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„50 Jahre KOMMernich“ in der Mechernicher Rathaus-Galerie eröffnet

Mechernich – Elf Künstler aus Mechernich und der Region zeigen ihre Werke – Ausstellung ist noch bis Ende Oktober zu sehen. Zur Goldhochzeit von Kommern und Mechernich haben Kreative gezeigt, dass die beiden Orte auch in der Kunst vereint sind. So war es für Kurator Franz Kruse klar, dass die Ausstellung in der Rathausgalerie eigentlich nur einen Titel tragen kann, nämlich: „50 Jahre KOMMernich“. Kruse lud die zahlreichen Besucher der Vernissage dazu sein, „eine schöne Zeit mit den Bildern zu verbringen und mit den Künstlerinnen und Künstlern ins Gespräch zu kommen“. Davon wurde reger Gebrauch gemacht.

Zuvor hatte Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick die Gäste in der Rathaus-Galerie begrüßt. „Kunst zeigt uns, was schön ist, aber auch das, was in unserer Welt kaputt zu gehen droht“, sagte Schick in Anspielung an die verschiedenen Werke, die einerseits Schönheit festhalten, andererseits auch zeigen, was der Klimawandel anzurichten vermag. „Mit Farben, Bildern und Fotografien haben Künstlerinnen und Künstler besondere Instrumentarien in der Hand, um die Welt aufzurütteln“, so der Bürgermeister weiter. Er animierte die Besucher dazu, die Bilder auf sich wirken zu lassen und sich eigene Gedanken über die Aussagen der Werke zu machen.

„Bevor es zu spät ist“

Gerhard H. Lenz hatte seinem Triptychon mit Weltkugel und Naturkatastrophen bereits eine klare Botschaft mitgegeben, in dem er den norwegischen Polarforscher Fridtjof Nansen zitierte: „Beeilt euch, zu handeln, bevor es zu spät ist, zu bereuen.“ Neben Lenz gehört Beate Mack zu den ausstellenden Künstlern. Sie hatte in ihren Titeln klaren Bezug zur Goldhochzeit der beiden ehemaligen Gemeinden genommen. Von der „Annäherung“, einem Bild mit zwei weißen Quadraten, die sich scheinbar näherkommen, über „Zwei_zusammen“ und „Vereinigung mit Vielfalt“ bis hin zum endgültigen „MECHERkomm“ erzählt sie künstlerisch die Phasen dieser kommunalen Neugliederung.

Eis blutet

Ist ihr Stilmittel eher die Abstraktion, so hat die 14-jährige Künstlerin Hanna Haywood Burg Satzvey bei Nacht ganz konkret umgesetzt. Katia Franke und Jörg Erbar wiederrum haben für ihre Stadtszenen das Mittel der Fotografie gewählt. Pia Benz beteiligt sich mit surrealistischen Gemälden an der Ausstellung und Stephan Schick hat die Schließung der Mechernicher Realschule ebenso in Szene gesetzt wie das Bergwerk.

Ursula Franke setzt eine klare Botschaft, wenn sie Eis bluten lässt. Mit seinem karikaturhaften „Ikarus Schmitz & Tschüss“ und seinem buchstäblich malerischen Feldweg setzt Tom Krey einen besonderen Kontrast, während Mona Dia versucht, mit einem Mann in Frauenkleid, der auf einem alten Stuhl sitzt und doch ein Cybergesicht hat, die Zerrissenheit in unserer Gesellschaft darzustellen – zwischen eigenem Rollenbild, der immer weiter fortschreitenden Digitalisierung und einer romantischen Sehnsucht nach Bewährtem.

Das Ohr am Bürger

Natürlich fehlt auch die Kunst von Kurator Franz Kruse nicht. Mit dem „Ohr am Bürger“ hat er Mechernichs Bürgermeister in Szene gesetzt, der umgeben ist von allen 44 Orten der neu entstanden Stadt. Und wenn Kruse Zitate der Stadt künstlerisch umsetzt, dann wird daraus eine Zusammenstellung von Sehenswürdigkeiten, wodurch die Burg Eicks, das Aquädukt in Vussem, die Alte Kirche, die Windmühle aus dem Freilichtmuseum oder die Bruder-Klaus-Kapelle zum Bild „KOMMernich“ werden. Vielfalt ist also garantiert in der Rathausgalerie, in der die Ausstellung „50 Jahre KOMMernich“ noch bis Ende Oktober zu sehen sein wird.

