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Blutspende im Kreishaus – Kreismitarbeiter spendeten für den guten Zweck

Region/Mayen-Koblenz – Zum wiederholten Mal hat die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz einen Blutspendetag durchgeführt, bei dem sich die Verwaltungsmitarbeiter für eine gute Sache einsetzt haben. Bei der gemeinsamen Aktion der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz und des Deutschen Roten Kreuzes spendeten rund 50 Mitarbeiter Blut.

Darunter war auch der Erste Kreisbeigeordnete Burkhard Nauroth, der sich freute, seinen Beitrag leisten zu können, damit das DRK im Notfall helfen und Leben retten kann. Die Blutspendeaktion im Kreishaus findet seit 2017 im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements statt.

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Zweite Zukunfts-Konferenz Ahrtal – Land mit Kommunen im engen Austausch

Ahrweiler/Mainz – Nach der ersten Zukunftskonferenz vom 7. September sollen bei einer weiteren Ahrtalkonferenz die nächsten konkreten Schritte für den Wiederaufbau im Ahrtal abgestimmt werden. Dazu lädt die Landesregierung gemeinsam mit dem Landkreis Ahrweiler für den 30. September am Abend nach Grafschaft-Ringen ein. „Rechtzeitig zum Beginn der Antragstellung sollen die Bürger und Bürgerinnen Klarheit über die Fördermöglichkeiten erhalten. Sie müssen wissen, wo und wie sie ihre zerstörten Häuser und Wohnungen sanieren oder wiederaufbauen können. Dafür ist der Austausch mit Fachleuten, Experten und Expertinnen sowie den kommunalen Vertretern und Vertreterinnen unabdingbar“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer, die die zweite Ahrtalkonferenz bereits bei ihrem letzten Besuch mit der Bundeskanzlerin am 3. September im Ahrtal angekündigt hatte.

Wie bei der ersten Konferenz sollen alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister eingebunden werden, wenn es neben dem Fortgang zur Ideensammlung der vorherigen Veranstaltung um Fördermöglichkeiten, aber auch um wasserwirtschaftliche Gegebenheiten geht. Dabei kommen Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Landesbehörden zu Wort.

Damit eine breite Kommunikation mit der Bevölkerung gewährleistet ist, werden im Anschluss Einwohnerversammlungen durchgeführt. Dazu ist die Wiederaufbaubeauftragte Nicole Steingaß heute bereits auf die hauptamtlichen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister zugegangen, um geeignete Orte zur Durchführung zu finden.

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Aufbauhilfen können beantragt werden – „Der Kreis Euskirchen ist vorbereitet“

Euskirchen – Ab Freitag, 17. September können Anträge für Aufbauhilfen für Privathaushalte und Unternehmen der Wohnungswirtschaft, für Unternehmen, für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft online eingereicht werden. In der gestrigen Pressekonferenz hat Landrat Markus Ramers und der Wiederaufbaukoordinator des Kreises Euskirchen Achim Blindert über den aktuellen Stand zu den Wiederaufbauhilfen des Bundes und Landes NRW für den Kreis Euskirchen informiert.

Landrat Markus Ramers: “Als Landrat des Kreises Euskirchen ist es mir wichtig, dass wir alle betroffenen Bürgerinnen und Bürger im gesamten Kreisgebiet bereits zu Beginn der Antragstellung die Unterstützung erhalten, die sie benötigen. Von Anlaufstellen in den Kommunen, über eine Service-Hotline, bis hin zu einem Info-Mobil, das im gesamten Kreis unterwegs sein wird – der Kreis Euskirchen ist vorbereitet. Wir leisten dort Hilfe, wo sie benötigt wird, bei den Menschen vor Ort.“

Wiederaufbaukoordinator und Allgemeiner Vertreter des Landrats Achim Blindert: „Die finanziellen Mittel des Bunds und des Landes NRW sind ein elementarer Bestandteil, um unsere Städte und Gemeinden wiederherzurichten. Alle Betroffenen aus den unterschiedlichen Bereichen, dazu gehören auch unsere Vereine, Landwirte, Fortwirtschaft und Unternehmen haben nun die Möglichkeit bis zum 30. Juni 2023.“

