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Eine besondere Schatzkiste für das Aachener Stadtarchiv

Aachen – „Mein Großvater war gebildet, eloquent und belesen. Er war eine Persönlichkeit. Deswegen unterhielten sich seine Kunden sehr gerne mit ihm“, sagt Anne Mittorp. Die gebürtige Aachenerin spricht gerne über ihn, den Malermeister Nicolaus Horst. Jetzt machte Anne Mittorp dem Stadtarchiv mit zwei Schätzen aus seinem Nachlass ein besonderes Geschenk. Neben dem kunstvollen Meisterbrief von Nicolaus Horst, überreichte die Seniorin eine dunkelrote Schatulle.

Mittorps Großvater hatte früher seinen Malerbetrieb in der Eifelsstraße in Aachen. Durch die Spezialisierung des Malermeisters auf Schleiflack und Stuckmalerei, war er häufig in großen und alten Herrenhäusern beschäftigt, wo er in Kontakt mit Carl Georg Hasenclever kam. Dieser war der Vater des Schriftstellers Walter Georg Hasenclever. Nicolaus Horst und Carl Georg Hasenclever kamen häufig während Horsts Malertätigkeiten im Hasencleverschen Haus ins Gespräch. „Er sah, dass mein Großvater ein großes Interesse an Literatur und Büchern hatte, deshalb schenkte er ihm die Schatulle“, erzählt Anne Mittorp. Diese gehörte ursprünglich Georg Hasenclever, Aachener Landrat von1853 bis 1882 und Vater Carl Georg Hasenclevers. René Rohrkamp, Leiter des Aachener Stadtarchivs, nahm jetzt im Centre Charlemagne gemeinsam mit Frank Pohle, Leiter der Route Charlemagne, dieses besondere Geschenk entgegen.

Bei dem Kästchen handelt es sich um ein „Denkmal für die Freundschaft“, wie es außen auf der Schatulle steht. Es ist ein Vorläufer der späteren Poesiealben. Freunde Hasenclevers haben hier kurze Gedichte und Andenken hinterlassen. Besonders Interessant: Eine lyrische Widmung des deutschen Schriftstellers, Historikers sowie Abgeordneten der Frankfurter Nationalversammlung Ernst Moritz Arndt. Dieser dichtete am 27. Juni 1838: „Der Himmelsschein ist Herzensschein, drum halte Dir die Seele rein“.

„Die Schatulle ist seit 100 Jahren in unserer Familie“, erklärt Anne Mittorp. Recherchen nach direkten Verwandten aus der Familie Hasenclever haben wenig ergeben, eröffneten Axel Schneider, Vorsitzender der Walter-Hasenclever-Gesellschaft, und sein Vorgänger Jürgen Lauer. Da Anne Mittorp schon seit vielen Jahren in Pirmasens lebt und in ihrer Familie der Bezug zu den Hasenclevers fehlt, übergab sie das Andenken an ihren Großvater dem Stadtarchiv ihrer Heimatstadt. „Wir werden es einscannen, um das Material nicht zu strapazieren. Jeder Interessierte kann sich die Dokumente dann bei uns im Archiv ansehen.“, versprach René Rohrkamp.

 

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Es ist Jagdzeit in der Eifel

Bitburg – Der Kreisjagdmeister informiert – Herbstzeit ist Jagdzeit – Sicherheit ist wichtig. Die Blätter der Bäume werden farbenfroh und fallen zu Boden – es ist Jagdzeit in der Eifel. Die Jäger gehen gemeinsam jagen, um ihrer Verantwortung gerecht zu werden, die Wildbestände anzupassen.  Wenn es kalt wird und die Felder abgeerntet sind, kann das Wild im Wald bejagt werden – was sehr wichtig ist, denn nur angepasste Wildbestände verhindern überhöhte Schäden, wie viele es zum Beispiel von den umgewühlten Wiesen durch Wildschweine kennen.

Wenn man orange gekleidete Jäger, Hundeführer und Treiber am Treffpunkt sieht, steht eine Drückjagd kurz bevor. Manchmal stehen bereits Jäger in ihren deutlich sichtbaren Jacken am Wald- und Feldrand, man hört Schüsse und Hunde bellen – dann ist die Jagd in vollem Gange. Vorsicht ist dann das oberste Gebot! Wild oder Hunde können von allen Seiten Straßen und Wege queren.

