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Kölschrocker Stephan Brings und die Blutspende-Beauftragte des Kreisverbandes Euskirchen- „Blutspenden werden gebraucht“

Euskirchen/Hellenthal/Zingsheim– Jeden Tag braucht der Blutspendedienst West bis zu 3.500 Blutspenden, um die medizinische Grundversorgung in NRW, Rheinland-Pfalz und dem Saarland sicherstellen zu können. Deshalb ruft der Rotkreuz-Kreisverband Euskirchen im Dezember zur Blutspende auf. Dieses Mal in Euskirchen, Kall und Weilerswist.

Blut wird jeden Tag aufs Neue benötigt, um Patienten in Therapie und Notfallversorgung behandeln zu können. „Mit einer einzigen Blutspende kann bis zu drei kranken oder verletzten Menschen geholfen werden“, so Edeltraud Engelen, die Blutspende-Beauftragte des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen: „Blutspenden sind eine wichtige Hilfe, schwerstkranken Patienten eine Überlebenschance zu geben.“

An zwei Terminen haben Spender nun wieder die Möglichkeit, ihren wertvollen Lebenssaft zu spenden. In Hellenthal am Freitag, 9. Dezember, von 15 bis 19.30 Uhr in der Gemeinschaftshauptschule (Kalberbenden 14). In Nettershein-Zingsheim dann am Sonntag, 11. Dezember, von 8.30 bis 12.30 Uhr in der örtlichen Schule (Petrusstraße 5).

Deutschlandweit geht die Zahl der Blutspender zurück, so dass es große Probleme gibt, zu jeder Jahreszeit genügend Konserven über alle Blutgruppen bereithalten zu können. Rotkreuz-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker betont: „Auch wenn wir uns im Kreis Euskirchen auf unsere treuen Blutspender verlassen können und bei uns die Spenderzahlen derzeit noch stabil sind, gilt es einen möglichen Rückgang der Zahlen abzufedern.“

Vorab Termin reservieren

Aus diesem Grund – und auch weil Blutspender selbst besonders überzeugend sind – gibt es aktuell eine „Blutspender-werben-Blutspender“-Aktion: Wer jetzt eine Freundin oder einen Kollegen mitbringt, der die Blutspende zum ersten Mal ausprobiert, bekommt direkt auf dem Termin einen schicken Regenschirm geschenkt.

Der Blutspendedienst bittet alle Spender, sich vorab unter www.blutspende.jetzt einen Termin zu reservieren. So kann jeder ohne Wartezeit und unter den höchstmöglichen Sicherheits- und Hygienestandards spenden.

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Herzlich willkommen im Kreis Düren

Düren – Landrat Wolfgang Spelthahn hat den neuen Regierungspräsidenten der Bezirksregierung Köln, Dr. Thomas Wilk, in Düren empfangen. Gemeinsam mit den Bürgermeistern und der Bürgermeisterin im Kreisgebiet tauschten sie sich im neuen Welcome-Center im Bismarck Quartier in einer offenen Runde über Entwicklungen und Herausforderungen im Kreis aus.

Landrat Wolfgang Spelthahn (4. v. l. in der linken Reihe), die Bürgermeister, Vertreter der Kreisverwaltung und der neue Regierungspräsident der Bezirksregierung, Dr. Thomas Wilk 5. v.l. in der linken Reihe), tauschten sich bei dem Antrittsbesuch in offener Runde aus. Foto: Kreis Düren

„Herzlich willkommen im Kreis Düren. Wir freuen uns sehr auf die zukünftige Zusammenarbeit und wünschen Ihnen für die neue Position alles Gute“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Seit September steht Dr. Thomas Wilk an der Spitze der Bezirksregierung Köln. „Mein kommunales Herz schlägt weiterhin und mir ist der intensive Austausch und der gemeinsame Dialog sehr wichtig“, sagte er. Die Themen „Strukturwandel“ und „Unterbringung von Geflüchteten“ standen neben vielen weiteren Anliegen im Mittelpunkt der ehrlichen Gesprächsrunde, für die sich der Regierungspräsident viel Zeit nahm.

Linnichs Bürgermeisterin Marion Schunck-Zenker überreichte ihm zudem als Sprecherin der Bürgermeisterkonferenz die Ergebnisse einer Umfrage unter den Bürgermeistern. Die Umfrage zeigt, wie die bisherige Zusammenarbeit mit der Bezirksregierung bewertet wird und was sich die Bürgermeister für die Zukunft wünschen. Dr. Thomas Wilk sicherte zu, im kommenden Jahr bei einer Bürgermeisterkonferenz dabei zu sein und den Austausch fortzusetzen.

