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InHK-Baumaßnahme auf dem Markt- und Kirchplatz in Jülich beginnt am Montag 20. März

Jülich – Die grundlegende Erneuerung des Markt- und Kirchplatzes geht in die Umsetzung. Der Baubeginn startet am morgigen Montag, den 20.03.2023. Geschäfte und Gastronomie weiterhin geöffnet. Nach ausgiebiger Planung und den ersten Vorbereitungen beginnt am morgigen Montag, den 20.03.2023, mit dem Markt- und Kirchplatz die erste Baumaßnahme des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK). Neben den sichtbaren Straßenbauarbeiten werden auch erforderliche Kanalerneuerungen und die Erneuerung der Versorgungsleitungen durchgeführt.

Zu Beginn wird im westlichen Teil des Platzes, einschließlich Marktplatz und Düsseldorfer Straße (zwischen Düsseldorfer Straße und Café Extrablatt) mit den Bauarbeiten für die Kanalerneuerung begonnen. Anschließend erfolgen die Kanalbauarbeiten im westlichen Bereich des Marktplatzes (von Höhe Extrablatt bis zur kleinen Rurstraße). Daran anschließend ist die Erneuerung und Neuverlegung von Kanälen und Hausanschlüssen von der Marktstraße in Richtung Kirchplatz vorgesehen. Die Stadt wirkt darauf hin, parallel dazu mit den Straßenbauarbeiten im Bereich Kirchplatz (im hinteren Bereich, neben der Stiftsherrenstraße) zu beginnen. Nach Abschluss der Kanalbauarbeiten im westlichen und südlichen Marktplatzbereich werden der Kanal und die Hausanschlüsse in der Baierstraße (bis zur Kapuzinerstraße) erneuert. Die Dauer der Bauarbeiten jedes Abschnitts kann derzeit aufgrund der Unkenntnis hinsichtlich der nach Bodenöffnung vorzufindenden archäologischen Situation noch nicht beurteilt werden.

Während der Bauarbeiten werden die Gehwege sichergestellt. Der freie Zugang zu den Häusern und damit zu den Geschäften und der Gastronomie sind jederzeit gewährleistet.

Ziel ist es außerdem, eventuelle Einschränkungen in Bezug auf den Anlieferungsverkehr soweit wie möglich zu minimieren. Zufahrten zu den anliegenden Grundstücken werden nur nach vorheriger Abstimmung mit den Anliegern unterbrochen.

Für Informationen und Fragestellungen rund um den Bau- und Umgestaltungsprozess ist das im Auftrag der Stadt Jülich tätige Citymanagement im Rahmen der Initiative „Baustellenmarketing“ beauftragt. Die laufend aktualisierten Baustellen-Informationen stehen ab dem 20.3.2023 auf der Webseite www.citymanagement-juelich.de in Form einer Frage- und Antwortübersicht, auf denen die gängigen Fragen rund um den Umbau beantwortete werden, zur Verfügung.

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Neues Leben im alten Dachstuhl – Trierer Bischof Ackermann greift zur Malerrolle

Welschbillig – Im Jugendhilfezentrum Helenenberg entstehen Wohnräume für Intensivgruppen. Noch ist im Dachstuhl des Jugendhilfezentrums Don Bosco Helenenberg Baustelle angesagt. Wo am 17. März noch tatkräftig gewerkelt wird, entstehen 16 Einzelzimmer mit Nasszelle und Gemeinschaftsräume für die Gruppen „Turin” und „Pinardi”, dazu kommen noch Büroräume für erzieherisches und therapeutisches Personal. Wohl schon im Herbst werden dort Jugendliche einziehen, die in der Vergangenheit sexuell übergriffiges und grenzverletzendes Verhalten gezeigt haben.

Jedes Mal, wenn die Sonne hinter den Wolken hervorlugt, füllt sich der weitläufige, an einer Seite abgerundete Raum mit Licht. Hier wird später die Küche sein. Das Sichtmauerwerk schluckt die Strahlen, die Wandelemente, die schon geweißelt sind, werfen das Licht sanft zurück. Fünf Meter weiter, im weitläufigen Flur, kleckst weiße Wandfarbe auf den Boden. Malermeister Roland Steinbach gibt präzise Anweisungen: Hier die Rolle eintunken, aber nicht zu viel, dann gleichmäßig auf der Wand verteilen. Neben ihm schaffen Nadine (20), Max (18) und David (17) routiniert mit Farbe und Malerrolle. Die drei Jugendlichen absolvieren derzeit eine Malerausbildung auf dem Helenenberg. Anleitung brauchen sie nur noch selten, immerhin arbeiten sie bereits seit Monaten an der Renovierung – und waren auch schon ziemlich fleißig: Zunächst musste die Tapete abgelöst werden und der Boden brauchte einen neuen Schliff. Aufmerksamer Zuhörer der Steinbach’schen Erläuterungen ist Bischof Ackermann, der gekommen ist, um sich einen Überblick über die Baumaßnahmen zu verschaffen – allerdings nicht ohne selbst die Malerrolle zu schwingen. Auch Don Bosco-Direktor Pater Meinolf von Spee und Ausbildungsleiter Wolfgang Marx stehen im Schutzanzug bereit. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Nach einer halben Stunde Arbeit strahlt das Mauerwerk in neuem Glanz.

