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Langjährige Blutspender in Kreuzau ausgezeichnet

Kreuzau – Das Deutsche Rote Kreuz konnte kürzlich das erste Mal seit Beginn der Coronapandemie wieder zur Blutspenderehrung ins Kreuzauer Rathaus einladen. Bürgermeister Ingo Eßer nahm zusammen mit Karin Ermes vom Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Düren die Auszeichnungen vor. Willi Falter sowie Sabine Schmitz, welche die Blutspendetermine in Kreuzau regelmäßig vor Ort betreuen, freuten sich, dass viele Spender der Einladung gefolgt sind.

Bürgermeister Ingo Eßer wies in seinem Grußwort darauf hin, dass Blutspender Lebensretter seien. Ein kleiner Pieks, eine knappe Stunde Zeit und ein kleines Kind oder ein Erwachsener könne nach einem schlimmen Unfall oder einer schweren Operation bald wieder lachen und sich des Lebens freuen. Blut bedeute Leben. Und Blut könne eben nicht, wie viele andere Dinge käuflich erworben werden. Auch künstlich lasse sich Blut nicht herstellen. Daher sei Blut etwas Einmaliges und auch äußerst kostbar. Eßer bedankte sich bei den Anwesenden Spenderinnen und Spendern für ihren selbstlosen Einsatz am Nächsten. Die Gemeinschaft sei auf solche Blutspenden angewiesen. „Durch die Ehrung möchten wir die Wertschätzung für Sie als Blutspender zum Ausdruck bringen“, erläutert Bürgermeister Ingo Eßer. Und weiter: „Ich möchte aber auch die Hoffnung zum Ausdruck bringen, dass die heutige Ehrung weitere Mitbürger dazu bewegt, Blutspender zu werden“. Insgesamt konnten 21 Spender/-innen persönlich geehrt werden.

Für 25-malige Blutspende erhielten folgende Kreuzauer Bürgerinnen und Bürger eine Ehrennadel (25) in Gold und ein Weinpräsent: Birgit Eiche, Ulrich Esser, Sarah Ganster, Martina Gilles, Markus Girczinski, Mario Hermann, Bernd Jakubowsky, Rolf Christian Kranz, Marcel Kröffges, Arthur Antonius Kuckoreit, Margarete Prinz, Dorothea Schmitz, Jean Stollenwerk, Pia Tüttenberg

50-mal Blut spendeten: Stephanie Bongard, Michael Dülks, Markus Jansen, Thomas Markus, Margita Metzmacher, Gerhard Peiffer, Heinz Helmut Pfeiffer, Michael Scheithauer. Sie erhielten eine Ehrennadel (50) in Gold, sowie ein Weinpräsent.

Walter Günther, Michael Detlef Schulz, Markus Szakowski, Wolfram Alois Wilczek und Dr. Gertrudis Wintz bekamen für 75-maliges Blutspenden die Ehrennadel (75) in Gold mit Eichenkranz und Brillanten sowie ein Weinpräsent.

Über eine Ehrennadel (100) in Gold mit Eichenkranz und Brillanten sowie einen Präsentkorb konnten sich für stolze 100-maliges Blutspenden Robert Nießen, Werner Ruhrmann und Thomas Schiffer freuen.

Für die stolze Summe von 150-maligem Blutspenden wurde Wilfried Jansen mit der Ehrennadel (150) in Gold mit Eichenkranz und Brillanten und einem Präsentkorb geehrt.

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Leben findet INNENstadt – Kommunen in NRW sind bis zum 15. November 2021 aufgerufen Projekte einzureichen

Region/Düsseldorf – NRW Ministerin Scharrenbach: Leben findet INNENstadt – 2.000 Stadtbäume lassen Innenstädte wachsen, Stadtbänke, Street-Art, Zukunftsmanager Innenstädte – 30 Millionen Euro für attraktive Innenstädte. Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen hat den dritten Aufruf für das landeseigene Sofortprogramm zur Stärkung der Innenstädte und Zentren in Nordrhein-Westfalen veröffentlicht. Die Kommunen sind bis zum 15. November 2021 aufgerufen, Projekte einzureichen, die die Belebung ihrer Zentren vorantreiben.

