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Kriminelles im Krankenhaus – Lesefestival „Nordeifel – Mordeifel“

Mechernich – Das Bettenlager eines Krankenhauses ist sicher nicht der erste Ort, an den man denkt, wenn es um eine Krimilesung geht. Gleichwohl hatten die „Macher“ des jüngsten Literaturfestivals „Nordeifel – Mordeifel“ “,  die Nordeifel Tourismus GmbH und die Stadtverwaltung Mechernich, die Krankenbettzentrale des Kreiskrankenhauses Mechernich als Kulisse für eine Autorenlesung mit Ralf Kramp, Dr. Stefan Barz und Guido M. Breuer ausgesucht.

Bei der Vorbereitung und Durchführung waren Gabi Schumacher und Kerstin Lehner (Stadtverwaltung Mechernich), Lena Poth (Nordeifel-Tourismus), Jennifer Linke (Unternehmenskommunikation Kreiskrankenhaus) und Tanja Schwinning (Büchertisch) aktiv. Klinikgeschäftsführer Martin Milde begrüßte 55 Gäste.

Neugierig näherte sich das Publikum der ungewöhnlichen Leselocation. Zwischen einem Skelett und Krankenbetten lasen die drei Autoren, die alle ihre Wurzeln in der Eifel haben: Stefan Barz, der in Kommern aufwuchs, stellte seinen Roman „Die Schreie am Rande der Stadt“ vor, in dem in einem alten Tagebuch Spuren zu schrecklichen Geschehnissen im Wuppertaler Konzentrationslager Kemna führen.

Spannung und Buffet

Guido M. Breuer stammt aus Nideggen und ließ in seinem Kurzkrimi „Und täglich grüßt der Ranger“ die Pläne eines Auftragskillers am Übereifer eines Nationalpark-Rangers scheitern. Und Ralf Kramp, aufgewachsen in Schwerfen und Bad Münstereifel mit familiären Wurzeln in Mechernich, gab eine haarsträubende Passage aus seinem Roman „Ein Grab für zwei“ zum Besten.

Sie spielt nicht nur in einem Krankenhauszimmer, sondern war auch von einem persönlichen Erlebnis Kramps im Mechernicher Kreiskrankenhaus inspiriert worden.

Das Publikum fühlte sich am Ende nicht nur blendend unterhalten, sondern auch bestens umsorgt, denn anstelle der oft recht kargen Krankenhaus-Kost hatte man in der Pause für ein üppiges Büffet gesorgt. Es gab Getränke und Häppchen in Form von Frikadellen, Mettwürsten, Käseplatte und Muffins.

Das Buffet war vom Krankenhaus gesponsort worden, man hatte aber eine Spendenbox aufgestellt, deren Inhalt an den Kindergarten des Krankenhauses übergeben werden sollte.

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SWR1 on tour zu Gast in Wittlich

Wittlich – Am Montag, 12. September war das SWR1 Team zu Gast in Wittlich. Bürgermeister Joachim Rodenkirch hieß die Moderatoren Dörte Tebben und Veit Berthold am Platz an der Lieser herzlich Willkommen.

Die Moderatorin Dörte Tebben forderte Bürgermeister Rodenkirch im ABC-Champion Quiz mit dem Buchstaben „S“ heraus. Rodenkirch bestand das Quiz mit Fragen rund um Wittlich mit Bravour. Als Dank erhielt Bürgermeister Rodenkirch die goldene Schallplatte von SWR1.

Die aus Wittlich stammende Tatortschauspielerin Barbara Philipp stand dem SWR1 Team ebenfalls zur Verfügung und erzählte einiges aus ihrem Leben.

Bei der Live-Sendung waren aber auch aktuelle Themen wie zum Beispiel die Fachkräftesituation im Bäckerhandwerk, sowie die Umstellung von der Nacht- in die Tagarbeit in der Wildbadmühle am Standort Wittlich-Wengerohr präsent.

