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monte mare & friends spenden 360.719 Euro an die Bürgerstiftung der Volksbank RheinAhrEifel eG zugunsten der Unwetter-Geschädigten

Ahrweiler/Koblenz – Unter dem Motto „monte mare & friends – wir verdoppeln jeden Euro“ sammelte die monte mare Betriebs GmbH gemeinsam mit einem Netzwerk aus befreundeten Familien und Unternehmern Spenden für die Geschädigten der Flutkatastrophe an der Ahr. Abgewickelt wurde die Aktion über die Crowdfunding-Plattform der Volksbank RheinAhrEifel eG. Innerhalb von rund vier Wochen kamen 360.719 Euro zusammen. Das Besondere an dem Projekt: Die Initiatoren verdoppelten jede Spende bis zu einer Höhe von maximal 5.000 Euro.

Unterstützung der Verbandsgemeinden Altenahr und Adenau

„Wir haben mit Hilfe der Volksbank RheinAhrEifel eine Aktion auf die Beine gestellt, bei der wirklich jeder gespendete Euro zweckgebunden bei den Betroffenen ankommt“, erklären die Initiatoren Patrick Doll, Geschäftsführer der monte mare Betriebs GmbH und Jens Stevens, geschäftsführender Gesellschafter der AFG-Recycling GmbH & Co. KG und stellvertretender Landesvorsitzender von DIE FAMILIENUNTERNEHMER in Nordrhein-Westfalen. 300.000 der insgesamt 360.719 Euro spendeten sie an die Bürgerstiftung der Volksbank RheinAhrEifel eG, die das Geld an die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Verbandsgemeinden Altenahr und Adenau weitergab. Sascha Monschauer, Vorsitzender des Stiftungsvorstands der Bürgerstiftung erklärt: „Respekt für dieses starke unternehmerische Engagement, das sehr gut zum genossenschaftlichen Prinzip ‚Was einer alleine nicht schafft, schaffen viele‘ passt. Das gesammelte Geld haben wir selbstverständlich 1:1 an die betroffenen Gemeinden an der Mittelahr weitergegeben, damit es unbürokratisch bei den Betroffenen ankommt.“ Weitere 60.000 Euro werden in den kommenden Wochen zugunsten von Familien im Ahrtal ebenfalls über die Bürgerstiftung ausgezahlt.

Darüber hinaus planen monte mare und AFG-Recycling gemeinsam mit ihrem Unternehmernetzwerk auch für die kommenden Monate weitere Aktionen, um direkte und unbürokratische Hilfe für die Betroffenen vor Ort leisten zu können.

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Neue Studie: Viel Rückenwind für Wasserstoff-Offensive des Kreises Düren

Düren – Der Kreis Düren setzt mit Landrat Wolfgang Spelthahn an der Spitze seit langem auf das Thema Wasserstoff (H2). Bald wird am Brainergy-Park in Jülich grüner Wasserstoff hergestellt, außerdem werden H2-Tankstellen gebaut und Busse und Bahnen mit Wasserstoff betrieben. „Wir verfolgen mit unserer Wasserstoffoffensive zwei entscheidende Ziele: Zum einen wollen wir im Kreis Düren bis 2035 klimaneutral sein, zum anderen viele neue Arbeitsplätze schaffen“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

Talk zum Wasserstoff: Babor-Geschäftsführer Horst Robertz, Staatssekretär Thomas Rachel, Landrat Wolfgang Spelthahn und Dr. Martin Robinius (Autor der Studie/ von links). Foto: Kreis Düren

Ein wesentlicher Baustein auf diesem Weg ist das flüssige Gas Wasserstoff. Dass der Kreis Düren auch auf dem richtigen Weg ist, belegt nun eine wissenschaftliche Studie, die heute (9.9.2021) vorgestellt worden ist. „Damit haben wir nun eine weitere Basis, die uns zeigt, dass unsere Vorhaben und Ziele umsetzbar und realistisch sind“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn bei der Veranstaltung im Dürener Bismarck-Quartier. Die Präsentation fand als digitales Event statt und wurde über das Internet live übertragen.

Die von Dr. Martin Robinius (Projektleitung, umlaut/Beratungs- und Energieleistungen) und Professor Detlef Stolten (Energy Transition Consulting GmbH) verfasste Studie belegt, dass sich der Kreis Düren mit Blick auf die Wasserstoff-Technik schon jetzt eine gute Ausgangsbasis erarbeitet hat. Gegenüber anderen Regionen nehme er eine klare Vorreiterrolle ein.

