Kategorien
Tourismus

Sterne-Auszeichnung des Ferienhauses „Elas Place“ in Thür

Thür/Mendig – Das Ferienhaus „Elas Place“ der Familie Neubusch wurde vor kurzem nach den bundesweiten Kriterien des Deutschen Tourismusverbandes e.V. (DTV) für Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Privatzimmer bewertet und nun mit den begehrten DTV-Sternen ausgezeichnet. Anhand des DTV-Kriterienbogens erhält das neue Ferienhaus in Thür verdiente 4 Sterne. Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig, Jörg Lempertz, Beigeordnete der Gemeinde Thür, Lukas Ellerich, sowie DTV-Prüferin Julia Schweitzer überreichten persönlich die Klassifizierungsurkunde an die Eigentümer. Herr Lempertz sowie Herr Ellerich betonten bei der Übergabe: „Wir sind sehr erfreut darüber, dass die Zahl an hoch klassifizierten Ferienhäusern in der Verbandsgemeinde Mendig immer weiterwächst“.

Das charmante Eifeler Hofhaus besitzt eine Wohnfläche von 90 qm groß und bietet Platz für 3 Personen. Das Haus wurde komplett modernisiert, ist voll möbliert und mit viel Komfort für einen entspannten Urlaub ausgestattet. Es verfügt über ein Wohnzimmer, Bad, Elternschlafzimmer, Kinderzimmer, eine Küche sowie ein Waschraum. Die Terrasse lädt bei Sommertagen zu gemütlichen Grillabenden ein. Das Ferienhaus zeichnet sich durch seine moderne Ausstattung aus.

Die Vermieter erhalten mit der DTV-Klassifizierung eine unabhängige und objektive Bewertung. Die große bundesweite Resonanz zeigt, dass die DTV-Sterne für private Ferienunterkünfte bei den Vermietern gefragt sind. Ebenso sind sie aber auch im Bewusstsein der Gäste als verlässliche Orientierungshilfe für Ausstattungsqualität fest verankert.

Die offiziellen DTV-Sterne signalisieren dem Gast, dass diese Unterkunft nach den Sternekriterien des Deutschen Tourismusverbandes geprüft und bewertet ist. Je nach Ausstattung und Service wird die Unterkunft mit ein bis fünf Sternen ausgezeichnet – von einfach bis erstklassig. Die DTV-Sterne sind eine freiwillige Qualitätskontrolle für Ferienwohnungen und -häuser sowie Ferienzimmer mit bis zu neun Betten. Die Sterne haben eine Gültigkeit von 3 Jahren und danach erfolgt bei Wunsch eine Folgeklassifizierung um weiterhin mit den Sternen werben zu dürfen.

Kategorien
Wirtschaft

„Ganzheitliches Coaching in der Flutregion“

Ahrweiler/Region/Mainz – Projekte helfen arbeitssuchenden Menschen, um veränderten Alltag zu bewältigen. „Das verheerende Unwetter Mitte Juli 2021 hat das Ahrtal in einem unbeschreiblichen Ausmaß getroffen. Viele Menschen haben ihre komplette Existenz verloren, Wohnungen und Häuser sind nicht mehr bewohnbar und die normalen Dinge des Alltags funktionieren nicht mehr in der gewohnten Form. Das alles hat auch Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Um die betroffenen arbeitssuchenden und arbeitslosen Menschen bei der Bewältigung des veränderten Alltags zu unterstützen, haben wir gemeinsam mit der Agentur für Arbeit Mayen-Koblenz und dem Jobcenter Ahrweiler die beiden Projekte ,Ganzheitliches Coaching in der Flutregion‘ initiiert“, so Arbeitsminister Alexander Schweitzer. Die Projekte starten am Freitag, 15. Oktober.

