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Der Weihnachtstruck kommt am heutigen Samstag 17. Dezember nach Wittlich

Wittlich – Nachdem letztes Jahr die Aktion des bunt geschmückten Weihnachtstrucks Kinderaugen im Ahrtal zum Leuchten brachte, kommt André Hommen dieses Jahr zu den Wittlicher Weihnachtstagen an den Platz an der Lieser.

Am heutigen Samstag, den 17. Dezember um 16.30 Uhr wird der Weihnachtsmann aus einem weihnachtlich dekorierten Weihnachtstruck Tüten an die Kinder verteilen. Zudem gibt es eine Versteigerung für einen guten sozialen Zweck.

Dieser Programmpunkt der Wittlicher Weihnachtstage wird unterstützt von Globus Wittlich und Justen Transporte.

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Baustart für Stromleitung zwischen Wittlich und Bitburg

Wittlich/Dortmund – Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion hat die Aufgabe, das Stromnetz fit für eine klimaneutrale Zukunft zu machen. Er beginnt daher in Kürze mit vorbereitenden Maßnahmen für den Bau einer Höchstspannungsfreileitung zwischen den Umspannanlagen Wengerohr bei Wittlich und Niederstedem bei Bitburg. Der Leitungsneubau startet voraussichtlich im Juni 2023.

Auf den insgesamt 45 Kilometern werden im ersten Schritt sogenannte Wegebeprobungen durchgeführt. Dabei werden an einzelnen Stellen der geplanten Baustraßen Proben aus dem Erdreich entnommen und analysiert.

Nach Untersuchung der Proben startet Amprion ab Mitte Februar 2023 mit den eigentlichen Wegebauarbeiten. Vorrangig wird Mineralschotter eingebracht und verdichtet, um die Schwerlastfähigkeit der Wege herzustellen, die später unter anderem für die Anlieferung der Baumaterialien benötigt werden. Pro Zuwegung rechnet Amprion dafür je nach Weglänge und Aufwand in der Regel mit ein bis drei Wochen.

Ab Juni 2023 erneuert und verstärkt das Unternehmen dann die Höchstspannungsfreileitung. Dabei werden insgesamt 124 Masten neu gebaut und 128 demontiert. Amprion und die von dem Übertragungsnetzbetreiber beauftragten Firmen informieren die betroffenen Eigentümer*innen und Bewirtschafter*innen rechtzeitig vor Beginn der einzelnen Maßnahmen.

Das Netzausbauvorhaben

Die Maßnahmen sind Teil des Leitungsbauvorhabens Metternich – Niederstedem, welches im Bundesbedarfsplangesetz als Nummer 15 verankert ist. Ziel ist es, die Spannung auf der etwa 105 Kilometer langen Leitungsverbindung von 220 Kilovolt (kV) auf 380 kV zu erhöhen. Die Ost-West-Verbindung verläuft vom Koblenzer Raum quer durch die Eifel bis in den Kreis Bitburg – und ist bereits heute oft stark ausgelastet. Durch die Spannungserhöhung steigt auch die Übertragungskapazität der Freileitung. So wird die Versorgungssicherheit in der Region gestärkt.

Genehmigung für den Abschnitt Wengerohr – Niederstedem

Am 30. Juni 2022 hat Amprion den Planfeststellungsbeschluss der zuständigen Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord für den Abschnitt zwischen den Umspannanlagen Wengerohr und Niederstedem erhalten. Dieser ist einer von insgesamt drei Genehmigungsabschnitten des Netzausbauprojekts Metternich – Niederstedem. Der erste Trassenabschnitt vom Punkt Metternich bis zum Verteilpunkt Pillig in der Verbandsgemeinde Maifeld ist bereits fertiggestellt.

Nächste Schritte im Abschnitt Pillig – Wengerohr

Zwischen Pillig in der Verbandsgemeinde Maifeld und der Umspannanlage Wengerohr arbeitet Amprion bereits seit Mai 2022 an den Zuwegungen. Ab voraussichtlich Februar 2023 beginnen die Mastarbeiten. Auf dem 47 Kilometer langen Abschnitt werden 135 Masten neu gebaut und 189 demontiert. Den Planfeststellungsbeschluss hatte die Struktur- und Genehmigungsdirektion im September 2021 ausgestellt.

