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Mechernich-Stiftung nimmt weiterhin Hilfsanträge nach Hochwasser an – Halbe Million schon verteilt

Mechernich – Nicht ohne Prüfung aller Einzelfälle auf tatsächliche Bedürftigkeit und auch auf die Einkommenssituation des jeweiligen Haushalts hat die gemeinnützige Mechernich-Stiftung schon über eine halbe Million Euro Spendengelder an Hochwasseropfer aus dem Stadtgebiet verteilt.

„Von 210 Anträgen wurden 200 meist positiv beschieden“, sagte Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen am Rande einer Vorstandssitzung. „Einige wenige wurden abgelehnt, weil die Schäden zu gering oder das zur Verfügung stehende eigene Einkommen im Verhältnis zu hoch war“, ergänzte seine Vorstandskollegin, die frühere Mechernicher Grundschulrektorin Rita Gerdemann.

„Fakes, also gezielte Täuschungen, kamen bislang überhaupt nicht vor“, so der örtliche Kreissparkassen-Regionaldirektor Volker Zart, der ebenso wie der evangelische Pfarrer Dr. Michael Stöhr, die frühere katholische Gemeindereferentin Maria Jentgen und die Erststifterin Inge Eich mit über die Verteilung der Spenden entscheidet.

„Wir geben uns da sehr viel Mühe“, so Ralf Claßen – meist untersuche die Stiftung die Anträge in Zusammenarbeit mit den Ortsbürgermeistern. Wo ein Bedarf festgestellt werde, werde allerdings auch rasch und konsequent geholfen.

700 Spender gaben 660.000 Euro

Im Gegensatz zu den staatlichen Mitteln werde auch bei Schäden unter 5000 Euro unter die Arme gegriffen, so der Stiftungsvorsitzende. „Wenn jemand eine kleine Rente hat, sind 4000 Euro wesentlich mehr Geld im Verhältnis, als wenn jemand einen größeren Schaden bei hohem Einkommen verkraften muss“, so Rita Gerdemann.

Da 700 Einzelspender der Mechernich-Stiftung insgesamt 660.000 Euro für Hochwasseropfer zur Verfügung gestellt haben, sind noch weitere 160.000 Euro zu verteilen. Hinzu kamen am Montag, am Tag der dritten Vorstandssitzung zur Verteilung von Mitteln für die Hochwasseropfer, weitere 100.000 Euro, die eine vermögende adlige Geschäftsfrau in Aussicht stellte.

„Das bislang angegebene Ultimatum für Hilfsanträge Mitte September ist nicht das Evangelium“, so Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen: „Wir fördern auch über dieses Datum hinaus, auch Erstanträge, in besonderen Härtefällen auch weitere Anträge der Flutopfer, die bereits etwas bekommen haben.“

Insgesamt wurden in der Stadt Mechernich 2100 Haushalte vom Hochwasser geschädigt. 210, also zehn Prozent davon, beantragten neben staatlichen auch nachbarschaftlich-karitative Unterstützung bei der 2006 von Inge und Walter Eich ins Leben gerufenen Mechernich-Stiftung.

„Für die Betroffenen ist oft die moralische Zurüstung genauso wichtig wie die finanzielle Zuwendung“, berichtet Pfarrer Dr. Michael Stöhr von den Hausbesuchen bei Geschädigten.

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Am heutigen Freitag erscheint das nächste Video der Reihe #WirInMechernich

Mechernich – Diesmal stehen heimische Vereine und das bunte Vereinsleben im Mittelpunkt – Menschen inmitten von Tradition, Brauchtum, Geschichte und Moderne – Gemeinschaft und Zusammenhalt wird großgeschrieben – Unter anderem mit elf Fußballfreunden, heiligen Hallen und „Freaks on tour“ auf ihren Mofas.

Weiter geht’s mit der Videoreihe der Stadt Mechernich. Herzstück sind diesmal die heimischen Vereine und deren buntes Vereinsleben. Über 200 Vereine in Mechernich stehen für Tradition, Brauchtum, Geschichte und Moderne, für Gemeinschaft und Gemeinsinn, sie prägen die Region enorm und den so schönen Zusammenhalt von Alt und Jung. Die Vereine machen das Leben hier im Ländlichen einfach besonders.