Sie haben zum Ziel, die Wohn- und Lebenssituation der Teilnehmenden zu verbessern, damit die Beschäftigungsaufnahme erleichtert wird. Die Belange der Teilnehmenden werden dabei ganzheitlich in den Blick genommen, von der Sicherung der Grundversorgung zur Alltagsbewältigung bis hin zur Entwicklung einer beruflichen Perspektive oder Neuorientierung. Die Unterstützung umfasst unter anderem die Beschaffung weggeschwemmter Ausweisdokumente, die Suche nach einer neuen Wohnung oder die Erstellung neuer Bewerbungsunterlagen. Die Coaches fungieren dabei als Lotsen zu bestehenden Unterstützungs- und Beratungsangeboten. Da die Mobilität der Teilnehmenden durch zerstörte Fahrzeuge, defekte Straßen und fehlende Verkehrsanbindungen stark eingeschränkt ist, erfolgt das Coaching einerseits in aufsuchender Arbeit, andererseits kann es in einem Büro vor Ort oder in digitaler Form stattfinden.

Die Projekte richten sich an die von der Flut betroffenen arbeitssuchenden und arbeitslosen Menschen aus dem Ahrtal, die dem Rechtskreis SGB III oder SGB II angehören und unabhängig davon, wie lange sie Leistungen beziehen. Umgesetzt werden die bis Ende 2022 laufenden Projekte von den Projektträgern GFBI GmbH und rm competence gmbH. Beide sind erfahrene Träger bei der Durchführung arbeitsmarktpolitischer Projekte des Landes sowie der Agentur für Arbeit und des Jobcenters vor Ort. Die Gesamtkosten der Projekte in Höhe von rund 390.000 Euro werden aus Landesmitteln, Mitteln der Agentur für Arbeit Mayen-Koblenz und Mitteln des Jobcenters Ahrweiler finanziert. Dabei trägt das Land einen Anteil in Höhe von rund 275.000 Euro. So können die Coachings für Betroffene kostenlos angeboten werden.

„Da der Landkreis Ahrweiler durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Arbeitsmarkt bereits zum Teil etwas stärker betroffen war als die übrigen Landkreise in Rheinland-Pfalz, freut es mich umso mehr, dass es gemeinsam mit der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter vor Ort gelungen ist, ein rechtskreisübergreifendes Projekt auf die Beine zu stellen, das den Betroffenen vor Ort hilft, auf dem Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen“, sagte Schweitzer.

Kategorien
News

Neu: Sprechstunde für Betroffene der Flutkatastrophe eröffnet

Euskirchen – Kölner Psychotraumatologin bietet im Gesundheitsamt Termine an. Eine Sprechstunde für Menschen, die nach der Flutkatastrophe unter seelischen Problemen leiden, bietet die LVR-Klink Köln ab sofort in Kooperation mit der Koordinierungsstelle des Gesundheitsamtes Euskirchen an.

Die ärztliche Leiterin der Abteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotraumatologie der LVR-Klinik Köln, Ulrike Schultheis, verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich der Traumafolgestörungen. Die Kölner Spezialistin ist in der Nähe von Mechernich aufgewachsen und fühlt sich mit dem Kreis Euskirchen nach eigener Aussage bis heute eng verbunden. Nach der Flutkatastrophe habe sie im Gesundheitsamt spontan ihre Hilfe angeboten, erklärte sie am Donnerstagmorgen bei der Begrüßung durch Christian Ramolla, den Leiter des Gesundheitsamtes. „Ich freue mich, dass ich auf diese Weise etwas für die schwer gebeutelten Menschen in meiner Heimat tun kann“, so Ulrike Schultheis.

Die Sprechstunden von Ulrike Schultheis sind für Erwachsene gedacht und finden alle 14 Tage donnerstags nachmittags in Raum 015 des Gesundheitsamtes statt. Eine telefonische Voranmeldung zu den Terminen ist wochentags von 9 bis 16 Uhr unter 02251/ 15447 im Gesundheitsamt möglich.

Kategorien
Tourismus

GesundLand Tourist Information Daun erneut mit i-Marke zertifiziert

Daun – Die GesundLand Tourist Information Daun wurde in Form eines Mystery-Checks vom Deutschen Tourismusverband überprüft und kann sich nun über sehr gute Ergebnisse sowie eine erneute Zertifizierung als Tourist-Information freuen. Die GesundLand Tourist Information liegt in der Punktebewertung sowohl über dem Landes- als auch über dem Bundesdurchschnitt.