Der Dachstuhl des Haupthauses hat eine bewegte Geschichte, erzählt Einrichtungsleiter Benedikt Quack: „1980 brach hier ein Feuer aus und zerstörte den Dachstuhl komplett. Ein Jahr später wurde er wieder aufgebaut. Bis 2019 bewohnte dann die Brüdergemeinschaft der Salesianer Don Bosco die Räume, bevor sie ihren Wohnsitz nach Trier-West verlegten.” Nun investieren die Salesianer Don Boscos und die Eduard-Puricelli-Stiftung in die Umgestaltung der Räume, die voraussichtlich rund 2,1 Millionen Euro kosten wird, damit die pädagogischen Konzepte und natürlich auch die Nutzung des denkmalgeschützten Gebäudes auch in Zukunft gesichert sind.

Das pädagogische Konzept für die Intensivgruppen „Turin” und „Pinardi” erläutert Michael Schneider, Pädagogischer Leiter auf dem Helenenberg: „Die Zielgruppe sind männliche Jugendliche ab 14 Jahren, die sexuelle Gewalt ausgeübt haben.” Voraussetzung dafür sei die Bereitschaft zur therapeutischen und pädagogischen Arbeit an ihrer Problemsicht. Die Gruppe „Turin” ist dabei spezialisiert auf Jugendliche mit Lernbehinderung und besonderem Förderbedarf. Es gehe darum, den Missbrauch zu beenden und Lösungsstrategien zur Kontrolle der sexuellen Fantasien zu erarbeiten. Dabei arbeiten die Jugendlichen mit verhaltenstherapeutischer, heilpädagogischer und erlebnispädagogischer Unterstützung daran, eine kongruente Selbstwahrnehmung zu entwickeln und zu lernen, wie man den Alltag gestaltet. Hinzu kommen systemische Methoden und familientherapeutische Angebote. „Verläuft die Hilfe positiv, können die Jugendlichen in ihre Herkunftsfamilie zurückkehren”, so Schneider.

Als Pinsel und Rolle zur Seite gelegt wurden, gab es noch einen Austausch zwischen Bischof Ackermann und vier Jugendlichen aus den Intensivgruppen. Dabei sprachen sie mit dem Bischof über ihre ganz persönlichen Taten, die Arbeit auf dem Helenenberg, Deliktkreisläufe und mehr. Für sie ist klar: „Für uns ist der Helenenberg Königsklasse!“ Bis zum Einzug der Jugendlichen in die neue Unterkunft werden allerdings noch einige Monate ins Land ziehen, bezugsfertig sind die Räume voraussichtlich im September. Bis dahin haben Nadine, Max und David noch einiges zu tun. Anfangen werden sie wohl damit, kleine Fehlerchen an der Wand auszubessern, die Bischof Ackermann, Pater Meinoff und Wolfgang Marx angestrichen haben. Denn die drei Azubis sind schließlich angehende Fachleute für Malerarbeiten – einwandfreie Arbeit ist da Ehrensache.

Weitere Informationen zu den pädagogischen Konzepten, den einzelnen Wohngruppen und Aktionen des Jugendhilfezentrums gibt es auf www.helenenberg.de. (ih)

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Weitere Bewilligungen von über 55 Millionen Euro für das Ahrtal

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Innenminister Michael Ebling haben sich am Freitag, 17. März  in Bad Neuenahr-Ahrweiler mit Landrätin Cornelia Weigand und den flutbetroffenen Bürgermeistern aus dem Ahrtal beraten. Dabei kündigte die Landesregierung eine Personalgewinnungskampagne an, mit der die Kommunen durch das Land bei der Suche nach qualifiziertem Personal unterstützt werden sollen. Im Anschluss an das Gespräch übergaben sie Förderbescheide für 19 kommunale Wiederaufbaumaßnahmen mit einem Volumen von rund 55,4 Millionen Euro.

„Die personelle Situation in den kommunalen Verwaltungen im Ahrtal wurde und wird uns weiterhin als sehr angespannt beschrieben. Die ohnehin schon hohe Arbeitsbelastung, der allgemein geltende Fachkräftemangel und die hohe Abwanderungsgefahr, insbesondere zu Bundesbehörden im Raum Bonn, stellen die Kommunen im Ahrtal vor besondere Herausforderungen“, sagte Ministerpräsidentin Dreyer. „Durch die geplante Kampagne erweitern wir unsere Unterstützung der Kommunen bei der Suche nach Menschen, die mit ihrem Tun etwas bewegen wollen, die Bleibendes schaffen und gestalten wollen und damit das Ahrtal voranbringen können“, so die Ministerpräsidentin. Zuvor hatte die Landesregierung schon mehr Flexibilität bei Besoldung und Entlohnung für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den Verwaltungen im Ahrtal möglich gemacht.

Die mit der Landrätin und den Bürgermeistern inhaltlich abgestimmte Kampagne soll in überregionalen Medien, in einschlägigen Fachzeitschriften und auf Social Media veröffentlicht und so einer größeren Zielgruppe zugänglich gemacht werden. Das Land organisiert und finanziert die Kampagne für die Kommunen. Sie soll im Sommer an den Start gehen.

