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Der Herbst zeigt in Eifel und Mechernich dieses Jahr ein außergewöhnlich intensives Farbspiel

Mechernich – Satte Farben, an denen man sich doch nicht satt sehen kann: Im Herbst ist der Waldspaziergang ein echtes Farbspektakel. Vor dem Winter scheint es wie ein Aufbäumen des pulsierenden Lebens zu sein, wenn der Wald sich im Licht der tiefstehenden Sonne in allen Farbschattierungen von grün über gelb, orange und rot bis braun zeigt. Es scheint als wollten sich die Bäume, die sich im Sommer in ein übergreifendes, grünes Gewand hüllen, im Herbst noch einmal ihre je eigene Persönlichkeit zeigen.

Direkt hinter dem Fossilienacker am Löwenzahn-Erlebnispfad in Nettersheim grasen einige Rinder. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Der „Indian Summer“, der so manchen Touristen in die USA und nach Kanada zieht, scheint es über den großen Teich in die Eifel geschafft zu haben. Selten hat die herbstliche Natur in so intensiven Farben geleuchtet, wie in diesem Jahr.

Von Bergheim aus erstreckt sich diese Herbstidylle mit grasenden Kühen hinunter in Richtung Vussem. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Rein biologisch betrachtet ist die Herbstfärbung der Blätter eine Vorbereitung des Baumes auf seinen „Winterschlaf“. Werden die Tage kürzer, fährt der Baum die Photosynthese zurück und baut den stickstoffreichen Pflanzenfarbstoff Chlorophyll ab. Die darin enthaltenen Nährstoffe werden bis zum Frühjahr in Ästen, Stamm und Wurzeln gelagert.

Pilze, Pfützen, Sonnenstrahlen

Glückssymbol und Pilz des Jahres 2022: Der Fliegenpilz. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Durch den Abbau des grünen Blattfarbstoffs werden die bis dahin überdeckten Pigmente sichtbar und färben die Blätter gelb und orange. Erst wenn die Blätter abgestorben sind und abfallen, werden sie braun.

Während der grüne Wald im Sommer eine immerwährende Ruhe ausstrahlt, verbreitet der bunte Herbstwald eine eher anregende Stimmung. So viel gibt es zu entdecken: Nüsse, Kastanien und Eicheln fallen von den Bäumen; Pilze verstecken sich auf den feuchten Waldböden; das Laub raschelt unter den Füßen; Pfützen laden dazu ein, durch sie hindurchzuhüpfen. Und hinter jeder Wegbiegung kommt man wieder ins Staunen, wie das Sonnenlicht durch das sich langsam lichtende bunte Blätterdach fällt.

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Stadt Schleiden richtet Stab für Außergewöhnliche Ereignisse (SAE) ein

Schleiden –  Die Stadt Schleiden hat einen sogenannten Stab Außergewöhnlicher Ereignisse (SAE) eingerichtet, der dann seine Arbeit aufnimmt, wenn eine Großschadenslage oder ein Ereignis mit besonderer Gefährdung der öffentlichen Sicherheit im Stadtgebiet auftritt. In der jüngeren Vergangenheit hätten dies der Brand des Johannes-Sturmius-Gymnasium oder die Corona-Pandemie sein können. Im Zuge der Hochwasserkatastrophe wurde der Stab erstmalig zusammengerufen.

Die damals aufgrund der Plötzlichkeit des Ereignisses improvisierte Stabstruktur wurde mittlerweile überarbeitet. Die Struktur wurde an das aktuelle Personal angepasst und fest im Organigramm der Stadt Schleiden verankert. Pascal Noé, Techniker und Mitarbeiter des Ordnungsamtes ist der Leiter des SAE. Sobald der Stab aufgrund einer Krise einberufen wird, untersteht der Stabsleiter direkt Bürgermeister Pfennings.

Zum SAE gehören ständige Mitglieder und Mitglieder, die je nach Katastrophenlage hinzugezogen werden. Damit ist sichergestellt, dass zum einen eine ständige und eingespielte Stabsmannschaft in der Krise bereitsteht und zum anderen passend zum Ereignis interne und externe Fachkräfte hinzugezogen werden können. Wichtig zu wissen ist, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stabes in ihrem normalen Arbeitsalltag natürlich andere Themen behandeln als Krisenmanagement, d.h. sie sind beispielsweise Mitarbeiter der Finanzabteilung, des Ordnungsamtes oder des Schulamtes. Wird dann seitens des Bürgermeisters, des Ersten Beigeordneten oder des Leiters des Stabes der Stab einberufen, verlassen die ständigen Mitglieder des Stabes ihren eigentlichen Tätigkeitsort und wechseln in den SAE-Raum, der dafür mit Technik bestückt wurde.

Derzeit bereiten Stabsleiter Noé und der Verwaltungsvorstand den Stab und die Verwaltung auf verschiedene denkbare Katastrophenszenarien vor. Dies bezieht sich neben der personellen und technischen Ausstattung auch auf notwendige externe Ressourcen und sowie Übungsszenarien.