Geprüft wurde das Erscheinungsbild außen, das Erscheinungsbild innen, z.B. räumliche Ausstattung, die Beratung am Counter, das Leistungsangebot sowie das Qualitätsbewusstsein.

Die GesundLand Tourist Information darf die i-Marke, also das bekannte weiße „i“ auf rotem Hintergrund, nun wieder für drei Jahre führen. Weitere Informationen zum Thema erteilt Michaela Schenk, Qualitätsmanagement GesundLand Vulkaneifel, unter Tel. +49 (0)6592 951311 oder per E-Mail: schenk@gesundland-vulkaneifel.de.

Kategorien
News

Heizkörper-Aktion der Stadt Meckenheim

Meckenheim – Kostenloses Angebot für Hochwasser-Opfer – Städtische Mitarbeitende nehmen Kontakt auf. Mit einem besonderen Angebot wendet sich die Stadt Meckenheim aktuell an die von der Flutkatastrophe beeinträchtigten Bürgerinnen und Bürger. Diese können ihren Bedarf an einer provisorischen Heizlösung anmelden und die Ausgabe eines Elektroheizkörpers für ihre Wohnung beantragen. Um es den Betroffenen möglichst einfach zu machen, sind derzeit die Mitarbeitenden des Ordnungsaußendienstes im Stadtgebiet und in den Ortsteilen unterwegs, um sich im direkten Gespräch mit den Hausbewohnerinnen und Hausbewohnern nach deren Situation zu erkundigen. Zudem verteilen sie Handzettel, auf denen sich die Interessierten eintragen und das Heizgerät beantragen können.

Insgesamt stehen 100 Heizkörper zur Verfügung. Die abzugebende Stückzahl ist auf einen Heizkörper je Haushalt begrenzt. Deren Ausgabe ist kostenfrei. Das Gerät ist an der Wand oder mobil einsetzbar, verfügt über eine Leistung von 2.000 Watt und muss nicht an die Stadt Meckenheim zurückgegeben werden.

Kategorien
News

FVR-Stiftung „Fußball hilft!“ verzeichnet schon rund 250.000 Euro an Spenden für betroffene Vereine der Flut-Katastrophe

Region/Koblenz – Toller Zwischenstand – Die Flutkatastrophe in Teilen der Eifel, in Trier und vor allem mit vielen Menschenopfern und einer großflächigen Zerstörung einer kompletten Infrastruktur an der Ahr hat im Juli 2021 das Land und die Menschen erschüttert. In nie dagewesener Form hat das Ahr-Hochwasser aus einem kleinen Fluss einen reißenden Strom gemacht, der alles mitriss, was ihm im Weg stand. „Auch wir vom Fußballverband Rheinland standen still und ohnmächtig da ob des Geschehenen. Um uns herum war plötzlich alles wichtiger als Fußball, aber wir wussten, dass auch das Thema Fußball und Sport generell irgendwann wieder in den Köpfen der Menschen an der Ahr sein würde“, sagt Walter Desch, Präsident des Fußballverbandes Rheinland zwei Monate später.

„Fußball hilft!“, die Stiftung des Verbandes, rief die knapp 1.000 Vereine im FVR zu Spenden auf. Eine Vielzahl von Benefizveranstaltungen wurde ins Leben gerufen, mehrere Fußballverbände überwiesen Geld, die Wirtschaft half neben vielen eigenen Spendenaktionen auch der FVR-Stiftung, kleine Vereine aus Deutschland spendeten. In Sinzig-Koisdorf entstand zusammen mit den Vereinen aus Westum, Sinzig und Ahrweiler ein Camp des Verbandes, in das während der Sommerferien täglich bis zu 80 Kinder und Jugendliche aus den Vereinen an der Ahr geholt und betreut wurden. Für die Menschen, vor allem für die Eltern dieser Kinder, die in der Flut alles verloren hatten, war das eine spürbare Hilfe und Entlastung.

