Kategorien
News

Trauer um Professor Hans Fuhs in Mechernich – Prediger mit Herz und Präzision starb heute Nachmittag

Mechernich-Kommern – Pfarrer Prof. Dr. Hans Fuhs ist heute nachmittag gestorben – Prof. Dr. Dr. Hans Ferdinand Fuhs ist tot. Der beliebte Seelsorger, Schützenpräses, Alttestamentler und Professor em. für Orientalistik, aktiv ehedem in Paderborn, starb am Montagnachmittag. Die Nachricht vom Tod des über die Maßen beliebten Priesters verbreitete sich wie ein Lauffeuer.

Er wurde am 2. Juli 1969 von Josef Kardinal Höffner im Hohen Dom am Rhein zum Priester geweiht. Als Mitglied des Seelsorgeteams Veytal im Sendungsraum Zülpich war der in Bad Godesberg geborene Priester trotz seiner weit über 80 Lenze bis vor nicht allzu langer Zeit im seelsorgerischen Einsatz. Mehr Professor Fuhs als die amtierenden Hauptamtlichen hielten „den Laden“ katholische Kirche im Raum Kommern/Satzvey noch zusammen.

Volksnah und gebildet

Der volksnahe Intellektuelle suchte die Nähe der Menschen. Er war im Grunde einer von ihnen und teilte ihre Sorgen und kleinen Freuden, sei es im Karneval oder im Schützenwesen. Seine Predigten zeugten von hoher Präzision und tiefer Bibelkenntnis. Der Professor las viel, auch neueste Forschungsergebnisse rund um Gott und die biblische Welt, um „auf dem aktuellen Stand zu bleiben“ und nichts von „Vorgestern“ zu erzählen.

„Umherschwadronieren“ war nicht seine Sache. Ein bloßes Aneinanderreihen von Lesungen und Texten fand er „geradezu lieblos, den Menschen einfach etwas um die Ohren zu schmeißen.“

„Mit seinen Botschaften erreichte er die Leute und bewegte sie“, schrieb die ProfiPress-Redakteurin und PR-Expertin Kirsten Röder 2019 zu seinem Goldenen Weihejubiläum. Hans Ferdinand Fuhs studierte in Bonn, Freiburg im Breisgau, Cambridge, Jerusalem, Kairo und Addis Abeba die Fächer Katholische Theologie und Orientalistik.

Ihn interessierten vor allem die alten Texte, die in Hebräisch, Arabisch oder Keilschrift verfasst worden waren. Deshalb grub er auch nach Scherben im Nil-Delta, um mehr zu erfahren, über alte Zeiten.

Professor und „Nothelfer“

1982 wurde der Priester als Professor für Geschichte und Umwelt des Alten Testaments an die Universität Würzburg berufen. 1986 erfolgte seine Ernennung zum Professor für Exegese, also der Erklärung und Auslegung des Alten Testamentes an der Theologischen Fakultät Paderborn. Gleichzeitig war er als Pfarrverweser in Oberdürrbach bei Würzburg tätig, bevor er 1993 nach Kommern kam, als sogenannter „Nothelfer des Ortspfarrers“.

Mehr als die Hälfte seiner Schaffenszeit als Priester wirkte er im Seelsorgebereich Veytal, der Kommern, Satzvey, Antweiler, Lessenich und Firmenich-Obergartzem umfasst. Zunächst als unterstützende Hand für Pfarrer Jakob Bister, später für Pfarrer Burkhard Möller. Bis vor kurzem zog der Professor als Präses der Kommerner St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft durchs Dorf. Ebenso war er im Vorstand des Vereinskartells und seit „eh und je“ Mitglied der Feuerwehr. Bis zu seinem 60. Geburtstag ist er sogar noch mit ausgerückt.

Auch als Autor hat er sich einen Namen gemacht und nennenswerte Werke auf den Weg gebracht, so zum Beispiel „Die äthiopische Übersetzung des Propheten Micha“ oder den „Kommentar zum Buch der Sprichwörter“, eine von Christen bislang wenig beachtete Kostbarkeit unter den biblischen Büchern, der eine Synthese aus den Weisheitstraditionen des Alten Orients und Israels und den Traditionen des Jahwe-Glaubens gelang.

