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Polizei – RLP Innenminister Ebling ernennt Anja Rakowski zur Leiterin des Polizeipräsidiums Trier

Region/Mainz – Innenminister Michael Ebling hat Anja Rakowski, bisher Vizepräsidentin des Polizeipräsidiums Rheinpfalz, zur neuen Leiterin des Polizeipräsidiums in Trier ernannt. Nach erfolgreicher Erprobungszeit kann Rakowski damit die erste rheinland-pfälzische Polizeipräsidentin werden.

„Das Polizeipräsidium Trier bekommt nun eine Leiterin, die über viel polizeiliche Erfahrung und ein umfassendes Know-How verfügt. In ihren bisherigen Funktionen hat sich Anja Rakowski hervorragend bewährt und immer wieder unter Beweis gestellt, dass sie für Führungsaufgaben bestens geeignet ist. Daher ist sie genau die Richtige für diese Aufgabe, für deren Ausübung ich ihr gutes Gelingen und viel Freude wünsche“, sagte Innenminister Ebling, der die Personalentscheidung bereits am 8. März, dem Internationalen Frauentag, bekannt gegeben hatte.

Anja Rakowski trat 1990 in den Polizeidienst des Landes Rheinland-Pfalz ein und durchlief alle Laufbahnen vom mittleren bis zum höheren Polizeidienst. Nach dem Studium an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster und dem anschließenden Aufstieg in den höheren Polizeidienst war sie seit 2009 zunächst stellvertretende Leiterin der 1. Bereitschaftspolizeiabteilung in Enkenbach-Alsenborn. Danach übernahm sie 2013 die Leitung der Polizeiinspektion Mainz 1 und wechselte 2016 als Referentin ins Mainzer Innenministerium, wo sie später die Leitung des Lagezentrums übernahm. Anschließend war sie von 2019 bis 2021 im Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik Leiterin des Präsidialstabs, bevor sie ins Polizeipräsidium Rheinpfalz wechselte und dort die erste Polizeivizepräsidentin des Landes wurde.

„Es macht mich stolz, dass ich nun als erste Frau in Rheinland-Pfalz ein Polizeipräsidium leiten werde und ich freue mich auf meine neue Aufgabe in Trier. Ich wünsche mir, dass ich für andere Frauen Vorbild sein kann und werde mich auch in meiner neuen Funktion weiterhin für die Förderung und Unterstützung von Frauen in der Polizei einsetzen“, sagte Polizeivizepräsidentin Anja Rakowski anlässlich der Übertragung der neuen Funktion.

Die offizielle Amtseinführung findet gemeinsam mit der Verabschiedung ihres Vorgängers Friedel Durben aus dem Amt am 11. April 2023 in Trier statt. Durben hatte im Januar 2023 die Aufgabe des Inspekteurs der rheinland-pfälzischen Polizei übernommen.

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Tag der offenen Weinkeller im Ahrtal erneut ein Publikumsmagnet

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Was den Bankiers der Tresor, ist den Ahr-Winzern der Keller: Ihr „Heiligtum“, in dem sie aus Trauben ihre flüssigen Schätze hervorbringen. Beim Tag der offenen Weinkeller hatten rund 1600 Besucher Gelegenheit, einen Blick in die Keller der Ahr-Winzer zu werfen und vor Ort zu erfahren, was die Ahr-Weine so besonders macht. „Wir sind mehr als zufrieden mit dem Zuspruch“, resümiert Carolin Groß, Referentin des Ahrwein e.V. Nur fünf Monate nach dem letzten Tag der offenen Weinkeller, der als Corona-bedingter Verlegungstermin im November stattgefunden hatte, habe man die angestrebte Besucherzahl erneut erreichen können.

Im Ahrweiler Winzerverein. Foto: Hans-Jürgen Vollrath

Ein weiterer Erfolg: Waren im November noch zehn Weingüter als Teilnehmer mit dabei, luden dieses Mal schon zwölf Winzer in ihre Keller. „Ein deutliches Zeichen, dass der Wiederaufbau in den Winzerbetrieben voranschreitet“, so Groß.

Auch wenn hier und da in den Weingütern noch einiges provisorisch ablief, die Besucher honorierten das Engagement der Winzerinnen und Winzer mit großem Interesse und ausgelassener Stimmung trotz des wechselhaften Wetters. Hier wurden die neuen Barrique-Holzfässer inspiziert, dort staunten die Gäste über riesige Stahltanks und erfuhren, wie genau welcher Wein produziert wird. Im Mittelpunkt stand das Probieren, Riechen und Schmecken der Ahrweine, allen voran der Spätburgunder, dem die heimischen Schieferböden seinen charakteristischen Geschmack verleihen. Gefragt waren aber auch der seltene Blaue Frühburgunder, eine Spezialität im Ahrtal und die aus Spätburgunder-Trauben hergestellte helle Variante, der Blanc de Noir.