Was muss der Jagdleiter tun?
Er muss der Verkehrssicherungspflicht nachkommen: Dort wo öffentliche, stark befahrene Straßen sind, meldet er eine Verkehrsberuhigung bei der Kreisverwaltung an (Ansprechpartnerin: Lena Wirtz, E-Mail: wirtz.lena@bitburg-pruem.de, Tel. 06561 15-1161). Bitte rechtzeitig melden, damit die Straßenmeisterei Schilder aufstellen kann. Auf den Feld-, Reit- und Wanderwegen sollte der Jagdleiter mit Schildern auf die Jagd hinweisen.

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Regierungs-Präsident Dr. Wilk zum Antrittsbesuch im Kreis Euskirchen

Euskirchen – Auf Einladung von Landrat Markus Ramers besuchte Dr. Thomas Wilk am heutigen Mittwoch den Kreis Euskirchen. Der neue Regierungspräsident der Bezirksregierung Köln nutzte die Gelegenheit zum intensiven Austausch mit dem Landrat sowie mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern.

Erste Station des Antrittsbesuches war die Stadt Bad Münstereifel. Hier blickte Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian kurz auf die Flutnacht des vergangenen Jahres zurück und schilderte dann den aktuellen Sachstand beim Wiederaufbau. „Ich bin beeindruckt, wie weit der Wiederaufbau hier bereits vorangeschritten ist“, so Dr. Wilk.

Zweite Station war die Steinbachtalsperre. Der Euskirchener Bürgermeister Sacha Reichelt und Markus Böhm, Geschäftsführer der e-regio, sprachen hier mit dem RP über kurzfristige Möglichkeiten zur Teilauffüllung der Talsperre, um die Versorgung mit Lösch- und Brauchwasser sicherzustellen. Darüber hinaus wurde über die langfristige Perspektive der Talsperre diskutiert.

Zum Abschluss seines Besuches nahm Dr. Wilk an einer Bürgermeisterkonferenz im Euskirchener Kreishaus teil. Hier wurde u.a. über die Themen Hochwasserschutz, Wiederaufbau und die Flüchtlingssituation gesprochen. „Das war ein vertrauensvoller und offener Austausch“, bilanzierte Landrat Markus Ramers. „Ich bin froh und dankbar, dass wir unsere Themen vorbringen konnten und freue mich über die Zusage von Dr. Wilk, die vor uns liegenden Herausforderungen gemeinsam und pragmatisch anzupacken.“ Regierungspräsident Dr. Wilk sicherte seinerseits eine enge Zusammenarbeit zu: „Das war heute mehr als nur ein erstes Kennenlernen. Mir ist es wichtig, dass der Austausch wie heute sehr eng bleibt und ich bei Problemen bitte ‚auf kurzem Weg‘ dazu kontaktiert werde. Ich setze mich dafür ein, dass die Bezirksregierung die Herausforderungen und Themen noch schneller und lösungsorientierter bearbeiten wird.“

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Ahrweiler Landrätin Weigand im Dialog mit neuem RLP Innenminister Ebling

Ahrweiler/Mainz – Innenminister Michael Ebling hat sich erstmalig in seiner neuen Funktion vor Ort im Ahrtal mit der Landrätin des Landkreises Ahrweiler, Cornelia Weigand, und den hauptamtlichen Bürgermeistern der von der Flut betroffenen Städte und Gemeinden ausgetauscht. Ebling betonte gemeinsam mit Staatssekretärin Nicole Steingaß, dass das Land beim Wiederaufbau auch weiterhin fest an der Seite der Kommunen stehen werde.

„Die Menschen im Ahrtal haben durch die Flut kaum zu erahnendes seelisches Leid erfahren und treiben dennoch voller Hingabe und Tatkraft den Wiederaufbau ihrer eigenen Heimat voran. Ich verspüre tiefen Respekt vor dem bereits Erreichten und will ein verlässlicher Partner auf dem noch sehr lange dauernden Weg des Wiederaufbaus sein und ihn nach Kräften unterstützen“, sagte Innenminister Ebling. Dazu brauche es Demut und Entschlossenheit gleichermaßen.