Sorgen und Nöte teilen

Die aktuelle Entwicklung der Kirche betrachtete der erfahrene Geistliche mit Sorgenfalten. „Sicher, dass jedes Dorf seinen eigenen Pfarrer hat, ist zwar nur eine kurze Spanne innerhalb der Kirchengeschichte“, sagte er Kirsten Röder. Viel länger habe es ein Zentrum gegeben, von dem die Gottesvertreter ausgesandt worden sind – also wie es heute vielfach wieder angestrebt werde. „Nur, dass zu dieser Zeit, die Leute vor Ort in ihrer Volksfrömmigkeit fest verwurzelt waren. Das trifft man heute nicht mehr so an.“

Nah bei den Menschen zu sein, mit ihnen ihre Sorgen und Nöte, ja auch Freude teilen zu können, sei heutzutage umso wichtiger als Gottes Botschafter. Wie wolle ein Priester sonst die spezifische Situation vor Ort kennenlernen? Von einem zentralen Ort losgeschickt, Messe halten und wieder weg sein, das sei doch auch unbefriedigend für den Seelsorger. Sich bei dörflichen Festen und Veranstaltungen unter die Menschen zu mischen, mitten im Leben unter den Menschen zu sein, dafür fehle den meisten Priestern heute bedauerlicher Weise die Zeit.

Kategorien
News

Kommernerin Hermine Mende hat wieder Bronze in Bordeaux gewonnen

Mechernich-Kommern – Hermine Mende (62) holte bei den European Company Sport Games in Bordeaux mit ihrem Kölner-Allianz-Team Medaille im Minigolf. Erneut brachte die Kommernerin Hermine Mende (62) von den Europameisterschaften der Betriebssport-Mannschaften im französischen Bordeaux eine Bronzemedaille im Minigolf für ihr Kölner Allianz-Team und für ihren Heimatort Kommern mit nach Hause. Auch 2022 hatten sie und ihre Mannschaft Bronze in Arnheim gewonnen, im Jahre 2013 Gold in Prag.

Es waren diesmal die 24. Europäischen Spiele der Betriebssportgemeinschaften (European Company Sport Games) mit knapp 7500 Teilnehmern aus 26 Nationen in 33 unterschiedlichen Disziplinen, darunter Fußball, Tennis, Schwimmen, Darts, Tischtennis, Golf und Minigolf.

Gold, Silber und Bronze

Hermine Mende war Teil des knapp 90köpfigen Teams der Betriebssportgemeinschaft der Allianz Köln Weiß-Blau e.V. und holte in ihrer Disziplin Minigolf nach zwei Wettkampftagen á drei Runden, die bei höchstsommerlichen Temperaturen um die 30 Grad ausgetragen wurden, Bronze im Einzelwettbewerb der Damen. Ihre Teamkolleginnen Hildegunde Kauth und Elisabeth Kettler konnten die Silber- und Goldmedaille erringen.

Trainingsplatz der international erfolgreichen Kommerner Minigolf-Turnierspielerin ist übrigens nicht der Minigolfplatz im Kommerner Mühlenpark, sondern das Trainingsgelände ihres Leverkusener Vereins in Kerpen-Türnich. Auf den sportlichen Erfolg von Hermine Mende machte wiederum ihr Nachbar Johannes Ley den Mechernicher „Bürgerbrief“ aufmerksam.

Kategorien
News

Ausbildungsstart 2023 bei der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich

Wittlich – Am 1. Juli 2023 starteten drei Nachwuchskräfte ihre Ausbildung bei der Kreisverwaltung. Stefanie Krieger beginnt die zweijährige Ausbildung zur Verwaltungswirtin. Meike Dietz und Mareck Biermann steht das dreijährige duale Studium zum Bachelor of Arts – Allgemeine Verwaltung bevor.

Landrat Gregor Eibes begrüßte die jungen Menschen und gab mit der feierlichen Ernennung den Startschuss in einen neuen Lebensabschnitt. An diesem wichtigen Tag wurden die Anwärterinnen und Anwärter zudem begleitet vom Personalratsvorsitzenden Werner Petry, der Teamleiterin Personal Lena Janser sowie der Ausbildungsleiterinnen Claudia Becker und Stefanie Clemens.