Die Kamera richtete sich etwa auf elf Fußballfreunde und auf einen einzigartigen Hufeisenzielwerfen-Wettbewerb, auf Menschen die in Dorfgemeinschaften anpacken, und sich für andere einsetzen. Szenen aus heiligen Hallen werden ebenso gezeigt wie die aktive junge Kirche, fahnenschwenkende Junggesellen sowie „Freaks on tour“ mit ihren Mofas wie auch Musik- und Wanderfans.

Am besten einfach anklicken auf dem Youtube-Kanal der Stadt. Bislang sind dort unter dem Hashtag „#WirInMechernich“ drei Filme Alltagshelden, Heimatgefühle und Solidarität veröffentlicht. Nun kommt das Vereinsvideo hinzu und weitere werden folgen…

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Trauer-Beflaggung in Nordrhein-Westfalen am heutigen Freitag 08. Oktober 2021

Region/Düsseldorf – NRW Innenminister Reul ordnet Trauerbeflaggung zu Ehren von Landtagspräsident a.D. Ulrich Schmidt an. Anordnung gilt für Dienststellen des Landes, der Gemeinden sowie der übrigen Körperschaften des öffentlichen Rechts. Das Ministerium des Innern NRW teilt mit:

Minister Herbert Reul hat für den heutigen Freitag, 8. Oktober 2021, zu Ehren von Herrn Landtagspräsident a.D. Ulrich Schmidt Trauerbeflaggung angeordnet. Der nordrhein-westfälische Landtag wird dem Verstorbenen an diesem Tag mit einer Feier gedenken.

Der ehemalige Landtagspräsident war am 29. Juli 2021 im Alter von 79 Jahren verstorben. Die Anordnung des Ministers gilt für alle Dienststellen des Landes, der Gemeinden und Gemeindeverbände sowie der übrigen Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, die der Aufsicht des Landes unterliegen.

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5 Zentner Weltkriegsbombe in Daun gefunden – Entschärfung am Sonntag-Vormittag 10. Oktober 2021

Daun – In der Vulkaneifel-Kreisstadt wurde am gestrigen Mittwochnachmittag, 06.Oktober 2021 bei Baggerarbeiten im Bereich der alten Brotfabrik, dem Baugelände der künftigen „Junior Uni“ eine 5 Zentner schwere Fliegerbombe entdeckt. Spezialisten vom Kampfmittelräumdienst waren bereits vor Ort. Innerhalb kürzester Zeit wurde ein Krisenstab gebildet. Die Bombe befindet sich in einem abgesperrten und bewachten Bereich. Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung.

Am kommenden Sonntag, 10. Oktober soll die Bombe entschärft werden.  Die Feuerwehr wird am Freitag, 08. Oktober und  Samstag 09. Oktober Flugplätter in an die betroffenen Haushalte verteilen. Parallel werden die Anwohner per Lautsprecherdurchsagen verständigt.  Im Radius von 300 Meter des Fundortes müssen alle Anwohner  für die Dauer der Entschärfung ihre Wohnungen verlassen.

Die Entschärfung ist für Sonntag, den 10.10.2021 geplant. Bis 10.00 Uhr müssen daher alle Anwohnerinnen und Anwohner im Umkreis von 300 m um den Fundort der Bombe als Vorsichtsmaßnahme evakuiert werden.  Auch ein Seniorenheim ist von der Evakuierung betroffen. Auch hier laufen bereits die Vorbereitungen.

Feuerwehr, Polizei, Rotes Kreuz, Energieversorger (Strom und Gas) sind mit den Vorbereitungen beschäftigt und auch am Sonntag im Einsatz.

Achten Sie auf weitere Informationen aus den Medien. Erst wenn alle Anwohnerinnen und Anwohner am Sonntagvormittag in Sicherheit sind, beginnen die Spezialisten vom Kampfmittelräumdienst mit ihrer Arbeit

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„Ahrwein des Jahres“ im Jubiläumsjahr als Online-Benefiz-Veranstaltung

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Neben der Auszeichnung der Siegerweine wurden Spenden in Höhe von über 100.000 € gesammelt. Der Wettbewerb „Ahrwein des Jahres“ feierte am 5. Oktober sein 10-jähriges Jubiläum. Besonders in diesen außergewöhnlichen Zeiten war es den Initiatoren der Kreissparkasse Ahrweiler, Direktor Dieter Zimmermann und Direktor Guido Mombauer, eine Herzensangelegenheit, die Weinerzeuger beim Wiederaufbau zu unterstützen. Denn die Flutwelle, die in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 das gesamte Ahrtal überrollte, hat fast allen Winzerinnen und Winzern buchstäblich den Boden unter den Füßen weggerissen.