Privathaushalte

  • Die Förderung erfolgt als Billigkeitsleistung in Höhe von bis zu 80 Prozent der förderfähigen Kosten. Für denkmalpflegerischen Mehraufwand beträgt die Billigkeitsleistung bis zu 100 Prozent.
  • Für Schäden am eigenen Hausrat wird in der Regel eine Pauschale gewährt, die sich an den im Haushalt zum Schadensereignis gemeldeten Personen bemisst. Einem Ein-Personen-Haushalt stehen 13.000 Euro zu, Mehrpersonenhalte erhalten eine gestaffelt höhere Pauschale (13.000 Euro für die erste Person, für Ehegatten oder Lebenspartner 8.500 Euro, für jede weitere dort gemeldete Person 3.500 Euro).
  • Die Antragsstellung ist bis zum 30. Juni 2023 möglich.
  • Das Online-Förderportal wird mit dem 17. September 2021 für die Eingabe von Online-Anträgen freigeschaltet. Den Link zum Online-Förderportal finden Sie ab diesem Zeitpunkt auf den Seiten des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Unternehmen

Unternehmen können bei Sachschäden Mittel für Reparaturkosten oder den wirtschaftlichen Wert geltend machen. Außerdem werden Einkommenseinbußen bis Januar 2022 kompensiert. Voraussetzung ist eine Begutachtung der entstandenen Schäden. Das Verfahren ist dreistufig:

  • Beauftragung eines anerkannten Gutachters zur Schadensermittlung, soweit noch nicht vorliegend
  • Unternehmen gehen zunächst auf die Kammern zu. Dort werden sie zur Antragstellung beraten und erhalten eine erste kursorische Prüfung der Anträge.
  • Im Anschluss reichen sie den Antrag online bei der NRW.BANK ein. Diese bewilligt die Mittel und zahlt sie aus.

Die Unternehmerinnen und Unternehmen können bereits vor Beantragung der Gelder mit den Aufbauarbeiten beginnen.

Landwirtschaft

  • Die Hochwasserhilfen umfassen Betriebsgebäude, landwirtschaftliche Maschinen und Geräte sowie Einrichtungen und Tierbestände.
  • Hilfen betragen bis zu 80 Prozent der förderfähigen Kosten, in Härtefällen bis zu 100 Prozent. Anträge zur Förderung können ab 17. September 2021 über den Direktor der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen als Landesbeauftragten gestellt werden.
  • Betroffene Betriebe haben die Möglichkeit, sich vorab bei den Kreisstellen der Landwirtschaftskammer registrieren zu lassen. Sobald die Antragsformulare vorliegen, werden diese im Internet zur Verfügung gestellt und zusätzlich an die registrierten Betriebe versandt.

Forstwirtschaft

  • Die Förderung beträgt in der Regel 80 Prozent der Kosten, in besonderen Härtefällen sind bis 100 Prozent möglich.
  • Eine Unterstützung über die Förderrichtlinie Wiederaufbau können Waldbesitzende erhalten, bei denen über 20 Prozent der forstwirtschaftlich genutzten Fläche betroffen sind.

Sind weniger als 20 Prozent der Betriebsfläche betroffen, ist eine Förderung über die bestehende Extremwetterfolgen-Richtlinie möglich.

  • Anträge zur Förderung können ab 17. September 2021 beim Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen gestellt werden.

Anlaufstellen des Kreises Euskirchen

Unterstützung bei der Antragsstellung für Privathaushalte

Bad Münstereifel Fachhochschule für Rechtspflege II

Hermann-Pünder-Straße 2

Blankenheim Rathaus, Rathausplatz 16

Wasserwerk, Koblenzer Straße 19

Dahlem Rathaus in Schmidtheim

Hauptstraße 23

Euskirchen / Kreishaus Jülicher Ring 32

Namslauer Stube und Foyer

Hellenthal Rathaus

Rathausstraße 2

Kall Rathaus

Bahnhofstraße 9

Mechernich Fraktionsbüro der UWV Nähe Rathaus

Bergstraße 17

Nettersheim Schulungsraum der Feuerwehr

Krausstraße 2

Schleiden Rathaus

Blankenheimer Straße 2

Weilerswist Rathaus

Bonner Straße 29

Zülpich Rathaus

Markt 21

Terminbuchung erforderlich, unter https://hochwasser.kreis-euskirchen.de/termin

Service-Hotline des Kreises (ab 17.09.): 02251 – 15-8850

Mo. – Fr. von 8:30 – 20:00 Uhr

Sa. – So. von 8:30 – 14:00 Uhr

Mit dem „Info-Mobil“ des Kreises werden zusätzlich dezentrale Anlaufstellen geschaffen.