Ein besonderes Anliegen ist für ihn auch der Ausbau des Regierungsbezirks als Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort. Hier wird auch der Kreis Düren eine wichtige Rolle spielen, denn der Strukturwandel ist in vollem Gange und der Kreis Düren wird neue Wege gehen. Landrat Wolfgang Spelthahn baut in Zukunft auf den Energieträger Wasserstoff (H2). Der Kreis stellt schon bald eigenen grünen Wasserstoff her. Der hierzu benötigte Solarpark, der den Strom für die Wasserstoffherstellung liefern wird, steht bereits. Er ist der größte in NRW. Längst fahren im Kreis Düren die ersten fünf Wasserstoffbusse, die erste H2-Tankstelle ist bereits in Betrieb und bald werden auch auf den Schienen Wasserstoff-Züge unterwegs sein.

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Lotto-Kunstpreis zum Thema „Hoffnung“ von Lotto Rheinland-Pfalz verliehen

Region/Koblenz – Kulturministerin Katharina Binz ehrte die Preisträger in Koblenz –  „Hoffnung“ – so lautete das Motto des 18. Kunstpreises von Lotto Rheinland-Pfalz unter der Schirmherrschaft der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Für den Literaturwettbewerb wurden über 160 Einsendungen in Prosa und Lyrik eingereicht. Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden nun im Hotel „Fährhaus“ in Koblenz mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 15.000 Euro geehrt.

„Die eingereichten und prämierten Beiträge zeigen, dass wir ein hohes kreatives Potenzial in Rheinland-Pfalz haben. Ich gratuliere den Preisträgerinnen und Preisträgern sehr herzlich. Ich danke der Lotto Rheinland-Pfalz GmbH für die Unterstützung der kreativen Menschen und der Kulturlandschaft in Rheinland-Pfalz durch diesen Literaturwettbewerb“, lobte Kulturministerin Katharina Binz.

„Wir können uns mit Stolz auf die Fahnen schreiben, dass wir die rheinland-pfälzische Literaturszene mit diesem etablierten Kunstpreis einmal mehr herausgefordert und zu künstlerischen Höchstleistungen gebracht haben“, sagte Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner und betonte, dass die Förderung der Kultur, die Partnerschaft mit dem Sport und die Unterstützung sozialer Initiativen und von Umweltprojekten wichtige Säulen des Glücksspielunternehmens seien.

Der aktuelle Wettbewerb zum Thema „Hoffnung“ inspirierte in der Tat viele Literaten aus Rheinland-Pfalz zur Teilnahme: Über 160 Beiträge sprechen eine deutliche Sprache. „Es handelt sich um ein vielschichtiges Thema“, sagte der Juryvorsitzende, der Koblenzer Literaturprofessor Stefan Neuhaus, der zugleich betonte, dass die Jury bei der Auswahl der Texte neben dem literarischen Niveau auch auf thematische und stilistische Ausgewogenheit geachtet habe.

Die Themen-Bandbreite der eingesendeten Geschichten war groß: Die Flut im Ahrtal, der Krieg in der Ukraine oder die Corona-Pandemie sind nur drei der derzeit prägenden Themen, die in den zahlreichen Einsendungen verarbeitet wurden.

Um objektiv und unbeeinflusst durch Namen urteilen zu können, hatten den Jury-Mitgliedern Manuskripte ohne Verfassernamen vorgelegen. „Die Tatsache, dass es ein verdeckter Wettbewerb ist, dass nicht bereits veröffentlichte Werke bekannter Autoren ausgezeichnet werden, ist jedes Mal eine echte Heraus-forderung für die Jury“, fasste Neuhaus die Arbeit der Juroren zusammen – und ergänzte augenzwinkernd: „Über Geschmack lässt sich nicht streiten, über Literatur schon.“

Zur Jury gehörten neben Neuhaus auch die Koblenzer Kulturdezernentin Dr. Margit Theis-Scholz, die mehrfache Kunstpreis-Siegerin Bettina Hoffmann-Günster, die Pflanzenexpertin Heike Boomgaarden, der Organisator des Eifel-Literatur-Festivals, Dr. Josef Zierden, sowie Dieter Noppenberger, der langjährige ehemalige Vorsitzende der Lotto-Gesellschafterversammlung.

Den ersten Preis in Höhe von 5.000 Euro erhielt Heidi Moor-Blank aus Lustadt. Ihr Beitrag „Strichcode“ fasst die zwischen Hoffnung und „positiver“ Realität lavierenden Gedanken während der Auswertung eines Corona-Tests zusammen.