Viele Besucher nutzten das Getränke- und Speisen-Angebot bei angenehmen spätsommerlichen Temperaturen bis in die Abendstunden.

Insgesamt ein toller Tag für Jung und Alt.

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Fluthilfemedaille 2021 – Ehrungen in der Staatskanzlei für Mitarbeiter der Kreissparkasse (KSK) Mayen

Mayen/Mainz – Die Ministerpräsidentin und der Innenminister verliehen diese Woche mit einem Festakt die Fluthilfemedaille des Landes Rheinland-Pfalz an haupt- und ehrenamtliche Kräfte, die im Zusammenhang mit der Flutkatastrophe im Einsatz waren.

Darunter auch Sparkassenmitarbeiter Sierk Stern, der in der freiwilligen Feuerwehr aktiv ist. „Auch, wenn der Anlass traurig ist, gratulieren wir unserem Kollegen Sierk Stern und allen ausgezeichneten Helferinnen und Helfern von Herzen. Sie sind Vorbilder an Mitmenschlichkeit und Hilfsbereitschaft.“, so Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender der KSK Mayen.

„Das gilt auch für Katharina Kraatz, die als Feuerwehrfrau bei einem Rettungseinsatz in der Flutnacht ihr Leben verlor. Frau Kraatz hätte im letzten Jahr eine Ausbildung bei uns beginnen sollen. Ihre Eltern nahmen die posthume Auszeichnung für ihre Tochter entgegen. Wir sind in Gedanken bei Ihnen und können die Tragödie vor unserer Haustür auch heute noch nicht fassen.“

„Neben Sierk Stern sind auch weitere Kolleginnen und Kollegen in der Blaulichtfamilie und an anderen Stellen ehrenamtlich aktiv. Auch wenn wir hoffen, dass uns eine solche Katastrophe nicht mehr ereilt, wissen wir das ehrenamtliche Engagement sehr zu schätzen“, so Weitzel.

Die Fluthilfemedaille besteht neben einer Ordensmedaille am Band aus einer Bandschnalle mit aufgesetzter Miniatur der Medaille sowie einer dazugehörigen Urkunde. Sie wird an alle Einsatzkräfte der Feuerwehren, Hilfsorganisationen und der Polizei in Rheinland-Pfalz und darüber hinaus verliehen, die mindestens einen eintägigen Einsatz geleistet haben. Für die Kräfte von Bundespolizei, Bundeswehr und Technischem Hilfswerk stiftet die Bundesregierung eine Medaille.

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Welttag der Patienten-Sicherheit am Samstag 17. September 2022

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Das Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler beteiligt sich mit wichtigen Informationen zur Hausapotheke sowie einem „Room of Risk“ für Mitarbeitende. Tabletten, Tropfen, Salben: Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, der weiß, wie schnell es dabei zu Fehlern kommt. Sie werden vergessen, verwechselt, falsch dosiert oder ungünstig gelagert.

Das kann nicht nur die Wirkung des Arzneimittels beeinträchtigen, sondern auch schwerwiegende Folgen haben: In Deutschland führen Medikationsfehler zu etwa 250.000 Krankenhauseinweisungen im Jahr. Damit es nicht so weit kommt, weist Dr. Thomas Lepping, Ärztlicher Direktor am Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler, auf wichtige Dos und Don’ts in Sachen Hausapotheke hin. Grundsätzlich gilt: Wer sich unsicher ist oder Fragen zu einem spezifischen Arzneimittel hat, wendet sich bitte an einen Arzt oder Apotheker.

1) Eine umfangreiche Information ist auch in Sachen Medikation das A und O. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wie das verschriebene Arzneimittel wirken soll und wie es sich mit anderen Medikamenten verträgt, die Sie benötigen. Notieren Sie sich, zu welchem Zeitpunkt es in welcher Dosis einzunehmen ist. Für die Wirkung einiger Arzneimittel ist es zum Beispiel entscheidend, ob sie vor, zum oder nach dem Essen eingenommen werden. Fragen Sie zudem, welche Nebenwirkungen auftreten können. Zusätzlich ist es ratsam, die Packungseilage aufmerksam zu lesen.

