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Führungswechsel beim Lions Club Wittlich

Wittlich – Präsidentschaftswechsel beim Lions Club Wittlich  LESURA – Barbara C. Adt übergibt das Präsidentinnen-Amt an Dr. Renate Willkomm. Turnus gemäß übernahm vergangene Woche Dr. Renate Willkomm die Präsidentschaft des Damen Lions Club Wittlich LESURA. Die bisherige Präsidentin Barbara C. Adt übergab das Amt zum 1. Juli 2023 in einem internen Clubtreffen im Stadtpalais in Bernkastel. Sie bedankte sich herzlich bei den in ihrem Jahr verantwortlichen Amtsträgern für ihren Einsatz und ihre Unterstützung.

Die künftige Präsidentin dankte ihrer Vorgängerin für die bereits auf den Weg gebrachten Aktionen und Spenden im vergangenen Jahr. Als vorrangiges Projekt für den LC Wittlich LESUSRA nannte sie die Fertigstellung und den Verkauf des LESURA-Adventskalenders 2023. Die Einnahmen aus diesem mit vielen Gewinnen bestückten und von der Künstlerin Mana Binz gestalteten Adventskalender, kommen schwerpunktmäßig den Kindern und Jugendlichen in verschiedenen sozialen Projekten in der Region zugute. Bislang konnte der Club seit der Gründung 2020 weit über 60.000 Euro für soziale Projekte im Landkreis Bernkastel-Wittlich spenden.

Der Club wurde am 21. April 2020 von 20 gesellschaftlich engagierten Frauen mit der Gründungspräsidentin Ulrike Brämer gegründet, inzwischen ist die Mitgliederzahl auf 25 gestiegen. Unter dem Lionsmotto „We serve“ – „Wir dienen“ setzen sich die Frauen zum Ziel, durch persönliches Engagement vor Ort den Lions-Gedanken umzusetzen.

 

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Für den Frieden – „Mayors for Peace“ – Flagge weht erneut am Aachener Rathaus

Aachen – Gemeinsam mit anderen Städten ein Zeichen für nukleare Abrüstung setzen – Am heutigen Samstag, 8. Juli, dem internationalen Flaggentag der „Mayors for Peace“, hissen weltweit tausende von Bürgermeister*innen für den Frieden die grüne Friedensflagge vor ihrem Rathaus. Auch in Aachen ist es um 11 Uhr soweit: Die vier Meter breite Fahne der Organisation soll für eine Woche das Rathaus zieren.

Programm

Zum Flaggentag werden Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen und Axel Wirtz, erster stellvertretender Städteregionsrat, Grußworte sprechen. Die Beiden laden gemeinsam mit dem Aktionsbündnis „Keine Atombomben rund um Aachen“ alle Bürger*innen herzlich ein, bei der Beflaggung des Rathauses dabei zu sein, um so ein Zeichen für Frieden zu setzen.

Johannes Bosse, Jugend der Deutschen Friedensgesellschaft- Vereinigte Kriegsgegner*innen, war als Beobachter bei der letzten Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrages der UNO in New York und ist als Redner zu Gast. Die Moderation der Veranstaltung übernimmt Kristina Blömer vom Aktionsbündnis „Keine Atombomben rund um Aachen“. Die „Sunlane LTD New Orleans Jazz Band“ begleitet die Veranstaltung musikalisch.

Mayors for Peace

1982 gründete Takeshi Araki, der damalige Bürgermeister von Hiroshima, die Bewegung „Mayors for Peace“. Die Initiative von Städten auf der ganzen Welt hat sich der Friedensarbeit und atomaren Abrüstung verschrieben. Der internationale Gerichtshof in Den Haag erklärte in einem Rechtsgutachten die Androhung und den Einsatz von Atomwaffen am 8. Juni 1996 als einen Verstoß gegen das Völkerrecht. Um daran zu erinnern, hissen Städte, die sich mit der „Mayors for Peace“ Bewegung solidarisch zeigen, an diesem Tag die Flagge dieser Initiative.

Aktuelle Lage

Laut dem neuesten Jahrbuch des „Stockholm international Peace Research Institutes“ (SIPRI) modernisieren alle neun nuklear bewaffneten Staaten weiterhin ihre Nukleararsenale und mehrere haben 2022 neue nuklear bewaffnete oder nuklearfähige Waffensysteme angeschafft. Laut SIPR-Institutsleiter Dan Smith, driftet die Gesellschaft mit der momentanen Aufrüstung neuer nuklearer Massenvernichtungsmittel „in eine der gefährlichsten Perioden der Menschheitsgeschichte“.