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Deutsche Post eröffnet neue Filiale in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Freude auch bei Bürgermeister Guido Orthen – Partner, Politik und Post ziehen an einem Strang. Die Deutsche Post hat eine neue Filiale in Bad Neuenahr im Geschäft von Alexander Schmidt, „Postfiliale Schmidt“, in Bad Neuenahr-Ahrweiler an der Kreuzstraße 8a eröffnet. Damit sind der Kundenservice und der Standort sichergestellt. Nach der Flutkatastrophe war die Deutsche Post mit einer eigenbetriebenen Filiale in der bis Ende August bestehenden Zeltstadt präsent.

Die Stadt gratulierte zur Eröffnung der neuen Post-Partner-Filiale in Bad Neuenahr: Das Bild zeigt (von rechts nach links) Bürgermeister Guido Orthen, Alexander und Anne Schmidt, Peter Mayer, Regionaler Politikbeauftragter der Deutschen Post, und Alexander Burchert, Vertriebsmanager der Deutschen Post. Foto: Schuhmachers / Deutsche Post DHL Group

Alexander Schmidt freut sich über die Zusammenarbeit mit der Deutschen Post: „Wir sind froh, dass wir unseren Kunden postalische Dienstleistungen anbieten können, und hoffen natürlich,  möglichst viele Kunden herzlich in unseren Räumlichkeiten willkommen heißen zu dürfen.“

Guido Orthen, Bürgermeister der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, ist ebenso erfreut über die Etablierung der neuen Post-Partner-Filiale: „Eine wohnortnahe Versorgung mit Postdienstleistungen ist eine große Alltagshilfe für die Bürgerinnen und Bürger und ein weiterer Schritt in die neue Normalität unserer Stadt.“

Peter Mayer, Regionaler Politikbeauftragter der Deutschen Post, unterstreicht die Bedeutung und das Interesse der Post an einer guten Zusammenarbeit mit den Filialpartner und mit der Kommune: „Wenn Partner, Politik und Post an einem Strang ziehen, dann ist dies gut für die postalische Nahversorgung und natürlich im Interesse der Bürger.“  Rückblickend stellt er den herausragenden Einsatz der Kolleginnen und Kollegen heraus, die nach der Flutkatastrophe 2021 binnen kürzester Zeit wieder die postalische Versorgung der Bevölkerung sichergestellt hätten.

In der neuen Post-Partner-Filiale können die Kunden zum Beispiel Brief- und Paketmarken, Einschreibemarken oder Packsets kaufen. Die Annahme von Brief- und Paketsendungen sowie Auskünfte zu Produkten und Service gehören ebenso zum Angebot der neuen Filiale. Außerdem können Kunden dort auch den Service „Postfiliale Direkt“ nutzen und sich Sendungen direkt an die Filiale senden lassen, um sie später dort abzuholen.

Die Öffnungszeiten sind:
Montag bis Freitag: 08:30 bis 13:00 Uhr und 14:00 bis 18:00 Uhr
Samstag: 08:30 bis 13:00 Uhr

Das Postgeheimnis bleibt gewahrt. Das Team der neuen Filiale wird hierzu genauso verpflichtet wie die Postmitarbeiter.

Mit der Eröffnung stehen den Kunden kompetente und geschulte Mitarbeiter bei Wünschen und Fragen zu Postdienstleistungen zur Seite. Auf diese Weise wird der gewohnte Service in allen Filialen sichergestellt. Der „Kundenmonitor 2021“, eine Studie des unabhängigen Forschungsinstitutes ServiceBarometer AG, bescheinigt den Postfilialen im klassischen Einzelhandel eine überdurchschnittlich hohe Kundenzufriedenheit.

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Auch im Winter 2022/23 unterstützt die Stadtverwaltung Mechernich die heimische Geschäftswelt

Mechernich – Gutscheine vor Weihnachten – Gutscheinaktion des Marketingvereins „Mechernich aktiv“. Am Tresen des Bürgerbüros im Rathaus Mechernich, gleich rechts neben dem Haupteingang, geben freundliche Mitarbeiter/innen der Stadtverwaltung Besuchern gerne Auskunft. Dort kann man auch zuvor beantragte Ausweise oder Bescheinigungen abholen – und seit Ausbruch der Corona-Krise auch so genannte „Mechernich-Gutscheine“ käuflich erwerben, mit denen man in zurzeit 18 Mechernicher Geschäften einkaufen gehen kann.