„Das Ahrtal ist die größte Baustelle Deutschlands. Der Aufbau nach der verheerenden Flutkatastrophe wird noch Jahre dauern. Umso wichtiger ist es, im Rahmen des Wiederaufbaus vor allem mit dem Innenministerium und mit der für den Wiederaufbau beauftragten Staatssekretärin Nicole Steingaß und ihrem Team auch weiterhin sehr vertrauensvoll und konstruktiv zusammenzuarbeiten“, hob Landrätin Cornelia Weigand hervor. „Der Besuch des Ministers nur wenige Tage nach seinem Amtsantritt ist für uns ein sehr positives Zeichen.“

Im Vorfeld des Austauschs hatte sich der Minister bereits in mehreren Ortsgemeinden einen eigenen Eindruck vom aktuellen Stand des Wiederaufbaus verschafft. „Der Besuch des Ahrtals und der persönliche Austausch mit den Verantwortlichen und den Betroffenen vor Ort standen für mich gleich in den ersten Tagen als Innenminister ganz oben auf der Agenda. Der Wiederaufbau ist eine Gemeinschaftsaufgabe, die alle Beteiligten nur Hand in Hand meistern werden. Für mich persönlich war heute der Auftakt einer engen Zusammenarbeit, für die wir das gegenseitige Vertrauen und die gemeinsame Tatkraft brauchen“, sagte Ebling.

Bei einem Rundgang durch die Kreisstadt besuchten Ebling, Steingaß, Weigand und die hauptamtlichen Bürgermeister unter anderem die Aloisiusschule, für deren Sporthallensanierung bereits rund 1,3 Millionen Euro aus dem Wiederaufbaufonds bewilligt wurden.

Die Sporthalle der Aloisiusschule hatte rund zwei Meter unter Wasser gestanden. Mittlerweile wurde sie saniert, wiedereröffnet und wird heute bereits wieder sowohl für den Schulsport als auch von zahlreichen Sportvereinen genutzt. „Jede Sanierung und jede Wiedereröffnung ist ein weiterer Schritt in Richtung Normalität, gibt Hoffnung und Optimismus, dass das Ahrtal künftig wieder genauso lebenswert wird wie es dies einmal war“, sagte der Innenminister.

Für den Wiederaufbau in Rheinland-Pfalz sind umfangreiche Wiederaufbaumittel von Bund und Ländern in Höhe von rund 15 Milliarden Euro vorgesehen.

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RelAix Networks startet Glasfaser-Ausbau der Stolberger Gewerbegebiete

Stolberg – Die Planungen für das schnelle Internet für die Stolberger Gewerbegebiete sind abgeschlossen. Jetzt ist der Spatenstich erfolgt. Rund 20,5 Kilometer Glasfaser und 4 Verteilerstandorte sorgen nach dem Ausbau für höhere Bandbreiten. Rund 4 Millionen Euro Fördermittel wird die Kupferstadt Stolberg zur Anbindung der Gewerbegebiete erhalten. Hierbei handelt es sich um die Gewerbestandorte Am Bahnhof, Teile von Camp Astrid, Atsch, Steinfurt und Münsterbusch. Die Glasfaserversorgung der dann noch verbleibenden Gewerbegebiete in Mausbach und an der Zweifaller Straße sind ebenfalls bereits beantragt.

Die betroffenen Anschlüsse werden durch RelAix Networks an das Glasfasernetz angeschlossen. Für die Gewerbetreibenden bedeutet dies, dass Geschwindigkeiten bis zu 10 GBit/s im Up- und Download möglich sind.

Für die Kupferstadt ist der flächendeckende Breitbandausbau der Gewerbegebiete ein unabdingbarer und wichtiger Standortfaktor: „Uns ist bewusst, dass aufgrund des technologischen Fortschritts die Reise weitergehen muss, insofern ist der Ausbau mit FTTH-Technologie ein weiterer Schritt auf dem Weg zur flächendeckenden FTTH-Erschließung des Stolberger Stadtgebietes“, zeigt sich Bürgermeister Patrick Haas zufrieden. „Denn die Ansprüche der Gewerbetreibenden an ihren Internetanschluss steigen ständig. Nur mit einem zukunftsweisenden Ausbau bleibt Stolberg als Gewerbestandort, Wohn- und Arbeitsplatz attraktiv“, so Haas weiter.

Im März 2022 erhielt die Firma RelAix Networks im Rahmen der Ausschreibung den Zuschlag zum Ausbau, der nun durch den Spatenstich beginnt.

„Vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung ist vielen Unternehmen bewusstgeworden, wie wichtig die Anbindung an ein zuverlässiges und performantes Glasfasernetz ist. Die Stadt Stolberg hat die Zeichen der Zeit erkannt und sich für den Ausbau eines flächigen Glasfasernetzes entschieden und somit die Wettbewerbs-fähigkeit der Kupferstadt auf Jahrzehnte sichergestellt. Wir freuen uns sehr, dass wir ein Teil dieses Prozesses sein dürfen.“, sagt Thomas Neugebauer, Geschäftsführer der RelAix Networks GmbH.“, sagt Thomas Neugebauer, Geschäftsführer der RelAix Networks GmbH.

Schon lange strebt die Kupferstadt Stolberg Verbesserungen in der Breitbandversorgung der Gewerbegebiete an, um für die Herausforderungen des digitalen Wandels gewappnet zu sein.

Der schon im Bau befindliche Anschluss aller Schulstandorte sowie von über 6.200 Haushalten entlang der gesamten Talachse an das Glasfasernetz läuft indes weiter.

„Wir sind froh, dass der langwierige Prozess nun zu einem erfolgreichen Ende kommt und wir endlich mit dem eigentlichen Ausbau in unseren Gewerbegebieten starten können“, erklärt Timo Abels vom Amt für Wirtschaftsförderung der Kupferstadt Stolberg und zuständig für den Breitbandausbau auf dem Kupferstädter Stadtgebiet. „Wichtig ist es“, so ergänzt Bürgermeister Patrick Haas, „dass wir nun eine zukunftsfähige Lösung gefunden haben und keine auf Kupferleitungen basierende Zwischenlösung. Der Ausbau mit Glasfaser ist für uns die einzige nachhaltig sinnvolle Alternative.“

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Neues Portal zeigt Karrierechancen bei der Polizei NRW

Region/Düsseldorf – NRW Innenminister Minister Reul: Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt. Innenminister Herbert Reul hat am gestrigen Dienstag, 18. Oktober 2022, das neue Karriereportal der nordrhein-westfälischen Polizei freigeschaltet. Hier können sich potentielle Bewerberinnen und Bewerber umfassend über die zahlreichen Berufe und Chancen informieren. Außerdem sind die jeweiligen Bewerbungsschritte und Voraussetzungen für eine Karriere bei der Polizei erläutert.

„Wer mehr als nur einen Beruf sucht, ist bei der Polizei NRW genau richtig“, erklärt Innenminister Herbert Reul. „Mit mehr als 56.000 Kolleginnen und Kollegen sorgt die Polizei täglich für die Sicherheit von 18 Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen. Ob vor oder hinter den Kulissen – für viele von ihnen ist das eine Berufung.“ In dem Karriereportal gewähren Kolleginnen und Kollegen in anschaulichen Videos authentische und interessante Einblicke in ihre polizeiliche Arbeit. Dazu gehören zum Beispiel die Landesreiterstaffel, die Fliegerstaffel oder der Streifendienst und ebenso wichtige Zivilberufe wie die kriminologische Forschung, die IT und die Öffentlichkeitsarbeit. „Jeder Mensch ist hier wichtig und leistet mit seinem Einsatz einen Beitrag für die Sicherheit in Nordrhein-Westfalen“, betont Minister Reul. „Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genauso wie die Bürgerinnen und Bürger. Wir leben Vielfalt und Diversität. Und wir freuen uns immer über neue Kolleginnen und Kollegen, die die gleichen Werte mit uns teilen.“

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, bei der Polizei einzusteigen. Für Schülerinnen und Schüler ist ein Praktikum oft der erste Schritt, um einen Einblick in den Arbeitsalltag der Polizistinnen und Polizisten zu bekommen. Ein Fachabitur Polizei an einem der zahlreichen Berufskollegs bereitet die Schülerinnen und Schüler optimal auf das duale Studium vor und ermöglicht zudem einen schnelleren Einstieg. Insgesamt bietet die Polizei NRW vier attraktive Studiengänge mit einem hohen Praxisanteil an. Außerdem gibt es Ausbildungsmöglichkeiten im handwerklichen und IT-Bereich. Alle Voraussetzungen, Ansprechpartner und weiterführenden Informationen zu Praktika, Fachoberschule, Ausbildung und dualem Studium gibt es gebündelt im neuen Karriereportal.