Der Einsatz von Wasserstoff als innovative Technologie ist für den Strukturwandel und die Wachstumsoffensive des Kreises Düren von enormer Bedeutung. Der Strukturwandel ergibt sich aus dem absehbaren Ende des Braunkohleabbaus. Mit der Wachstumsoffensive ist das Ziel verbunden, bis 2025 rund 30.000 neue Einwohner in den Kreis Düren zu locken.

„Damit werden die Potenziale deutlich, die in der Wasserstoffstrategie für den Kreis Düren stecken“, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn. Die Studie nennt besonders die Bereiche Verkehr, Gebäude und Industrie. Allerdings wird auch deutlich, dass die Energiewende in einen großen Rahmen eingeordnet werden und deshalb region- und grenzüberschreitend für ein besseres Klima gearbeitet werden muss.

Bei der Präsentation der Studie hatten die Teilnehmer und Zuschauer Gelegenheit, Fragen zu stellen. Außerdem gab es eine Talk-Runde, an der neben dem Landrat der Parlamentarische Staatssekretär im Bundes-Forschungsministerium, Thomas Rachel, und der Unternehmer Horst Robertz (Dr. Babor GmbH) teilnahmen. Die von Dr. Martin Robinius moderierte Runde diskutierte ebenso über die Chancen und Potenziale, die sich aus der Wasserstoff-Technologie ergeben.

Thomas Rachel nannte Wasserstoff einen Schlüsselbaustein für eine nachhaltige Wirtschaft. „Der Kreis Düren entwickelt sich zu einer Modellregion mit europäischer Strahlkraft.“ Geschäftsführer Horst Robertz betonte, er wolle mit dem Einsatz von Wasserstoff in seinem Unternehmen ein Zeichen setzen und zur nachhaltigsten Kosmetikfabrik der Welt werden. „Genau solche Leuchtturmprojekte brauchen wir“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Bei allem aber sei es sehr wichtig, „die Menschen mitzunehmen“, betonte der Landrat. Um noch besser aufzuklären und zu informieren, wird der Kreis Düren deshalb auch ein Wasserstoff-Informationscenter einrichten und darüber hinaus Führungen, Vorträge und spezielle Info-Veranstaltungen für Schüler anbieten.

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Deutschlands größter MTB-Marathon startet am morgigen Samstag 11. September in Daun

Daun – Der VulkanBike lockt am morgigen Samstag, den 11. September wieder mit Deutscher Meisterschaft. Auch 2021 ist der VulkanBike Eifel-Marathon das größte Mountainbike Event in Deutschland. So lässt sich der 20. Geburtstag gebührend feiern. Ab 09:00 Uhr folgen im 10 Minutentakt insgesamt 12 Corona konforme Starts der unterschiedlichen Disziplinen am Dauner Marktplatz.

Es ist also permanent etwas los in der Stadt und natürlich überall auf den MTB-Strecken im gesamten Gesundland Vulkaneifel.

Die Region zeigt sich beim VulkanBike Eifel-Marathon als sympathischer Gastgeber. Ohne Sponsoren wäre das Event schon lange nicht mehr finanzierbar. Partner
der ersten Stunde ist die Nürburg Quelle. Weitere Sponsoren sind die Kreissparkasse Vulkaneifel, Westenergie, Haibike, Bitburger 0,0% Alkoholfrei, HoheAcht und die Lotto-Stiftung Rheinland-Pfalz. Veranstaltet wird der Marathon vom GesundLand Vulkaneifel unter dem Management von inMEDIA.

VulkanBike auch dieses Jahr mit einem ausgefeilte Corona-Konzept.
Ein Großevent dieser Art ist in diesen Zeiten nur mit einem klaren Corona-Konzept zu meistern. Nur einige Beispiele: Die Startunterlagen kommen nach Hause und das große Finale steigt virtuell. Die Siegerehrung findet am Tag nach dem VulkanBike gegen 17:00 Uhr auf dem reichweitenstarken Facebook-Kanal des Events statt. Eine bessere Werbung für die Region könnte es nicht geben.

