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14 neue Brückenbauer/-innen für den Kreis Düren

Düren – Der Kreis Düren darf erstmals 14 neue Brückenbauerinnen und Brückenbauer begrüßen, die sich ab sofort auf den Weg in Schulen machen, um über ihre persönlichen Erfahrungen im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit und Nachhaltigkeit zu sprechen. Im Fokus stehen dabei der Abbau von Vorurteilen, der persönliche Austausch und der Kontakt zu einander.

Die Brückenbauer/-innen sind nun nach einer Fortbildung mit den Schwerpunkten Globales Lernen, Sensibilisierung im Bereich interkulturelle Kommunikation und den 17. Nachhaltigkeitszielen, die von der Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik in der Kreisverwaltung Düren, Michelle Münstermann, konzipiert wurden, im Kreishaus in Düren ausgezeichnet worden. Mit der Übergabe der Zertifizierung dürfen sie sich nun offiziell auf den Weg in die Schulen im Kreisgebiet machen. Sie bilden elf verschiedene Nationalitäten ab, haben zu 80 Prozent eine Migrationsbiografie und können daher über ihre eigenen Erfahrungen, Erlebnisse oder Gegebenheiten in ihren Heimatländern berichten. „Die Arbeit der Brückenbauerinnen und Brückenbauer in unserem Kreisgebiet ist sehr wichtig. Wir möchten den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit geben, einen Perspektivwechsel zu erleben, indem sie echte Geschichten zu aktuellen Themen hören“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

Die Expertinnen und Experten können die Themen der Lehrkräfte und Schulbücher durch ihre eigenen Erfahrungen ergänzen. Es geht dabei beispielsweise um die Umweltzerstörung, Armut, den Kakaoanbau an der Elfenbeinküste, Geschlechtergleichheit und den ökologischen Fußabdruck, den ein jeder von uns hinterlässt.

In Form von Unterrichtsmodulen oder Projekten können die Brückenbauer/-innen mit den Schülerinnen und Schülern über ihre persönlichen Erfahrungen sprechen. Dabei begegnen sich alle Teilnehmenden auf Augenhöhe.

Schulen können ab sofort über das Amt für Schule, Bildung und Integration Brückenbauer/-innen für Einsätze anfragen. Das Angebot ist für die Schulen kostenfrei. Für Anfragen und Informationen steht Michelle Münstermann unter 02421.22-1040210 oder per E-Mail an m.muenstermann@kreis-dueren.de zur Verfügung.

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Westenergie eröffnet Bücherschrank in Gerolstein

Gerolstein – Bücherschrank lädt zum Tauschen und Schmökern ein. Stadtmöbel bietet rund um die Uhr Lesestoff. Seit 2011 stellt Westenergie offene Bücherschränke an zentralen Plätzen in Städten und Gemeinden auf. Die Stadtmöbel sind rund um die Uhr geöffnet, das System ist denkbar einfach: Jemand stellt seine bereits gelesenen Bücher in den Schrank, andere nehmen sie sich dafür heraus. Öffnungszeiten: rund um die Uhr. Registrierung: nicht notwendig. Es gilt, einfach nur zu stöbern und zu entdecken. Die Tauschbörse für ausgelesene Bücher steht ab sofort an der Raderstraße in Gerolstein, kurz vor Beginn der Fußgängerzone.

„Der Bücherschrank von Westenergie ist ein tolles Angebot, mit dem wir den öffentlichen Raum in unserer Stadt beleben und die Kultur des Teilens unterstützen“, betont Stadtbürgermeister Uwe Schneider. „Als Partner der Stadt Gerolstein kümmern wir uns nicht nur um die Energieversorgung, sondern engagieren uns auch darüber hinaus im gesellschaftlichen und kulturellen Bereich. Wir freuen uns, wenn sich der Bücherschrank schnell zu einem Treffpunkt des Literaturtausches entwickelt“, ergänzt Thomas Hau, Kommunalmanager bei Westenergie in der Region.