Juristinnen und Juristen, die an einem Direkteinstieg in den höheren Polizeivollzugsdienst interessiert sind, finden im Portal dazu alles Wissenswerte. Für Menschen mit einer abgeschlossenen zivilen Berufsausbildung, mit mehreren Jahren Erfahrung oder ganz am Anfang ihrer Karriere gibt es ebenfalls ein umfangreiches Angebot.

Die Polizei Nordrhein-Westfalen bietet ein modernes Arbeitsumfeld mit anspruchsvollen und abwechslungsreichen Tätigkeiten, sehr viele und individuelle Fortbildungsmöglichkeiten sowie einen sicheren Arbeitsplatz. „Wir fördern aktiv die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und bieten unter anderem vielseitige Sportmöglichkeiten an. Wir sorgen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch viele verschiedene Angebote wie die flexible Arbeitszeitgestaltung, Teilzeitmodelle und mobile Arbeitsformen“, erläutert der Innenminister.

Das neue Karriereportal der Polizei Nordrhein-Westfalen finden Sie unter: https://karriere.polizei.nrw/

 

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Westenergie #StAHRthilfe unterstützt den Wiederaufbau des Vereins- und Kulturlebens im Ahrtal

Hönningen – 20.000 Euro Soforthilfe für von der Flutkatastrophe betroffene Vereine und gemeinnützige Institutionen. Aktion #StAHRthilfe zum zweiten Mal erfolgreich angenommen. SV Hönningen/Ahr e.V. schafft neue Sportbox an. Die Flutkatastrophe im Juli 2021 hat zahlreiche Vereine und Institutionen im Ahrtal vor große Herausforderungen gestellt. Vereinshäuser und -plätze wurden zerstört, Materialien und Eigentum der Vereinsmitglieder von jetzt auf gleich vernichtet.

Um das Vereins- und Kulturleben beim Wiederaufbau finanziell zu unterstützen, hat das Energieunternehmen Westenergie bereits in 2021 die Aktion „Westenergie #StAHRthilfe“ ins Leben gerufen und 20.000 Euro Soforthilfe zur Verfügung gestellt. In diesem Jahr setzt Westenergie die Aktion fort und unterstützt die von der Flut betroffenen Kommunen erneut mit einer Fördersumme in Höhe von insgesamt 20.000 Euro.

Die Bewerbungen reichten von Anfragen zur finanziellen Unterstützung für den Wiederaufbau eines Vereinsgeländes, die Anschaffung neuer Vereinsmaterialien, den Neuaufbau einer öffentlichen Bücherei sowie die Förderung kultureller Veranstaltungen. Durch ein Bewerbungs- und Auswahlverfahren werden in diesem Jahr elf förderbare Projekte von Vereinen und Institutionen mit einem Betrag von jeweils bis zu 2.000 Euro unterstützt. Patrick Ley, Kommunalmanager bei Westenergie, und Dominik Gieler, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Altenahr, freuen sich über die erfolgreich angenommene Aktion und überzeugten sich heute von dem bezuschussten Projekt des SV Hönningen/Ahr e.V..

„Die Vielzahl der Anträge aus dem Ahrtal macht deutlich, wie wichtig die finanzielle Zuwendung auch nach über einem Jahr für die Betroffenen der Flutkatastrophe ist. Mit unserem Beitrag wollen wir helfen, dass es für das Vereins- und Kulturleben im Ahrtal weitergehen kann und mögliche finanzielle Engpässe abgemildert werden. Als starker und verlässlicher Partner der Kommunen übernehmen wir neben der Energieversorgung auch soziale Verantwortung in unserer Region“, erklärt Patrick Ley von Westenergie.

Simone Hoffmann, Geschäftsführerin des SV Hönningen/Ahr e.V., freut sich über die Soforthilfe für ihren Verein: „Die Flut im letzten Jahr hat unseren Sportplatz leider komplett zerstört. Da wir immer noch nicht wissen, ob und wann der Sportplatz wieder zur Verfügung steht, möchten wir allen Bürgerinnen und Bürgern in unserer Gemeinde endlich wieder die Möglichkeit bieten, sportlich aktiv zu werden. Dabei haben uns die „Ahrlotsen“, ein Verein, der sich für die von der Flut betroffenen Vereine und den Wiederaufbau im Rahmen der Initiative #vereintdievereine engagiert, bei der Anschaffung einer Sportbox unterstützt. Mit dem zusätzlichen finanziellen Zuschuss der Westenergie haben wir die gewünschte Sportbox bestellen und hier in Hönningen aufstellen können. Auch die Ortsgemeinde hat ihren Beitrag dazu geleistet, indem sie den Platz zur Verfügung gestellt und die Pflasterarbeiten übernommen hat. Ich danke allen Beteiligten recht herzlich für das Engagement und die tolle Unterstützung.“