 

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Zwei Mal „sehr gut“ – Azubis in Aachen beenden Ausbildung

Aachen – Insgesamt zehn Auszubildenden hat das städtische Ausbildungsteam zum erfolgreichen Abschluss gratuliert. Ende Juni absolvierten fünf Beamtenanwärter*innen der Laufbahngruppe 1 zweites Einstiegsamt und fünf Verwaltungsfachangestellte ihre Abschlussprüfungen.

Zum ersten Mal durchlief ein Auszubildender die Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten mit dem Schwerpunkt Sicherheit und Ordnung und konnte diese mit dem Ergebnis „sehr gut“ abschließen. Auch eine Kollegin mit dem Schwerpunkt Allgemeine Verwaltung beendete ihre Ausbildung mit der Note „sehr gut“.

Ausbilderinnen Birgit Krott und Anja Jacobs wünschen den Absolvent*innen für die weitere berufliche Entwicklung viel Erfolg: „Wir freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit mit viel Engagement, guten Leistungen und kreativen Ideen.“

Die zweijährige Ausbildung startete für die Beamtenanwärter*innen am 1. August 2021 und die dreijährige Ausbildung für die Verwaltungsfachangestellten am 1. August 2020. Alle Prüflinge werden übernommen und sind ab sofort in verschiedenen Bereichen der Verwaltung eingesetzt.

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Jetzt als Sportverein für den Wettbewerb „Sterne des Sports“ 2024 bewerben!

Region/Berlin – Neue Bewerbungsplattform geht an den Start – Die deutschen Sportvereine können sich seit Beginn dieser Woche für den bundesweiten Wettbewerb „Sterne des Sports“ 2024 bewerben. Die 21. Ausgabe der vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und den Volksbanken Raiffeisenbanken ausgelobten jährlichen Auszeichnung für gesellschaftlich engagierte Sportvereine geht dabei mit einer neu geschaffenen Bewerbungsplattform an den Start.

Alle Sportvereine können sich ab sofort unter www.viele-schaffen-mehr.de/sterne-des-sports mit ihren Initiativen bewerben. Neu ist auch, dass hier künftig alle eingereichten Engagements der Vereine für die Öffentlichkeit sichtbar sind, während dies im bisherigen Bewerbungsverfahren ausschließlich den Jurys auf den drei Auszeichnungsebenen Bronze, Silber und Gold vorbehalten war.

Auch das bereits 2022 eingeführte Crowdfunding als zusätzlicher Bewerbungsweg für die „Sterne des Sports” ist hier integriert. Der Bewerbungszeitraum für den Wettbewerb „Sterne des Sports“ 2024 erstreckt sich vom 3.Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024.

Marija Kolak, Präsidentin des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR): „Mit den ‚Sternen des Sports‘ würdigen wir das unschätzbare ehrenamtliche Engagement der Menschen in den Sportvereinen seit inzwischen mehr als 20 Jahren und unterstützen ihre Projekte finanziell. Die neue Bewerbungsplattform stiftet Vereinen einen zusätzlichen Nutzen, denn sie machen ihre Engagements direkt mit der Einreichung zum Wettbewerb öffentlich sichtbar und können so Fans und Mitglieder gewinnen. Diese interaktive und Crowdfunding einschließende Möglichkeit ist Bestandteil der kontinuierlichen Weiterentwicklung und Digitalisierung des Wettbewerbs ‚Sterne des Sports‘, die wir mit unserem Partner DOSB umsetzen.“

DOSB-Präsident Thomas Weikert: „Ich freue mich auf jede einzelne Bewerbung, weil es faszinierend ist zu sehen, mit wie viel Begeisterung und Kreativität ehrenamtlich Tätige unterwegs sind. Diese über die rein sportlichen Angebote hinausgehenden gesellschaftlichen Engagements schaffen etwas ganz Besonderes: sie machen das Dorf, den Stadtteil oder den Kiez zu einem besseren Ort.“

Die „Sterne des Sports“ sind die bedeutendste deutsche Ehrung für Sportvereine. Sie leuchten seit mittlerweile über 20 Jahren für die Werte, die die ehrenamtlich Engagierten in den Vereinen vorleben: Neben der Freude an Bewegung und Leistungsbereitschaft sind dies beispielsweise Bildung und Qualifikation, Ehrenamtsförderung und Gemeinschaftssinn, Gesundheit und Prävention, Inklusion und Integration oder Klimaschutz. Im Frühjahr 2003 entwickelten der Deutsche Sportbund (DSB) und die Volksbanken und Raiffeisenbanken, die gemeinsam hinter der bedeutendsten deutschen Ehrung für Sportvereine stehen, die Vision eines bundesweiten Wettbewerbs.