Die Mini-Bibliothek ist rund um die Uhr geöffnet, besteht aus wetterfestem Cortenstahl und fügt sich mit seiner schlanken Form leicht in den öffentlichen Raum ein. Die Türen schließen selbsttätig, so dass die Bücher immer vor Regen geschützt sind. Das untere Fach ist für Kinderbücher gedacht, damit die Kleinen die Bücher auch gut erreichen können. Als ehrenamtliche Bücherpaten engagieren sich Leslie Raabe von der Buchhandlung Raabe und Helmut Kribs aus Gerolstein. Die Paten kommen regelmäßig bei der kleinen Bibliothek vorbei und sehen nach dem Rechten. In den letzten Tagen haben sie sich die Mühe gemacht, bereits eine Menge an Büchern zu sammeln. Der Lesestoff dient als Erstausstattung des neuen Bücherschranks, so dass die Leseratten gleich zum Start der Tauschbörse aus den Vollen schöpfen können. Helmut Kribs ist begeistert von der Möglichkeit des Teilens: „Bücher sind ein Kulturgut. Umso mehr freuen wir uns, dass wir die Idee des kostenlosen Teilens von Büchern mit unserer Patenschaft unterstützen können.“

Die Bücherschränke verteilen sich im gesamten Kerngebiet von Westenergie: vom niedersächsischen Twist im Norden bis zum rheinland-pfälzischen Hermeskeil im Süden, vom nordrhein-westfälischen Alsdorf im Westen bis zum weserbergländischen Beverungen im Osten. Weitere Infos sowie eine Übersicht aller Standorte finden Sie unter www.westenergie.de/buecherschraenke.

Neben der Energieversorgung engagiert sich Westenergie in ihren Partnerkommunen traditionell in den Bereichen Sport, Kultur, Soziales, Klimaschutz und Bildung. Über Sponsorings und Kooperationen unterstützt das Unternehmen sowohl kleine Initiativen als auch große Vereine, um mit den Menschen vor Ort auch auf gesellschaftlicher Ebene gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Alleine über die Mitarbeiterinitiative „Westenergie aktiv vor Ort“ konnten bereits mehr als 10.000 ehrenamtliche Projekte umgesetzt werden.

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RLP Minister Lewentz: Land will Sirenen-Förderprogramm des Bundes verdoppeln

Region/Mainz – Rheinland-Pfalz will das Sirenen-Sonderförderprogramm des Bundes um vier Millionen Euro aufstocken. Damit stünden nach Verabschiedung des nächsten Landeshaushalts insgesamt rund acht Millionen Euro zur Errichtung neuer Sirenen und zur Modernisierung von Bestandssirenen im Land bereit, die von den Kommunen abgerufen werden können. Die letzte Entscheidung trifft der Landtag.

„Viele Kommunen stellen sich aktuell die Frage, an welcher Stelle die Warnung der Bevölkerung verbessert werden kann. Mit einem Warnmittel-Mix können die Bürgerinnen und Bürger auf einer Vielzahl von Kanälen erreicht werden. Die Sirene ist dabei ein zentrales Warnmittel, das in der Fläche meist am eindeutigsten als Warnung erkannt wird“, so Innenminister Roger Lewentz.

Mit der Unterzeichnung einer Bund-Länder-Vereinbarung über Finanzhilfen des Bundes zur Verbesserung der Warninfrastrukturen in den Ländern (Sonderförderprogramm Sirenen) können die Bundesmittel bereits in Kürze abgerufen werden. Über das Portal für den Brand- und Katastrophenschutz (BKS-Portal) wird den Landkreisen und kreisfreien Städten hierzu ein digitales Antragsverfahren bereitgestellt. Die verfügbaren Mittel würden mit der zusätzlichen Landesförderung verdoppelt werden.

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Wirtschaft

WJ MY Eifel mit neuem Vorstand

Mayen – Nach vielen digitalen monatlichen Treffen konnten die WJ MY-Eifel ihre Mitgliederversammlung bei angenehmen Temperaturen im Außenbereich des Männersache-Shops in der Marktstraße in Mayen erstmals wieder vor Ort durchführen. Die Freude, die zum Teil nur durch Videomeetings bekannten Gesichter kennen zu lernen, war groß. Neben den Neuwahlen des Vorstandes wurde auch das vergangene Jahr Revue passieren lassen.

