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Kreis Mayen-Koblenz stellt Schüler-Fahrkarten auf Deutschland-Ticket um

Region/Mayen-Koblenz – Jetzt umtauschen: Alte Karten verlieren ab dem 1. Mai ihre Gültigkeit – Mit dem Start des Deutschlandtickets ab Mai stellt der Landkreis Mayen-Koblenz seine Schülerfahrkarten auf das bundesweite 49-Euro-Ticket um. Der Vorverkauf und die Beantragung des Tickets haben bereits begonnen. Landrat Dr. Alexander Saftig freut sich über das neue Angebot, denn mit dem Deutschlandticket wird den Schülern des Landkreises Mayen-Koblenz, die aktuell im Besitz einer Schülermonatskarte sind, mehr Freiraum ermöglicht. „Im Gegensatz zur bisherigen Schülerfahrkarte, die nur regional gültig war, ist das 49-Euro-Ticket deutschlandweit für Busse und Bahnen des Nah- und Regionalverkehrs gültig“, betont der Landrat. Die Antragstellung muss bis zum 15. April erfolgen.

Ein weiterer positiver Aspekt der Umstellung ist, dass das Ticket durchgehend seine Gültigkeit behält. „Die Schüler des Landkreises Mayen-Koblenz können das Deutschlandticket somit auch während der Ferienzeiten für Fahrten ins Schwimmbad, zu Freunden, ins Kino oder zu weiteren Freizeitaktivitäten nutzen. Dies hat – als positiven Nebeneffekt – eine höhere Auslastung des Öffentlichen Nahverkehrs zur Folge“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig.

Darüber hinaus ist das Deutschlandticket ab September für die betroffenen Schüler auch digital verfügbar. Alternativ erfolgt die Fahrkartenausgabe in Form einer Chipkarte. Für den Beförderungszeitraum von Mai bis August erhalten die betroffenen Schüler das Ticket in Form von QR-Codes auf Papier. Die einmalige Ausgabe erfolgt automatisch über die Schulen im Kreis.

Da die bisherigen Schülerfahrkarten im gesamten Gebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Mosel ab dem 1. Mai automatisch ihre Gültigkeit verlieren, ist eine Umstellung auf das Deutschlandticket für die betroffenen Schüler zwingend erforderlich.

Anspruch auf das Deutschlandticket haben alle Schüler, die aktuell im Besitz einer Schülermonatskarte sind. „Das sind in der Regel Grundschüler mit einem Schulweg von mehr als zwei Kilometer Länge und Schüler weiterführender Schulen, deren Schulweg länger als vier Kilometer ist“, erklärt die Leiterin der Fachabteilung ÖPNV Gaby Pauly. Für die förderfähigen Schüler übernimmt der Kreis die monatlichen Ticketkosten in Höhe von 49 Euro.

Weitere Informationen zur Umstellung der Schülerfahrkarten auf das Deutschlandticket sowie alle Fragen und Antworten erhalten Betroffene unter www.kvmyk.de/deutschlandticket.

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Einfach helfen – Das haben Sie getan

Mayen/Vordereifel – Fluthelferurkunden und Fluthelfermedaillen überreicht – ‚‚Einfach helfen – das war Ihre Devise, liebe Helferinnen und Helfer. Einfach helfen – das haben Sie getan, als das Jahrhunderthochwasser Ortschaften der Verbandsgemeinde Vordereifel sowie viele Ortschaften des Ahrtals im Juli 2021 überflutete.‘‘ Mit diesen einleitenden Worten begrüßte Bürgermeister Alfred Schomisch die Fluthelferinnen und Fluthelfer, die seiner Einladung zu einer Feierstunde im großen Sitzungssaal der Verbandsgemeindeverwaltung Vordereifel gefolgt sind.

Er bedankte sich für die selbstlose Hilfe und für die tatkräftige Unterstützung, die sie erwiesen haben. Die Menschen haben in dieser schwierigen Zeit zusammengehalten und sich ehrenamtlich für ihre Mitmenschen eingesetzt. Ihre Hilfsbereitschaft kannte keine Grenzen und für viele Helferinnen und Helfer war dies selbstverständlich.