2) Führen Sie eine Liste aller Arzneimittel, die Sie einnehmen, und legen Sie diese bei jedem Arztbesuch sowie in der Apotheke vor. Berücksichtigen Sie dabei ärztlich verordnete sowie selbst ausgewählte Medikamente, auch Naturheilprodukte. Wer mindestens drei zulasten der gesetzlichen Krankenkassen verordnete, systemisch wirkende Arzneimittel gleichzeitig einnimmt, hat Anspruch auf einen Bundesmedikationsplan. Sprechen Sie diesbezüglich Ihren Hausarzt an.

3) Lagern Sie Arzneimittel so, dass die Gefährdung anderer Menschen (speziell Kinder) ausgeschlossen ist. Bewahren Sie sie möglichst alle zusammen an einem trockenen, normaltemperierten Ort auf – idealerweise unter 25 °C. Vermeiden Sie dabei feuchte Räume sowie direkte Wärme- oder Sonneneinstrahlung. Medikamente die gekühlt werden müssen, gehören in den Kühlschrank. Außerdem gilt: Bewahren Sie Arzneimittel immer in der Originalverpackung und mit dem Beipackzettel auf.

4) Achten Sie auf die Haltbarkeit eines Medikaments und notieren Sie auf der Verpackung, bis zu welchem Tag sie es verwenden können. Prüfen sie regelmäßig, ob die Medikamente Ihrer Hausapotheke noch haltbar sind. Bitte entsorgen Sie abgelaufene, beschädigte oder nicht mehr benötigte Arzneimittel sachgerecht.

5) Nehmen Sie nur Arzneimittel ein, die für Sie bestimmt sind. Und geben Sie Ihre Medikamente nicht an andere Personen weiter. Leben in Ihrem Haushalt mehrere Personen, die Arzneimittel einnehmen, sollten Sie auf jeder Verpackung notieren, für wen das Medikament bestimmt ist.

Um auch das eigene Team für das Thema sichere Medikation zu sensibilisieren, nimmt das Qualitätsmanagement des Marienhaus Klinikums im Kreis Ahrweiler den Aktionstag zum Anlass, um einen sogenannten „Room of Risk“ einzurichten. In dem fiktiven Patientenzimmer mit fiktiver Patientenakte verstecken sich zahlreiche Fehler – speziell aber nicht nur in Sachen Medikation. Den teilnehmenden Ärzten und Pflegekräften bleiben 15 Minuten, um möglichst viele Schwachstellen ausfindig zu machen.

Vom Anrichten über das Verabreichen bis hin zur Dokumentation verordneter Arzneimittel: die Fehlerquellen sind vielfältig, die Risiken hoch. Um diese zu minimieren, hat das Klinikteam strikte Standards festgelegt. Ein EDV-Programm unterstützt zusätzlich – zum Beispiel indem es alle einzunehmenden Medikamente abgleicht und vor potentiellen Wechselwirkungen warnt.

Wer einen Bundesmedikationsplan besitzt, kann diesen in der Klinik einscannen lassen. Übertragungsfehler, zum Beispiel aufgrund einer unleserlichen Handschrift, gehören somit der Vergangenheit an. „Wir sind uns der Verantwortung bewusst, die wir unseren Patienten gegenüber tragen“, sagt Dr. Lepping und betont, wie wichtig es ist, immer wieder für das Thema zu sensibilisieren.

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Lotto Rheinland-Pfalz wird seinem Slogan als „Partner des Sports“ gerecht

Region/Koblenz – Plakataktion will Mitglieder zurück in die Vereine bringen. Innenministerium unterstützt Kampagne „Comeback der Bewegung“ mit zwei Millionen Euro. Am Mittwochvormittag fiel für die Plakataktion im Rheinland der Startschuss, die der Sportbund Rheinland zusammen mit dem Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) und den Sportbünden Pfalz und Rheinhessen im Rahmen der Kampagne „Comeback der Bewegung“ auf die Beine gestellt hat.