Zusammen mit den Neuzugängen bildet die Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich aktuell zwölf Anwärter aus.

Auch im Jahr 2024 bietet die Kreisverwaltung wieder mehrere Stellen für das duale Studium sowie für die Ausbildung zum/r Verwaltungswirt/in an. Bewerbungen können noch bis zum 30.07.2024 über das Bewerberportal eingereicht werden.

Kategorien
News

Rettungsmedaille für Wolf-Christian Lorenz aus Bad Münstereifel

Bad Münstereifel – Wolf-Christian Lorenz aus Bad Münstereifel ist mit der Rettungsmedaille des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet worden. Die Medaille wurde ihm am Mittwoch, 5. Juli, durch Ministerpräsident Hendrik Wüst in der Düsseldorfer Staatskanzlei verliehen. Mit der Rettungsmedaille werden Menschen geehrt, die unter eigener Lebensgefahr einen anderen Menschen aus einer Situation gerettet haben, in der dessen Leben bedroht war. Wolf-Christian Lorenz ist einer der drei Männer, die am 15. Juli 2021 maßgeblich dazu beigetragen, die drohende Katastrophe eines Dammbruchs an der Steinbachtalsperre abzuwenden. Der Ingenieur betreut die Steinbachtalsperre seit 1988. Als der Wasserabfluss aus der bis zum Rand gefüllten Talsperre nicht mehr funktionierte, stieg er mit Carsten Bönsch aus Zülpich, Mitarbeiter der e-regio, die sich im Auftrag des Wasserversorgungsverbands Euskirchen Swisttal (WES) um den Betrieb und die Instandhaltung der Talsperre kümmert, in den Kontrollgang hinab.

In diesem stand das Wasser bereits bis zur Brust. Beide stellten fest, dass der Grundschieber, der den Wasserauslass öffnet, nicht ohne Lebensgefahr geöffnet werden kann. Also wurde Bauunternehmer Hubert Schilles aus Mechernich angefragt, ob er den Auslass auf der wasserabgewandten Seite des sich Damms, der sich durch herabgespültes Geröll und ähnliches zugesetzt hatte, freibaggert. Trotz der Lebensgefahr des Unterfangens übernahm Schilles die Aufgabe. Anschließend konnten Lorenz und Bönsch den Grundschieber im Kontrollgang öffnen und die Gefahr eines Dammbruchs abwenden. Die drei Männer wurden für ihr Handeln mit der Rettungsmedaille ausgezeichnet.

In einem Video, das die Staatskanzlei im Vorfeld der Verleihung an der Steinbachtalsperre gedreht hat, sagt Lorenz zur Rettungsmedaille: „Mein Gedanke war eigentlich eher, dass es ein bisschen eine Stellvertreterfunktion für ganz viele andere Menschen ist, die in dieser Zeit Außergewöhnliches geleistet haben. Ich freue mich natürlich über eine Auszeichnung. Aber ich bin einer von vielen und damit ist es doch getan.“ Das Video ist abrufbar unter: https://twitter.com/landnrw/status/1676568587782299648

Mit Freude hat Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian die Absicht, Wolf-Christian Lorenz die Rettungsmedaille zu verleihen, durch ihre Anwesenheit unterstützt. „Christian Lorenz hilft uns darüber hinaus in Bad Münstereifel mit all den betroffenen Dörfern beim Aufbau der Infrastruktur von Stunde null an nach der Flut“, so die Bürgermeisterin.

 

Kategorien
News

Landkreise Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm, Cochem-Zell und Vulkaneifel werben gemeinsam

Daun/Bitburg/Wittlich/Cochem-Zell – Wer eine berufliche Aufgabe sucht, die einen direkten Einfluss auf die Gesellschaft hat, langfristige Perspektiven und einen sicheren Arbeitsplatz bietet, findet im öffentlichen Dienst eine vielversprechende Option für den Berufsstart. Um diese und weitere positive Aspekte einer Berufsausbildung oder eines Dualen Studiums in der öffentlichen Verwaltung gebündelt herauszustellen, haben nun vier Kommunalverwaltungen in der Region eine gemeinsame Informationskampagne ins Leben gerufen. Unter dem Titel „TraumjobsWanted?“ stellen die Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm, Cochem-Zell und Vulkaneifel die einzelnen Berufe und Studiengänge sowie deren Entwicklungsmöglichkeiten vor. Hierzu wurde eine digitale, interaktive Ausbildungsbroschüre entwickelt, die unter anderem mittels Videos einen kleinen Einblick in den Arbeitsalltag ermöglicht.