Für die 20. Jubiläumsausgabe 2023 bewarben sich über 1.100 Sportvereine, die sich nun alle im Rennen um den “Großen Stern des Sports” in Gold befinden (Verleihung Januar 2024 in Berlin). Seit Beginn der Auszeichnung „Sterne des Sports“ flossen den prämierten Vereinen insgesamt mehr als acht Millionen Euro an Fördermitteln zu.

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Neue Anwärter in der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz folgen auf stolze Absolventen

Region/Mayen-Koblenz 15 Nachwuchskräfte starten im Kreishaus – Abschlussjahrgang wird komplett übernommen. Mehr als 30 junge „Helden der Kreisverwaltung“ – um es mit dem Slogan der Ausbildungskampagne zu sagen – haben in diesen Tagen ein Wechselbad der Gefühle im Kreishaus erlebt: Während 17 Absolventen freudestrahlend ihre Ernennungsurkunden und Abschlusszeugnisse entgegennahmen, blicken 15 neue Anwärter erwartungsvoll auf ihre Ausbildung bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz. Gemeinsam setzen sie sich für die Bürger des Landkreises ein und stellen sich den schwierigen Themen der Zeit sowie Herausforderungen, die es in der Verwaltung zu meistern gilt.

„Wir brauchen gut ausgebildete Fachkräfte, um mit der Verwaltung auch weiterhin fit für die Zukunft aufgestellt zu sein. Aus diesem Grund liegt uns die Ausbildung junger Menschen ganz besonders am Herzen“, sagte Landrat Dr. Alexander Saftig bei der Ernennung der neun Absolventen im zweiten Einstiegsamt und acht Absolventen im dritten Einstiegsamt zu Kreissekretären und Kreisinspektoren auf Probe. „Es freut uns sehr, dass die Absolventen ihren beruflichen Lebensweg weiter mit uns in der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz gehen wollen“, betonte Büroleiterin Petra Kretzschmann.

Bei der Begrüßung der neuen Nachwuchskräfte zeigte der Landrat den sieben Beamtenanwärtern im dritten Einstiegsamt und acht Beamtenanwärtern im zweiten Einstiegsamt deutlich auf, wie wichtig eine leistungsstarke Verwaltung ist, um die Serviceaufgaben gut organisieren zu können.

Die Anwärter des dritten Einstiegsamt durchlaufen ein dreijähriges Duales Studium und werden dieses mit dem akademischen Grad Bachelor of Arts abschließen. Die Anwärter im zweiten Einstiegsamt stellen sich der zweijährigen Ausbildung zum Verwaltungswirt. Das nun bevorstehende Duale Studium und die Ausbildung gliedern sich in theoretische Abschnitte an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Mayen, bei denen den Anwärtern ein fundiertes Wissen für die Praxis vermittelt wird, sowie den praktischen Einsatz im Kreishaus und Gastpraktika an anderen Behörden.

Jetzt für 2024 bewerben: Die Bewerbungsfrist für den Ausbildungs- bzw. Studienbeginn am 1. Juli 2024 endet am 31. August 2023. Alle Infos zur Ausbildung bei der Kreisverwaltung unter www.kvmyk.de/ausbildung oder beim Ausbildungsbeauftragten Peter Klöckner, Telefon 0261/108-226, E-Mail: peter.kloeckner@kvmyk.de

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Kreissparkasse Bitburg-Prüm ehrt die besten weiterführenden Schulen

Bitburg –  Sportliche Schülerinnen und Schüler belohnt – Dabei sein ist einfach. Unter dem olympischen Motto fördert die Kreissparkasse Bitburg-Prüm in Kooperation mit dem Sportbund Rheinland das Deutsche Sportabzeichen in den Schulen unseres Eifelkreises. Die beiden sportlichsten weiterführenden Schulen hat die Sparkasse nun mit Geldpreisen für neue Sportausstattung, Sportfeste oder andere sportliche Zwecke belohnt.