Zusätzlich stellten die Ministerpräsidentin und der Innenminister eine Reihe von weiteren Maßnahmen vor, die die Personalgewinnungskampagne flankieren werden. Unter anderem soll es weitere Unterstützung bei Ausschreibungen in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit geben. Darüber hinaus sollen die Kommunen beim Management und der Umsetzung von Maßnahmen der Ortsentwicklung, die über den Wiederaufbau hinausgehen, personell durch ein Fachbüro als Kommunal-Koordinator begleitet werden. Die Unterstützung umfasst auch die Beratung zur Aktivierung von Flächenpotenzialen im Innenbereich von Ortsgemeinden. „Die Erarbeitung von Ortsentwicklungskonzepten haben wir bereits mit über 500.000 Euro gefördert. Ortsgemeinden konnten damit eine zentrale Grundlage für ihre zukünftige Entwicklung schaffen. Nun ist es wichtig, in die Umsetzung der erarbeiteten Maßnahmen zu kommen. Durch den neuen Kommunal-Koordinator unterstützen wir flutbetroffene Kommunen auch bei dieser Aufgabe“, so Innenminister Michael Ebling. Damit komme man einem Wunsch der ehrenamtlichen Ortsbürgermeister nach.

Bereits in der Vergangenheit hat die Landesregierung die betroffenen Kommunalverwaltungen im Ahrtal mit zahlreichen Maßnahmen bei der Personalgewinnung unterstützt. Unter anderem wurde für das Jahr 2022 eine Fördersumme von zehn Millionen Euro für den durch die Flut entstehenden Personalmehraufwand bereitgestellt. Für die Jahre 2023/2024 sind nochmals vier Millionen Euro vorgesehen. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Verlängerung der Antrags- und Bewilligungsfrist um drei Jahre, der Bundeskanzler Olaf Scholz am 30. November 2022 grundsätzlich zugestimmt hat. Die Details werden derzeit von Bund und Ländern geklärt.

Innenminister Ebling kündigte bei dem Termin im Ahrtal zudem an, dass das Verbindungsbüro in Absprache mit den Bürgermeistern die Städte- und Gemeinderäte aufsuchen werde. In diesen Terminen werde das Verbindungsbüro nochmals über seine Aufgaben und Möglichkeiten im Rahmen des Wiederaufbaus informieren. So erhalten die Mitglieder der Gremien auch die Möglichkeit, Fachfragen zum Wiederaufbau zu stellen.

„Der akute Fachkräftemangel in nahezu allen Bereichen und Branchen setzt auch den Verwaltungen im Kreis Ahrweiler zu. Gleichzeitig sind wir bei der Bewältigung der Herausforderungen nach der Flut, aber auch im Hinblick auf das insgesamt gestiegene Arbeitsaufkommen auf qualifiziertes Fachpersonal angewiesen. Um bei der Personalgewinnung passende Strategien und Lösungsansätze zu entwickeln, ist es daher wichtig, auf allen Ebenen zusammenzuarbeiten. Daher begrüßen wir die Unterstützung unserer bisherigen Anstrengungen bei der Suche nach Fachkräften durch die Landesregierung ausdrücklich. Im Sinne der Mitarbeitenden in den Verwaltungen vor Ort und den Menschen im Kreis arbeiten wir weiterhin intensiv daran, dass die Maßnahmen schnell einen positiven Effekt haben“, betonte Landrätin Cornelia Weigand.

„Die von der Flut betroffenen Kommunen befinden sich nach wie vor in einer Ausnahmesituation. Daher ist die bereits geleitestete und nun neuerlich in Aussicht gestellte Unterstützung des Landes sehr wertvoll. Wichtig ist für uns neben weiteren Erfolgen bei der Personalgewinnung, dass der finanzielle Beitrag des Landes zu den flutbedingten Personalmehraufwendungen und die nun ermöglichte Flutzulage für unsere Beschäftigten auch für das Jahr 2024 fließen wird“, zeigte sich der Bürgermeister der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, Guido Orthen, zufrieden. „Dankbar sind wir dem Land auch für sein Engagement bei der Entwicklung unserer Orte. Allein das Innenministerium fördert im Rahmen der „Innenstadtimpulse“ die zukünftige Entwicklung der innerstädtischen Bereiche von Ahrweiler und Bad Neuenahr mit insgesamt 300.000 Euro.“

Bewilligungsbescheide aus dem Aufbauhilfefonds

Im Anschluss an die Gespräche zur Personalgewinnung überreichten die Ministerpräsidentin und der Innenminister Förderbescheide aus dem Wiederaufbaufonds in Höhe von insgesamt 55,4 Millionen Euro.

Der Landkreis Ahrweiler erhält dabei eine Förderung über insgesamt 25,3 Millionen Euro für Entsorgungskosten. Die Stadt Sinzig erhält fünf Bescheide mit einem Volumen von insgesamt rund 26,3 Millionen Euro. Davon sind allein 14,6 Millionen Euro für die Wiederherstellung der Barbarossaschule im Schulzentrum Sinzig vorgesehen. Dabei handelt es sich – abgesehen von der Förderung von Entsorgungskosten – um die bislang höchste Förderung im Bereich des allgemeinen kommunalen Wiederaufbaus. Auch die Wiederherstellung der Regenbogenschule sowie der Rudi-Altig-Sporthalle wird gefördert. Weitere Zuwendungen fließen in die Errichtung der Containeranlage für die Fortführung des Schulbetriebes der Barbarossa Realschule plus sowie in den Sammelantrag für Kosten von Notunterkünften für flutbetroffene Bürger, Sanitär- und Toilettencontainer sowie die provisorische Straßenbeleuchtung. In Sinzig erhalten zudem die Magic Majorettes e.V. eine Wiederaufbauhilfe in Höhe von rund 17.000 Euro.

