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Aachener Parkhaus Büchel: Abbruch-Baustelle wird am Freitag 27. August Übungsfläche

Aachen – Bevor sich Aachen endgültig vom Büchel-Parkhaus verabschiedet, wird es von der Feuerwehr und vom THW noch einmal als Übungsfläche genutzt. Das Parkhaus ist für Feuerwehr und THW besonders interessant, weil sie daran das Sägen und Sichern von Betonelementen, sowie das Arbeiten mit großem Gerät praxisnah üben können. „Auch wenn wir mit den Einsätzen bei der Flutkatastrophe immer noch stark beschäftigt sind, möchten wir diese wichtige Übung des Betonschneidens nicht verpassen“ so der Ortsbeauftragte des THW Aachen, Albert Willekens. Der Leiter der Feuerwehr Aachen, Jürgen Wolff, ergänzt: „Gerade im engen Innenstadtbereich ist es für unseren großen Autokran eine spannende Bergungsübung am Parkhaus Büchel.“ Letztlich seien solche Übungsmöglichkeiten wie hier am Büchel selten, das Üben aber unerlässlich, um im Falle der Fälle schnell und professionell Hilfe leisten zu können, betonen beide.

Bereits am letzten Freitag hat das THW Vorarbeiten an Betonelementen auf dem Dach des Parkhauses ausgeführt und Bohrlöcher gesetzt, in denen der Kran dann anpacken kann. Am Freitag, 27. August, geht es ab circa 14 Uhr weiter mit den letzten Schnitten und dem Abtransport.

Die Abrissarbeiten am Parkhaus werden durch die Übungen nicht behindert und erfolgen in Abstimmung und mit Unterstützung der Abbruchfirma F&R aus Neunkirchen/Saar. „Die SEGA freut sich, dass so einige Betonteile mit Graffiti gerettet werden und vielleicht auch in der ZwischenZeit Büchel, wenn die Fläche nach dem Abbruch zur Bespielung angeboten wird, aufgestellt werden können,“ so Geschäftsführer Christoph Vogt.

Während der Übung der Feuerwehr Aachen und des THW wird es am Freitagnachmittag im Bereich des Büchel zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen.

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Stadtverwaltung Zülpich setzt auf umweltfreundliche Mobilität

Zülpich – Umweltfreundliche Dienstfahrten mit neuen E-Bikes.
Westenergie unterstützt die Anschaffung von zwei E-Bikes. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Zülpich können dank einer Unterstützung von Westenergie ihre Dienstfahrten nun mit Elektrofahrrädern („Pedelecs“) erledigen.

Westenergie-Kommunalmanager Achim Diewald übergab die Räder jetzt an Beigeordneten Ottmar Voigt. Die neuen E-Bikes sollen als Diensträder für die Bediensteten der Verwaltung zur Verfügung stehen und den Ver-zicht auf Autofahrten erleichtern.

„Wir freuen uns sehr, dass Westenergie uns bei der Anschaffung von zwei Pedelecs finanziell unter-stützt hat“, sagt Ottmar Voigt. „Mit den neuen Rädern ermöglichen wir unseren Mitarbeitern eine um-weltfreundliche Art der Fortbewegung. Gleichzeitig möchten wir auch ein Vorbild für unsere Bürgerinnen und Bürger sein und sie dazu ermuntern, das Auto häufiger gegen das Fahrrad einzutauschen.“

Achim Diewald begrüßt es sehr, dass die Stadt Zülpich weiterhin E-Bikes als Alternative zum Pkw in den Alltag der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter integrieren möchte und sich auf diese Weise für das Thema Elektromobilität einsetzt: „Elektrofahrräder sind ein wichtiger Bestandteil klimafreundlicher Mobilität. Wir möchten gerne möglichst viele Menschen für dieses Thema gewinnen und freuen uns, dass wir durch unsere Förderung Zülpich auf diesem Weg begleiten können.“

Rein äußerlich sind die E-Bikes vom normalen Fahrrad kaum zu unterscheiden. Erst der Akku gegenüber der Stoßstange, der in vier Stufen hinzugeschaltet werden kann, verrät das Plus an Technik. Längere Touren und Steigungen werden so dank „eingebautem Rückenwind“ zum Kinderspiel. Die Räder erreichen eine maximale Geschwindigkeit von 25 km/h und können deshalb ohne Führerschein gefahren werden. Um das Angebot der E-Mobilität rund zu machen, hat Westenergie im Innenhof des Rathauses eine E-Bike-Ladestation aufgestellt, die für Jedermann zugänglich ist.

