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Ein „Urgestein“ im St. Elisabeth Krankenhaus Mayen geht in den Ruhestand

Mayen – Pflegedirektorin Mechthild Annen wird mit Herz und Jazz verabschiedet. Sie steht für über 40 Jahre Dienst am Menschen und hat die Pflege und die Pflegequalität im St. Elisabeth über Jahrzehnte mit ihren Teams geprägt: Mechthild Annen. Die Pflegedirektorin stand der größten Berufsgruppe im Krankenhaus vor und wurde nun in den Ruhestand verabschiedet. Wegbegleiter und Vertreter aus dem GK-Mittelrhein waren in das St. Elisabeth gekommen, um ihr Adieu zu sagen. „Sie haben ein Gespür für die Menschen und ein Gespür, wie man Probleme löst“, so Melanie John, Geschäftsführerin des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein. „In der langen Zeit hier in Mayen haben Sie nie stillgestanden und sich besonders für den Nachwuchs engagiert.“

Die Kaufmännische Direktorin Christine Kaul und der Ärztliche Direktor Dr. med. Cvijetin Branding-Cvijanovic hielten gemeinsam Rückschau: Zuerst war es eine Ausbildung zur Industriekauffrau, danach entdeckte Mechthild Annen ihren Traumjob. 1980 startete sie in den Beruf der Krankenschwester. Von 1984 bis 2012 war sie in der Chirurgie tätig, „deswegen haben wir uns auch so gut verstanden“, meinte der Ärztliche Direktor lächelnd. „Damals waren Sie auch mit dem Qualitätsmanagement betraut und haben unter anderem 2008 aktiv den Zertifizierungsprozess des Brustkrebszentrums gemanagt“, erinnerte Christine Kaul. 2012 wechselte Mechthild Annen in die Pflegedirektion und war seitdem Mitglied im dreiköpfigen Krankenhaus-Direktorium. Ihre beiden Mitstreiter beschrieben die scheidende Kollegin als hoch engagiert, diszipliniert, loyal, menschlich, humorvoll (getreu ihrem Motto „einmal am Tag herzlich lachen“) sowie als Teamplayer und als einen Menschen, der Chancen nutzt, Veränderungen wagt und sich mit der Pflege und dem „Liesel“ identifiziert. „Dein Wirken hat uns nachhaltig geprägt“, so Branding-Cvijanovic. Das bestätigten auch die Bereichs- und Pflegedienstleiterinnen Jennifer Mohr und Annika Geisen. „Mit dir fiel das positive Denken leicht. Wir sind dankbar, für die vielen kleinen und großen Dinge, die wir gemeinsam erfahren haben – Mama Annen.“ Es meldeten sich auch weitere Leitungskräfte zu Wort und lobten das „immer offene Ohr und die immer offene Tür“ bei Mechthild Annen.

Die Pflegedirektorin selbst wollte nie eine Ansprache halten, „heute ist es aber an der Zeit“, meinte sie sichtlich bewegt. „Für mich gilt immer einer für alle, alle für einen´. Ich wünsche mir die gleiche Unterstützung für die nachfolgenden Generationen, denn ohne meine Leitungen hätte ich das so nicht geschafft.“  Begleitet von den „Mixed Pickles“, einem Jazz-Duo, das gefühlvoll zwischen den Reden Akzente setzte, war es eine sehr herzliche Verabschiedung. Die Kaufmännische Direktorin brachte es abschließend auf den Punkt: „Wir sagen danke für Ihre Tatkraft, für Ihr Engagement und Ihren Einsatz im und für das Mayener Krankenhaus und wünschen Ihnen eine gesunde und glückliche Zukunft.

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Unterstützung aus Mexiko – 12.000 Euro an die Hilfsgruppe Eifel übergeben

Kall/Eicks – 187 Läufer, Wanderer, Walker und Radler beim ersten Mutperlen-Spendenlauf für krebskranke Kinder. Es war bereits der zweite virtuelle Spendenlauf, den das Mutter-Tochter-Gespann Carmen und Annika Karwanska aus Eicks zugunsten der Kaller Hilfsgruppe Eifel veranstaltet haben. In beiden Fällen unterstützt der Kaller Verein damit Projekte des Bonner Förderkreises für krebskranke Kinder und Jugendliche.