Ein aktuelles Gefährdungsszenario ist die derzeitige Energie- und Gasmangellage. Obwohl seitens der Bundesregierung diverse Maßnahmen zur Vermeidung eines sogenannten Blackouts durchgeführt werden, muss die Verwaltung sich auf ein solches Szenario vorbereiten. Daher wird derzeit die Energieunabhängigkeit eines Teils des Rathauses für einen bestimmten Zeitraum vorbereitet, um bei einem Blackout trotzdem arbeitsfähig zu sein. Darüber hinaus laufen in enger Abstimmung mit den diversen Katastrophenschutzakteuren Vorbereitungen, um die lebensnotwendige Versorgung der Bevölkerung in einem solchen Falle aufrechtzuerhalten. Eingerichtet werden beispielsweise sogenannte ‚Notmeldestellen‘ und ‚Leuchttürme‘, die bei einem mehrtägigen Blackout als Informations- und Kommunikationszentren in den Ortschaften dienen würden. Bei einem solchen Szenario ist davon auszugehen, dass die Kommunikation sowohl via Internet als auch via Telefon, egal ob Festnetz oder Mobilfunk, in kürzester Zeit zusammenbricht, und daher solch zentrale Orte gebraucht werden.

Klar ist aber auch, dass jeder Haushalt für einen solchen Fall Vorbereitungen treffen muss, um sich zumindest für einen gewissen Zeitraum eigenständig versorgen zu können. Bitte beachten Sie hierzu die Handreichung des BBK (Bundesanstalt für Bevölkerungs- und Katastrophenschutz), die kostenlos Empfehlung und Handreichung für den Katastrophenfall bereitstellen.

Der SAE wird auch künftig eng verzahnt mit den anderen örtlichen Akteuren aus dem Bereich des Katastrophenschutzes zusammenarbeiten, wie Polizei, Feuerwehr, THW, Malteser und DRK, die sich im September auf Einladung von Bürgermeister Pfennings zu einer 1. Sicherheitskonferenz im Schleidener Rathaus getroffen haben.

„Gemeinsam werden in den kommenden Monaten und Jahren verschiedene Szenarien vorbereiten und diese mit der gesamten Verwaltung und unseren externen Partnern einstudieren, in der Hoffnung, dass wir möglichst gut für einen Fall vorbereitet sind, der hoffentlich niemals eintritt“, so Bürgermeister Pfennings.

 

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„Liebe lässt sich einpacken“ – Weihnachten im Schuhkarton – Bis 14. November noch mitpacken

Prüm/Region – Die weltweite Geschenkaktion „Weihnachten im Schuhkarton“ wird dieses Jahr das 200millionste Geschenkpäckchen auf den Weg bringen. Seit 1993 wird die Aktion von der christlichen Hilfsorganisation Samaritan’s Purse durchgeführt. In Prüm kümmert sich Sammelstellenleiterin Christa Busch von der Evangelisch freien Gemeinde (EfG) Prüm darum, dass mehrere hundert Päckchen aus der Eifelregion zusammenkommen um hilfsbedürftigen Kindern zum Weihnachtsfest eine Freude zu bereiten. „Beim Verkaufsoffenen Sonntag in Prüm hatten wir einen Infostand zu der Aktion und es kamen bereits über 800 Euro an Spenden an diesem Tag zusammen“, erzählt Christa Busch begeistert.

Weihnachten im Schuhkarton – die Idee: Jeder füllt einen weihnachtlich verzierten Schuhkarton mit neuen Geschenken wie Schulmaterial, Hygieneartikel, Spielzeug und Kleidung. Zusammen mit einer empfohlenen Geldspende von jeweils zehn Euro, unter anderem für den Transport, können die Geschenkpäckchen vom 7. bis 14. November an zahlreichen Sammelstellen in der Region abgegeben werden. Die Geschenke werden später in den Empfängerländern von Kirchengemeinden unterschiedlicher Konfessionen zielgerichtet an bedürftige Kinder verteilt. Aus dem deutschsprachigen Raum sind unter anderem auch Transporte in die Ukraine geplant, wo Samaritan’s Purse mit der Aktion seit langem aktiv ist und seit Kriegsbeginn umfassend hilft.

Kontakt und Infos: Christa Busch, Telefon 0163-9828077, auf www.efg-pruem.de oder gleich bei der Hilfsorganisation unter Telefon 030-76883883, www.weichnaten-im-schuhkarton.org.

Die Sammelstellen der Region im Überblick:

Arzfeld: Carolin Hostert-Hack, Bergstr. 2

Arzfeld: REWE Markt, Rote-Kreuz-Str. 1-3, Tel. 06550-961074

Daun: dm drogerie-markt, Mehrener Str. 22, Tel. 06592-9570928

Gerolstein: Edeka Thömmes, Sarresdorfer Str. 57

Hillesheim: HT Wohnideen, Kölner Str. 43a, Tel. 06593-9806914

Pronsfeld: Winfried und Anita Kisters, Im Wiesengrund 1, Tel. 06556-7199

Prüm: Apotheke am Teichplatz, Teichplatz 8, Tel. 06551-7475

Prüm-Niederprüm: Fit Zone, St.-Vither-Str. 89, Tel. 06551-965367-0

Schönecken: Edith Rach, Auf dr der Roes 7, Tel. 06553-900604

Waxweiler: Einhorn Apotheke, Hauptstr. 22, Tel. 06554-93040

Winterspelt: Anikas Haarschneiderei, Hauptstr. 29, Tel. 06555-1420

Belgien:

St. Vith: Kinderparadis, Hauptstrasse 93

Bütgenbach: Schuhhaus Lejoly, Zur Domaine 29

Über „Weihnachten im Schuhkarton“

„Weihnachten im Schuhkarton“ ist Teil der internationalen Aktion „Operation Christmas Child“ der christlichen Hilfsorganisation Samaritan’s Purse. Ziel der Aktion ist es, bedürftigen Kindern weltweit zu zeigen, dass Gott sie liebt und durch die Schuhkartons zusammen mit Kirchengemeinden vor Ort die gute Nachricht von Jesus Christus weiterzugeben. Seit 1993 wurden im Rahmen der Aktion über 198 Millionen Geschenkkartons auf die Reise zu Kindern in mehr als 170 Ländern und Regionen gebracht.