 

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Wachtberger Bürgermeister begrüßt LEADER-Arbeitsgruppe „Gärten“ im Naturnahen Schaugarten

Wachtberg-Berkum – Roswitha Schönwitz, aktiv im Arbeitskreis Naturnahe Gärten in Wachtberg, übernahm die Führung der BesucherInnen aus Buschhoven, Meckenheim und Rheinbach, die sich in ihren Heimatkommunen um öffentliche Gartenflächen kümmern und vom gegenseitigen Austausch profitieren wollen.

Über „LEADER“-Projekte fördert die EU seit 1991 lokale Arbeitsgruppen im ländlichen Raum, um dessen Entwicklung voranzubringen. Dabei spielt bürgerliches Engagement in unterschiedlichen, oft miteinander vernetzten Themenbereichen, eine maßgebliche Rolle.

„Natur, Wasser, Landwirtschaft“, „Wirtschaft und Bildung“ sowie der Bereich „Lebensqualität“ bilden als Hauptgruppen das Dach für zahlreiche untergeordnete Arbeitsgruppen – wie die AG „Gärten“.

Die Region „Voreifel – Die Bäche der Swist“, zu der auch Wachtberg gehört, hatte sich unter dem Eindruck der letztjährigen Flutkatastrophe um Projektmittel beworben und im Frühjahr den Zuschlag für die Förderperiode 2023 bis 2027 bekommen.

Bürgermeister Jörg Schmidt liess es sich nicht nehmen, die Gartenfreunde persönlich zu begrüssen.

Er sei stolz auf den ehrenamtlich gepflegten Garten der Gemeinde, der jedem Bürger als Anschauungs- und Informationsobjekt jederzeit öffentlich zugänglich sei. Es freue ihn, dass Multiplikatoren über Wachtbergs Grenze hinaus sich dort Anregungen für Gartenanlagen in ihren Heimatgemeinden holen.

Wachtberg könne in der Tat stolz auf diese in der Region einzigartige kommunale Anlage  sein, so die fachkundigen Besucher anerkennend. Sie regten an, dies nach außen stärker sichtbar zu machen: Anschauliche Hinweisschilder – insbesondere am seitlichen, neuangelegten „Kalkschottergarten“ –  könnten BürgerInnen stärker „mitnehmen“: Nicht jedem gefällt die vermeintliche „Unordnung“ im Naturgarten. So dominieren aktuell abgetrocknete Blüten- und Samenstände, die den traditionellen Gartenvorstellungen vieler ein Dorn im Auge sind: Ungepflegt! Man sollte deutlich machen, dass Wildtiere und Insekten gerade diese „Unordnung“ zum Leben und Überleben brauchen.

Nach Berkum ging es für die Gruppe, die vorher bereits eine Anlage in Buschhoven besucht hatte, weiter nach Pech, wo der naturnahe sonnige Magerstandort am Ortseingang besichtigt werden sollte.

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Dorferneuerung im Eifelkreis Bitburg-Prüm

Lasel/Bitburg-Prüm – Staatssekretärin Nicole Steingaß hat dem Ortsbürgermeister der Gemeinde Lasel (Eifelkreis Bitburg-Prüm), Manfred Klasen, einen Förderbescheid aus dem rheinland-pfälzischen Dorferneuerungsprogramm in Höhe von 353.000 Euro überreicht. Gefördert wird der Ankauf, Um- und Ausbau des ehemaligen Pfarrhauses zum Dorfgemeinschaftshaus mit integriertem Feuerwehrgerätehaus.

„Die Ortsgemeinde möchte die Fördermittel nutzen, um einen Ort der Begegnung zu schaffen und dadurch die Dorfgemeinschaft und das Dorfleben weiter zu stärken. Da eine örtliche Gastronomie mit Saal geschlossen wurde, gab es in der Gemeinde zuletzt keinen Treffpunkt für Gruppen und Vereine. Nun wird das ehemalige Pfarrhaus umfassend saniert, ertüchtigt und barrierefrei erschlossen. Auch die Freiwillige Feuerwehr Lasel, die ihre derzeitigen Räumlichkeiten zugunsten einer Erweiterung der örtlichen Kindertagesstätte aufgibt, profitiert. Denn das Projekt erfolgt in Kooperation mit der Feuerwehr, die ein integriertes neues Feuerwehrgerätehaus erhält“, sagte Staatssekretärin Nicole Steingaß anlässlich der Bescheidübergabe in Lasel.

Der rheinland-pfälzischen Dorferneuerung stehen im Förderjahr 2022 insgesamt rund 22 Millionen Euro für die Förderung kommunaler und privater Projekte in den Ortskernen zur Verfügung.