Aus diesem Grund verband die Kreissparkasse Ahrweiler die diesjährige Auszeichnung der Sieger mit einer großen Spendenaktion zugunsten der Betroffenen, die am Dienstag, 5. Oktober 2021, ab 20.15 Uhr live übertragen wurde.

Durch den anderthalbstündigen Livestream führte Weinkomödiant Ingo Konrads gemeinsam mit der ehemaligen Deutschen Weinkönigin Eva Lanzerath. Das eingespielte Moderatoren-Team führte kompetent und charmant durch den kurzweiligen Abend. Unterstützt wurde das Moderatorenteam, durch Bernd Stelter, einen prominenten und bekennenden Freund des Ahrtals.

„Wir sind überwältigt von der Anteilnahme und freuen uns über ein Spendenaufkommen von 102.964 € für den Wiederaufbau der Weinerzeuger im Ahrtal. Es war uns ein großes Anliegen, die Preisverleihung in unserem Jubiläumsjahr zu nutzen, um die Winzerinnen und Winzer im Ahrtal weiter zu unterstützen“, so Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler.

Insgesamt 147 Weine wurden von der Fachjury blind verkostet und bewertet. „Diese Werte belegen die Bereitschaft der Winzer, sich einem hochwertigen Wettbewerb zu stellen, und spiegeln gleichzeitig die Bedeutung dieser Auszeichnung wider, sagte Alexander Kohnen, International Wine Institute. „Die Jury hat einen sehr repräsentativen Querschnitt der Weinjahre 2015 bis 2020 zur Verkostung vorgefunden, da namhafte Spitzenbetriebe, die Genossenschaften und kleinere Weinbaubetriebe ihre edelsten Erzeugnisse angestellt haben“, so Alexander Kohnen weiter.

„Der Weinpreis Ahrwein des Jahres zeichnet sich als Weinwettbewerb ohne wirtschaftliche oder verbandsübergreifende Interessen aus. Er gilt als Qualitätsmerkmal und Orientierungshilfe für den Weinkauf im In- und Ausland“, sagte Guido Mombauer. „Durch die Zusammenarbeit mit dem International Wine Institute, als Verantwortlichen für den Wettbewerb und dem Ausrichter Ahrwein e.V.  sichern wir diese Neutralität und fördern den Bekanntheitsgrad der Weine“, so der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse weiter.

Christian Senk, Geschäftsführer der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH, bedankte sich im Namen der Winzer für das besondere Engagement der Kreisparkasse Ahrweiler und des International Wine Institutes in diesen besonderen Zeiten. „Dieser in Deutschland einmalige Weinpreis ist für die Ahr-Winzer und für die Vermarktung der Spitzenprodukte von großer Bedeutung“, so der Geschäftsführer.

Unterstützt wurde das International Wine Institute von einer fachkundigen und neutralen Jury:

Carsten Sebastian Henn, Prüfungsvorsitzender, Buchautor und Chefredakteur des VINUM Weinmagazins

Katharina Röder, Sommelière Landlust und Gastgeberin im Restaurant „Bambergs Häuschen“ auf Burg Flamersheim

Helga Schroeder, (MS) Master Sommelière

Thorsten Kiss, Sommelier (IHK), Influencer und Produktmanager der Schlumberger GmbH

Paul Michael Schäfer, Weingut Burggarten (VDP), als Vertreter der Ahrtaler Winzerschaft

Ulrich Hagemeyer, IHK-Geprüfter Sommelier und Weinkommissionär

Claudia Stern, Gastronomin, Beraterin und Journalistin

Prämiert wurden die besten Spätburgunder in den Kategorien „Kultweine“, „Premiumweine“ und „Klassiker“. Weiterhin wurden in diesem Jahr die Sonderpreise in den Klassen „Bester Frühburgunder“, „Bester Blanc de Noir“ und „Bester Rosé“ ermittelt. Alle Gewinner erhielten eine Urkunde und dürfen die Weinflaschen mit dem offiziellen Siegersiegel auszeichnen.