Guido Braun-Ragusa (l.) verabschiedet gemeinsam mit Timo Frisch die scheidende Geschäftsführerin der WJ MY Eifel, Kristina Kutting. Foto: Wirtschaftsjunioren Mayen-Eifel

Die WJ MY-Eifel schenkten Mayener BürgerInnen zum Stein- und Burgfest ein „Lächeln“ und verschenkten farbenfrohe Blumen an Passanten in der Innenstadt. Bereits frühzeitig waren die 500 Blumen restlos vergriffen und die Innenstadt um einige strahlende Gesichter reicher. „Leider konnten Aktionen wie „Ein Tag Azubi“ aufgrund der Corona-Einschränkungen im vergangenen Jahr nicht durchgeführt werden. In nächster Zeit werden wir uns aber hoffentlich wieder verstärkt mit sozialen und wirtschaftlichen Aktionen in der Region beteiligen können“, so Kreissprecher Guido Braun-Ragusa.

Fast mit gleicher Vorstandsmannschaft kann er nun in seine zweite Amtszeit starten. Bei den Neuwahlen legte lediglich Eugen Heinrich seinen Posten als stellvertretender Kreissprecher auf eigenen Wunsch ab und wurde in dieser Funktion von Sonja Berger beerbt. Andreas Tryba, Christopher Jehle und Andreas Persie als stellvertretende Kreissprecher sowie Patrick Cussen als Cussenwart vervollständigen den Vorstand.

Einen personellen Wechsel gab es auch in der Geschäftsführung des Kreises, die bisherige Geschäftsführerin Kristina Kutting übergab „Ihren“ Kreis in die Hände von Timo Frisch, der von nun an die Geschicke des Kreises von Seiten der IHK leitet. „Wir bedanken uns bei Kristina und Eugen für Ihren tollen Einsatz für die WJ MY-Eifel in den vergangenen zwei Jahren. Gleichzeitig begrüßen wir aber auch Sonja und Timo und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit und viele gemeinsame Aktionen.“, so Braun-Ragusa. Für die nächsten Monate ist zunächst die Wiederauflage von „Ein Tag Azubi“ sowie die Unterstützung der Charity-Hütte auf dem Mayener Weihnachtsmarkt vorgesehen. Zu den monatlichen Treffen sind Interessenten jederzeit herzlich eingeladen. Informationen sind im Facebook-Account „WJ MY-Eifel“ zu finden.

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Top-Events

Benefizkonzert im Kloster Steinfeld am heutigen Freitag 08. Oktober will Denkmale erhalten und Flutopfern helfen

Kall – Deutsches Ärzteorchester und Deutsche Stiftung Denkmalschutz gehen Projektpartnerschaft ein. Am heutigen Freitag, den 08. Oktober 2021 um 19.30 Uhr präsentieren im Kloster Steinfeld (Hermann-Josef-Straße 4, 53925 Kall)  das Deutsche Ärzteorchester und der Oratorienchor Brühl (Einstudierung: Judith Mohr) gemeinsam mit den vier internationalen Gesangssolisten Elvira Hasanagić (Sopran), Diana Schmid (Mezzosopran), Michael Connaire (Tenor) und Simon Bailey (Bass) die „Messa da Requiem“ von Giuseppe Verdi. Die Erlöse und Spenden aus diesem Benefizkonzert kommen der Hochwasser-Soforthilfe der Deutschen Stiftung Denkmalschutz zugute. Unter der Leitung des Dirigenten Alexander Mottok verwandeln die insgesamt 160 Mitwirkenden mit diesem in der Musikliteratur herausragenden Werk die Basilika Steinfeld in einen einmaligen Klangraum.

Unter strenger Beachtung der Pandemieauflagen kommt es zu einer ersten Zusammenarbeit des Ärzteorchesters mit dem renommierten Oratorienchor Brühl. Mit diesem Auftakt gehen die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und das Deutsche Ärzteorchester eine dauerhafte Projektpartnerschaft ein. Geplant ist, in den kommenden Jahren jährlich ein Benefizkonzert in einem Denkmal durchzuführen. Die beiden Projektpartner hatten sich für den Auftritt in der Eifel als Benefizzweck einen Beitrag zum Erhalt des Klosters Steinfeld gewünscht, widmeten aber aufgrund der jüngsten Flutkatastrophe den Zweck um.