„Bildung und Sport sind unverzichtbare Grundpfeiler unserer Gesellschaft. Die Zerstörungen durch die Flut führen uns schmerzlich vor Augen, wie wichtig eine funktionierende Infrastruktur in diesen Bereichen der Daseinsvorsorge ist. Die Förderung des Schulzentrums stellt einen Meilenstein beim Wiederaufbau der Schul- und Sportinfrastruktur in Sinzig dar“, sagten Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Innenminister Michael Ebling.

In der Verbandsgemeinde Adenau erhalten mehrere Ortsgemeinden insgesamt rund 1,2 Millionen Euro für die Sanierung von Wegen und Straßen, die Schadensbeseitigung an Stützmauern sowie die Wiederherstellung der Grundschule und der Turnhalle in Antweiler. Die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler erhält insgesamt 835.000 Euro für die provisorische Wiederherstellung des Ahrradwegs von Walporzheim bis zur südlichen Stadtgrenze von Bad Neuenahr. In der Verbandsgemeinde Altenahr werden mit Zuwendungen von rund 780.000 Euro ein Interims-Gemeindehaus in Kreuzberg errichtet und das beschädigte Mathias Heiligenhäuschen wiederhergestellt.

„Die Wiederherstellung gemeindlicher Infrastruktur trägt maßgeblich zu einem lebenswerten Umfeld bei. Das Land wird den Gemeinden bei den vielfältigen Maßnahmen auch weiterhin als fester Partner zur Seite stehen. Mit den am Freitag ausgehändigten Bewilligungen von über 55 Millionen Euro wollen wir den Betroffenen ein weiteres Stück Lebensqualität zurückgeben“, betonten Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Innenminister Michael Ebling.

Sämtliche Förderungen entstammen dem Sondervermögen „Aufbauhilfe 2021“. Mit diesem stellen Bund und Länder rund 15 Milliarden Euro zur Beseitigung der Flutschäden in Rheinland-Pfalz bereit.

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Mehr als 100.000 Pilgerinnen und Pilger erwartet – Der schnellste Weg zu Heiligtumsfahrt Aachen

Aachen – Domkapitel und Bistum Aachen rufen zur klimaschonenden Anreise auf. Bündel an Maßnahmen für eine nachhaltige Heiligtumsfahrt. Sonderfahrten der ASEAG. Mehr als 100.000 Pilgerinnen und Pilger werden während der zehn Wallfahrtstage in Aachen und Kornelimünster erwartet. Der beste Weg in die Innenstadt: „Reisen Sie am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln an, mit dem Zug oder Bussen. Pilgern Sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad“, ruft Dompropst und Wallfahrtsleiter Rolf-Peter Cremer zur klimaschonenden Anreise auf.

Unterstützt werden Domkapitel und Bistum Aachen dabei von der ASEAG. „Die Heiligtumsfahrt ist seit Jahrhunderten ein echtes Stück Aachen. Und seit vielen Jahrzehnten sind die Pilger hier vor Ort mit uns, der ASEAG, unterwegs, wenn es zur Heiligtumsfahrt geht. Klar, dass wir diese bedeutsame Tradition auch dieses Jahr wieder gerne unterstützen, mit den beiden Heiligtumsfahrt-Bussen als rollende Botschafter sowie Tickets für die ehrenamtliche Mitarbeitenden“, betont Michael Carmincke, Vorstand der ASEAG. Schon seit einigen Wochen sind zwei Busse der ASEAG im grünen Design der Heiligtumsfahrt unterwegs.

Während der Wallfahrtstage vom 9. bis 19. Juni werden noch mehr Busse im Einsatz sein. „Wir bereiten uns jetzt schon auf die Heiligtumsfahrt vor. Dabei geht es insbesondere um die Sonderfahrten zu Veranstaltungen im Rahmen der Heiligtumsfahrt und um den Einsatz von zusätzlichen Bussen, die bei Bedarf das reguläre Angebot ergänzen werden. Es ist uns wichtig, dass alle Pilgerinnen und Pilger gut zu ihren Veranstaltungen kommen“, ergänzt Alexander Carl, Leiter des Fachbereichs Betriebsplanung, Betriebssteuerung.

Auch 2023 ist die Heiligtumsfahrt damit eine Großveranstaltung, die Ressourcen verbraucht: In der Vorbereitung, an den Wallfahrtstagen, bei Aufbauten, in Technik und Energie sowie natürlich in der Mobilität der Besucherinnen und Besucher. Im Sinne der christlichen Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung haben die Veranstalter bereits frühzeitig das Konzept „Heifa pro Klima“ entwickelt. Mit „Heifa pro Klima“ rufen die Organisatoren der Heiligtumsfahrt auch zur Mitwirkung aller Besucherinnen und Besucher auf. Entwickelt haben die Organisatoren ein Bündel an Maßnahmen: von kostenfreien Trinkwasserbrunnen, über CO²-Kompensation bis hin zur recyclebaren Altarbühne. Weitere Informationen: https://heiligtumsfahrt-aachen.de/die-heiligtumsfahrt-fuers-klima/