Nach dem ersten Spendenlauf vor zwei Jahren konnten Carmen und Annika Karwanska der Hilfsgruppe einen Erlös von über 17.000 Euro übergeben. Diesen verwendete die Hilfsgruppe für die Finanzierung der Einrichtung von 43 Elternzimmern im neuen Familienhaus des Förderkreises am neuen Eltern-Kind-Zentrum der Bonner Uni-Klinik. Rund 150.000 Euro hat die Kaller Kinderkrebshilfe inzwischen in die Komplett-Einrichtung der Elternzimmer investiert.

Der jetzige virtuelle Mutperlen-Spendenlauf vom 17. bis 19. Juni diente der Unterstützung eines Mutperlen-Projektes auf der Kinderkrebsstation der Uni-Klinik, wo Annika Karwanska vor 17 Jahren selbst als Leukämie-Patientin erfolgreich behandelt  wurde.  Als  ehemals Betroffene war es der 21-Jährigen und Ihrer Mutter ein großes Anliegen, auf die Wichtigkeit des Mutperlen-Projektes aufmerksam zu machen.

„Die Mutperlen sind uns ein Herzensprojekt, welches nicht an fehlendem Geld scheitern darf“, so Annikas Mutter Carmen Karwanska. Deshalb suchte die Eickser Familie auch Sponsoren, die den Mutperlen-Lauf unterstützten. Die Suche blieb  nicht erfolglos, denn kürzlich konnten Carmen Karwanska und deren Ehemann Horst erneut einen stolzen Spendenbetrag von 12.027,00 Euro überreichen, der nach Deckung aller Kosten übrig geblieben war.

Mutperlen sollen den krebskranken Kindern während ihrer strapaziösen Behandlung in der Klinik Mut machen. Denn wie Annika damals selbst erfahren mussten, ist die Therapie einer Krebserkrankung für die Kinder und Jugendlichen, sehr langwierig, sehr schmerzhaft, traumatisch und belastend. Carmen Karwanska: „Oft verlieren die Kinder die Geduld oder unterziehen sich notwendigen Behandlungen nur ungern“.

Die besagten Mutperlen sind da ein bewährtes Belohnungssystem während der gesamten Behandlungszeit. Die kleinen Patienten bekommen für jede Behandlung eine spezielle Perle, die diese spezielle Untersuchung symbolisiert. Die Kinder fädeln die Perlen auf eine lange Schnur. Je nach Dauer der Behandlung kann die Perlenschnur eine Länge von mehreren Metern erreichen.

Nach dem großen Erfolg vor zwei Jahren organisierten Annika und Carmen Karwanska jetzt einen zweiten virtuellen Spendenlauf, an dem  Jogger, Wanderer, Walker und erstmals auch Radfahrer teilnehmen konnten, wobei jeder Teilnehmer von einem beliebigen Ort aus starten konnte.

Der virtuelle Lauf wurde über das Internetportal www.tafftiming.de  abgewickelt und dokumentiert. Bis zum Laufende am 19. Juni um 18 Uhr mussten Zeit und Startnummer über den bei der Anmeldung zur Verfügung gestellten Link eingetragen werden. Zusätzlich mussten die Teilnehmer dort Fotos ihrer Aktivität hinterlegen.

Am Lauf nahmen insgesamt nahmen 187 Personen im Alter zwischen neun und 75 Jahren teil, die es auf eine Gesamtleistung von 2510,4 Kilometer brachten. Die 46jährige Elvira Mikkalkina aus Bad Schandau in der sächsischen Schweiz walkte für die Aktion über zehn Kilometer im fernen Mexiko.

Im Vorfeld des Mutperlen-Laufes hatte die Offene Ganztagsschule Kommern die Aktion von Annika und Carmen Karwanska mit einem eigenen Schul-Spendenlauf unterstützt und dabei durch die Hilfe von Sponsoren einen Erlös von 1000 Euro für das Mutperlen-Projekt erzielt.