Welche Unterlagen werden für den Online-Antrag benötigt?

Für den Online-Antrag benötigen Sie eine gültige E-Mail-Adresse. Dies kann Ihre eigene E-Mail-Adresse sein oder die E-Mail-Adresse einer Ihnen vertrauten Person, zu der sie zu Zwecken der Antragstellung Zugang erhalten. Darüber hinaus benötigen Sie für den Online-Antrag folgende Unterlagen:

  • Personalausweis oder sonstiges Dokument zur Identifizierung
  • Ihre Steuer-Identifikationsnummer und die Ihrer Angehörigen
  • Kontoverbindungsdaten
  • Vollmacht, wenn Sie mit der Geltendmachung des Schadens beauftragt wurden
  • Angaben zum Grundstück aus dem Grundbuch – Gemarkung, Grundbuchblatt, Flur und Flurnummer, sofern Ihnen bekannt oder noch bei Ihnen vorhanden
  • Aufstellung Ihrer Schäden oder ein Gutachten über den Schaden oder die Schadensdokumentation Ihrer Versicherung (Hinweis: Gutachten oder Schadensdokumentation können auch nachgereicht werden)
  • Ablehnung Ihrer Versicherung, sofern vorhanden
  • Angaben zu erhaltenen Spenden
  • Bescheinigung über erhaltene Soforthilfe
  • Antrag oder Bescheinigung über andere öffentliche Förderungen – beispielsweise BEG-Förderung, die ergänzend beantragt oder bewilligt wurde
  • Planungsunterlagen für den Wiederaufbau oder einen Ersatzneubau, sofern bereits vorhanden
  • Bescheinigung der Unteren Denkmalbehörde, wenn denkmalpflegerischer Mehraufwand beantragt wird
  • Im Einzelfall erforderliche Genehmigungen (insbesondere Baugenehmigung)
  • Mietvertrag, wenn Sie als Mieterin oder Mieter einen Schaden an Ihrem Hausrat erlitten haben

Wenn Sie als Vertreterin oder Vertreter eines wohnungswirtschaftlichen Unternehmens oder als Vermieterin oder Vermieter einen Schaden geltend machen wollen, benötigen Sie darüber hinaus noch folgende Unterlagen:

  • Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
  • Nachweis Ihrer Vertretungsberechtigung für das wohnungswirtschaftliche Unternehmen, dessen Schaden Sie geltend machen
  • Mietverträge für das geschädigte Gebäude
  • Aufstellung Ihrer Einkommenseinbußen bei vermieteten Gebäuden für einen Zeitraum von sechs Monaten

Diese Unterlagen sollten von Ihnen hochgeladen werden:

  • Nachweis für die Schäden, Schadensgutachten oder Dokumentation Ihrer Versicherung (Hinweis: Gutachten oder Schadensdokumentation können auch nachgereicht werden)
  • Nachweis der Einkommenseinbußen
  • Bescheinigung der Unteren Denkmalbehörde
  • Vollmacht oder Nachweis der Vertretungsberechtigung
  • Spendenbescheinigung
  • Bescheinigung über die Soforthilfe
Alle Informationen finden Sie auf der Seite des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung (MHKBG), unter: https://www.mhkbg.nrw/gemeinsam-anpacken-wiederaufbauen

 

Service-Hotline des Landes NRW: 0211 / 4684-4994

Montags bis freitags in der Zeit von 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr und samstags und sonntags in der Zeit von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr erreichbar.