Das Ministerium des Innern und für Sport stellt zwei Millionen Euro in den Fördertöpfen zur Verfügung. Durch die zusätzliche Unterstützung von Lotto RLP und in Zusammenarbeit mit Ströer Deutsche Städte Medien GmbH werden landesweit bis Ende des Jahres mehr als 500 Großflächenplakate aufgehängt. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung wurde auch das Botschafter*innen-Programm vorgestellt. Neun Botschafter*innen werden die Kampagne mit Bewegungs-Challenges auf den Social-Media-Kanälen begleiten, um so alle Rheinland-Pfälzer*innen aktiv in Bewegung zu bringen.

„Ziel der Plakataktion ist es, wieder Mitglieder in die Vereine zu bringen“, erläutert Monika Sauer, die Präsidentin des SBR. „Wir haben in der Corona-Pandemie rund 50.000 Mitglieder in den rheinland-pfälzischen Sportvereinen verloren. Jetzt geht es darum, mit einer groß angelegten Mitgliedergewinnungs-Kampagne – dem Comeback der Bewegung – möglichst viele dieser 50.000 Mitglieder zurückzugewinnen.“ Das klare Ziel sei es, mit der Plakataktion dafür zu sorgen, möglichst viele Menschen wieder „zurückzubringen zum Sport, zu einem gesunden Leben und auch die Vereine wieder zu beleben, die einen unglaublich wichtigen Beitrag leisten für den Zusammenhalt der Gesellschaft“.

Lotto Rheinland-Pfalz beweist als Unterstützer der Kampagne einmal mehr, dass sein Slogan „Partner des Sports“ auch dem Breiten- und Vereinssport gilt. „Wenn die Sportbünde gemeinsam so eine Aktion fahren nach so einer schweren Zeit, die hinter uns liegt, und Menschen wieder in Bewegung bringen wollen, wollen wir auch dabei sein“, so Marko Sasic von Lotto Rheinland-Pfalz.

Um der Kampagne eine noch größere Reichweite und Sichtbarkeit zu geben, wurde ein Botschafter*innen-Programm entwickelt. Insgesamt werden neun Sportler*innen aus fünf Fachverbänden in den drei Regionen der Sportbünde Rheinland, Pfalz und Rheinhessen als Kampagnen-Botschafter*innen aktiv werden. Für das Rheinland steigen zwei Fußballerinnen in den Ring: Lisa Umbach und Magdalena Schumacher von der SG 99 Andernach. Die Zweitliga-Kickerinnen nehmen das Amt gerne an. „Ich möchte mithelfen, vor allem jüngere Menschen wieder zum Vereinssport zu motivieren – ich denke, da können wir gemeinsam einiges erreichen“, freut sich Lisa Umbach. Die „Bäckermädchen“ werden dafür eigens eine Challenge auf ihren sozialen Medien starten. Umbach verrät nur so viel: „Es wird eine schöne Aufgabe werden und die Gewinner*innen bekommen eine Trainingseinheit mit uns geschenkt.“

Mit den Bewegungs-Challenges über die Social-Media-Kanäle sollen Rheinland-Pfälzer*innen landesweit aktiv in Bewegung gebracht und für den Sport im Verein begeistert werden. Die Botschafter*innen begleiten dabei jeweils in regional zusammengestellten Teams einen Aktionsmonat mit einer individuellen Challenge zum Mitmachen über die Social-Media-Kanäle. Unter allen Teilnehmer*innen werden exklusive Meet- & Trainingssessions mit den Botschafter*innen verlost.

Alle Infos, Anträge und Materialien für die Sportvereine im Land gibt es auf der eigens für die Kampagne eingerichteten Webseite unter www.comeback-rlp.de. Die einzelnen Bewegungs-Challenges der Botschafter*innen sind auf den Social-Media-Kanälen des LSB sowie der regionalen Sportbünde zu finden.