Der zweite Preis (3.500 Euro) ging an Monika-Katharina Boess aus Mörsfeld für ihre Geschichte Fern – so fern…“, die in der Mitte des 19. Jahrhunderts spielt und die Hoffnungen einer am Rande der Gesellschaft stehenden jungen Frau beschreibt.

Den dritten Preis (2.500 Euro) gewann Gerhard Engbarth aus Bad Sobernheim für sein Gedicht „Die Hoffnung“, in dem er sich dem Thema humorvoll und auf sprachspielerische Weise nähert.

Platz vier und 1.000 Euro gingen an Monika Winterling aus Mainz für ihr Gedicht „Kompass“.
Weitere Preise im Wert von je 500 Euro gingen an Michael Eisenkopf aus Lahnstein, Dr. Thomas Mayr aus Kirchheimbolanden, Regina Spranger aus Herxheim, Annette Spratte aus Altenkirchen, Werner Stadtfeld aus Manderscheid und Melanie Winter aus Neustadt/Wied.

Die Preisträgergeschichten sowie 19 weitere Beiträge sind in einer Anthologie festgehalten, die ein unterhaltsames Dokument des Kunstpreises darstellt. Die Exemplare gibt Lotto Rheinland-Pfalz unentgeltlich an Partner des Unternehmens und gemeinnützige Institutionen weiter.

Mit der Vergabe des Kunstpreises leistet Lotto Rheinland-Pfalz in diesem Jahr schon zum 18. Mal einen Beitrag zur Förderung der Kunst in Rheinland-Pfalz und bietet Nachwuchskünstlerinnen und -künstlern eine Chance, sich einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren. Den Kunstpreis gibt es seit 1989.

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Verkaufsoffener Sonntag am 1. Advent in Mayen

Mayen – Zu einem gemütlichen Shoppingtag am 1. Advent laden die attraktiven Geschäfte in Mayen ein. Zusätzlich zum Adventmarkt auf der Genovevaburg und dem Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz stehen die Türen der Läden am 27. November für alle von 13 – 18 Uhr offen.

Der verkaufsoffene Adventsonntag bietet so die Gelegenheit den Besuch der Märkte mit einem Einkaufsbummel durch Geschäfte zu verbinden. Von Bekleidung und Schuhen für die ganze Familie, bis hin zu Schmuck, Accessoires, Parfüm, Büchern und vielem mehr bleibt kaum ein Wunsch offen.

Und natürlich bietet der verkaufsoffene Sonntag die Möglichkeit an einem freien Tag in aller Ruhe nach Weihnachtsgeschenken für die Lieben zu suchen.

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Kita Schlossmäuse ist ein „Haus der kleinen Forscher“

Düren – Die Kita Schlossmäuse in Langerwehe erhält das Zertifikat „Haus der kleinen Forscher“. Die kleinen Wissenschaftler erforschen vor allem Farben, weshalb sie sich diese Auszeichnung mit dem Titel verdient haben. Träger der Kita ist die Kindertagesbetreuung Kreismäuse AöR , eine Einrichtung des Kreises Düren.

Der jüngst errichtete Neubau der Kita Schlossmäuse, den das Team rund um Leiterin Claudia Mürkens im September 2021 bezogen hat, steht ganz im Zeichen von Forschen. Im neuen Forscherraum, welcher mit einem Leuchttisch, einer großen Experimentierwanne, einem Spiegeltisch und weiterem professionellen Equipment ausgestattet ist, können die Kinder an wöchentlichen Forschertagen spielerisch Neues erlernen und Alltagsphänomene aus ihrer Lebenswelt prüfen. „Die Auszeichnung unterstreicht noch einmal die sehr hohe Qualität der Kitas im Kreis Düren. Ich gratuliere zu dem Erfolg“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

Auch in den Gruppenräumen laden Experimentierecken die kleinen Forscher- und Forscherinnen ein, bestimmten Themen auszuprobieren, selbstständig nachzugehen und Erfahrungen zu festigen – das alles natürlich immer begleitet von viel Freude. Das Zertifikat „Haus der kleinen Forscher“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Die Zertifizierung ist ein bekanntes wissenschaftlich fundiertes und für Einrichtungen kostenfreies Verfahren zur Erfassung und Steigerung der pädagogischen Qualität.