So zu handeln, ist nicht selbstverständlich. Es ist mehr, als man erwarten kann und darf. Die Fluthelferinnen und Fluthelfer haben eine großartige Leistung für die Menschen in der Verbandsgemeinde Vordereifel sowie für zahlreiche Orte an der Ahr erbracht.

Sie waren da, als viele dringend Hilfe brauchten. Sie haben überall mit angepackt, wo Not am Mann war, sie waren unermüdlich im Einsatz. Als kleine Anerkennung überreichte Bürgermeister Alfred Schomisch 9 Fluthelferinnen und Fluthelfern eine Urkunde sowie die Fluthelfermedaille und dankte ihnen für ihr Engagement.

 

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Haltestelle Großbüllesheim verbindet verschiedene ÖPNV-Angebote im Kreis Euskirchen

Euskirchen – Der Weg vom Zuhause bis zur Arbeitsstelle sollte idealerweise mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich sein. Damit dies gelingen kann, wird ein Auswahl an verschiedenen Verkehrsmitteln angeboten. Bus und Bahn können kombiniert werden, ebenso gibt es Möglichkeiten e-Bikes oder e-Autos zu leihen. Außerdem gibt es Parkplätze für Fahrräder und Autos, die es erlauben, die Wege mit den eigenen Fahrzeugen zumindest zu minimieren.

Wie diese Möglichkeiten ineinandergreifen, kann man beispielhaft in Großbüllesheim sehen, denn dort ist das Angebot am Bahnhof bereits breit gefächert.

Die Stadtverkehr Euskirchen GmbH hat die Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut, d. h. der Bussteig wurde erhöht, es wurde eine Wartehalle als Wetterschutz errichtet und Blindenleitstreifen ermöglichen den Sehbehinderten eine bessere Orientierung. Gleichzeitig wurde mit den Fahrradbügeln auch eine kleine Bike-&Ride-Anlage installiert. Auch wurde der Standort als feste Station in das Eifel E-bike-System des Kreises Euskirchen aufgenommen, so dass bereits heute der Fahrgast für den „letzten Kilometer“ die Verkehrsmittelwahl hat.

Für die Zukunft bestehen Planungen, in Bahnhofsnähe einen Park&Ride-Parkplatz zu errichten. Darüber hinaus soll das Areal von Go-Rheinland modernisiert werden, so dass der Bahnhof in Großbüllesheim zu einem Knotenpunkt ausgebaut werden wird, der verschiedene Angebote ideal verbindet.

 

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Tüfteln bis der Motor läuft in Kall

Kall – Im Reparatur-Treff des Kaller Wirkstatt e.V. werden elektrische Geräte von ehrenamtlichen Fachkräften geprüft und wenn möglich wiederinstandgesetzt. „Es könnte sein, dass der Motor eine Macke hat – dann lohnt sich die Reparatur nicht mehr“, konstatiert Peter Breitbach bei der Prüfung eines defekten Staubsaugers im Rahmen des jüngsten Reparatur-Treffs der Kaller „Wirkstatt“. Der gelernte Elektroingenieur ist Rentner und eine von drei Fachkräften, die ihr Fachwissen beim Reparatur-Treff ehrenamtlich zur Verfügung stellen.

Sein Kollege, Elektrotechniker Wolfgang Nowag, erforscht gerade das Innenleben des Kassettendecks einer HiFi-Anlage, das ein Kunde aus Olef mitgebracht hat. Über sein freiwilliges Engagement sagt er: „Ich habe mein aktives Berufsleben hinter mir und freue mich, dass ich hier noch was zu tun habe und helfen kann.“ Man hoffe immer, so Nowag, dass jedes Gerät, dass die Wirkstatt verlasse, auch wieder funktioniere, „aber immer klappt das nicht“.

Allerdings, so wirft Detlef Baldt ein: „Wir schaffen schon viel… hier, den Plattenspieler haben wir auch repariert“, berichtet er und zeigt hinter sich. Baldt ist ebenfalls ehrenamtlicher Helfer, zwar keine Fachkraft, aber „ein Alleskönner mit zwei rechten Händen“, wie er lachend erklärt.