Seit 1989 treffen sich Ärzte, Medizinstudenten und Ausübende von medizinnahen Berufen um miteinander zu musizieren. Alle Konzerte sind Benefizkonzerte. Mittlerweile hat das Deutsche Ärzteorchester bundesweit über 150 Mitglieder. Die gemeinsame Musik auf einem hohen Niveau ist ein wichtiger Gegenpol zur täglichen Arbeit. Der Oratorienchor Brühl, gegründet 1977, widmete sich Oratorien, Messen und Passionen der verschiedenen Epochen. Seit Februar 2019 ist die Dirigentin Judith Mohr die Leiterin des Chores.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz freut sich über dieses große Engagement. Als private Stiftung setzt sie sich seit über 35 Jahren für die nachhaltige Erhaltung und denkmalgerechte Instandsetzung von Denkmalen bundesweit ein. Sie wird dabei getragen durch bürgerschaftliches Engagement von inzwischen über 200.000 privaten Förderern.

Für das Benefizkonzert für die Hochwasser-Soforthilfe der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wird um großzügige Spenden gebeten. Einlasskarten sind ausschließlich erhältlich unter www.ticket-regional.de, es wird eine Schutzgebühr von 10 Euro erhoben.

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TechniSat spendet erneut medizinische Masken an die Westeifel Werke

Bitburg/Daun/Prüm – Wieder dürfen sich die gemeinnützige Westeifel Werke GmbH der Lebenshilfen  Bitburg, Daun und Prüm, über eine Spende von medizinischen Masken des Dauner Unternehmens TechniSat Digital GmbH freuen. Das Unternehmen spendete im Juli 20.000 Stück Mundnasenschutz-Masken aus eigener Produktion.

TechniSat ist bekannt aus dem Bereich der Unterhaltungselektronik. Bereits seit Ende September 2020 produziert die Firma jedoch auch FFP2-Masken und medizinische Masken an seinen Standorten im sächsischen Schöneck und in Staßfurt bei Magdeburg. Bereits Anfang des Jahres spendete TechniSat 10.000 FFP-2-Masken sowie 20.000 Mundnasenschutz-Masken an den Unternehmensverbund der Westeifel Werke, die dort von den Mitarbeitern mit Behinderung genutzt werden. Das Tragen von medizinischen Masken ist für die betreuten Mitarbeiter in den Werkstätten und in den Wohnheimen vorgeschrieben.

Auch die hauptamtlichen Mitarbeiter müssen sich an diese Vorschrift halten. Die erneute Spende der Firma TechniSat von 20.000 Mundnasenschutz-Masken ist für uns eine tolle Sache“, so Ferdinand Niesen, Geschäftsführer der Westeifel Werke (WEW). „Die medizinische Maske ist auch nach den vielen Monaten ihrer Einführung in unseren Werkstätten und Wohnheimen immer noch ein täglicher Begleiter. Da wir auch in absehbarer Zeit nicht darauf verzichten können, ist diese Spende eine tolle Unterstützung.“

Wir freuen uns, hierzu beitragen zu können“, so Peter Lepper, Gründer und Geschäftsführer der Techniropa Holding GmbH, zu der u.a. auch die TechniSat Digital GmbH, die TPS Technitube Röhrenwerke GmbH und viele weitere Unternehmen gehören. Die Techniropa Holding ist zu 100 Prozent im Besitz der LEPPER Stiftung.

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Goldener Herbst im Kreis Düren – Erster Millionär im Oktober

Münster/Düren – „Sechs Richtige“ bringen 1,5 Millionen Euro. Die Mittwochs-Ziehung am 06. Oktober bei LOTTO 6aus49 sorgte für den ersten WestLotto-Millionär des Monats. Ein Internet-Tipper aus dem Kreis Düren vergoldete sich mit einem Systemschein den Herbst und erzielte „Sechs Richtige“.

  1. Millionär

Mit den Zahlen 3–8–10–27–29–40 hatte der Nordrhein-Westfale als Einziger den zweiten Gewinnrang von LOTTO 6aus49 getroffen. Dafür erhält er die Summe von 1.488.064,20 Euro. Der Spielteilnehmer, der aus dem Kreis Düren stammt, wird damit zum 23. WestLotto-Millionär dieses Jahres.