Im Tagesticket inkludiert war eine Dreier-Weinprobe bei allen zwölf Stationen, die per Shuttle-Bus erreicht werden konnten. Mit dabei waren die Weingüter Sonnenberg, Lingen, Körtgen, Kurth, Coels, Kriechel, Riske und Max Schell, die Jungwinzer Next Generation, der Winzerverein Ahrweiler, die Dagernova Weinmanufaktur und die Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr. Überall gab es zum Wein kleine Speisen und Snacks. „Wir sind zuversichtlich, dass im kommenden Jahr noch mehr Weingüter mitmachen können“, sagt Carolin Groß.

Auch das ausverkaufte AhrWine-Tasting am Vorabend ist laut Carolin Groß bestens gelaufen. In der Kleinen Bühne im Kurpark konnten die Gäste in entspannter Atmosphäre Weine von 15 Weingütern und Genossenschaften probieren. Das Publikum zeigte sich durchweg sehr interessiert und nicht selten wurde an den Theken über diese und jene Weinfrage gefachsimpelt und philosophiert. „Immer mehr Gäste erwerben zwischenzeitlich das Kombiticket für beide Veranstaltungen – das AhrWine-Tasting und den Tag der offenen Weinkeller“, freut sich Groß. Daher ist auch im nächsten Jahr wieder ein AhrWine-Tasting für den Vorabend geplant.

Die Termine für 2024 stehen bereits fest: Das AhrWine-Tasting wird am Freitag, 12. April 2024, stattfinden, der Tag der offenen Weinkeller am Samstag, 13. April 2024. Der Vorverkauf für beide Veranstaltungen startet am kommenden Samstag, 1. April 2023. Infos unter ahrtal.de/tag-der-offenen-weinkeller

 

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Mechernichs erster Wohnmobilhafen ensteht – Moderne Zugangstechnik ohne Personal

Mechernich – An der Elisabethhütte sollen bis zum Herbst rund 35 Stellplätze für Camper entstehen – Flüchtlingsunterkünfte wurden abgerissen. Ein paar gut gefüllte Container und fein säuberlich sortierte Schutthaufen sind alles, was von den ehemaligen Flüchtlingsunterkünften noch übriggeblieben ist. Ansonsten hat das Abrissunternehmen auf dem Gelände „Elisabethhütte“ gegenüber dem Mühlenpark-Parkplatz ganze Arbeit geleistet. Bis zum Herbst dieses Jahres soll auf dem Areal ein Wohnmobilhafen entstehen.

Betreiber wird die Eifel-Therme Zikkurat GmbH sein. Deren Geschäftsführer und Erster Beigeordneter Thomas Hambach sowie Betriebsleiter Christian Klein machten sich jetzt vor Ort ein Bild der Arbeiten. „Rund 35 Stellplätze werden hier entstehen“, berichtet Christian Klein. Das Gelände eigne sich bestens für eine Umnutzung, weil alle Versorgungsleitungen vorhanden seien. Auch Telefonleitungen liegen, so dass den künftigen Nutzern W-Lan-Zugänge zur Verfügung stehen.

Online buchen

Auch sonst setzen die Verantwortlichen auf moderne Technik. „Wir werden eine Schranke installieren, die die Nummernschilder erkennt. Der komplette Buchungsvorgang geschieht online, so dass kein Mitarbeiter vor Ort sein muss“, erläutert Thomas Hambach. Im Moment wird noch darüber nachgedacht, ob vor Ort ein zusätzlicher Buchungsautomat installiert wird.

Für Thomas Hambach ist der Standort auch deshalb ideal für einen Wohnmobilhafen, weil mit dem Mühlenpark, der Erlebniswelt Eifeltor und dem Freilichtmuseum direkt drei touristische Angebote in der Nähe sind – alle fußläufig erreichbar. E-Bikes, die die Camper häufig mit dabei haben, erhöhen den Radius noch einmal deutlich, so dass auch andere touristische Ziele angesteuert werden können. Kombi-Angebote mit der Eifel-Therme Zikkurat sind auch in der Planung und die Einkaufsmöglichkeiten in Mechernich liegen ebenfalls vor der Camper-Tür.

Schotterflächen und Bäume

Die dazugehörigen Fahrzeuge sollen künftig rund um einen O-förmigen Fahrbahnring geparkt werden können. Weil die Bodenplatten der ehemaligen Flüchtlingsunterkünfte wegfallen, wird trotz der neuen Zufahrt mehr Fläche entsiegelt, als versiegelt. Denn die Parkflächen werden lediglich geschottert. „Außerdem werden wir zwischen den Parkständen noch einige Bäume pflanzen“, so Thomas Hambach, der die voraussichtlichen Kosten für den Umbau auf 350.000 Euro beziffert.

„Geld, das gut investiert ist, um auch die touristische Zielgruppe von Campern anzusprechen, für die es bislang in Mechernich noch kein Angebot gibt“, so Thomas Hambach. Durch Corona hat sich gerade diese Zielgruppe deutlich vergrößert. Immer mehr Menschen haben Wohnmobil-Urlaube für sich entdeckt. Daher sind die Prognosen für die Platznutzung in Mechernich auch durchaus positiv.