 

Die Förderrichtlinie und den Leitfaden unter: https://www.mhkbg.nrw/wiederaufbau/wiederaufbau-finanzielles

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Spitze in Naturwissenschaft und Technik

Mechernich – Städtisches Mechernicher Gymnasium am Turmhof (GAT) zum wiederholten Male als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet. Im Rahmen einer Onlineveranstaltung wurde das Mechernicher „GAT“ einmal mehr als „MINT-freundliche Schule“ (Mathematik, MILENA, Robotik und Biologie) ausgezeichnet. Und zwar von Yvonne Gebauer, der Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, und von Thomas Sattelberger, dem Vorsitzenden von „MINT Zukunft schaffen!“

Bei der Online-Veranstaltung lobte NRW-Bildungsministerin Yvonne Gebauer das Engagement der Mechernicher Schule, hier Schulleiter Micha Kreitz bei der Präsentation der Auszeichnung. Foto: Andreas Maikranz/GAT/pp/Agentur ProfiPress

Das städtische Mechernicher Gymnasium wurde so nach dreijähriger erfolgreicher Profilbildung erneut mit diesem Signet geehrt. Die Urkunde dokumentiere die erfolgreiche Profilschärfung der Schule, freute sich Andreas Maikranz, Lehrer und „MINT-Koordinator“ am GAT. Das spiegele sich auch in den bemerkenswerten Erfolgen Mechernicher Schüler bei renommierten Wettbewerben wie „Jugend forscht“.

„Zukunft schaffen“

Erfolgreich bietet das GAT außerdem Oberstufen-Projektkurse im MINT-Bereich an. Die „GAT-MINT-Kompakttage“ an der RWTH Aachen sind ein Renner. An der Schule wird zurzeit ein Robotik-Schwerpunkt aufgebaut. Maikranz: „Die Kooperation mit der Kölner Zooschule oder der RWTH Aachen ermöglichen vertiefte Einblicke und Erfahrungen…“

„Als Schul- und Bildungsministerin freue ich mich über jede Schule, die durch besondere pädagogische und inhaltliche Schwerpunkte ihr Profil schärft. In einer sich immer weiter digitalisierenden Welt machen die »Digitalen Schulen« ihren Schülerinnen und Schülern ein attraktives Angebot. Gleiches gilt für die »MINT-freundlichen Schulen«, die unsere Kinder und Jugendlichen auf vielfältige Art und Weise für Forschung und Innovation begeistern“, ließ Yvonne Gebauer das Mechernicher Gymnasium wissen.

Die ausgezeichneten Schulen seien Beispiele dafür, wie durch beste Bildung Zukunft geschaffen werde, so die Ministerin. Die Auszeichnung „MINT-freundliche Schule” signalisiert nach außen, also auch gegenüber Firmen, Einrichtungen und Universitäten, besonderes Engagement und Erfolg in Sachen Mathematik, Naturwissenschaft und Technik. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess. www.gat-mechernich.de

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AOK-Kompakt zum Krankenstand in Rheinland-Pfalz im ersten Halbjahr 2021

Region/Eisenberg – Insgesamt ist der Krankenstand des ersten Halbjahres 2021 zum Wert des Vorjahres Halbjahr 2020 mit 4,9 Prozent um 0,6 Prozentpunkte gefallen. Im saisonalen Verlauf war der Krankenstand im Februar mit 5,2 Prozent am Höchsten.

So dauerte eine Arbeitsunfähigkeit im Durchschnitt 15,5 Tage je Fall und hat sich im Vergleich zum Vorjahres Halbjahr um 0,7 Tage je Fall erhöht.

Die meisten Fehltage verursachten die Krankheitsarten Muskel/Skelett mit 23,1 Prozent, Psyche mit 11,7 Prozent, Verletzungen mit 10,1 Prozent und Atemwege mit nur noch 5,9 Prozent. Die meisten Arbeitsunfähigkeitsfälle verursachten die Krankheitsarten Muskel/Skelett mit 17,6 Prozent, Atemwegserkrankungen mit 9,9 Prozent, Verletzungen mit 8,3 % und Verdauung mit 7,0 Prozent. Der Anteil an AU-Fällen mit einer Dauer von mehr als sechs Wochen betrug 7,4 Prozent. Diese Langzeiterkrankungen verursachen 49,9 Prozent aller AU-Tage.

Laut AOK ist als bemerkenswerter Aspekt – der auf die Corona-Hygienemaßnahmen rückführbar ist – festzustellen, dass die AU-Fälle der Atemwegserkrankungen in Rheinland-Pfalz von 21,9 Prozent im 1.Halbjahr 2020 auf 9,9 Prozent im ersten Halbjahr 2021 um beachtliche 12 Prozentpunkte gesunken sind.