„Leben findet INNENstadt: Für die erneute Bewerbungsrunde um 30 Millionen Euro für die Innenstadtentwicklung braucht es die Zukunftsbauer und die Mutmacherinnen. Mit dem dritten Aufruf legen wir als Landesregierung Nordrhein-Westfalen einen Schwerpunkt auf die nachhaltige Entwicklung unserer Innenstädte. Attraktivität steht ganz oben auf der Agenda: Ob Stadtbäume im Schwammstadt-Prinzip oder mobile Stadtbäume, die das Gesicht eines Zentrums zeitweise verändern, die eigene Stadtbank, die die Einzigartigkeit einer Stadt unterstreicht, ein mutiges 3D-Street-Art-Projekt, welches Besucherinnen und Besucher über die eigenen Stadtgrenzen hinaus einlädt, Umbaupauschalen für Eingänge und Fassaden sowie die Innenausstattung, Maßnahmen zur Erfassung und Vermittlung von Leerständen oder kommunale Personalkosten für Zukunftsmanager Innenstadt. Das neue 30-Millionen-Euro-Paket hat es im Positiven in sich“, sagt Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.

„Unser Bundesland ist der Handelsstandort in der Bundesrepublik Deutschland mit vielen lebendigen Innenstädten und Zentren. Die wirtschaftlichen Einschränkungen während der Corona-Pandemie führen zu Funktionsverlusten. Dies bedeutet: Mehr denn je stehen die Kommunen unter Druck, die Innenstädte als multifunktionale Orte neu zu erfinden. Deshalb haben wir das Sofortprogramm gemeinsam mit zahlreichen Partnerinnen und Partnern ins Leben gerufen. 186 Kommunen machen bereits von dem Sofortprogramm Gebrauch und setzen gezielte Impulse vor Ort – dieses Erfolgsmodell gilt es fortzusetzen“, so Ministerin Scharrenbach.

Die bewährten Förderbausteine des erstmals im Sommer 2020 veröffentlichen Sofortprogramms zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren in Nordrhein-Westfalen werden mit dem neuen Programmaufruf fortgeführt: Die Anmietung von Ladenlokalen, der Zwischenerwerb von leerstehenden Immobilien sowie Expertisen, Beratungen und Moderationsprozesse im Zusammenhang mit der Reaktivierung von Einzelhandelsgroßimmobilien oder der Aufbau eines Zentrenmanagements sind weiterhin möglich.

Darüber hinaus hat die Landesregierung die Aufstockung des Programms um 30 Millionen Euro zum Anlass genommen, Fördertatbestände zu erweitern und neue Förderbausteine zu etablieren:

  • Im Zusammenhang mit der Anmietung von Ladenlokalen durch die Kommune ist nun auch die bauliche Herrichtung der Lokale für die neue Nutzung förderfähig. Insbesondere wird auch die Schaffung ausreichend großer Verkaufsflächen – zum Beispiel für die Ansiedlung von Lebensmitteleinzelhändlern – unterstützt.
  • Im Förderbaustein „Anstoß eines Zentrenmanagements“ wurde neben der Kostenobergrenze auch das Maßnahmenspektrum ausgeweitet. Unter anderem ist der Aufbau von Immobilien- und Standortgemeinschaften nun expliziter Fördergegenstand. Des Weiteren sind erstmals auch kommunale Personalkosten für die Umsetzung entsprechender Maßnahmen förderfähig.
  • Im neuen Interventionsfeld „Schaffung von Innenstadtqualitäten“ steht die Aufwertung des öffentlichen Raums im Fokus. Gefördert wird die Aufstellung von Stadtbäumen und weiteren Ausstattungs- und Begrünungselementen.

Maßnahmen, die bereits in das Programm aufgenommen sind, können mittels eines einfachen Ergänzungs- bzw. Änderungsantrags um die neuen Bausteine erweitert werden.