Im Rahmen ihrer interkommunalen Zusammenarbeit haben die vier Landkreise als „IKZ Eifel-Mosel-Hunsrück“ vereinbart, einzelne Verwaltungsprojekte im Sinne der Bürgerinnen und Bürger gemeinschaftlich umzusetzen. Was die vier großen Arbeitgeber vereint, sind rückläufige Mitarbeiterzahlen – auch aufgrund der allgemeinen Altersentwicklung – bei gleichzeitig wachsendem Personalbedarf beispielsweise infolge sich ändernder Gesetzeslagen. Die Konsequenz: Immer mehr wichtige Verwaltungsprozesse können nicht mehr in der gebotenen Intensität betreut werden. Unisono beschreiben Landrätin Julia Gieseking (Vulkaneifelkreis) sowie die Landräte Gregor Eibes (Kreis Bernkastel-Wittlich), Andreas Kruppert (Eifelkreis Bitburg-Prüm) und Manfred Schnur (Kreis Cochem-Zell) das Ziel der Kampagne:

„Mit der kreisübergreifenden Zusammenarbeit in der Ansprache von Nachwuchskräften werben wir für einen Berufsstart im öffentlichen Dienst mit seinen vielfältigen Vorteilen und im Dienst des Gemeinwesens.

Dabei treten wir auch dem verbreiteten Klischee gemeinsam und umso entschiedener entgegen: Die Mitarbeit in der Verwaltung ist alles andere als eintönig. Mit dem Einsatz in den unterschiedlichsten Fachbereichen können junge Menschen ihre Interessen und Stärken gezielt einbringen und sich auf Themengebiete spezialisieren. Ebenfalls bringt die Zusammenarbeit mit Kollegen und Kolleginnen aus unterschiedlichen Fachrichtungen eine spannende Dynamik in den Arbeitsalltag.

Gemeinsam laden wir dazu ein, die Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten unserer Verwaltungen zu nutzen. Vielen Dank an alle, die sich für das Gelingen der gemeinsamen Ausbildungsbroschüre eingebracht haben.“

Was macht eigentlich ein Verwaltungswirt oder ein Verwaltungsfachangestellter? Wie verläuft ein Duales Studium Bachelor of Arts der Fachrichtungen Verwaltungsinformatik oder Soziale Sicherung? Diese und weitere Fragen werden nun in einer ansprechenden Informationsbroschüre der beteiligten Kreisverwaltungen beantwortet und um Auskünfte zu Ausbildungsdauer, Urlaubsanspruch oder Höhe der Ausbildungsvergütung ergänzt.

Kategorien
News

Neue Mitarbeiter in der Verbandsgemeinde Vordereifel

Mayen – Bürgermeister Alfred Schomisch konnte zum 1. Juli zwei weitere neue Mitarbeiter im Rathaus der Verbandsgemeinde Vordereifel begrüßen: Lisa Neunheuser aus Gering und Niklas Weber aus Boos.

Die 29-jährige Lisa Neunheuser verfügt sowohl über eine abgeschlossene Berufsausbildung als Kauffrau für Bürokommunikation sowie auch als Bankkauffrau. Sie ist als Sachbearbeiterin im Fachbereich 2 – „Finanzen“ für den digitalen Rechnungseingang zuständig. Ihre Hauptaufgaben umfassen dabei die zentrale Organisation der Geschäftsbuchhaltung, die Belegprüfung, die Haushaltsüberwachung und die Beratung der Fachbereiche sowie die zentrale Stammdatenpflege.