Gerade assistiert Baldt bei der Prüfung des Staubsaugers, für dessen Reparatur Elektroingenieur Breitbach dem Kunden aus Nettersheim keine so großen Hoffnungen machen kann. „Hier ist eine Bohrung, da können wir reingehen – jetzt da dran halten“, gibt der Profi Kommandos bei der Elektroprüfung am offenen Gerät, und dann zuckt Detlef Baldt zusammen: Mit dem typischen Lärm springt der Staubsaugermotor an. Das sind gute Neuigkeiten. Breitbach vermutet, dass der Schalter defekt sein könnte, und die beiden tüfteln weiter. Der Neukunde und Staubsaugerbesitzer ist begeistert vom kostenlosen Service beim Reparaturtreff: „Es ist optimal, dass man hier prüfen lassen kann, ob sich eine Reparatur noch lohnt – und im besten Fall nimmt man das reparierte Gerät mit nach Hause.“ Zudem kann man auch noch was lernen, denn die Kunden werden in die Reparatur einbezogen.

Kalls Bürgermeister Hermann-Josef Esser möchte das Angebot in der Gemeinde nicht missen: „Der Reparatur-Treff ist ein tolles Projekt, das sich Müllvermeidung und Nachhaltigkeit auf die Fahnen geschrieben hat – und dazu ganz offensichtlich noch Spaß macht.“

Wie Wirkstatt-Leiterin Anne-Marie Pickartz berichtet, gibt es den Reparatur-Treff bereits seit 2017, die letzten Jahre bis zur Flut fand er im Haus der Begegnung statt. „Seit Corona“, so Pickartz, „ist die Nachfrage nochmal gestiegen.“ Daher wurde das Angebot nun erweitert.

Die nächsten Reparatur-Treffs finden statt am Mittwoch, 12., und am Mittwoch, 19. April 2023, jeweils von 10 bis 14 Uhr im Gemeinnützigen Kaufhaus, Aachener Str. 52 in Kall.

Neben dem Reparaturprojekt hält der Wirkstatt e.V. am Kaller Standort noch ein Möbellager, eine Kleiderstube, ein Upcycling-Nähprojekt und verschiedene Beratungsangebote vor. Weitere Infos gibt es hier: www.wirkstatt-ev.de.

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Aachener Bildungsportal für Bürger*innen und Bildungs-Anbieter*innen vorgestellt

Aachen – Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen hat am vergangenen Dienstag, 4. April, gemeinsam mit der Leiterin der Volkshochschule (vhs) Aachen Dr. Beate Blüggel, der Leiterin der Stadtbibliothek Doris Reinwald und der Projektleiterin Kerstin Groß das Aachener Bildungsportal vorgestellt und für die Öffentlichkeit geöffnet.

Das Aachener Bildungsportal dient als regionales Vergleichsportal der Stadt Aachen für Angebote der allgemeinen, beruflichen, politischen und kulturellen Bildung. Ab sofort ist es in einer ersten Version der Öffentlichkeit unter „bildungsportal.aachen.de“ zugänglich. Die vhs hat das Portal als Teilprojekt des Förderprogramms „Digitale Modellregionen in NRW“ der Landesregierung Nordrhein-Westfalen entwickelt und wird es auch zukünftig begleiten.

„Aachen hat ein vielfältiges und großes Bildungsangebot für Menschen aller Altersstufen und Herkünfte. Leider konnten über die traditionellen Medien nicht alle erreicht werden. Es war schwierig im Dschungel der Veröffentlichungen das passgenaue Angebot zu finden, damit ist jetzt Schluss“, erläutert die Oberbürgermeisterin. Mit dem digitalen Portal soll ein breiter Zugang für Alle ermöglicht werden. Die Werbemittel waren häufig nicht barrierefrei und Angaben zum barrierefreien Zugang fehlten. Insbesondere kleinere, gemeinwohlorientierte Anbieter*innen haben es trotz eines sehr guten Angebots schwer, auf dem Bildungsmarkt sichtbar zu werden. „Im Rahmen des Förderprogramms „Digitale Modellregionen in NRW“ hatten wir die Chance das Bildungsportal für die Region umzusetzen“, ergänzt Keupen.