Anzahl der zur Wahl stehenden Weine:

Weinpreise Anzahl
Bester Spätburgunder in der Kategorie „Kult“ 26
Bester Spätburgunder in der Kategorie „Premium“ 31
Bester Spätburgunder in der Kategorie „Klassiker“ 21
Sonderkategorie „Bester Frühburgunder“ 27
Sonderkategorie „Bester Blanc de Noir“ 24
Sonderkategorie „Bester Rosé“ 18
Ahrwein des Jahres – Siegerweine 2021. Foto: © Ahrwein e.V.

Die Gewinner der sechs Kategorien:

Kategorie „Bester KULTWEIN 2020“

Sieger                                   2019 Heimersheimer Burggarten, Spätburgunder, VDP.Großes Gewächs,

Weingut Burggarten

Zweiter Sieger                  2018 B52 Heimersheimer Burggarten, VDP.Großes Gewächs, Weingut Nelles

Dritter Sieger                    2019 Walporzheimer Kräuterberg, VDP.Großes Gewächs,

Weingut Burggarten

Kategorie „Bester PREMIUMWEIN“:

Sieger                                   2018 Grand Max, Spätburgunder, Weingut Max Schell

Zweiter Sieger                  2018 Ahrweiler Rosenthal, Spätburgunder, Weingut Peter Kriechel

Dritter Sieger                   2015 Walporzheimer Kräuterberg, Spätburgunder, Weinmanufaktur Heiner

Kategorie „Bester KLASSIKER“:

Sieger                                   2019 Spätburgunder, Weingut Meyer-Näkel

Zweiter Sieger                  2018 Spätburgunder, Weingut Kriechel

Dritter Sieger                    2018 Neuenahrer Kirchtürmchen, Spätburgunder, Weingut Peter Lingen

Kategorie „Bester FRÜHBURGUNDER“:

Sieger                                   2019 Jubilus Goldkapsel, Frühburgunder, Weingut Peter Kriechel

Zweiter Sieger                  2019 Marienthaler Rosenberg, Frühburgunder, Weingut Peter Kriechel

Dritter Sieger                    2019 Frühburgunder, Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr e.G.

Kategorie „Bester BLANC DE NOIR“:

Sieger                                   2020 Blanc de Noir, Spätburgunder, Weingut Peter Kriechel

Zweiter Sieger                  2020 Blanc de Noir, Spätburgunder, Weingut Maibachfarm

Dritter Sieger                    2020 Blanc de Noir, Spätburgunder, Weingut Nelles

Kategorie „Bester ROSÈ“:

Sieger                                   2020 Jubilus Spätburgunder Rosé, Weingut Peter Kriechel

Zweiter Sieger                  2020 Private Edition Spätburgunder Rosé, Weingut Brogsitter

Dritter Sieger                    2020 Spätburgunder, Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr e.G.

Ein Probierpaket mit allen 6 Siegerweinen kann zu einem Preis in Höhe von 152,80 € im Ahrweinshop (www.ahrweinshop.de) erworben werden.

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„Kleine Hände, große Zukunft“ Startschuss für den bundesweiten Kita-Wettbewerb

Prüm/Region – Es ist wieder soweit! Der bundesweite Kita-Wettbewerb des Handwerks geht endlich in eine neue Runde. Auch dieses Mal dürfen kleine Nachwuchshandwerkerinnen und Nachwuchshandwerker wieder die Welt der praktischen Arbeit kennenlernen. Was könnte spannender sein, als einmal echten Profis bei der Arbeit über die Schulter zu schauen und auch noch selbst mit anzupacken: Einmal mit einer großen Farbrolle eine Wand bemalen, einen Brotteig mit den Händen kneten oder an einem Frisurenkopf mal Haare schneiden macht allen Kindern Spaß. Und am besten ist es, wenn sie im Anschluss ihre Eindrücke kreativ mit der Welt teilen dürfen.

Die neunte Auflage des bundesweiten Kita-Wettbewerbs macht das möglich: Kita-Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren besuchen, gemeinsam mit ihrer Erzieherin oder ihrem Erzieher, Handwerksbetriebe in ihrer Nähe und tauchen einen Tag lang ein in die Welt verschiedenster Gewerke. Dabei lernen sie direkt vor Ort, wie ein Handwerker arbeitet, was für interessante Geräte er einsetzt und welche außergewöhnlichen Materialien er für seine Aufgaben benutzt – vom Brotteig beim Bäcker bis richtigen Pinsel beim Maler. So lernen sie die bunte Welt des Handwerks spielerisch kennen und haben am Ende sogar die Chance, etwas zu gewinnen. Für die Betriebe ist das die perfekte Gelegenheit, um schon früh Kinder an ihre Arbeit heranzuführen.