Schwerpunkte sind vor allem Projekte, die Impulse geben, um die Ortsmitte neu zu beleben oder als Mittelpunkt des dörflichen Lebens zu erhalten. Dabei trägt die Dorferneuerung den Herausforderungen des demografischen Wandels in besonderem Maße Rechnung. Jeder Förder-Euro löst bis zu sechs Euro an Folgeinvestitionen aus.

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Mit Zollstöcken Gutes getan

Kall/Vussem/Löhne – Thomas Albers: „Ich bin vielleicht etwas verrückt in diesen Dingen“ – Eine Sonderedition der Maßstab*Diamant GmbH aus Ostwestfalen erzielte bisher schon 22.000 Euro für die  Kaller Hilfsgruppe Eifel – 3000-Euro-Hilfe auch aus Vusse.

Zollstöcke sind sein Ding, und wenn es darum geht, mit Hilfe seiner Produkte Gutes zu tun, ist Thomas Albers, Geschäftsführer der Diamant GmbH aus Löhne in Ostwestfalen-Lippe (OWL), in seinem sozialen Element. „Ich bin vielleicht etwas verrückt in diesen Dingen“, gestand Albers jetzt in Vussem, wo er mit dem Unternehmer Theo Vogelsberg und dem Vorsitzenden der Hilfsgruppe, Willi Greuel, zusammentraf. Für die Hilfsgruppe hatte Albers letztes unter dem Motto „Solidarität OWL“ eine Aktion gestartet, um Flutopfer in der Eifel zu unterstützen.

Der jetzige Besuch von Albers in der Eifel hatte einen besonderen Grund, denn Albers ist seit vielen Jahren ein großer Unterstützer der Hilfsgruppe Eifel. Letztes Jahr hatte er für den Kaller Verein im Zuge der Aktion „Solidarität OWL“ eine Sonderedition von Zollstöcken im Hilfsgruppen-Design produziert, auf denen Unternehmen gegen die Entrichtung einer Spende ihre Werbung platzieren konnten. Albers: „Ich wollte damit die Arbeit der Hilfsgruppe unterstützen, die gerade nach der Flutkatastrophe große Summen Soforthilfen an betroffene Flutopfer gezahlt hat“.

Die Zollstock-Sonderedition „Solidarität OWL“ zugunsten der Hilfsgruppe bot  Unternehmern mehrere Möglichkeiten der Werbung, wobei bis jetzt zwei Serien mit jeweils 500 exklusiven Zollstöcken produziert worden sind. Die erste Serie beinhaltet vier Firmenlogos, für die jede Firma einen Betrag von 3000 Euro an die Hilfsgruppe spendet. Die zweite Serie ist mit acht Firmenlogs bedruckt, wobei die teilnehmenden Unternehmen jeweils 1500 Euro spenden. Alle Zollstöcke sind natürlich auch mit dem Logo der Hilfsgruppe bedruckt.

Auch Unternehmer Theo Vogelsberg, Geschäftsführer der  Innenausbau OHG in Vussem, hat sich an der Aktion mit 3000 Euro beteiligt. Er habe in der Zeitung von Albers Idee gelesen und sofort Verbindung mit ihm aufgenommen, zumal der Erlös der ganzen Sonderedition der Hilfsgruppe zugutekomme. Der wisse man, dass das Spendengeld dort ankomme, wo es gebraucht werde. Vogelsberg: „Da gibt man gerne“.

Auf 500 Zollstöcken der großen Edition ist neben dem Logo der Hilfsgruppe der Schriftzug „Vogelsberg Innenausbau“ zu lesen. Wie Firmenchef Theo Vogelsberg berichtete, sind Zollstöcke auch im  heutigen Zeitalter der Laser-Messgeräte in der Schreinerei und im Innenausbau unverzichtbar. „Sie sind noch immer das Maß aller Dinge, wenn es um Genauigkeit geht“, so der Unternehmer.

Albers war auch nach Vussem gekommen, um mit Willi Greuel die Bilanz über den derzeitigen Stand der Zollstock-Aktion bekannt zu geben. Alle bisherigen Werbeinnahmen seien der Hilfsgruppe zugekommen und auch die bisher 1000 produzierten Hilfsgruppen- Zollstöcke seien dem Kaller Verein, der die Maßstäbe bei seinen Veranstaltungen gegen Spenden anbietet, kostenlos überlassen worden. „Denn viel Kleines ergibt Großes“, so das Credo von Thoma Albers.

