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Die letzte Möglichkeit für Erstimpfung im Impfzentrum Marmagen ist am morgigen Samstag 28. August

Euskirchen – Endspurt für das Regionale Impfzentrum Marmagen. Große Impfaktion am Wochenende. Das Regionale Impfzentrum des Kreises Euskirchen schließt – wie alle Impfzentren in NRW – zum Ende des Monats September. Wer die Erst- und Zweitimpfung im Impfzentrum erhalten möchte, muss also in den nächsten Tagen nach Marmagen fahren, damit der erforderliche Abstand zwischen den beiden Impfungen eingehalten werden kann.

Jeder kann sich nach wie vor ohne Termin und Anmeldung im Impfzentrum in Marmagen impfen lassen und zwar montags bis samstags von 14.00 bis 20 Uhr. Die letzte Möglichkeit für eine Erstimpfung ist am Samstag, dem 28.08. von 14.00 bis 19.00 Uhr. Jeder ab 12 Jahren kann zum terminlosen Impfen nach Marmagen kommen. Als Impfstoffe stehen BioNtech, Moderna und Johnson & Johnson zur Verfügung.

Eine weitere Impfaktion im Nordkreis ist geplant. Am 29.8. können sich Bürger zwischen 11.00 und 16.30 Uhr auf dem Parkplatz vom Deutschen Roten Kreuz in Euskirchen neben der Kreisverwaltung impfen lassen. Sollte der Andrang sehr groß sein, wird die Aktion auf das Kreishausgelände ausgeweitet. Die Aktion wird in vier Wochen am 26.9. an selber Stelle und zur selben Uhrzeit wiederholt, sodass alle Impflinge ihre Zweitimpfung in Euskirchen erhalten können.

Ein Termin muss nicht vereinbart werden, es gilt die Devise: einfach vorbeikommen und impfen lassen. Was die Impfstoffe betrifft, besteht freie Auswahl zwischen BioNTech, Moderna und Johnson & Johnson. Für die Aufklärung und Beratung stehen Impfärztinnen und Impfärzte zur Verfügung. Wer den Termin für die Zweitimpfung nutzen möchte, muss die Unterlagen der Erstimpfung mitbringen und auf den Mindestabstand zwischen Erst- und Zweitimpfung achten (vier Wochen). Sollte zur Impfung kein Impfausweis/Impfbuch vorgelegt werden können, so wird nach der Impfung ein neues Impfbuch mit Eintragung der Impfung ausgehändigt. Zur Impfung ist der Personalausweis mitzubringen. Sollten persönliche Unterlagen im Rahmen der Hochwasserkatastrophe verloren gegangen sein, so ist eine Impfung dennoch möglich. Die Mitarbeiter der mobilen Impfstation werden eine Lösung zur Identifikation herstellen können.

Weitere mobile Impfaktionen sind geplant, unter anderem in verschiedenen Schulen.

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Ahrtal: Recycling-Anlagen im Flutgebiet nehmen Betrieb ab dem heutigen Freitag 27. August auf

Ahrweiler – Bauschutt und Schlamm werden kostenfrei entsorgt. Aufgrund der Flutkatastrophe fallen derzeit in den betroffenen Kommunen immense Mengen an Bauschutt an. Da es sich hierbei zum größten Teil um wiederverwendbare Wertstoffe handelt, ist vorgesehen, diesen Bauschutt im anfallenden Gebiet zu lagern, zu recyceln und – soweit möglich – wieder vor Ort zu verbauen.

Ab dem heutigen Freitag, dem 27.08.2021, kann an folgenden Orten unentgeltlich Bauschutt aus dem Katastrophengebiet angeliefert werden:

  • Bad Neuenahr-Ahrweiler, „Auf der Theilwiese“, Nähe Apollinarisbrunnen
  • Bad Neuenahr-Ahrweiler, „Zirkuswiese“, Kreuzstraße, zwischen Apollinaris-Stadion und Tennishalle.