Der 22-jährige Niklas Weber hat gerade erfolgreich die Laufbahnprüfung zum 3. Einstiegsamt mit dem Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) abgeschlossen. Er ist im Fachbereich 3 – „Bürgerdienste“ eingesetzt und kümmert sich dort um die folgenden Arbeitsgebiete: Kinder/Kindertagesstätten (Einrichtung und Betrieb von kommunalen Kindertagesstätten etc.), Jugendarbeit/Schulen (Schulorganisation und -bedarfsplanung einschließlich Ganztagsschulen und betreuender Grundschulen etc.), Seniorenarbeit (Organisation von Seniorenveranstaltungen, Rentenberatung, Rentenantragstellung) sowie Soziales/Asylwesen/Migration (Aufgaben nach den Sozialgesetzbüchern).

Nach internen Stellenwechseln bei der Verbandsgemeindeverwaltung Vordereifel waren beide Positionen vakant und konnten nun zügig mit Lisa Neunheuser und Niklas Weber wieder besetzt werden.

Kategorien
News

Grund zum Feiern bei der Kreisverwaltung Vulkaneifel

Daun – Vier junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden in das Beamtenverhältnis auf Probe oder Lebenszeit berufen und beginnen damit einen wichtigen beruflichen Lebensabschnitt. Maximilian Groß und Moritz Heinen berief Landrätin Julia Gieseking in das Beamtenverhältnis auf Probe. Vanessa Alflen und Robin Schleidweiler wurden in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit ernannt. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde gratulierte Julia Gieseking zu den bestandenen Prüfungen und beglückwünschte zu den Ernennungen in das Beamtenverhältnis.

„Es ist für jeden Menschen etwas ganz Besonderes und ein weiterer wichtiger Meilenstein, wenn das wegweisende Lebenskapitel „Ausbildung und Studium“ erfolgreich abgeschlossen ist. Ich bin froh, dass wir in jedem Jahr erfolgreich junge Menschen ausbilden können und ich freue mich, wenn es uns gelungen ist, dass  diese auch weiterhin in unserer Verwaltung und damit in und für unsere Heimat, die Vulkaneifel, arbeiten möchten“, so Landrätin Julia Gieseking.

Interessante Aufgabengebiete und viele Möglichkeiten der Weiterbildung

Die Kreisverwaltung Vulkaneifel bietet durch die vielfältigen Aufgaben- und Einsatzgebiete viele Chancen und Perspektiven der Weiterbildung und ein interessantes und breitgefächertes Ausbildungs- und Arbeitsportfolio.

Die Aufgaben einer modernen und zukunftsfähigen Verwaltung werden immer vielfältiger und anspruchsvoller. „Unsere Verwaltung bietet unzählige unterschiedliche Serviceangebote für die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Vulkaneifel an. Viele Bereiche in unserem Haus beschäftigen sich mit der Gestaltung unserer Region und unseres Landkreises, damit wir auch in Zukunft eine liebens- und lebenswerte Region bleiben, in der es sich lohnt, zu leben und zu arbeiten“, so Julia Gieseking weiter.  Aufgeteilt auf 10 Abteilungen arbeiten in und für die Kreisverwaltung Vulkaneifel rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ganz unterschiedlichen Arbeitsfeldern. Wie groß die Bandbreite der verschiedenen Aufgaben innerhalb der Kreisverwaltung Vulkaneifel ist, haben auch die jungen Kolleginnen und Kollegen bereits in ihrer Ausbildung erfahren, in der sie bereits unterschied-liche Bereiche und Arbeitsfelder durchlaufen haben. „Das Besondere an der Ausbildung und Arbeit in der Kreisverwaltung Vulkaneifel ist, dass diese nach der abgeschlossenen Ausbildung eine große Auswahl an vielfältigen Einsatzmöglichkeiten bietet. Ob Bau-, Kommunal, Sozial oder Ordnungsverwaltung – alles ist möglich. Darüber hinaus werden den Mitarbeitenden vielfältige Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten“, so Ausbildungsleiterin Meike Welling.

Landrätin Julia Gieseking, Büroleiter Dieter Schmitz und Personalratsvorsitzender Lothar Saxler wünschten den jungen Kolleginnen und Kollegen gutes Gelingen sowie Freude an der Arbeit.

Die frisch ernannten Fachkräfte

Für Vanessa Alflen und Robin Schleidweiler erfolgte nach Ablauf der 3-jährigen Probezeit die Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit. Vanessa Alflen hat im Juni 2020 erfolgreich ein duales Studium der allgemeinen Verwaltung abgeschlossen und ist aktuell als Leistungssachbearbeiterin im Jobcenter des Landkreises Vulkaneifel eingesetzt.

