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Freiluftkino Zülpich – Neuer Verein – Neue Veranstaltungs-Reihe – Premiere am Mittwoch 15. September

Zülpich – Der neugegründete Verein FREILUFT KINO & KULTUR ZÜLPICH e.V. stellt sich vor: Zweck des Vereins ist die Förderung von Kunst, Kultur und Bildung im Raum Zülpich. Dabei sollen insbesondere Aspekte einer bewussten und ökologischen Lebensweise im Sinne von selbstbestimmtem Leben aller Menschen in Frieden und Würde berücksichtigt werden. Auch möchten wir Brücken bauen und uns vernetzen mit anderen engagierten Menschen und Vereinen in und um Zülpich. Wir wünschen uns viele Unterstützer und Mitglieder für den Verein und unser erstes Projekt:

Das FREILUFTKINO:

Ein anregender Film, ein köstliches Getränk, herzliche Begegnungen, und dazu ein kleines Rahmenprogramm unter luftig freiem Himmel.

Genauso funktioniert das Freiluftkino Zülpich.

Wir präsentieren mit Freude den Start unserer ersten Filmreihe auf dem Quirinusplatz im Herzen Zülpichs. Hier zeigen wir je drei Dokumentations- und Spielfilme, die inspirieren, zum nachdenken anregen und dazu ermutigen die Herausforderungen unserer Zeit zu meistern. Nach gemeinsamen Filmerleben gibt es die Möglichkeit sich in einer lockeren Runde über das Gesehene austauschen.

Wir laden ein zur Premiere am Mittwoch den 15. September 2021 und lassen die Leinwand in einzigartiger Open-Air-Atmosphäre zum ersten mal erstrahlen.

Auf einen festgelegten Eintritt wird verzichtet und das Modell der freiwilligen Spende genutzt, um allen Interessierten einen schönen Kinoabend zu ermöglichen.

FILME:

15.09. „Aus Liebe zum Überleben“ (eine Reise zu acht Bauern; Doku. 2019)

22.09. „Gegen den Strom“ (Ökothriller, Tragikomödie, Island 2018)

29.09. „Unterwegs mit Jacqueline“ (Komödie, Fr. 2016)

06.10. „Power to Change – die Energierebellion“ (Doku. 2016)

13.10. „Rocca verändert die Welt“ (Familienfilm a la Pippi Langstrumpf, D. 2019)

20.10. „Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen“ (Doku. 2016)

Einlass ab 19.00 – Beginn bei Einbruch der Dämmerung

Unterstützt werden wir von den: Römerthermen – Museum der Badekultur & Gefördert durch die: F. Victor Rolff-Stiftung

Kontakt / Info / Tickets unter:

www.freiluftkino-zuelpich.de

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GK-Mittelrhein lehrt moderne Physiotherapie – Begehrte Ausbildung startet im zweiten Jahr schulgeldfrei in Mayen

Mayen – Physiotherapeut – für viele junge Menschen ein Traumberuf. Für 27 von ihnen geht er nun in Erfüllung. Sie starten ihre Ausbildung schulgeldfrei an der Physiotherapieschule in Mayen, die zum Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein gehört. Seit einem Jahr bietet der Maximalversorger mit seinem Bildungs- und Forschungsinstitut hier die begehrten Ausbildungsplätze an.

„Es wird eine lernintensive Zeit“, hält Schulleiter Thorsten Becker-Agelidis bei der Begrüßung nicht hinter dem Berg. „Unsere Lehre basiert auf einem modernen modularisierten Ausbildungskonzept und integriert aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse, um unsere Auszubildenden optimal vorzubereiten. Die Schüler werden nicht nur isoliertes Fachwissen vermittelt bekommen, sondern eine evidenzbasierte Handlungskompetenz entwickeln.“

Die wesentliche Aufgabe von Physiotherapeuten ist es, durch geeignete Verfahren die Patienten entsprechend anzuleiten, die Bewegungs- und Funktionsfähigkeit ihres Körpers weiterzuentwickeln, zu erhalten oder wiederherzustellen – und das in ganz unterschiedlichen Altersgruppen. Da die Funktionsfähigkeit unfall-, alters- oder krankheitsbedingt eingeschränkt sein kann, wird vom Kleinkind bis zum Hochbetagten behandelt. „Dabei greifen Physiotherapeuten nicht ausschließlich auf ihre klinische Expertise zurück, sondern kombinieren diese, unter Berücksichtigung der individuellen Patientensituation, mit der bestmöglichen externen Evidenz aus systematischer Forschung.“