Wie Willi Greuel berichtete, sind bisher 19.800 Euro an Werbegelder zusammengekommen. Weitere 2500 Euro Spendengelder durch die Abgabe der Zweimeter-Stäbe hätten diese Summe auf mehr alle 22.000 Euro anwachsen lassen. Wie Thomas Albers ergänzte, sei sein Ziel, die 25.000 Euro-Marke zu knacken.

Maßstab der Demokratie

In Vussem präsentierte Thomas Albers eine weitere Zollstock Sonderedition für eine Initiative zur politischen Bewusstseinsbildung. Hier unterstützt Albers Unternehmen den Verein  „demokrate e.V.“ mit einem „Maßstab der Demokratie“, dessen Auflage auf 100 Exemplare limitiert ist. Der unter Glas positionierte Zollstock und das mit der Unterschrift des Designers Michael Buttgereit versehene Zertifikat tragen mit dem roten Schriftzug 23. Mai 2049 ein weit in die Zukunft reichendes Datum, an dem die Demokratie in Deutschland 100 Jahre alt wird.

Wie Albers berichtet, werden diese 100 Exemplare zum Preis von 250 Euro verkauft. Gern unterstütze er diese Aktion mit seinem Maßstäben, denn, so Albers, „Augenmaß und maßvoll sein, sind Begriffe, die mit der Demokratie unbedingt zusammenhängen, und heute wichtiger denn je sind“,

Unternehmer Theo Vogelsberg wird auch diese Aktion unterstützen. Er kündigte an, dass der „Maßstab der Demokratie“ demnächst in seinem Büro einen Platz haben werde.  (Reiner Züll)

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Perfekter Begleiter für Ausfahrten mit Motorrad oder Oldtimer

Region/Stuttgart – Spannende Neuheit in den App-Stores für Android- und iOS-Geräte: Die neue DEKRA On Tour App ist der perfekte Begleiter für die nächste Ausfahrt mit Motorrad oder Oldtimer – mit den schönsten Routen in ganz Deutschland, mit Tipps und Checklisten rund um Auto, Motorrad und Mobilität und mit dem direkten Weg zum nächstgelegenen DEKRA Standort.

Die neue kostenlose App vereint die besten Features aus den beiden bekannten Angeboten DEKRA Motorrad und DEKRA Mobil – weiterentwickelt und in modernem, nutzerfreundlichem Design. Die beiden bestehenden Apps werden in einigen Wochen aus den App-Stores genommen.

Zum Start sind 30 besonders schöne Motorrad-Touren enthalten – über ganz Deutschland verteilt und unterschiedlich lang, je nach Vorliebe. Die kürzeste Tour verläuft über 79 Kilometer, die längste über fast 400 Kilometer. Weitere Touren werden nach und nach hinzukommen. Jede Tour ist mit genauer Beschreibung, Höhenprofil und einer Übersicht der wichtigsten Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke versehen. Eine Navigations-Funktion – zum Startpunkt der Tour und entlang der Route – ist ebenfalls enthalten. Und als neues Feature ist es jetzt auch möglich, eigene Touren aufzuzeichnen.

Nicht nur für Motorrad- und Oldtimerfreunde nützlich ist der Unfall-Helfer. Direkt nach einem Verkehrsunfall ist schnelles und richtiges Handeln gefragt, aber viele Verkehrsteilnehmer wissen im Ernstfall oft nicht, was zu tun ist. Hier hilft die App ganz konkret: Von der Absicherung der Unfallstelle über den richtigen Notruf bis hin zum Umgang mit Verletzten und Erste-Hilfe-Maßnahmen werden Nutzerinnen und Nutzer durch Schritt-für-Schritt-Anleitungen geführt. Außerdem bietet die App Funktionen, um gegebenenfalls direkt den Notruf zu wählen, die Polizei zu rufen oder DEKRA wegen eines Schadengutachtens zu kontaktieren.

Praktische Hilfe leisten auch die Checklisten in der DEKRA On Tour App. Egal ob es darum geht, beim Gebrauchtwagenkauf auf die wichtigsten Details zu achten, den Gebrauchtwagen zuzulassen, sein Fahrzeug auf die anstehende Hauptuntersuchung vorzubereiten, winterfit zu machen oder für den Urlaub zu packen: Zu vielen Themen kann man sich Schritt für Schritt voranklicken und sicher sein, nichts vergessen zu haben. Checklisten gibt es auch zum Thema Motorrad – etwa für die Stilllegung während der Wintersaison, zum Gebrauchtkauf, für die erste Fahrt im Jahr oder den Bikerurlaub – und rund um Bewertungskriterien für Oldtimer. Infocards geben außerdem die wichtigsten Tipps rund um Themen wie Kindersitze, Oldtimer-Reinigung oder Spezialkennzeichen.