250.000 Euro an Spenden sind inzwischen auf dem Konto der FVR-Stiftung eingegangen, darunter 100.000 Euro vom Deutschen Fußball-Bund. Das Geld wird nun an die von der Flutkatastrophe betroffenen Vereine gegeben. In enger Abstimmung mit dem Sportbund Rheinland werden die Vereine unterstützt – bei der Beschaffung von Geräten, der Sportausrüstung, auch im Hinblick auf die Einrichtung ihrer Vereinsheime oder auch der notwendigen technischen Ausstattung ihrer Geschäftsstellen. Rund 40 Vereine sind betroffen, sie stellen in diesen Tagen ihre Anträge an die FVR-Stiftung, die umgehend reagiert.

„In dieser Zeit zeigen unsere Vereine im Ahrgebiet, an der Spitze unser Kreisvorsitzender Dieter Sesterheim, aber auch die Vereine aus der Eifel und im Raum Trier eine unglaubliche Kraft und einen Willen, der in Worten nicht zu beschreiben ist. Inzwischen haben fast alle Vereine den Spielbetrieb wieder aufgenommen – auch jene, die ihren Sportplatz, ihr Vereinsheim und alles an sportlichem Gerät in der Flut verloren haben“, sagt Walter Desch. „Und das ist gerade im Jugendbereich enorm wichtig.“

Kategorien
News

„Wiederherstellung und Entwicklung der Gewässer nach dem Hochwasser-Ereignis“

Bad Münstereifel – Bildung einer interkommunalen Kooperation. Am Donnerstag, den 07.10.2021, fand im Rats- und Bürgersaal der Stadtverwaltung Bad Münstereifel eine erste Auftaktveranstaltung zum Thema „Wiederherstellung und Entwicklung der Gewässer nach dem Hochwasserereignis vom 14./15. Juli 2021“ statt.

Teilgenommen haben die Kommunen mit Gewässern im Erft-Einzugsgebiet und Vertreter aus dem Einzugsgebiet Urft und Olef sowie der Wiederaufbaukoordinator des Kreises Euskirchen Achim Blindert.

In dieser ersten Veranstaltung ging es hauptsächlich darum, einen Sachstand zu ermitteln und die weiteren Vorgehensweisen abzustimmen.

Gemeinschaftlich streben die betroffenen Kommunen eine enge Zusammenarbeit mit den Gewässerverbänden an. Welche Aufgaben auch für eine Verbesserung des Hochwasserschutzes wahrgenommen werden müssen, welche Schnittstellen bereits vorhanden sind und welche Maßnahmen realisiert werden müssen, soll in weiteren Gesprächen beraten werden. Hierzu soll dann auch für die Anlieger der Erft der Erftverband hinzugezogen werden.

Kategorien
News

Kreissparkasse Bitburg-Prüm verabschiedet langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Ruhestand

Bitburg – In einer Feierstunde hat die Kreissparkasse Bitburg-Prüm elf langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verabschiedet. Sparkassendirektor Ingolf Bermes dankte Brigitte Schneider (Kreditsachbearbeitung), Maria Sonnen (Personalabteilung), Maria Linster, Marita Weyandt, Bernd Blesius (alle Marktservice), Inge Thurn (Regionalbereich Mitte), Klaus Burbach (Verwaltung), Peter Fabry (Regionalbereichsleiter Nord), Matthias Lorig (Interne Revision), Günther Ludwig (Firmenkunden) und Peter Michaeli (Kreditmanagement) für die geleistete Arbeit und die langen Jahre der Treue zur Sparkasse.

Alles Gute für den neuen Lebensabschnitt wünschten ebenfalls die Vorstandsmitglieder Rainer Nickels und Mark Kaffenberger, Andrea Kleis (Personalratsvorsitzende) und Stefan Krämer (Personalleiter).