Die dreijährige Ausbildung ist im Blocksystem aufgebaut und gliedert sich in einen schulischen und einen praktischen Teil. Die theoretische Ausbildung findet an der Schule in Mayen statt. Die praktische Ausbildung am Patienten erfolgt an einem der fünf Krankenhausstandorte des GK-Mittelrhein. Dabei wird eng mit Rehafit zusammengearbeitet. Die 100-prozentige Tochtergesellschaft des GK-Mittelrhein ist an allen Unternehmensstandorten in Koblenz, Mayen, Boppard und Nastätten vertreten. Thorsten Becker-Agelidis freut sich mit seinen Lehrkräften und den neuen Azubis auf drei spannende Jahre.

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Mehr Schutz für Kinder vor Corona

Region/Berlin – Seit vergangenem Freitag wird auch der Neueinbau von Zu- und Abluftventilatoren gefördert. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) erweitert erneut die seit rund einem Jahr geltende Bundesförderung „Corona-gerechte stationäre raumlufttechnische (RLT) Anlagen“ und stellt hierfür insgesamt gut eine Milliarde Euro bereit. Um unsere Kinder möglichst gut zu schützen, wird seit Freitag, dem 10. September auch der Neueinbau von fest verbauten Zu- und Abluftventiltoren in Einrichtungen für Kinder unter 12 Jahren gefördert.

Die Parlamentarische Staatssekretärin Elisabeth Winkelmeier-Becker sagte hierzu: „Damit wir sicher durch Herbst und Winter kommen, müssen wir die Impfquote erhöhen, aber auch den Infektionsschutz in Innenräumen weiter verbessern. Im Fokus stehen dabei die Kinder, für die es noch keinen zugelassenen Corona-Impfstoff gibt. Schulen und Kitas müssen wir jetzt besonders unterstützen und schützen. Deshalb erweitern wir erneut unsere Förderung von stationären Lüftungsanlagen und übernehmen bis zu 80 Prozent der Kosten für den Neueinbau von Zu- und Abluftventilatoren. Das ist ein weiterer Baustein zur Pandemiebekämpfung, der vor Ort schnell umgesetzt werden kann. Unser Ziel ist, die Kinderbetreuung und den Präsenzunterricht mit bestmöglichem Infektionsschutz im Herbst und Winter aufrechtzuerhalten. Offene Schulen und Kitas leisten auch einen Beitrag zur Offenhaltung der Wirtschaft.“

Präsident des BAFA Torsten Safarik: „Wir verbessern den Schutz unserer Kinder vor dem Coronavirus. Das novellierte Programm fördert nun auch die Belüftung von Räumen mit eingeschränkter Lüftungsmöglichkeit durch Zu- und Abluftventilatoren. Diese Novelle ergänzt die Förderung von mobilen Geräten durch die Länder.“

Das BMWi fördert die Corona-gerechte Um- und Aufrüstung von sogenannten stationären raumluft-technischen (RLT) Anlagen in öffentlichen Gebäuden und Versammlungsstätten. Seit Juni 2021 wird zudem auch der Neueinbau von stationären RLT-Anlagen in Einrichtungen für Kinder unter 12 Jahren (insbesondere in Schulen und Kindertagesstätten) gefördert. Jetzt kann zusätzlich auch der Einbau von Stationären Zu- und Abluftventilatoren, wie z.B. Fensterventilatoren, gefördert werden. Antragsberechtigt sind Kindertageseinrichtungen, Horte und Kindertagespflegestellen sowie staatlich anerkannte allgemeinbildende Schulen in öffentlicher oder freier Trägerschaft, mit Ausnahme von Schulen der Erwachsenenbildung. Voraussetzung für die Förderung ist, dass es sich um Räume mit eingeschränkter Lüftungsmöglichkeit handelt. Anträge können beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gestellt werden.

Zusätzlich unterstützt die Bundesregierung die Länder mit bis zu 200 Millionen Euro bei der Beschaffung von mobilen Raumluftreinigern für Räume mit eingeschränkter Lüftungsmöglichkeit in Einrichtungen für Kinder unter 12 Jahren. Die Ausgestaltung der jeweiligen Förderprogramme sowie deren Administration obliegt den Ländern. Der Bund beteiligt sich mit bis zu 50 Prozent an den förderfähigen Kosten.