Die Annahmestellen sind jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Im Stadtgebiet Sinzig ist bereits jetzt eine Anlieferung auf dem Gelände der Firma Schmickler, Sandkauler Weg 7, möglich.

In den Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr wurden in den betroffenen Ortsgemeinden Zwischenlager eingerichtet. Nähere Auskünfte zur Anlieferung erteilen hier die Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister.

Wichtig: Auf allen Plätzen darf nur unbelasteter Bauschutt entsorgt werden, wie beispielsweise Beton, Mauersteine, Ziegel und Keramiken (Wand- und Bodenfliesen). Die Materialien sollten möglichst schon bei der Anlieferung nach den einzelnen Fraktionen sortiert sein. Die Kreisverwaltung bittet darum, einen ausgefüllten und unterschriebenen Lieferschein als Nachweis vorzulegen, dass der angelieferte Bauschutt im Zusammenhang mit der Flutkatastrophe entstanden ist und nicht aus anderen Regionen kommt. Diese Maßnahme ist notwendig, um Wartezeiten bei der Anlieferung an den Bauschutt-Zwischenlagern zu vermeiden.  Ein Vordruck ist an den Info-Points erhältlich oder kann auf der Homepage der Kreisverwaltung Ahrweiler in den nächsten Tagen heruntergeladen werden.

Metall und Elektroschrott können nicht angenommen werden. Diese sind über die Wertstoffhöfe des AWB zu entsorgen. Gleiches gilt für asbesthaltige Materialien und Mineralfasern, die in den eigens dafür vorgesehenen Säcken an den Wertstoffhöfen des AWB abzugeben sind.

Zur Entsorgung der Schlämme sind im Kreisgebiet mehrere Zwischenlager entstanden. Weitere Informationen dazu sind an den Infopoints oder bei den jeweiligen Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeistern erhältlich. Sofern die Unterstützung von Saugwagen erforderlich ist, nimmt die Firma KSM-Umweltdienste im Auftrag des Kreises eine Entsorgung vor (Kontakt: 0174/5365863).

Rückfragen beantwortet die Umweltabteilung der Kreisverwaltung Ahrweiler unter  02641/975-243 oder – 221.

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Docfest on Tour auf dem Aachener Bushof am morgigen Samstag 28. August

Aachen – Das Docfest on Tour findet in einer Kooperation der Koordinationsstelle Bushof, Michael Chauvistré und der AG Dokumentarfilm sowie verschiedenen Netzwerkpartner*innen am morgigen Samstag, 28. August, von 19 bis 22 Uhr open air auf der Dachterrasse über dem Bushof statt.

Der Abend beginnt mit Livemusik von Junodori zum Thema „Summer in the City“. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen begrüßt die Gäste und beteiligt sich an einer von Michael Chauvistré moderierten Gesprächsrunde mit den Bienenfreunden Euregio Aachen e.V und Bushof-Kümmerin Heidemarie Ernst zum Thema „Bienen in der Stadt – auch am Bushof?“. Nach einem kurzen Filmclip „Aachen Bushof“ und Musik von Junodori wird dann der nordmazedonische Dokumentarfilm „Land des Honigs“ gezeigt.

Wie kaum ein anderer Dokumentarfilm erzählt „Land des Honigs“ eine grandiose und wahrhaftige Naturgeschichte. Mit den Mitteln filmischer Poesie stellen die Regisseure die Biene ins Epizentrum eines fundamentalen Widerspruchs unserer Zeit. Der Film spürt den Veränderungen nach, die sich in die Beziehung zwischen Menschen und Biene eingeschlichen und damit unser aller Welt für immer verändert haben.

Eine kostenlose Ticketreservierung für diesen Abend ist unter www.docfestontour.eu möglich. Der Abendeinlass ist abhängig von der Verfügbarkeit der Plätze. Voraussetzung der Teilnahme ist eine vollständige

Covid-19-Schutzimpfung, Genesung oder ein aktueller Test.

Der Zugang zur Terrasse ist über die neue Außentreppe seitlich an der Kurhausstraße möglich. Wer einen barrierefreien Zugang benötigt, kann sich vor der Veranstaltung unter der Telefonnummer 0171 8637370 mit Heidemarie Ernst in Verbindung setzen.