Die DEKRA On Tour App gibt es zum kostenlosen Download in den App-Stores von Google und Apple. Alle Informationen auch hier: www.dekra.de/on-tour.

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40- und 25-jährige Dienstjubiläen bei der Kreisverwaltung Vulkaneifel

Daun – Sechs Mitarbeitende werden für ihre langjährige Zugehörigkeit im öffentlichen Dienst ausgezeichnet. Am vergangenen Freitag wurden sechs Mitarbeitende der Kreisverwaltung Vulkaneifel in Daun für ihre langjährige Zugehörigkeit im öffentlichen Dienst ausgezeichnet. Anlässlich ihres 40-jährigen Dienstjubiläums konnte Landrätin Julia Gieseking vier Mitarbeitenden die Dankesurkunde der Ministerpräsidentin Malu Dreyer aushändigen. Für 25 Dienstjahre wurden zwei weitere Mitarbeitende geehrt und mit einer Dankesurkunde ausgezeichnet.

Armin Naaß feiert sein 40-jähriges Dienstjubiläum und arbeitet seit 01.07.2010 bei der Kreisverwaltung Vulkaneifel. Er leitet das Rechnungs- und Gemeindeprüfungsamt.

Rainer Leuer hat seine gesamten 40 Dienstjahre bei der Kreisverwaltung Vulkaneifel verbracht. Nachdem er seine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten abgeschlossen hatte, war er in verschiedenen Aufgaben-Sachgebieten der Kreisverwaltung tätig – zuletzt im Brand- und Katastrophenschutz. Am 01.08.2022 wechselte er als Sachbearbeiter in der Unteren Wasserbehörde in die Abteilung Bauen, Schulen und ÖPNV.

Helga Rieder begann ihre berufliche Laufbahn beim Landkreis am 05.07.1982 und wurde zunächst im zentralen Schreibdienst eingesetzt. Seit 1983, also seit 39 Jahren, ist sie als Schulsekretärin am Geschwister-Scholl-Gymnasium in Daun tätig.

Auch Hans-Georg Hochmann kann auf 40 Dienstjahre im öffentlichen Dienst zurückblicken: 1992 entschied er sich dazu, eine zweite Ausbildung zu absolvieren – bei damaligen Kreisverwaltung Daun. Von 1994 bis 2014 war er in der wirtschaftlichen Jugendhilfe tätig. Seitdem ist er als Sachbearbeiter in der Abteilung Landwirtschaft und Agrarförderung beschäftigt.

Auch Sandra Borowski und Viktor Lieder, die an der kleinen Feierstunde in der Kreisverwaltung leider nicht teilnehmen konnten, haben Grund zu feiern: Beide können auf 25 Dienstjahre bei der Kreisverwaltung Vulkaneifel zurückblicken.

Sandra Borowski startete 1997 ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten. Anschließend war sie in verschiedenen Sachgebieten tätig, u.a. in den Abteilungen Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und Jobcenter. Seit 15.03.2011 ist sie im Sozialamt beschäftigt. Viktor Lieder arbeitet seit 25 Jahren als Schulhausmeister am Geschwister-Scholl-Gymnasium in Daun.  Mit Ablauf des 01.08.2022 verabschiedet er sich in den wohlverdienten Ruhestand.

Im Namen der Kreisverwaltung Vulkaneifel gratulierten Landrätin Julia Gieseking und Personalratsvorsitzender Lothar Saxler den Jubilaren auf das Herzlichste und wünschten ihnen alles Gute für die weitere Zukunft – beruflich und privat.

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Mit den Seniorinnen der Post – Postbank und Telekom ins Nostalgikum-Erlebnismuseum in Uersfeld

Mayen/Region – Erlebe die „Gute Alte Zeit“ der 40er, 50er und 60er Jahre. Unter diesem Motto lädt der Seniorenbeirat der Post – Postbank und Telekom ehemalige Kolleginnen und Kollegen am zu einer Museumsführung ein. Die Führung ist für Donnerstag, den 1. September um 14:00 Uhr terminiert. Je nach Teilnehmer*innen werden die Gäste in zwei Gruppen eingeteilt. Anschließend wird der Nachmittag mit Kaffee und Kuchen ausklingen.

