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Brot für die Seele

Mechernich/Kall – Neues Album des Musikerduos Susanne Riemer und Wilhelm Geschwind mit Texten des Schriftstellers Norbert Scheuer – Schöpferisches Trio konnte bereits auf diversen Wegen überzeugen – Lieder zum Träumen und melancholischen Genießen. „Wer in der Musik das Schubladendenken liebt, der wird bei Susanne Riemer und Wilhelm Geschwind den Schreiner aufsuchen müssen“: Diese Worte stammen aus der Feder des Texters und Rezensenten Dr. Michael Thalken anlässlich der Vorstellung des avantgardistischen Köln-Kaller Musikergespanns. Will sagen: Das, was die beiden komponieren, arrangieren und interpretieren ist ziemlich einmalig, originell und passt in keinen vorgefertigten Rahmen…

Das bewahrheitet sich auch beim neuesten Erzeugnis des „Jazz-Duos“, das ganz aktuell auf der CD „Brot und Seele“ nicht zum ersten Mal Gedichte von Norbert Scheuer vertont und bereits seit 2018 eingespielt hat. Das neue Studioalbum enthält zehn Lieder mit Scheuers Lyrik, jeweils zwischen 55 Sekunden und acht Minuten lang, und wie der Titel der Scheibe andeutungsweise zu versprechen scheint – und hält – „Brot“ für die „Seele“.

Einer der Titel heißt wie das Album „Brot und Seele“, andere vieldeutig „Schatten“ oder „Dorf“, jeweils mit viel Raum zum Träumen, melancholisch werden und Genießen. Vieles hat einen Bezug zur Eifel, aus der die Protagonisten des Albums zum Teil stammen, eine Deutung der Lieder bleibt allerdings jedem Hörer selbst überlassen. Sie können in jedem andere Emotionen und Gedanken auslösen.

Eifeler Gegenwartskultur

Dies macht das Album zu einem besonderen Stück Eifeler Gegenwartskultur. So betonte auch Susanne Riemer selbst: „Ich achte oft erstmal kaum auf den Inhalt. Ausgangspunkt für meine Musik kann der Klang der Sprache, der Sinn eines einzigen Wortes sein“.

„Die Materialität einer mitunter ländlichen und kleinstädtischen Welt verwandelt sich ins Geisterhafte, die Natur wird belebt, aber bleibt ganz bei sich“, steht auf der CD-Hülle. Das gilt für Norbert Scheuers sensible und teils sezierende Texte. Ihre Vertonung hat der Autor getrost einem ebenso kunstsinnigen wie inspirierten Musikerduo überlassen.

„Auf der Bühne musizieren zwar nur zwei Musiker“, urteilte Michael Thalken bei einer früheren Gelegenheit über die Kölnerin Susanne Riemer und den Kaller Wilhelm Geschwind, „aber eine Kongruenz zwischen dem, was man sieht, und dem, was man hört, will sich nicht so einfach einstellen.“ Diese Diversität und Emotionen in der Musik spürt man auch beim neuen Live-Studio-Album, das unter professionellsten Bedingungen in den Hansahaus-Studios Bonn eingespielt wurde.

Der Titelsong „Brot und Seele“ stammt aus Scheuers bei C.H. Beck erschienenem Gedichtband „Bis ich dies alles liebte“ und behandelt die scheinbare Banalität des Lebens. Darin heißt es: „War immer zufrieden mit meiner Bedeutungslosigkeit“ oder „Wollte nie aufgeben, um nichts gegen nichts zu tauschen“.

Gesänge wie in Trance

Da zeigt Scheuer, vertont von einer Ein-Mann-Band (Geschwind) und einer tranceartig singenden Susanne Riemer neue Wege, mit solchen Emotionen umzugehen. Da wirkt ein Wort oft wie ein ganzes Lied und Riemers melancholische Gesänge dringen manchem bis ins Schwarze der Seele und helfen sie etwas aufzuhellen.

Und das Besondere: Es fühlt sich an wie ein recht gewöhnungsbedürftiger Traum, der in jedem anderes auslöst, jeden auf eigene Art beeinflusst und inspiriert. Scheuers in Lieder gewandelte Verse handeln von Trauer und Tod, den Themen des „Herbstliedes“, von einem „Geburtstag“, an dem anscheinend niemand Geburtstag hat und von der Liebe in Liedern wie „Deine Augen“.