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Johannes Thur aus Golbach gewann die achte Schocker-Meisterschaft und den begehrten „Luisjen-Cup“ in Kall

Kall – Mit 44 Teilnehmern aus Kall, Schleiden, Gemünd, Blumenthal, Paulushof, Sötenich, Golbach, Frohnrath, Broich und Anstois war das Turnier restlos ausgebucht. Wenige Stunden vor Beginn der 8. Schockermeisterschaft um den „Luisjen-Cup“ des Vereins zur Erhaltung der Gaststätte Gier am Samstagabend hatte der Golbacher Johannes Thur es prophezeit: „Der Titel geht diesmal nach Golbach“ hatte er seinem Nachbarn und Turnierleiter Reiner Züll angekündigt. Und er sollte Recht behalten. Nach einem mehr als vierstündigen Würfel-Marathon im Saal der Gaststätte Gier, hielt „Wahrsager“ Thur kurz vor Mitternacht tatsächlich sowohl den Turnier-Siegerpokal als auch den begehrten Luisjen-Cup in den Händen. Mit 164 Punkten hatte er sich die Meisterschaft gesichert, gefolgt von Johannes Müller aus Hellenthal-Paulushof (161 Punkte) und Christel Sander aus Schleiden, die mit 155 Zählern auch die Damenwertung gewann.

Mit 44 Teilnehmern aus Kall, Schleiden, Gemünd, Blumenthal, Paulushof, Sötenich, Golbach, Frohnrath, Broich und Anstois war das Turnier restlos ausgebucht. Die Damenrunde „Die Schockies“ aus den Schleidener Tal war gleich mit sieben Würfelartistinnen zur Meisterschaft im Kaller „Schockertempel“ der Gaststätte Gier angetreten.

Fast fünf Stunden lang tanzen die Würfel auf den elf Spieltischen, wobei die Teilnehmer verbissen um „Schock aus“, „Straße“ und General („Drei Deutsche“) kämpften. Die Meisterschaft wurde ausgetragen in drei Durchgängen je 15 Spielrunden. Nach jedem Durchgang wurde die Besetzung der Spieltische neu ausgelost.

Zum achten Mal hatte der Verein zur Erhaltung der Gaststätte Gier die Meisterschaft veranstaltet, bei der es zum siebten Mal neben dem Großen Preis der Gaststätte Gier um den Wanderpokal „Luisjen-Cup“ ging. Dieser erinnert an die Kultwirtin Luise Gier, die 70 Jahre lang die Gäste in dem denkmalgeschützten Gasthaus bewirtet hat, ehe sie den Betrieb 1983 im Alter von 84 Jahren krankheitsbedingt aufgeben musste und 1985 wenige Tage vor Weihnachten im Alter von 86 Jahren verstarb. Andreas Gier, der Enkel der ehemaligen Kult-Wirtin, hatte 2017 den 58 Zentimeter hohen Luisjen-Cup, den Johannes Thur jetz nach Golbach entführte, als Wanderpokal gestiftet.

Es ging schon auf Mitternacht zu, als Turnierleiter Reiner Züll und dessen Assistentin Marion Groll zur Siegerehrung schritten und Pokale und Sachpreise überreichten. In den insgesamt 45 Spielrunden wurden insgesamt 613 Schock-Aus (Drei Einsen) erzielt. Den Titel des Schock-Aus-Königs errang Johannes Müller aus Paulushof mit 21 Volltreffern. Schlusslicht in der Wertung wurde Patrick Sander aus Schleiden, der für seine magere Ausbeute von nur 105 Punkten vom Turnierleiter einen Pokal in Form einer goldenen Ananas überreicht bekam.

Sieger und Verlierer bekommen nun bei der neunten Meisterschaft im September die Möglichkeit, ihre Leistungen zu bestätigen oder zu verbessern. „War ein schöner Abend; jetzt heißt das neue Projekt Titelverteidigung“, ließ Gesamtsieger Johannes Thur einen Tag nach seinem vorausgesagten Sieg verlauten. (Reiner Züll)

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Verbandsgemeinde Mendig fördert Jugendarbeit auch in 2023

Mendig – Katholische Jugendverbände berichten Bürgermeister Lempertz über Mittelverwendung. Der Verbandsgemeinderat hat im Haushalt für 2023 erneut jeweils Mittel in Höhe von 10.000 Euro für die katholischen sowie evangelischen Jugendverbände in der Verbandsgemeinde Mendig bereitgestellt. Die Projektförderung ist zweckgebunden und ausschließlich für den Einsatz einer nachhaltigen Jugendarbeit bestimmt. Die katholischen Jugendverbände haben dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig, Jörg Lempertz, jetzt bei einem Besuch im Rathaus über die Mittelverwendung und ihr gemeinnütziges Engagement zugunsten der katholischen Jugendgruppierungen in Mendig, Bell, Thür, Rieden und Volkesfeld im vergangenen Jahr berichtet.

