeindruckt.

Um weiter Geräte ins Ahrtal liefern zu können werden nach wie vor Computer gesammelt und auch finanzielle Unterstützung benötigt. Spenden können auf das Konto von Perspektiven e. V., IBAN DE13 5866 0101 0104 7876 56, Verwendungszweck „Hilfsprojekt Ahrtal“ überwiesen werden. Auskunft erteilen Michaele Schneider, E-Mail m.schneiderperspekt.de oder Thomas Hültenschmidt, E-Mail service@bth-international.com

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Kinder in Meckenheim setzen klares Zeichen für den Regenwald

Meckenheim – „Ihr habt ein klares Zeichen für den Erhalt des Regenwaldes und damit für eine lebens- und schützenswerte Welt gesetzt“. Der Erste Beigeordnete Hans Dieter Wirtz zeigte sich begeistert von der Aufführung des Theaterstücks „Holt uns hier raus, schreien die Brüllaffen“. Das Stück hatte Silvia Johna, Leiterin der NABU-Stadtranderholung Meckenheim, gemeinsam mit den Betreuerinnen und Betreuern und den Kindern der beliebten Aktion einstudiert und vor großem Publikum am Neuen Markt präsentiert.

Verkleidet als bedrohte Bäume und Tiere, aber auch als konsumierende Bürgerinnen und Bürger der Industriestaaten sowie als Arbeitende der Holzwirtschaft und Landwirtschaft führten die Kinder dem Publikum eindrücklich die wachsende Problematik vor Augen. Den Aktionstag bereicherten überdies Tanz- und Gesangseinlagen. Der umgetextete Song „Ich muss nur mal kurz den Wald retten…“ avancierte zum Ohrwurm. Auch überbrachten die Heranwachsenden ein selbstgemaltes Bild und einen Brief für Bürgermeister Holger Jung, den Hans Dieter Wirtz stellvertretend entgegennahm.

Der Erste Beigeordnete lobte das Engagement der 139 Kinder und 33 Betreuerinnen und Betreuer, die sich im Rahmen der NABU-Stadtranderholung eingehend mit dem Thema beschäftigt hatten. „Ihr habt unsere Abhängigkeit vom Regenwald genauer kennengelernt. Das ist eine wichtige Erfahrung, schließlich sind die Auswirkungen des Klimawandels, der unter anderem durch das Abholzen des Urwaldes forciert wird, auch bei uns zu spüren“, sagte Wirtz und dankte Silvia Johna und ihrem emsigen Team dafür, diese Problematik aufgegriffen zu haben.

Die Teilnehmenden hatten sich schon zuvor eingehend mit dem Thema beschäftigt, um am Aktionstag Spendengelder für den Ankauf von Regenwald, zum Beispiel im Ewigen Regenwald der Kinder in Costa Rica zu sammeln. Auch erwartete die Bürgerinnen und Bürger an den infoständen am Glockenspiel eine eigene Ausstellung „Rettet den Regenwald“, selbstgestaltete Plakate und selbsthergestellte Erzeugnisse, Bastelleien und Mitmachaktionen. Der Sponsorenlauf am Schulcampus setzte das sportliche Ausrufezeichen hinter eine tolle Aktion, die den Regenwald und seinen Schutz in den Mittelpunkt rückte.

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Westenergie – Neuer Leiter für kommunale Beziehungen in Rheinland-Pfalz

Saffig/Region – Der Energiedienstleister und Infrastrukturanbieter Westenergie stellt den Bereich „Kommunales Partnermanagement“ in Rheinland-Pfalz ab sofort unter eine neue Führung. Michael Arens (50) übernimmt die Bereichsleitung und ist damit verantwortlich für die Kooperation und Zusammenarbeit mit Gemeinden und Stadtwerken im gesamten Bundesland.