Ihre Erlebnisse halten die Kita-Gruppen auf einem Riesenposter fest, welches sie bis zum 4. Februar 2022 einsenden können. Eine Jury aus Handwerken und Frühpädagogen wählt unter allen Postern die Besten aus. Im Frühjahr 2022 werden dann die Landessieger gekürt. Mit den 500 Euro Preisgeld können sie im Anschluss zum Beispiel ein Sommerfest oder einen Projekttag zum Thema Handwerk organisieren.

Dirk Kleis von der Handwerksorganisation Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region (MEHR), der Geschäftsstelle der regionalen Handwerksinnungen, ist gespannt auf den anstehenden Wettbewerb: „Wir freuen uns wieder auf viele neugierige Kinder in den Betrieben und die kreativen Plakate, die sie im Anschluss gestalten. Es ist eine perfekte Gelegenheit, um den Wissensdurst der Kleinsten zu stillen. Und auch die Betriebe freuen sich, ihr Wissen schon an die Jüngsten weitergeben zu dürfen. Der Wettbewerb bietet eine schöne Gelegenheit, um Kinder und Handwerk zusammenführen – sie sind schließlich die Fachkräfte von morgen“, betont er. „Wir wünschen den Kita-Gruppen und Handwerkern einen spannenden Tag.“

Und so können Kitas teilnehmen: Alle wichtigen Unterlagen mit Poster, Wettbewerbsbroschüre und Informationen zur Welt des Handwerks können kostenlos unter http://www.amh-online.de/kita-wettbewerb angefordert werden, danach einen Betrieb in der Region ansprechen – schon kann es losgehen! Der Wettbewerb ist eine gemeinsame Initiative der Kreishandwerkerschaft MEHR und derer Handwerksinnungen mit der Aktion Modernes Handwerk e. V.
Interessierte Kitas können sich bei Fragen zur Aktion an Irmgard Busch von der Kreishandwerkerschaft MEHR unter Telefon 06551-960215 oder per E-Mail ibusch@das-handwerk.de wenden.

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Meckenheimer Verbund sucht neuen Namen

Meckenheim – Stadtmarketing in Meckenheim wird neu aufgestellt / Preise für Namensfindung ausgelobt. Der Gewerbeverein Meckenheimer Verbund e.V. und die Stadt Meckenheim treiben den Zusammenschluss und die daraus folgende Neuorganisation des Stadtmarketings erfolgreich voran. Der Zusammenschluss soll vorhandenes Wissen bündeln und neue Ideen entwickeln, um die Attraktivität der Altstadt und des Neuen Marktes zu steigern. „Nun biegen wir auf die Zielgerade ein“, so Wirtschaftsförderer Dirk Schwindenhammer, der gemeinsam mit Willi Wittges-Stoelben, Vorsitzender des Meckenheimer Verbunds, und Sven Schnieber, Stellvertretender Vorsitzender des Meckenheimer Verbunds, das fast fertige Konstrukt erläuterte und offiziell vorstellte. „Um auch ein Zeichen nach außen zu setzen, dass es sich um einen Neuanfang im Stadtmarketing handelt, suchen wir nun noch einen neuen Vereinsnamen“, erklärte Wittges-Stoelben.

Der Aufruf, einen neuen Namen für den Verein zu finden, richtet sich an die breite Öffentlichkeit. Bis zum 30. Oktober können Vorschläge dazu per E-Mail an info@meckenheimer-verbund.de eingereicht werden. Eine Jury aus Vorstandsmitgliedern und Vertretern der Stadtverwaltung bewertet die eingereichten Vorschläge. Letztlich entscheidet aber die Mitgliederversammlung am 9. Dezember über einen neuen Namen. Unter allen Einsendungen verlost der Verein Gutscheine im Wert von insgesamt 400 Euro. Sollte ein Name gewählt werden, erhält der Gewinner ebenfalls einen Einkaufsgutschein von insgesamt 100 Euro, der in vielen Geschäften und Gaststätten in Meckenheim einlösbar ist.