Als Leiterin der vhs erklärt Blüggel: „Die vhs ist offen für digitale Weiterentwicklung. Wir nutzen erfolgreich didaktische und technische Möglichkeiten digitalisierter Wissensvermittlung, um flexibel, differenziert und zeitnah auf die aktuellen Bildungsbedürfnisse und -interessen der Bürger*innen reagieren zu können. Dazu trägt das Bildungsportal optimal bei.“ Das Aachener Bildungsportal bietet ab sofort eine barrierefreie, übersichtliche Darstellung von Veranstaltungen und Medien kommunaler und privater Bildungsanbieter*innen. Es ermöglicht eine einfache Schlagwortsuche mit vielen individuellen Filtern, Anbieter*innen können sich mit Qualitätsangaben und Barrierefreiheitsinformationen vorstellen. Zusätzlich steht ein barrierefreier Bedienterminal im modernisierten Service-Center der vhs Aachen zur Verfügung, über den die Bürger*innen das Portal ebenfalls besuchen können.

Neben angebotenen Bildungs-Veranstaltungen können auch Medien über das Bildungsportal gesucht werden. „Öffentliche Bibliotheken wünschen sich einen gemeinsamen Katalog für Medien und Veranstaltungen unter einheitlicher Oberfläche. Dazu haben wir mit dem Aachener Bildungsportal jetzt zunächst immerhin eine regionale Lösung“, freut sich Bibliotheksleiterin Reinwald. Bürger*innen können hier Schlagwörter eingeben und bekommen momentan Suchergebnisse aus der Stadtbibliothek, der Onleihe, der Universitätsbibliothek RWTH Aachen sowie den Bücherinseln St. Donatus, Eilendorf, St. Katharina, St. Laurentius, St. Konrad und St. Jakob angezeigt. Sowohl bei der Suche nach Veranstaltungen, als auch nach Medien wird man unmittelbar auf die Seite des Anbieters verlinkt und kann sich dort anmelden, beziehungsweise das Medium ausleihen.

Projektleiterin Groß lädt weitere Anbieter*innen ein, ihre Angebote kostenlos im Portal zu veröffentlichen. „Das Portal ist sehr intuitiv zu bedienen. Aber wir stehen auch immer als Ansprechpartner bereit und unterstützen bei Fragestellungen“, so Groß.

Eine Evaluation, wie das Bildungsportal angenommen wird, ist im Vierteljahresrythmus geplant.

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Bereit für den Mai – Ohne »Westenergie« hätten wir das nicht realisieren können

Mechernich-Bleibuir – „Queibachjonge“, „Westenergie“ und Stadtverwaltung Mechernich sorgen für neuen Maibaumständer im „Wilden Westen“. Millimeterarbeit, viel Kraft und Teamwork haben vor dem Dorfgemeinschaftshaus „Alte Schule“ in Bleibuir einen brandneuen Maibaumständer gleichsam aus der Erde wachsen lassen. Hand angelegt haben die „Queibachjonge“, die sich wöchentlich mit Rasenmähern und Laubbläsern für ein ansehnliches Bild in der Ortsmitte einsetzen.

„Westenergie“ hat zu den Gesamtkosten von 6.000 Euro ein Drittel beigesteuert. Und zwar aus dem Maßnahmenpaket „Aktiv vor Ort“. Achim Diewald, der Kommunalkundenbetreuer der „Westenergie“, packte für den Fotografen der Agentur ProfiPress auch noch selbst mit an.

Einfach war es allerdings nicht, denn zunächst wollte der Maibaumständer nicht so, wie die Bleibuirer wollten. Die ließen sich aber nicht beirren und schafften es schließlich, ihn in das im Vorfeld durch die Floisdorfer Tiefbaufirma „Schilles“ ausgehobene Loch zu setzen. Einen Tag später wurde der Beton zur Stabilisation gegossen. Jetzt kann die nächste Mainacht kommen….

Stadt stellte Antrag

Ortsbürgermeister Walter Schumacher, der auch Vorsitzender der „Queibachjonge“ ist, sagte dem „Bürgerbrief“: „Langsam wurde es Zeit, dass was passiert…“ Die Jugendlichen hätten in vergangenen Mainächten Schwierigkeiten mit der vorherigen Vorrichtung gehabt.