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Fußverkehrs-Check in Jülich am Dienstag 21. September

Jülich – Gemeinsam mit dem Ingenieurbüro VIA eG Köln und dem Zukunftsnetz Mobilität NRW geht die Stadt Jülich der Frage nach, wie der Fußverkehr in Jülich gestärkt werden kann. Interessierte waren eingeladen im Auftaktworkshop am 24.08. über das Projekt mehr zu erfahren und eigene Bedürfnisse und Wünsche für die zu begehenden Untersuchungsräume zusammenzutragen.

Am Dienstag, 21. September, findet eine Begehung während der autoarmen Zeit im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche ab 16 Uhr auf einer Teststrecke in der südwestlichen/südöstlichen Innenstadt.

Die Streckenführung umfasst jeweils ca. 2km und wird ca. 2 Stunden in Anspruch nehmen. An definierten Haltepunkten werden Anmerkungen der mitgehenden BürgerInnen aufgenommen und Details besprochen.

Begleitet und moderiert wird die Begehung von Vertretern des Planungsbüros VIA eG und der Stadtverwaltung Jülich.

Die TeilnehmerInnen können ihre Sichtweisen an den jeweiligen Stationen austauschen und durch den Dialog Verständnis für die unterschiedlichen Belange und Interessen entwickeln.

Treffpunkt

Die Begehung startet auf dem Querweg zwischen Schloßplatz und Zitadelle der Stadt Jülich.

Anmeldung

Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen pro Begehung begrenzt. Daher werden Sie gebeten, Ihre Teilnahme bei Frau Tonic-Cober für die Begehung bis Samstag, 18.09. unter Ctonic-cober@juelich.de anzumelden.

Sollten interessierte Bürgerinnen und Bürger nicht teilnehmen können, werden Anregungen unter der genannten E-Mail-Adresse gerne entgegengenommen.

Abschlussworkshop

Alle Ergebnisse werden am 24. November im Rahmen eines Abschlussworkshops gebündelt vorgestellt. Die daraus hervorgehenden Handlungsempfehlungen sollen auch auf andere Fußwege in der Stadt übertragen werden.

Der Austragungsort wird zu gegebener Zeit bekannt gegeben.

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„Da müssen auch Bürger mitmachen“

Mechernich-Kallmuth – Jürgen Gattke vom Erftverband stellte mögliche Maßnahmen zum Hochwasserschutz Kallmuth vor – Planung vom bislang angedachten reinen Regenrückhaltebecken könnte ausgeweitet werden – Voraussetzung: das Kallmuther Bachbett wird auch im Ort ertüchtigt.

Für die Kallmuther wird an einem Gesamtpaket mit Blick auf den Hochwasserschutz innerorts geschnürt. Bislang war am Dorfeingang von Scheven kommend ein reines Regenrückhaltebecken vorgesehen, für das die Stadt Mechernich zuständig wäre und das bereits in einer Bürgerversammlung vorgestellt wurde. Diese Planung muss aber nicht zuletzt nach dem Juli-Hochwasser nun in Zusammenarbeit mit dem Erftverband auf ein Hochwasserrückhaltebecken ausgeweitet werden. „Um letztendlich die Kallmuther besser zu schützen“, so der Erste Beigeordnete der Stadt, Thomas Hambach, im Planungsausschuss.

Ortsbürgermeister Robert Ohlerth machte sich im Planungsausschuss für eine schnelle Lösung stark. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Der Erftverband ist allerdings nur dann mit im Boot, wenn der Kallmuther Bach bzw. Veybach auch im Verlauf durch das Dorf ertüchtigt werden könnte. „Da müssen auch die Bürger mitmachen“, betonte der Erftverbands-Experte für Hochwasserschutzmanagement, Dr. Jürgen Gattke.