Das Museum befindet sich in der alten Jungenschule von Uersfeld. Das Gebäude wurde bereits vor 1900 erbaut. Später diente es als Kühlhaus, Feuerwehrgerätehaus, Wohnungen, Kulturraum und als Arztpraxis. Seit 2011 beherbergt das Gebäude am Maklesboom das Museum „Nostalgikum“

Die Ausstellung zeigt aus verschiedenen Themenbereichen das Leben der „einfachen Leute“ aus dem letzten Jahrhundert. Sie spiegeln das ländliche Leben, die Freuden und Probleme unserer Großeltern und Urgroßeltern wider.

Die „Gute Alte Zeit“, als die Postleitzahlen noch 4-stellig waren; man in den Tante-Emma-Laden an der Ecke ging, um für ein paar Groschen Süßes zu kaufen und alles irgendwie noch handgemacht war. NOSTALGIE eben.

Der Seniorenbeirat freut sich über eine rege Teilnahme ehemalige Kollegen*innen der Post, Postbank und Telekom und weist daraufhin, dass die Straße L96 von Mayen kommend in Lirstal Richtung Uersfeld gesperrt ist. Eine Umleitung führt über Boos.

Aus organisatorischen Gründen bittet der SBR um telefonische Anmeldung bei

Bereich Mayen: Elisabeth Waldorf (0171-916 2011)

Bereich Andernach: Hans Heinrich Klöppel (02651-41406), Klaus Jahnz (02651-769 07)

Bereich Cochem: Rudi Herig (02653-3733), Waltraud Roden-Kreutz (02678-627)

Im Juli trafen sich einige Senioren*innen zum Stammtisch. Manche kannten sich, die anderen lernten sich kennen. Sogar aus dem Hunsrück sind einige angereist. Bei einem regen Austausch war es ein sehr kurzweiliger Nachmittag.

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Mitglieder der Bezirksvertretung Aachen-Mitte werden verabschiedet

Aachen – Sie haben sich in der Bezirksvertretung Aachen-Mitte kommunalpolitisch engagiert – teilweise über mehrere Wahlperioden hinweg. Nun hat Bezirksbürgermeister Achim Ferrari einige Mitglieder der Bezirksvertretung im Weißen Saal des Rathauses offiziell verabschiedet. Sie waren in der Wahlperiode von 2014 bis 2020 aktiv, manche eben auch deutlich länger.

„Wir haben diese Verabschiedung seit fast zwei Jahren geplant und haben es nun endlich geschafft“, sagte Ferrari in seinen Begrüßungswort mit einem strahlenden Lächeln im Gesicht. Und auch die anwesenden Mitglieder der Bezirksvertretung freuten sich offensichtlich über das Zusammentreffen. Er dankte den ehemaligen Bezirksvertretungsmitglieder für ihr jahrelanges politisches Engagement.

Zur Verabschiedung waren Jürgen Diehm und Helga Gaube (beide Grüne), Andreas Derichs und Manfred Reinders (beide CDU), Alla Katanski, Hans Keller und Marie-José Schlösser-Al-Janabi (alle SPD) gekommen. Der Dank Ferraris galt aber auch denen, die nicht bei der Verabschiedung dabei sein konnten: Melanie Seufert (Grüne), Bruno Meyer (SPD), Matthias Achilles (Piraten) und Ute Piwowarsky (UWG).

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Ökolandbau in NRW – Regionale Handelswege stärken – Landesweite Aktionstage starten am 27. August

Zülpich/Düsseldorf – NRW-Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen und Jan Leifert, Vorsitzender der Landesvereinigung Ökologischer Landbau NRW (LVÖ), sind sich über die wachsende Bedeutung regionaler Erzeugungs-, Verarbeitungs- und Vermarktungswege in der Land- und Ernährungswirtschaft einig.

Beim gemeinsamen Besuch des Demeter-Hofes Haus Bollheim in Zülpich unterstrichen beide die Notwendigkeit verstärkter Anstrengungen in diesem Sinne zum Nutzen aller Wirtschaftsbeteiligten. Nicht zuletzt profitieren davon auch Verbraucherinnen und Verbraucher. Die LVÖ wies auf die vielfachen innovativen Bemühungen und regionalen Vermarktungsansätze von Biobetrieben in NRW hin, die auf eine höhere Wertschöpfung für die Akteure vor Ort abzielen.