Weitere Informationen zum Thema und den Förderaufruf finden Sie unter:

https://www.mhkbg.nrw/themen/bau/land-und-stadt-foerdern/zukunft-innenstadt-nordrhein-westfalen

Hintergrund:

  • Im Sommer 2020 hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalen zur Weiterentwicklung und Stärkung unserer Innenstädte ein landeseigenes Sofortprogramm aufgelegt: Seitdem haben wir rund 70 Millionen Euro für Maßnahmen in Städten und Gemeinden bewilligt: In diesen Kommunen helfen die Anmietung von Ladenlokalen oder der Zwischenerwerb von leerstehenden Immobilien sowie Expertisen, Beratungen und Moderationsprozesse dabei, Leerstände zu füllen, eigene Entwicklungsimpulse zu setzen, gezielter zu verhandeln oder neue Allianzen zu schmieden. Im März 2021 hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalen mit zwölf Verbänden und Organisationen die „Gemeinsame Innenstadtoffensive“ geschmiedet.
  • Für den jetzt erfolgten Dritten Aufruf hat der Landtag Nordrhein-Westfalen weitere 30 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.
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Schüler experimentieren mit Energie

Wehr/Niederdürenbach – Kurt Hürter von Westenergie unterrichtet als Gastlehrer an der Grundschule Wehr und der Grundschule „Am Maar“ in Niederdürenbach. Wie kommt der Strom eigentlich in unsere Steckdosen? Wie erzeugen Solaranlagen aus der Kraft der Sonne Energie? Und wie funktioniert ein Windrad? Das waren nur einige Fragen, mit denen sich die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen der Grundschule Wehr und Grundschule „Am Maar“ in Niederdürenbach befasst haben. Kurt Hürter, Experte des Energieunternehmens Westenergie, war im Schulunterricht der beiden Grundschulen zu Gast und schlüpfte dabei in die Rolle des Lehrers. Er vermittelte praxisorientiert und kindgerecht die Grundlagen zum Thema Energie und beantwortete in seinem Energieunterricht alle Fragen der Schülerinnen und Schüler.

Dabei hat der Energieexperte das Thema Erneuerbare Energien in seiner Schulstunde besonders hervorgehoben und den Kindern näher gebracht. Er erklärte den Schülern, was Strom und Spannung ist, wie der Strom aus unterschiedlichen Quellen erzeugt wird, wie ein Stromkreis funktioniert und wie man im Alltag seinen Energieverbrauch einsparen kann. Neben den theoretischen Grundlagen haben die Kinder gemeinsam mit Kurt Hürter spannende Experimente zu den Themen Photovoltaik, Windkraft und Elektromobilität durchgeführt. Zum Ende der Unterrichtsstunde haben alle Kinder ein Bastelhaus von Westenergie als Geschenk erhalten.

Kurt Hürter berichtet, dass die Kinder sehr wissbegierig und voller Elan bei der Sache waren. Auch die Klassenlehrerin Eva Moreira-Devesa der Grundschule Wehr und der Klassenlehrer Andreas Wehlen der Grundschule in Niederdürenbach seien von der Unterrichtsstunde begeistert gewesen. „Der Austausch und das Experimentieren mit den Kindern hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich freue mich, dass ich die Möglichkeit hatte, mein Wissen über Energie an die Schülerinnen und Schüler weiterzugeben“, so Hürter.

Das Projekt „Energiebotschafter – Mitarbeiter machen Schule“ ist Teil der Bildungsinitiative „3malE-Bildung mit Energie“. Dabei können Mitarbeiter des Energieversorgers während ihrer Arbeitszeit, ihr Wissen über Energie an junge Menschen weitergeben. Mit dem Konzept soll den Schülern ein praxisnaher Einblick in die Welt der Energiewirtschaft ermöglicht werden.

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Landwirtschaft im Kreis Düren

Düren – Gedankenaustausch zum Erntedank. „Erntedank – das ist die Zeit, in der wir Danke für den Ertrag des Jahres sagen wollen, aber gleichzeitig auch einen Blick auf die kommenden Anforderungen in der Landwirtschaft werfen“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn zu Beginn des Gedankenaustausches mit den Vertretern aus der Landwirtschaft im Kreis Düren.

Normalerweise wird der Erntedank im Kreishaus größer gefeiert, aber coronabedingt wurde auch – wie im vergangenen Jahr – im Rahmen eines Tischgesprächs über die Landwirtschaft im Kreis Düren offen gesprochen und Ansichten ausgetauscht.