Bürgermeister Lempertz lobte zu Beginn die außergewöhnlich gute Zusammenarbeit der katholischen Jugendverbände in der Verbandsgemeinde und hob bei einem Zusammentreffen mit den Vertretern der Messdienergemeinschaften der Pfarreien Mendig sowie Bell und Rieden, den Pfadfindern Mendig sowie der katholischen Mädchenjugend Mendig (KaMäJu) hervor: „Nach Corona erlebt die Jugendarbeit einen Neustart unter vollkommen veränderten Rahmenbedingungen. Wie auch schon in den Vorjahren ist unser gemeinsam erklärter Wille als familien- und jugendfreundliche Verbandsgemeinde, die bestehenden Einrichtungen bei ihrer wertvollen Arbeit zum Wohle aller Kinder und Jugendlichen bestmöglich zu unterstützen.“

Die Protagonisten der katholischen Jugendverbände in der Verbandsgemeinde Mendig haben sich aufgrund eines allgemein festzustellenden rückläufigen Trends im Ehrenamt im Vorfeld viele Gedanken für den Mitteleinsatz gemacht und die Fördersumme fair untereinander aufgeteilt. „Bei der Mittelverteilung hat sich der örtliche Zusammenhalt der Vereine untereinander nochmals bestätigt“, sagt Stefan Schumacher (Leitungsteam KaMäJu). Einig waren sich alle Gesprächsteilnehmer schnell, dass dieser vereinsübergreifenden Jugendarbeit auch in Zukunft keine Grenzen gesetzt sein sollen, sondern man fest vorhabe, Gemeinschaftsprojekte von Messdiener, Pfadfinder und der KaMäJu umzusetzen.

In den wöchentlichen Gruppenstunden der KaMäJu können Kinder vom 1. bis 7. Schuljahr unter Anleitung der Betreuer ihrer Kreativität (z.B. Basteln, Bauen, Kochen) freien Lauf lassen. Der Schwerpunkt bei dem Mitteleinsatz lag auf einer besseren Ausstattung des Pfarrheims und der Ausweitung der Spielesammlung. Auch für Outdoor-Tätigkeiten im Pfarrgarten wurden Spielzeuge angeschafft. Das wohl größte Highlight für alle Teilnehmer war die Amelandfreizeit. Durch einen Teil der Zuwendungen wurde ein kostenfreier Besuch im Kletterpark ermöglicht, der vorher nicht eingeplant war. Das Fazit der KaMäJu-Vertreter lautete: „Eine tolle Maßnahme zum besseren Kennenlernen und Zusammenwachsen. Ein einmaliger Ausflug, der sonst nicht möglich gewesen wäre.“

Die Georgspfadfinder Mendig, zu denen aktuell stolze 15 Betreuungskräften und insgesamt rund 50 Pfadfindern zählen, hatten ebenfalls schnell einen Verwendungszweck ausfindig gemacht. Voller Stolz konnten die anwesenden Vertreter berichten, dass neue Baumaschinen gekauft wurden, um den Werkzeugfundus zu erweitern und den Werkraum neu auszustatten. So habe sich unterdessen die Anschaffung einer neuen Spaltaxt schon oft bezahlt gemacht. Auch wurden die Gelder für die Reparatur und Anschaffung von einheitlichen Zelte-Säcken für das jährliche Zeltlager verwendet.

Für die Messdienergemeinschaft berichtete Edgar Girolstein, dass derweil eine Unterkunft unterhalb der Rendantur in Obermendig gefunden wurde. Aufgrund der hohen Kosten ist diese Räumlichkeit zunächst nur provisorisch hergerichtet. Von den Zuwendungen konnten jedoch u.a. Sitzgarnituren, eine Feuerschale und Musikbox angeschafft werden, um eine gemütliche Atmosphäre zu schaffen. Zudem wurden die bereitgestellten Mittel für die Vogesenfreizeit und Kleingeräte eingesetzt. Unisono haben die Verantwortlichen betont, dass den Zuwendungen auch in Zukunft eine besondere Bedeutung zukommen werde, damit der Teilnehmerbetrag für die Ferienfreizeiten für jedermann erschwinglich bleiben. Die Messdiener der Pfarrei Bell und Rieden haben ihren Messdienern mit den Geldern einen unvergesslichen Tagestrip ins Phantasialand nach Brühl ermöglicht.

Abschließend resümierte Bürgermeister Lempertz, dass die bereitgestellten Gelder sinnvoll und nachhaltig eingesetzt wurden. Beispielhaft komme dies durch die mittlerweile fest etablierte Veranstaltung der örtlichen Jugend „Rock am Sumpf“ zum Ausdruck. Dass die Zuschüsse der Verbandsgemeinde die katholische Jugendarbeit vorbildhaft miteinander verbindet, zeigt unter anderem auch die Absichtserklärung für ein großes „Miteinanderfest“ der Leitungskräfte aller Vereine, welches für 2023 geplant ist. Trotz der schwierigen Finanzausstattung der Kommunen werde man sich auch weiterhin für die Jugendarbeit vor Ort einsetzen, gab der Bürgermeister den Vereinsvertretern bei der Überreichung des symbolischen Schecks für die Mittelbewilligung in 2023 mit auf den Weg.