Robin Schleidweiler hat im Juni 2020 bei der Kreisverwaltung Cochem-Zell als Jahrgangsbester seine Ausbildung zum Verwaltungswirt für das 2. Einstiegsamt abgeschlossen. Seit November 2020 ist er bei der Kreisverwaltung Vulkaneifel beschäftigt und hier als Sachbearbeiter im Bereich der Ausländerbehörde tätig.

Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung zum Verwaltungswirt für das zweite Einstiegsamt im Juni 2023 wurde Maximilian Groß als Beamter auf Probe ernannt. Eir wird als Sachbearbeiter im Bereich Wohngeld eingesetzt.

Ebenfalls zum Beamten auf Probe ernannt wurde Moritz Heinen. Nach erfolgreicher Absolvierung eines dualen Studiums der allgemeinen Verwaltung im Juni 2023 wird Moritz Heinen als Leistungssachbearbeiter im JobCenter eingesetzt.

 

Kategorien
News

Verbandsgemeinde Gerolstein freut sich über berufliche Entwicklungen junger Mitarbeiter:innen

Gerolstein – Mit Elan und Engagement – Auch in diesem Jahr können fünf junge Menschen bei der Verbandsgemeinde Gerolstein auf erfolgreiche berufliche Entwicklungen stolz sein. Für sie wie für die Verwaltung ein motivierendes Momentum und Grund zur Freude.

Antonia Carl hat die Ausbildung zur Verwaltungswirtin in diesem Jahr erfolgreich bestanden und wird künftig das Team „Servicestelle Gemeinden“ im Fachbereich 1 „Organisation und Finanzen“ verstärken.

Michelle Münch hat im Jahr 2021 die Ausbildung zur Verwaltungswirtin erfolgreich bestanden. Im Sachgebiet „Raumordnung, Projekte und Liegenschaften“ konnte sie seitdem das in ihrer Ausbildung erworbene Wissen in der Praxis anwenden und vertiefen. Ihrem Wunsch auf eine Weiterbildung entsprechend startete Michelle Münch am 1. Juli ein dreijähriges duales Bachelorstudium im Studiengang „Allgemeine Verwaltungsbetriebswirtschaft“. Während den Praxisphasen ihres Studiums wird sie die verschiedenen Bereiche unserer Verwaltung verstärken.

Sven Jonas und Elena Kirwel haben bereits 2019 erfolgreich die Ausbildung zum Verwaltungswirt:in absolviert und sind ebenfalls übernommen worden. Sie dürfen sich nun über Beförderungen freuen.

Sven Jonas ist im Sachgebiet Haushalt und Abgaben tätig. Elena Kirwel startete nach ihrer Ausbildung im Bürgerbüro. Seit 01.03.2021 ist sie im Sachgebiet Soziales eingesetzt.

Neu im Verwaltungsteam ist Sofia Thielgen: Sie hat am 1. Juli eine zweijährige Ausbildung zur Verwaltungswirtin begonnen. Die theoretische Ausbildung erfolgt in mehreren Blöcken an der Zentralen Verwaltungsschule Rheinland-Pfalz in Mayen. Während ihrer Praxiszeit wird Sofia Thielgen die Anwendung des erworbenen Wissens in den verschiedenen Verwaltungsbereichen in der Praxis erlernen. „Das Engagement und der Elan unserer jungen Kolleg:innen begeistert uns jedes Jahr aufs Neue“, so Bürgermeister Hans Peter Böffgen. „Wir wünschen allen viel Erfolg und Freude an ihren vielseitigen Aufgaben und Verantwortungsbereichen in unserer Verwaltung.“

Diesen Wünschen schlossen sich Richard Bell, Sachgebietsleiter Haushalt und Abgaben, Ausbildungsleiterin Tanja Nelles, Markus Dederichs, Sachgebietsleiter Personal, Anna Kops, Sachgebietsleiterin Soziales und Jonas Mauer, Sachgebietsleiter Servicestelle Gemeinden sowie der Personalrat mit den Kolleginnen und Kollegen im Rathaus an.