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Familienimpftag am morgigen Samstag 28. August in Bitburg

Bitburg – Mit Blick auf den bevorstehenden Schulstart bietet sich am kommenden Wochenende eine gute Gelegenheit, um eine Corona-Schutzimpfung ohne Termin zu erhalten: Am morgigen Samstag, den 28. August, zwischen 8:00 und 15:00 Uhr findet im Landesimpfzentrum in Bitburg ein Sonderimpftag ohne Voranmeldung statt.

Eingeladen sind alle Bürgerinnen und Bürger ab 12 Jahren, denen bisher noch kein Termin zur Impfung bei einem niedergelassenen Arzt, bei einem Betriebsarzt oder im Impfzentrum vergeben wurde. Mitzubringen sind lediglich Personalausweis, Impfpass, Krankenkassenkarte und, falls vorhanden, Medikamentenplan. Unter 18-Jährige müssen von einer erziehungsberechtigten Person begleitet werden.

Eingesetzt werden die Impfstoffe der Hersteller BioNTech/Pfizer (Zweitimpfungen am 18. September) und Johnson & Johnson. Am 22. September öffnet das Landesimpfzentrum in Bitburg zum vorerst letzten Mal.

Bei Fragen ist das Landesimpfzentrum Bitburg unter Tel. 06561 6994401 erreichbar.

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Benefizkonzert: „Endlich! Beethoven!“ am Sonntag 29. August

Kall-Steinfeld – Ausweichtermin Kammerkonzert „KlangRaum“ gefunden: Sonntag, 29. August, ab 18 Uhr, in der Aula des Steinfelder „HJK“-Gymnasiums – Klassik-Trio „Orelon“ führt mit Stücken von Beethoven und weiteren Komponisten durch den Abend – Eintritt und Spenden gehen an Hochwasseropfer in der Eifel.

Nach Hochwasserbedingter Absage für den 24. Juli haben sich die Veranstalter des Steinfelder „KlangRaum“-Konzertes dazu entschieden, es nun nachzuholen und die Eintritts- und Spendengelder an die Betroffenen der Katastrophe zu spenden. Das Live-Kammerkonzert wird laut Dr. Alfred Feuerborn von der Stiftung Kloster Steinfeld am Sonntag, 29. August, ab 18 Uhr in der Aula des Gymnasiums Hermann-Josef-Kolleg (Hermann-Josef-Straße 4, 53925 Kall-Steinfeld) stattfinden und bietet viele Highlights der Klaviertrioliteratur.

Das Programm steht unter dem Motto „Endlich! Beethoven!“. Vorgesehen sind: Das Trio op. 1/3, ein „ästhetisches Manifest des jungen Ludwig van Beethoven“, Felix Mendelssohn-Bartholdys Trio op.66 und Aaron Coplands „Vitebsk – study on a Jewish theme“. Musizieren wird das Trio „Orelon“ mit Judith Stapf an der Violine, Arnau Rovira i Bascompte am Violoncello und Marco Sanna am Klavier.

Der Eintritt beträgt für Erwachsene 20 Euro und für Schüler und Studenten 10 Euro. Die Eintrittsgelder und weitere Spenden kommen in vollem Umfang den Opfern des Hochwassers in der Eifel zugute, so der Veranstalter. Das Konzert findet unter den dann geltenden Corona-Schutzmaßnahmen statt.

Reservierungen sind telefonisch unter (02225) 122 40 oder per Mail unter klangraum-steinfeld@t-online.de möglich. Weitere Spenden können über das Spendenkonto der Stiftung Kloster Steinfeld mit der IBAN DE46 3706 9720 5800 9460 10 getätigt werden.