Durch das Forschen wird die Welt für Kinder begreifbar gemacht und es stärkt ihre Selbstwirksamkeit. Durch das Engagement des pädagogischen Teams, das während der Pandemie entsprechende Onlinefortbildungen der Stiftung Haus der kleinen Forscher belegt hat, konnte das spannende Projekt zum Thema Farben initiiert werden. „Welche Farben gibt es und wo können wir sie entdecken?“ „Was hat Licht mit den Farben zu tun?“ und „Was passiert, wenn wir Farben mischen?“ waren die Kernfragen, zu denen faszinierende Experimente und Entdeckungen gemacht wurden.

Übrigens: Die Kreismäuse suchen immer wieder Verstärkung im Team. Alle Stellenausschreibungen gibt es unter:  www.kita-kreis-dueren.de

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Grünenthal spendet Pflanzung junger Bäume in der Stolberger Innenstadt

Stolberg – Der erste Baum ist gepflanzt: Gemeinsam haben Robert Sunjic, Geschäftsleiter Deutschland der Grünenthal GmbH, und Peter Jussen, stellvertretender Bürgermeister der Kupferstadt Stolberg, vor der Stadthalle auf dem Olof-Palme-Friedensplatz in Stolberg eine Rotblühende Kastanie in den Boden eingebracht.

Grünenthal unterstützt die Stadt in diesem Jahr mit 5000 Euro im Rahmen seiner globalen Aufforstungsinitiative #TreesForOurPlanet bei der Pflanzung von insgesamt sieben Bäumen an Standorten, die durch die Flut im Juli 2021 zerstört wurden.

Weitere Pflanzungen sind am Jordanplatz und in einem Beet gegenüber dem Gesundheitszentrum Kleis geplant. Es ist die zweite Pflanzungsaktion von Grünenthal Deutschland in diesem Jahr. Ende Oktober hatten Grünenthal-Mitarbeitende in einer Teamaktion mit der Pflanzung von 4000 jungen Setzlingen auf dem Gebiet der Stadt Schleiden begonnen.

„Mit der Pflanzung hier in Stolberg möchte Grünenthal nicht nur zum Umweltschutz, sondern auch zur Neugestaltung der Innenstadt nach der Flutkatastrophe beitragen“, sagt Grünenthals Deutschlandchef Robert Sunjic. „Als in Stolberg gegründetes Unternehmen liegt uns der Wiederaufbau der Stadt sehr am Herzen, und wir unterstützen ihn mit Spenden und Hilfsaktionen. Das werden wir auch in Zukunft tun.“

Im Juli 2021 hatte Grünenthal die Stadt Stolberg mit einer Soforthilfe in Höhe von 200.000 Euro unterstützt. Grünenthals Standort in Stolberg war selbst stark von der Flutkatastrophe betroffen und wird seitdem umfangreich saniert. Der Wiedereinzug der deutschen Vertriebseinheit des Unternehmens in den historischen Kupferhof in der Steinfeldstraße ist Anfang 2023 geplant.

„Die Stadt Stolberg bedankt sich bei Grünenthal nicht nur für das Sponsoring bei dieser Pflanzaktion, sondern auch für die großzügigen Spenden direkt nach der Flutkatastrophe. Auch erfolgreiche Veranstaltungen wie Stadtfest und die Präsentation des Stolberger Adventskalenders auf dem Kaiserplatz können, auch Dank ihrer Unterstützung, jährlich stattfinden“, sagt Stolbergs stellvertretender Bürgermeister Peter Jussen. „Für uns als Stadt ist es gerade in diesen herausfordernden Zeiten nach der Flutkatastrophe wichtig, in der lokalen Wirtschaft starke Partner zu haben, die an der Neugestaltung Stolbergs interessiert sind.“

Über Grünenthal

Grünenthal ist ein weltweit führendes Unternehmen in der Behandlung von Schmerzen und verwandten Erkrankungen. Als forschendes Pharmaunternehmen verfügen wir über eine langjährige Erfahrung in innovativer Schmerztherapie und der Entwicklung modernster Technologien für Patienten weltweit. Mit Innovationen wollen wir das Leben von Patienten verbessern. Wir setzen uns mit aller Kraft für unsere Vision von einer Welt ohne Schmerzen ein. Grünenthal hat seine Konzernzentrale in Aachen und ist mit Gesellschaften in 28 Ländern in Europa, Lateinamerika und den Vereinigten Staaten vertreten. Unsere Produkte sind in mehr als 100 Ländern erhältlich. Im Jahr 2021 beschäftigte Grünenthal rund 4.500 Mitarbeitende und erzielte einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro.