„Das ist nicht nur eine wunderbare Idee, um die doch unter der Einkaufszurückhaltung nach Corona leidende Geschäftswelt zu unterstützen“, so Christian Habrich, der designierte neue Wirtschaftsförderer der Stadt Mechernich: „Mechernich-Gutscheine sind auch originelle und brauchbare Weihnachtsgeschenke!“ Es gibt sie im Wert von zehn bis 50 Euro.

„Wir wollen den Einzelhandel so gut es geht unterstützen“, erklärte Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick bei der Vorstellung der Einkaufsgutscheine für Mechernich. „Der Vorteil: Das Geld bleibt in Mechernich“, so Petra Himmrich von „Mechernich aktiv“. Ein weiteres Abwandern von Kaufkraft in den Internethandel soll minimiert werden.

10, 15, 20 und 50 Euro

Online gibt es die Gutscheine unter www.mechernich-gutschein.de zwar auch – aber dann fallen für die Händler bei der Entwertung der Gutscheine höhere Gebühren an, etwa für die Kreditinstitute und Bezahldienste, so Petra Himmrich. Gutscheine gibt es im Wert von 10, 15, 20 und 50 Euro. „Auch Arbeitgeber können ihren Mitarbeitern etwas Gutes tun mit Gutscheinen unter dem monatlichen Steuerfreibetrag“, sagte Kämmerer und Dezernent Ralf Claßen.

Gutscheine werden von den Händlern mit einer Handy-App oder am PC durch Scannen des Gutschein-Codes entwertet. Das Geld der gekauften Gutscheine wird auf einem Treuhandkonto verwahrt. Abgewickelt wird das Gutschein-System im Auftrag von „Mechernich aktiv“ und einer Firma aus Coesfeld.

Die Gutscheine sind drei Jahre gültig. Außerdem muss die Summe nicht auf einen Schlag ausgegeben werden, mit jedem Kauf wird der Teilbetrag vom Gutschein abgezogen. Er wird also tatsächlich genutzt, bis er komplett leer ist. Außer beim Bürgerbüro im Rathaus kann man Gutscheine auch in der Buchhandlung Schwinning am Markt oder beim Spezialistenteam für Mobilfunk in der Turmhofstraße 17 erwerben.

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Unterstützung für geplante Hochwasser-Projekte im Stadtgebiet von Zülpich zugesichert

Zülpich – Oliver Krischer, NRW-Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr, war jetzt in Zülpich zu Gast, um sich gemeinsam mit Bürgermeister Ulf Hürtgen und Landrat Markus Ramers vor Ort beispielhaft über zwei angedachte Projekte zu informieren, durch die der Hochwasserschutz im Stadtgebiet und darüber hinaus nachhaltig verbessert werden soll.

Erste Station war der Zülpicher Wassersportsee: Dort soll mit dem Bau eines Hochwasserüberlaufs für den Vlattener Bach bei einem größeren Ereignis ein Teil des Hochwassers in den unmittelbar angrenzenden Wassersportsee umgeleitet werden. Dadurch würde eine Reduzierung der Gefährdung für zahlreiche Zülpicher Ortsteile erreicht werden. Die Speicherkapazitäten von etwa einer Million Kubikmetern hätten sogar positive Auswirkungen über die Stadtgrenzen hinaus. Ein ähnliches Bauwerk gibt es bereits am Neffelbach mit Abschlag in den Neffelsee bei Füssenich. Dadurch konnte während der Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 im gesamten Neffeltal Schlimmeres verhindert werden.

Anschließend ging es weiter nach Schwerfen: Dort sehen die Planungen des Erftverbandes zur Verbesserung des Hochwasserschutzes insbesondere in Schwerfen und Sinzenich, aber grundsätzlich in allen am Rotbach gelegenen Ortschaften ein Hochwasserrückhaltebecken im Weingartener Tal oberhalb der am südlichen Ortsrand gelegenen Talmühle vor. Durch den Bau eines maximal 8,75 Meter hohen und am Fuß 50 Meter breiten Dammes könnten im Bedarfsfall auf einer Einstaufläche von rund sechs Hektar zirka 165.000 Kubikmeter Wasser zurückgehalten und zeitlich verzögert abgelassen werden.