ÖPNV-Tickets für Pilgerinnen und Pilger

Aus dem Ticketangebot für die Busse und Bahnen des Nahverkehrs sind für die Pilgerinnen und Pilger folgende Tickets besonders nützlich: Für einzelne Fahrten ist das eezy-Ticket interessant. Das ist ein Handyticket, das mit den Mobilitätsapps movA und naveo genutzt werden kann. Der Preis für eine Fahrt berechnet sich aus einem Grundpreis plus den gefahrenen Luftlinienkilometern zwischen Start und Ziel.  Für Gruppen bis zu fünf Personen ist das 24-Stunden-Ticket passend. Damit sind bis zu fünf Personen 24 Stunden mobil.  Ab Mai kann man auch das neue Deutschlandticket nutzen. Das könnte insbesondere für Pilgerinnen und Pilger sinnvoll sein, die von weiter her anreisen. Das Ticket kostet 49 Euro pro Monat und ist gültig in der zweiten Klasse des öffentlichen Nahverkehrs in ganz Deutschland. Dazu gehören in Aachen die Busse der ASEAG sowie Regionalbahnen und Regionalexpress-Züge.

ÖPNV-Tickets gibt es über die Mobilitätsapps movA und naveo sowie an den Fahrkartenautomaten vor dem Kunden-Center der ASEAG gegenüber vom Aachener Bushof an der Ecke Peterstraße / Schumacherstraße, am Elisenbrunnen, am Hauptbahnhof Aachen und an der Uniklinik. Tickets sind natürlich auch im Kunden-Center und zahlreichen Vorverkaufsstellen in Aachen und der Region erhältlich: https://www.aseag.de/tickets/ticket-kaufen
Wer nach Busverbindungen zu bestimmten Zielen sucht, ist gut aufgehoben bei den Mobilitätsapps movA und naveo und der Online-Fahrplanauskunft auf aseag.de. Über die App movA können zudem in Aachen aus einer Hand auch E-Bikes und E-Scooter gebucht werden.

Entdecke mich: die Heiligtumsfahrt Aachen

Seit 1349 kommen Pilgernde, Glaubende, Suchende und Neugierige zur Heiligtumsfahrt, bei der die im Aachener Dom befindlichen Heiligtümer verehrt werden. Bei den Tuchreliquien handelt es sich der Überlieferung nach um das Kleid Marias, das sie in der Geburtsnacht getragen hat, die Windel Jesu, das Enthauptungstuch des heiligen Johannes des Täufers und das Lendentuch Jesu. Sie werden nur alle sieben Jahre dem Marienschrein entnommen. Aufgrund der Corona-Pandemie musste der siebenjährige Rhythmus allerdings unterbrochen werden: Statt 2021 findet die Wallfahrt vom 9. bis 19. Juni 2023 statt.

Alle Informationen zur Heiligtumsfahrt gibt es unter:
www.heiligtumsfahrt2023.de

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Stadt Jülich folgt Wunsch der Wochenmarkt-Gemeinschaft

Jülich – Wochenmarkt ab 21. März 2023 auf dem Walramplatz – Im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes wurde die Umgestaltung des Jülicher Marktplatzes beschlossen. In Kürze beginnen die Bauarbeiten, so dass für den Wochenmarkt ein alternativer Standort gefunden werden muss. Keine leichte Aufgabe wie sich zeigt.

Nach gemeinsamen Überlegungen von Stadt Jülich und den Marktbeschickerinnen und Marktbeschickern wurde zunächst die obere Kölnstraße als Ausweichstandort favorisiert. Messungen vor Ort und konkrete Überlegungen zur Aufstellung der einzelnen Marktstände zeigten jedoch, dass der dort vorhandene öffentliche Raum selbst an den Markttagen mit wenigen Ständen nicht ausreichend wäre.

Die Stadt Jülich hat mehrere Alternativen aufgezeigt, wie z.B. den Schloßplatz, den Walramplatz oder das Parkdeck. Diese haben verschiedene Vor- und Nachteile, so ist dort teilweise noch oder bald eine Baustelle, der unbefestigte Untergrund ist problematisch oder es gibt Terminkonflikte mit anderen Veranstaltungen. In Kenntnis dieser Gegebenheiten haben sich die Händlerinnen und Händler für den Walramplatz als Ausweichstandort entschieden.

Daher wird der Jülicher Wochenmarkt ab Dienstag, 21. März 2023 auf dem Walramplatz stehen. Wie gewohnt, findet der Wochenmarkt dienstags, donnerstags und samstags von 7 bis 13 Uhr statt.

Alle Beteiligten wollen die Entwicklung des Wochenmarktes auf dem Walramplatz gemeinsam intensiv beobachten. Dabei wird die Akzeptanz seitens der Bevölkerung ebenso in den Blick genommen, wie die praktischen Erfahrungen mit den örtlichen Gegebenheiten. Ggf. würden noch einmal Überlegungen zu den weiteren Alternativen vertieft, wie dem Schloßplatz, wo der unbefestigte Untergrund evtl. mit speziellen Matten abgedeckt werden könnte oder eine zu einem späteren Zeitpunkt wieder mögliche Nutzung des Parkdecks.

Gemeinsam mit den Händlerinnen und Händlern des Wochenmarktes hofft die Stadt Jülich, dass die Kundschaft den kurzen Weg zum Walramplatz in Kauf nimmt und dem Wochenmarkt in der Bauphase treu bleibt.