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Steuerungsgruppe Fair Trade in der Verbands-Gemeinde Gerolstein hat sich erneut zertifiziert

Gerolstein – Ein „faires“ Jahr in der VG Gerolstein neigt sich dem Ende zu. Mit viel ehrenamtlichem Engagement hat die Steuerungsgruppe wieder viele faire Projekte realisiert: Im Mai boten die Mitglieder*innen fair gehandelt Rosen in den Bürgerbüros in Gerolstein, Hillesheim und Jünkerath an. Fortsetzung fand die Flower-Power-Aktion „Sag‘s mit fairen Rosen“ am verkaufsoffenen Sonntag in Gerolstein: Kinder vom Haus der Jugend aus Gerolstein verteilten an diesem Tag „faire“ Rosen in der Innenstadt.

Im Juni initiierte die Gruppe den Antrag auf erneute Zertifizierung als „Faire Verbandsgemeinde Gerolstein“. Beim Landesweiten Ehrenamtstag in Gerolstein Ende August war die „Faire Verbandsgemeinde Gerolstein“ mit einem eigenen Stand vertreten. Neben vielen Besuchern aus dem Umland informierte sich auch Ministerpräsidentin Malu Dreyer über die Arbeit der Fair Trade-VG.

Beim Fairen Markt in Hillesheim im Oktober luden die Mitglieder zu einer Tasse fair gehandeltem Kaffee ein. Mit vielseitigen Beiträgen dabei waren auch der Kindergarten Kunterbunt und die Integrative Kindertagesstätte, die Grundschule und die Augustiner-Realschule plus aus Hillesheim. Die Berufsbildende Schule Gerolstein hatte zu köstlich-fairen Smothies eingeladen. Der Weltladen Daun war mit einer Auswahl seiner Waren vertreten.

Auch die Pfarreiengemeinschaft Hillesheimer Land hat die Veranstaltung unterstützt: Nach dem Weggang von Pfarrer Paul darf die Steuerungsgruppe weiterhin das Pfarrheim nutzen. Danke sagt die Steuerungsgruppe auch für die unentgeltliche Nutzung des Zeltes und an die Helfer, die es aufgebaut haben. Viele Marktbesucher*innen förderten die Fair Trade-Initiative der VG durch Spenden. Vom Erlös erhielten die Kinder und Jugendlichen vom Haus der Jugend und der Berufsbildenden Schule Gerolstein faire Schokolade aus dem Weltladen.

Im Oktober erreichte die Gruppe zudem die positive Nachricht, dass sich das Team dank seines Engagements für weitere zwei Jahre als “Faire VG Gerolstein“ zertifiziert hat. „Die Freude darüber ist bei allen Mitglieder*innen und der Verbandsgemeinde groß“, so Bürgermeister Hans Peter Böffgen. Die Steuerungsgruppe dankt all ihren Mitstreitern und Helfern: „Alle Aktionen könnten wir ohne die Unterstützung der vielen Ehrenamtlichen und der VG nicht durchführen“, so die Vorsitzende Rita Gith-Hillesheim.

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Eifelverein und Kulturpolitik im Dritten Reich – Tagung im Eifelmuseum in Mayen

Düren/Mayen – Bericht zum Forschungskolloquium jetzt in der Zeitschrift Die EIFEL veröffentlicht. Wie bei allen deutschen Institutionen, Behörden und Personengruppen stellt sich auch beim Eifelverein die Frage nach seinem Verhältnis zum NS-Regime. In Kooperation mit dem LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte und mit Unterstützung der Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft wurde im Eifelmuseum in Mayen eine Tagung zu diesem Thema veranstaltet.

Fünf Experten und eine Expertin trugen die Ergebnisse ihrer aufwendigen Archiv- und Quellenstudien vor. Im Mittelpunkt stand die Person von Karl Kaufmann, der von 1904 bis 1938, also über 34 Jahre hinweg, dem Eifelverein vorstand. Er war bereits vor 1933 eine legendäre Gestalt, ein Symbol der guten alten Zeit. Als konservativer preußischer Landrat stand er auch dem neuen Regime loyal gegenüber. Dieses beließ ihn, auch wenn er nicht in die NSDAP eintrat, auf seinem Posten.

1933 wurde der Eifelverein gleichgeschaltet, bekannte sich fortan zum Dritten Reich und öffnete seine Publikationen der NS-Propaganda. Man erkennt seine Bemühungen, sich anzupassen, um gewisse Freiräume zu erhalten und von den Zuwendungen des NS-Regimes zu profitieren. Dazu gehört auch die Schenkung der Genovevaburg in Mayen durch den Provinzialverband, in dem sich heute noch das Eifelmuseum befindet. Eine Zusammenfassung der umfangreichen Recherchen ist im aktuellen Heft der Zeitschrift DIE EIFEL erschienen. Die Vorträge des Kolloquiums werden im Frühjahr 2023 in dem Portal „Rheinische Geschichte“ digital publiziert.