Verse wie „Ihr Lachen, ihr Blick, unsere Hoffnung, auch Schmerz und alles für immer mir blieb“ klingen euphorisch und melancholisch zugleich – wie verblassende Erinnerung. Songs wie „Boletal“ spiegeln Emotionen, die den Autor befallen, wenn er im Eifeler Landstrich unterwegs ist und sich in ihm Gedanken und Wünsche aus seinem Leben spiegeln.

Scheuers Gedichte wie diese insgesamt sehr avantgardistische Vertonung sind weder einfach zu klassifizieren, noch inhaltlich „eindeutig“. Dafür genießt jeder Hörer den Vorzug, alles auf sich allein wirken lassen zu dürfen… Musikalisch untermalt von den mystischen Klängen Geschwinds und Riemers entsteht so ein Gesamtkonzept, das seines Gleichen lange suchen muss und ein emotionsloses Hören dieses musikalischen Werkes geradezu unmöglich macht.

Kurzum: Live eingespieltes Gut von höchster Qualität mit Texten eines vielfach ausgezeichneten Poeten. Unbedingt hörenswert.

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Der AWB des Kreises Ahrweiler setzt Abfallgebühren in den stark betroffenen Gebieten aus

Ahrweiler – Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Kreises (AWB) wird die zum 1. September regulär fälligen Abfallgebühren in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten nicht einziehen, um die von der Flutkatastrophe Betroffenen finanziell zu entlasten. Die nächste Hauptfälligkeit ist somit der 1. März 2022.

Zu diesem Datum müssen dann auch die ausgesetzten Gebühren vom 1. September eingezogen werde. Diesen Beschluss hat der Werksausschuss in seiner Sitzung am 12. August einstimmig getroffen.

Die jährliche Fälligkeitsanzeige für Kunden, die Gebühren überweisen, wird diesmal nicht versendet. Rückfragen beantwortet der AWB unter 02641/ 975 -222 und -444.

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Tourismus

Mayen macht mit beim „Tag des offenen Denkmals“

Mayen – Unter dem diesjährigen Motto „Sein und Schein“ beim „Tag des offenen Denkmals“ dabei sein. Am 12. September findet der „Tag des offenen Denkmals“ statt. Auch Mayen ist wieder mit dabei und präsentiert seine Denkmäler, die an diesem besonderen Tag in Mayen besucht werden können.

Besichtigt werden kann vor Ort das Fastnachtsmuseum der Alten Großen Mayener Karnevalsgesellschaft e.V. im Brückentor von 11 -17 Uhr.

Auch das Eifelmuseum ist geöffnet: Es gelten Sondereintrittspreise für die Ausstellung EifelTotal sowie das Deutsche Schieferbergwerk von 10-18 Uhr und die Erlebniswelten Grubenfeld von 10 -17 Uhr. Die Basiskarte für Erwachsene kostet an diesem Wochenende nur 5 statt 6 Euro und für Kinder nur 2,50 Euro statt 3,50 Euro. Kombikarten für Erwachsene kosten 8 statt 9 Euro, für Kinder 4 statt 5 Euro. Und wer eine Premiumkarte für 11 statt 12 Euro bzw. 5,50 statt 6,50 Euro kauft, hat die Möglichkeit alle drei Einrichtungen zu besuchen. Die Museen müssen nicht alle am selben Tag besucht werden, die gekaufte Karte ist ein Jahr lang gültig.

Das Alte Arresthaus mit der Stehbach-Galerie ist von 11 -17 Uhr geöffnet und auch der Innenhof mit seinem Märchenhort von Carl Burger kann besichtigt werden.

Auch wird an diesem Tag eine Sonderstadtführung zu den Denkmälern angeboten. Nähere Informationen werden zeitnah in der Presse bekannt gegeben oder können unter kirch@mayenzeit.de erfragt werden.

Zudem ist es möglich, diesen Tag auch digital zu erleben. Unter https://www.mayen.de/kultur-tourismus/feste-veranstaltungen/traditionen-pflegen/tag-des-offenen-denkmals/ können Videos der Denkmäler bestaunt werden.

Digital vorgestellt werden die Genovevaburg, das Mayener Grubenfeld, das Obertor und das Theodore-Dreiser-Haus, das Brückentor und das Alte Arresthaus.

Zum Hintergrund: Der Tag des offenen Denkmals findet jährlich am zweiten Sonntag im September statt und wird von vielen Gemeinden, Verbänden und privaten Denkmalseigentümern unterstützt. Der „Tag des offenen Denkmals“ soll das Bewusstsein für die Geschichte und die Vergangenheit der eigenen Region fördern.