Bürgermeister Ulf Hürtgen richtete an Umweltminister Oliver Krischer die eindringliche Bitte, sich auf allen Ebenen für diese Maßnahmen einzusetzen: „Wir brauchen Ihre Unterstützung, damit es hier schnellstmöglich weitergeht. Denn es darf nicht sein, dass sich die Menschen, die hier leben, bei jedem Starkregen und bei jedem Gewitter Sorgen machen müssen.“

Minister Krischer, im Übrigen gebürtiger Zülpicher, zeigte sich angetan von beiden Maßnahmen: „Ich kann Ihnen zusagen, dass wir diese Projekte unterstützen und auch eine pragmatische Herangehensweise zulassen.“ Mit Blick auf das geplante Hochwasserrückhaltebecken im Weingartener Tal machte Krischer deutlich, dass von dieser Lösung für den Hochwasserschutz auch der Naturschutz profitieren könne und somit eine Win-win-Situation erreicht werde.

Krischer verwies allerdings auch auf die begrenzten Planungskapazitäten: „Ich werde mich aber dafür einsetzen, dass diese Kapazitäten vorwiegend in diesem Bereich eingesetzt werden“, so der Umweltminister. „Für mich hat der Hochwasserschutz nach den Erfahrungen, die wir hier in der Region gemacht haben, in jedem Fall höchste Priorität. Wir wollen alles tun, was möglich und machbar ist, damit wir die Schäden, die wir hatten, nicht noch einmal in dem Ausmaß bekommen. Es ist aber auch klar, dass wir Hochwasser nicht verhindern können und dass ein solches Hochwasser, wie wir es erlebt haben, immer Schäden verursachen wird. Aber wir haben Möglichkeiten, die schlimmsten Auswirkungen zu verhindern, und daran arbeiten wir.“

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Startschuss für Schülerstipendien-Programm in der Region Aachen

Region/Aachen/Düsseldorf – Das Schülerstipendienprogramm NRWTalente geht jetzt auch in der Region Aachen an den Start. Die ersten 30 Stipendiatinnen und Stipendiaten haben ihre Teilnahmeurkunde erhalten. Staatssekretär Dr. Urban Mauer: „Das größte regionale Schülerstipendienprogramm leistet einen wichtigen Beitrag zur individuellen Förderung und Chancengerechtigkeit. Das Programm eröffnet vor allem Jugendlichen aus Nichtakademikerfamilien aller Schulformen neue Perspektiven. Ich beglückwünsche die neuen NRWTalente zu ihrem Erfolg. Schon der Erhalt des Stipendiums ist eine Auszeichnung für außergewöhnliche Leistungen.“

Zielgruppe des Stipendiums sind Schülerinnen und Schüler ab der 8. Jahrgangsstufe, die aufgrund des Elternhauses und sozialen Umfelds nur einen eingeschränkten Zugang zu Bildungschancen und gesellschaftlicher Teilhabe haben. Ihnen soll ermöglicht werden, ihre Potenziale voll zu entfalten und auszuschöpfen.

Vorläufer für das NRWTalente-Programm ist das im Jahr 2016 von der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen und der RAG-Stiftung eingerichtete Schülerstipendienprogramm RuhrTalente. In diesem Rahmen wurden bisher über 1.000 Stipendien vergeben. Damit sind die RuhrTalente mittlerweile das größte regionale Schülerstipendienprogramm Deutschlands.

Die Ausweitung dieses erfolgreichen Programms auf bis zu drei regionale Talentzentren unter der Bezeichnung NRWTalente wurde im Zuge der Ruhrkonferenz beschlossen. Im Jahr 2021 sind nach einem Bewerbungsprozess die Region Ostwestfalen-Lippe unter Federführung der Universität Paderborn und die Region Aachen mit der RWTH Aachen und der FH Aachen als regionale Talentzentren in das Programm NRWTalente aufgenommen worden. Der Start des Schülerstipendienprogramms in Ostwestfalen-Lippe erfolgte im zweiten Halbjahr des Jahres 2022. Das Land unterstützt die NRWTalente jährlich mit 1,8 Millionen Euro.

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Rat der Stadt Aachen verabschiedet Beigeordnete Susanne Schwier

Aachen – Es war ihre letzte kommunalpolitische Sitzung als Dezernentin: Bei der Ratssitzung am Mittwoch, 14. Dezember wurde Susanne Schwier, Beigeordnete der Stadt Aachen für Bildung, Jugend und Kultur, verabschiedet. Fast neun Jahre hat die 63-Jährige die Geschicke des Dezernats bestimmt, zu dem viele Jahre auch noch der Sportbereich gehörte. Mit zunächst 2.600, jetzt 2.400 Mitarbeiter*innen, stand sie damit nach ihrer Wahl im November 2013 und seit ihrem Dienstantritt am 15. Februar 2014 an der Spitze des größten Dezernats der Stadtverwaltung.