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evm verzichtet im Oktober auf die neuen Gasumlagen

Region/Mayen-Koblenz – Angepasste Tarife gelten ab dem 1. November – Mehrwertsteuersenkung wird weitergegeben. Die Bundesregierung hat bekanntlich zwei neue Umlagen eingeführt, die zur Sicherstellung der Erdgasversorgung in Deutschland beitragen sollen: die Gasspeicher- und die Gasbeschaffungsumlage. Außerdem steigt die Bilanzierungsumlage. Diese Umlagen reicht die Energieversorgung Mittelrhein (evm) eins zu eins an ihre Kundinnen und Kunden weiter. Aus diesem Grund ändern sich die Erdgastarife der evm. „Diese Preisänderung greift erst zum 1. November und damit einen Monat später als bei nahezu allen anderen Anbietern. Um unsere Kunden in dieser schwierigen Lage zumindest etwas zu entlasten, übernehmen wir die Oktober-Umlage für sie“, erklärt evm-Unternehmenssprecher Christian Schröder.

Mit der Gasspeicher- und der Gasbeschaffungsumlage will die Bundesregierung die erheblichen Mehrkosten solidarisch auf alle umlegen, die mit Erdgas versorgt werden. Auf der anderen Seite will sie die Kostenbelastungen durch eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Erdgas von 19 auf 7 Prozent abfedern. Durch diese Reduzierung fällt die umlagenbedingte Erhöhung der Gastarife bei der evm deutlich geringer aus. Im Bereich der Grundversorgung (Tarif Normalgas) bedeutet dies konkret: Der Arbeitspreis steigt zum 1. November brutto von derzeit 14,90 Cent auf 16,66 Cent pro Kilowattstunde, also um rund zwölf Prozent. Christian Schröder betont: „Darin sind lediglich die neuen Gasumlagen sowie die bundesweite Erhöhung der Bilanzierungsumlage enthalten. Die Senkung der Mehrwertsteuer gibt die evm selbstverständlich zum 1. Oktober an ihre Kunden weiter.

Über die Preisanpassung informiert die evm ihre Kunden in einem Brief, der in diesen Tagen verschickt wird. Darin sind die Änderungen detailliert erläutert. Außerdem ist darin die neue Höhe des monatlichen Abschlags aufgeführt, der erstmals zum 1. November greift.

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Radfahren – Flanieren – Verweilen von Samstag bis Dienstag in Jülich

Jülich – Innerstädtische Beförderung während des verlängerten Aktionswochenendes im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche von Samstag, 17.09. bis Dienstag 20.09.2022. Am 18. September – verkaufsoffener Shopping-Sonntag.

Einkaufsservice an allen Tagen
Helfende Hände tragen Ihre Einkäufe nach Hause oder zum Parkplatz.
Platziert ist der Service auf der Kölnstraße, Höhe kleine KÖ und in der kleinen Rurstraße, vor dem Discounter.

Die innerstädtische Beförderung der Bürgerinnen und Bürger wird durch erweiterte Einsatzzeiten des Jülicher Bürgerbusvereins an allen Tagen sichergestellt. Die Route durch die Innenstadt bis hin zum Lindenrondell stellt eine Beförderung zwischen Brückenkopf-Park (Kunsthandwerkerinnenmarkt) und Innenstadt (Europäische Mobilitätswoche / Sonntag verkaufsoffen) sicher.

Der Bürgerbus fährt am Samstag nach Fahrplan; am Sonntag ab 10 Uhr stündlich von der Haltestelle „JUFA“.

Zudem kommen Rikschas und E-Lastenräder zum Einsatz, die ein ideales Beförderungsinstrument für die kurzen Wege innerhalb der Stadt Jülich darstellen. Die Rikschas fahren nach Bedarf und auf Zuruf.

Das Parken in den autoarmen Aktionsstraßen ist ab Freitag, 16.09.2022, 22:00 Uhr bis Dienstag 20.09.2022, 20:00 Uhr, nicht gestattet. In diesem Zeitraum haben Sie die Möglichkeit, die Parkfläche am Ellebach (ehemaliges Kurtz-Gelände) gebührenfrei zu parken.