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Jülich im Advent – Bummel zwischen Hexenturm und Zitadelle

Jülich – Alljährlich zum 1. Dezember öffnet sich die erste Tür des Adventskalenders. In Jülich startet mit diesem Tag wieder die Aktion „Jülich im Advent 2022“ – mit vielen Aktionen und Attraktionen zwischen Hexenturm und Zitadelle. Seinen Höhepunkt findet „Jülich im Advent“ rund um das dritte Adventswochenende vom 9. bis 11. Dezember zum verkaufsoffenem Sonntag der Werbegemeinschaft.

Ein absoluter Hingucker wird natürlich im wahrsten Sinne des Wortes wieder der beleuchtete Adventskalender in den Fenstern des Alten Rathauses mit Bildern, die von Jülicher Kindergärten gestaltet wurden. Die Fassade wird jeden Tag – verteilt auf drei Etagen – um ein beleuchtetes Fenster mehr erstrahlen.

Traditionell werden in jedem Jahr neue Souvenirs entwickelt. Erstmals dabei sind in diesem Jahr die Jülicher Trinkhalme mit „Skyline“ – nachhaltig aus Bambus oder Edelstahl produziert.  Alle Trinkhalme sind wiederverwendbar und für Heiß- und Kaltgetränke geeignet und spülmaschinengeeignet. Passend dazu gibt einen Untersetzer aus Kunstleder mit integriertem Flaschenöffner aus. Wer sein Heiß- oder Kaltgetränk stilvoll abstellen möchte, kann das auf diesem Untersetzer – verziert mit der Jülicher „Skyline“ – ganz praktisch tun – und der Flaschenöffner ist so immer griffbereit dabei. Neu entwickelt wurde auch eine weitere Jülicher Christbaumkugel. Goldfarben ziert diese eine rote Skyline der Herzogstadt mit vielen markanten Sehenswürdigkeiten, die nun nicht nur Jülicher Weihnachtsbäume schmücken können. Sie ergänz die bereits in den Vorjahren herausgegebenen roten, blauen und champagnerfarbenen Exemplare. Eine besondere Aktion ist wieder der Jülicher Monatskalender mit 13 Motiven von Uwe Cormann, der mit seinen Federzeichnungen nach zeitgenössischen Postkarten und Fotografien eine romantisch visuelle Zeitreise durch Jülich nach der Zerstörung im Jahr 1944 ermöglicht.

Großer Beliebtheit erfreut sich traditionell auch die Jülicher Schneekugel. Diese ist zwar rechteckig, aber als Motiv zeigt sie immerhin die rote Jülicher Christbaumkugel mit der goldenen Jülicher „Skyline“, vor der es glitzert und schneit, wenn die „Kugel“ gedreht wird. Passend dazu gibt es das gläserne Windlicht, das mit Teelichtern oder Kerzen bestückt die „Skyline“ erstrahlen lässt.

Ebenfalls wieder dabei sind „süße Grüße aus Jülich“, die als Schokoladen in verschiedenen Variationen dank der mittlerweile traditionellen Unterstützung der Firma Smurfit Kappa produziert werden konnten und als kleines Präsent zur Weihnachtszeit ebenso geeignet sind wie die Plätzchenausstecher mit Umrissen der Jülicher Sehenswürdigkeiten wie Hexenturm oder Zitadelle. Exemplare des streng limitierten nachhaltigen Schokoladenadventskalenders sind bis Anfang Dezember erhältlich – das diesjährige Exemplar ziert die goldene Christbaumkugel. Pate stand hier die Jülicher Zuckerfabrik Pfeifer & Langen.

Natürlich wurden vom Amt für Stadtmarketing auch neue Artikel entwickelt, die nicht nur als Weihnachtsgeschenk, sondern das ganze Jahr Freude und Nutzen bringen: die Jülicher Porzellan-Tasse, die Powerbank und ein USB-Stick im Scheckkartenformat – alle verziert mit der Jülicher „Skyline“. Pünktlich zum Advent nachbestellt wurden die Renner des Vorjahres vom Puzzle über Kühlschrankmagnete mit Motiven aus Jülich und Frühstücksbrettchen mit dem Stadtplan.