Millionengewinn dank Systemschein

Der Internet-Kunde hatte seinen Tipp bei www.westlotto.de abgegeben. Die Glückszahlen wählte der Neu-Millionär auf einem Systemschein. Bei dem Vollsystem 008 werden acht statt der sonst üblichen sechs Gewinnzahlen ausgewählt. Mit einem Einsatz von 63,55 Euro nahm er an den Ziehungen von LOTTO 6aus49 sowie den Zusatzlotterien Spiel 77 und SUPER 6 teil.

Wie funktioniert ein System-Tipp

Beim LOTTO-Systemspiel handelt es sich um eine Spielart, bei der man mehr als sechs Zahlen ankreuzen bzw. über einen Quicktipp auswählen lassen kann. Dadurch lassen sich die Chancen auf einen Gewinn steigern. Dabei werden automatisch alle Kombinationen von sechs Zahlen zusammengestellt. Beim Vollsystem 008 kommt man so auf 28 Spielkombinationen mit den ausgewählten acht Zahlen. Man ist damit seinem Traum ein Stück näher, ohne die Zahlenkombinationen selbst auf mehreren Spielscheinen ankreuzen zu müssen.

Im Gewinnfall erzielt man in der Regel Mehrfachtreffer. So kommt der Neu-Millionär aus dem Kreis Düren durch sein Voll-System 008 auf eine Gesamtgewinnsumme von 1.528.642 Euro. Der Spielteilnehmer hat jenseits des Gewinns mit dem Vollsystem 008 (1.528.561,20) noch zusätzlich in anderen Spielfeldern acht Mal die Gewinnklasse 8 getroffen

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In Euskirchen werden Skulpturen restauriert

Euskirchen – Der große Kreisverkehr auf der Kölner Straße ist seit Donnerstag verdächtig kahl. Dort, wo sonst die vier Holzskulpturen von Peter Nettesheim standen, herrscht nun gähnende Leere. Aber keine Sorge – das ist kein Dauerzustand. Nachdem die Skulpturen nun seit 2008 den Kreisverkehr schmückten, ist es an der Zeit für eine Restaurierung.

Das ist eine durchaus anspruchsvolle Aufgabe. „Es muss mehr als nur die Farbe erneuert werden“, erklärt der Weidesheimer Künstler Ralph Kleiner, der in Absprache mit Peter Nettesheim die Restauration übernehmen wird.

Ungefähr einen Monat, so hofft Kleiner, wird es dauern, bis er die vier Figuren in seinem Atelier wiederhergerichtet hat.

Auch eine andere Stelle auf der Kunstmeile ist im Moment leer: Das Kunstwerk „Ein Dach über dem Kopf“ von Paul Dieter Krämer ist aktuell nicht an seinem Platz.

„Nach einem Verkehrsunfall hat das Kunstwerk leider einen Totalschaden erlitten“, erzählt Petra Goerge vom Stadtbetrieb Kultureinrichtungen. Es wird nun wiederhergestellt und soll sobald es fertig gestellt ist, an seinen Platz zurückgebracht werden.

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Tourismus

Landrat Alexander Saftig besucht Wacholderheide

Region/Mayen-Koblenz – Wer den Kreischef kennt, weiß, dass Landrat Alexander Saftig die Wacholderheide der Osteifel sehr am Herzen liegt. Hier wurde unter seiner Leitung, als er noch Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vordereifel war, ein für Rheinland-Pfalz einzigartiges Naturschutz-Großprojekt gestartet, dessen erforderliche Entwicklungspflege noch heute fortgesetzt wird.

Gemeinsam mit Volker Hartmann von der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (SGD-Nord) und der Langscheider Ortsbürgermeisterin Gabriele Müller-Dewald schnürte der Landrat die Wanderschuhe, um sich vor Ort ein Bild zu machen. Biologe Jörg Hilgers, der das Projekt seit Beginn begleitet war für die Gruppe kompetenter Ansprechpartner. Durch seine Führung konnten sich die Teilnehmer von der wunderbaren Landschaft sowie den besonders geschützten Heidelebensräumen, die schon längst verschollen geglaubte Tier- und Pflanzenarten beherbergen, überzeugen. „Der Erfolg der nachhaltigen Entwicklungspflege ist enorm“, sagte Hilgers. „Dazu zählt beispielsweise die Wiederansiedlung der Heidelerche, die fast schon ausgestorben war. Heute sind 23 Brutpaare dieser Vogelart in der Heide beheimatet.“ Weiter haben zahlreiche bedrohte Vogel- und Insektenarten durch die kontinuierlichen Freistellungs- und Entwicklungsmaßnahmen enorm profitiert und sind wieder zu finden.