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Eifel-Gäng macht Billig unsicher – Am Donnerstag 23. September – Vorverkauf gestartet

Euskirchen-Billig – Endlich wieder Auftritte des berühmt-berüchtigten Verbrechertrios – Billig wird am Donnerstag, 23. September, um 19.30 Uhr Schauplatz des nächsten Coups.

Alle Mann in Deckung, denn die „Eifel-Gäng“ macht wieder die Gegend unsicher! Der nächste Auftritt der Halunken findet im Dorfgemeinschaftssaal am Billiger Sportplatz in der Traubenstraße statt. Los geht’s am Donnerstag, 23. September, um 19.30 Uhr.

Im Vorverkauf beträgt der Eintritt 14 Euro, an der Abendkasse 16 Euro. Für den Kartenverkauf steht Kristina Schmitz telefonisch unter 0171 / 709 38 87 (auch per WhatsApp), oder per Mail unter kristina-schmitz@gmx.de bereit.

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Förderverein der BBS Prüm wählt neuen Vorstand und erfreut sich steigender Mitgliederzahlen

Prüm – Der Verein der Freunde und Förderer der BBS Prüm kann auf eine lange Historie zurückblicken und hat mit seinem Engagement die berufsbildenden Schulen mit prägnanten Projekten unterstützt. Trotz Corona wurden u.a. Fortbildungsprojekte, Unterrichtsausstattungen oder Schülerlizenzen für IT-gestütztes Lernen gefördert, mit einer Summe von über 10.000,- alleine in 2019 und 2020. Der Förderverein zählt zur Zeit 115 private Mitglieder sowie 25 regionale Unternehmen und Einrichtungen.

In der Mitgliederversammlung am 05. Juli 2021 berichteten der Schulleiter Herr Dr. Steinfeldt sowie der Vereinsvorsitzende Herr Peter Fabry über aktuelle Projekte wie das Energiesparprojekt. Zukünftige Planungen wie bspw. der Ausbau eines Studienzentrums in Kooperation mit einer Fernuniversität für mögliche Abschlüsse im Bachelor- und Masterbereich für Absolvent/Innen der Fachschule für Sozialwesen sollen nun konkretisiert und auf Umsetzbarkeit überprüft werden. In der Diskussion ist auch ein sogenanntes „Skill-Lab“, ein digitaler Pflegeraum, der bei der praktischen Umsetzung von Pflegeprozessen in der Pflegeausbildung die Qualität der Ausbildung deutlich stärken würde.

Es sind somit spannende Themen, die der nun neue Vorstand gemeinsam mit der BBS weiterentwickeln darf.  Dem bisherigen Vorstand dankten alle Anwesenden für ihren Einsatz. Peter Fabry tritt beruflich seinen wohlverdienten Ruhestand an und stand als Vorsitzender nicht mehr zur Verfügung. Ebenso wird Herr René Rahmelow nicht mehr als Geschäftsführer zur Verfügung stehen. Als neuer Vorsitzender des Vereins wurde Mark Kaffenberger, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Bitburg-Prüm, gewählt. Den 2. Vorsitz übernimmt künftig Günter Mans von der STREIF GmbH. Zum Geschäftsführer wurde Thomas Port von der BBS in Prüm gewählt.

Unter www.bbspruem.de sind aktuelle Informationen zur Schule zu finden. Der Förderverein hat hier einen digitalen Mitgliedsantrag für interessierte aktive und passive Mitglieder hinterlegt. Diese Unterstützung kommt direkt in der BBS an und stärkt unseren Standort in Prüm für die kommenden Ausbildungsjahrgänge.

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Obstbauern aus der Grafschaft, Mülheim-Kärlich und Koblenz verteilten 3.000 Äpfel

Region/Mayen-Koblenz – Obstbauern verteilten 3.000 Äpfel in Koblenz während bundesweiter Aktion. Obstbauern aus der Grafschaft, Mülheim-Kärlich und Koblenz verteilten am vergangenen Samstag in Koblenz an Bürger und Gäste der Stadt über 3.000 frisch geerntete Äpfel der Sorte Delbar.

Die Apfelverteilaktion fand deutschlandweit unter dem Motto „Regional ist Klimaneutral?!“ statt. Die Obstbauern machten darauf aufmerksam, dass der Kauf von regionalem Obst nicht nur das Klima schont, sondern auch die Kulturlandschaft erhält. Die Obstanlagen sind außerdem wichtige Biotope für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten – darunter sind sogar viele gefährdete Arten.