„Die aktuelle Zeitenwende und der damit verbundene Wandel unserer Energieversorgung stellen auch Kommunen in Rheinland-Pfalz vor enorme Herausforderungen. Ich freue mich darauf, unsere Partnerkommunen bei der Energiewende mit pragmatischen Lösungen und regionalem Engagement zu unterstützen: als verlässlicher Partner im Strom- und Gasgeschäft, im Bereich der Modernisierung der Straßenbeleuchtung, beim Ausbau des schnellen Internets und bei vielen weiteren Lösungen für eine zukunftsfähige Netzinfrastruktur vor Ort in unseren Kommunen und Beteiligungsunternehmen“, erklärte Michael Arens.

Michael Arens verantwortete zuletzt die kommunalen Beziehungen in der Region Trier und blickt auf eine 28-jährige Berufserfahrung in der Energiewirtschaft zurück. Der gebürtige Eifeler lebt in Orenhofen in der Verbandsgemeinde Speicher. Der Diplom-Ingenieur für Elektrotechnik folgt auf Dr. Lothar Oelert, der den Bereich „Kommunales Partnermanagement“ bei Westenergie und den Vorgängergesellschaften in Rheinland-Pfalz seit 2009 geleitet hatte und im Herbst in die passive Phase der Altersteilzeit wechselt.

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Myriam Zimmermann ist neue Schulleiterin der Grund- und Realschule plus in Gerolstein

Gerolstein – Die Grund- und Realschule plus in Gerolstein hat in dieser Woche Myriam Zimmermann als neue Schulleiterin begrüßt. Die passionierte Hobby-Seglerin kennt sich dort aus: Sie hat das „Schulschiff“ bereits ein Jahr lang kommissarisch geführt und von 2006 bis 2015 als Klassenlehrerin gewirkt. „Frau Zimmermann kommt an eine Schule, in der alle Mitglieder der Schulgemeinschaft wertgeschätzt, mit großem Engagement und kollegial für die Schüler und die Schule zusammenarbeiten“, so Konrektorin Ursula Ackermann.

Myriam Zimmermann selbst schaute an ihrem Ernennungstag auf ein „ereignisreiches“ erstes Jahr an ihrer neuen/alten Schule zurück. „Alles in allem bin ich unglaublich stolz, mich Ihre neue Schulleiterin nennen zu dürfen. Alle Kolleginnen und Kollegen haben sich in diesem Jahr stark engagiert und tapfer den neuen Herausforderungen gestellt. Ich bin zuversichtlich, dass das Kollegium weiter motiviert bleibt und wir das Maximum aus jeder einzelnen Schülerin und jedem einzelnen Schüler herausholen können.“

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Über 60 alte Renaults und Alpines beim 25. Roggendorfer Oldtimertreffen

Mechernich-Roggendorf – Silberjubiläum in Roggendorf: Zum 25. Mal trafen sich Besitzer und Fans älterer Renault-Modelle rund um die Roggendorfer Renault-Werkstatt Hück zu ihrem jährlichen Oldtimer-Treffen. Eingeladen hatte einmal mehr der Renault-Oldie-Club-Eifel e.V., der Reinerlös war wiederum für die Schützlinge der Hilfsgruppe Eifel für tumor- und leukämiekranke Kinder bestimmt.

Es kam – nicht ganz zufällig der Jahreszahl geschuldet – die stolze Summe von 2.222,22 Euro zusammen. Über 60 Renaults und Alpines aus der ganzen Bundesrepublik und Benelux kamen diesmal an die B 266 in Roggendorf. Ein R 4 CV von 1954 war der älteste Oldie. Vom R 4 über R 6, R 8 und R 16 konnte man fast das komplette Modellprogramm der 60er und 70er Jahre betrachten.

150 Preise waren bei der vom Clubvorsitzenden Jörn Hück zusammen getragenen Tombola zu gewinnen. Das Roggendorfer Renault-Oldtimer-Treffen ist inzwischen ein beliebter Treffpunkt für Besitzer, Sammler und Fans zum Klönen, Gucken, Ersatzteile kaufen, lecker essen und trinken… www.renaultoldieclub-eifel.de

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Neue Anwärter in der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz folgen auf stolze Absolventen

Region/Mayen-Koblenz – Mehr als 30 junge „Helden der Kreisverwaltung“ – um es mit dem Slogan der neuen Ausbildungskampagne zu sagen – haben in diesen Tagen ein Wechselbad der Gefühle im Kreishaus erlebt: Während 16 Absolventen freudestrahlend ihre Ernennungsurkunden und Abschlusszeugnisse entgegennahmen, blicken 17 neue Anwärter erwartungsvoll auf ihre Ausbildung bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz.