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Zehn Tonnen Sand für den Rasen im Elisengarten Aachen

Aachen – Dicht gewachsener, satt grüner Rasen auf rund 1.500 Quadratmetern Fläche im Elisengarten – ein schöner Anblick. Doch der Schein trügt. Denn bei näherem Hinsehen zeigt sich, dass der Rasenansatz an der Oberfläche bereits fault. Die Gründe dafür sind vielfältig und finden sich unter anderem im Bodenaufbau der beliebten Aachener Grünanlage. „Wir haben im gesamten Elisengarten nur circa einen Zentimeter Mutterboden, auf dem der Rasen wächst. Darunter ist eine verdichtete Tragschicht, durch die das Gras nicht tiefer wurzeln kann“, erklärt Andrea Beilmann, kommissarische Revierleiterin des Grünflächen- und Friedhofswesens Nord-West des Aachener Stadtbetriebs.

Weil diese Tragschicht aus einer Art Schotter kein Wasser hält, muss die Fläche in den Sommermonaten regelmäßig bewässert werden. So bleibt er zwar augenscheinlich grün, fault jedoch. Eine Bodenprobe zeigt außerdem deutlich, „dass die Pflanze keine Wurzel gebildet hat“, erklärt Beilmann. Begünstigt wird dieser Zustand durch die hohe Nutzungsfrequenz der Grünfläche, wodurch der Boden stark verdichtet ist.

Boden luftdurchlässig machen

Um diesen Kreislauf zu durchbrechen, sind am vergangenen Mittwoch, 2. November, zehn Gärtner*innen des Stadtbetriebs im Elisengarten. Mit einem Rasenlüfter wird die gesamte Fläche aerifiziert: Es entstehen fingerdicke, etwa fünf Zentimeter tiefe Löcher. Mit Rechen und Rasenkrakeln arbeiten die Gärtner*innen anschließend ein Gemisch aus Dünger und Sand ein. „Wir machen den Boden wieder luftdurchlässiger und geben den Pflanzen die Möglichkeit, sich besser verwurzeln zu können“, erläutert Andrea Beilmann.

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Papstar hilft Feuerwehren – Auch als Dank für die vielen aufopferungsvollen Fluteinsätze

Kall – Mit einer Spende von 400 Euro überraschte die Kaller Firma Papstar dieser Tage die Löschzüge Kall und Gemünd. Die Finanzspritzen übergab Medien- und Marketingleiter Bernd Born in der Kaller Verwaltungszentrale an den Kaller Löschzugführer Daniel Rütz, an den Gemünder Löschzugführer Stefan Träger und an den Vorsitzenden des Vereins Löschzug Gemünd, Ingo Konrads.

Wie Bernd Born bei der Übergabe berichtete, hatte im September im  Hochregallager eine Veranstaltung des Krimifestivals der Nordeifel Tourismus mit dem Titel „Nordeifel – Mordeifel“  stattgefunden. Dort hatten der bekannte Krimi-Autor Andreas J. Schulte und der Mechernicher Autor Manfred  Lang dem Publikum in dieser ungewöhnlichen Lokalität einen schaurig-schönen Krimi-Leseabend beschert. Im logistischen Herzstück von Papstar mit über 70.000 Paletten- und 100.000 Kartonstellplätzen, waren für den Krimi-Abend extra zwei Regallager-Gassen gesperrt worden, so dass für 50 Besucher Platz vorhanden war.

„Die 50 Eintrittskarten waren im Nu vergriffen“, berichtete Bernd Born über den Verlauf des Kartenvorverkaufs. Die Veranstaltung sei ein großer Erfolg gewesen. Am Ende seien 320 Euro übriggeblieben, die die Firma nicht habe behalten wollen. Papstar habe den Betrag auf 400 Euro aufgestockt und sich dafür entschieden, das Geld den Feuerwehr-Löschzügen Kall und Gemünd zu spenden, nicht zuletzt auch als kleines Dankeschön für den aufopferungsvollen Einsatz der Löschzüge im Zuge der Flutkatastrophe im vergangenen Jahr.

Bei der Übergabe der Spende legte Bernd Born noch ein Sortiment von biologisch abbaubarem Einmalgeschirr dazu. Das könnten die Wehren verwenden, wenn sie von den Spenden einen Grillabend veranstalteten.

Die Löschzugführer Stefan Träger und Daniel Rütz  bedankten sich und griffen die Idee von Bernd Born auf. Sie wollen im nächsten Jahr eine gemeinsame Übung der Löschzüge Kall und Gemünd bei der Firma Papstar organisieren und den Abschluss unter Verwendung des Spendengeldes mit einem Grillabend gestalten. (Reiner Züll)

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Gesundheitspreis NRW 2022 gestartet – Die Ausschreibungs-Frist endet am 31. Januar 2023

Region/Düsseldorf – Nordrhein-Westfalen sucht innovative Projekte zur Personalgewinnung und -bindung im Gesundheitswesen. Ausschreibung für den Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen 2022 veröffentlicht. Im Rahmen des Wettbewerbs „Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen“ werden auch in diesem Jahr wieder herausragende Projekte im Gesundheitswesen Nordrhein-Westfalens gesucht.