Die Sportbox ist ein Schrank mit Sportmaterial, der sich durch Buchung über eine App öffnen lässt und Sportmaterialien, wie zum Beispiel Bänder, Seile, Matten und Bälle leihweise und kostenfrei zur Verfügung stellt. Sie bietet allen Sportbegeisterten Bewegungsangebote, die sonst nur im Fitnessstudio oder in einer Sporthalle möglich sind.

Auch Dominik Gieler, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Altenahr, ist begeistert von der neuen Sportbox in Hönningen und der erfolgreichen Aktion der Westenergie: „Ohne finanzielle Unterstützung können die Vereine in unseren Kommunen den Wiederaufbau nicht alleine meistern. Darum sind wir dankbar, dass Unternehmen wie Westenergie, uns zur Seite stehen und mit tollen Aktionen, wie der Westenergie #StAHRthilfe, das kulturelle und gemeinschaftliche Leben im Ahrtal fördern.“

Nach einem Antrag zur Teilnahme an der Aktion „Westenergie #Stahrthilfe“ konnten Sponsoringverträge mit den betroffenen Vereinen und Institutionen geschlossen und die finanziellen Soforthilfen ausgezahlt werden. Auch zukünftig wird sich Westenergie ihrer Verantwortung stellen und Möglichkeiten suchen, um in besonderen Krisensituationen Einsatz für die Region zu zeigen.

Die Soforthilfe der Aktion Westenergie #StAHRthilfe kommt in diesem Jahr folgenden Initiativen zugute:

Wiederaufbau der Wanderbrücke im Armuthsbachtal, Sanierung des Vereinsgeländes der Hundesportfreunde Untere Ahr Sinzig, Errichtung eines neuen Leuchtturmplatzes in Eichenbach, Förderung kultureller Veranstaltungen des Vereins zur Heimatpflege in Antweiler, Erneuerung des Kinderspielplatzes in Müsch, Wiederaufbau des Dorfplatzes in Rech, Neuanschaffung von Trainingsequipment für den SV Blau-Gelb Dernau, Neugestaltung des Dorfplatzes in Mayschoß, Unterstützung des Jugend-Tenniscamps des TC Bad Bodendorf, Wiederaufbau der öffentlichen Bücherei der Kirchengemeinde St. Laurentius in Ahrweiler und Anschaffung einer Sportbox für den SV Hönningen.

 

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Afrika unterstützt das Ahrtal

Altenahr/Burundi – Gläubige aus Burundi spenden 2.000 Euro für Flutbetroffene. Das Schicksal der vielen Flutbetroffenen im Sommer 2021 hat unzählige Menschen in ganz Deutschland, aber auch darüber hinaus berührt. Eine besondere Spende hat der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann nun im Pfarrgarten in Altenahr übergeben: Gläubige aus dem ostafrikanischen Burundi sammelten umgerechnet 2.000 Euro für die Menschen an der Ahr. Investiert wurde die Summe in bunte XXL-Bausteine, die die Kreativität und das Gemeinschaftsgefühl von Kindern fördern.

„Liebe Geschwister, wir haben von Ihrem Leid gehört“, beginnt der Brief des mittlerweile emeritierten Erzbischofs der Diözese Gitega, Simon Ntamwana. Sofort hätte die Gemeinde ihr Mitgefühl ausdrücken wollen und 4.416.875 BIF (Burundi Francs) gesammelt – was rund 2.000 Euro entspricht. „Nur eine winzige Kleinigkeit“ entschuldigt sich der Erzbischof. Doch die Symbolkraft hinter dieser Spende aus Afrika ist weitaus größer als die Geldsumme.