„Wir hatten keine Spitzenernte, aber insgesamt sind wir ganz gut rausgekommen“, sagt Erich Gussen, Vorsitzender der Kreisbauernschaft. Ertragsschwankungen gebe es immer. „Wir hatten in diesem Jahr viel Regen, aber die Sonne hat gefehlt.“ Auch, wenn das Hochwasser den Kreis Düren im Vergleich zu anderen Regionen weniger stark getroffen hat, „so gab es auch hier viele Schäden. Das Klima spielt immer eine Rolle, die Landwirtschaft muss sich anpassen“, sagt Gussen. Er verweist in dem Zuge auch auf die große Hilfsbereitschaft der Bauern untereinander, die weiterhin anhält. „Es wird direkt angepackt“, sagt er.

In Zukunft spielen weiterhin der Strukturwandel und der damit einhergehende Flächenverbrauch sowie Naturschutzauflagen für die Bauern eine Rolle. Auch wurde die Nutzung von Wegen angesprochen – Wege, auf die die Landwirtschaft angewiesen sind, würden besonders von Radfahrern in der Freizeit gerne genutzt.  „Gegenseitige Rücksicht ist wichtig, wir müssen hier einen gemeinsamen Weg finden“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. „Gute Kommunikation und Kompromisse sind essenziell. Ich freue mich, dass wir in einem guten Austausch stehen“, ergänzt er.

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Seit 25 Jahren engagiert im Dienst der Stadt Meckenheim

Meckenheim – Ehrenurkunden für Marita Offermanns und Sabine Gummersbach. Bei einer kleinen Feierstunde hat der Erste Beigeordnete Hans Dieter Wirtz zwei Mitarbeiterinnen der Stadt Meckenheim geehrt. Marita Offermanns und Sabine Gummersbach erhielten für ihr 25-jähriges Dienstjubiläum jeweils eine Urkunde. In Vertretung von Holger Jung überbrachte Wirtz die herzlichen Glückwünsche des Bürgermeisters und dankte den beiden Jubilarinnen für ihr langjähriges Engagement, ihre Treue und die vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Im Beisein von Britta Röhrig, Leiterin Fachbereich Personal, und Mathias Carstens, Vorsitzender des Personalrates, wurden Anekdoten und Erlebnisses aus dem beruflichen Leben ausgetauscht. Marita Offermanns arbeitet im Rathaus an der Infothek, Sabine Gummersbach ist für den Fachbereich Organisation und IT tätig.

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Fördermittel für Solaranlagen und Gebäude-Sanierung – Beratung zur Antragstellung in Aachen

Aachen – Der Hauptausschuss hat beschlossen, dass die Stadt Aachen für Betroffene der Flutkatastrophe die Förderquote aus den Programmen „Solaranlagen“ und „energetische Gebäudesanierung“ um jeweils 50 Prozent gegenüber den üblichen Fördersätzen anhebt.

Um die Betroffenen bei der Antragstellung zu unterstützen, bietet das Bezirksamt Kornelimünster / Walheim gemeinsam mit dem Verein altbau plus und der Energieberatung der Verbraucherzentrale NRW in Aachen, Beratungen an. Jeweils donnerstags zwischen 15 und 17 Uhr finden nach vorheriger Anmeldung persönliche Beratungsgespräche im Bezirksamt statt. Wer es nicht zu einem persönlichen Gespräch ins Bezirksamt schafft, kann die Beratung online oder per Telefon wahrnehmen.

„Es gibt ein Potpourri an Fördermitteln“ erklärt Pia Anderer, Energieberaterin der Verbraucherzentrale NRW und ergänzt: „Wir beraten gern welche Förderung im Einzelfall in Frage kommt und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen.“

Michael Stephan, Geschäftsführer des Vereins altbau plus erläutert: „Die Beratung sowie die Förderkulisse ist für alle, die energetisch sanieren wollen – zum Beispiel eine bestehende Ölheizung gegen eine Heizung, die regenerative Energie nutzt, austauschen. Die zusätzlichen 50% aus den städtischen Fördertöpfen erhalten jedoch nur vom Hochwasser Betroffene.“

Die Anträge auf Sonderförderung aus den beiden Förderprogrammen der Stadt können bis zum 31. Dezember 2022 eingereicht werden. Die Aachener Sonderförderung ist so gestaltet, dass Doppelförderungen oder Überschneidungen mit anderen „Entschädigungstöpfen“ vermieden werden.