Der Vorsitzende der Hilfsgruppe, Willi Greuel, war überwältigt vom  erneut so hohen Ergebnis des Spendenlaufes. Er versicherte, dass die Hilfsgruppe auch weiterhin den Bonner Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche unterstütze. Das Mutperlen-Projekt gebe der erkrankten Kindern und deren besorgten Eltern sei ein Stück Hoffnung und Zuversicht auf eine erfolgreiche Therapierung, wie sie auch Annika Karwanska damals erfahren habe. Greuel: „Die Mutperlen sollen allen Betroffenen Mut machen“. (Reiner Züll)

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Hilfsfonds „Nachbar in Not“ Bad Neuenahr erhält Spende

Bad Neuenahr – Bereits zum siebten Mal hat der Handarbeitskreis der Seniorenresidenz Augustinum Bad Neuenahr 1000 Euro für den Hilfsfonds „Nachbar in Not“ gespendet. Kreisbeigeordneter Friedhelm Münch und Karl-Heinz Porz, Leiter der Abteilung Soziales der Kreisverwaltung Ahrweiler, nahmen die Spende in Vertretung für Landrätin Cornelia Weigand entgegen. Seit 2012 spendet der Handarbeitskreis regelmäßig für „Nachbar in Not“.

Der Handarbeitskreis sammelte das Geld durch den Verkauf von Handarbeiten und Spenden der Seniorinnen und Senioren des Augustinums. Insgesamt kamen diesmal 6500 Euro zusammen. Auch die Ahrweiler Tafel, das Frauenhaus für den Kreis Ahrweiler, die Freiwillige Feuerwehr Bad Neuenahr-Ahrweiler, der Hospiz-Verein Rhein Ahr e.V., der Treffpunkt :KERIT Bad Neuenahr, der Kinderschutzbund Ahrweiler e.V. und die Ökumenische Flüchtlingshilfe Rhein-Ahr e.V. erhalten jeweils einen Teil des Geldes.

Der Hilfsfonds „Nachbar in Not“ wurde 1974 durch den damaligen Landrat des Kreises, Dr. Christoph Stollenwerk, ins Leben gerufen. Anlass war der tragische Unfall eines jungen Mannes, der schwer verletzt wurde und bleibende Behinderungen davontrug. Versicherungen und andere Leistungsträger übernahmen nicht alle Kosten für notwendige Maßnahmen. Hier setzt der Hilfsfonds an, der in diesem und in ähnlichen Fällen wirksame und nachhaltige Unterstützung für die Betroffenen leistet.

Seit Gründung von „Nachbar in Not“ führt der jeweilige Landrat oder die Landrätin den Hilfsfonds in persönlicher Schirmherrschaft. Spenden kommen von Einzelpersonen, Geschäftsleuten, Vereinen, Firmen und anderen Akteuren. Alle Spenden werden ohne einen Cent Abzug an Hilfsbedürftige weitergegeben. Die Empfänger der Hilfen bleiben stets anonym.

Weitere Informationen zum Hilfsfonds „Nachbar in Not“ unter https://kreis-ahrweiler.de/gesundheit_soziales/nachbar-in-not/ oder bei der Kreisverwaltung Ahrweiler, Sabine Hackenbruch, Abteilung 2.4 Soziales, Telefon: 92641/975-432, E-Mail: nachbar-in-not@kreis-ahrweiler.de.

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Faszination Zirkus in Meckenheim am Samstag 6. August – ZappZarap ist wieder da!

Meckenheim – Große Abschlussshow mit allen Kindern. Der Vorhang geht auf, die Musik fängt an zu spielen. Popcornduft liegt in der Luft und das Publikum wartet gespannt auf die Vorstellung. Dann kommen die jungen Artistinnen und Artisten in die Manege. In diesen Sommerferien findet nun schon zum dreizehnten Mal die städtische Ferienbetreuung mit der Zirkuswoche für Kinder zwischen sechs bis 13 Jahren statt.

Über 100 Kinder lernen mit professioneller Unterstützung des Leverkusener „Circus ZappZarap“ die bunte Welt des Zirkus kennen und erleben. Eine Woche lang wird fleißig trainiert und geübt und am Ende heißt es dann: „Manege frei!“ für Meckenheims jüngste Nachwuchsartisten.

Was man sonst nur in den großen Zirkusshows findet – Feuerschlucken, Jonglage, Akrobatik und einiges mehr – wird von den Kleinen ganz nach dem Motto „Kannst du nicht, war gestern!“ in zwei Abschlussvorstellungen am Samstag, 6. August, um 11 Uhr und 14 Uhr für alle Zirkusfreunde präsentiert.