Landrat Dr. Alexander Saftig begrüßte 17 neue Nachwuchskräfte bei der Kreisverwaltung. Foto: Kreisverwaltung / Morcinek

Gemeinsam setzen sie sich für die Bürger des Landkreises ein und stellen sie sich den schwierigen Themen der Zeit sowie Herausforderungen, die es in der Verwaltung und zu meistern gilt.

Freuen sich gemeinsam mit den Absolventen 2022, die alle im Beamtenverhältnis auf Probe übernommen wurden und in der Kreisverwaltung beziehungsweise im Jobcenter Landkreis Mayen-Koblenz zum Einsatz kommen: Landrat Dr. Alexander Saftig (vorne Mitte), Büroleiterin Petra Kretzschmann (links) sowie Ausbildungsbeauftragter Peter Klöckner (hinten, 3 v.l.) und Personalratsvorsitzende Heike Breitbach (vorne rechts). Foto: Kreisverwaltung/Morcinek

„Wir haben als öffentlicher Arbeitgeber nicht nur den Auftrag zur Ausbildung, wir brauchen auch gut ausgebildete Nachwuchskräfte. Deshalb ist uns die Ausbildung junger Menschen überaus wichtig“, sagte Landrat Dr. Alexander Saftig bei der Ernennung der sechs Absolventen im zweiten Einstiegsamt und acht Absolventen im dritten Einstiegsamt zu Kreissekretären und Kreisinspektoren auf Probe. „Wir sind glücklich, dass die Absolventen ihren beruflichen Lebensweg alle weiter mit uns in der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz gehen wollen. Das ist ein tolles Zeichen und zeigt, wie wohl sich die jungen Kollegen bei uns fühlen“, betonte Büroleiterin Petra Kretzschmann.

Die Absolventen für das dritte Einstiegsamt sind Pauline Berens, Sarah Brück, Laura Josten, Sophia Spitzley, Pia Weber, Thomas Glauben, Rafael Korzeniowski und Sebastian Neis. Die Ausbildung für das zweite Einstiegsamt absolvierten Kathrin Mahrla, Melisa Redzic, Anne Thelen, Jan Klapperich, René Lange und Nikollë Ramaj.

Bei der Begrüßung der neuen Nachwuchskräfte zeigte der Landrat den neun Beamtenanwärtern im dritten Einstiegsamt und acht Beamtenanwärtern im zweiten Einstiegsamt deutlich auf, wie wichtig eine leistungsstarke Verwaltung ist, um die Serviceaufgaben gut organisieren zu können.

Evelyne Braun, Kira Fincke, Mara Frank, Sophie Jung, Cedrik Klein, Jonas Koch, Sarah Schmitz, Lennart Til Weber und Michelle Wilbert durchlaufen im dritten Einstiegsamt ein dreijähriges Duales Studium und werden dieses mit dem akademischen Grad Bachelor of Arts abschließen. Dominik Breitbach, Lucas Klein, Tim Lauber, Michelle Münzel, Nora Röhrbein, Leni Schnack, Farah Stenz und Alina Syha stellen sich der zweijährigen Ausbildung im zweiten Einstiegsamt zum Verwaltungswirt. Das nun bevorstehende Duale Studium und die Ausbildung gliedern sich in theoretische Abschnitte an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Mayen, bei denen den Anwärtern ein fundiertes Wissen für die Praxis vermittelt wird, sowie den praktischen Einsatz im Kreishaus und Gastpraktika an anderen Behörden.