Die Obstbauern nutzten den Tag, um mit den Verbrauchern ins Gespräch kommen. Insgesamt zeigten sich die Verbraucher solidarisch mit den heimischen Obstbaubetrieben und begrüßen das Angebot heimischer Nahrungsmittel.

Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Obstbau Rheinland-Nassau Norbert Schäfer war mit der Veranstaltung sehr zufrieden: „Viele Verbraucher kamen mehrmals zu uns, um den fruchtigen, süßen und saftigen Delbar zu genießen. Wir haben die Menschen von der Qualität unseres Anbaus überzeugt. Ich bin stolz auf den Berufsstand. Die Obstbauern aus der Grafschaft und rund um Koblenz haben sich gemeinsam für ihre Interessen und ihr Obst eingesetzt. Die Erzeugung gesunder und schmackhafter Lebensmittel ist einfach unsere Leidenschaft“.

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Wirtschaft

#Gemeinsam Für RheinlandPfalz – IHK-Positionspapier zur Bundestagswahl 2021

Region/Koblenz/Ludwigshafen/Mainz/Trier – IHKs in Rheinland-Pfalz: Weichen für die Wirtschaft stellen. Steuern und Bürokratie reduzieren, Planungsverfahren beschleunigen, die Aus- und Weiterbildung in den Betrieben stärken: Das sind Kernforderungen aus dem Positionspapier der vier Industrie- und Handelskammern in Rheinland-Pfalz zur Bundestagswahl. Diese vertreten die Interessen von gut 250.000 Unternehmen aller Größen und Branchen in Rheinland-Pfalz und betonen die Bedeutung eines attraktiven Wirtschaftsstandorts für Bund, Länder und Kommunen.

Ein Kernpunkt sind die steuerlichen Rahmenbedingungen, verbunden mit der Forderung, Abgaben für die Betriebe zu reduzieren. So werde das Eigenkapital von Unternehmen in Deutschland stärker belastet als in vergleichbaren Industriestaaten. „Dies führt dazu, dass Unternehmen weniger investieren. Doch gerade im exportstarken Rheinland-Pfalz sind Betriebe darauf angewiesen, auf Auslandsmärkten wettbewerbsfähig zu sein“, sagt Arne Rössel, Sprecher der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz. „Eine Reform der Unternehmenssteuern mit reduzierter Steuerlast muss daher ganz oben auf der Agenda der nächsten Bundesregierung stehen. Generell müssen die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Standortbedingungen verbessert werden, um für inländische und ausländische Investoren attraktiv zu sein – nur das bringt mittel- bis langfristig das nötige Wachstum und dann auch höhere Steuereinnahmen.“ Ein wichtiger erster Schritt aus Sicht der IHKs hin zu einer wettbewerbsfähigen Steuerbelastung wäre die vollständige Anrechnung der Gewerbesteuer auf die Einkommensteuer. Eine Vermögenssteuer oder eine Vermögensabgabe lehnen die IHKs ab. Auch eine bessere Gestaltung von Rechtsvorschriften und ein gebündelter und digitalisierter Zugang zu Verwaltungsleistungen würden es Unternehmen erleichtern, ihre Ressourcen auf das eigentliche Geschäft zu konzentrieren. Gerade mit Blick auf die Folgen der Corona-Pandemie sei das essenziell.

Anbindung des ländlichen Raums sicherstellen

Einen weiteren Schwerpunkt legt die Wirtschaft in Rheinland-Pfalz auf finanzielle Mittel für die Sanierung und Erweiterung der Verkehrsnetze und schnellere Plan- und Genehmigungsverfahren. „Gerade für den Wiederaufbau der vom Hochwasser geschädigten Regionen erwarten wir von Politik und Verwaltung unbürokratische und schnelle Verfahren“, stellt Rössel klar. Schnelle Planverfahren benötigen ebenso zukunftsentscheidende Einrichtungen wie Energienetze, Glasfaseranschlüsse und 5G-Mobilfunknetze oder Infrastrukturen im Bereich der Stadtentwicklung. Für die Zukunft wegweisend werden zudem die weiteren Schritte bei der Energie- und Verkehrswende sein, so die IHKs. Hier sei es entscheidend, marktbasierte und technologieneutrale Instrumente weltweit abzustimmen und weiterzuentwickeln. „Denn Klimaschutz kann nur durch gesamtgesellschaftliche und weltweite Anstrengungen gelingen“, so Rössel. Technologieneutralität und die freie Wahl von Verkehrsträgern seien besonders für Rheinland-Pfalz von Bedeutung, um die Anbindung des ländlichen Raums sicherzustellen.