Das Thema der diesjährigen Ausschreibung zum Landesgesundheitspreis lautet „Fachkräftegewinnung im Gesundheitswesen“. Der Wettbewerb richtet sich an alle Verbände, Institutionen, Initiativen und Fachleute, die in der Gesundheitsversorgung arbeiten oder mit der Ausbildung von Fachkräften für den Gesundheitssektor betraut sind. Der Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert. Die Ausschreibungsfrist für den Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen 2022 endet am 31. Januar 2023. Danach werden die herausragenden Projekte mit dem Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet.

„Der Arbeitskräftemangel ist auch im Gesundheitswesen eine der zentralen Herausforderungen. Die Personalsituation, die schon vor der COVID-19-Pandemie angespannt war, hat sich weiter zugespitzt. Um hier gegenzusteuern, brauchen wir vielfältige Lösungen. Beim Gesundheitspreis des Landes Nordrhein-Westfalen laden wir alle Institutionen und Organisationen der gesundheitlichen Vorsorge und Versorgung ein, sich daran mit innovativen und kreativen Projekten zu beteiligen. Der Gesundheitspreis kann auf diese Weise ein Gewinn für das ganze Land werden: Denn das Gesundheitswesen insgesamt profitiert von pfiffigen Ideen und die Bürgerinnen und Bürger von einer besseren Versorgung“, erklärt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Zum Hintergrund:

Mit dem Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen werden besondere und innovative Projekte im Gesundheitswesen ausgezeichnet. Der thematische Schwerpunkt wird durch die jährliche Erklärung der Landesgesundheitskonferenz festgelegt. Jedes Jahr beteiligen sich bis zu 80 verschiedene Institutionen, Initiativen, Organisationen und Fachleute an diesem Wettbewerb mit teilweise mehr als 100 Projekten. Die herausragenden Projekte unter den Bewerbungen erhalten neben dem Gesundheitspreis zusätzlich eine Geldprämie. Weitere Informationen zur diesjährigen Ausschreibung finden sich unter www.gesundheitspreis.nrw.de.

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Ahrweiler Landrätin lädt zu kleiner Ausstellung im Kreishaus ein

Ahrweiler – Blackout, Corona-Quarantäne oder eine andere Notsituation – wie man sich richtig auf kurzfristige Ausfälle in der Infrastruktur vorbereitet, das zeigt eine kleine Ausstellung, die vom 7. bis 22. November im Foyer der Kreisverwaltung zu sehen ist.

„Spätestens seit der Flut wissen wir, dass es sehr sinnvoll sein kann, sich einen eigenen Vorrat anzulegen. Denn nicht immer ist der Gang in den Supermarkt so einfach möglich oder die Hilfe durch Rettungskräfte dauert in Extremsituationen länger als gewöhnlich. Deshalb ist es umso wichtiger, auch den Selbstschutz in den Blick zu nehmen. Die Ausstellung ‚Für alle Fälle vorbereitet‘ gibt einen Einblick, für welche Situationen es ratsam sein kann, sich zu schützen und vorzubereiten und wie dies am besten gelingen kann“, sagt Landrätin Cornelia Weigand.

Wer sich fragt, wie ein Notvorrat aussehen und was beispielsweise unter der Angabe „drei Kilogramm Getreide“ in der Vorsorge verstanden werden kann − für den lohnt sich ein Besuch im Kreishaus, Wilhelmstraße 24-30, Bad Neunahr-Ahrweiler. Außerdem liegen Exemplare des „Ratgeber für Notfallsorge“ des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe und weitere Informationen aus.

Die Ausstellung ist zu den regulären Öffnungszeiten der Kreisverwaltung für Besucherinnen und Besucher zugänglich: Montag bis Mittwoch und Freitag von 7.30 bis 12 Uhr, Donnerstag durchgehend von 7.30 bis 18 Uhr.

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Preisverleihung im NRW Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“

Region/Düsseldorf – Engagement und Zusammenhalt zahlen sich aus. NRW Ministerin Gorißen übergibt am gestrigen Samstag, 5. November Preise im Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. Ländliche Räume sind Heimat und ökonomische, ökologische wie soziale Grundpfeiler unseres Landes. Beim Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ wird herausragendes Engagement vor Ort belohnt: Die für Dorferneuerung zuständige Ministerin Silke Gorißen hat am gestrigen Samstag im Versuchs- und Bildungszentrum Landwirtschaft Haus Düsse in Bad Sassendorf die vier Dörfer Benroth (Oberbergischer Kreis), Lütgeneder (Kreis Höxter), Marbeck (Kreis Borken) und Milchenbach (Kreis Olpe) als Golddörfer prämiert. 28 Dörfer erhielten Silber- und Bronzemedaillen. Darüber hinaus wurden 27 Sonderpreise vergeben.

