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Mayener Künstlerin „Maria Ferreira Krämer“ für den international renommierten Kunstpreis „Palm Art Award“ nominiert

Mayen – Vernissage der Kunstausstellung ‚Nach vorne schauen‘ in der Stehbach-Galerie im Alten Arresthaus. ‚Nach vorne schauen ‘ – so lautet der Titel der aktuellen Ausstellung der Mayener Künstlerin Maria Ferreira Krämer, die am 10. Oktober in der Stehbach-Galerie im Alten Arresthaus eröffnet wurde. Die für den international renommierten Kunstpreis „Palm Art Award“ nominierte Künstlerin – die Preisträger werden Ende Dezember verkündet – präsentierte ganz neue, den Kunstinteressierten noch unbekannte Werke.

Die Künstlerin führte alle interessierten Gäste durch ihre Ausstellung, erläuterte die Ausstellungskonzeptionen zu den  in der Corona-Zeit entstandenen Werken und Techniken sowie ihre Gedanken und Interpretationen zu verschiedenen Einzelbildern.

„Ich war von der Bildervielfalt, die ich mir unter dem Ausstellungstitel „Nach vorne schauen“ so nicht vorgestellt hatte, sehr beeindruckt“, so Oberbürgermeister Dirk Meid, der die Vernissage besuchte.

Bis zum 31. Oktober, jeweils samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr, können Sie die Kunstausstellung „Nach vorne schauen“ noch erleben. Der Eintritt ist frei.

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Landwirtschaft und Verbraucher – Getreidepreise haben keine Auswirkungen auf die Brötchenpreise

Region/Koblenz – Die Getreidepreise sind in den vergangenen Monaten um 25 Prozent gestiegen. Die Boulevardpresse malt wieder ein Schreckensszenario an die Wand: Ist mit einem Brötchenpreis von einem Euro zu rechnen? Möglicherweise, denn die Preise für Brötchen steigen von Jahr zu Jahr – vollkommen unabhängig davon wie hoch der Erzeugerpreis für Getreide ist.

Der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau klärt die Situation auf: Für ein Brötchen braucht man 35 Gramm Mehl. Umgerechnet auf den Getreidepreis beträgt bei den gestiegenen Preisen der Getreideanteil an einem Brötchen gerade einmal 1,2 Cent – vor wenigen Wochen waren es noch 0,9 Cent. Die Kosten sind folglich für ein Brötchen um 0,3 Cent gestiegen.

Bei insgesamt niedrigen Preisen für Getreide können steigende Getreidepreise niemals höhere Brötchenpreise begründen. Vielmehr sind für steigende Brötchenpreise andere Kosten, wie zum Beispiel Löhne oder Energie, maßgebend. Der Getreidepreis spielt für die Festlegung des Brötchenpreises durch die Bäcker keine Rolle.

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Zahl der Freiwilligen Feuerwehrleute in Nordrhein-Westfalen steigt auf über 90.000

Region/Düsseldorf – NRW Minister Reul: Die Männer und Frauen der Feuerwehren beweisen immer wieder, wie wichtig sie für unsere Gesellschaft sind – dafür können wir uns gar nicht genug bedanken. Die Zahl der ehrenamtlich aktiven freiwilligen Feuerwehrleute in Nordrhein-Westfalen hat im Jahr 2020 die Marke von 90.000 überschritten. Dies geht aus dem Gefahrenabwehrbericht für das Jahr 2020 hervor.