Das Vinzenz-von-Paul-Gymnasium in Niederprüm hat 2023 erneut den 1. Platz bei den weiterführenden Schulen im Eifelkreis Bitburg-Prüm erreicht. Satte 94 % aller Schüler haben das Sportabzeichen abgelegt und somit ihrer Schule einen Gewinn von 700,- € beschert. Schulleiter Andreas Ostermann und Sportlehrer Axel Gerigk freuten sich riesig über diesen tollen Gewinn, welcher von Irene Mees, Bereichsleiterin Unternehmenskommunikation der Kreissparkasse Bitburg-Prüm, im Rahmen des Sommerfestes des Gymnasiums überreicht wurde. „Wir freuen uns sehr. Das großzügige Preisgeld werden wir sofort wieder in neue Sportgeräte investieren. Vielen Dank dafür!“ so Schulleiter Ostermann.

Über den 2. Platz bei den weiterführenden Schulen und einen Gutschein im Wert von 500,- € darf sich die Grund- und Realschule Plus in Neuerburg freuen. Kathrin Franzen, Jugendmarkt-Betreuerin der Kreissparkasse Bitburg-Prüm überreichte Schulleiter Mario Merkes und der betreuenden Sportlehrerin Stefanie Berg den großen Scheck der Sparkasse und lobte die Schülerinnen und Schüler für ihren Einsatz. „58 Schülerinnen und Schüler der GRS Plus Neuerburg haben erfolgreich beim Sportabzeichen-Wettbewerb teilgenommen. Mit eurem sportlichen Einsatz habt ihr diesen Gewinn für eure Schule möglich gemacht. Herzlichen Glückwunsch zum verdienten 2. Platz beim Wettbewerb der weiterführenden Schulen.“

Auch in 2023 unterstützt die Kreissparkasse Bitburg-Prüm den Sportbund Rheinland und übernimmt sämtliche Kosten für Urkunden und Medaillen und belohnt die sportlichsten Grund- und Förderschulen sowie die sportlichsten weiterführenden Schulen wieder mit attraktiven Geldpreisen. Interessierte Lehrer können sich kostenfrei bei der Kreissparkasse anmelden und mitmachen.

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Das Fahrrad-Parkhaus am Bahnhof Aachen-Rothe Erde kann kommen – 1,9 Mio. vom Bund

Aachen – Die Nachricht aus Berlin hat in Aachen erfreute Gesichter ausgelöst: Der Bund unterstützt den Bau eines Fahrradparkhauses am Bahnhof Aachen-Rothe Erde mit 1.856.250 Euro. Die Förderung fließt aus Töpfen des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV). „Eine gute Nachricht für alle Radfahrer*innen: Das Parkhaus kann kommen! Das Geld fließt für 472 sichere Fahrradabstellplätze am Bahnhof Rothe Erde. Im April kam der Förderaufruf des Bundes, im Mai stellte die Stadtverwaltung den Förderantrag und jetzt wurden 1,85 Millionen Euro für Radabstellplätze bewilligt“, sagte Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen in einer ersten Reaktion. „Im August wird die Machbarkeitsstudie mit verschiedenen Varianten der Politik vorgestellt. Das schnelle Handeln wurde erfolgreich belohnt. Ein weiteres Ziel des Radentscheids kann somit umgesetzt werden. Wir freuen uns sehr über die Entscheidung aus Berlin“, so die Oberbürgermeisterin weiter.

Planung bis 2025, Bau in 2026

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat die Förderzusage für Aachen wenige Tage vor der parlamentarischen Sommerpause entschieden. Die beiden hiesigen Bundestagsabgeordneten Ye-One Rhie (SPD) und Lukas Brenner (Bündnis 90/Die Grünen) transportierten die gute Nachricht in die Region. In einer von der Stadt zuvor in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie sind verschiedene denkbare Variante für das Fahrradparkhaus Rothe Erde aufgezeigt worden. Die konkreten weiteren Planungsschritte werden nun unter Federführung des Fachbereichs Stadtentwicklung, -planung und Mobilitätsinfrastruktur folgen. Nach einer ersten Einordnung geht die Stadt davon aus, dass bis Mitte 2025 die genaue Planung vorliegt, an die sich bis Ende 2026 eine Bauphase anschließen soll. Vor dem Hintergrund der ersten Entwürfe kalkuliert die Stadt Aachen momentan für die Maßnahme mit Gesamtkosten in Höhe von circa 2,2 Millionen Euro. Um eine detaillierte Kostenplanung vorlegen zu können, sind weitere vertiefende Planungen notwendig, die in den kommenden Monaten erfolgen.