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Soforthilfe Sport: Verlängerung der Hilfe für existenzgefährdete Sportvereine in NRW

Region/Düsseldorf – Die Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen teilt mit: Die Landesregierung wird auch weiterhin existenziell in Not geratene Sportvereine mit der „Soforthilfe Sport“ unterstützen. Dafür hat die Landesregierung die Laufzeit des Programms „Soforthilfe Sport“ bis zum 31.12.2021 verlängert.

Die „Soforthilfe Sport“ können alle notleidenden Sportvereine sowie die Mitgliedsorganisationen des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen über das Förderportal des Landessportbundes online beantragen. Bedingung für die Gewährung der Soforthilfe ist ein durch die Corona-Pandemie verursachter Liquiditätsengpass, der zu einer Existenzgefährdung des Vereins in Form einer drohenden Zahlungsunfähigkeit führen könnte.

Bislang wurden aus dem 2020 gestarteten Programm gut dreizehn Millionen Euro ausgezahlt. Mit den Hilfen konnten 858 Sportvereine vor der Zahlungsunfähigkeit bewahrt werden.

Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, sagte: „Die aktuelle Coronaschutzverordnung gibt den Sportvereinen zusätzliche Möglichkeiten, ihre Sportangebote auszuweiten. Ich wünsche mir, dass nun wieder mehr Menschen ihren Weg zurück in die Sportvereine finden. Dennoch ist nicht auszuschließen, dass aufgrund der Pandemie weiterhin Sportvereine in existenzielle Not geraten. Diese Notlagen fangen wir durch die ‚Soforthilfe Sport‘ auf.“

Der Beantragungszeitraum für die laufende Förderphase endet am 15. September 2021. Die nun anschließende Förderphase ist bis zum 31. Dezember 2021 geplant. Vereine, die bereits eine Soforthilfe erhalten haben, sind nicht von weiteren Förderungen ausgeschlossen.

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„Helfen, wo die Sonne nicht scheint“

Mechernich – Freiwillige unterstützen Bergbaumuseumscrew beim Entschlammen des früheren Krankenhausstollens – Besucherbetrieb nicht beeinträchtigt. „Wir wollten die Sache nicht an die große Glocke hängen, weil so viele Mitbürger um vieles schlimmer vom Hochwasser betroffen sind“, so Günter Nießen am Samstag beim Reporterbesuch des Mechernicher „Bürgerbriefs“ im Besucherbergwerk „Grube Günnersdorf“ hinter der Glück-auf-Halle.

Dort war ein Dutzend freiwilliger Helfer um Rathausmeister Rainer Schulz aus Kommern damit beschäftigt, eine anderthalb Meter hohe Schlammschicht aus dem früheren Krankenhausstollen abzutragen. Feiner Grubensand war dort während der Regenflut vom 14. auf den 15. Juli eingeschwemmt worden. „Das Material stammt aus dem früheren Tagebau Günnersdorf“, vermuten Toni Reitz und Günter Nießen vom Förderverein Bergbaumuseum Mechernich e.V.

Mit den sintflutartigen Niederschlägen Mitte Juli wurden die Sande durch unterirdische Verbindungen in jenen Teil der Untertageanlage Günnersdorf gespült, in dem in der Schlussphase des Zweiten Weltkriegs Abteilungen des Kreiskrankenhauses Mechernich untergebracht waren. Der Besuchsbetrieb des Museumsbergwerk Mechernich war nicht beeinträchtigt, da dieser Teil der Stollenanlage nicht mit Publikum begangen wird.

„Mött Schöpp unn Hau unn E-Lore“

Günter Nießen war schon seit Wochen „mött Schöpp unn Hau“ und Schubkarre damit beschäftigt, Sand abzufahren und in einer Abbaukammer der gleichen Sohle zu verkippen. Bei einem Rathausbesuch erzählte der Vorsitzende des Bergbaumuseumsvereins dem Verwaltungshausmeister Rainer Schulz von seinem mühsamen Geschäft und dem langsamen Vorankommen. Hilfe hatte Nießen bis dahin lediglich von der Lehramtsstudentin Carla Henning bekommen.

„Da habe ich Günter spontan meine Hilfe zugesagt“, so Rainer Schulz: „Zunächst ohne zu wissen, wo weitere Helfer herkommen sollten“. In der Mittagspause gewann der Kommerner gleich mehrere junge Mitarbeiter der Stadtverwaltung, außerdem mobilisierte er persönliche Freunde wie seinen „alten Kumpel“ Tobias Segerer oder Stefan Schmitz aus Bonn.