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen bedankte sich bei der engagierten Beigeordnete für die gute und wertvolle Zusammenarbeit und erklärte: „Die Schulfachfrau entdeckte in Aachen schnell ihre Liebe für Kunst und Kultur und setzte sich mit Engagement und Tatendrang erfolgreich für den Erhalt unserer vielfältigen Kultur- und Bildungslandschaft ein. Außerdem liegt ihr die Diversität der Gesellschaft und gelebte Inklusion sehr am Herzen.“ Keupen weiter: „‚Gottes Garten ist bunt‘ war ein vielzitierter Leitspruch der ‚Menschenfreundin‘, die für ihre empathische zugewandte Art allseits geschätzt wurde.“

„Mit sehr viel Herzblut, Freude und Elan“

Susanne Schwier hatte sich Anfang dieses Jahres überraschend zu dem Schritt in den Ruhestand entschlossen. „Die Entscheidung ist mir alles andere als leichtgefallen, denn die Arbeit rund um Bildung, Jugend und Kultur ist ausgesprochen erfüllend“, kommentierte die Dezernentin damals.

In der Ratssitzung dankte sie allen „für das Vertrauen“, das ihr entgegengebracht wurde: „Stolz, Demut und Respekt, verbunden mit großer Verantwortung“, so beschrieb sie die Gefühle rund um ihre Arbeit der vergangenen Jahre. „Mit sehr viel Herzblut, Freude und Elan habe ich diesen fantastischen Job gemacht. Wir haben vieles gemeinsam auf den Weg gebracht.“ Schwier wandte sich an den Stadtrat und die Verwaltung: „Ich wünsche Ihnen die besten Entscheidungen für diese Stadt.“

Oberbürgermeisterin Keupen zum neuen Lebensabschnitt der scheidenden Beigeordneten: „Im Namen der Stadt Aachen wünsche ich Ihnen, liebe Susanne Schwier, alles Gute für Ihre Zukunft, dass Sie viel Erfüllung im angestrebten ehrenamtlichen Engagement finden und insbesondere auch Ihren Kindern und Enkelkindern die Zeit widmen können, die vielleicht im Arbeitsalltag hin und wieder zu kurz gekommen ist.“

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evm unterstützt Förderverein Burg Olbrück

Burgbrohl – Über insgesamt 1.500 Euro aus der „evm-Ehrensache“ darf sich der Förderverein Burg Olbrück aus der Verbandsgemeinde Brohltal freuen. Mit ihrem Spendenprogramm unterstützt die Energieversorgung Mittelrhein (evm) jedes Jahr Vereine und Institutionen aus der Region, wenn es um kulturelle, soziale und gemeinnützige Projekte geht.

Am Freitag, 9. Dezember, übergab evm-Kommunalbetreuer Theo Schröder den Spendenbetrag gemeinsam mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Brohltal, Johannes Bell, an den begünstigten Verein. „Ehrenamtliche Leistung anzuerkennen und zu unterstützen, liegt mir besonders am Herzen“, erklärt Johannes Bell. „Ich freue mich, dass die engagierte Arbeit des Fördervereins Burg Olbrück mit der Spende der evm unterstützt wird. Die Mitglieder des Fördervereins leisten in Zusammenarbeit mit dem Mühlenteam aus Niederzissen mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt unserer Burg Olbrück.“

Mit dem Projekt bewahren die Akteure die Mauern der Burganlage vor weiterem Verfall. Konkret hat das Mühlenteam sich in diesem Projekt in den vergangenen 18 Monaten nicht nur mit Sachverstand und Fleiß, sondern auch mit mittlerweile fast 2.100 Stunden auf der Burg eingebracht. Das Ergebnis beeindruckt: Unter anderem wurden im Bereich der Vorburg überwucherte Mauern freigelegt, der ursprüngliche Fußbodenbelag wieder begehbar gemacht und einige Wände stabilisiert. Dadurch können einige Bereiche des Burggeländes, die zuletzt im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht gesperrt waren, langfristig wieder zugänglich gemacht werden.