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Erste Wasserstoff-Lieferung aus den Vereinigten Arabischen Emiraten in Deutschland eingetroffen

Region/Berlin – Die erste Wasserstoff-Testlieferung aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) ist in Deutschland im Hafen Hamburg angekommen. Die Lieferung wurde während der Delegations-Reise von Bundesminister Robert Habeck am 21. März in Abu Dhabi vereinbart und ist ein wichtiger Schritt für den angestrebten Aufbau einer umfassenden Wasserstoffwertschöpfungskette zwischen Deutschland und den VAE.

Der von der Abu Dhabi National Oil Company (ADNOC) gelieferte Wasserstoff wurde in Form des Wasserstoffderivats Ammoniak verschifft und dort von dem Logistikunternehmen Hamburger Hafen und Logistik AG umgeschlagen. Das gelieferte Ammoniak wird der Multimetallhersteller Aurubis für Testläufe zur klimaneutralen Umstellung der gasintensiven Kupferdrahtproduktion einsetzen, um somit langfristig den fossilen Brennstoff zu ersetzen.

Zwischen der Hamburger Hafen und Logistik AG und ADNOC wurde eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, um die Transportkette für Wasserstoff aus den VAE nach Deutschland zu testen.

Die Freie und Hansestadt Hamburg begleitet und unterstützt das Projekt der Testcargo-Lieferung beratend und organisatorisch. Die Pilotlieferung legt einen wichtigen Grundstein für die mittelfristigen Importe von dann auch grünem Wasserstoff.

Deutschland und die VAE arbeiten im Rahmen der im Jahr 2017 initiierten Emiratisch-Deutschen Energiepartnerschaft eng in den Bereichen Wasserstoff und erneuerbare Energien zusammen. Unter dem Schirm der Energiepartnerschaft wurde im November 2021 zur Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Politik, eine Bilaterale Task Force für Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe gegründet.

Deutschland will mit Wasserstofflieferungen den steigenden Wasserstoffbedarf decken, der von der Bundesregierung für 2030 auf 90 bis 110 TWh geschätzt wird.

Der Container wird in naher Zeit durch Dr. Sultan Al Jaber, Minister für Industrie und Hochtechnologie der Vereinigten Arabischen Emirate und ADNOC Vorstandsvorsitzender an Bundesminister Habeck übergeben. Zu diesem Termin werden wir noch rechtzeitig informieren.

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Diakone treffen sich im Kloster Maria Laach

Maria Laach – Im Bistum Trier gibt es rund 190 Ständige Diakone, 35 Hauptberufliche und 103 mit Zivilberufen sowie Ruheständler. Viele von ihnen sind verheiratet, haben Kinder und Enkel. Mehrmals im Jahr treffen sie sich, meist in regionalen Gruppen. Anfang September hatten die derzeitigen Sprecher des Diakonenkreises Koblenz, Michael Kremer und Sebastian Mählmann, rund 60 Diakone aus dem gesamten östlichen Teil des Bistums von Bad Kreuznach bis Betzdorf mit ihren Familien nach Maria Laach eingeladen.

Zusammen feierten die Diakone und ihre Familien Gottesdienst mit dem Ordensoberen der Benediktinerabtei Maria Laach, Pater Petrus. Im Anschluss ging es in die renovierte Jesuitenbibliothek der Abtei, wo der Ordensobere die Geschichte der Laacher Mönche Revue passieren ließ. Abteiorganist Gereon Krahforst lud anschließend zu einer Orgelmatinee ein. Am Nachmittag wurden eine allgemeine Klosterführung, Spiele und eine Schnitzeljagd angeboten.