 

 

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Gedenktafel erinnert in Alsdorf-Kellersberg an das große Wirken von Hans Berger

Alsdorf – Sein Wirken hat Spuren hinterlassen in Alsdorf. Große Spuren. Als Bundesvorsitzender der damaligen Industriegewerkschaft Bergbau und Energie (IGBE) hat Hans Berger erheblich dazu beigetragen, vielen Bergleuten nach dem Ende des Bergbaus 1992 in Alsdorf eine neue berufliche Heimat im Braunkohletagebau zu ermöglichen. Zehn Jahre lang – bis 1978 – hatte der 1938 in Alsdorf geborene Hans Berger mit seiner Familie in Kellersberg gewohnt. Dort – an der Ecke Graeserstraße und Husemannstraße – erinnert nun eine Gedenktafel an den im vergangenen Jahr Verstorbenen.

Gustl Rinkens hatte diese Tafel als Ideengeber auf den Weg gebracht und in Hans-Peter Thelen, dem stellvertretenden Vereinsvorsitzenden des Grube Anna Bergbauinformationszentrums, einen engagierten Mitstreiter gefunden. Die finanzielle Seite der Umsetzung der Tafel übernahm die Stiftung der Vivawest-GmbH.

Groß war der Kreis derer, die bei der Enthüllung der Tafel dem Leben und Wirken von Hans Berger gedachten. Auch seine Tochter Bettina Wintrich war mit weiteren Angehörigen angereist und bei ihrer Begrüßung sichtlich bewegt. „Es ist für mich ein sehr emotionaler Moment zu sehen, wie groß die Verbundenheit zu meinem Vater hier in Alsdorf bis heute ist.“ Der Sozialdemokrat und gelernte Bergmann Hans Berger, den es 1978 durch sein gewerkschaftliches Engagement von Alsdorf ins Saarland zog, wird in Alsdorf vielen unvergessen bleiben. Auch Bürgermeister Alfred Sonders. „Ich weiß noch gut, mit welch großer Freude ich ihm und Norbert Blüm im Dezember 2017 den Ehrenring der Stadt Alsdorf überreicht habe. Mit Recht hatte der Rat der Stadt seinerzeit einstimmig für diese Auszeichnung votiert!“ Gemeinsam mit dem damaligen Arbeitsminister Norbert Blüm hatte Hans Berger hatte seinen Vorschlag umgesetzt, das sogenannte Anpassungsgeld für Beschäftigte im Steinkohlebergbau auf Beschäftigte im Braunkohleabbau zu übertragen. Über ein Anpassungsprogramm konnten ältere Arbeitnehmer im Braunkohletagebau vorzeitig in den Ruhestand gehen und Bergleute aus der Steinkohle auf die freiwerdenden Stellen rücken. „1.200 EBV-Beschäftigte fanden so eine neue berufliche Heimat“, sagte Sonders.

Als „unermüdlichen Kämpfer für die Menschen und Macher“ bezeichnete auch Uwe Goemann, Geschäftsführer der Vivawest-Stiftung, seinen langjährigen Wegbegleiter und Freund. Nicht nur die Tafel soll in Kellersberg an Hans Berger erinnern. Bald werden die Bagger auf dem ehemaligen Sportplatz an der Husemannstraße anrücken und den Weg für eine Neubebauung freimachen. In dem entstehenden Gebiet wird es dann zwei Straßen geben, die die Namen von Norbert Blüm und Hans Berger tragen. (apa)

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Austauschschüler aus Joigny zu Gast in Mayen

Mayen – Sich durch Begegnungen kennen und verstehen lernen – dies ist eines der Ziele einer Städtepartnerschaft. Dank der Schüleraustauschprogramme des Mayener Megina Gymnasiums und seiner französischen Partnerschule, dem Lycée Louis Davier, sind diese Begegnungen schon seit vielen Jahren den jüngeren Generationen möglich.

Oberbürgermeister Dirk Meid begrüßte nach drei Jahren Coronapause die 10 Austauschschüler*innen aus der französischen Partnerstadt Joigny sowie Schüler*innen des Megina Gymnasiums im Deutschen Schieferbergwerk: „Ich hoffe, Sie haben hier in unserem schönen Mayen eine ereignisreiche, spannende Zeit und können viele neue Eindrücke und Erfahrungen sammeln und für Ihre Zukunft mitnehmen.“

Das Programm des Schüleraustauschs, der die Schülerinnen und Schüler aus Joigny in diesen Tagen nach Mayen führte, wurde wieder mit viel Engagement zusammengestellt. Oberbürgermeister Dirk Meid bedankte sich bei den Lehrkräften der beiden Schulen, ohne die der Austausch in dieser intensiven Form nicht möglich wäre.

Die Austauschschüler*innen hatten in der Zeit vom 2. bis 10. März die Gelegenheit, viele Erfahrungen zu sammeln, neue Kontakte zu knüpfen, ihre Sprachkenntnisse zu erweitern und vieles mehr. Neben einem gemeinsamen Ausflug nach Bonn in das Haus der Geschichte konnten die französischen Schüler*innen in der Zeit von Montag bis Donnerstag Praktika in verschiedenen Institutionen von Mayen absolvieren.

Die Praktikumsplätze wurden bereitgestellt von der Grundschule Hinter Burg, der Kindertagesstätte St. Veit, der Dr. Schlags-Apotheke, der Tourist-Information sowie der Waldorfschule. „Ich freue mich, wenn unsere Austauschschüler*innen in diesen Tagen nicht nur unsere Stadt kennen lernen, sondern auch umfangreiche Einblicke in die Berufswelt erlangen können“, so der Stadtchef.