Nach der Gewässerkarte des Landes führte der Bach allerdings zunächst nur bis vor die Ortslage und biegt dann ab. Ab dieser Stelle müsste der Veybach dann aber eigentlich noch weiterlaufen, wie Gattke weiter ausführt: „Entsprechend der tiefsten Linie durch den Ort, am Gemeinschaftshaus vorbei, durch die Gärten, an einem Hof vorbei, erst dann verliert er sich endgültig.“

Bachbreite von zwei Metern

Damit das Wasser nach Starkregen in einer vernünftigen Größenordnung im Veybachbett abfließen könnte, müsste die Bachbreite mindestens zwei Meter betragen mit einer Einstiegstiefe von einem halben Meter. „Dafür müssten Gartenhäuser versetzt werden und der Bach im Bereich des Gemeinschaftshauses offengelegt werden“, so Gattke weiter. Hier war auch früher laut Aussagen des Ortsbürgermeisters mal ein Graben, der im Zuge der Bebauung zugeschüttet wurde. Ein Eigentums-Ankauf durch den Erftverband im großen Stil sei nicht erforderlich, das könne alles im Anliegereigentum bleiben.“

Vollziehe man den Wechsel von der bislang geplanten reinen Regenrückhaltung zum aktiven Hochwasserschutz sei definitiv aber ein aufwändigeres Genehmigungsverfahren nach dem Wasserhaushaltsgesetz für den Beckenbau erforderlich.

Kallmuths Ortsbürgermeister Robert Ohlerth plädierte für eine schnelle Umsetzung: „Tempo ist gefragt. Es muss etwas passieren.“

Da musste Jürgen Gattke allerdings bremsen: „Bis Jahresende bekommen wir da definitiv kein Becken gebaut.“ Der Erftverbands-Experte rechnet damit, dass allein die Analysen, was in Kallmuth getan und wieviel Retentionsvolumen geschaffen werden muss, frühestens bis Ende des Jahres fertig sein könnten. Der Erftverbands-Hochwasserschutzmanager: „Wenn es super läuft könnten wir in 2023 bauen.“

Abfangen, bevor es in den Ort läuft

Weitere ergänzende und sinnvolle Schutzmaßnahmen sind laut Jürgen Gattke, dass Seitengräben an Feldwegen und der Kreisstraße angelegt oder ertüchtigt werden. „Dann hat man schon ein Teil des Wassers abgefangen, bevor es in die Ortslage reinläuft“, erläutert Jürgen Gattke und sagte weiter: „Ob man dann ein hundertjährliches Ereignis schafft, wird sich zeigen.“ In jedem Falle aber deutlich besser als vorher bzw. heute.

Es müsse wirklich nicht immer die „große, 120-prozentige Lösung sein“ oder Millionen kosten, sagte Ohlerth und plädierte dafür, Hecken und Bäume stehen zu lassen als auch Felder und Feldwege nutzen, um Wasser zu stauen: „Das war doch früher auch so, dass es Senken gab, wo das Wasser sich sammelte.“ Fragen müsste man auch, welche Saatfolgen brauchen wir, damit nicht alles abgeschwemmt wird. Er stimmte zu: „Wir sind alle gehalten ein Auge drauf zu haben.“ In Bezug auf den Vorschlag den Bachlauf mitten im Ort zu ertüchtigen sagte er:  „Durch die Gärten? Da muss man mit den Anliegern sprechen.“

Für diese Maßnahme müsse es jetzt ein viel schnelleres Miteinander zwischen Erftverband, Kreis Euskirchen und Stadt Mechernich. Robert Ohlerth: „Hier bitte ich einfach, dass wir hier endlich zu Potte kommen. Wir schützen schließlich mit dieser Maßnahme auch Eiserfey und Vollem.“

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Großer Erfolg durch den Impfbus in Mendig

Mendig – Aufgrund der hohen Nachfrage beim ersten Termin in Mendig, konnten sich am Donnerstag, 09. September, erneut alle Bürgerinnen und Bürger ohne Terminabsprache schnell und einfach nur mit dem Personalausweis impfen lassen.

Das Team rund um den Impfbus stand in der Zeit von 8 – 18 Uhr auf dem Marktplatz in Mendig für Fragen sowie zur Verimpfung von den Impfstoffen BioNTech, Moderna und Johnson & Johnson bereit.

„Bereits über 250 Bürgerinnen und Bürger haben sich in Mendig im Impfbus gegen das Coronavirus impfen lassen – dafür möchte ich mich ausdrücklich bei jedem Einzelnen bedanken. Mein weiterer Dank gilt auch dem Team des Impfbusses sowie unserem Ordnungsamt für den tollen und reibungslosen Ablauf.“, so der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig, Jörg Lempertz.

Die Verbandsgemeinde Mendig ist weiterhin bemüht, Termine des Impfbusses für unsere Region zu realisieren. Informationen entnehmen Sie bitte unseren Veröffentlichungen auf www.mendig.de.