Kreativität und Gemeinschaftsgefühl

Die Frauen und Männer in Burundi äußerten den Wunsch, dass ihr Geld in ein soziales Projekt für Familien investiert werde – dem kam das Bistum Trier gerne nach. Die 2.500 Steine, allesamt durch unterschiedliche Spenderinnen und Spender finanziert, wecken die Kreativität von Kindern, und auch von Erwachsenen. „Es ist ein kommunikatives Miteinander, das allen Beteiligten viel Freude macht und eine Zeit der Ausgelassenheit ermöglicht“, berichtet Manuela Kremer-Breuer, Gemeindereferentin in der Pfarreiengemeinschaft Altenahr, bei der symbolischen Übergabe des Spendenschecks. Die Nachricht einer Spende aus Afrika habe sie sehr berührt. Eine erste „Bewährungsprobe“ hatten die Bauklötze bereits bei einem Aktionstag in der Kita; weitere Veranstaltungen sind schon in Planung, verrät sie.

„Auch Eltern macht es Spaß, mit den Steinen etwas zu bauen“, bestätigte Stefanie Pohl aus eigener Erfahrung. Sie war mit ihren beiden fünf- und siebenjährigen Kindern im Garten des Pfarrhauses kräftig mit dem Ausbau des Hauses beschäftigt. „Die meisten Kinder bauen sowieso schon gerne mit Lego, und wenn die dann noch so groß sind, ist das noch besser“, ergänzte Anke Korte, die mit ihrer siebenjährigen Tochter bunte Steine stapelt und überlegt, wie ein Roboter daraus entstehen könnte.

Bischof Ackermann zeigte sich beeindruckt von der Arbeit der kleinen Baumeisterinnen und Baumeister. „Was man damit alles machen kann“, staunte er mit Blick auf das gut 1,50 Meter hohe Haus mit vielen Fenstern. Und auch an die Inneneinrichtung haben die Kinder gedacht – Bänke und Tische standen für ein Gespräch mit dem Trierer Gast parat. Das nutzte der Bischof, um den Mädchen und Jungen von der Situation der Menschen in Burundi zu berichten. „Der Erzbischof war schon öfter in Deutschland und hat beschlossen: ‚Wir in Afrika müssen den Menschen dort helfen‘. Obwohl die Bevölkerung selbst sehr arm ist.“

Um ferner über das afrikanische Land zu informieren, wurde den anwesenden Eltern fair gehandelter Kaffee aus Burundi angeboten, die fleißigen Kinder freuten sich über Weckmänner und andere Leckereien.

Der Deutsche Botschafter, Dieter Reinl, hatte die Geldspende von Ntamwana und dessen Finanzchef Abbé Gervais Niyimbona entgegengenommen und leitete das Geld an das Bistum Trier weiter. Ntamwana ist in seiner Heimat bekannt für seine Versöhnungsarbeit zwischen den zerstrittenen Völkern innerhalb Burundis.

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Blutspende in Zülpich erstmals wieder mit Buffet

Zülpich – Die Vetter Gmbh in Zülpich unterstützt Rotkreuz-Blutspende am Dienstag, 25. Oktober, 15.30 bis 20 Uhr im Forum Zülpich – Unternehmen finanziert Spenderbuffet, das erstmals seit Corona wieder stattfinden darf – Möglichst vorher Spendentermin buchen.

„Dass wir die Blutspende des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen unterstützen passt einfach zu dem, was wir auch bei unserer täglichen Arbeit tun“, sagt Peter Frank, Werkleiter der Vetter GmbH in Zülpich. Das Unternehmen ist Teil der weltweit tätigen IDEX Fire & Safety Gruppe. Dort ist es Spezialist für Notfallpneumatik und produziert zum Beispiel Sprungkissen für die Feuerwehr oder Hebekissen, mit denen schwere Lasten (wie Autos nach einem Unfall) angehoben werden können. Am Dienstag, 25. Oktober, unterstützt die Firma Vetter die Blutspende von 15.30 bis 20 Uhr im Forum Zülpich und finanziert dort das Spenderbuffet.

Seit 2019 übernimmt das Zülpicher Industrieunternehmen regelmäßig die Patenschaft über die Blutspende. Schon zu Beginn der Zusammenarbeit übernahm die Vetter GmbH die Kosten für das Spenderbuffet. „Seit Beginn der Corona-Pandemie ist der kommende Blutspende-Termin der erste, der wieder mit Buffet anstelle der bisher verteilten Lunchpakete stattfinden darf“, freut sich Zülpichs Rotkreuz-Gemeinschaftsleiter Thomas Heinen.