Weitere Informationen: www.aachen.de/solar oder www.aachen.de/altbau

Bezirksamtsleiterin Susanne Genten freut sich über die Kooperation und dass auch Menschen, die vielleicht noch nicht wieder ans Internet angeschlossen sind, vor Ort ein Beratungsleistung wahrnehmen können. Als weitere Angebot gibt es im Bezirksamt dienstags und donnerstags zwischen 9.30 Uhr und 12.30 Uhr Sprechstunden, die ebenfalls bei der Beantragung von Wiederaufbau-Hilfen unterstützt. Auch für diese Beratung ist eine vorherige Terminabsprache gewünscht. Diese sollte unter der Rufnummer 0241 432-56010 erfolgen. Natürlich kann man die Beratung auch am Telefon wahrnehmen oder eine Mail mit der Problemstellung an hochwasserhilfe.hausrat@mail.aachen.de richten.

Nähere Informationen zu den Hilfsprogrammen findet man unter aachen.de/aachenhilft.

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Sicher zu Arbeit – GK-Mittelrhein unterstützt Mitarbeitende

Region/Mayen-Koblenz – Der Maximalversorger bietet E-Bike-Fahrern ein ADAC-Fahrsicherheitstraining an. Ein Trendsport unter Strom: E-Bike-Fahren. Immer mehr nutzen das Gefährt auch, um zur Arbeit zu kommen. Diesen Trend fördert das GK-Mittelrhein, möchte aber gleichzeitig auch, dass seine Mitarbeitende sicher zu Arbeit kommen.

Vor diesem Hintergrund hat der Maximalversorger nun ein sogenanntes Pedelec-Fahrsicherheitstraining des ADAC mit in sein umfangreiches Programm des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) mit aufgenommen.

Zunächst gab es ungläubige Blicke, Erstaunen und leichte Zweifel, als die Teilnehmer den Parcours gesehen haben. Doch der Ausbilder des ADAC war sich von Anfang an sicher: „Sie alle werden das schaffen.“ Und er sollte Recht behalten.

 

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Römerbergwerk per Rallye erkunden – Angebot für Familien in den Herbstferien

Plaidt/Kretz – Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, das 2000 Jahre alte Römerbergwerk Meurin mit der Antiken Technikwelt zu erkunden: individuell den Infotafeln folgend, per Handyführung oder gemeinsam mit einem Gästeführer, dem sich die Besucher immer mittwochs und sonntags anschließen können. In den Herbstferien hält die Vulkanpark GmbH für Familien noch ein Extra bereit: eine Bergwerksrallye die gerade für Kinder eine spannende und unterhaltsame Alternative ist, um den Geheimnissen des Bergwerks auf die Spur zu kommen.

Die Rallye lädt dazu ein, die Gänge, Schächte und Abbauspuren kindgerecht zu erkunden und dabei spielerisch etwas zu den römischen Steinbrechern, den Abbaumethoden und der Funktionsweise der antiken Maschinen zu lernen. Ebenso zum Vulkanismus, dem wir den Tuffstein zu verdanken haben. So erfahren die Teilnehmer der Rallye, dass über dem Bereich des heutigen Bergwerks 4 bis 5 Meter Bims lagen und dass sich der Steinbruch somit einst Untertage befand.  Außerdem stellen sie fest, dass schon die Römer Fußbodenheizungen und Küchenmaschinen kannten und das Pentaspastos keine Nudelspeise sondern ein antiker Baukran mit fünf Rollen ist.

Das Römerbergwerk Meurin befindet sich in 56630 Kretz, Nickenicher Straße und ist in den Herbstferien täglich von 11.00 bis 16.00 Uhr geöffnet. Der Rallyebogen ist, ebenso wie die Teilnahme an den offenen Führungen und der Smartphone-Führung, im regulären Eintrittspreis enthalten.