Schon 2019 hatte der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt beschlossen, ein Konzept zur Neuorganisation des Stadtmarketings zu erarbeiten und hierbei die Interessen des Gewerbevereins und weiterer Akteure zu berücksichtigen. Für diesen Prozess hat die Verwaltung die CIMA Beratung + Management GmbH aus Köln als externen Beraterin und Moderatorin hinzugezogen. In Workshops und mehreren Gesprächen haben sich Vorstand und Verwaltung auf ein gemeinsames Konzept geeinigt. Die Mitgliederversammlung des Meckenheimer Verbunds hat dem Vorschlag im Juli 2020 zugestimmt. Der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt hat im November 2020 ebenfalls seine Zustimmung erteilt. In den vergangenen Monaten wurden nun weitere Details abgestimmt und die Satzungsänderungen besprochen.

Das Konzept beinhaltet, dass der Meckenheimer Verbund als Gewerbeverein und Interessensvertretung erhalten bleibt, eine entsprechende Satzungs- und Namensänderung herbeigeführt wird. Die Stadt wird Mitglied im Verein, der Bürgermeister wird stellvertretender Vorsitzender und entsendet einen Beisitzer in den Vorstand des Vereins. Die Stadt zahlt einen jährlichen Sondermitgliedsbeitrag in Höhe von 20.000 Euro. Die Mittel dienen dem Verein für die Umsetzung von Stadtmarketingmaßnahmen. Organisatorisch soll sich mindestens ein Ausschuss innerhalb des Vereins um das Stadtmarketing kümmern. Die Stadt schafft eine neue Personalstelle im Bereich Wirtschaftsförderung, die den Verein bei der Planung und Umsetzung von Stadtmarketingmaßnahmen unterstützt. Außerdem wird ein Beirat geschaffen, in dem Gewerbetreibende, Vertreter aus Verwaltung und Stadtrat sowie weitere Akteure vertreten sein sollen. Der Beirat hat beratende Funktion und soll auch dazu dienen, die Interessen der Gewerbetreibenden gegenüber Verwaltung und Politik zu vertreten. Über die dazu erforderliche Satzungsänderung entscheidet die Mitgliederversammlung am 9. Dezember 2021.

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Innovations-Standort Rheinland-Pfalz auf der EXPO REAL 2021 vom 10. bis 13. Oktober

Region/Mainz – Austausch und Input zu Ansiedlung, Gewerbeflächen und aktuellen Trends auf dem Immobilienmarkt. Auf der diesjährigen EXPO REAL in München vom 10. bis 13. Oktober 2021 ist der Innovationsstandort Rheinland-Pfalz im Auftrag des Ministeriums der Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau mit der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) sowie Mitausstellenden und Logokooperationen am rheinland-pfälzischen Gemeinschaftsstand in Halle C1, Stand 232, vertreten. Nachdem die Messe im vergangenen Jahr coronabedingt nicht stattfinden konnte, werden in diesem Jahr am Gemeinschaftsstand wieder ein ausgewähltes Flächen- und Objektportfolio sowie Dienstleistungen rund um Gewerbeimmobilien präsentiert.

„Die hervorragenden Möglichkeiten in Rheinland-Pfalz zu investieren, stoßen auf internationaler Bühne zunehmend auf Interesse. Rheinland-Pfalz ist ein attraktiver Standort. Firmenansiedlungen wie Biontech oder der Bau des europaweit bedeutsamen neuen Batteriezellwerks von Opel in Kaiserslautern belegen dies. Unternehmen finden in Rheinland-Pfalz beste Bedingungen, zum Starten und zum Wachsen, um sich zu etablieren oder um sich ganz neu zu erfinden“, unterstrich Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt die Bedeutung der Teilnahme des Landes an der Messe.

Am rheinland-pfälzischen Gemeinschaftsstand sind neben dem Wirtschaftsministerium und der ISB die Architektenkammer Rheinland-Pfalz, EGP mbH Gesellschaft für urbane Projektentwicklung, FACO Immobilien GmbH, J. Molitor Immobilien GmbH, Kleusberg GmbH & Co. KG, die Sparkasse Rhein-Nahe, die Stadtverwaltung Koblenz, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Rhein-Lahn mbH und der Zweckverband Industriepark Region Trier vertreten.