„Ohne »Westenergie« hätten wir das aber nicht realisieren können“, sagte der „Sheriff“ dem Reporter: „Dafür sind wir dankbar!“ Am Anfang stand ein Antrag der Mechernicher Stadtverwaltung auf Initiative des Ortsbürgermeisters an die „Westenergie“. Darin wurde auch die Eigenleistung der Ehrenamtler ins Feld geführt, welche das Unternehmen laut Achim Diewald gerne unterstützt: „Ohne engagierte Bürger würden viele Dörfer einschlafen.“

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Zukunft gestalten – Neue Struktur der Kreisverwaltung Düren

Düren – Strukturwandel, Klimaschutz, Wasserstoff- und Wachstumsoffensive, demografischer Wandel – das sind nur einige wichtige Themen, die der Kreis Düren auf der Agenda hat. Daher hat sich die Kreisverwaltung organisatorisch und strukturell angepasst. So sollen die Zukunftsthemen noch zielgerichteter gelenkt und gestaltet werden.

„Wir sind eine moderne Verwaltung, die keinen Stillstand kennt. Daher müssen wir uns immer wieder neu aufstellen und sind mit den jetzigen Veränderungen noch besser für die Zukunftsthemen vorbereitet“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Eine Veränderung betrifft die Bildung des neuen Referats für Wandel und Entwicklung, dessen Leitung Jens Bröker übernommen hat. Er war zuvor Leiter der „Stabsstelle für Innovation und Wandel“. In dem Referat sind die Abteilungen „Regionalstrategie und Planung“ (Leitung: Dirk Lauterbach), „Klimaschutz und Mobilität“ (Anne Schüssler) sowie „Wirtschaft und Tourismus“ (Anette Winkler) zusammengefasst.

Elke Ricken-Melchert ist die neue Leiterin des Dezernats IV, dessen Aufgabenschwerpunkt im Bereich Soziales, Familie und Senioren liegt. Zuvor war sie Leiterin des „Amts für Demografie, Kinder, Jugend, Familie und Senioren“, das nun in zwei neue Organisationseinheiten aufgeteilt wurde, um die Verantwortlichkeiten zu schärfen.

Das „Amt für Kinder, Jugend und Familie“ leiten nun Hubert Brüßeler und Marita Schmitz. Das „Amt für Generationen, Demografie, Inklusion und Sozialplanung“ steht unter der Leitung von Carolin Küpper.

Eine weitere Neuerung betrifft das Hauptamt. Um dem Digitalisierungsprozess und den steigenden Anforderungen im Personalwesen gerecht zu werden, wurden zwei neue Bereiche ausgebildet. Die Organisationseinheit „Verwaltungsdigitalisierung und Organisation“ wird von Oliver Bünten geleitet, Mario Grau übernimmt die Leitung von „Personalservice und zentrale Verwaltungsaufgaben.“

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Das 30-jährige Jubiläum der Städte-Partnerschaft 2024 in Mayen

Mayen – Auch 2023 fand das Jahresgespräch der Freundschaftskreise aus Uherské Hradiště und Mayen sowie Vertretern der beiden Stadtverwaltungen in Nürnberg statt. Für Uherské Hradiště nahmen Bürgermeister Stanislav Blaha, die Vorsitzende des Freundschaftskreises Blanka Rašticová und vom Büro des Bürgermeisters Adéla Tuhá teil. Sie trafen auf Oberbürgermeister Dirk Meid, Fachbereichsleiter Uwe Hoffmann, Julia Velten, ebenfalls von der Stadtverwaltung Mayen und den Vorsitzenden des Freundschaftskreises Rainer Dartsch.

Das Gespräch zwischen den tschechischen und deutschen Freunden wurde genutzt, um einen Blick zurück auf das vergangene Jahr zu werfen und kommende Ereignisse und Projekte miteinander abzustimmen und zu planen. Darüber hinaus wurde sich über die Neuigkeiten in den beiden Städten ausgiebig ausgetauscht.

Das Treffen, welches einmal im Jahr stattfindet, dient in erster Linie der Pflege der jahrelangen Freundschaft. Diese Freundschaft hält im bevorstehenden Jahr 2024 schon sage und schreibe 30 Jahre an. Und auch das war ein Thema – das Jubiläum der Städtepartnerschaft 2024 in Mayen.

„Ich freue mich schon jetzt auf unser großes bevorstehendes Jubiläum im kommenden Jahr. Freundschaften wie diese sind – besonders in Zeiten wie diesen – nicht selbstverständlich“, so Oberbürgermeister Dirk Meid.