Eintrittskarten sind im Vorverkauf im Mosaik, Siebengebirgsring 2, ab Dienstag, 2. August, erhältlich. Kinder von sechs bis zwölf Jahren zahlen 0,50 € pro Karte; Erwachsene 3 €, um hautnah dabei sein zu können, wenn die jungen Artisten die Arbeit einer spannenden Woche präsentieren.

Unterstützt wird die Zirkuswoche in diesem Jahr von Westenergie, der Grafschafter Krautfabrik, Projektservice Schwan GmbH, der Raiffeisenbank Voreifel eG, der Deutschen Post AG, der Kreissparkasse Köln, der Markt Apotheke Meckenheim, der Fischer GmbH sowie von British Shop.

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Kreisverwaltung Mayen-Koblenz fördert Nachwuchs in der Verwaltung

Region/Mayen-Koblenz – Nach über zweieinhalb Jahren erhielten 20 Mitarbeiter der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz ihre Zertifikate für das erfolgreich absolvierte Personalentwicklungsprogramm „Heute für die Zukunft sorgen“.

Landrat Dr. Alexander Saftig (3.v.r.) freute sich gemeinsam mit Büroleiterin Petra Kretzschmann, Personalratsvorsitzenden Heike Breitbach und Personalentwicklerin Dorothee Weis (v.r.n.l.) über die neun erfolgreichen Absolventen des Personalentwicklungsprogramms für „junge Sachbearbeiter“: (v.l.n.r.): Meike Koch, Peter Klöckner, Anna-Clara Klimowski, Daniel Lang, Lisa Krayer, Julian Weber, Daniel Hein und Julia Graf).

Es gab sowohl ein Angebot für „junge Sachbearbeiter“ als auch für „Nachwuchsführungskräfte“. Beide Gruppen durchliefen ein mehrteiliges Fortbildungsprogramm und schlossen dieses mit einem Arbeitsauftrag ab, den sie der Kreisspitze in einer Abschlussveranstaltung präsentierten. In den Gruppen war man sich einig, dass die Programme jeden in seiner persönlichen Entwicklung einen großen Schritt vorangebracht haben. Man möchte am entstandenen Netzwerk auch zukünftig festhalten. „Uns ist es wichtig, unseren Mitarbeiter-Nachwuchs zu fordern und zu fördern. Sie sind die Zukunft unserer Verwaltung“, so Landrat Dr. Alexander Saftig.

Der Fokus der Fortbildung für junge Sachbearbeiter lag auf der Entwicklung der Sozial- und Methodenkompetenz. So beschäftigte man sich mit Persönlichkeitsentwicklung, Zeit- und Selbstmanagement und Kommunikation. Zum Ausbildungsrepertoire gehörten aber auch die Themen Projektmanagement und Konfliktmanagement.

Das Augenmerk der Seminarreihe für Nachwuchsführungskräfte lag in der Entwicklung von Führungskompetenzen. Neben den Grundlagen gelingender Führung, ging es um Kommunikation und Motivation mit Mitarbeitern, vor allem in der digitalen Zusammenarbeit. Man beschäftigte sich intensiv mit „Führen auf Distanz“, der Teamentwicklung, dem Umgang mit Veränderungen, Konfliktmanagement und übte sich in Präsentationsmethoden.

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Stadt Aachen begrüßt 58 Nachwuchskräfte für ihre KiTas

Aachen – Pünktlich zum Beginn des neuen KiTa-Jahres am 1. August haben Beate Traeger und Erik Sauer, beide vom städtischen Fachbereich Kinder, Jugend und Schule, insgesamt 58 neue, engagierte und hochmotivierte angehende Erzieher*innen und Kinderpfleger*innen begrüßt, die ihre Ausbildung bei der Stadt Aachen beginnen.

Der Start in einen verantwortungsvollen Beruf: Diese 58 Menschen gehen hochmotiviert in die Ausbildung bei der Stadt. Foto: © Stadt Aachen/Andreas Herrmann

Die Auszubildenden unterstützen zukünftig als pädagogische Fachkräfte und wirken so aktiv dem Fachkräftemangel in diesem wichtigen Bereich entgegen. „Mit Ihrer Ausbildung haben Sie sich für einen sehr verantwortungsvollen Beruf entschieden. Sie begleiten die individuelle Entwicklung von Kindern, stellen die Weichen für ein freudvolles, lebenslanges Lernen und prägen die Gesellschaft von morgen mit!“ umschreibt Beate Traeger, Abteilungsleiterin KiTas und Tagespflege der Stadt Aachen, die hohe Bedeutsamkeit der Arbeit in Kindertagesstätten und Offenen Ganztagsschulen.