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Kreis Düren startet neue Impfkampagne

Düren – „Impfungen sind der beste Weg aus der Pandemie“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Aktuell sind im Kreis Düren 68 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft. Um noch mehr Menschen für eine Impfung zu motivieren, startet der Kreis Düren wieder eine Kampagne, an der sich namhafte Sportlerinnen und Sportler aus dem Kreisgebiet beteiligen.

„Dafür bin ich sehr dankbar“, sagt der Landrat in seiner heutigen Video-Botschaft vor einem Plakat an der stark frequentierten Bismarckstraße gleich am Kreishaus. Auf dem Plakat motiviert Michael Andrei, Spieler beim Dürener Volleyball-Bundesligisten Powervolleys, sich impfen zu lassen.

An der Kampagne des Kreises beteiligen sich noch weitere Spieler der Powervolleys und auch Yannick und Anna Gerhardt, die beide aus Kreuzau stammen. Yannick Gerhardt spielt beim Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg, seine Schwester bei Turbine Potsdam ebenso in der Fußball-Bundesliga – sie und einige Powervolleys-Spieler werden sich in kurzen Videos äußern, um zum Impfen zu motivieren.

„Es ist auch weiterhin enorm wichtig, dass sich so viele Menschen wie möglich impfen lassen“, betont Landrat Wolfgang Spelthahn. „Nur so kommen wir wieder in unseren gewohnten Alltag zurück.“

„Impfungen schützen vor einem schweren Verlauf. Wer sich nicht immunisieren lässt, wird sich absehbar mit dem Coronavirus infizieren“, sagt Dr. Norbert Schnitzler, Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes. Für Geimpfte sei das Risiko eines scheren Covid-Verlaufs deutlich geringer, so der Mediziner.

Also: Bitte lassen Sie sich impfen.

Wo im Kreis Düren überall Impfungen möglich sind, steht hier: www.kreis-dueren.de/impfen

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„Eifel Musik und Kunst e.V.“ lädt für morgigen Dienstag, 14. September zum klassischen Musikkonzert in die Strempter Kirche

Mechernich-Strempt – Bachs „Chaconne“ in St. Rochus. Die Initiative „Eifel Musik und Kunst e.V.“ um den Strempter Cellisten Matthias Diener und die bengalische Violinistin Ava Rebekah Rahman veranstaltet wieder ein Konzert mit klassischer Musik in der Strempter Pfarrkirche St. Rochus und zwar am Dienstag, 14. September, ab 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden sind natürlich erwünscht.

Klaus-Christian v. d. Kerkhoff studierte in Köln und Paris Kirchenmusik und Orgel. Er ist Kantor der evangelischen Kirchengemeinde Aachen. Konzert-reisen führten ihn in zahlreiche Länder Europas. Foto: Veranstalter/pp/Agentur ProfiPress

Thema des Abends ist die „Chaconne“ von Johann Sebastian Bach, eines der größten Werke für die Violine, von verschiedenen Seiten beleuchtet, in Versionen mit Klavier, Orgel und Violine solo, gespielt von Ulrich Isfort, Violine, und Klaus-C. van de Kerkhoff, Klavier und Orgel. Begleitende Texte liest Daniel Nießen.

Ulrich Isfort studierte Geige in Essen und Düsseldorf und Kammermusik in Lübeck und Basel. Er ist Gründungsmitglied des „Minguet-Quartett“, mit dem er weltweit konzertiert. Klaus-Christian v. d. Kerkhoff studierte in Köln und Paris Kirchenmusik und Orgel. Er ist Kantor der evangelischen Kirchengemeinde Aachen. Konzertreisen führten ihn in zahlreiche Länder Europas. Ein herausragendes Projekt war die Gesamtaufführung der Orgelwerke J.S. Bachs in 23 Konzerten.

Daniel Nießen studierte Philosophie und Germanistik in Düsseldorf, Kiel und Wien. Er arbeitet in der Erwachsenenbildung als Lehrer für Philosophie und Deutsch. Zunächst spielt Ulrich Isfort Bachs Chaconne unter einer Klavierbegleitung, die Felix Mendelssohn-Bartholdy um 1840 komponierte, dann mit einer knapp 20 Jahre jüngeren Klavierbegleitung nach Robert Schumann, schließlich mit Orgelbegleitung und Violine solo.