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50 Jahre Kinder- und Jugendmedizin – Los geht es am Dienstag 31. August mit Online-Vortragsreihe

Region/Mayen-Koblenz – GK-Mittelrhein bietet vierteilige Online-Vortragsreihe für Eltern an. „Gemeinsam. Mehr als 50 Jahre. Für die Jüngsten in der Region.“ Die Kinder- und Jugendmedizin des Kemperhofs feiert Jubiläum und bietet in diesem Rahmen eine Online-Vortragsreihe für Eltern und Interessierte an.

Los geht es am Dienstag, 31. August, mit „Neuen Therapieansätzen bei chronischer Verstopfung“. Wie oft ein Kind Stuhlgang hat, hängt nicht nur vom Alter, sondern auch vom Kind selbst ab: Von mehrmals täglich bis einmal pro Woche ist alles möglich. Erst bei hartem, trocknem und dann meist auch ziemlich schmerzhaftem Stuhlgang nur einmal in der Woche handelt es sich um eine Verstopfung, eine so genannte Obstipation. Dauert diese länger als drei Monate an, spricht man von chronischer Verstopfung.

Doch wie kann einer Verstopfung vorgebeugt werden? Welche Therapien helfen, wenn das Kind unter Verstopfung leidet? Diese und andere Fragen beantwortet Anke Maur, Oberärztin der Kinder- und Jugendmedizin im Kemperhof, am Dienstag, 31. August. Interessierte können zwischen 17 und 18 Uhr am Online-Vortrag teilnehmen und im Anschluss ihre Fragen an die Expertin stellen.

Wie kann man mitmachen? Es genügt eine E-Mail mit dem Thema des Vortrags im Betreff an veranstaltungen@gk.de. Über alles weitere wird dann rechtzeitig vor der Veranstaltung persönlich per E-Mail informiert.

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AOK-Internetportal für Beschäftigte im Gesundheitswesen

Region/Eisenberg – Umfangreiche Informationen zur Betrieblichen Gesundheitsförderung in der Pflege. Das Gesundheitspartner-Portal der AOK bietet Fachinformationen und neue Service-Angebote für Beschäftigte im Gesundheitswesen.

Auf den mehr als 3.500 Seiten des Portals finden die Zielgruppen des Portals bundesweite und regionale Informationen und Dokumente der AOK für insgesamt zehn Berufsfelder von „Apotheke“ bis „Zahnmedizin“. Nun wird das Angebot kontinuierlich um Informationen zur Betrieblichen Gesundheitsförderung in der Pflege erweitert.

Das umfangreiche Informationsangebot im Gesundheitspartner-Portal, das unter der Domain www.aok.de/gp erreichbar ist, wird in den nächsten Wochen kontinuierlich um Informationen zur Betrieblichen Gesundheitsförderung in der Pflege ergänzt, beispielsweise zum Welttag für psychische Gesundheit am 10. Oktober. Aktuell ist unter anderem bereits der Pflegereport 2021 abrufbar, der sich in einem Fachbeitrag mit dem „Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) für Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser unter Pandemiebedingungen“ beschäftigt.

„Als Alleinstellungsmerkmal bietet die AOK ein breites Informationsangebot für alle Leistungserbringer kostenfrei an. Nun freuen wir uns für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege, die von unseren rund 30 Jahren Erfahrung und Wissenswertem in Prävention und Betrieblichem Gesundheitsmanagement direkt profitieren können. Denn die Beschäftigten in der Pflege vollbringen Tag für Tag wichtige Leistungen, um die Menschen gut zu versorgen. Dazu müssen sie selbst gesund und belastbar sein“, sagt Dr. Martina Niemeyer, Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland.

Das Gesundheitspartner-Portal bietet neben einer datenbank-basierten Ansprechpartner-Suche, die Leistungserbringern und Vertragspartnern schnell und unkompliziert den Weg zum zuständigen AOK-Berater weist, detaillierte und aktuelle Informationen zu Verträgen, Richtlinien, Verordnungs- und Abrechnungsfragen, zu Themen wie Datenaustausch oder Qualitätssicherung in der Versorgung der Versicherten. Besondere Zusatzangebote wie Online-Lernprogramme zur richtigen Verordnung von Heilmitteln, Hilfsmitteln oder Krankenfahrten geben den Nutzern konkrete Hilfestellung im Arbeitsalltag. Das Informationsangebot wird ergänzt durch Publikationen und Arbeitshilfen wie Leitfäden zur praktischen Umsetzung der Disease-Management-Programme (DMP) für chronisch kranke Patienten in Arztpraxen. Außerdem umfasst das Internetangebot mehrere Datenbanken zur gezielten Suche nach Dokumenten wie zum Beispiel Hilfsmittel-Verträgen der AOK.