Jetzt für 2023 bewerben: Die Bewerbungsfrist für den Ausbildungs- bzw. Studienbeginn am 1. Juli 2023 endet am 31. August 2022. Alle Infos zur Ausbildung bei der Kreisverwaltung unter www.kvmyk.de/ausbildung oder beim Ausbildungsbeauftragten Peter Klöckner, Telefon 0261/108-226, E-Mail: peter.kloeckner@kvmyk.de

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Gedenken zum Jahrestag der Flut – Mobiler Beratungsbus vor Ort im Ahrtal

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Zum Gedenken anlässlich des ersten Jahrestags der Flutkatastrophe im Ahrtal wird zur Veranstaltung am 14. Juli im Kurpark Bad Neuenahr auch der Mobile Beratungsbus vor Ort sein. Unmittelbar vor dem Eingang zum Kurpark, Kurgartenstraße 13, steht das Team ab 13.30 bis 20 Uhr für Betroffene mit seinem Angebot bereit. Das teilt die Kreisverwaltung mit.

Unter anderem werden Mitarbeitende der DRK-Fachklinik, des DRK-Kreisverbands, der Kreisverwaltung, der Diakonie Schuldnerberatung und kirchliche Seelsorger für Gespräche zur Verfügung stehen. Ab dem späten Nachmittag werden auch die Lebensberatungsstelle und Mitarbeitende des Trauma Hilfe Zentrums im Ahrtal (THZ) vor Ort sein.

Um Eltern, die Beratung suchen, zu entlasten, bietet die Katholische Familienbildungsstätte für Kinder von 0 bis vier Jahren im Bus und für Kinder von vier bis zehn Jahren vor dem Bus eine Betreuungsangebot an.

Seit zehn Monaten tourt der „Mobile Beratungsbus“ durch das Aufbaugebiet an der Ahr, um die Menschen vor Ort in ihrem veränderten Alltag zu beraten und in der Phase des Wiederaufbaus zu begleiten. Die Projektkosten werden von der Kinderrechtsorganisation Plan International Deutschland e. V. getragen.

Den aktuellen Fahrplan des „Mobilen Beratungsbusses“ für den Monat Juli und weitere Informationen gibt es unter https://kreis-ahrweiler.de/landkreis/beratungsbus/.

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„Mayors for Peace“: Flagge weht erneut am Aachener Rathaus

Aachen – Am heutigen Freitag, 8. Juli, dem internationalen „Mayors for Peace“-Tag weht die „Mayors for Peace“-Flagge schon zum zweiten Mal im Wind am Aachener Rathaus, um an das Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs für Menschenrechte in Den Haag zu erinnern und zu einer nuklearen Abrüstung beizutragen.

Bürgermeisterin Hilde Scheidt erinnert bei der Flaggenhissung entschlossen daran, dass es keinen Frieden geben kann solange es noch Waffen gibt. Die Bürgermeisterin erklärt: „Wir haben lange in einer Zeit des Friedens gelebt und merken, dass wir langsam in das Szenario der 70er-Jahre zurück kehren. Menschen sind durch den russischen Angriffskrieg nicht mehr sicher, ob die Abrüstung wirklich die beste Lösung sein kann. Daher muss die Politik, müssen wir aufklären: Eine Aufrüstung von Waffen ist keine Lösung. Der Frieden muss die Lösung sein.“ Die Flagge stellt ein Bekenntnis der Stadt Aachen zu der „Mayor for Peace“ Bewegung dar. Die vier Meter breite Flagge soll voraussichtlich für eine Woche das Rathaus verzieren.

Die stellvertretende StädteRegionsrätin Elisabeth Paul, die schon in den 80er-Jahren mit ihren Kindern Friedensbewegungen unterstützt hat, bedauert, dass der Friede, der in den letzten Jahren herrschte, seit Ende Februar gefährdet ist. Aber auch sie betont, dass Krieg und Waffen keine Lösung sein können. „Ich bin ratlos, dass wir im Jahr 2022 wieder hier stehen und über eine atomare Bedrohung nachdenken müssen. Deshalb ist es mir auch persönlich sehr wichtig, dass heute in Aachen und auch vor dem Haus der StädteRegion die Flaggen der ‚Mayors for Peace‘ gehisst werden.“

„Mayors for Peace“

Die 1982 durch Takeshi Araki, dem damaligem Bürgermeister von Hiroshima, gegründete Organisation „Mayors for peace“, hat sich den Weltfrieden und die globale atomare Abrüstung zum Ziel gesetzt.