Weitere Infos unter www.roemerbergwerk.de

Vom Steinbruch zum Palast – Das Römerbergwerk Meurin mit Antiker Technikwelt

Das Römerbergwerk Meurin liegt im größten römischen Untertage-Tuffsteinabbaugebiet nördlich der Alpen. Die hier vor 2000 Jahren abgebaute, mehrere Meter mächtige Tuffschicht entstammt der gewaltigen Explosion des Laacher See-Vulkans vor nur 13.000 Jahren. Als „Leichtbaustein“ war der Tuffstein ein begehrter Baustoff auf antiken und mittelalterlichen Großbaustellen in Deutschland bis hin nach Dänemark. Heute kann der Steinbruch gefahrlos und bei Tageslicht besucht werden. Durch den modernen Bimsabbau ist das Bergwerk quasi an die Oberfläche gewachsen – Taschenlampen sind nicht von Nöten. Dafür führen gut begehbare Stege, Rampen und Treppen nicht nur durch das Stollensystem, sondern auch darüber hinweg. So ist es wohl das einzige Bergwerk, das man sich aus der Vogelperspektive anschauen kann. Eine große, freitragende Hallenkonstruktion schützt vor Sonne, Regen und Schnee.

In der Antiken Technikwelt im Außenbereich vermitteln 13 Stationen und Werkstätten die erstaunlichen technischen Errungenschaften, die bereits den Römern zur Verfügung standen, um sogar Paläste auszustatten. Der antike Baukran zeigt, wie sich dank ausgeklügelter Hebetechniken tonnenschwere Lasten mühelos bewegen lassen. An der Steindrehbank wurden imposante Säulen geschaffen und mit der wasserbetriebenen Steinsäge Marmorplatten maschinell zugeschnitten. Neben der Arbeit geht es auch um die Lebensumstände, denn wer arbeitet muss auch essen. Wie die Versorgung mit Lebensmitteln sichergestellt wurde, zeigen verschiedene Getreidemühlen, eine Teigknetmaschine sowie eine römische Küche und ein großer Backofen.

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LSB und Gesundheits-Ministerium starten gemeinsame Impfkampagne für 12- bis 17-Jährige

Region/Mainz – Rheinland-pfälzische Sportvereine stellen Sportanlagen für Impfstationen zur Verfügung / Konstruktiver Austausch mit politisch Verantwortlichen wird fortgeführt. Der Landessportbund (LSB) und die regionalen Sportbünde starten gemeinsam mit dem Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit (MWG) eine Impfkampagne – insbesondere für die Zielgruppe der 12- bis 17-jährigen Sportler*innen. Ziel der Kampagne ist es, die Infrastruktur der rheinland-pfälzischen Sportlandschaft zu nutzen, um Vereinsmitgliedern und anderen Interessierten ein sehr einfaches und unbürokratisches Impfangebot auf dem Gelände eines regionalen Sportvereins anbieten zu können. Die gemeinsame Aktion unter Federführung der LSB-Sportjugend soll die Impfquote der 12- bis 17-Jährigen weiter steigern und auch Begleitpersonen der jungen Sportler*innen mit einem niedrigschwelligen Angebot ohne Terminbuchung von der Bedeutung der Impfung auch fürs künftige uneingeschränkte Sporttreiben überzeugen.

Seit Samstag, dem  09. Oktober werden im Rahmen der gemeinsamen Impfkampagne der rheinland-pfälzischen Sportorganisationen und des MWG die ersten Impfstationen der beteiligten Sportvereine an den Start gehen. Über das ganze Land verteilt werden auf den Anlagen der rheinland-pfälzischen Vereine aus den Sportbünden Rheinland, Pfalz und Rheinhessen schnelle Corona-Impfungen angeboten. Die gemeinsame Kampagne ist ein Ergebnis der guten und vertrauensvollen Gespräche zwischen Vertreter*innen aus dem Sport und dem Gesundheitsministerium im Rahmen der Anpassungen der Corona-Warnstufen der 26. Corona-Bekämpfungsverordnung für Kinder und Jugendliche.