Erhältlich sind alle bewährten und neuen Souvenirs natürlich auch auf dem Jülicher Weihnachtsmarkt, auf dem die Stadt Jülich wieder mit einer eigenen Weihnachtshütte vertreten ist. Wer anderen eine besondere Freude machen möchte, kann dort auch eines der bereits bewährten Souvenirs der Stadt Jülich kaufen: Pins und Anstecknadeln mit Wappen und Logo der Stadt. Plätzchenausstecher, Ausmalbücher mit Jülicher Stadtansichten, Postkartensets mit Comic-Zeichnungen Jülicher Attraktionen, Aufkleber mit der Jülicher Skyline, Brillenputztücher, Taschen und Mousepads mit Stadtplan und vieles mehr. Dort sind zudem täglich wechselnd viele städtische Einrichtungen, Vereine und Institutionen vertreten, um sich den Bürgern und Besuchern der Stadt zu präsentieren. Auch die Dauerkarten-Gutscheine für den Brückenkopf-Park, die traditionell am Stand der Stadt Jülich auf dem Weihnachtsmarkt verkauft werden, können auf diesem Weg erworben werden.

Wie in den Vorjahren haben die Stadtwerke Jülich das Sponsoring für den sportlichen Höhepunkt des Adventsprogramms gesorgt. Auch in diesem Jahr wird es das bewährte Eisstockschießen geben – auf zwei Bahnen unter einem bedachten Zelt – und das kostenfrei für alle Bürgerinnen und Bürger. Möglich ist eine Reservierung für jeweils etwa eine halbe Stunde Spielzeit pro Team unter 02461-63418 oder stadtmarketing@juelich.de. Ausgetragen wird bereits traditionell eine Stadtmeisterschaft am Sonntag, 11. Dezember, um 15 Uhr, zu der sich Mannschaften mit drei Personen bis zum 8. Dezember beim Stadtmarketing anmelden können.

Auf dem Kirchplatz wird es am Aktionswochenende ein musikalisches Rahmenprogramm mit Chören und Musikern auf einer Bühne im Schatten der beleuchteten Bäume an der Propsteikirche geben. Die Stadtentwicklungsgesellschaft SEG hat die Finanzierung übernommen und somit ein abwechslungsreiches Programm gleich über drei Tage ermöglicht. Mit dabei sind in diesem Jahr unter anderem die „Satin Dolls“, die „Web-Band“, „What else“„Jazz4Christmas“, „Summer of Love“ mit einem Weihnachtsprogramm,  die A-Capella-Gruppe „VoiceC“ und die erfolgreiche Mädchenband „Colör“ aus Köln, Jolina Carl und die niederländische Jazzband „Muckefuck“, die alle für schmissige und adventliche Klänge sorgen werden.

Selber fotografieren kann man sich dank der Unterstützung des Medienhauses Aachen auf dem Kirchplatz vor einer „Knipskiste“, die an allen drei Veranstaltungstagen vor einer winterlichen Kulisse selbst ausgelöste schöne Schnappschüsse zum Mitnehmen liefert.

In diesem Jahr wieder mit dabei bei „Jülich im Advent“ ist der Jülicher Kunstverein. Im Hexenturm zeigen insgesamt 16 Jülicher Kunstschaffende einen Querschnitt ihres Schaffens und bieten erstmals in einer Jahresgabenausstellung kleine Arbeiten zu günstigen Preisen. Die Ausstellung wird am Samstag, 10. Dezember um 11.00 Uhr eröffnet. Unter dem Dach des Hexenturms werden Arbeiten von insgesamt 16 Kunstschaffenden zu sehen sein.

Eine Weihnachtsrallye ermöglicht einen Bummel vom Hexenturm über den Kirchplatz bis zum Weihnachtsmarkt bis zum Kirchplatz. Unterwegs gilt es, Fragen zu beantworten und Stempel zu sammeln, um einen der vielen attraktiven Preise von der Dauereintrittskarte des Parks über Einkaufsgutscheine der Werbegemeinschaft bis zu Souvenirs der Stadt zu gewinnen.

Ein Pferd mit einem beleuchteten Schlitten und dem Nikolaus mit Geschenken ist am Sonntag unterwegs – die Sparkasse Düren hat das Sponsoring übernommen sowohl für die Kutsche als auch den Inhalt des reichlich gefüllten Gabensackes. Zu anderen Zeiten ist der Nikolaus ebenfalls zu Fuß unterwegs für eine Foto-Aktion, bei der sich Kinder und auch Erwachsene rund um den Markt- und Kirchplatz mit ihm von einem durch die Stadt spazierenden Fotografen ablichten lassen können. Druckstation ist ein Infostand direkt neben den Eisstockbahnen auf dem Kirchplatz, in der die Stadt Jülich an dem Aktionswochenende mit Souvenirs und Informationen vertreten ist.