Ausbildung als Eckpfeiler eines zukunftsfähigen Wirtschaftsstandorts

Angesichts des Fachkräftemangels muss das Engagement zur Stärkung der dualen Berufsausbildung intensiviert werden, damit junge Menschen bereits während ihrer Schulzeit die beruflichen Chancen durch eine betriebliche Ausbildung erkennen, macht das Positionspapier deutlich. Zudem müsse die Durchlässigkeit zwischen akademischer und beruflicher Bildung weiter vorangetrieben werden.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen werden die rheinland-pfälzischen Industrie- und Handelskammern den Dialog mit der Bundespolitik in der nächsten Legislatur weiter verstetigen und konstruktiv führen, damit die Wirtschaft auch in Zukunft Motor für Prosperität und Arbeitsplätze in Rheinland-Pfalz sein kann.

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Dual studieren im Gemeinschafts-Klinikum Mittelrhein

Region/Mayen-Koblenz – Kooperation mit Hochschulen ermöglicht Mix aus Ausbildung und Studium. Eine praxisbezogene Ausbildung ergänzt um ein wissenschaftlich basiertes Studium – diesen Mix ermöglicht ein duales Studium, das Auszubildende und Studenten im Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein mit kooperierenden Hochschulen erwartet.

Durch eine Kooperation mit der Katholischen Hochschule in Mainz ist hier ein Bachelor-Abschluss „Gesundheit und Pflege (B. Sc.)“ möglich, und zwar in Kombination mit der Ausbildung zum Pflegefachmann oder zum Physiotherapeuten. Das duale Studium besteht dabei aus zwei Studienphasen: Die erste Phase findet während der dreijährigen Ausbildung an der Pflege- oder Physiotherapieschule am GK-Mittelrhein und an der Katholischen Hochschule in Mainz statt. Nach der erfolgreichen Ausbildung zum Pflegefachmann oder Physiotherapeuten erfolgt dann in Mainz die zweite Phase, um in einem Vollzeitstudium über drei Semester den akademischen Grad „Bachelor of Science“ zu erwerben. „Wir freuen uns, dass wir junge Menschen in der Pflege und Physiotherapie jetzt auch ganz konkret auf ihrem persönlichen Weg zur Akademisierung begleiten können“ so Natalie Waldforst, Direktorin des Bildungs- und Forschungsinstituts des GK-Mittelrhein, welches das duale Studium ausbildungsseitig organisiert.

„Darüber hinaus ist im GK-Mittelrhein auch ein duales Studium im kaufmännischen Bereich möglich, denn die Inhalte der Ausbildung zum Kaufmann im Gesundheitswesen bilden die optimale Basis für das nachfolgende Bachelorstudium ‚Gesundheits- und Sozialmanagement (B. A.)‘, das dann auf fünf Semester verkürzt wird“ erklärt Carina Motz, Leiterin Personal und Soziales sowie Ausbilderin für kaufmännische Berufe im GK-Mittelrhein. Für das Studium besteht eine Kooperation mit der Hochschule Koblenz am Rhein-Ahr-Campus. Dort erwerben die Studenten weiteres betriebswirtschaftliches Know-how sowie das erforderliche Spezialwissen im Gesundheits- und Sozialmanagement. Die Studienzeit an der Hochschule wird dabei mit intensiven Praxisphasen im Unternehmen kombiniert.

Sowohl das GK-Mittelrhein als auch die Hochschulen stehen Interessenten gerne beratend zur Seite. Weitere Informationen gibt es unter www.karriere-gk.de.

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Siebtes Saisonrennen der NLS an diesem Wochenende auf dem Nürburgring

Meuspath/Nürburgring – Das Eifeler Haupt Racing Team reist optimistisch zum siebten Lauf der NLS. Zwei Monate nach dem sechsten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) kehrt das Haupt Racing Team am kommenden Samstag zurück auf die Nordschleife. Beim siebten Saisonrennen der NLS wird HRT mit dem Mercedes-AMG GT3 #6 im blau-gelben Design von Teampartner Bilstein unter der Nennung „Haupt Racing Team Bilstein“ antreten – und möchte nach einem Podiumserfolg beim letzten Rennwochenende wieder um eine Top-Platzierung mitfahren.