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Gemeinschafts-Klinikum Mittelrhein – Übergangs-Geschäftsführung nimmt ab 01.04. Arbeit auf

Region/Mayen-Koblenz – Die Gesellschafterversammlung der Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein gGmbH hat Christian Straub zum Geschäftsführer und Christian Eckert zum Prokuristen der Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein gGmbH bestellt. Neuer Kaufmännischer Direktor am Standort Mayen wird Markus Bunzel.

Alle drei gehören den Unternehmensberatungsgesellschaften Hospital Management Group GmbH / WMC HEALTHCARE GmbH an, die sich zur Ausübung der Managementleistungen ab dem 01.04.2023 in einem Ausschreibungsprozess durchgesetzt haben.

Mit Dr. Klaus Goedereis wird die Geschäftsführung zusätzlich mit einem im Krankenhausmanagement langjährig tätigen Experten verstärkt.

Landrat Dr. Alexander Saftig, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung, und Oberbürgermeister David Langner, stellvertretender Vorsitzender, freuen sich, dass mit diesen Persönlichkeiten über den 01.04. hinaus ein professionelles Management des Klinikums gewährleistet wird.

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Stadt Aachen passt ihre Energie-Sparmaßnahmen an

Aachen – Die Verwaltung erhöht die Wassertemperatur in den Schwimmhallen sogar schon zum Start der Osterferien am 1. April. Mit dem Ende der Energiesparverordnung am 15. April werden in Aachen historische Gebäude, Denkmäler und Brunnen in den Abendstunden wieder angestrahlt.

Mit großen Kraftanstrengungen und intelligenten Konzepten hat die Stadt Aachen in den vergangenen Monaten verschiedenste Maßnahmen ergriffen, um Energie einzusparen. Ausgangspunkt war in Folge des Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine eine gesetzliche Vorgabe des Bundes. Diese schrieb vor, in zahlreichen öffentlichen Bereichen Energie einzusparen, um eine Mangellage zu vermeiden. Am 15. April 2023 läuft die Energiesparverordnung des Bundes aus. Das bedeutet für Aachen: Die Stadt kehrt grundsätzlich zu ihren vorherigen Regeln zurück. So werden öffentliche Gebäude wie zum Beispiel das Aachener Rathaus in den Abendstunden wieder angestrahlt, auch Denkmäler und Brunnen – so sie über entsprechende Vorrichtungen verfügen – werden mit Inbetriebnahme wieder beleuchtet.

Eine frohe Botschaft gibt es zudem für Besucher*innen aller Schwimmhallen und insbesondere für alle Ferienkinder: Denn die Wassertemperatur wird bereits mit dem Beginn der Osterferien am Samstag, 1. April, wieder auf 28 Grad (Schwimmerbecken) bzw. 32 Grad (Nichtschwimmerbecken) erhöht. In den zurückliegenden Monaten wurden die Temperaturen auf 26 bzw. 30 Grad herabgesenkt.

Heiko Thomas, städtischer Beigeordneter für Klima und Umwelt, Stadtbetrieb und Gebäude, zieht insgesamt eine positive Bilanz: „Viele Menschen haben in den vergangenen Monaten durch ihr Verhalten mit dazu beigetragen, dass wir spür- und messbar den Energieverbrauch senken konnten. Das ist ein gutes Zeichen! In herausfordernden Zeiten zieht Aachen an einem Strang.“ Auch wenn akute Maßnahmen durch den Wegfall der Bundesregeln nun aufgehoben werden, appelliert Thomas: „Ein besonnener Umgang mit den uns zur Verfügung stehenden Energieträgern ist unabhängig davon nötig. Es spart Geld und dient dem Klimaschutz. Die Stadt nimmt hier ihre Vorbildrolle sehr ernst. Bis 2030 wollen wir in Aachen klimaneutral werden. Auf dieses Ziel richtet die Verwaltung ihr gesamtes Handeln aus.“

Die Regelungen ab April im Überblick:

Außenbeleuchtung:
Historische Gebäude und öffentliche Einrichtungen werden ab dem 15. April in den Abendstunden wieder in gewohnter Art angestrahlt. Auch Werbeanlagen können wieder beleuchtet werden. Hier gilt aktuell noch ein entsprechendes Verbot im Zeitraum zwischen 22 und 6 Uhr.

Öffentliche Brunnen:

Wie jedes Jahr im Frühling werden die Aachener Brunnen nach der Winterpause wieder eingeschaltet. Der Brunnendienst des städtischen Gebäudemanagements befüllt in diesen Wochen die mit netzwassergespeisten Brunnen. Bis Ostern sollen sie in Betrieb sein und – wo vorhanden – in den Abendstunden wieder mit Licht in Szene gesetzt werden. Die Stadt hatte als freiwillige Energiesparmaßnahme seit Juli 2022 auf die Beleuchtung der Brunnen verzichtet und die Umlaufpumpen in der Betriebszeit reduziert. Die mit Bachwasser gespeisten Brunnen im Altstadtkern bleiben leider vorerst trocken, da es aktuell Probleme mit der Paubachleitung gibt. Auch der mit Thermalwasser gespeiste Marktbrunnen in Burtscheid muss wegen eines Rohrbruches vorerst außer Betrieb bleiben.