Der städtische Mechernicher Bauhof entlieh außerdem für die Aufräumungsarbeiten unter Tage einen mobilen Elektrokipper. Museumschef Günter Nießen: „Nee, watt öss datt e fein Dönge!“ So eine elektrische Lore könne man gut das ganze Jahr über im Bergwerksmuseum Mechernich brauchen – stattdessen stehen ihm und den oft älteren Herrschaften aus dem Kreis ehemaliger Bergbauarbeiter nur vier Schubkarren für solche Arbeiten zur Verfügung.

Montags Muskelkater

Für die ehrenamtliche Hilfsaktion unter Tage hatten sich Rainer Schulz und seine Mitstreiter sogar eigene T-Shirts anfertigen lassen. Aufschrift: „Wir kennen Orte, an denen niemals die Sonne scheint…“ Zwischendurch gab es Essen und Trinken als Stärkung für die Freizeitknappen Sandra, Alexander und Stefan Schmitz, Simon Eiserfey, Lea Traue, Simon Jansen, Tobias Segerer und Rainer Schulz sowie natürlich auch für Toni Reitz und Günter Nießen. Von den Rathausmitarbeitern soll der ein oder andere am Montag über Muskelkater geklagt haben…

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Helferfest für die Einsatzkräfte der Hochwasser-Katastrophe in Mayen

Mayen – Dank an alle Helferinnen und Helfer. Nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten dankte die Veranstaltergemeinschaft und die Stadtverwaltung Mayen den Helferinnen und Helfern der Hochwasserkatastrophe. Denn am 14. Juli stieg die Nette an einigen Stellen im Mayener Stadtgebiet über die Ufer und sorgte für eine Vielzahl von Schäden an öffentlicher und privater Infrastruktur.

Die lokalen und regionalen Rettungs- und Einsatzkräfte, darunter DRK, THW, Feuerwehr, Polizei, Bundeswehr, die Eifel`wehren als privater Verein und auch der städtische Betriebshof, haben in guter Zusammenarbeit schnelle Hilfe geleistet und Schäden begrenzt. Für diesen großartigen Einsatz wurden alle Helferinnen und Helfer von Oberbürgermeister Dirk Meid im Rahmen der Open-Air Kinonächte am vergangenen Samstag, den 14. August zum Helferfest eingeladen. Vorgeführt wurde der Film „Nightlife“, der bei den Helferinnen und Helfern sehr gut ankam. Eintritt und Verzehr waren frei.

„Es freut mich, dass so viele zum Helferfest erschienen sind und danke den Einsatzkräften für die geleistete Arbeit während der Hochwasserkatastrophe“, so Oberbürgermeister Dirk Meid. „Danke sagen möchte ich auch  der Veranstaltergemeinschaft (KSK, MHT, Stadt Mayen, Wochenspiegel, Mayen am WE)  und dem Corso Kino, Herr Schneckenburger und Frau Mühlhäusler, für die Ausrichtung des Helferfestes und die Unterstützung“ so der Stadtchef weiter.

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Fast 4,8 Mio. Euro ausgezahlt: Kreisverwaltung und DRK informieren über Zwischen-Ergebnis der Hochwasser-Soforthilfen

Bitburg – Im Zuge der aktuellen Initiativen zur Bewältigung der Unwetterkatastrophe vom 14. Juli im Eifelkreis informieren der DRK Kreisverband Bitburg-Prüm e.V. und die Kreisverwaltung über den aktuellen Sachstand. Die vom Land Rheinland-Pfalz beschlossenen Soforthilfen für die privaten Haushalte und für Unternehmen sowie für Land- und Forstwirte werden durch die Kreisverwaltung bearbeitet. Mit Stand 24. August 2021 liegt folgendes Zwischenergebnis vor:

Soforthilfe für Privathaushalte
Als Soforthilfe für Privathaushalte wurde bisher eine Summe von 2.243.000 Euro ausgezahlt. Bewilligt wurden aktuell 1.067 Anträge; betroffen sind bisher 2.509 Personen. Weitere 68 Anträge liegen zur Prüfung und Bearbeitung vor.

Soforthilfe für Unternehmen
156 Anträge betroffener Unternehmen mit einem Volumen von 780.000 Euro wurden zur Auszahlung freigegeben. Zahlreiche Anträge liegen noch zur Prüfung und Bearbeitung vor.
Vonseiten betroffener Land- und Forstwirte wurden bisher 33 Anträge auf Soforthilfe eingereicht. Hiervon wurden 30 Anträge mit einem Volumen von 150.000 Euro bewilligt. Die übrigen Anträge befinden sich in der Prüfung.