„Eine hohe Impfquote ist die beste Voraussetzung, die Corona-Pandemie langfristig zu kontrollieren und den geregelten Freizeit- und Amateursportbetrieb, insbesondere für die junge Altersgruppe, zu sichern“, freut sich LSB-Präsident Wolfgang Bärnwick über den Startschuss zur gemeinsamen Impfkampagne. „Wie schon in den Nachverhandlungen zur aktuellen Corona-Bekämpfungsverordnung betont, muss insbesondere den Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren nach der späten Impf-Empfehlung durch die STIKO ein schnelles und unkompliziertes Impfangebot gemacht werden, damit ihre Teilhabe am sozialen Leben gewährleistet wird und sie in ihrer Entwicklung nicht weiter eingeschränkt werden“, hebt auch LSB-Hauptgeschäftsführer Christof Palm die Bedeutung der Impf-Kooperation hervor. Der rheinland-pfälzische Sport bietet mit seinen knapp 6.000 Sportvereinen und den vielen jungen Vereinsmitgliedern die ideale Infrastruktur für ein solches Impfangebot. „Wir sind froh, das Gesundheitsministerium mit unserem Netzwerk unterstützen zu können und stehen bei dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe gerne an der Seite des Gesundheitsministers Clemens Hoch und Impfkoordinator Daniel Stich.“

Landesimpfkoordinator Daniel Stich: „Impfen wie Teamsport für die ganze Gesellschaft. Diesen Mannschaftsgeist braucht es beim Impfen, denn jede Impfung hilft – die Pandemie ist noch nicht vorüber. Wir freuen uns über die gemeinsame Aktion mit dem Landessportbund, denn unser Ziel ist es, die Impfquote weiter voranzubringen. Die Impfbusse kommen zu den Menschen und so kann auch einfach und flexibel am Spielfeldrand geimpft werden.“

Bei der Impfung von Jugendlichen bis einschließlich 15 Jahre sind an den Impfstationen der Sportvereine das Einverständnis der Impflinge sowie die Begleitung von mindestens einer sorgeberechtigten Person nötig. Bei Jugendlichen ab 16 Jahren ist eine schriftliche Einwilligung der Eltern notwendig. An den Impfstationen wird für die 12- bis 17-Jährigen ausschließlich der mRNA-Impfstoff von BioNTech verabreicht, der entsprechend für diese Altersgruppe von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) zugelassen ist. Interessierte müssen keinen Termin vereinbaren und können zu den jeweils angegebenen Zeiten an die Stationen kommen, Personalausweis und entsprechende Einverständnisse müssen vorgezeigt werden, um die Impfung zu erhalten. Auch für ältere Personen wird es ein Impfangebot an den Stationen geben. In den kommenden Tagen werden weitere Termine und Stationen der Impfkampagne bekannt geben.

Konstruktiver Austausch zwischen Vertreter*innen aus Sport und Politik wird im Rahmen der Corona-Bekämpfung des Landes fortgesetzt

In einer gemeinsamen Videokonferenz haben die Vertreter*innen des Landessportbundes und der regionalen Sportbünde den konstruktiven Austausch mit dem Gesundheitsministerium um Gesundheitsminister Hoch und dem Innenministerium um Staatssekretär Randolf Stich in der vergangenen Woche fortgeführt. Der Sport soll auch in der künftigen Corona-Bekämpfung des Landes gehört werden und erhält die Möglichkeit, sich auf dieser Ebene weiter einzubringen. Bereits im Rahmen der 26. Corona-Bekämpfungsverordnung konnte der LSB für den Kinder- und Jugendsportbetrieb konstruktive Lösungsvorschläge in einer gemeinsamen Runde vorlegen, die zur „Ersten Landesverordnung zur Änderung der 26. Corona-Bekämpfungsverordnung“ beigetragen haben. Der Wunsch, an den nun getroffenen Regelungen in der folgenden Verordnung festzuhalten und keine strengeren Schutzmaßnahmen für den Sport zu erlassen, wurde positiv aufgenommen.