Mit einer Spende drei Menschen helfen

Auch Patrick Dost vom DRK-Ortsverein Zülpich ist froh über die Kooperation mit der Vetter GmbH, die 120 Mitarbeiter zählt: „Aus dem Team haben schon viele zugesagt, dass sie selbst Blut spenden kommen und sogar schon Termine reserviert.“ Auch Werkleiter Peter Frank hat versprochen: „Mich können Sie als Erstspender bei der Blutspende am 25. Oktober einplanen.“

Mit einer einzigen Blutspende kann bis zu drei kranken oder verletzten Menschen geholfen werden. Gerade in der Krebstherapie sind die Patienten auf Blutspenden angewiesen, ebenso wie chronisch Kranke. Wichtig ist der kontinuierliche Nachschub an Blutspenden, denn zum Beispiel die Thrombozyten (Blutplättchen) sind nur vier Tage haltbar, so dass die Krankenhäuser keinen Vorrat anlegen können. Allein in NRW, Rheinland-Pfalz und dem Saarland werden täglich bis zu 3.500 Blutkonserven benötigt.

Der DRK-Blutspendedienst bittet, vorab unter www.blutspende.jetzt einen Termin zu reservieren. So kann ohne Wartezeit und unter den höchstmöglichen Sicherheits- und Hygienestandards gespendet werden. Eine 3G-Regelung auf Blutspendeterminen gibt es nicht mehr, die Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes besteht jedoch weiterhin.

Vor Spende ausreichend essen und trinken

Spenden kann jeder gesunde Mensch ab dem 18. Lebensjahr bis einen Tag vor seinem 76. Geburtstag. Wer zum ersten Mal Blut spendet, darf dabei allerdings nicht älter als 68 sein. Innerhalb von zwölf Monaten können Frauen viermal und Männer sechsmal spenden. Zwischen zwei Blutspenden muss dabei ein Mindestabstand von 56 Tagen liegen. Mitgebracht werden muss ein amtlicher Ausweis wie Personalausweis, Reisepass oder Führerschein. Die Spender sollten vor dem Termin ausreichend gegessen und getrunken haben.

Nach einer überstandenen Corona-Infektion mit schwerem Verlauf (zum Beispiel mit Fieber) kann man spätestens vier Wochen nach Genesung wieder spenden. Nach einer leichten Corona-Erkrankung (Schnupfen oder Erkältungssymptome) besteht eine Woche nach Abklingen der Symptome die Möglichkeit, wieder zu spenden. Alle Informationen und aktuellen Regelungen sind hier zusammengefasst: https://www.blutspendedienst-west.de/corona.

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Spielzeug aus dem Archimedischen Sandkasten findet neues Zuhause in Aachen

Aachen – Die Freude bei Kindern und Erzieherinnen in der städtischen KiTa Oberforstbacher Straße war groß, als der Aachner Stadtbetrieb mit Überraschungen vor der Tür stand: Mehrere große Bagger, Schippen, Pylone und LKWs haben dort nun ein neues Zuhause. „Wir spielen gerne im Sandkasten und haben nun noch mehr tolles Sandspielzeug zur Auswahl“, sind sich die Kinder einig. Und auch den Erzieherinnen gefällt das Geschenk: „Wir freuen uns über das Sandspielzeug, damit können die Kinder ihre Zeit im Außengelände kreativ gestalten.“

Auch im „Haus für Familien“ der evangelischen Familienbildung ist die Freude groß. Marianne Kaufmann, stellvertretende Leiterin, begeistert: „Wir haben einen neuen Sandkasten bekommen. Wir können das Spielzeug dafür wirklich gut gebrauchen.“

Das Spielzeug wurde – wie schon in den vergangenen sieben Jahren – von der STAWAG für den Archimedischen Sandkasten auf dem Katschhof zur Verfügung gestellt und – wie in jedem Jahr – nach dem Ende des Sandkastens KiTas oder sozialen Einrichtungen geschenkt.

Der Archimedische Sandkasten – ein Projekt des Future Lab Aachen

Buddeln, baggern, Maschinen bauen: Jeden Sommer wird der Katschhof zwischen Rathaus und Dom zu einer Werkstatt der technischen Phantasie. Kinder und Jugendliche konstruieren monumentale Installationen und erobern so nach und nach Aachens ehrwürdigsten Platz. Und gleich nebenan chillen Eltern und Kleinkinder im größten Sandkasten der Stadt.