Wichtiges Ziel des Radentscheids
Der Rat der Stadt Aachen hat im November 2019 die Ziele des Radentscheides angenommen, in denen unter anderem der Ausbau von (gesicherten) Fahrradabstellanlagen (Ziel 5) gefordert wird. Das betrifft dabei besonders die Verknüpfungspunkte des ÖPNV und des Individualverkehrs und damit die Aachener Bahnhöfe. Am Hauptbahnhof ist eine Fahrradstation innerhalb des Bauprojektes Blue Gate abgebildet. Am Bahnhof Aachen-Rothe Erde ist der Bedarf an gesicherten und hochwertigen Fahrradabstellmöglichkeiten seit längerem ein Thema.

Der Bahnhof wird auf Grund seiner innerstädtischen Lage von vielen Pendler*innen täglich mit dem Fahrrad angefahren. Weitere Fahrradfahrer*innen könnten aus Sicht der Verwaltung mit guten Abstellmöglichkeiten zu einem Umstieg vom Auto aufs Rad motiviert werden. Direkt neben dem Bahnhof Rothe Erde verläuft die städtische Rad-Vorrang-Route in Richtung Eilendorf. Der weitere Ausbau des Rad-Vorrang-Routen-Netzes ist für die kommenden Jahre geplant. Darüber hinaus tangiert der Vennbahn-Radweg als überregionale Radroute von Aachen in Richtung Belgien und Luxemburg den Bahnhof Rothe Erde. Im Alltagsverkehr wird diese Verbindung häufig von Pendler*innen genutzt, aber auch der touristische Verkehr in Richtung Belgien schätzt diese Route.

Platz für 470 Fahrräder

Vorgesehen ist eine sogenannte aufgeständerte Lösung für das Fahrradparkhaus, das über dem bestehenden Pkw-Parkplatz errichtet werden soll. Der Gutachter hat im Bahnhofsumfeld einen zusätzlichen Bedarf von ca. 400 Fahrradabstellmöglichkeiten ermittelt und Varianten für ca. 470 Fahrradabstellplätze dargestellt. Die Stadtverwaltung wird die Ergebnisse der Studie und die weitere Vorgehensweise vor dem Hintergrund der zugesagten Fördergelder nach der Sommerpause der Politik in der Bezirksvertretung Aachen-Mitte (9. August) und im Mobilitätsausschuss (24. August) vorstellen.

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Nach der Eifeler Oldienacht – Hilfsgruppe Eifel und Firma PAPSTAR ziehen Bilanz

Kall – Die Feuertaufe bestanden – Nach der Eifeler Oldienacht unter dem Motto „Nachhaltigkeit“ zogen die Hilfsgruppe und die Firma PAPSTAR Bilanz – Kantelberg: „Gezeigt, dass es geht“ – Trotz 2000 Besucher blieb der Festplatz frei von Müll. „Wir haben nicht nur einen Preis gewonnen, sondern jetzt auch gezeigt, dass es geht“, resümierte PAPSTAR-Geschäftsführer Bert Kantelberg erfreut über den Verlauf der 23. Eifeler Oldienacht der Hilfsgruppe Eifel, die unter dem Motto Nachhaltigkeit und Müllvermeidung gestanden hatte. Obwohl knapp 2000 Besucher das Musik-Festival mit dem Top-Act „The Sweet“ auf dem PAPSTAR-Gelände besucht, und acht Stunden lang gefeiert hatten, war der Platz frei von Müll geblieben.