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Neubauprozess der Brücke „Am Markt“ in Schleiden ist erfolgreich gestartet

Schleiden – „452 Einzelmaßnahmen und 203.355.244 € Gesamtkosten allein im Bereich der kommunalen Infrastruktur zeigen, wie groß die Schäden durch die Hochwasserkatastrophe im Stadtgebiet waren. Die Planungsleistung der Brücke „Am Markt“ wurde vergeben und erste Untersuchungen, die als Grundlage für die Planung und den daraus resultierenden Bauantrag dienen, bereits abgeschlossen.

Bei der Flutkatastrophe im Juli 2021 wurden auch im Gebiet der Stadt Schleiden zahlreiche Brücken massiv beschädigt – darunter auch die Brücke „Am Markt“ in Schleiden. Nachdem das Ingenieurbüro Gotthardt und Knipper aus Gemünd (GKI) unmittelbar nach der Flut die kurzfristige Verkehrs- und Standsicherheit aller Brücken bewertet hat, erfolgten im Anschluss umfangreiche Hauptuntersuchungen der befähigten Ingenieurbüros G.U.B. und GKI, die nach dem Hochwasserereignis zwingend vorgeschrieben sind.

Bei den Untersuchungen wurde festgestellt, dass die Verkehrssicherheit der Brücke „Am Markt“ in Schleiden nur noch für Fußgänger gegeben ist – also für Kraftfahrzeuge vollständig gesperrt werden muss. „Wir haben verwaltungsseitig mit dem zuständigen Ingenieurbüro alle denkbaren Varianten einer weiteren Nutzung, beispielsweise die Freigabe nur für PKWs oder eine einspurige Nutzung, durchgesprochen. Aufgrund der Schwere der Schäden an der Brücke, die für Laien augenscheinlich natürlich nicht immer sichtbar sind, ist eine Nutzung über Fußgänger hinaus jedoch ausgeschlossen worden“, so Bürgermeister Pfennings. Unter anderem sind Gründungsunterspülungen und zunehmende Setzungserscheinungen festgestellt worden.

Auch die Politik habe es sich laut dem Bürgermeister nicht leicht gemacht: „Die Bedeutung der Brücke „Am Markt“ für den Kernort Schleiden ist den Ratsmitgliedern natürlich klar. Deswegen hat die für das Brückengutachten zuständige Ingenieurin den Mitgliedern des Haupt- und Finanzausschusses die Brückenschäden anhand einer Präsentation ausführlich vorgestellt und für deren Fragen zur Verfügung gestanden.“ Da dabei allen Beteiligten nochmals die Dimension der Schäden deutlich geworden seien, wurden im Anschluss die Planungsleistungen zum Ersatzneubau der Brücke „Am Markt“ und der Wiederherstellung der angrenzenden Stützwände an die Bietergemeinschaft Lansch und Steffens aus Fleringen vergeben und der Neubau höchstmöglich priorisiert.

„Der erste zwingend notwendige Arbeitsschritt, die Beprobung von Brückenfundament, Brückenmauern und umgebenden Erdreich wird seitens des Auftragnehmers vor Ostern abgeschlossen und dient als Grundlage für die fachgerechte Entsorgung der alten Brücke und die statischen Berechnungen für den Bau der neuen“, führt Waldemar Brost aus, der seit dem 1. Januar 2023 Leiter des Fachbereiches Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt der Stadt Schleiden ist. Die Planung der neuen Brücke solle spätestens in der öffentlichen Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am 5. September vorgestellt und im Anschluss der Bauantrag eingereicht werden. Der Abriss der alten Brücke sei für März 2024 geplant und der Neubau werde nahtlos daran angegangen. Zu guter Letzt würden dann im Herbst 2024 die Ufermauern ertüchtigt. „Wir werden versuchen, den Neubau so schnell wie möglich durchzuführen, müssen uns aber natürlich an die gesetzlichen Vorgaben für Vergabefristen halten“, so Brost.

Die durch die Sperrung erforderlichen verkehrsrechtlichen Umleitungen wurden genauso wie die Gestaltung der Sperrung im Rahmen einer Verkehrsschau festgelegt. Nach Rücksprache mit dem Straßenverkehrsamt werde die Beschilderung jedoch optimiert und ansprechender gestaltet, so der Bürgermeister.