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Fit für die berufliche Zukunft in der Pflege in Deutschland

Region/Mayen-Koblenz – Das Bildungs- und Forschungsinstitut des GK-Mittelrhein (BFI) gratuliert im vierten Abschlusskurs seinen ausländischen Absolventen. „Bei diesem Kurs freuen wir uns gleich doppelt“, betont Bernd Westbomke, Sektor Fort- und Weiterbildung des BFI, und erklärt, wieso: „Nicht nur, dass die Absolventen nun ihren Abschluss erreicht haben, um in der Pflege in Deutschland durchzustarten. Endlich – und das erstmalig seit Pandemiebeginn – konnten wir wieder in der Praxis am Patienten prüfen. Zuvor waren die Praktischen Prüfungen in der leider nur in der Simulation gelaufen.“

Hinter den stolzen Absolventen, die aus Mexico, Brasilien, dem Iran und Costa Rica stammen, liegt eine lehrreiche Zeit im GK-Mittelrhein. 880 Stunden, verteilt auf 240 Stunden Theorie und 640 Stunden Praxis, die sie gemeinsam absolviert haben.

Das Bildungs- und Forschungsinstitut des GK-Mittelrhein (BFI) bietet diesen speziellen und nach AZAV (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung) zertifizierten Kurs für ausländische Pflegekräfte nun bereits zum vierten Mal in Folge an. „Unser Vorbereitungskurs bietet die optimale Grundlage für die Kenntnisprüfung. Wenn die Teilnehmer wie hier erfolgreich bestehen, dann ist ihr im Ausland erworbener Abschluss von Ausbildung oder Studium dem deutschen gleichgestellt“, erläutert Bernd Westbomke.

Die erfolgreichen Absolventen aus dem GK-Mittelrhein sind: Lesly Vanessa Campos Tut, Benjamin Jonatan Franco Garcia, Fateme Jafari, Karla Vanessa, Mares Bombela, Wendy Yaraseth Rayon Bernal, Annjuly Karina Rodriguez, Acevedo, Melissa Alesandra, Sánchez Ancona und Eduardo Tellez Olivo.

 

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Biathlon-Deutschland-Tour 2023 macht Station in Meckenheim

Meckenheim – Spaß und Spannung zum Abschluss des zweiten Street Food Festivals am 14. Mai. Eingeladen vom Meckenheimer Verbund und der Stadt Meckenheim legt die Biathlon-Deutschland-Tour 2023 erneut Station in Meckenheim ein. Zum Abschluss des zweiten Meckenheimer Street Food Festivals (12.-14. Mai) werden am Sonntag, 14. Mai, von 12 Uhr bis 18 Uhr die besten Biathletinnen und Biathleten der Apfelstadt in den Kategorien Einzel- und Teamwettbewerb ermittelt. Schauplatz ist die mobile Biathlonarena am Le-Mée-Platz. Die Teilnahme ist kostenfrei. Mit dem Mix aus Laufen und Schießen richten sich die Veranstaltenden an alle Interessierten, also auch an jene, die den Sport bislang noch nicht ausgeübt haben.

Gemeinsam mit Martin Bremer, Inhaber von inMOTION Agentur & Verlag, hat Citymanagerin Nicole Bangert das Event vorgestellt. „Wir wollen die besten Biathletinnen und Biathleten von Meckenheim ermitteln. Dabei steht auch der sportliche Gedanke, vor allem aber der Spaß im Vordergrund“, sagte Nicole Bangert. Die Citymanagerin versprach einen stimmungsvollen Tag und hofft, „dass noch mehr begeisterte Besucherinnen und Besucher an der Biathlon-Tour teilnehmen, als vor sechs Jahren.“ Bei der Premiere im Jahr 2017 am Kirchplatz hatten sich 14 Teams dem Wettbewerb gestellt. Es gewann seinerzeit eine Staffel der LG Meckenheim vor einem Familien-Team und der Prinzengarde der Stadt Meckenheim. „Unser Ziel ist es, ohne Leistungsdruck einen Eindruck von Deutschlands beliebtester Wintersportart zu vermitteln. Daher ist jede und jeder mit und ohne Vorkenntnisse eingeladen, mitzumachen“, sagte Martin Bremer.

In die Biathlon-Tour ist sowohl ein Staffel- als auch ein Einzelwettbewerb eingebettet. Die Staffeln bestehen jeweils aus vier Teilnehmenden. Das Mindestalter beträgt zwölf Jahre. Interessierte Teams müssen sich zuvor bis zum 3. Mai anmelden: bei der Wirtschaftsförderung der Stadt Meckenheim, E-Mail wirtschaftsfoerderung@meckenheim.de, oder über die offizielle Website unter www.biathlon-tour.de/14-mai-2023-meckenheim/. Über die Homepage können sich auch einzelne Personen anmelden, die im Staffelwettbewerb antreten wollen und noch Mitstreiterinnen und Mitstreiter für ein gemeinsames Team suchen. Auf die erfolgreichsten Mannschaften warten gold-glänzende Pokale und alle Aktiven erhalten Medaillen.