Insgesamt finden sich im Gesundheitspartner-Portal Informationen zu zehn Berufsfeldern des Gesundheitswesens: Apotheke, Arzt und Praxis, Hebammenhilfe, Heilmittel, Hilfsmittel, Krankenbeförderung, Krankenhaus, Pflege, Reha und Vorsorge sowie Zahnmedizin. Nach Auswahl ihrer Region wird den Nutzerinnen und Nutzern passgenau die Informationen der AOK angezeigt.

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Dasein. Zuhören. Mitaushalten – Begleitung einer Seelsorgerin durch Dernau

Dernau/Ahrtal – Seit Esther Braun-Kinnen, ausgebildete Seelsorgerin im Bistum Trier, in Dernau im Ahrtal eingesetzt ist, geht sie immer eine bestimmte Route: Startpunkt ist die Pfarrkirche St. Johannes Apostel. Gegenüber am Pfarrbegegnungszentrum hat das THW einen Stützpunkt eingerichtet. Hier trifft sie auch die örtliche Gemeindereferentin Martina Gilles.

Martina Gilles wohnt in Mayschoß und ihr Haus wurde von den Wassermassen stark beschädigt, ist mit Öl kontaminiert und wird nun bis auf die Grundmauern zurückgebaut. Ein Schicksal, das sie mit vielen teilt. Trotzdem ist sie täglich in den Gemeinden Dernau, Rech und in ihrem Wohnort als Seelsorgerin im Einsatz. „Ich führe mit den Menschen intensive Gespräche“, sagt sie. Es sei ein Vorteil, dass viele sie hier kennen. „Sie haben einen hohen Gesprächsbedarf“, lautet ihr Eindruck. Fünf Wochen sind nach der Flutkatastrophe in Teilen der Eifel und im Ahrtal vergangen. „Ich schaue, was die Menschen brauchen“. Dafür gehe sie einfach durch die Straßen, mache sich auf den Weg. Aufsuchende Seelsorge heißt das in der Fachsprache.

Die zwei Frauen klären kurz ihre Dienste und Aufgaben in den nächsten Tagen. Soll es eine kleine Andacht in der Kirche geben und wenn ja wie und von wem soll diese gestaltet werden?

Gleich darauf sprechen sie mit den Kameraden des THW. „Die Gespräche mit den Hilfskräften sind wichtig für die Vernetzung, denn sie haben einen guten Überblick“, erklärt Esther Braun-Kinnen. Die Gruppe kommt aus Schwalmstadt in der Nähe von Marburg und ist zum Dritten Mal für eine Woche hier. Das Netzwerken ist ein wichtiger Teil der Arbeit der Seelsorgerinnen und Seelsorger. In der Regel sind sie in Tandems unterwegs: Örtliches Personal und Mitarbeitende, die sich aus dem gesamten Bistum freiwillig für den Einsatz in dem Katastrophengebiet gemeldet haben.

Nicht nur für die Einwohnerinnen und Einwohner haben sie ein offenes Ohr und Zeit. „Gerade jüngere Helferinnen und Helfer wie auch Einsatzkräfte sind von der Situation überfordert. Manche können die Geschichten, die sie von Augenzeugen berichtet bekommen, schwer ertragen“, weiß Martina Gilles.