„Die AOK versichert Arbeitnehmer und Auszubildende aus allen Branchen, sodass diese Zahlen durchaus als Maßstab für die gesamte Wirtschaft in Rheinland-Pfalz angesehen werden können“, so die AOK-Vorstandsvorsitzende Dr. Martina Niemeyer.

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Wirtschaft

Usability in Deutschland e.V. (UIG) wird Partner des BITMi

Region/Aachen/Berlin – IT-Mittelstandsallianz wächst auf über 2.200 Unternehmen. Die IT-Mittelstandsallianz wächst weiter: Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) freut sich über Usability in Germany e.V. (UIG) als neuen Partner. Mit der Assoziierung von Usability in Germany e.V. vertritt der BITMi über 2.200 mittelständische IT-Unternehmen.

Ziel ist es, den IT-Mittelstand als Anbieter innovativer Lösungen sichtbarer zu machen und die digitale Souveränität Deutschlands und Europas zu stärken. „Wir freuen uns, mit UIG einen weiteren fachlich starken Partner gewonnen zu haben, der uns hilft, dem IT-Mittelstand Gehör zu verschaffen“, erklärt BITMi Präsident Dr. Oliver Grün. „Die Themen Usability und User Experience stellen längst zentrale Elemente guter Softwareanwendungen dar. Gute Usability spielt bei der digitalen Transformation des Mittelstandes eine wegweisende Rolle.“

UIG e.V. verfolgt das Ziel, Wissen über Usability und User Experience (UUX) insbesondere für mittelständische Unternehmen bereitzustellen und zu verbreiten. Wissenschaftlich fundiertes Knowhow soll der Entwicklung, Bereitstellung und Nutzung von Software und digitalen Diensten dienen. Neben dem UUX Wissen schafft der UIG e.V. ein Ökosystem zur aktiven Vernetzung relevanter Akteure im Feld. „Mit der Partnerschaft schaffen wir noch bessere Möglichkeiten der Vernetzung von mittelständischen Unternehmen mit UUX-Experten. Wissen und Vernetzung sind entscheidend für eine erfolgreiche Umsetzung von UUX im deutschen Mittelstand“, sagt Prof. Dr. Alexander Mädche, geschäftsführender Vorstand des UIG e.V.

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Eine Million Teilnehmer beim Präventions-Programm Crash Kurs NRW

Region/Düsseldorf – Innenminister Reul: Crash Kurs ist eine Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht. Das Ministerium des Innern NRW teilt mit: Was als Pilotprojekt begann, ist zur Erfolgsgeschichte geworden. Eine Million junge Menschen haben inzwischen an Crash Kurs NRW teilgenommen. Seit 2010 fand das Unfallpräventionsprogramm mehr als 4.500 Mal an Schulen und Berufskollegs in Nordrhein-Westfalen statt. „Crash Kurs ist eine Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht. Hier schaffen wir es, bei jungen Menschen ein realitätsnahes Gefahrenbewusstsein zu entwickeln. Das führt zu einer dauerhaften, positiven Verhaltensänderung“, lobt Innenminister Herbert Reul das Präventionsprojekt.

Bei den Veranstaltungen berichten Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste über Verkehrsunfälle. Sie zeigen Bilder von Unfallstellen und schildern ihre Empfindungen, wenn sie Erste Hilfe leisten oder eine Todesnachricht überbringen müssen. Unfallopfer, Angehörige und Hinterbliebene beschreiben, was diese Erlebnisse mit ihnen gemacht haben. Es sind Unfallberichte aus dem echten Leben.

Ziel von Crash Kurs NRW ist es, über die Gefahren im Straßenverkehr aufzuklären und zu zeigen, dass Rasen, Tippen oder Trinken am Steuer mit dem Tod enden können.

Innenminister Herbert Reul: „Crash Kurs ist wie ein Fahrsicherheitstraining. Es sensibilisiert für die Gefahren im Straßenverkehr. Die Folgen eines Unfalls kann niemand so veranschaulichen wie die Betroffenen. Ich danke allen Machern und Ehrenamtlichen für dieses Engagement. Bewundernswert finde ich vor allem, dass sie ihre – teilweise traumatischen – Geschichten immer wieder erzählen.“

Vor allem junge Menschen sind überdurchschnittlich oft in Unfälle verwickelt – ein Grund, warum das Programm initiiert wurde. Seit dem Start nehmen Unfälle unter jungen Erwachsenen ab. Die Zahl der verunglückten 18- bis 24-Jährigen sank in den vergangenen fünf Jahren von 13.231 auf 10.426 im Jahr 2020 (minus 21,2 Prozent). 2007 starben 137 Menschen im Alter zwischen 18 und 24 Jahren bei einem Verkehrsunfall. Seitdem gab es einen stetigen Rückgang. Im Jahr 2020 starben 63 Menschen aus dieser Altersgruppe (minus 54 Prozent).