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Top-Events

Rur-Beach-Cup vom 28. – 29. August freut sich auf die besten Mannschaften im Beachvolleyball

Düren – Wer ist das beste westdeutsche Beachvolleyball-Team? Das wird sich am 28. und 29. August beim diesjährigen Rur-Beach-Cup zeigen. Es ist bereits die 20. Auflage des beliebten Turniers. Die Westdeutsche Beach-Volleyballmeisterschaft findet aufgrund der Coronasituation wie im vergangenen Jahr auf der Anlage des Dürener TV und nicht in der Jülicher Innenstadt statt.

 „Auch in diesem Jahr müssen wir auf die umzäunte und geschützte Sportanlage ausweichen“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn, der Schirmherr der Veranstaltung. „Aber das soll den Jubiläumscharakter nicht schmälern. Wir werden eine tolle Veranstaltung erleben und die Sportlerinnen und Sportler anfeuern.“

Der Einlass für Besucher zur Veranstaltung des Westdeutschen Volleyballverbandes ist aufgrund aktueller Vorschriften nur für die „3 Gs“ erlaubt – also Geimpfte, Genesene oder Getestete.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich, aber der Zutritt auf die Anlage ist reglementiert. Um diese Einschränkung abzufedern, werden die Spiele live ins Netz gestreamt – ein Trostpflaster für Daheimgebliebene. Der Link wird auf der Homepage des Kreises Düren (www.kreis-dueren.de) vor der Veranstaltung veröffentlicht.

Unterstützt wird die Veranstaltung von der Namensgeberin Rurtalbus GmbH, der Sparkasse Düren, von F&S Solar, den Stadtwerke Düren und der Entwicklungsgesellschaft indeland.

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Top-Themen

Klare Strukturen für Impfungen der 12- bis 17-Jährigen in Nordrhein-Westfalen

Region/Düsseldorf – Landesregierung treibt Coronaschutzimpfungen in Nordrhein-Westfalen weiter voran. Klare Strukturen für Impfungen der 12- bis 17-Jährigen sowie für Auffrischungsimpfungen / Koordinierende Covid-Impfeinheiten (KoCI) übernehmen ab Oktober Impfkoordination. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit: Die Landesregierung weitet die Impfangebote gegen COVID-19 in Nordrhein-Westfalen weiter aus: Nachdem sich die Ständige Impfkommission (STIKO) in einem am Montag (17. August 2021) veröffentlichten Empfehlungsentwurf nunmehr für eine allgemeine Impfempfehlung für alle 12- bis 17-Jährigen ausspricht, wird das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Abstimmung mit dem Ministerium für Schule und Bildung umgehend per Erlass dafür sorgen, dass alle Impfzentren entsprechende Impfangebote schaffen. Die Impfangebote sollen vorzugsweise in den Impfzentren unterbreitet werden; die Schulen werden von den Impfzentren entsprechend informiert. Das Ministerium stellt zudem klar, wie die anstehenden Auffrischungsimpfungen und die Impforganisation in Nordrhein-Westfalen nach dem Auslaufen der Impfzentren im September erfolgen werden.

„Gerade vor dem Hintergrund der ansteigenden Inzidenzen heißt das Gebot der Stunde: Impfen, impfen, impfen! Wer sich impfen lässt, schützt nicht nur sich, sondern auch seine Mitmenschen. Wir schaffen dafür erneut die richtigen Grundlagen. Auch mit Blick auf die 12- bis 17-Jährigen, ihre Eltern und den neuen Empfehlungsentwurf der STIKO wollen wir hier nochmal Tempo machen. Im Kampf gegen das Coronavirus und mit Blick auf den Herbst ist das immens wichtig“, erklärt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Bei den Impfungen für 12- bis 17-Jährige in den Impfzentren soll die Impfung unverändert nach ärztlicher Aufklärung zum Nutzen und Risiko erfolgen. Die Aufklärung und Beratung kann dabei sowohl durch Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte sowie durch Hausärztinnen und -ärzte erfolgen. Bei der Impfung von Kindern und Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren ist die Einwilligung eines Erziehungsberechtigten erforderlich.

Mit Blick auf die mobilen Impfangebote für die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II an allgemeinbildenden Schulen müssen zur Durchführung der Impfung die von den Sorgeberechtigten unterschriebenen Einwilligungs- und Aufklärungsbögen vorliegen, sofern Schülerinnen oder Schüler das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Auf die Anwesenheit einer sorgeberechtigten Person kann in diesem Rahmen verzichtet werden.