„Die Ökolandwirtschaft erlebt herausfordernde Zeiten“, hatte kürzlich Silke Gorißen, Nordrhein-Westfalens neue Landwirtschaftsministerin auf einer Fachmesse treffend formuliert. Zwar stehen Bio-Produkte bei Verbraucherinnen und Verbrauchern hoch im Kurs, und es gibt kaum einen Supermarkt oder Discounter, der nicht auch Ökologisches im Angebot hat. Doch nur ein geringer Teil der Öko-Angebote kommt im bevölkerungsreichsten Bundesland tatsächlich von Bioflächen und -Ställen aus NRW.  Hier braucht es dringend neue Konzepte und politische Initiativen.

„Wir müssen als Landwirte, und speziell als ökologisch wirtschaftende Biobetriebe in Zukunft mehr auf regionale Wirtschaftszusammenhänge achten“, erläutert LVÖ-Vorsitzender Jan Leifert. „Das ist nicht nur im Sinne unserer Nachhaltigkeitsziele, sondern auch der wirtschaftlichen Perspektiven unserer Ökolandwirte.“ Jede Kartoffel, jeder Liter Milch, jedes Stück Rindfleisch, das in der Direktvermarktung oder im regionalen Handel verkauft wird, in der regionalen Molkerei, oder im Bäckerbetrieb verarbeitet wird, oder ggf. von mobilen Schlachtstätten erfasst wird, erhöht den ökologischen Wert des Produktes und trägt zum Erfolg des Erzeugerbetriebes bei.“

Natürlich sollten auch weiterhin Bioprodukte im überregionalen Handel zu kaufen sein, betont Leifert. Doch im Sinne der Verbraucherwünsche nach Produkten aus der Heimat, im Sinne des Umwelt- und Tierschutzes, und nicht zuletzt zum Erhalt betrieblicher Zukunftsperspektiven müssten Biobetriebe bei zukünftigen Vermarktungsüberlegungen verstärkt an regionale Vernetzungen und Stoffströme denken.

Das sieht auch NRW-Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen so: „Wir möchten den ökologischen Landbau in NRW in den Bestrebungen zur Regionalisierung unterstützen, und dafür sorgen, dass mehr Wertschöpfung bei den NRW-Betrieben bleibt. Unsere Initiativen in Nordrhein-Westfalen bilden hierfür eine Grundlage. Dazu gehört auch die vom Ministerium betriebene Ausweisung von Öko-Modellregionen in NRW, die wir auch fortsetzen wollen. Auch sollen beispielsweise regionale Schlachtstrukturen und mobile Schlachteinheiten gestärkt werden“.

Mehr Beratung und Information

Einig sind sich Ministerin Silke Gorißen und Jan Leifert über den Bedarf an Beratung und Information für Landwirtschafts- und Gartenbaubetriebe in der Region, wie Gorißen erläutert: „Der ökologische Landbau entspricht in besonderer Weise den Prinzipien einer nachhaltigen und umweltschonenden Landbewirtschaftung. Die Landesregierung will den Anteil des Ökolandbaus weiter steigern. Das Ziel von 20% Ökolandbau bis 2030 steht weiterhin. Dazu gehört auch die von uns betriebene Ausweisung von Öko-Modellregionen in NRW, die wir zukünftig fortsetzen wollen.

Zugleich betonten beide, dass letztlich Verbraucherinnen und Verbraucher mit ihren Kaufentscheidungen großen Einfluss auf die positive Entwicklung des Landes hätten, und hier ebenfalls ein erheblicher Informationsbedarf besteht, wie Leifert unterstrich:

„Daher sehen wir als Bio-Verbände gemeinsam mit dem Ministerium die Notwendigkeit der vielfältigen Verbraucheraufklärung, wie wir sie mit den jetzt startenden Aktionstagen Ökolandbau NRW in beispielhafter Weise initiiert haben. Aktionstage, die den Verbraucherinnen und Verbrauchern vielfältige Einblicke in die ökologische Land-wirtschaft bieten, und ihnen die Vorzüge einer nachhaltigen Landwirtschaft mit Genuss und Info-Events transparent und erlebbar machen.“

Aktionstage Ökolandbau NRW 2022

Vom 27. August bis zum 11. September finden die „Aktionstage Ökolandbau NRW“ statt. Nach den letzten corona-geprägten Jahren haben sich zahlreiche Biobetriebe und Naturkostfachgeschäfte aus NRW jetzt entschlossen, die seit Jahren beliebte zweiwöchige Info-Kampagne in diesem Jahr wieder durchzuführen. Landesweit öffnen ökologisch wirtschaftende Landwirtschafts- und Gartenbaubetriebe ihre Hoftore für große und kleine Besucher. Über 100 Veranstaltungen bieten ein buntes Programm unter dem Kampagnenmotto „genießen, feiern, informieren“.