Mit einem Anstieg von rund 1,7 Prozent im Vergleich zu 2019 verzeichnet das nordrhein-westfälische Innenministerium landesweit nun 90.325 freiwillige Feuerwehrleute (2019: 88.839). Darunter befinden sich 6.484 Frauen, deren Anteil sich im vergangenen Jahr um etwa 3,3 Prozent erhöht hat (2019: 6.275). „Die Corona-Pandemie hat uns – vor allem im vergangenen Jahr – vor große Herausforderungen gestellt. Obwohl viele Veranstaltungen, auf denen sich die Feuerwehren sonst der Öffentlichkeit präsentieren und für Mitglieder werben können, ausgefallen sind, haben wir rund 1.500 Freiwillige zusätzlich gewonnen. Das ist großartig und zeigt, dass das Ehrenamt lebt. Und es zeigt, dass es sich auszahlt, Ehrenamt zu fördern und auch mit Kampagnen immer wieder sichtbar in die Öffentlichkeit zu rücken“, sagte Minister Herbert Reul.

Der jährliche Gefahrenabwehrbericht fasst die wichtigsten Zahlen zu Personalstärke, Material und Einsätzen der Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen zusammen.

Die Berufsfeuerwehren konnten mit 9.982 Feuerwehrleuten die Personalstärke des Vorjahres etwa beibehalten (2019: 10.147). Die öffentlichen Feuerwehren (Freiwillige und Berufsfeuerwehr) waren im Jahr 2020 demnach mehr als 100.000 Feuerwehrmänner und -frauen stark und mussten mit diesen insgesamt zu 1.861.709 (2019: 1.892.092) Einsätzen ausrücken. Den größten Anteil davon bilden die Rettungsdiensteinsätze, zu denen die Feuerwehren 1.462.908 Mal gerufen wurden (2019: 1.488.201). Hinzu kommen etwa 135.923 technische Hilfeleistungen (2019: 141.882) sowie 53.145 Brandeinsätze (2019: 52.533).

„Die letzten eineinhalb Jahre haben uns noch einmal klar vor Augen geführt, dass unser Land ohne Ehrenamtliche so nicht denkbar wäre. Die Männer und Frauen der Feuerwehren beweisen immer wieder, wie wichtig sie für unsere Gesellschaft sind und dafür können wir uns gar nicht genug bedanken“, so Reul.

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Tourismus

Seehotel Maria Laach eröffnet Zimmer nach Modernisierung

Maria Laach – Logis-Bereich im 4* Sterne Seehotel wiedereröffnet. Nur 14 Monate Bauzeit für Kernsanierung. Arbeiten Laacher Betriebe und der Künstlerbrüder der Abtei sind wichtiger Bestandteil des neuen Seehotel.

Das Seehotel verfügt nun über frisch renovierte, modern gestaltete Zimmer. Foto: Marco Rothbrust

Nach nur 14 Monaten Bauzeit wurden am vergangenen Freitag, 15. Oktober 2021, die Zimmer im 4*Seehotel Maria Laach seitens der Architekten an die Bauherren und die Direktorin des Hauses, Kerstin Wingold (Mitte links), übergeben.

Björn Egenhofer (rechts) lobte die Zusammenarbeit in einer kleinen, internen Schlüsselübergabe. Ohne die schnellen, kompetenten und unbürokratischen Entscheidungen durch den Konvent, wäre es im Bereich des Unmöglichen geblieben, diese Aufgabe in dieser Zeit zu stemmen.

Dr. Pater Albert Sieger OSB (Mitte rechts), der Prior-Administrator Pater Petrus Nowack OSB vertrat, dankte im Namen des Konvents allen beteiligten Mitarbeitern, Partnern und helfenden Händen, die es möglich gemacht haben, in der Corona-Situation eine solche Aufgabe in dieser Zeit umzusetzen. Pater Albert Sieger OSB wünschte Frau Direktorin Wingold sowie allen Mitarbeitern alles Gute.

Geschäftsführer Philipp Lohse (links) dankte den Fries Architekten für den Mut, ein solches Wagnis einzugehen und die Herausforderung angenommen zu haben. Philipp Lohse betonte die kurzen Entschei-dungswege und die zeitnahe Kommunikation zwischen Konvent und Architekten.