Der von DRK und Kreisverwaltung gemeinsam initiierte Spendenaufruf wird weiterhin sehr gut angenommen. Der DRK Kreisverband Bitburg-Prüm e.V. informiert zum Stand der eingegangenen Spenden und bewilligten Soforthilfen:

Spendenkonto
Die bis zum 24. August eingegangenen Einzelspenden ergeben eine Summe von 2.673.333,36 Euro. DRK und Kreisverwaltung bedanken sich ausdrücklich bei allen Unterstützern.

Soforthilfen durch Spenden

Seit dem 20. Juli können Betroffene Anträge auf Soforthilfen/Nothilfen durch Spenden bis zu einer Höhe von 2.500 Euro beim DRK stellen. Bis zum 24. August wurden 682 Soforthilfeanträge mit einer Gesamtsumme von 1.618.645 Euro bewilligt. Weitere Anträge auf Soforthilfe liegen zur Bearbeitung vor.

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Zehn Jahre Buchladen am Neuen Markt in Meckenheim

Meckenheim – Wirtschaftsförderung gratuliert zum Jubiläum. Am 1. Juli 2011 öffnete „Der Buchladen am Neuen Markt“ erstmals seine Pforten. Mittlerweile ist das Geschäft längst etabliert, erfreut sich das Team um Inhaberin Nicole Jünger einer treuen Kundschaft, wie Sonja Crämer von der städtischen Wirtschaftsförderung selbst feststellen konnte. Vor Ort überreichte sie der Unternehmerin einen Strauß Blumen und überbrachte herzliche Glückwünsche von Bürgermeister Holger Jung zum zehnjährigen Betriebsjubiläum. „Es ist toll, dass mit dem Buchladen ein beliebtes und zugleich attraktives Geschäft das Angebot am Neuen Markt schon über einen langen Zeitraum bereichert“, sagte Sonja Crämer. Nicole Jünger dankte dem städtischen Besuch ebenso wie ihrer Kundschaft. „Vor allem in der Corona-Zeit haben wir sehr viel Menschlichkeit erfahren“, berichtete sie von Zuspruch und Unterstützung verschiedenster Art.

Die Inhaberin erfüllt gemeinsam mit sechs Mitarbeitenden, darunter Angela Wagner und Andrea Stolte, die bereits seit dem ersten Tag dabei sind, die vielfältigen Wünsche der Kundinnen und Kunden. Aktuell stehen insbesondere Reiseführer hoch im Kurs. Auch Bücher über die Deutsche Geschichte und Biografien gehen vermehrt über den Ladentisch des Buchladens, der seit zehn Jahren am Neuen Markt beheimatet ist.

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St. Elisabeth Krankenhaus in Mayen hat Spezialisten für Herzinsuffizienz

Mayen – Chefarzt Dr. Alae Bourakkadi erweitert seine Kompetenz mit Zusatzqualifikation. Das Herz ist für den Körper ein zentrales Organ und steht auch für Dr. Alae Bourakkadi im Zentrum seiner Arbeit. Um hier noch mehr Wissen zu erlangen, hat der Chefarzt der Inneren Medizin – Kardiologie, Palliativmedizin, Akutgeriatrie im St. Elisabeth Mayen die Zusatzqualifikation „Herzinsuffizienz“ erworben. Die Herzinsuffizienz, auch Herzschwäche oder Herzmuskelschwäche genannt, verläuft häufig für lange Zeit schleichend und unbemerkt. Der Körper kann lange eine Herzschwäche ausgleichen und durch körpereigene Anpassungsmechanismen die Pumpleistung aufrechterhalten. Je nachdem, ob die rechte oder linke Herzkammer von der Herzschwäche betroffen ist, treten Symptome wie zum Beispiel Leistungsschwäche, Atemnot oder Wassereinlagerungen in den Beinen auf.

Die Zusatzqualifikation von Dr. Alae Bourakkadi zeichnet ihn für spezialisierte kardiologische Kompetenzen in der Herzinsuffizienz in Deutschland aus. „Das ist die offizielle Anerkennung einer langjährigen Expertise, die nur in wenigen Zentren vorhanden ist“, freut sich der Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie mit den Zusatzqualifikationen: Spezielle Rhythmologie; Interventionelle Kardiologie; Herzinsuffizienz. Im St. Elisabeth Mayen gewährleisten der Schwerpunkt Kardiologie und die zertifizierte Chest Pain Unit eine optimale und schnellen Versorgung von Patienten mit kardiologischen Erkrankungen oder auch akuten Brustschmerzen.