Zur Zeit Bachs unspielbar

Die Chaconne ist ein möglicherweise aus Mexiko stammender Tanz und eine musikalische Variations-Form im Dreiertakt, die ihre in Spanien beginnende Blüte im späten 16. bis 18. Jahrhundert hatte. Typisch für die Chaconne ist eine Ostinato-Bassmelodie mit einem sich ständig wiederholenden, vier bis sechzehn Takte dauernden Harmonieschema. Sie ist eng verwandt mit der Passacaglia sowie der Folia und wurde auch gelegentlicher Bestandteil der barocken Suite.

Henry Purcell, Tomaso Vitali oder Dietrich Buxtehude haben Werke mit dem Titel Chaconne komponiert, das berühmteste Stück dieser Art aber stammt aus der Feder von Johann Sebastian Bach und ist Thema des Strempter Klassikkonzertes am 14. September. „Seine Chaconne war für die Geiger zu Bachs Zeiten kaum spielbar, zu schwer…“, sagte Konzertgeiger Ulrich Isfort dem Mechernicher „Bürgerbrief“: „Bach starb 1750 – 1840, zur Zeit Mendelssohns, war die Chaconne spielbar!“

Der Musikerkollege Matthias Dieners: „Aber allein? Eine einzige kleine Geige, ganz allein? Nein, das war dann doch zu wenig für den Geschmack der Zeit. Also schrieb Mendelssohn zum unveränderten Notentext Bachs eine Klavierbegleitung und rückte das Stück so in die mittlerweile vorhandene Tradition der Sonaten für Klavier und Violine von Mozart oder Beethoven.“

Mit Mendelssohn und Schumann

Isfort weiter: „Dreizehn Jahre später, 1853, einige Aufführungen hat es inzwischen wohl gegeben, erklingt diese Version des Superstars Mendelssohn, der schon als Kind halb Europa zum Jubeln gebracht hat, wieder. Diesmal in Düsseldorf. Anwesend: Robert Schumann, Mendelssohns Nachfolger als Musikdirektor der Stadt am Rhein. Sie kannten sich, waren befreundet. Waren es, denn Mendelssohn ist seit sechs Jahren tot…“

Schumann versank zu der Zeit in Melancholie und Depression, der Erfolg blieb aus, die Düsseldorfer mochten ihn nicht… Und doch hatte er seinem Freund Heinrich Heine mit der Vertonung von dessen Gedichten zu Weltruhm verholfen. Inspiriert von der Version Mendelssohns der Chaconne Bachs entschloss er sich, eine eigene Klavierbegleitung zu komponieren, die ebenfalls in St. Rochus in Strempt erklingen soll.

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Landes-Solargesetz RLP – Kein Abwälzen der Photovoltaik-Pflicht auf landwirtschaftliche Nutzflächen

Region/Mayen-Koblenz – Die Regierungsfraktionen im rheinland-pfälzischen Landtag haben ein Landessolargesetz auf den Weg gebracht, das in dieser Woche im Rahmen einer Anhörung vertieft und in der kommenden Woche im zuständigen Ausschuss behandelt werden soll. Im Vorfeld hat sich der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Michael Horper, an die Landtagfraktionen gewandt und um Klarstellung gebeten: Die Pflicht zur Installation von Photovoltaik-Anlagen auf Dächern und Parkplätzen darf nicht durch die Verpachtung von Freiflächen für eine spätere Photovoltaiknutzung abgegolten werden.

Der Gesetzentwurf enthält diesbezüglich eine unklare Regelung, die bereits von anderer Seite als äußerst positiv begrüßt wurde. „Es kann nicht sein“, so Horper, „dass die an sich positive Verpflichtung zur Installation von Photovoltaikanlagen auf geeigneten neuen Gebäuden und Parkplätzen auf dem Rücken der Landwirtschaft abgegolten wird. Dies widerspricht dem Ziel, den Flächenverbrauch zu senken und landwirtschaftliche Nutzflächen zu schonen.“

Darüber hinaus brachte Horper sein Unverständnis darüber zum Ausdruck, dass zwar private Gebäude und Parkplätze in die Pflicht zur Errichtung von Solaranlagen einbezogen, aber alle öffentlichen Vorhabenträger davon ausgenommen werden sollen. Dies sei gerade keine Vorbildfunktion von Land, Kreisen, Städten und Kommunen, so Horper. Er warb dafür, auch alle öffentlichen Vorhaben in die Verpflichtung zur Errichtung von Photovoltaikanlagen einzubeziehen. Nur so könne die Energiewende auf vielen Schultern bewältigt werden.