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St. Elisabeth Krankenhaus Mayen erhält Verstärkung aus den eigenen Reihen

Mayen – Zehn frisch examinierte Nachwuchskräfte wurden übernommen. Sie sind nun keine Azubis mehr und bereits voll integriert in den Arbeitsabläufen. Das Team der Pflege im St. Elisabeth Mayen freut sich, dass sich insgesamt zehn frisch examinierte Nachwuchskräfte aus der eigenen Pflege- und Hebammenschule für eine berufliche Zukunft in ihrem Haus entschieden haben. „Diese engagierten und motivierten jungen Leuten sind eine große Unterstützung für uns.

Es sind neun Gesundheits- und Krankenpfleger und eine Hebamme. Sie kennen sich im St. Elisabeth bestens aus und haben enormes Fachwissen. Aber das ist nicht alles, was für uns zählt. Es muss auch menschlich stimmen – und das passt hier alles“, lächelt die Pflegedirektorin Mechthild Annen. Die Gesundheits- und Krankenpflegerin Yvonne Neumann kann das nur bestätigen: „Ich habe während der Ausbildung alle Stationen kennengelernt und mich sofort super aufgenommen gefühlt. Jetzt möchte ich gerne ein Teil des Teams sein.“ Und das ist sie nun! Das St. Elisabeth heißt sie alle herzlich willkommen und wünscht ihnen einen guten Start.

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100 Jahre starke Frauen – 100 Jahre Soroptimisten International – Der Erlös kommt den Flutopfern im Ahrtal zugute

Region/Mayen-Koblenz/Bad Ems – Café Hahn – Je ne regrette rien. Es gibt nur noch wenige Karten für die Jubiläumsveranstaltung, die am Freitag, den 17. September 2021 ab 19.00 Uhr im Café Hahn in Güls stattfindet. Mit dem Programm „100 Jahre starke Frauen – Je ne regrette rien“ werden Frauen gefeiert, die cool, rebellisch, klug und manchmal auch „schräg“ sind. Frauen, die ihren eigenen Kopf haben, die nachdenklich ihre Situation, ihr Schicksal, ihr Leben reflektieren. Sie alle sind Frauen, die uns viel zu sagen haben, Wegbereiterinnen und Vorbilder.

Das Programm wird gestaltet von Künstlern des Koblenzer Theaters, Esther Hilsemer, Lena Fuhrmann (Text und Gesang) und Karsten Huschke am Klavier.

Soroptimist International ist eine lebendige, dynamische Organisation berufstätiger Frauen, die Fragen der Zeit aufgreift, gemäß der Maxime Bewusstmachen – Bekennen – Bewegen. Seit 100 Jahren ist dieses Netzwerk lebendig, um aufrecht, ehrgeizig und willensstark Frauenpower zusammen zu führen, damit die Stimmen von Frauen gehört werden. Mit Passion in lokalen und globalen Projekten geht es um die positive Veränderung im beruflichen, sozialen und gesellschaftlichen Umfeld.

Karten können zu 30,00 € bestellt werden bei info@juliane.berg.de

Der Erlös der Veranstaltung kommt den Flutopfern im Ahrtal zugute.

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„Heute ist ein wirklich toller Tag“

Jülich – Ministerin Ina Scharrenbach übergab Förderbescheide über insgesamt fast fünf Millionen Euro für drei Jülicher Projekte. Groß war die Freude in der Kulturmuschel des Brückenkopf-Parks Jülich, als Ina Scharrenbach, Ministerin, für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen Bürgermeister Axel Fuchs im Beisein von Verwaltungsspitze, Kreistags-, Rats- und Fraktionsmitgliedern, Ortsvorstehern und Antragstellern gleich drei Förderbescheide aus dem Ministerium überreichen konnte.