Kategorien
News

Westnetz gratuliert jungen Fachkräften

Plaidt/Saffig – Fünf junge Menschen beenden Ausbildung beim Verteilnetzbetreiber erfolgreich – Die Ausbildung ist geschafft – die Abschlusszeugnisse sind in der Tasche. Für fünf junge Menschen beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Sie haben ihre Ausbildung als Elektroniker für Betriebstechnik bei Westnetz, dem Verteilnetzbetreiber der Westenergie, erfolgreich beendet. Im Rahmen einer gemeinsamen Lossprechungsfeier im Aus- und Weiterbildungszentrum in Plaidt wurden den Nachwuchskräften ihre Abschlusszeugnisse überreicht.

„Mit dem Abschluss haben die Auszubildenden den ersten Meilenstein ihres beruflichen Weges gelegt. Die Ausbildung bei Westnetz entspricht modernsten Standards. Neben fundierten Fachkenntnissen haben wir den Auszubildenden auch Teamgeist, Engagement und nicht zuletzt Spaß an der Arbeit vermitteln können. Das alles ermöglicht den jungen Menschen einen guten Start in das Berufsleben“, sagte Jan Bruhn, Leiter des Aus- und Weiterbildungszentrums Rauschermühle in Plaidt.

Uwe Genn, Betriebsratsvorsitzender, und Michael Dötsch, Leiter des Regionalzentrums Rauchermühle, beglückwünschten die jungen Fachkräfte. „Sie alle sind die neuen Gesichter unseres Unternehmens und ein wichtiger Baustein unserer Zukunft. Qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Kolleginnen und Kollegen sind das Fundament und Herz eines jeden Unternehmens. Wir sind stolz auf die sehr guten Abschlüsse unserer Auszubildenden“, freute sich Uwe Genn.

Michael Dötsch betonte in seiner Ansprache die gute Beschäftigungsperspektive bei Westnetz: „Die Energiewende ist auch in unserer Region in vollem Gange. Wir freuen uns, dass wir jungen Menschen durch unsere führende Rolle im notwendigen Umbau der Energienetze in Rheinland-Pfalz und dem starken Ausbau der Glasfaserinfrastruktur sehr gute Jobchancen anbieten können.“

Über die bestandene Prüfung zum Elektroniker für Betriebstechnik freuen sich Fabian Altmann, Marco Freund, Robin Hombeuel, Lukas Pütz und Tom Thiesen. Derzeit bildet Westnetz am Standort Plaidt/Saffig rund 50 junge Menschen aus. Auch für das Ausbildungsjahr 2024 stellt das Unternehmen wieder attraktive Ausbildungsplätze für die Berufe Elektroniker*in für Betriebstechnik, Industriekaufmann bzw. Industriekauffrau sowie Plätze für ein duales Studium der Elektrotechnik zur Verfügung.

Kategorien
News

Harald Koch spendet 20.000 Euro an die Mechernich-Stiftung

Mechernich – „Das macht mir das Herz glücklich“ – Geld, das der Rentner spart, um damit Gutes zu tun – Es ist nicht seine erste Spende. Es ist der 30. Juni. Ein Freitag. Der Tag ist sehr bewusst gewählt. Harald Koch sitzt im Konferenzraum im zweiten Stock des Mechernicher Rathauses. Er hat einen symbolischen Scheck über 20.000 Euro im Gepäck, den er an Ralf Claßen, den Vorsitzenden der Mechernich-Stiftung überreichen möchte.

Aber warum gerade am 30. Juni? „An diesem Tag genau vor 46 Jahren bin ich nach Mechernich gekommen“, erzählt der 65-Jährige, der aus Trier stammt. Als sein damaliger Vorgesetzter in Germersheim ihm eröffnete, dass er nach Mechernich versetzt werden würde, war der junge Soldat zunächst den Tränen nahe. „Ich hatte keine Ahnung, wo Mechernich überhaupt lag“, erzählt Harald Koch.