„Gute Ideen, großes Engagement und starker Zusammenhalt zahlen sich aus“, so Ministerin Gorißen. „Es ist beeindruckend, wie stark sich die Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner mit Herz und Seele für ihre Heimat einbringen, auch in aktuell schwierigen Zeiten. Unser Landeswettbewerb zeigt hervorragend die Vielfalt und Attraktivität der Dörfer in Nordrhein-Westfalen. Alle ausgezeichneten Dörfer belegen, wie lebenswert und vielfältig unsere ländlichen Räume sind.“

Die Ministerin weiter: „Der Wettbewerb ist nun über 60 Jahre alt und ein fester Bestandteil unserer Landeskultur geworden. Er bringt Leben in die Dörfer, aber vor allem lebt er von den Menschen in den Dörfern.“

Karl Werring, Präsident der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, sagte anlässlich der Siegerverkündigung, dass die Bewohnerinnen und Bewohner in den Dörfern ihre Einsatzfreude, ihre Eigeninitiative und ihre Ideenvielfalt im Wettbewerb unter Beweis gestellt hätten. „Auch der Schutz der Natur und Umwelt wird aufgegriffen und sehr eindrucksvoll in verschiedenen Dörfern bearbeitet. Beindruckt haben auch Dorfgemeinschaften, die nach verheerenden Zerstörungen durch die Flutkatastrophe gemeinsam und mit unermüdlichem Einsatz ihr Lebensumfeld wiederaufbauen und neu gestalten konnten.“

Während der Wettbewerb anfangs noch „Unser Dorf soll schöner werden“ hieß und Fassadengestaltung und Blumenschmuck im Vordergrund standen, geht es heute um die Zukunftsfähigkeit unserer Dörfer. Denn die Herausforderungen auf dem Land sind andere als im urbanen Raum. Fernab der Ballungsräume kämpfen viele Regionen mit zunehmenden Problemen bei der Infrastruktur und wachsenden Leerständen bei Wohn- und Gewerberaum. Die Folgen des Klimawandels, aber auch die Megatrends Digitalisierung und Mobilitätswende wirken sich auf die ländlichen Räume aus.

Durch den Landeswettbewerb werden Prozesse angestoßen und vorangetrieben, die diesen Herausforderungen begegnen. Durch die Teilnahme am Wettbewerb kann bürgerschaftliches Engagement aktiviert, gefestigt und sichtbar gemacht werden. Nicht zuletzt zielt der Wettbewerb auch darauf ab, beispielhafte Projekte aus den teilnehmenden Dörfern bekannt zu machen und andere Orte zur Nachahmung anzuregen. Alle Teilnehmer-Dörfer erhalten daher im Nachgang des Wettbewerbs umfassende Beratungsbriefe der Bewertungskommission, aus der sie die Bewertung und weitere Anregungen entnehmen können.

Vier Golddörfer erhielten die höchste Auszeichnung aufgrund herausragender Leistungen in allen Bewertungsbereichen und überzeugten die Jury durch eine umfassende und gelebte Gesamtkonzeption ihres Ortes. Zudem präsentierten sie innovative Einzelprojekte, die zur Zukunftssicherung des Dorfes beitragen.

So punktete Lütgeneder durch Projekte im Bereich Digitalisierung: In Kürze ist das ganze Dorf vollständig mit Glasfaser bis in die Häuser ausgestattet. Marbeck präsentierte ein innovatives Projekt zur Wärmerückgewinnung und die ökologisch durchdachte Gestaltung eines Neubaugebiets. Milchenbach plant die Realisierung eines Quartierspeichers für die Energieversorgung und legt viel Wert auf das Thema Biodiversität im Dorf. In Benroth liegt ein Schwerpunkt der Dorfgemeinschaft im Bereich der regenerativen Energien – das Dorf präsentierte der Jury das neu installierte kalte Nahwärmenetz.

Auch die Silber- und Bronzedörfer konnten die Landesbewertungskommission in einzelnen oder mehreren Bewertungsbereichen überzeugen und stachen durch unterschiedliche innovative Einzelprojekte hervor. Die ausgezeichneten Dörfer erhielten heute neben Ehrentafeln und Urkunden auch Geldpreise: jeweils 1500 Euro für die Golddörfer, 750 Euro für die Silberdörfer und je 500 Euro für die Bronzedörfer. Die Golddörfer werden zudem das Land Nordrhein-Westfalen im nächsten Jahr beim Bundeswettbewerb vertreten.

Neben den Medaillen des Landes wurden Sonderpreise von nordrhein-westfälischen Verbänden und Stiftungen vergeben, unter anderem für ökologische Maßnahmen, soziale und kulturelle Leistungen oder besondere gestalterische Details. So erhielt beispielsweise Schweinheim im Kreis Euskirchen einen Sonderpreis für seine Initiative, ein eigenes Hochwasserkonzept zu erstellen. Linden-Neusen in der Städteregion Aachen wurde mit einem Integrationspreis ausgezeichnet für die Idee und Umsetzung eines Sammelalbums zum 75-jährigen Bestehen des Sportvereins, für das die Kinder Bilder von Sportlern und sich selber sammeln. Grevenstein im Hochsauerlandkreis durfte ebenfalls einen Sonderpreis in Empfang nehmen für die Gründung und Pflege des Vikargartens: Mit seinen Hochbeeten und Obstanlagen dient er als Naschgarten und führt insbesondere Kinder an das Thema Garten heran.