Ohne Anmeldung und ganz spontan ist die Teilnahme am Einzelwettbewerb möglich. Selbst Besucherinnen und Besucher, die sich erst während des Street Food Festivals für einen Start entscheiden, sind willkommen und haben die Chance, das Finale in Oberhof zu erreichen. Aus allen Aktiven (Einzel und Staffel) wird die erfolgreichste Person ermittelt, die Meckenheim im Biathlon-Mekka vertreten wird. In der dortigen, weltweit einzigartigen Ski-Halle gilt es, einen Wettkampf unter richtigen Biathlon-Bedingungen in der Loipe und am Schießstand zu absolvieren. Die Betreuung übernimmt mit Olympiasieger Michael Rösch ein ehemaliger Weltklasse-Athlet. „Ein Preis, den man nicht kaufen kann“, verdeutlichte Martin Bremer.

In Meckenheim erwartet Teilnehmende und Publikum ein Event mit jeder Menge Teamgeist, Spaß und toller Stimmung. Das Übungsschießen für alle Aktiven findet in der Biathlonarena am Eventtag von 12 Uhr bis 14.45 Uhr statt. Experten stehen den Anfängerinnen und Anfängern unterstützend zur Seite. Im Wettkampf sind für die Männer 400 Meter und für die Frauen 300 Meter auf dem Torax-Trainer, einem Ski-Ergometer, zurückzulegen. Am Schießstand müssen sie schließlich mit einem Infrarotgewehr aus zehn Metern Entfernung fünf Scheiben, Durchmesser 45 Millimeter, anvisieren. Alle Teilnehmenden, die fehlerfrei bleiben, dürfen sich über ein T-Shirt freuen.

Die Biathlon-Deutschland-Tour ist mit mehr als 100.000 Schnupperschützinnen und -schützen sowie rund 15.000 Wettkämpfenden auf über 200 Etappen seit 2015 der weltgrößte Volksbiathlon. Die Saison 2023 bietet deutschlandweit 30 Citybiathlons, die das Biathlon-Erlebnis für alle Neugierigen in den Mittelpunkt stellen. Neben angeleiteten Übungseinheiten und spontanen Biathlonwettkämpfen sind die Events für ihre stimmungsvollen Biathlon-Staffel-Stadtmeisterschaften bekannt.

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Weiterbildung dank job-com – Große Nachfrage nach Pädagogischer Begleitung in Düren

Düren – Eine neue und gute berufliche Perspektive haben die 22 Absolventinnen und Absolventen der Weiterbildung „Pädagogische Begleitung in und nach der Schule“. „Der Arbeitsmarkt wartet auf Menschen mit pädagogischer Qualifizierung, der Bedarf ist groß“, sagte Melanie Hinzen, Teamleiterin Arbeitgeberservice bei der job-com, bei der Abschlussfeier. Das Jobcenter des Kreises Düren hatte den größten Teil der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in diesen Kurs vermittelt, der von der low-tec als Bildungsträger angeboten wurde.

Rund zwei Drittel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben direkt im Anschluss schon eine Arbeitsstelle fest in Aussicht. Mit dem Zertifikat in der Tasche warten nun zwei mögliche Betätigungsfelder auf die 18 Damen und vier Herren: die Schulbegleitung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit Einschränkungen oder die Betreuung in Offenen Ganztagsschulen (OGS). „Einige von Ihnen wollen und werden sich noch weiterqualifizieren, zum Beispiel über die praxisintegrierte Ausbildung zur Kinderpflegerin (PIA)“, zeigte Melanie Hinzen eine weitere Option auf.

Die Teilnehmerin Iman Mallouhi stammt aus Syrien. Sie hielt den Arbeitsvertrag beim Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Düren für eine sozialversicherungspflichtige Teilzeitbeschäftigung an der OGS Inden bereits vor dem Abschluss der Qualifizierung in ihren Händen. Herr Sufian Abdullah, alleinerziehender Vater von zweier minderjähriger Kinder; ebenso aus Syrien; steht nach der erfolgreichen Qualifizierung noch vor der Entscheidung zwischen einem Angebot als Betreuer in einer offenen Ganztagsschule oder als Schulbegleiter. Beide möchten so erst mal ihren beruflichen Weg in Deutschland starten, denken aber schon darüber nach, später über weitere Ausbildung zu einem anerkannten Berufsabschluss im Erziehungsbereich zu gelangen. „Sie leisten wertvolle Arbeit, der Arbeitsmarkt wartet auf Sie, und mit Blick auf den Rechtsanspruch auf einen OGS-Platz ab Sommer 2025 werden Sie dringen gebraucht“, so Ira Schneider als Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt und der job-com bei der Übergabe der Zertifikate.

Auch die beiden Lehrerinnen Irma Wistiski und Burcu Sola sind stolz auf „ihre“ Absolventinnen und Absolventen: „Das Team hat sich im Kurs ganz toll gegenseitig unterstützt und motiviert.“ Und weiter sagten die beiden: „Zeigen Sie jetzt, was sie gelernt haben und was sie können!“ Das bekräftigt auch noch einmal Ira Schneider: „Ich bin auf sie alle sehr stolz. Sie haben viel Energie und Ehrgeiz gezeigt.“ Michael Zimmermann von low-tec ergänzt: „Sie sind einen guten Weg gegangen“. Wichtiger Aspekt für die Zielgruppe: Die Qualifizierung dauerte gut fünf Monate in Teilzeit, so dass Familie und Weiterbildung gut vereinbar waren. Neben dem Lehrgang waren auch zwei Praktika zu absolvieren. Der vierte Lehrgang dieser Art bei low-tec ist gestartet, weitere Kurse sind geplant.