Schwimmhallen und Lehrschwimmbecken:

In allen Schwimmhallen wird die Wassertemperatur für Schwimmerbecken wieder auf 28 Grad und für Nichtschwimmer auf 32 Grad angehoben. Aufgrund der bevorstehenden Ferien greift diese Maßnahmen bereits ab Samstag, 1. April.

So können sich Besucher*innen und insbesondere Familien mit (Ferien-)Kindern bereits rund um die Ostertage auf die gewohnten Wassertemperaturen in den Schwimmhallen freuen.

Heizperiode / Raumtemperaturen:

Die Heizperiode in öffentlichen Gebäuden wird nicht zum 3. April beendet, sondern entsprechend der Außentemperatur weitergeführt. Zudem können die Raumtemperaturen in öffentlichen ab dem 15. April wieder auf Normalbetrieb eingestellt werden: Das bedeutet: In Büros herrscht eine Mindesttemperatur von 20 Grad. Ausnahmeregelungen gab es in den zurückliegenden Wintermonaten für Kinder und Jugendliche. So blieben Schulen und KiTas auf dem bisherigen Niveau beheizt.

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Wiedereröffnung von Büro und Beratungsstelle im Betreuten Wohnen der Lebenshilfe HPZ in Schleiden

Schleiden – Büroräume im Erdgeschoss wurden in Flutnacht 2021 zerstört – Hausgemeinschaft der Bewohner durch Ereignisse zusammengeschweißt. „Ihr seid wieder hier“, freute sich Schleidens Bürgermeister Ingo Pfennings, der zusammen mit Wirtschaftsförderin Bianka Renn zur Wiedereröffnung des Betreuten Wohnens (BeWo) der Lebenshilfe HPZ in Schleiden gekommen war. Das BeWo-Büro, das auch als Beratungsstelle der Lebenshilfe HPZ dient, war in der Flutnacht im Juli 2021 weitgehend zerstört worden. „Nach eineinhalb Jahren können wir jetzt wieder richtig loslegen“, freute sich auch Philipp Krosch, einer der beiden Geschäftsführer der Lebenshilfe HPZ.

Der zweite Geschäftsführer Christian Pfaff bekräftigte: „Das Betreute Wohnen führen wir in Schleiden und Gemünd weiter.“ Damit spielte er auch auf den Neubau der Lebenshilfe HPZ in Gemünd an, in dem künftig in 24 Appartements Betreutes Wohnen mit Hintergrunddienst – also mit ambulanter Betreuung Tag und Nacht – angeboten wird.

In Schleiden lagen die sechs Wohnungen, die sich über dem BeWo-Büro befinden, glücklicherweise oberhalb des Wasserhöchststandes der Flut. Drei Zentimeter fehlten noch, dann hätte das Wasser die erste Wohnung erreicht. Doch auch so war die Flutnacht im Juli 2021 für die Bewohner erschreckend genug. Gemeinsam flüchteten sie sich in die oberste der sechs Wohnungen und harrten dort gemeinsam aus.

Gegenseitig Halt gegeben

„Am Anfang haben wir noch gemeinsam vor dem Haus gesessen und uns über das Wasser lustig gemacht, das durch die Straße floss. Stufe für Stufe wurden wir dann immer weiter nach oben vertrieben, aber erst, als der Innenhof der benachbarten VR-Bank Nordeifel vollgelaufen ist, habe ich registriert, was da passiert“, erinnert sich einer der Bewohner.

Die Hausgemeinschaft gab sich gegenseitig Halt, unterstützt von Lisa-Marie Nübold vom BeWo-Team der Lebenshilfe HPZ, die die Bewohner in dieser Nacht über mehrere Stunden per Handy begleitete. „Das war total surreal, als die Autos durch die Straße schwammen. Da auch die Scheibe im Büro im Erdgeschoss zerbrochen war, wurden die Autos irgendwann sogar dort hineingetrieben und krachten gegen die Wand, sodass das Haus wackelte. Das war für mich der Höhepunkt der Nervosität in dieser Nacht“, gesteht ein Bewohner.

Als sich ein Mann aus der Nachbarschaft gegenüber in einen Hauseingang rettete, leuchteten ihm die Bewohner mit einer Taschenlampe zu, da es nach dem Stromausfall draußen stockdunkel war. „Wir konnten nicht viel helfen“, sagt der Bewohner, aber allein der Umstand, in der Dunkelheit nicht alleine zu sein, war der Beginn einer bis heute dauernden neuen Freundschaft.