Wenige Wochen vor der Eifeler Oldienacht war die PAPSTAR-Solution-GmbH in Aachen für das Nachhaltigkeits-Konzept „Zero Waste“, das erstmals bei der Oldienacht praktiziert wurde, mit dem Innovationspreis der Region Aachen ausgezeichnet worden. „Kreislauforientiertes Stoffstrommanagement“ nennt sich die Wiederverwertung von Einweggeschirr, die Müllcontainer auf Veranstaltungsplätzen überflüssig machen. Denn unter wissenschaftlicher Begleitung war es PAPSTAR gelungen, einen Wertstoffkreislauf für seine Produkte zu entwerfen und sicherzustellen, dass die Stoffe von auf Veranstaltungen eingesetztem nachhaltigem Einweggeschirr nach dem Gebrauch erneut verwendet werden kann.

Der Theorie folgte nun die Praxis: Die Eifeler Oldienacht war die erste Großveranstaltung, bei der dieses System der Wertstoffkreisläufe mit zur Anwendung kam, quasi als Feuertaufe. Und die wurde mit großem Erfolg bestanden, wie die PAPSTAR-Geschäftsführung, die Solution-GmbH, und das Orga-Team der Hilfsgruppe jetzt rückblickend feststellen konnten. Man hatte sich zwei Wochen nach der Oldienacht zur Manöverkritik getroffen. Dabei sind alle zu dem Ergebnis gekommen, dass es so gut wie nichts zu kritisieren gibt.

Die Besucher hätten ein tolles Musikprogramm erlebt und auch das Zusammenspiel zur Realisierung des Nachhaltigkeitskonzeptes sei beispielhaft gewesen, resümierte Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel: „Wir haben in all den 23 Jahren ein solches Gefühl von Zusammenarbeit und Unterstützung noch nie erlebt“. Umso glücklicher und ganz stolz sei die Hilfsgruppe, dass das System „Nachhaltigkeit“ bei der Oldienacht mit so vielen Besuchern einwandfrei funktioniert habe.

Die Besucher hätten bei diesem Konzept mitgezogen und es habe nach der Veranstalter Lob von allen Seiten gegeben, berichteten sowohl Willi Greuel als auch PAPSTAR-Chef Bert Kantelberg. In der Nacht nach Ende der Veranstaltung sei der Platz absolut frei von Müll gewesen. Das Einsammeln oder Abgeben des benutzten Einweggeschirrs an den Sammelstellen habe reibungslos funktioniert. „Wir haben bei der Veranstaltung wertvolle Erfahrungen gesammelt“, so PAPSTAR-Marketing-Chef Bernd Born.

Die Hilfsgruppe habe nach dieser Top-Veranstaltung viele neue Freunde gewonnen, berichtete Willi Greuel, der ankündigte, dass in Zukunft alle Veranstaltungen der Hilfsgruppe unter dem Motto „Nachhaltigkeit & Wertstoffkreislauf“ stattfinden würden. So auch beim großen Familientag, der am Sonntag, 6. August, auf dem Parkplatz des Rewe-Center Pauly in Kall stattfinde.

PAPSTAR-Geschäftsführer Bert Kantelberg äußerte die Hoffnung, noch viele Festivals mit der Hilfsgruppe veranstalten zu können. Das professionelle Agieren der Organisatoren des Kaller Verein beim mehrtägigen Aufbau des Festivalplatzes habe ihn sehr beeindruckt. Es sei ein tolles Miteinander innerhalb des Projektes Nachhaltigkeit gewesen, das, so Bert Kantelberg: „Auch uns nach vorn gebracht hat“. Dafür bedankte er sich bei der Hilfsgruppe Eifel, indem er und Firmenjunior Tom Kantelberg einen Spendenscheck über 5000 Euro an Willi Greuel übergaben.

Es herrschte Einigkeit darüber, dass es viel zu schade sei, einen so riesigen Aufwand für nur einen Tag zu betreiben. Und so kam von Seiten der PAPSTAR-Geschäftsführung der Vorschlag, die Veranstaltung auf zwei Tage ausweiten, wobei sich der zukünftige Chef Tom Kantelberg für den zweiten Tag eine Veranstaltung mit Bands für jüngeres Publikum vorstellen kann.