Doch nicht alle der angehenden Erzieher*innen und Kinderpfleger*innen beginnen ihre Berufsausbildung ohne Vorkenntnisse: 22 Nachwuchskräfte konnten sich bereits durch eine zweijährige schulische Ausbildung Wissen aneignen und schließen ihre Ausbildung nun in Form des Anerkennungsjahres in der Praxis ab. 29 Auszubildende werden die Stadt in Form einer praxisintegrierten Ausbildung (PiA) unterstützen. Sie werden in den folgenden drei Jahren an einigen Tagen Sachkenntnis in der Fachschule erlernen, parallel aber bereits in den KiTas praktische Erfahrungen sammeln können.

Sechs Auszubildende begrüßt die Stadt Aachen erstmalig in einem neu angebotenen Ausbildungszweig zum/zur Kinderpfleger*in in der praxisintegrierten Form. Dieser Ausbildungsberuf wurde intern ausgeschrieben und mit Mitarbeiter*innen aus den Kindertageseinrichtungen besetzt, die dort zum Beispiel schon als Küchenhilfe gearbeitet und bereits erste Kontakte mit den Kindern und dem KiTa-Alltag gesammelt haben. „Wir freuen uns, mit dieser Ausbildung auch Menschen zu erreichen, die sich im Vorfeld nicht bewusst für die Arbeit in einer KiTa interessiert hatten. Dies ist mit Blick auf den bereits erwähnten Fachkräftemangel ein großer Gewinn“, sagt Erik Sauer, zuständig für Personalentwicklung und Ausbildung in den städtischen KiTas.

Nach den zwei beziehungsweise drei Jahren müssen sich die Wege nicht trennen: Die Stadt Aachen ist bestrebt, das Gros der Auszubildenden zu übernehmen.

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Hannah Schmitz mit 21 Jahren zur Mechernicher Standesbeamtin ernannt

Mechernich – Das Trauzimmer im Mechernicher Rathaus ist am Montagmorgen noch leer. Trotzdem nimmt Hannah Schmitz auf der Seite, auf der die Standesbeamtinnen üblicherweise sitzen, das erste Mal Platz. Probesitzen. „Und wie fühlt sich das an?“, fragt Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick.  „Richtig gut“, antwortet Hannah Schmitz mit einem strahlenden Lächeln. Die 21-Jährige ist seit dem 1. August die vierte Standesbeamtin in der Stadt am Bleiberg.

Den Weg dorthin hat sie im Schnellverfahren gemeistert. Am 1.  August 2019 hat sie ihre Ausbildung bei der Stadt Mechernich begonnen. Die Prüfung zur Verwaltungsfachangestellten hat sie am 14. Juli 2022 mit Bravour bestanden. „Drei Tage danach ging es für mich dann zum zweiwöchigen Standesbeamten-Lehrgang nach Bad Salzschlirf“, erzählt Hannah Schmitz. In der Akademie für Personenstandswesen stand für sie die Theorie zu Eheschließungen, Geburten, Sterbefällen und all dem, was eine Standesbeamtin können muss, auf dem Lehrplan. Die Prüfung am Ende des Lehrgangs hat sie ebenfalls bestens bestanden, so dass sie jetzt, auf den Tag genau drei Jahre nach Ausbildungsstart, zur Mechernicher Standesbeamtin ernannt werden konnte.

Dank Krankenhaus viele Geburten

„Mich reizt die Vielfalt an dieser Aufgabe“, sagt Hannah Schmitz. Dabei profitiert sie auch davon, dass Mechernich über ein Krankenhaus verfügt, das Geburtshilfe und Kinderklinik unter einem Dach vereint. „Viele Kollegen aus meinem Kurs haben das nicht. Die müssen dann lediglich drei Hausgeburten pro Jahr beurkunden. Da ist unsere Aufgabe in Mechernich deutlich vielseitiger“, berichtet die frisch gebackene Standesbeamtin.