Nicht nur die Flutnacht, sondern auch die Zeit danach, in der die Bewohner spontan kostenlos im Hotel Eifelland im belgischen Bütgenbach unterkamen, hat zusammengeschweißt. „Wie uns die Menschen dort begegnet sind – überall wurden wir zum Essen und Trinken eingeladen, in die Eisdiele und zum Minigolf-Spielen – das waren Gänsehautmomente“, erinnert sich Lisa-Marie Nübold.

Sie selbst stand um sechs Uhr morgens nach der Flutnacht in Gummistiefeln vor dem BeWo-Haus in Schleiden, wo das Wasser zu dem Zeitpunkt immer noch bis zur ersten Stufe stand. Ohne lange zu überlegen, sorgte sie für die Unterbringung ihrer Bewohner in Belgien und begleitete sie. „Sie sind nicht nur unser Ansprechpartner vor Ort, sondern unser leuchtender Stern für das BeWo in Schleiden“, bedankte sich Philipp Krosch mit einem Blumenstrauß bei der BeWo-Betreuerin.

Wiedereröffnung nach eineinhalb Jahren

Mit der Wiedereröffnung des BeWo-Büros haben Lisa-Marie Nübold und ihre Kollegen nun endlich wieder normale Arbeitsbedingungen und auch einen Raum für Gemeinschaftsaktivitäten. „Grundsätzlich unterstützen wir die Bewohner hier bei allen Alltagsanforderungen: Wir begleiten sie zu Arztbesuchen, gehen gemeinsam einkaufen, putzen und kochen zusammen und können hier auch über Sorgen sprechen. Jeder Tag ist anders“, so Lisa-Marie Nübold.

Gleichzeitig fungiert das Büro Am Markt in Schleiden auch als Beratungsstelle der Lebenshilfe HPZ. „Hierhin können sich alle Menschen wenden, die Interesse am Ambulant Betreuten Wohnen für Menschen mit geistiger Behinderung, Autismus oder spät erworbener Behinderung haben“, erklärt Monika Thiex, Leiterin des Ambulant Betreuten Wohnens der Lebenshilfe HPZ. Sie ist Ansprechpartnerin für Terminvereinbarungen unter der Telefonnummer 0 22 52 / 8 35 04 – 203 oder der E-Mail-Adresse m.thiex@lebenshilfe-hpz.de.

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Drei Euskirchener Brücken werden wiedereröffnet

Euskirchen – Während der Flutkatastrophe im Juli 2021 wurden einige Euskirchener Brücken zerstört. Die Baumaßnahmen an den drei städtischen Brücken am Narzissenweg, an der Erftstraße und an der Friedrichstraße in Stotzheim sind nun abgeschlossen.

Bürgermeister Sacha Reichelt weihte deshalb am vergangenen Donnerstag symbolisch die Brücke an der Friedrichstraße ein. Dieses Signal dient dazu, der Öffentlichkeit zu zeigen, dass ein weiterer Schritt zurück zur Normalität abgeschlossen ist.

„Die Stadt Euskirchen ist sehr froh, dass die drei Brücken wieder genutzt werden können und die ursprünglichen Wege für Autofahrer, Radfahrer und Spaziergänger wiederhergestellt sind“, betonte der Bürgermeister.

Die Auftragsvergabe für die drei Bauwerke konnte Ende November 2021 an das Büro Doser Kempen Krauser Ingenieure erfolgen. Im März 2022 begannen die Arbeiten, die von der Firma Bauunternehmung Bruno Klein übernommen wurden. Der Abschluss erfolgt nun ein gutes Jahr später in den KWs 12 und 13. Die Kosten betrugen für die Brücke Narzissenweg 700.000 Euro, für die Brücke Friedrichstraße 900.000 Euro und die Brücke Erftstraße wiederum 700.000 Euro.

Am Narzissenweg wurde vom Technischen Hilfswerk Ende 2021 eine Behelfsbrücke als Querung über die Erft angelegt. Sie sollte den Verkehrsfluss nach Roitzheim sicherstellen. Der Rückbau dieser Brücke wird in den kommenden Wochen erfolgen.

Die Brücke Friedrichstraße ist seit Donnerstag wieder befahrbar. Die Brücke Erftstraße kann aufgrund der Baumaßnahme an der Straße Erftbleiche am Freitag nur für den nicht-motorisierten Verkehr geöffnet werden. An der Brücke Narzissenweg müssen noch letzte Anschlussarbeiten vorgenommen werden, aber auch hier soll vor Ende März der Verkehr wieder rollen können.

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Fanclub „Geißböcke Nordeifel“ – Erinnerung an den Weltmeister-Fußballer aus Euskirchen

Roggendorf – Der Fanclub „Geißböcke Nordeifel“ erinnert am Donnerstag, 30. März in Roggendorf mit der preisgekrönten Film-Dokumentation „Heinz Flohe, der mit dem Ball tanzte“ an den Weltmeister-Fußballer aus Euskirchen.