Das umfassende vollständige Programm wird in einem Flyer veröffentlicht, der in handlichem Format übersichtlich eine räumliche und zeitliche Orientierung bietet. Voll entfaltet ist er zudem wunderbar geeignet, als Plakat präsentiert und verteilt zu werden. Er wird in Jülicher Geschäften ebenso aushängen und ausliegen wie in kulturellen und städtischen Einrichtungen und natürlich auch auf der städtischen Homepage einsehbar sein.

Wiederholt wird in diesem Jahr auch die in den vergangenen zwei Jahren erfolgreich durchgeführte besondere Aktion: Die Stadt Jülich hat (nicht nur) weihnachtliche Souvenirs in einen virtuellen Adventskalender gepackt und wird ab dem 1. Dezember jeden Tag ein oder mehrere Souvenirs verlosen. Unter www.juelich.de/advent ist der Adventskalender mit all seinen Preisen hinter den Türchen abgebildet. Die Gewinner werden unter den jeweils an dem  entsprechenden Tag eingegangenen Emails an adventskalender@juelich.de ausgelost – nicht nur für Jülicher eine überraschende Aktion zur Adventszeit.

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Weihnachtsflair in Aachen – Tannenbäume für die Stadtbezirke

Aachen – 31 Tannenbäume haben die Gärtnerinnen und Gärtner des Aachener Stadtbetriebs in den vergangenen Tagen in der Stadt aufgestellt. Mit LKW, Tieflader und Radlader werden sie in die richtige Position gebracht. Geschmückt werden sie unterschiedlich – mal mit selbstgebasteltem Schmuck, mal mit Lichterketten.

Geübt steuert Ralf Heidler den Radlader am Montagmorgen, dem 21. November über die Pflastersteine am Abteitor in Burtscheid. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus der Stadtgärtnerei des Aachener Stadtbetriebs stellt er an dem historischen Ort den Weihnachtsbaum auf. Seit rund 20 Jahren macht er das nun schon. „Es ist für mich der Auftakt der Weihnachtszeit“, sagt er.

Rund acht Meter misst die Nordmanntanne, die zentimeterweise in die richtige Position gerückt wird: Ein Stück nach links, noch etwas nach vorne, bis der Baum gerade steht und sicher verkeilt werden kann – ein Unterfangen, „wie quasi wie bei jeder Familie an Weihnachten“, sagen die Gärtner*innen und lachen. Die Abwechslung in ihrem Beruf macht für sie den Reiz ihres Alltags aus.

Mit dem Ladekrank aufgestellt

31 Weihnachtsbäume sind in der vergangenen Woche zur Stadtgärtnerei geliefert worden: Die bio-zertifizierten Bäume aus dem Sauerland sind zwischen zwei und acht Metern hoch und für unterschiedliche Bereiche der Stadt vorgesehen: Die kleineren Tannenbäume werden in Verwaltungsgebäuden und Museen aufgestellt, die zwischen sechs und acht Meter hohen Weihnachtsbäume schmücken in den kommenden Wochen Markt- und Vorplätze der Bezirksverwaltungen. Aufgestellt wurden die zehn Bäume in den Bezirken von den Bezirkskolonnen. „Wegen der Länge der Bäume werden sie mit LKW und Tieflader transportiert und vor Ort mit dem Ladekran aufgestellt“, erläutert Michael Blankenheim, Bezirksrevierleiter Aachen-Ost des Aachener Stadtbetriebs. Teilweise werden sie im Anschluss noch geschmückt – beispielsweise mit selbstgebasteltem Schmuck von Kita-Kindern wie etwa am Bezirksamt Eilendorf.

Dort, wo es seitens der Bezirksvertretungen gewünscht ist, werden Lichterketten in den Bäumen befestigt. Andreas Kotthäuser von der Baumkolonne des Aachener Stadtbetriebs übernimmt diese Aufgabe seit 1992 – Jubiläum also in diesem Jahr. Stück für Stück arbeitet er sich mit dem Hubwagen an den Nordmanntannen entlang. Die LED-Ketten befestigt er mit Kabelbindern. Tiefer als zweieinhalb Meter über den Boden geht er allerdings nicht. „Es passiert leider immer wieder, dass Ketten heruntergerissen oder Lampen kaputt gemacht werden“, sagt Kotthäuser.

Auch den „Wunschzettel-Weihnachtsbaum“ für das Rathausfoyer, der etwa fünfeinhalb Meter hoch ist, stellendie Gärtnerinnen und Gärtner aus der Stadtgärtnerei auf. An ihm hängen dann später die Wunschzettel von Kindern und Jugendlichen, die in verschiedenen Aachener Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe betreut werden.