Der Rahmen war würdig und angemessen und die Freude allen anzusehen, der Bürgermeister Fuchs mit den Worten „Heute ist ein wirklich toller Tag“ Ausdruck verlieh. Vor allem der Bescheid über die 333.000 Euro im Rahmen des „Investitionspakts zur Förderung von Sportstätten“ für die begehrte Pumptrack-Anlage sorgte für Begeisterung bei allen Beteiligten. Der im Vorjahr an den Bürgermeister gerichtete Brief mit der Bitte um Einrichtung einer solchen Anlage stieß auf offene Ohren sowohl beim Stadtrat, der den Bürgerantrag einstimmig beschloss, als auch beim Ministerium, das mit der Fördersumme 90 Prozent der Gesamtkosten fördert. „Ich gratuliere zu dieser hervorragenden Initiative, die einmal mehr zeigt, was politisches Engagement vor Ort bewirken kann“, so Scharrenbach, die den anwesenden Antragstellern und zukünftigen Nutzern der im Karl-Knipprath-Stadion entstehenden 200 Meter langen Anlage „viel Spaß und Freude“ wünschte.

Die Ministerin zeigte sich beeindruckt von der kollektiven Zustimmung von Verwaltung und Rat, auf die bei der Verteilung der Fördergelder großer Wert gelegt wird. Auch der Zuwendungsbescheid über 250.000 Euro aus Fördergeldern des Dorferneuerungs-Programms für den Umbau und die Erweiterung der Bürgerhalle in Merzenhausen wurde erfreut übergeben und entgegengenommen. Die Ministerin teilte stolz mit, dass für diese mit 85 Prozent der Kosten unterstützte Maßnahme die Höchstfördersumme zur Verfügung gestellt werden kann, was bei insgesamt über 300 antragsberechtigten Orten eine Würdigung ist. „Diese hohe Summe konnte nur zugesagt werden, weil das für Maßnahmen gilt, bei denen die Antragsteller einen Großteil selber stemmen“, so Scharrenbach, die damit anerkannte, dass sich bei der Umgestaltung der Bürgerhalle sämtliche Gewerke aus der Dorfgemeinschaft „rekrutieren“ lassen.

Und schließlich galt es für die Ministerin, den mit rund 4,2 Millionen Euro höchstdotierten Zuwendungsbescheid an diesem Tag an die Stadt Jülich zu übergeben. „Sie haben sich viel vorgenommen“, stellte sie fest und gratulierte dazu, mit der Umgestaltung der Innenstadt, „die das Gesicht und das Herz einer Stadt ist“, einen großen Schritt Richtung Zukunft zu gehen. Die Fördergelder aus dem Städtebauförderprogramm 2021 seien gut investiert in die Erstellung des Integrierten Handlungskonzeptes und eines Freiraum- und Lichtkonzeptes, Öffentlichkeitsarbeit, in Citymanagement und Bauberatung, Einrichtung eines Citybüros sowie die Umgestaltung des Marktplatzes samt dem angrenzenden Kirchenumfeld.

Bei der Marktplatz-Neugestaltung wird die Stadt Jülich selbstverständlich auch die Wasserthematik nachhaltig und ökologisch angehen, ähnlich den Prinzipien einer „Schwammstadt“. Dies beinhaltet den bewussten Umgang mit Niederschlagswasser. Das anfallende Regenwasser wird lokal aufgefangen, gespeichert und den Baumanpflanzungen zur Verfügung gestellt, womit deren Wachstum gesichert wird – gerade während der Anpflanzungszeit – und sie als lebende Klimaanlagen ihren Beitrag zum besseren Stadtklima leisten. „Andere reden über die ‚Schwammstadt‘ – Jülich wird sie realisieren. Das ist wirklich Mut in der Stadtentwicklung und den brauchen wir für die Städte von Morgen. So wird aus Vision Realität in Nordrhein-Westfalen,“ bestärkt die Ministerin die Kommunalpolitik in dem Vorhaben.

„Ich freue mich sehr über die Bewilligung unserer Projekte und danke dem Land NRW herzlich für diese Unterstützung. Nun können wir unsere städtebaulichen Planungen weiter konkretisieren und mit der Umgestaltung des Marktplatzes, dem Bau der Pumptrack-Anlage und der Umgestaltung der Bürgerhalle Merzenhausen in die Umsetzung gehen“, sagt Bürgermeister Axel Fuchs strahlend.