Vor dem Hintergrund, dass sich die Gesundheitsministerkonferenz dafür ausgesprochen hat, bestimmten Personengruppen frühestens sechs Monate nach Abschluss der ersten Impfserie Auffrischungsimpfungen anzubieten, werden die Auffrischungsimpfungen in Nordrhein-Westfalen folgendermaßen organisiert:

  • Auffrischungsimpfungen in (teil-)stationären Pflegeeinrichtungen, Tagespflegen, Wohngemeinschaften nach § 24 Absatz 1 WTG, Demenz-WGs, Beatmungs-WGs sowie (teil-)stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Werkstätten für behinderte Menschen werden durch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte durchgeführt. Sofern einzelne Einrichtungen eigeninitiativ keine Ärztin bzw. keinen Arzt zur Durchführung der Impfungen gewinnen können sollten, können sie sich an das örtliche Impfzentrum wenden. Dieses informiert die lokale Ansprechperson der Kassenärztlichen Vereinigung, um kurzfristig Abhilfe zu schaffen.
  • Die Auffrischungsimpfungen von Personen ab 80 Jahren (Höchstbetagte) sowie Immungeschwächten und Immunsupprimierten, deren Covid-19-Impfserie vor mehr als sechs Monaten abgeschlossen wurde, sollen ebenfalls über die niedergelassene Ärzteschaft erfolgen.
  • Personen, die eine vollständige Impfserie mit Vektor-Impfstoffen von AstraZeneca oder Johnson & Johnson bzw. nach einer Genesung von COVID-19 einen dieser Vektor-Impfstoffe erhalten haben, können sechs Monate nach der Zweitimpfung (AstraZeneca) bzw. Impfung (Johnson & Johnson) eine Auffrischungsimpfung mit einem mRNA-Impfstoff (BioNTech oder Moderna) bei einem niedergelassenen Arzt erhalten.

Nach dem Auslaufen der Impfzentren im September werden die Coronaschutzimpfungen in Nordrhein-Westfalen ab 1. Oktober 2021 planmäßig von der niedergelassenen Ärzteschaft übernommen. In jedem Kreis bzw. jeder kreisfreien Stadt wird zudem eine „Koordinierende Covid-Impfeinheit“ (KoCI) eingerichtet. Diese erarbeitet für den jeweiligen Zuständigkeitsbereich Perspektiven für das Impfgeschehen und ist bei Bedarf zentraler Koordinationspartner für Ärzteschaft und Einrichtungen (z.B. Pflegeeinrichtungen) im jeweiligen Einzugsbereich. Die KoCIs wirken zudem darauf hin, dass neu in Einrichtungen mit vulnerablen Gruppen aufgenommene Personen (Beschäftigte und Bewohner/-innen) entsprechend den aktuellen STIKO-Empfehlungen ein Impfangebot erhalten (bspw. mit Unterstützung der WTG-Behörde). Hierzu gehören beispielsweise Pflegeeinrichtungen und stationäre Einrichtungen der Eingliederungshilfe. Und: Ergänzend zur Impfung durch die Regelversorgungsstrukturen werden je nach Bedarf Impfangebote durch die Kreise und kreisfreien Städte, beispielsweise durch mobile Impfungen, sichergestellt.

Für das künftige Impfgeschehen ist eine bedarfsgerechte Impfstoffbereitstellung des Bundes vorgesehen. Die niedergelassene Ärzteschaft wird weiterhin Impfstoff über das Apothekensystem beziehen. Ebenso sollen künftig Krankenhäuser und die unteren Gesundheitsbehörden eigenständig Impfstoff über Apotheken beziehen können.

„Mit diesen Maßnahmen passen wir die Impfstrukturen in Nordrhein-Westfalen den aktuellen Entwicklungen an und gehen die nächsten Schritte. Und jeder, der sich noch nicht hat impfen lassen, sollte von den Möglichkeiten spätestens jetzt Gebrauch machen“, sagt Laumann.

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„Meckenheim impft“ Impftag für Campus-Schülerinnen und -Schüler am Freitag 27. August

Meckenheim – Zum Beginn des neuen Schuljahres macht die Stadt Meckenheim allen Schülerinnen und Schülern über 12 Jahre ein Angebot der Corona-Schutzimpfung vor Ort. Am 27. August wird in der Jungholzhalle der Impfstoff von Biontech verimpft. Die Eltern werden diesbezüglich über die Schulen informiert und mit den entsprechenden Unterlagen versorgt.