Das Fahrzeug des Teams aus Meuspath wird erneut von einem hochkarätigen Fahrer-Trio pilotiert: Während des sechsstündigen Rennens werden sich Hubert Haupt, Patrick Assenheimer und Manuel Metzger am Steuer des Mercedes-AMG GT3 abwechseln.

Im letzten Jahr sicherte sich HRT beim „ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen“ – so der offizielle Name des siebten NLS-Laufes – den sechsten Platz. Auf dieses Ergebnis möchte das Team in diesem Jahr aufbauen und das Wochenende im besten Fall mit einer Podiumsplatzierung abschließen. Die beiden letzten Saisonrennen der NLS finden am 25. September und am 9. Oktober statt.

Charity Aktion zugunsten der Opfer der Hochwasser-Katastrophe in der Eifel

Im Rahmen des NLS-Events wird HRT eine einmalige Charity Aktion zugunsten der Opfer der Hochwasser-Katastrophe in der Eifel veranstalten und Taxifahrten im Bilstein GT3-Taxi anbieten. Die Aktion, die in kurzer Zeit ausverkauft war, findet am heutigen Freitag, 10. September 2021, statt. Der Erlös der HRT-Charity-Taxifahrten wird gespendet.

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25 Jahre Margret’s Hobbylädchen in Mechernich

Mechernich – Margret’s Hobbylädchen in der Bahnstraße 35 ist eine Institution in Mechernich und verbreitet den Charme eines Tante-Emma-Bastellädchens, wo Kunden sich wohlfühlen und nach Lust und Laune stöbern können. Ob Hochzeitsdeko, Geldgeschenke, Maiherzen oder Taufkerzen – Margret Eich bietet dazu passende Bastelideen oder fertigt nach Vorlagen das Gewünschte. Jetzt feiert die Mechernicherin ihr silbernes Jubiläum mit ihrem Bastelgeschäft.

Am gestrigen Donnerstag, 9. September, hatte Sie alle Kinder und Erwachsene zu einem großen Basteltag eingeladen. „Eine Rayher-Mitarbeiterin unterstützt mich dabei. Lasst Euch überraschen“, hat sich Margret Eich Besonderes einfallen lassen. Außerdem gibt es für den heutigen Freitag (10.9.) und Samstag (11.9) gleich eine doppelte Rabattaktion von ihr für die Kundschaft.

„Von den Käufen gehen 10 Prozent direkt an den Kunden beim Einkauf und 10 Prozent der Tageseinnahmen an die Mechernich-Stiftung für die Opfer der Flutkatastrophe im Stadtgebiet“, so die kreative Bastlerin.

Bastelutensilien auf 100m2

In ihrem Geschäft bietet sie Bastelutensilien in den buntesten Farben und in großer Auswahl auf rund 100 Quadratmeter. Neben Bastel- und Geschenkartikeln verpackt sie Geld für alle Anlässe, bietet Kindergeburtstage mit Wunschtermin und berät die Kunden individuell und fachlich versiert zur Basteltechnik und kreativen Ideen. Was an Material nicht da ist, bemüht sich Margret Eich für „ihre“ Kunden zu besorgen.

Es war der 4. September 1996 als sie den Start in die Selbständigkeit, zunächst in der Turmhofstraße, gemeinsam mit Uschi Müller wagte und erstmals die Tür für Kunden öffnete. An die Zeit erinnert sie sich gerne. Leider verstarb ihre Geschäftspartnerin. Heute sei sie froh, dass sie sich nicht hat entmutigen lassen, obwohl es am zunächst nicht einfach war, alleine weiter zu machen, berichtet sie. 2006 erfolgte der Umzug dann in die Bahnstraße. „Im gleichen Laden habe ich 41 Jahre zuvor als Schuhverkäuferin bei PixSchuh gearbeitet“, berichtet sie schmunzelnd.

„Nach einer sehr harten Corona-Auszeit sind wir weiterhin am Start. Unsere Kunden sind uns Gottseidank treu geblieben“, so Eich, die im Laden unterstützt wird von Stefanie Rode.