Auf Europas größter Messe für Immobilien und Investitionen werden in diesem Jahr in über 120 Konferenzen und Gesprächsrunden aktuelle Trends und Innovationen des Immobilien-, Investitions- und Finanzierungsmarktes mit mehr als 600 Branchenfachleuten diskutiert. Seit 1998 nutzen Fachpublikum und Ausstellende die drei Messetage zum Austausch sowie zur Marktorientierung und -sondierung. Weitere Infos finden sich auf www.rlp-exporeal.de.

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Schul- und Unterrichts-Betrieb nach den Herbstferien in Nordrhein-Westfalen

Region/Düsseldorf – NRW Ministerin Gebauer: Weitere Schritte hin zu mehr Normalität in den Schulen. Schul- und Unterrichtsbetrieb nach den Herbstferien. Das Ministerium für Schule und Bildung NRW teilt mit: Das Ministerium für Schule und Bildung hat gestern die Schulen in Nordrhein-Westfalen über die Rahmenbedingungen für den Schulstart nach den Herbstferien informiert. Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer erklärte dazu: „Wir sind in dieses Schuljahr mit der Maßgabe gestartet, an unseren Schulen trotz strenger Vorgaben für die Hygiene und den Infektionsschutz stets so viel Normalität wie möglich zuzulassen. Auf diesem Weg sind wir erfolgreich vorangekommen. Unsere Maßnahmen wirken und sichern einen stabilen Unterrichtsbetrieb in Präsenz. Die Infektionslage hat sich in den vergangenen Wochen spürbar verbessert.“

Nach der wöchentlichen Umfrage zum Schulbetrieb in Corona-Zeiten des Ministeriums für Schule und Bildung geht die Zahl der Corona-Infektionen unter Schülerinnen und Schülern weiter zurück: Meldeten die Schulen zum Stichtag 22. September noch 4.780 (0,25 Prozent) bestätigte Fälle, waren es in der vergangenen Woche noch 3.925 (Stichtag 29. September: 0,20 Prozent). In Quarantäne befanden sich 6.262 Schülerinnen und Schüler (0,3 Prozent); eine Woche zuvor (22.09.21) waren es noch 7.581 oder 0,4 Prozent.

Maskenpflicht

Gerade in Nordrhein-Westfalen ist eine stetige Zunahme der Impfquote bei Schülerinnen und Schülern festzustellen. Für Lehrkräfte und das sonstige schulische Personal gilt das ohnehin. Vor dem Hintergrund dieser positiven Entwicklung und unter Berücksichtigung des weiteren Infektionsgeschehens ist es die Absicht der Landesregierung, die Maskenpflicht im Unterricht auf den Sitzplätzen mit Beginn der zweiten Woche nach den Herbstferien (2. November 2021) abzuschaffen. Im Außenbereich der Schule besteht bereits heute keine Maskenpflicht mehr. Eine Maskenpflicht besteht dann nur noch im übrigen Schulgebäude insbesondere auf den Verkehrsflächen. Eine abschließende Information dazu sowie zu einer entsprechend geänderten Coronabetreuungsverordnung erhalten die Schulen noch in der ersten Schulwoche nach den Herbstferien.

Testungen

Am ersten Schultag nach den Herbstferien (25. Oktober) werden zum Unterrichtsbeginn in allen Schulen einschließlich der Grund- und Förderschulen Testungen für Schülerinnen und Schüler, die nicht immunisiert (geimpft oder genesen) sind, durchgeführt. Für Lehrkräfte und das sonstige schulische Personal gilt dies entsprechend. Danach werden die schon bislang in den Schulen durchgeführten regelmäßigen Tests für Schülerinnen und Schüler sowie für das in Präsenz tätige schulische Personal bis zum Beginn der Weihnachtsferien fortgeführt. Das gilt sowohl für die Corona-Selbsttests (dreimal pro Woche) als auch für die PCR-Pooltests (zweimal pro Woche). Darüber hinaus werden auch am Tag nach Allerheiligen (2. November) alle Schülerinnen und Schüler getestet.