Hintergrund:

Auf Kreisebene haben sich von 415 teilnehmenden Dörfern 32 für den 27. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ qualifiziert. Eine von der Landwirtschaftskammer und dem Ministerium einberufene Bewertungskommission hat alle Dörfer bereist und in verschiedenen Bereichen bewertet: 1. Ziel- und Konzeptentwicklung, wirtschaftliche Initiativen und Verbesserung der Infrastruktur; 2. Soziales und kulturelles Leben; 3. Wertschätzender Umgang mit Baukultur, Natur und Umwelt; 4. Gesamteindruck.

Die ausgezeichneten Dörfer des 27. Landeswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ sowie die Sonderpreise finden Sie unten.

Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter: www.dorfwettbewerb.de

Fotos der Veranstaltung finden Sie im Laufe des Tages unter: https://download.jonek-fotografie.de/index.php/s/CwEyKJcEm5kb4X2

 

Informationen zu den ausgezeichneten Dörfern/Ergebnisse des Landeswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ 2022

(in alphabetischer Reihenfolge) 

Goldplaketten

 

Benroth Gemeinde Nümbrecht Oberbergischer Kreis
Lütgeneder Stadt Borgentreich Kreis Höxter
Marbeck Stadt Borken Kreis Borken
Milchenbach Stadt Lennestadt Kreis Olpe

 

Silberplaketten

 

Arfeld Stadt Bad Berleburg Kreis Siegen-Wittgenstein
Billig Stadt Euskirchen Kreis Euskirchen
Buke Gemeinde Altenbeken Kreis Paderborn
Eicherscheid Gemeinde Simmerath Städteregion Aachen
Freilingen Gemeinde Blankenheim Kreis Euskirchen
Gey Gemeinde Hürtgenwald Kreis Düren
Kelz Gemeinde Vettweiß Kreis Düren
Kirchveischede Stadt Lennestadt Kreis Olpe
Linden-Neusen Stadt Würselen Städteregion Aachen
Niederhelden Stadt Attendorn Kreis Olpe
Oberbrügge-
Ehringhausen
Stadt Halver Märkischer Kreis
Oberveischede Stadt Olpe Kreis Olpe
Ottfingen Gemeinde Wenden Kreis Olpe
Referinghausen Stadt Medebach Hochsauerlandkreis
Robringhausen Gemeinde Anröchte Kreis Soest
Schweinheim Stadt Euskirchen Kreis Euskirchen
Veen Gemeinde Alpen Kreis Wesel
Weslarn Gemeinde Bad Sassendorf Kreis Soest

 

Bronzeplaketten

 

Berzbach Gemeinde Much Rhein-Sieg-Kreis
Dringenberg Stadt Bad Driburg Kreis Höxter
Godelheim Stadt Höxter Kreis Höxter
Grevenstein Stadt Meschede Hochsauerlandkreis
Horst Stadt Heinsberg Kreis Heinsberg
Hörste Stadt Lage Kreis Lippe
Oberodenthal Gemeinde Odenthal Rheinisch-Bergischer Kreis
Sabbenhausen Stadt Lüdge Kreis Lippe
Straberg Stadt Dormagen Rhein-Kreis Neuss
Stukenbrock-Senne Stadt
Schloß Holte-Stukenbrock
Kreis Gütersloh

  

Sonderpreise

 

NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege

 

für den Naturschutz

 

Oberodenthal Gemeinde Odenthal Rheinisch-Bergischer Kreis

Für die Pflege und Anlage von Streuobstwiesen und das Engagement der Jugend im Dorf zum Erhalt der Kulturlandschaft – u.a. „Jugend Forstet“.

 

Eicherscheid Gemeinde Simmerath Städteregion Aachen

Für die kontinuierliche Pflege und Erhaltung der Windschutzhecken, insbesondere durch die Jugend im Dorf.

 

Robringhausen Gemeinde Anröchte Kreis Soest

Für das Engagement der Dorfgemeinschaft zur Inwertsetzung des Naturschutzgebietes Sonnenbornbachtal/Teil des Vogelschutzgebietes Hellwegbörde, insbesondere durch die Anlage eines Vogellehrpfades, der Kinder anspricht und für die Natur sensibilisieren soll.

NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege

 

für die außerordentliche Leistung der Dorfgemeinschaft

nach der Flutkatastrophe 2021

 

Schweinheim Stadt Euskirchen Kreis Euskirchen

Für die außerordentliche Leistung der Dorfgemeinschaft nach der Flutkatastrophe 2021, die durch ihren außerordentlichen Zusammenhalt aktiv Lösungen für entstandene Fragen gefunden hat.

 

NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege

für die Heimat- und Kulturpflege

 

Berzbach Gemeinde Much Rhein-Sieg-Kreis

Für die Vermittlung des Themas Wasser an Kinder und Erwachsene im Rahmen des Technik- & Bauern-Museums sowie des Wasserpfades.

  

Kelz Gemeinde Vettweiß Kreis Düren

Für den Erhalt der alten Schmiede, einschließlich des ursprünglichen Inventars, und für die Kombination mit der neuen Nutzung einer kulturellen Begegnungsstätte.

 

Dringenberg Stadt Bad Driburg Kreis Höxter

Für die herausragende ehrenamtliche Leistung durch den Heimat- und Musikverein für deren qualifizierte Sanierung, Unterhaltung und Nutzung von Teilen der Burganlage unter Berücksichtigung der denkmalpflegerischen Vorgaben.

 

Refereringhausen Stadt Medebach Hochsauerlandkreis

Für die Idee und Umsetzung des Skulpturenparks (Open Mind Places) als Orte des offenen Gedankens, zum Innehalten, Nachdenken, Austausch und der damit verbundenen Vermittlung von Vergangenheit und Zukunft des Dorfes als Heimat (u.a. wurden alte Gegenstände in Beton gegossen).

NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege

 

für Inklusion

 

Freilingen Gemeinde Blankenheim Kreis Euskirchen

Für die aktive Einbindung eines Mannes mit starkem Handicap in die Dorfgemeinschaft, der die digitale Darstellung des Dorfes mit Außenwirkung und zur innerörtlichen Kommunikation textlich und gestalterisch verantwortet (Internetseite, Facebook, Rundschreiben).

 

Weslarn Gemeinde Bad Sassendorf Kreis Soest

Für den rollstuhlgerechten Zugang zu allen Veranstaltungsstätten und damit die Ermöglichung der Teilhabe und Einbindung von Personen im Rollstuhl in die Aktivitäten der Dorfgemeinschaft (z.B. bei den Schützen und sogar bei der Feuerwehr).

NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege

 

für Integration

 

Linden-Neusen Stadt Würselen Städteregion Aachen

Für die Idee und Umsetzung eines Sammelalbums zum 75-jährigen Jubiläum des Sportvereins. Für dieses Buch sammeln die Kinder Bilder von Sportlern und sich selber.

 

Niederhelden Stadt Attendorn Kreis Olpe

Für den Initiativkreis, der Geflüchtete seit 2015 über Paten aus der Dorfgemeinschaft kontinuierlich betreut und bei der Integration, auch in die Dorfgemeinschaft, zur Seite steht.

 

Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen

 

Linden-Neusen Stadt Würselen Städteregion Aachen

Für die Zusammenarbeit der Landwirtschaft mit der Dorfgemeinschaft und für die innovativen Projekte des Landwirts (z.B. Kombination Mais und Sonnenblumen) für den Umweltschutz.

 

Robringhausen Gemeinde Anröchte Kreis Soest

Die Landwirtschaft bringt sich ins Dorf ein und ist in die Dorfgemeinschaft integriert. (Bodenregeneration, CO2, Biogasanlage, Wärmenutzungskonzept mit Bürgern, Hühner).

 

Westfälisch-Lippischer Landwirtschaftsverband e.V.

 

Hörste Stadt Lage Kreis Lippe

Für das Engagement eines landwirtschaftlichen Betriebs im Ort als Teil der Dorfgemeinschaft. Gemeinsam mit der gesamten Bevölkerung werden Maßnahmen im Natur- und Umweltschutz umgesetzt, ebenfalls werden gemeinsam gesellschaftliche Veranstaltungen durchgeführt.

 

Rheinischer Landwirtschaftsverband e.V.

 

Veen Gemeinde Alpen Kreis Wesel

Für die Zusammenarbeit von Landwirtschaft und Dorfgemeinschaft. Auch unter der Einbindung der Landjugend werden Geräte und Hofanlagen für die Veranstaltungen der Dorfgemeinschaft eingesetzt.

 

Westfälisch-Lippischer Landjugendverband e.V.

 

Weslarn Gemeinde Bad Sassendorf Kreis Soest

Für die aktive Arbeit der Landjugend im Dorf und Einbindung in die Dorfgemeinschaft.

 

Westfälisch-Lippischer LandFrauenverband e.V.

 

Marbeck Stadt Borken Kreis Borken

Für das Engagement der LandFrauen, sich mit zahlreichen Aktivitäten in die Dorfgemeinschaft und das Dorfleben einzubringen und mitzugestalten. Die gilt besonders auch für die Beteiligung bei der Präsentation im Dorfwettbewerb.

 

Rheinischer LandFrauenverband e.V.

 

Freilingen Gemeinde Blankenheim Kreis Euskirchen

Für das Engagement der Frauen, die sich mit Kreativität in der Dorfgemeinschaft einbringen und Verantwortung übernehmen.

 

Landesverband Gartenbau Nordrhein-Westfalen e.V.

 

Berzbach Gemeinde Much Rhein-Sieg-Kreis

Für die vorbildliche Anlage eines Spielplatzes und langjährige Unterhaltung im naturnahen Raum.

 

Grevenstein Stadt Meschede Hochsauerlandkreis

Für den ehemaligen Vikargarten im öffentlichen Bereich, der von der Dorfgemeinschaft gegründet und gepflegt wird. Mit seinen Hochbeeten und Obstanlagen dient dieser als Naschgarten und führt insbesondere Kinder an das Thema Garten heran.

 

Baumschulverband Nordrhein-Westfalen im Bund deutscher Baumschulen e.V.

 

Schweinheim Stadt Euskirchen Kreis Euskirchen

Für den Erhalt der Blutpflaumenallee. Der Preis soll dazu dienen, die Allee in Richtung Ortskern zu erweitern.

 

Niederhelden Stadt Attendorn Kreis Olpe

Für die Wertschätzung heimischer Gehölze der Dorfgemeinschaft und der Umsetzung vielfältiger Anpflanzungen, z.B. von heimischen Hecken, Baumreihen und Obstgehölzen.

 

Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau NRW e.V.

 

Linden-Neusen Stadt Würselen Städteregion Aachen

Für den Erhalt und die Pflege der Grünflächen im Ort.

 

Buke Gemeinde Altenbeken Kreis Paderborn

Für die hochwertige ökologische und gestalterische Aufwertung der Fläche „Im Spring“ zu einem Bürgerpark mit hohem Freizeitwert für alle Generationen.