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Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Wir unterstützen junge Menschen was zu bewegen

Region/Mainz – Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat zum achten Mal den Jugend-Engagement-Wettbewerb „Sich einmischen – was bewegen“ ausgeschrieben. „Mit dem Wettbewerb möchten wir Jugendlichen und jungen Erwachsenen ermöglichen, eigene Projektideen in die Tat umzusetzen“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Je 500 Euro können die Bewerberinnen und Bewerber für die Realisierung erhalten. Die Ministerpräsidentin lädt alle jungen Leute dazu ein, sich mit ihren Vorhaben und Vorstellungen zu bewerben. Dass junge Menschen sich einbringen und mitgestalten, aktiv werden und etwas bewegen wollen, sei für eine lebendige Demokratie unverzichtbar. „Gleichzeitig macht ihr Engagement Mut, insbesondere in einer herausfordernden Situation wie der Corona-Pandemie.“

Der Jugend-Engagement-Wettbewerb ist eine Initiative der Staatskanzlei, die aus dem „Jugendforum RLP“ hervorgegangen ist. Mitmachen können Jugendliche bis zum Alter von 25 Jahren und jugendliche Teams, wie zum Beispiel Schulklassen, Jugendgruppen aus Kirchengemeinden oder Gewerkschaften sowie Schüler-AGs, die ein Projekt haben, das von den Jugendlichen selbst geleitet und innerhalb eines Jahres umgesetzt werden kann. Sie können sich beispielsweise beziehen auf die Themen Vielfalt, Toleranz und Respekt, Umwelt und Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit, Partizipation und gesellschaftliche Teilhabe, Mobilität und Verkehr, Gesundheit sowie Computer, Internet und Handy und das Leben und Lernen in der Schule.

Bis zum 05. November 2021 können sich junge Engagierte bewerben. Eine von Ministerpräsidentin Malu Dreyer berufene Jury, die zur Hälfte aus jungen Erwachsenen besteht, wählt aus allen Einsendungen die preiswürdigen Projekte aus. Die Preisverleihung wird am 04. März 2022 in der Staatskanzlei stattfinden.

Bewerbungen können ab sofort online über die Ehrenamtsplattform der Landesregierung www.wir-tun-was.rlp.de eingereicht werden.

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Frische Luft in Zülpichs Klassenräumen

Zülpich – Stadt Zülpich stattet Klassen- und Gruppenräume in Schulen und Kitas mit CO2-Ampeln aus. Zum Start ins neue Schuljahr sind 142 „LuftLichter“ verteilt worden. Der Großteil der Zülpicher Schulen und Kindergärten startet mit einer neuen Technik für saubere Luft in den Klassen- und Gruppenräumen ins neue Schuljahr 2021/2022. Die Stadt Zülpich hat jetzt Schulen und Kindergärten im Stadtgebiet mit insgesamt 142 sogenannten CO2-Ampeln ausgestattet.

Das „LuftLicht“ der Firma Latai GmbH, einem Start-Up-Unternehmen aus München, ist eine CO2-Ampel zur Reduktion von Corona-Infektionen durch rechtzeitiges Lüften in Räumen aller Art. Es misst über einen integrierten NDIR-Messsensor den Kohlenstoffdioxid (CO2)-Gehalt in der Umgebungsluft. Über den Lichtkegel und die eingebauten LEDs wird der aktuelle CO2-Gehalt in verschiedenen Farbstufen angezeigt. Bis zu einem Wert von 999 ppm CO2-Konzentration im Raum zeigt die Ampel grünes Licht. Zum Vergleich: die normale CO2-Konzentration in der Außenluft beträgt durchschnittlich 400 ppm. Zwischen einer Konzentration von 1000 bis 1999 ppm leuchtet das LuftLicht gelb, über 2.000 ppm dann rot. Somit also höchste Zeit zum Lüften!

Bürgermeister Ulf Hürtgen ist froh über diese Anschaffung: „Es sind nun alle Klassenräume in Schulen und Gruppenräume in Kindergärten im Stadtgebiet entweder mit einem Luftfiltergerät oder einer CO2-Ampel ausgestattet worden. So ist stets eine saubere Luftqualität in allen Räumen gewährleistet“, so Hürtgen.

Neben der Warnfunktion der CO2-Ampeln, die dafür sorgt, dass durch aktives Lüften die Virenlast in Innenräumen gesenkt wird, sorgt der Melder auch generell für eine bessere Luftqualität und trägt somit zu einer besseren Konzentrationsfähigkeit bei Schülerinnen, Schülern und Kindergartenkindern bei.

Neben dem Einsatz der Luftfiltergeräte ist der Einsatz der CO2-Ampeln ein bedeutender Schritt hin zum Schutz von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Erzieherinnen und allen, die im Schul- und Kindergartendienst tätig sind.