Er war damals ein Ausnahmefußballer wie heute Messi oder Maradona und wurde von seinen Mitspielern in der deutschen Nationalmannschaft in den höchsten Tönen gelobt. „Ich hab ihn immer als Brasilianer bezeichnet, so unglaublich gut ist er gewesen“, erinnerte sich Günter Netzer und bescheinigte seinem Euskirchener Fußball-Kollegen Heinz Flohe: „Er hat Dinge am Ball gemacht, die keiner von uns konnte“. Noch heute spricht die Fußballwelt von dem Euskirchener Kicker, der viele Jahre für den 1. FC Köln spielte und zahlreiche Tore für die Geißböcke schoss. Heinz Flohe verstarb am 15. Juni 2013 im Alter von nur 65 Jahren an den Folgen eines drei Jahre zuvor erlittenen Schlaganfalles.

Am Donnerstag, 30. März, erinnert der FC-Fanclub „Geißböcke Nordeifel“ im Restaurant Zagreb in Roggendorf an Flohes Leben zwischen Triumph und Tragik. Um 19 Uhr wird dort der preisgekrönte Film „Heinz Flohe – der mit dem Ball tanzte“ vorgeführt. Im Film zum gleichnamigen Buch des Kölner Autors, Journalisten, Filmemachers und Verlegers Frank Steffans wird Flohes Weg nachgezeichnet. In diesem Film wird Flohes fußballerischer Weg nachgezeichnet. Der begann 1962 mit 14 Jahren beim TSC Euskirchen. Vier Jahre später als 18-Jähriger wurde „Flocke“, wie er später in Fußballkreisen genannt wurde als junges Talent Lizenzspieler beim 1. FC Köln.

Mit den Geißböcken gewann er dreimal den DFB-Pokal und er führte den 1. FC als Kapitän zum legendären Double im Jahr 1978. Er spielte 39 Mal für die deutsche Nationalmannschaft und gehörte 1974 zur deutschen Weltmeister-Elf. Er wechselte 1979 zu 1860 München, wo bereits nach einem halben Jahr seine Karriere tragisch endete. Ein brutales Foul machte ihn zum Sportinvaliden. Nach seiner Profi-Karriere kickte Flohe als Stammspieler bei Benefiz-Veranstaltungen in der Landrat Linden-Elf mit. 2010 erlitt er einen Herzanfall, fiel drei Jahre lang in ein Wachkoma und verstarb im Sommer 2013.

In dem 104 Minuten langen Film kommen zahlreiche Zeitzeugen, Wegbegleiter und Freunde zu Wort, angefangen bei Franz Beckenbauer über Günter Netzer, Jupp Heynckes bis hin zu Wolfgang Overath, Harald „Toni“ Schumacher, Karl-Heinz Thielen oder Lukas Podolski. „Dies alles kombiniert mit Originalaufnahmen des Spielers Flohe in der Bundesliga, im Europapokal und in der Nationalmannschaft. Es sind bewegte und bewegende Bilder eines unvergleichlichen Ballkünstlers“, sagt Autor Frank Steffan über das preisgekrönte Werk.

Frank Steffan ist Ehrenmitglied des Fanclubs „Geißböcke Nordeifel“, der 2005 im Restaurant Ritterstube in Hergarten von dem noch heute amtierenden Vorsitzenden Günter Henk gegründet wurde.  Zehn Jahre versammelte Henk seine Fanclub-Mitglieder in der Hergartener Lokalität. Nach dem Tod seiner Ehefrau ruhte der Verein eine Zeit lang, ehe er im vergangenen Jahr im Restaurant Zagreb in Roggendorf seine Wiedergeburt erlebte. Einmal im Monat treffen sich die Clubmitglieder bei „Pero“ wobei stets Fußball und der 1. FC Köln die Themen bestimmen.

Günter Henk, die beim FC in Köln ehrenamtlich es Mädchen für alles ist, hat Heinz Flohe gut gekannt. Das letzte gemeinsame Foto von den beiden stammt aus dem Jahr 2008, als „Flocke“ schon Fußball-Invalide war. Derzeit, so Günter Henk, hat der Fan-Club 15 Mitglieder, Interessenten seien herzlich willkommen. Nicht ohne Stolz verweist der Clubvorsitzende darauf, das die Geißböcke Nordeifel der einzige FC-Fanclub sei, der in der relativ kurzen Zeit seinen Bestehens auf den Besuch von 58 aktiven Spielern, Funktionären und Trainern des FC bei den monatlichen Fanclub-Treffen verbuchen konnte. Neben Filmemacher Frank Steffan sei auch FC-Profi Jonas Hektor Ehrenmitglied der Eifeler Geißböcke.

Günter Henk hofft, dass viele Fans des FC und der Spielerlegende Heinz Flohe am 30. März zum Film „Heinz Flohe – Der mit dem Ball tanzte“ kommen. Auch Filmemacher Frank Steffan ysei an dem Abend im Roggendorf anwesend. Karten im Vorverkauf zum Preis von 5,- Euro sind zu bekommen im Restaurant Zagreb in Roggendorf sowie bei „Edition Steffan“ (Tel. 0221-73 916 73) oder info@edition-steffan.de zu bekommen. An der Abendkasse beträgt der Eintritt 7,- Euro. (Reiner Züll)

www.edition-steffan.de