Erst gestern hatte die Ständige Impfkommission (STIKO) eine Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren herausgegeben.

Bürgermeister Holger Jung appelliert daher an alle Eltern, zum Schutz ihrer Kinder und eines sicheren Schulbetriebes die Corona-Schutzimpfung anzunehmen. „Jede Impfung zählt“, so der Bürgermeister. Ziel der gemeinsam mit den Schulleitern initiierten Impf-Aktion am Meckenheimer Schulcampus ist es, neben der Erhöhung der allgemeinen Impfquote vor allem einen sicheren Schulbetrieb in Präsenz dauerhaft zu ermöglichen.

Generell empfiehlt der Bürgermeister allen Bürgerinnen und Bürgern, weiterhin aktiv gegen das Coronavirus vorzugehen. „Schützen Sie sich und andere Menschen, lassen Sie sich impfen.“ Der Erfolg der Bekämpfung der Pandemie ist weiterhin maßgeblich von der Bereitschaft für eine Schutzimpfung abhängig.

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„Europa am Dienstag“ lädt zu Online-Diskussions-Runde am morgigen Dienstag 24. Augsut ein

Aachen – Zu bürokratisch, zu langsam, zu zerstritten: Die EU stößt oft auf Kritik. Mit Sorge beobachten die Autoren und Europaaktivisten Vincent-Immanuel Herr und Martin Speer diese Entwicklung und stellen im August ihr neues Buch „Europe For Future – 95 Thesen, die Europa retten“ vor.

„Europa am Dienstag“ lädt nach der Sommerpause zu einem lebendigen Diskussionsabend mit den beiden Autoren ein. Diese liefern mit den 95 Thesen konkrete Vorschläge, wie sich die EU grundlegend – hin zu einer demokratischeren, sozialeren, nachhaltigeren und machtbewussteren Union – weiterentwickeln kann.

Gemeinsam mit den Autoren sollen, unter anderem, folgende Fragen diskutiert werden: „Braucht die EU ein echtes Zweikammersystem und sollte das Prinzip der Mehrheitsentscheidung konsequent gelten? und „Wird es Zeit für eine Sozialunion mit gemeinsamem Renteneintrittsalter und einheitlicher Mindestbesteuerung?“

Bei der Online-Diskussion können die Gäste ihre Fragen und Kommentare direkt schriftlich eingeben und die Moderation wird sie aufgreifen. Los geht es am Dienstag, 24. August, um 19 Uhr. Die Anmeldung für die kostenlose Veranstaltung erfolgt auf der Website von „Europa am Dienstag“ unter www.europa-dienstag.de .

Die Veranstaltung ist gleichzeitig Teil der Konferenz zur Zukunft Europas. Die Ergebnisse werden protokolliert und in die entsprechende Plattform eingegeben. Die Gäste können dort nach der Veranstaltung weitere Kommentare und Anregungen eintragen.

Die Veranstaltungsreihe „Europa am Dienstag“ wird zusammen durchgeführt vom Informationsbüro EUROPE DIRECT, dem Europäischen Klassenzimmer der Route Charlemagne und der Bischöflichen Akademie Aachen.

Die Autoren stehen für Interviews zur Verfügung. Auszüge aus dem Buch sind als Gastbeiträge möglich. Kontaktaufnahme ist möglich unter herrundspeer@gmail.com oder unter 0172 8526863.

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Ein E-Lastenrad für die Stadt Mayen

Mayen – Die Stadt Mayen möchte mit einem E-Lastenrad die klimafreundliche Mobilität weiter vorantreiben und testet dieses bereits seit einer Woche. Bei einem E-Lastenrad handelt es sich um ein E-Bike, welches für den Transport von großen und schweren Gegenständen konzipiert ist. Zentraler Bestandteil ist dabei eine große stabile Kiste, in der die Lasten sicher transportiert werden können. Durch einen leistungsfähigen Elektromotor können auch größere Steigungen mit schwerem Gepäck problemlos überwunden werden.

Das E-Lastenrad wurde von der Stadt für 3 Monate, bis Ende November gemietet. In diesem Zeitraum wird das Lastenrad besonders im Mayener Forst ausgiebig getestet, die Einsatzmöglichkeiten werden abgesteckt und die Praxistauglichkeit überprüft. Die Nutzungsmöglichkeiten und die dadurch eingesparten PKW Fahrten werden in diesem Zeitraum dokumentiert. Anhand dieser Daten wird im Anschluss ermittelt, inwieweit durch das Lastenrad PKW Fahrten eingespart werden konnten und CO2 Einsparungen erzielt werden konnten.