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Konzert für die Flutopfer-Hilfe am Sonntag 19. September in Kall

Kall – Elch-Pop, Jazz, Blues und kölsche Lieder am Sonntag, 19. September, bei Möbel Brucker – Die einheimische Band „Die Old Timer“ hat die Benefiz-Veranstaltung mit Gastmusikern zugunsten der Hilfsgruppe organisiert – Edith Dederichs: „Den Menschen etwas Freude schenken“.

„Wir möchten etwas tun; auf unsere Art unterstützen“, lautet die Devise der Band „Die Old Timer“, die am Sonntag, 19. September, ab 14 Uhr, am Möbelhaus Brucker ein Benefizkonzert zugunsten des Fluthilfe-Projektes der Hilfsgruppe Eifel organisiert hat. „Mit unserer Musik wollen wir all den Menschen, die von der Flut schwer getroffen sind, ein paar Stunden Freude schenken“, kündigt die Sängerin und Frontfrau der Band, Edith Dederichs, an. Mit ihren Band-Kollegen Ralf Pütz, Enrique Willms und Klaus Griwenka präsentiert die Sängerin deutsche Schlager aus den 50er bis 80er Jahre, Latin Jazz und natürlich auch Kölsche Lieder.

Die Besucher erwartet ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm, denn die Band hat weitere Mitwirkende für das Benefiz-Konzert gewinnen können. Mit dabei ist das Songwriter-Duo Pia Fridhill und Jens Hoffmann mit einer bunten Mischung von Soul, Pop, Jazz, Funk, Rock, Blues aus Schweden – kurz: Elch-Pop. Dritter im Programm ist der Musiker und Songwriter Georg Kaiser, der Irish Folk & More zum Besten geben wird.

Mit dem Konzert wolle man auch den Menschen eine Gelegenheit geben, beim Benefiz-Konzert die Fluthilfe zu unterstützen. „Dass diese Spenden garantiert dort ankommen, wo sie gebraucht werden, dafür steht seit vielen Jahren die Hilfsgruppe Eifel, die genau dort hilft, wo die Hilfe am nötigsten ist“, so Edith Dederichs.

Beim ersten Arbeitstreffen der Kaller Hilfsgruppe nach längerer coronabedingten Pause stellten Edith Dederichs und deren Bandkollege Ralf Pütz das Programm des Konzertes vor. Fast alle teilnehmenden Musiker wohnen im Kaller Gemeindegebiet. „Ihnen ist es ein Herzensanliegen, gerade jetzt nach der schweren Flutkatastrophe einen Beitrag zur Unterstützung in ihrer Heimatgemeinde zu leisten“, berichtete Edith Dederichs. Alle Akteure verzichteten natürlich auf ihre Gagen. Die gesamte Organisation der Veranstaltung erfolge ebenfalls ehrenamtlich und anfallende Ausgaben würden von großzügigen Sponsoren übernommen.

Dankbar sei man dem Möbelhaus Brucker, dass das Konzert vor dem Haus 3 „Trendline“ (am Obi-Kreisel) stattfinden könne, so die Band-Sprecherin. Während des Konzertes bekämen die Besucher ausreichend Gelegenheit, für die Flutopferhilfe der Hilfsgruppe zu spenden.

Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel zeigte sich dankbar für die Initiative der Musiker. Um den Familien weiter helfen zu können, die von der Flut schwer getroffen worden seien, brauche man die Unterstützung der Eifeler. Und auf die, so Willi Greuel, habe sich die Hilfsgruppe seit nunmehr fast 30 Jahren immer verlassen können.

Der Hilfsgruppen-Chef erläuterte, dass die Empfänger der Soforthilfen nach Hinweisen von Gemeinden, Feuerwehren oder dem THW ausgewählt würden. „Die wissen durch ihre Einsätze genau, wo Unterstützung wirklich dringend notwendig ist“, so Greuel.

Er und Edith Dederichs hoffen nun, dass sie viele Besucher am 19. September in Kall begrüßen können. Natürlich finde das Konzert unter Berücksichtigung der aktuellen Corona-Schutzverordnung statt.