An folgenden 15 Impfstationen können sich Interessierte impfen lassen:

 Region Rheinland

  • Sportverein Norken, Am Sportplatz, 57629 Norken

13.10.2021, 9 bis 14 Uhr

  • Trimmelter SV, Kohlestraße 25, 54296 Trier

15.10.2021, 15 bis 19 Uhr

  • SV Gehlert, Hachenburger Str. 1, 57627 Gehlert

18.10.2021, 14 bis 18 Uhr

  • TSV Bullay-Alf, Moselplatz / Fährstraße, 56859 Bullay-Alf

23.10.2021, 9 bis 15 Uhr

Region Pfalz

  • SV Geinsheim, Am Wäldchen, 67435 Neustadt

9.10.2021, 11 bis 19 Uhr

  • VfB Reichenbach-Steegen, Schulstraße 11, 66879 Reichenbach-Steegen

9.10.2021, 10 bis 18 Uhr

  • Ludwigshafener SC, Abteistraße 10, 67065 Ludwigshafen

12.10.2021, 8 bis 17 Uhr

  • VfL Neuhofen, Partnerschaftsplatz / Einfahrt Rehbachstraße, 67141 Neuhofen

16.10.2021, 10 bis 17 Uhr

  • TSG Kaiserslautern, Hermann-Löns-Straße 25, 67663 Kaiserslautern

19.10.2021, 8 bis 17 Uhr

  • SC Siegelbach, Sportheimstraße 33, 67661 Kaiserslautern (Siegelbach)

21.10.2021, 10 bis 19 Uhr

  • TB Jahn Zeiskam, Bahnhofstraße 37, 67378 Zeiskam

23.10.2021, 14 bis 19 Uhr

  • FV Hanhofen, Harthauser Str., 67374 Hanhofen

28.10.2021, 8 bis 17 Uhr

  • SV Ixheim, Römerstraße 35, 66482 Zweibrücken

28.10.2021, 10 bis 18 Uhr

  • SV Weingarten, Zum Sportplatz 6, 67366 Weingarten

29.10.2021, 12 bis 19 Uhr

 Region Rheinhessen

  • SV Gumbsheim, Wöllsteiner Straße 6, 55597 Gumbsheim

30.10.2021, 12 bis 19 Uhr

Vereine, die sich an der Impfkampagne des LSB und dem Gesundheitsministerium beteiligen möchten, sind herzlich eingeladen, Kontakt aufzunehmen.

Ansprechpartner für Rückfragen

Sportjugend des Landessportbund Rheinland-Pfalz

Martin Hämmerle

Tel.: 06131/2814-311

E-Mail: haemmerle@sportjugend.de

Weitere Infos zur Impfkampagne unter www.lsb-rlp.de/impfenistdiebesteverteidigung

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Testzentrum Hellenthal schließt zum heutigen 11.Oktober 2021

Hellenthal – Seit dem 15.03.2021 haben ehrenamtliche Helfer des Deutschen Roten Kreuz / Ortsverband Hellenthal insgesamt an die 14.000 Antigen-Schnelltest im Testzentrum in Hellenthal durchgeführt. Dabei war das Testzentrum anfangs an fünf, später an vier Tagen in der Woche geöffnet. Dabei wurde insbesondere der freundliche Umgang der ehrenamtlichen Kräfte mit den Besuchern und die guten organisatorischen Abläufe im Testzentrum gelobt.

Da die meisten Menschen mittlerweile durch eine Impfung immunisiert sind, haben sich auch die Testzahlen reduziert. Aufgrund der gesetzlichen Regelungen, dass ab dem heutigen 11.10.2021 für die meisten aus der Bevölkerung die Testungen kostenpflichtig sein werden, ist ein weiterer Rückgang der Testzahlen zu erwarten. Aus diesem Grunde hat sich die Gemeinde Hellenthal als Teststellenbetreiber zusammen mit dem durchführenden Personal des Ortsverbandes Hellenthal darauf geeinigt, vorerst ab 11.10.2021 den Testbetrieb einzustellen, da erwartungsgemäß ab diesem Zeitpunkt keine große Nachfrage mehr sein dürfte. Sollte sich die Situation verändern, sind sowohl die Gemeinde Hellenthal als Teststellenbetreiber als auch der Ortsverband des Deutschen Roten Kreuzes bereit, wieder Bürgertestungen durchzuführen. Weiterhin bieten die niedergelassenen Ärzte im Gemeindegebiet Hellenthal in ihren Arztpraxen die Durchführung von Schnelltests an.