 

Sparkassenverband Westfalen-Lippe

 

Arfeld Stadt Bad Berleburg Kreis Siegen-Wittgenstein

Für die Nachnutzung einer Industriebrache durch die Dorfgemeinschaft. Im Zentrum des Dorfes wurden innovative Nutzungsformen geschaffen, die den Dorfmittelpunkt deutlich aufwerten.

 

Rheinischer Sparkassen- und Giroverband

 

Schweinheim Stadt Euskirchen Kreis Euskirchen

Für die Initiative, ein eigenes Hochwasserkonzept zu erstellen, sowie Retentionsflächen in Absprache und in planerischer Zusammenarbeit mit den unterliegenden Kommunen zu realisieren.

 

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Firmungen im Dekanat Vulkaneifel und im Pastoralen Raum Gerolstein-Adenau

Region/Vulkaneifel/Adenau/Trier – Etwa 340 Jugendliche werden im November im Dekanat Vulkaneifel und im Pastoralen Raum Gerolstein-Adenau das Sakrament der Firmung erhalten. Hier die Termine: Weihbischof Franz Josef Gebert firmt am Sonntag, 6. November um 10 Uhr in Lissendorf und um 15 Uhr in Stadtkyll; am Samstag, 19. November um 17 Uhr in Gillenfeld; am Sonntag, 20. November um 15.30 Uhr in Darscheid und am Freitag, 25. November um 18 Uhr in Hillesheim.

Weitere Termine mit Firmspender sind am Samstag, 12. November um 14 Uhr und um 17 Uhr in Kelberg (Jugendpfarrer Peter Zillgen); am Sonntag, 13. November um 15.30 Uhr in Gerolstein (Jugendpfarrer Peter Zillgen); am Freitag, 18. November um 18.30 Uhr in Üxheim (Dekan Dr. Rainer Justen); am Samstag, 19. November um 9.30 Uhr und um 11.30 Uhr in Daun (Dechant Klaus Kohnz) und um 10.30 Uhr in Adenau (Dekan Dr. Rainer Justen). (ih)

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Kreis Euskirchen ruft zur Teilnahme an der deutschlandweiten „28-Tage-Biotonnen-Challenge“ auf

Euskirchen – Auf Instagram und Facebook vom Biotonnen-Muffel zum Profi für die Bioabfall-Getrenntsammlung werden. Das ist das Ziel der deutschlandweiten 28-Tage-Biotonnen-Challenge, zu deren Teilnahme die Abfallberatung des Kreises Euskirchen gemeinsam mit mehr als 60 Städten und Landkreisen, dem Bundesumweltministerium, NABU und anderen Verbänden aufruft.

Ab 7. November motivieren amüsante und informative Posts Instagram- und Facebook-Nutzerinnen und Nutzer täglich, alle Bioabfälle in die Biotonne anstatt in den Restmüll zu sortieren. Bundesweit landen leider immer noch rund drei Millionen Tonnen Bioabfälle pro Jahr im Restmüll. Gewinner der Challenge werden deshalb in jedem Fall das Klima und die Umwelt werden. Denn Bioabfälle sind in privaten Haushalten die größte Abfallfraktion und ein wertvoller Rohstoff zur Herstellung von Kompost für unsere Äcker, Gärten und Blumentöpfe.

Wer an der #biotonnenchallenge der Aktion Biotonne Deutschland teilnehmen möchte, folgt dem Instagram-Kanal (https://www.instagram.com/aktion_biotonne_deutschland/ ) oder Facebook-Kanal Aktion Biotonne Deutschland | Facebook der Aktion Biotonne Deutschland.

Challenge-Teilnehmerinnen und Teilnehmer können dabei einen schicken Design-Vorsortierbehälter für Bioabfälle in der Küche gewinnen. Denn der Kreis Euskirchen möchte dieses Engagement für mehr Klima- und Ressourcenschutz belohnen und verlost deshalb 28 BiOTONis. Um an der Verlosung teilzunehmen, wird eine E-Mail mit einem Screenshot des eigenen Instagram- oder Facebook-Kanals mit Bezug zur Challenge an abfallberatung@kreis-euskirchen.de geschickt. Genaueres zu diesem Social-Media Gewinnspiel ist am 15.11.2022 im Instagram- und Facebook-Kanal des Kreises Euskirchen zu finden.

Wer keine Sozialen Medien nutzt, kann ebenfalls an der Challenge teilnehmen, denn die Posts werden auch auf der Website www.aktion-biotonne-deutschland.de veröffentlicht. Wer außerdem am Gewinnspiel teilnehmen möchte, schickt ganz einfach ab dem 15.11.2022 eine Mail an die abfallberatung@kreis-euskirchen.de und beantwortet folgende Frage: „Warum nehmen Sie an der Biotonnen Challenge teil?“ Die Teilnehmenden mit den kreativsten Antworten gewinnen einen BiOTONi.

Alle Informationen zu den Teilnahmebedingungen des Gewinnspiels im Kreis Euskirchen finden Sie ab 15.11.2022 unter: https://www.kreis-euskirchen.de/umwelt/abfall/aktion-biotonne-deutschland.php .

Bei Rückfragen können Sie sich gerne an Ihre Abfallberatung unter Tel.: 02251-15-530 oder per Mail unter abfallberatung@kreis-euskirchen.de wenden.