Neben den Aspekten des Klimaschutzes trägt regelmäßiges Fahrradfahren auch zu einer verbesserten Fitness bei und fördert die Gesundheit. Gründe genug, für die Nutzung eines Lastenrades gibt es also. Die Stadt Mayen möchte mit gutem Beispiel vorangehen, macht ernst und prüft die Einsatzmöglichkeiten dieses Verkehrsmittels.

 

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Türkisch Islamische Union der Anstalt für Religion spendet 10.000 Euro an die Stadt Euskirchen

Euskirchen – Nach der Hochwasserkatastrophe rief die Türkisch Islamische Union der Anstalt für Religion (DITIB) zu einer bundesweiten Spendenaktion für die betroffenen Gemeinden auf. Die gesammelten Spenden wurden nun an viele der vom Hochwasser geschädigten Städte und Gemeinden überwiesen. So konnten der Vorsitzende der Türkisch-Islamischen Gemeinde in Euskirchen, Hasan Ögüt, und sein Stellvertreter Cengiz Yunuslu am Mittwoch Bürgermeister Sacha Reichelt einen Scheck über 10.000 Euro überreichen.

„Wir sind sehr froh, dass wir in Euskirchen auch berücksichtigt wurden“, erklärte Ögüt, der sich beim Dachverband für Euskirchen eingesetzt hatte.

„Wir können das Geld sehr gut gebrauchen“, sagte Bürgermeister Reichelt bei der Übergabe und bedankte sich bei den Spendern.

„In dieser schwierigen Zeit müssen wir noch enger zusammenarbeiten und füreinander da sein“, betonte der Bürgermeister.

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Elisabeth Nießen und Ottmar Steffny feierten 40-jähriges Dienstjubiläum in Simmerath

Simmerath – 40 Jahre im Dienst bei ein und demselben Arbeitgeber, das ist ein herausragendes Jubiläum, das heutzutage nicht mehr Viele schaffen. Umso schöner ist es, wenn gleich zwei Beschäftigte solch ein tolles Ereignis erleben dürfen. Darum hatte Bürgermeister Bernd Goffart zu einer kleinen Feierstunde in den Sitzungssaal eingeladen.

Bei Sekt und O-Saft schwelgten die beiden Jubilare Elisabeth Nießen und Ottmar Steffny gemeinsam mit ihren Kollegen in Erinnerungen.
Am 01. August 1981 fingen die beiden ihre Laufbahn bei der Gemeinde Simmerath an. Elisabeth Nießen absolvierte zunächst ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten mit der Fachrichtung Kommunalverwaltung. Nach erfolgreich abgelegter Abschlussprüfung 1984 wurde sie im Bereich Kämmerei und Liegenschaften und im Ordnungsamt / Einwohnermeldeamt eingesetzt. Später arbeitete sie u.a. im Steueramt und Personalamt bevor sie 1992 erfolgreich ihre Prüfung zur Verwaltungsfachwirtin absolvierte. Seit 2010 ist sie die rechte Hand des Bürgermeisters und Beigeordneten und leitet das
Bürgermeisterbüro.

Ottmar Steffny wurde 1981 als Gemeindearbeiter für den Bauhof Lammersdorf eingestellt und legte drei Jahre später erfolgreich die Facharbeiterprüfung vor der Werkprüfungskommission ab. 1988 wurde er zum stellvertretenden Vorarbeiter des Bauhofs bestellt und 1993 zum Vorarbeiter. Im Jahr 2002, als der Bauhof Lammersdorf aufgelöst wurde, wurde Ottmar Steffny dem neuen Bauhof Simmerath zugewiesen.

Seit 2015 ist er außerdem Brandschutzhelfer für den Bereich „Verwaltung/Bauhof“ bei der Gemeinde Simmerath.
Bürgermeister Bernd Goffart würdigte das hohe Engagement und die Zuverlässigkeit der beiden Geehrten sowie ihre stete Bereitschaft, Verantwortung für ihren Aufgabenbereich zu übernehmen, mit einem kleinen Präsent. Dem Dank schlossen sich André Koll für den Personalrat, Bauhofleiter Christoph Nellessen, Michael Bongard für das Bauamt sowie der Beigeordnete Frank Prömpeler gerne an.