Da gibt es mitunter auch herausfordernde Fälle. Etwa, wenn eine ukrainische Frau in Mechernich entbindet und nur auf wenige Unterlagen zurückgreifen kann. Oder, wenn Eltern verschiedener Nationalitäten ein Kind zur Welt bringen. Dann ergeben sich mitunter komplizierte Fragestellungen zur Staatsangehörigkeit oder zur Namensführung. „Da muss man dann ganz genau aufpassen“, erläutert Carmen Keil, Teamleiterin im Standesamt. Bis Hannah Schmitz zu diesen kniffligen Fällen kommt, wird sie zunächst noch reichlich Erfahrung sammeln dürfen. Dabei kann sie sich auch auf die Unterstützung ihrer Kolleginnen verlassen.

Ein Händchen für diese Aufgabe

Einen Einblick in die Arbeit des Standesamtes hat die Eiserfeyerin bereits seit November letzten Jahres erhalten. „Ich freue mich sehr, dass wir sie in dieser Zeit schon richtig fit für die Prüfung bekommen haben“, sagt Teamleiterin Carmen Keil. Fachbereichsleiterin Silvia Jambor ergänzt: „Wir haben bei ihr sehr schnell gemerkt, dass sie ein Händchen für diese Aufgabe hat und gerne mit Menschen arbeitet.“ Das kann sie künftig unter Beweis stellen, wenn sie Paare im Rathaus traut oder an Samstagen in den Außenstellen im Bergbaumuseum, im Schloss Wachendorf, im Freilichtmuseum Kommern oder in der Burg Satzvey.

Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick zeigte sich erfreut darüber, dass die Stadtverwaltung „dem Nachwuchs die Chance bieten kann, sich weiter zu qualifizieren“. „Zudem konnten wir Frau Schmitz auch Perspektiven aufzeigen“, so der Bürgermeister weiter. Das sei bei einer öffentlichen Verwaltung dieser Größe nicht immer selbstverständlich. Für Hannah Schmitz scheint das alles ein Glücksgriff gewesen zu sein: „Ich fühle mich hier sehr wohl, habe nette Kollegen, komme jeden Tag gerne zur Arbeit und freue mich über die abwechslungsreichen Aufgaben.“

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„Rursee in Flammen“ – Stimmung und Tanz auf der „Stella Maris“

Euskirchen/Schwammenauel – Es war ein „unvergessliches Spektakel“ – da sind sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Nordeifelwerkstätten (NEW) im Kreis Euskirchen einig. Gemeinsam erlebten sie den „Rursee in Flammen“ direkt vom Wasser aus, nämlich auf dem Flaggschiff der Rursee-Schifffahrt „Stella Maris“ (deutsch: „Stern der Meere“).

Die gut aufgelegten Männer und Frauen zeigten sich zur Musik enorm textsicher. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Rund 60 Menschen mit Behinderung waren der Einladung des Vereins „Haus Lebenshilfe“ gefolgt und verbrachten einen gelungenen Abend bei der Fahrt von Schwammenauel nach Rurberg und zurück über den farbenprächtigen Rursee. Bestens gestärkt von den Leckereien aus der Bordküche tanzte die große NEW-Truppe nach Herzenslust und zeigte sich zur Musik auch enorm textsicher. So reihten sich die gut aufgelegten Frauen und Männer nahtlos in eine Gruppe ein, die auf dem Rursee einen Junggesellenabschied feierte.

Herbert Born, Vorsitzender im Verein „Haus Lebenshilfe“, sein Stellvertreter Ernst-Georg Fiege und Geschäftsführer Jürgen Stemmler hatten mit Waltraud Heuken und ihrem Team von der Rursee-Schifffahrt für einen unterhaltsamen Abend gesorgt. Nach rund vier Stunden mit Gaudi, Tanz und Feuerwerk waren sich alle einig: „Das war einfach nur toll.“

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Dienstjubiläen bei der Verbandsgemeinde-Verwaltung Mendig

Mendig – Ute Dernbach und Ilse Koch für 40 bzw. 25 Dienstjahre beim gleichen Arbeitgeber geehrt. Als einer der großen Arbeitgeber der Region ehrt die Verbandsgemeinde regelmäßig seine langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (40 und 25 Jahre Beschäftigungsdauer).