Sein Vorgesetzter schickte ihn daraufhin in den Flur, er sollte auf einer Karte nachgucken. Doch er wusste noch nicht einmal, in welcher Ecke von Deutschland er nachschauen sollte. „Als ich unterstützt von einem Kameraden irgendwann Meschenich bei Köln fand, dachte ich mir, vielleicht liegt Mechernich ja in der Nähe“, sagt Harald Koch. Seine Vermutung sollte sich bewahrheiten. So fand er die Stadt, in die er mit einem weiteren jungen Luftwaffen-Soldaten versetzt wurde – und sollte bis heute hier bleiben.

Sehr gläubig

Denn nachdem er seinen Wehrdienst abgeleistet hatte, heuerte er als ziviler Angestellter in der Bleiberg-Kaserne an. Dort übte er vielfältige Aufgaben aus, nebenberuflich war er auch mal zehn Jahre im Ordnungsdienst der Stadt Mechernich beschäftigt. Nach einer Erkrankung im Jahr 2005 war er bei der Bundeswehr zuletzt in der Registratur eingesetzt.

16 Jahre später ist Harald Koch Rentner, nochmal zwei Jahre später sitzt er mal wieder im Mechernicher Rathaus. Das schlichte, silberne Kreuz auf seinem weißen T-Shirt ist ein Blickfang. „Ich bin sehr gläubig“, betont Harald Koch, der nach eigenen Angaben in bescheidenen Verhältnissen mit fünf Geschwistern in Trier aufgewachsen ist. Beides seien Gründe dafür, dass er andere Menschen gerne unterstütze.

„Er spart, um anderen zu helfen. Dieses Verhalten ist absolut beispielhaft, so etwas habe ich selten erlebt“, sagt Ralf Claßen, der sichtlich gerührt ist von der neuerlichen 20.000 Euro Zustiftung. Schon vier Jahre zuvor hatte Harald Koch der Mechernich-Stiftung, die sich für bedürftige Personen und sozial schwache Familien im Stadtgebiet einsetzt, 15.000 Euro vermacht. „Jetzt ist er Rentner und macht trotzdem weiter“, betont Ralf Claßen: „Dabei sage ich ihm immer, er soll sein Leben genießen und sich auch mal etwas gönnen.“

Helfen bedeutet ihm viel

Doch Harald Koch macht auch so einen sehr zufriedenen Eindruck. Nur zwei Mal in seinem Leben sei er im Urlaub gewesen. Er brauche das nicht und ihm fehle auch nichts. „Zu helfen, bedeutet mir sehr viel“, erklärt der 65-Jährige unterdessen. Das merkt man ihm an, wenn er davon erzählt, wie er im Bürgerbrief irgendwann mal gelesen hat, dass die Mechernich-Stiftung 50 Schulranzen an bedürftige Kinder gespendet hat. „Da habe ich für mich gedacht, davon sind vielleicht zwei von mir bezahlt worden“, so Harald Koch, der fast beiläufig dann noch diesen Satz fallen lässt: „Das macht mir das Herz glücklich.“

Daher ist seine Unterstützung vielleicht auch so vielfältig. Denn nicht nur die Mechernich-Stiftung wird von ihm bedacht. Der Hilfsgruppe Eifel spendet er auch. Ordensschwestern, die sich um Waisenkinder in der ganzen Welt kümmern, können sich ebenfalls über einen regelmäßigen Obolus freuen. Auch bei der Caritas in Euskirchen ist er als Unterstützter von Obdachlosen aktiv. „Man sollte auch an die Menschen denken, die unverschuldet in Not geraten sind“, sagt er dazu.

Für dieses Klientel ist in der Stadt am Bleiberg mitunter auch die Mechernich-Stiftung da. Sie legt das Geld von Harald Koch sicher an, so dass von den Zinsen noch sehr nachhaltig und sehr lange viel Gutes getan werden kann. Schließlich ist die Stiftung dazu da, bedürftige Menschen sowie sozial schwache Familien und Einrichtungen zu unterstützen – und zwar in der eigenen Nachbarschaft.

In deren Namen konnte sich Stiftungsvorstand Ralf Claßen sehr herzlich bei Harald Koch bedanken – und zwar am 30. Juni. Diesem besonderen Tag – nicht nur für den heute 65-Jährige, der vor 46 Jahren an diesem Tag seine neue Heimat gefunden hat, sondern auch für all die Menschen in Mechernich und der Region, die von seiner selbstlosen Spendenbereitschaft profitieren.