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Gedenken an die Opfer der Flutkatastrophe – Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Wir rücken zusammen im Leid

Region/Mainz – Ministerpräsidentin Malu Dreyer wird am morgigen  Samstag, 28. August 2021, an dem Ökumenischen Gedenkgottesdienst für die Opfer der Flutkatastrophe im Hohen Dom zu Aachen teilnehmen. Sechs Wochen nach dem verheerenden Hochwasser in Rheinland-Pfalz und dem benachbarten Nordrhein-Westfalen finden in beiden Ländern Gedenkveranstaltungen statt.

„Der gemeinsame Gottesdienst der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen ist ein wichtiges Element der Trauerarbeit. In den betroffenen Hochwassergebieten haben die Menschen großes persönliches Leid erlebt – Angehörige, Freunde und Nachbarn verloren. Die Flut hat ihre Heimat und ihre wirtschaftliche Existenz zerstört. Wir stehen an der Seite der Betroffenen und ich bin dankbar für die große Anteilnahme und Solidarität in der Bundesrepublik, aber auch unserer Partner weltweit“, so die Ministerpräsidentin. „Die Hilfsbereitschaft vor Ort ist unermesslich und gibt Zuversicht. Gemeinsam werden wir alles dafür tun, das Leid zu lindern, die existenziellen Sorgen zu mindern und den Wiederaufbau voranzutreiben. Neben der gemeinsamen Trauer um die Opfer wollen wir den Menschen die Gewissheit geben, dass sie auch langfristig nicht alleine sein werden.“

Das Zweite Deutsche Fernsehen überträgt den Gottesdienst am 28. August 2021 ab 10.00 Uhr. Der Staatsakt zum Gedenken an die Opfer der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz findet am 1. September auf dem Nürburgring statt. Der Südwestrundfunk überträgt das staatliche Gedenken live ab 17.00 Uhr.

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Verantwortungsvoll feiern

Region/Düsseldorf – Eine hohe Impfquote schafft für unsere Brauchtumsfeste Karneval, Schützenfest und Kirmes größtmögliche Sicherheit. NRW Minister Laumann ruft gemeinsam mit Schützenvereinen, Karnevalsgesellschaften und Schaustellern zum Impfen auf. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt NRW mit: Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat mit Vertreterinnen und Vertretern von Schaustellern, Schützenvereinen und Karnevalsgesellschaften einen Impfaufruf an die Bevölkerung gerichtet. Denn nur mit vollständig Geimpften können die beliebten Brauchtumsfeste Kirmes, Karneval und Schützenfest verantwortungsvoll und mit größtmöglicher Sicherheit gefeiert werden.

Minister Laumann betont: „Die Menschen, die aktuell mit einer Covid-19 Erkrankung ins Krankenhaus kommen oder sogar auf der Intensivstation beatmet werden müssen, sind zu einem überwiegenden Teil nicht oder nicht vollständig geimpft. Mehr als jeder dritte Krankenhauspatient ist unter 50 Jahre alt. Daher kann ich nur alle Menschen, mit Nachdruck dazu auffordern, sich und andere durch die Impfung gegen das Coronavirus zu schützen. Dann können wir auch endlich wieder gemeinsam feiern.“

„Das Schützenvolk in Nordrhein-Westfalen hofft, dass durch das Wahrnehmen der Impfangebote die Festlichkeiten und der Sport zurück in unsere Vereine kommen,“ ergänzt der Präsident des Westfälischen Schützenbundes Hans-Dieter Rehberg.

Die designierte Venetia der Landeshauptstadt Düsseldorf Uåsa Katharina Maisch wünscht sich, dass wieder vollumfänglich Karneval gefeiert werden kann: „Nachdem die letzte Session komplett ausgefallen ist, stehen wir jetzt in den Startlöchern für die nächste Session. Bitte lasst Euch impfen, damit wir sicher Karneval feiern können!“

Albert Ritter, Präsident des Deutschen Schaustellerbundes, fügt hinzu: „Wir wollen endlich wieder das tun, was wir am besten können – den Menschen Freude bereiten. Wir alle sehnen uns nach unbeschwerten Volksfesten und Weihnachtsmärkten, ohne Zäune, Schranken, Tests, Kontrollen. Mit jeder Impfung kommen wir diesem Ziel ein Stück näher.“