Kategorien
News

Mechernich trauert um Chantal Gougouzian

Mechernich/Nyons – Langjährige Vorsitzende des Comité de Jumelage in der französischen Partnerstadt Nyons und treue Freundin vieler Menschen am Bleiberg wurde unter Beteiligung unter anderem vom Partnerschaftsverein, Stadtverwaltung Mechernich und Vize-Bürgermeister Günter Kornell zu Grabe getragen.

Gruppenbild am Rande der Beisetzung von Chantal Gougouzian, der langjährigen Vorsitzenden des Comité de Jumelage in Nyons, mit Bürgermeister Pierre Combes (ganz links), dem Kommerner Partnerschaftsvorsitzenden Winfried Hamacher und Stadtdezernent Ralf Claßen (4. u. 5. v.l.) sowie Partnerschaftsaktivist Andreas Sack (8.v.l.), Vize-Bürgermeister Günter Kornell (7.v.r.) und dessen Frau Luise (ganz rechts). Foto: Privat: pp / Agentur ProfiPress

Anfang der Woche wurde in Mechernichs südfranzösischer Partnerstadt Nyons Chantal Gougouzian (67), die langjährige Vorsitzende des Comité des Jumelage, zu Grabe getragen. Für Rat, Bürgerschaft und Verwaltung kondolierten Vize-Bürgermeister Günter Kornell und Dezernent Ralf Claßen. Sie nahmen ebenso an den Trauerfeierlichkeiten teil, wie andere Mechernicher, darunter Wilfried Hamacher und Andreas Sack vom Freundeskreis Mechernich-Nyons.

Dieses Portrait Chantal Gougouzians malte der Mechernicher Künstler Tom Krey anlässlich des 50jährigen Partnerschaftsjubiläums 2017. Repro: Privat: pp/Agentur ProfiPress

„Städtepartnerschaft bedeutet, zunächst fremde Städte miteinander bekannt zu machen, sich anzunähern und Verbindungen zwischen Menschen und Kommunen zu knüpfen und Austauschmaßnahmen durchzuführen… Das funktioniert zwischen Mechernich und Nyons. Unsere Partnerschaft ist sehr konkret, lebendig, umtriebig“, schrieb die Lehrerin und leidenschaftliche Verfechterin der Freundschaft mit Mechernich anlässlich des 50jährigen Partnerschaftsjubiläums 2017.

Deutsch-französisches Teamwork

Und weiter: „Unsere Städtepartnerschaft basiert auf Teamwork in beiden Städten, und unsere beiden Vereine, der Freundeskreis Mechernich-Nyons mit seinem Vorsitzenden und Freund Wilfried Hamacher, und der Partnerschaftsausschuss Nyons-Mechernich, bestreiten deutsch-französische Zusammenarbeit. Es lebe unsere deutsch-französische Freundschaft und es lebe unsere Städtepartnerschaft!“

Bei den Trauerfeierlichkeiten wurden sehr bewegende und freundschaftliche Worte gesprochen, mit denen auch die Trauer der deutschen Freunde um die französische Freundin zum Ausdruck gebracht wurden. „Besonders ergreifend waren die Ansprachen von Chantals Kindern“, so Ralf Claßen nach seiner Rückkehr aus Frankreich.

Unter anderem von Bürgermeister Pierre Combes gewürdigt wurden Chantal Gougouzians Offenheit, Lebensfreude und Begeisterungsfähigkeit. Sie und ihr Mann Hervé hätten nicht nur die Schulräume des Collége Barjavel mit lebensfrohen Erinnerungen gefüllt, so eine Lehrerkollegin, sondern auch viele Räume der Begegnung in Deutschland, unter anderem die Pizzeria Pinnochio in Mechernich, das Haribo-Museum in Bonn und das Schokoladenmuseum in Köln.

Chantal Gougouzian hob beim Partnerschaftsjubiläum 2017 Tanja Fenge hervor. Mit der Französisch-Lehrerin des GAT sei 2004 das Schulaustauschprogramm wiederbelebt worden, so Gougouzian. „Unserer Partnerschaft ist mehr als ein Verein. Sie ist eine große Familie, in der Freud und Leid geteilt werden“, betonte sie.