Ute Dernbach feierte jetzt am 1. August 2022 ihr 40-jähriges Dienstjubiläum im öffentlichen Dienst. Nach erfolgreichem Abschluss der zweijährigen Verwaltungsausbildung im August 1984 war die im Mendiger Umland allseits bekannte und über die Grenzen der Verbandsgemeinde hinaus geschätzte Verwaltungs-Spezialistin kurze Zeit im Fachbereich Bauen und Finanzen beschäftigt, ehe sie seit nunmehr über 15 Jahren prägendes Gesicht der Sozialverwaltung ist. In diesem Bereich hat die langjährig beschäftigte Mitarbeiterin die unterschiedlichsten Aufgaben als Sachbearbeiterin wahrgenommen. Seit 2019 ist sie, im Rathaus durch ihr Fachwissen und das hohe Maß an Sozialkompetenz anerkannt, als Teilbereichsleiterin Soziales und somit in Führungsfunktion eingesetzt.

Im Rahmen einer Feierstunde würdigte der Bürgermeister der Verbandsgemeinde, Jörg Lempertz, jetzt ihr persönliches Engagement in und für die Verbandsgemeinde: „Ute Dernbach ist nicht nur unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Rathaus, sondern auch außerhalb der Verwaltung als angenehme, aufmerksame, engagierte und fleißige Persönlichkeit bekannt. Ihre zupackende Mentalität hat insbesondere den Sozialbereich unserer Verwaltung in den letzten Jahrzehnten positiv geprägt. Heutzutage hat es Seltenheitswert, Mitarbeitende für eine vier jahrzehntelang andauerndere Tätigkeit – bei ein und demselben Arbeitgeber – zu ehren.“ Ute Dernbach erhielt als Dank für ihre langjährigen Verdienste eine Urkunde des Bürgermeisters sowie der Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz.

Ein weiteres Dienstjubiläum feierte Ilse Koch: Sie wurde für ihre 25-jährige Tätigkeit bei der Verbandsgemeinde ebenfalls von Bürgermeister als „gute und stets gewissenhafte Seele des Hauses“ ausgezeichnet. In Anwesenheit des Personalratsvorsitzenden Florian Rieser, der Gleichstellungsbeauftragten Caroline Hamann, dem Büroleiter Fabian Schneider sowie dem Fachbereichsleiter für Ordnung/Soziales Otmar Schüller dankte Lempertz den beiden Mitarbeiterinnen für ihr Wirken und freut sich auf weitere Jahre vertrauensvoller Zusammenarbeit.

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Nach langer Corona-Pause – Endlich wieder Lukasmarkt in Mayen

Mayen – Neun Tage Volksfest in Mayen! 15. bis 23. Oktober jetzt schon im Kalender anstreichen. Neun Tage im Oktober steht Mayen endlich wieder im Zeichen des größten Volkfestes im nördlichen Rheinland-Pfalz: Dem Lukasmarkt!  In diesem Jahr findet er nach einer langen Corona-Pause wieder vom 15. – 23. Oktober statt.

Der Lukasmarkt startet am Samstag, 15. Oktober um 11 Uhr, wenn die Fahrgeschäfte anfangen sich zu drehen und die erste Zuckerwatte über die Theke geht. Am ersten Lukasmarktsonntag öffnen auch die Einzelhandelsgeschäfte von 13 – 18 Uhr für die zahlreichen Kunden, die den Besuch des Volksfestes mit einem kleinen Einkaufsbummel verbinden wollen.

An allen Tagen bietet der Krammarkt in der Bäckerstraße allerhand Nützliches für das eigene Heim. Am Lukasmarktdienstag und –Mittwoch breitet sich der Krammarkt in der gesamten Fußgängerzone aus und es gibt noch mehr Schnäppchen zu ergattern.

Dienstag und Mittwoch sind auch die klassischen Viehmarkttage, in welchen der Lukasmarkt seinen eigentlichen Ursprung hat. Dienstags wartet der Pferdemarkt mit einem imposanten Schauprogramm auf dem Viehmarktplatz in der Polcher Straße, am Mittwoch folgt der einzige Schafmarkt in Rheinland-Pfalz.

Der Donnerstag beim Lukasmarkt ist besonders bei den Familien beliebt, denn am sogenannten Familientag gelten ermäßigte Preise an allen Attraktionen.

Auch am zweiten Wochenende erwartet der Lukasmarkt noch regelmäßig viele Besucher, bevor er am Sonntagabend um 20 Uhr mit einem großen Feuerwerk seinen krönenden Abschluss findet.

Mehr Informationen zum Lukasmarkt gibt es online unter www.lukasmarkt.de .