Die Maßnahme wurde in den kommunalen Wiederaufbauplan der Stadt Schleiden aufgenommen, der durch den Stadtrat in seiner Sitzung am 23. Februar 2023 beschlossen wurde. Dieser enthält insgesamt 452 Einzelmaßnahmen zur Wiederherstellung der kommunalen Infrastruktur. Die förderfähigen Gesamtkosten belaufen sich auf 203.355.244 €. Der zugehörige Förderantrag wurde seitens der Verwaltung eingereicht und wird nun durch die Bezirksregierung Köln geprüft. Nach Erhalt des Förderbescheids wird der Rat der Stadt Schleiden im Juni im Rahmen einer erneuten Klausurtagung die Priorisierung der Maßnahmen beschließen. „452 Einzelmaßnahmen und 203.355.244 € Gesamtkosten allein im Bereich der kommunalen Infrastruktur zeigen, wie groß die Schäden durch die Hochwasserkatastrophe im Stadtgebiet waren. Für Politik und Verwaltung bedeutet dieser Wiederaufbau eine gewaltige Herausforderung, der wir uns aber in enger Zusammenarbeit mit der Bevölkerung erfolgreich stellen werden!“, so Pfennings abschließend.

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Trierer Bischof Ackermann predigt an Ostern über die österliche Wahrheit

Region/Trier – Bischof Ackermann: Seit Ostern gehören Licht, Hoffnung und Friede zur Wirklichkeit dazu. „Der drückende Schleier von Leid und Tod, der über der Menschheit liegt, hat einen unwiderruflichen Riss bekommen. Durch ihn strömt das österliche Licht des göttlichen Lebens ein.“ Diese Osterbotschaft hat Bischof Dr. Stephan Ackermann der Gottesdienstgemeinde im Trierer Dom an Ostern, 9. April mit auf den Weg gegeben.

Zwar unterscheide sich an unzähligen Stellen dieser Welt der Ostersonntag von keinem anderen Tag, der geprägt ist von Leid, Gewalt und Tod, sagte Ackermann. „Die Welt steht an Ostern nicht still. Sie respektiert Ostern nicht wirklich.“ Das werde spätestens klar, wenn der Papst beim Segen „Urbi et orbi“ an die verschiedenen Kriegs- und Krisengebiete denke und etwa die Ukraine, den Jemen oder die andauernden Konflikte im Nahen Osten nenne. Dazu kämen „die Situationen, die im Privatleben die Osterfreude verdunkeln: die stillen Kriege und Auseinandersetzungen, die persönlichen Leiden und Dunkelheiten, die uns bedrücken durch Krankheit und Verlusterfahrungen“.

Doch es gelte auch das Umgekehrte: „Seit dem Ostermorgen ist auch alles Dunkle, alles Belastende, alles, was Menschen niederdrückt, nicht mehr die ganze Wirklichkeit.“ Das gelte sogar für den Tod: „Auch er ist nicht mehr die ganze Wirklichkeit, auch er hat nicht mehr das letzte Wort über die Wirklichkeit des Lebens.“ Seit Ostern gehörten das Licht, das nicht vergeht, die Hoffnung, die stärker ist als alle Resignation, der Friede, der den Hass überwinden kann, zur Wirklichkeit dazu: „Die ganze Wirklichkeit – das ist seit Ostern Dunkel und Licht, Verzweiflung und Hoffnung, Tod und Leben.“

Der „unbegreifliche Zweikampf zwischen Leben und Tod“, wie es in der lateinischen Sequenz vor dem Evangelium heiße, dauere an, „auch wenn wir als Christen der Überzeugung sind, dass der Ausgang dieses Kampfes bereits feststeht zugunsten des Lebens“. Es wäre realitätsfern, sagte Ackermann, so zu tun, als ob schon alles gut wäre. „Aber es würde auch nicht der Wirklichkeit entsprechen, wenn wir nicht glauben könnten, dass sich mit dem Tod und der Auferstehung Jesu die Situation der Welt grundstürzend geändert hat.“

Deshalb lud der Bischof die Gläubigen zu einer „österlichen Übung“ ein: sich in Situationen der Bedrängnis daran zu erinnern, dass das, „was mich – äußerlich oder innerlich – ganz in Beschlag nehmen und besetzen will, nicht die ganze Wirklichkeit ist“. Ein Gedanke, der für Bischof Ackermann „befreiend und entlastend“ wirkt – und die österliche Wahrheit ist.