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Abfall-Gebühren in der Stadt Aachen sinken 2023

Aachen – Im kommenden Jahr sinken die Abfallgebühren in der Stadt Aachen. Das hat der Rat der Stadt Aachen in seiner jüngsten Sitzung auf Empfehlung des Betriebsausschusses Aachener Stadtbetrieb sowie des Finanzausschusses beschlossen. Möglich wird dies durch einen Sonderposten von rund 2,2 Millionen Euro, der nun ausgeschüttet und 2023 gebührenmindernd berücksichtigt wird.

Als im Januar 2017 die Neuausrichtung der Abfallwirtschaft beschlossen wurde, ging damit eine Neukalkulation der Gebührensätze einher, die bis 2021 beibehalten wurde. In der Nachschau der Jahresabschlüsse zeigte sich im Verlauf eine Überdeckung, die nun, wie auch schon im vergangenen Jahr, an die Bürger*innen zurückgezahlt wird. Diese Rückzahlung macht sich bei den verschiedenen Behältergrößen unterschiedlich bemerkbar. So verändern sich beispielsweise die Kosten für das 120-Liter-Abfallgefäß (ohne Vollservice) bei wöchentlicher Leerung von 501,44 Euro auf 448,86 Euro, was einer Differenz von 52,58 Euro entspricht. Die Jahresgebühren für ein 1.100-Liter-Gefäß bei wöchentlicher Leerung (ohne Vollservice) sinken von 3.598,76 Euro auf 3.200,56 Euro, wodurch eine Ersparnis von 398,20 Euro entsteht.

Auch Jahresgebühr für Bioabfallbehälter sinkt

Die Kostensenkung trifft ebenfalls auf die Bio-Abfallbehälter zu. Hier sinkt die Jahresleistungsgebühr beispielsweise für ein 120-Liter-Gefäß bei 14-täglicher Leerung von 112,71 Euro auf 103,19 Euro, was einer Ersparnis von 9,52 Euro pro Bioabfallbehälter entspricht.

Die entsprechenden Gebührenbescheide werden in den kommenden Wochen den Grundstückseigentümer*innen zugestellt.

Insgesamt sind rund 40.000 Grundstücke in Aachen an die Abfallsammlung angeschlossen, dabei werden 62.000 Restabfallbehälter, 61.000 Papierbehälter und 42.000 Bioabfallbehälter bedient.

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Maria Laach erhält lebensrettende Medizintechnik

Maria Laach – Lebensrettende Laienreanimation demnächst in Maria Laach durch automatisierte externe Defibrillatoren (AED) unterstützt. AEDs können die Überlebenschancen bei Herzinfarkten und Kammerflimmern erhöhen. Bereits im Frühjahr übergaben symbolisch Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler, Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Mayen, und Sascha Monschauer, Vorsitzender des Vorstands der Volksbank RheinAhrEifel, einen Gesamtbetrag in Höhe von 3.473,67 € an Philipp Lohse, Geschäftsführer der Klosterbetriebe und der Abtei Maria Laach, für die Anschaffung von sogenannten automatisierten externen Defibrillatoren (AED). Diese sind nun nach längerer Lieferzeit endlich in Maria Laach angekommen.

Die automatisierten externen Defibrillatoren führen Laien-Ersthelfer durch eine qualitativ hochwertige Herz-Lungen-Reanimation und geben im Bedarfsfall gezielte Schocks ab, um das Herz eines Betroffenen zu stabilisieren bis der Rettungsdienst kommt. Ersthelfer aus Laacher Betrieben sowie auf den Einsatz geschultes Personal der Klosterbetriebe stehen im Zweifelsfall zur Verfügung. Die AEDs werden sowohl an der Klosterpforte als auch im Klosterforum installiert. Eine entsprechende Beschilderung weist im Notfall den Weg.

 „Wir sind dankbar für die Zuwendung“, sagt Geschäftsführer Philipp Lohse. „Neben Ersthelfern, die in allen Laacher Betrieben arbeiten, sind wir nun auch technologisch auf neuestem Stand und machen Maria Laach damit für unsere Besucher noch sicherer.“ Automatisierte externe Defibrillatoren sind seit Jahren immer öfter in öffentlichen Einrichtungen und auf Publikumsplätzen verfügbar. Nun auch in Maria Laach.