Besonders stolz ist Alexander Saftig auf die natürliche Vermehrung des Wacholders. „Zu Beginn des Projektes mussten wir lange suchen, um überhaupt einzelne Exemplare zu finden. Doch heute zeigen sich die Erfolge. Allein in den Naturschutzgebieten Menke-Park und Raßberg zeigen sich über 1.000 Wacholder-Pflanzen“. Während die landeseigenen und kommunalen Flächen in den Wacholderheiden vom Land im Rahmen der Biotopbetreuung bearbeitet werden, kümmert sich die Stiftung Natur und Umwelt im Landkreis Mayen-Koblenz um einen Flächenpool von rund 42 Hektar alleine in den Wacholderheiden.

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Tourismus

Ahrtal-Tourismus bleibt Service-orientiert

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Gesamte Kommunikationsstrategie wird angepasst. Viele Gäste, die gerne das Ahrtal besucht haben oder als Helfer im Einsatz waren, fragen sich, inwieweit touristische Besuche weiterhin möglich ist. Den Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler  erreichen verstärkt Anfragen, weil Gäste beispielsweise gerne wieder Wanderungen in den Höhenlagen unternehmen  und auch generell das Ahrtal mit ihrem Besuch unterstützen möchten. „Natürlich ist das Ahrtal insbesondere in den unteren Tallagen weiterhin von der Flutkatastrophe gezeichnet. Noch immer sind Aufräumarbeiten im Gange, es ist schweres Gerät unterwegs und Handwerkerfirmen haben begonnen, in den Gebäuden zu arbeiten. An das Thema Tourismus müssen wir uns daher mit Umsicht  annähern“, stellt Christian Lindner, Vorsitzender des Ahrtal-Tourismus klar.

Es sei daher eine schmale Gratwanderung erforderlich, die den Spagat zwischen den vorherigen Touristenströmen und den derzeitigen begrenzten Möglichkeiten schafft. Um Interessierten größtmögliche Orientierung und einen aktuellen Service zu bieten, was wieder möglich und geöffnet ist, hat der Ahrtal-Tourismus seine Website www.ahrtal.de an die derzeitigen Gegebenheiten angepasst. „Die Website aktuell zu halten, ist natürlich ein Prozess, den wir jetzt gemeinsam mit allen unseren Betrieben und Partnern gehen“, erklärt Geschäftsführer Christian Senk. Damit verbunden sei eine sukzessive Umstellung der gesamten Kommunikation. Dies betreffe sowohl die Website und Social Media-Kanäle als auch mögliche neue Printprodukte. Das Marketing-Team des Ahrtal-Tourismus hat begonnen, an entsprechenden Konzepten zu arbeiten.

„Unsere Erfahrung ist bisher, dass Gäste überaus respektvoll nach Möglichkeiten fragen. Sie möchten nicht im Weg stehen, aber uns auch unterstützen“, freut sich Lindner. „Eine bessere Fangemeinde kann man sich nicht wünschen! Für sie und alle, die vielleicht in Zukunft einmal das Ahrtal besuchen möchten, wollen wir mit aktuellen Infos bereitstehen.“ Nicht zu vergessen sei schließlich auch, dass einige wenige Betriebe nicht betroffen waren und wieder öffnen. Auch Partnerunternehmen wie der Waldkletterpark stehen für Besucher bereit. „Die geöffneten Betriebe benötigen jetzt auch dringend Gäste, um zu überleben. An die Zukunft denken heißt eben nicht nur Wiederaufbau, sondern auch wieder wirtschaften, um Wohlstand und Arbeitsplätze im Tal zu erhalten. Hier wollen wir mit allen unseren Kräften mitarbeiten.“

Bei Fragen steht das Team des Ahrtal-Tourismus gerne zur Verfügung unter info@ahrtal.de oder Tel. 02641/91710.