Auch Wilfried Hamacher verwies auf die besondere Freundschaft zwischen seiner Familie und „Chantal Gougouzian, der langjährigen Vorsitzenden des Comité des Jumelage, ihrem Ehemann Hervé und ihren beiden Kindern Sylvain und Emilie, die uns gerne als ihre deutsche Familie bezeichnen“.

 

Kategorien
News

Medizin für eine Woche ausgeblendet

Kall-Steinfeld/Mechernich – Deutsches Ärzteorchester zur Klausurprobe und Aufführungen in Eifelklöstern – Mechernicher Arzt und Orchestermitgründer Dr. Wilfried Winkelhog maßgeblich beteiligt. Ein berauschendes Klangerlebnis genossen 250 Zuhörer in der Basilika Steinfeld bei der „Missa da Requiem“ von Verdi, vergangenen Freitag aufgeführt durch das Deutsche Ärzteorchester und den Oratorienchor Brühl.

150 Musiker und Sänger des Deutschen Ärzteorchesters und des Oratorienchors Brühl standen im Chorraum und Querschiff der Steinfelder Klosterbasilika. Foto: Stephan Everling/pp/Agentur ProfiPress

150 Musiker und Sänger standen im Chorraum und Querschiff der Kirche. „Ein gleichermaßen technisch anspruchsvolles wie auch klanglich beeindruckendes Stück“, schreibt der Journalist Stephan Everling in den in Mechernich erscheinenden Kölner Tageszeitungen.

Einstudiert wurde das Werk von dem Künstlerischen Leiter Alexander Mottok. Foto: Stephan Everling/pp/Agentur ProfiPress

Maßgeblich beteiligt am Gastspiel des Ärzteorchesters im Salvatorianerkloster Steinfeld und in der früheren Abtei Himmerod war der Weyerer Arzt (Stadt Mechernich) Dr. Wilfried Winkelhog, der das Ensemble 1989 mitgegründet hatte. „Mit begeistertem Applaus dankte das Publikum am Ende für die gelungene Aufführung“, schreibt der Rezensent.

Die ganze Woche hatte das Ärzteorchester mit dem Oratorienchor unter Judith Mohr in seiner ersten Arbeitsphase nach Corona das berühmte Requiem einstudiert. „Wir hatten hervorragende Arbeitsbedingungen“, lobte Dr. Wilfried Winkelhog. Seminarräume konnten für Satzproben benutzt werden, und sogar die Aula sei in die Probenarbeit einbezogen worden. Einstudiert wurde das Werk von dem Künstlerischen Leiter Alexander Mottok.

Hochwasseropfer Denkmalschutz

Das war für das Laienorchester eine große Aufgabe, denn die Mitglieder stehen meist noch im Beruf und mussten extra Urlaub nehmen. „Medizin spielte in dieser Woche keine Rolle, nur Musik“, so Winkelhog: „Das Orchester ist wie eine große Familie!“ Und: „Wir haben für diese Veranstaltung ein eigenes Hygienekonzept ausgearbeitet“, sagte er.

Der Weyerer Arzt bezeichnet Verdis Requiem als „gewaltiges Werk“. In Steinfeld und Himmerod wirkten die Solisten Elvira Hasanagic (Sopran) und Diana Schmid (Mezzosopran) sowie Michael Bonnaire (Tenor) und Simon Bailey (Bass) mit.

Wie beim Ärzteorchester üblich, wurde das Konzert in Steinfeld für einen guten Zweck gegeben. Ursprünglich sollten die vereinnahmten Gelder für Sanierungsarbeiten an Basilika und Klosteranlage Steinfeld gespendet werden, so Florian Klinkow von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Doch nach der verheerenden Flut im Juli kam man überein, die Spendensammlung der Nothilfe für private Denkmaleigentümer zukommen zu lassen. Um Kall hat die Stiftung 62 Förderanträge erhalten, zwei aus Sötenich, 15 aus Schleiden, vier aus Gemünd, sechs aus Mechernich und 45 aus Bad Münstereifel. Bereits ausgezahlt worden sind 360 000 Euro.