Info:

Diakone arbeiten beispielsweise in sozialen Brennpunkten, sind bei der Caritas als Schuldnerberater tätig, kümmern sich um Obdachlose und geflüchtete Menschen, unterhalten Tafelprojekte, sind in Krankenhäusern und Hospizen tätig, sorgen sich seelsorglich um Gefangene – um nur einige Beispiele zu nennen. Sie dürfen auch Sakramente spenden, etwa Taufen oder Paaren bei der Trauung assistieren. Traditionell engagieren sie sich in der Krankenkommunion oder übernehmen Predigtdienste und Beerdigungen, wobei sie auch Sterbende und trauernde Angehörige und Freunde begleiten. (red)

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Erfahrene Killer und Krimi-Debütanten – Wie sehen Neulinge die Eifel?

Hillesheim/Mechernich – Anlässlich des Medienfestivals „Tatort Eifel“ ist in Ralf Kramps KBV-Verlag der achte Band der gleichnamigen Eifel-Krimi-Anthologie erschienen. Soeben ist der achte Band der Krimireihe „Tatort Eifel“ im Hillesheimer KBV-Verlag des aus der Mechernicher Ecke stammenden Verlegers, Karikaturisten und Krimiautors Ralf Kramp erschienen. Und zwar begleitend zum gleichnamigen Krimi-Medien-Festival, das dieses Jahr vom 16. bis 24. September im rheinland-pfälzischen Teil der Eifel in Daun stattfindet.

In dem Buch findet sich eine vielfältige Mischung brandneuer Geschichten aus der Feder bekannter Autoren und vielversprechender Newcomer, darunter die sechs besten Stories von Bewerbern um den „Deutschen Kurzkrimi-Preis“, der immer im Zusammenhang mit „Tatort Eifel“ ausgelobt wird.

Aber auch hartgesottene literarische Berufskiller sind mit brandgefährlichen neuen Geschichten mit von der Partie, darunter Carsten Sebastian Henn, Andrea Revers, Herbert Pelzer, Elke Pistor, Andreas J. Schulte, Andrea Neven, Dr. Stefan Barz und Ralf Kramp.

In einem Interview sagte Letzterer als Herausgeber der bislang acht Tatort-Bände, dass die sechs Finalisten des Deutschen Kurzkrimi-Preises alle zwei Jahre von einer unabhängigen Jury ausgesucht und gekürt würden.

Wie sehen Neulinge die Eifel?

Kramp: „Diese Beiträge haben stets den Schauplatz Eifel, und es sind fast immer Newcomer, die bisher erst wenige oder noch gar keine Texte veröffentlicht haben. Für mich als Herausgeber ist es besonders spannend, wie die Sicht dieser Neulinge auf die Eifel und das Thema Krimi ist.“

Und weiter: „Besonders stolz bin ich immer, wenn hier eine literarische Karriere ihren Anfang nimmt, so wie zum Beispiel vor einigen Jahren bei der wunderbaren Melanie Raabe, deren Bücher mittlerweile auf den Bestsellerlisten zu finden sind…“

Aber auch auf seine längst etablierten Eifelkrimikollegen seit immer Verlass: „Da wird stets erstklassige Qualität geliefert. Zumeist sind es Geschichten mit viel schwarzem Humor, das liebe ich besonders. Man möchte ja eigentlich keine Geschichten einzeln hervorheben, aber mit Herbert Pelzer taucht dieses Mal ein neuer Name in der Riege der »üblichen Verdächtigen« auf, der eine finstere, hochliterarische Story beigesteuert hat, die sich sehr authentisch um eine Eifeler Dorfkneipe rankt…“

Der KBV-Verlag schreibt: „Auf über 230 Seiten bekommt man ein unglaublich abwechslungsreiches Potpourri an Kriminalgeschichten präsentiert. Von hart bis zart ist alles dabei, von nostalgisch bis hochaktuell, von quietschkomisch bis abgrundtief düster. Man kann sich die Reihenfolge selbst zusammenstellen . . .“

Tatort Eifel 8: Ralf Kramp (Hg.), Taschenbuch, 250 Seiten, ISBN 978-3-95441-624-4, 14 Euro