Es wurde festgelegt, dass auch die nächsten Oldienächte auf dem Gelände von PAPSTAR stattfinden werden. Wie Willi Greuel berichtete, stehe das Programm für die 24. Oldienacht am 22. Juni nächsten Jahres bis auf den Top-Act fest. Sobald diese Band feststehe, werde man im Herbst wieder erste Vorgespräche mit der PAPSTAR-Geschäftsleitung aufnehmen und dann auch über eine eventuelle Ausweitung des Festivals auf zwei Tage beraten. Willi Greuel: „Auch für uns als Hilfsgruppe ist es wichtig, junge Leute anzusprechen“.   (Reiner Züll)

 

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Lotto-Stiftung unterstützt die Krebsgesellschaft RLP

Region/Koblenz – Die Lotto Rheinland-Pfalz – Stiftung unterstützt die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz mit einer Geldspende in Höhe von 10.000 Euro. „Mit unserer Zuwendung möchten wir die wertvolle Arbeit der Krebsgesellschaft unterstützen, insbesondere die Verbesserung der Hilfe bei Krebs in den ländlichen Regionen von Rheinland-Pfalz fördern, sagt Dr. Alexander Wilhelm, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Lotto-Stiftung.

Mit der Spende kann die Krebsgesellschaft sehr viele Projekte umsetzen, wie der Vorsitzende Prof. Richard Werkmeister berichtet: „Krebskranke Frauen, Männer und Kinder leben in kleinen und großen Ortschaften und Städten. Aber auch im ländlichen Raum, weit entfernt von großen Zentren gibt es Menschen, die an Krebs erkranken und mit der Krankheit leben.“

Für diese Menschen möchte die Krebsgesellschaft in Rhein-land-Pfalz die Möglichkeit einer wohnortnahen, fachlich exzellenten und einfach zugänglichen psychosozialen Beratung mit Schulungs- und Informationsveranstaltungen anbieten. „Das ist eine höchst sinnvolle Ergänzung zu einer guten onkologischen Behandlung. Hierfür braucht die Krebsgesellschaft Unterstützung, Sponsoren und Förderer“, sagt Prof. Werkmeister.

Da kam die Spende zum richtigen Zeitpunkt: „Wir freuen uns sehr, dass die Lotto-Stiftung die Arbeit der Krebsgesellschaft unterstützt. Denn nur mit vielen Engagierten gemeinsam kann es landesweit gelingen, an Krebs erkrankten Menschen und ihren Familien Halt und Zuversicht für ihr weiteres Leben zu vermitteln“, sagt der Geschäftsführer der und Leitende Psychoonkologe der Krebsgesellschaft, Dr. Thomas Schopperth.

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Sport im Park – Eschweiler in Bewegung

Eschweiler – Es ist wieder soweit! Der RegioSportBund Aachen e.V. und die Stadt Eschweiler haben auch in diesem Jahr das Ziel, eine breite Begeisterung für Sport zu wecken und laden herzlich zum Sommerevent „Sport im Park“ ein. Vom 24.07.2023 bis zum 20.08.2023 können Bürger*innen an den schönsten Plätzen Eschweilers wie dem Blausteinsee oder dem idyllischen Stadtwald zahlreiche attraktive und kostenlose Sportkurse genießen. Egal ob Bodyfit, Zumba, Fitness, Golf oder Schnupperpaddeln – für jeden ist etwas dabei!

Zahlreiche qualifizierte Übungsleiter*innen stehen schon in den Startlöchern und freuen sich darauf, bewegungsfreudige Teilnehmer*innen von ihrer Sportart begeistern zu dürfen.

Eschweiler, die nach der Stadt Aachen als erste städteregionsangehörige Kommune an dem Projekt „Sport im Park“ teilnahm, ist sehr erfreut darüber, dass sich das Projekt als fester Bestandteil des Sommerfreizeitprogramms in der Indestadt etabliert hat.

Dank der vielseitigen Sportkurse bietet „Sport im Park“ den Teilnehmenden spannende Einblicke in die Eschweiler Sportwelt.

Der RegioSportBund Aachen e.V, die Stadt Eschweiler, die Sponsoren sowie die teilnehmenden Sportanbieter rufen daher auf, mitzumachen und die attraktiven Sportangebote zu nutzen, um die eigene Vitalität zu fördern und die Prävention in den Fokus zu rücken.

Das Projekt wird vom RegioSportBund Aachen e.V. unter der Schirmherrschaft von Bürgermeisterin Nadine Leonhardt veranstaltet. Unterstützt wird die Aktion von der BIG direkt gesund, der Raiffeisenbank Eschweiler e.G. sowie dem Autohaus Mercedes Zittel und BB medica. Weitere Informationen zu Terminen und Kurszeiten sind auf www.sportimpark-rsb.de verfügbar.