Während der Herbstferien entfallen die regelmäßigen schulischen Testungen. Daher benötigen Schülerinnen und Schüler – sofern sie nicht geimpft oder genesen sind – für alle 3G-Veranstaltungen in den Ferien einen aktuellen negativen Test. Die Schülerinnen und Schüler haben aber ebenso wie das schulische Personal in dieser Zeit eine Reihe von Möglichkeiten, sich auf eine mögliche Corona-Infektion testen zu lassen. Zwar werden die Bürgertests ab dem 11. Oktober 2021 grundsätzlich kostenpflichtig. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren gilt dies jedoch nicht; die Tests bleiben kostenfrei.

Ferienangebote der OGS in den Herbstferien können uneingeschränkt stattfinden, auch als standortübergreifende Angebote. Während der Herbstferien können zur Testung die in den Schulen vorhandenen Selbsttests anstatt des Lollitestverfahrens genutzt werden. Die Schulträger können die in den Schulen vorhandenen Testsets bei Bedarf umverteilen.

Schul- und Bildungsministerin Gebauer: „Auch in den Herbstferien besteht ein umfängliches Testangebot, gerade auch für die Gruppe der noch nicht geimpften Kinder und Jugendlichen. Ich appelliere daher an alle Eltern und Verantwortlichen: Lassen Sie Ihre Kinder, wenn noch kein Impfschutz vorliegt, zumindest in der zweiten Ferienwoche zur Sicherheit testen. Dies ist ein zusätzlicher freiwilliger Beitrag zu einem möglichst sicheren Schulbeginn nach den Herbstferien.“

Abschließend erklärte Schul- und Bildungsministerin Gebauer: „Unsere Schülerinnen und Schüler haben in den vergangenen Monaten der Pandemie viele Einschränkungen hinnehmen müssen. Die jungen Menschen haben das auf eine bewundernswerte Art und Weise getan und ihre große Verantwortungsbereitschaft unter Beweis gestellt. Dafür sind wir ihnen zu Dank verpflichtet. Wir sind es ihnen schuldig, dass wir unsere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie kontinuierlich überprüfen und nicht länger aufrechterhalten als unbedingt erforderlich. Dazu gehört aber auch, dass wir unserer Verantwortung für uns selbst und unsere Mitmenschen gerecht werden. Ich appelliere daher an alle Erwachsenen, sich impfen zu lassen. Sie schützen damit nicht nur sich selbst, sondern auch unsere Kinder und erhöhen die Impfquote. Jede Impfung ist ein Schritt hin zu mehr Normalität.“

Die Herbstferien in Nordrhein-Westfalen beginnen am Montag, den 11. Oktober 2021. Erster Schultag nach den Ferien ist Montag, der 25. Oktober 2021.

Weitere Informationen zum Schulbetrieb nach den Herbstferien finden Sie hier. Die Schulmail vom 6. Oktober 2021 finden Sie hier.

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Abschluss-Veranstaltung der Schreibwerkstatt zu „Aachen 2045“

Aachen – Die bekannte Aachener Kinder- und Jugendbuchautorin Sabine Blazy realisierte im vergangenen Herbst eine Schreibwerkstatt in der youthfactory der Stadtbibliothek. Unter dem Titel „Aachen 2045“ erarbeiteten sieben Jugendlichen im Alter von 12 bis 16 Jahren sich dabei in gemeinsamen Gesprächen, Texten und Anregungen „ihre Stadt“. Sie näherten sich damit kreativ auch ihrer eigenen Geschichte, die sie jetzt endlich – nachdem die Abschlussveranstaltung aufgrund der Corona-Pandemie immer wieder verschoben werden musste – offiziell in gedruckter Form vorstellen konnten.

Und so wurden zum Beispiel Flugtaxis, eine futuristische Schule voller Geheimnisse und manipulierte Kontaktlinsen, die die Welt in einem völlig anderen Licht erscheinen lassen, während einer Lesung in der youthfactory für alle Interessierten Realität. Für alle, die nicht dabei sein konnten: „Aachen 2045“ ist noch lange nicht Geschichte. Die Texte können nämlich sowohl in der Stadtbibliothek als auch auf der Website von „Schreibland NRW“ unter dem Link

https://bit.ly/3Dlqqn3 angeschaut werden.

Auch in diesem Jahr fördert Schreibland NRW die Schreibwerkstätten in den Öffentlichen Bibliotheken. Die Stadtbibliothek bietet entsprechend in der youthfactory wieder Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, sich mit der Autorin Sabine Blazy zu treffen. Unter ihrer Anleitung wird bereits fleißig geschrieben, diesmal an einem Krimi.