Auf www.oekolandbau-nrw.de ist im Internet eine komplette Übersicht aller geplanten Aktionstage-Events veröffentlicht. Hier finden Sie auch viele Fakten und Hintergrundinfos zum Ökolandbau in NRW. Besuchen und folgen Sie uns auch auf Instagram www.instagram.com/oekolandbau_nrw und facebook www.facebook.com/oekolandbauNRW

Initiator der Aktionstage ist die Landesvereinigung Ökologischer Landbau NRW e.V. (LVÖ), die Landwirtschaftskammer NRW und das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz (MLV). Die Kampagne wird vom MLV gefördert.

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Bundes-Verdienstkreuz für Pater Stephan Senge in Himmerod

Himmerod – „Sie haben begriffen, dass wir alle in einer Welt leben. Es geht Ihnen immer um die Menschen, aber auch um Frieden und um Harmonie im Glauben.” Das hat Thomas Linnertz, Präsident der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Rheinland-Pfalz, bei seiner Laudatio anlässlich der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande der Bundesrepublik Deutschland zu Pater Stephan Senge gesagt. Der 88-Jährige wurde am 17. August in Himmerod für seinen Einsatz für notleidende Menschen im Sudan und Südsudan sowie für sein karitatives, theologisches, entwicklungspolitisches und literarisches Lebenswerk als „verdienter und äußerst engagierter Bürger von Rheinland-Pfalz” geehrt.

Bereits seit 1997 engagiert sich der Zisterzienser in dem ostafrikanischen Staat, der als einer der ärmsten weltweit gilt, für Bildung und Entwicklungsprojekte. Seit 2003 ist sein Projekt ein eingetragener Verein, seit 2019 firmiert er unter dem Namen „Initiative Pater Stephan”. Der Verein leistet Hilfe für Schulen, Jugendliche und Gemeinden, unterhält ein Ausbildungszentrum für Lehrende, fördert die berufliche Bildung von Frauen und organisiert zudem Austausche zwischen deutschen und (süd-)sudanesischen Schülerinnen und Schülern.

„Die Verleihung zeigt, wie wichtig und unverzichtbar, aber auch wie wertig Ihr spirituelles Engagement, und vor allem Ihr Wirken in Ihrer Initiative für die Menschen im Sudan und Südsudan ist”, sagte Linnertz zu Pater Stephan. Dort fehle es an Ressourcen für die elementare Daseinsfürsorge, für Bildung, Gesundheit und Wasserversorgung. Zudem lebe ein Großteil der Bevölkerung in ständiger Angst vor den dortigen kriegerischen Auseinandersetzungen. „Ihre Initiative beruht auf der Hilfe zur Selbsthilfe.” Selbstverständlich seien bei Pater Stephans noch immer regelmäßigen Besuchen vor Ort die Seelsorge und das gemeinsame Feiern von Gottesdiensten. „Sie finden die Nähe zu Menschen und geben ihnen Hoffnung und Zuversicht auf ein besseres Leben in einer friedlichen Zukunft für sich selbst und ihre Kinder. Mit der Unterstützung des Vereins geben Sie den Menschen ein Stück ihrer Zukunft zurück”, betonte Linnertz. „Ich wünsche Ihnen auch weiterhin viel Hoffnung, Mut und Tatkraft zur Verwirklichung Ihrer Projekte und Ziele.” Ein Wunsch, den Pater Senge teilt: „Mit Menschen zusammen sein zu dürfen, ist schon ein ganz schönes Privileg.” Er freue sich, für die Menschen in den Diözesen El Obeid, Wau und Torit, also in den Gebieten, auf die sich die Hilfe der Initiative konzentriert, da sein zu können. „Ich hoffe, das noch ein paar Jahre machen zu dürfen.”

Zu Gast waren unter anderen Weihbischof Robert Brahm, Prof. Reinhold Bohlen (Rektor der Abteikirche Himmerod), Dr. Thomas Simon (1. Vorsitzender des Förderkreises Himmerod), Gabriele Haldenwang (2. Vorsitzende der Initiative Pater Stephan e.V.), Landrat Gregor Eibes (Landkreis Bernkastel-Wittlich), Landrätin Julia Gieseking (Landkreis Vulkaneifel). Weitere Informationen zur Initiative sowie zu Pater Stephan Senge gibt es auf www.initiative-paterstephan.de (ih)