Das Seehotel verfügt nun über frisch renovierte, modern gestaltete Zimmer. Dass das Seehotel ein echter Klosterbetrieb ist, zeigt sich an vielen Stellen. Nicht nur, dass Betriebe der Abtei hier ihr meisterhaftes Können eingebracht haben, auch zeitgenössische Künstlerbrüder sind hier versammelt.

Seit über 920 Jahren besteht die Abtei Maria Laach als Kloster des Benediktiner-Ordens. Das katholische Kloster zählt zu den geistigen und spirituellen Zentren im nördlichen Rheinland-Pfalz. Rund 30 Mönche leben in dem Klostergebäude. Die Begegnungsstätte für Kunst, Kultur, Erholung und Musik bietet Angebote für jeden Geschmack. Ausstellungen, Lesungen oder Konzerte werden Kulturinteressierten regelmäßig angeboten. Darüber hinaus laden die Wanderwege rund um den Laacher See zu Bewegung ein. Die Abtei gilt als eines der attraktivsten Ausflugs-Ziele in Rheinland-Pfalz. Jährlich besuchen rund 700.000 Interessierte die abwechslungsreiche Klosteranlage.

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Kitas aus Gillenfeld und Plaidt kämpfen um den Titel „Kita des Jahres 2022“

Trier/Gillenfeld/Plaidt – Katholische Einrichtungen für Kita-Preis nominiert. Die Katholische FamilienKiTa Emmaus in Gillenfeld und die Kita St. Willibrord in Plaidt sind für den Deutschen KiTa–Preis 2022 nominiert. Sie befinden sich in Trägerschaft der katholischen KiTa gGmbHs Trier und Koblenz. In der Kategorie „Kita des Jahres“ müssen sich die beiden Einrichtungen in einem nächsten Schritt gegen 23 Mitbewerber durchsetzen. Den Erstplatzierten erwartet ein Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro.

Bereits zum fünften Mal vergeben das Bundesfamilienministerium und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung zusammen mit weiteren Partnern den Deutschen Kita-Preis. In diesem Jahr haben sich bundesweit rund 1.200 Einrichtungen und Bündnisse um die Auszeichnung beworben. Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung sowie Fachleute der Internationalen Akademie Berlin (INA) haben aus den eingegangen Bewerbungen 25 Nominierte ausgewählt, die nun aufgefordert sind, in den kommenden Wochen weitere Unterlagen einzureichen. Die Preisverleihung findet in Berlin findet im Frühsommer 2022 statt.

Die katholische Kita St. Willibrord in Plaidt bietet Platz für 135 Kinder, die von 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut werden. Neben Kooperationen mit anderen Einrichtungen, wie dem benachbarten Seniorenheim, zeichnet sich die Kita durch ihre kindzentrierte Haltung aus. Beim sogenannten Freispiel sollen die Kinder ihren Alltag selbst gestalten.

Das 17-köpfige Team der KiTa Emmaus in Gillenfeld betreut derzeit 97 Kinder. Im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit vor Ort steht das experimentelle Lernen durch alltägliche Erfahrungen. Ebenso bildet die altershomogene und altersheterogene Projektarbeit einen Schwerpunkt. Als katholische Einrichtung legt die Kita zudem großen Wert auf religiöse und interreligiöse Bildung.

Erst zu Beginn des Jahres hat es die Trierer Kita Maria Königin ins Finale um die Auszeichnung „Kita des Jahres 2021“ geschafft und bei der Preisverleihung im Juni schließlich den ELTERN-Sonderpreis gewinnen können. Mit knapp 37.000 Stimmen hat die Kita das Online-Voting für sich entschieden. Neben einer Trophäe hat sich die Einrichtung aus Pallien über neue Kinderbücher und ein Preisgeld von 1.000 Euro freuen können.

Mit den Kitas aus Gillenfeld und Plaidt haben es erneut katholische Einrichtungen in die engere Auswahl für den Deutschen Kita-Preis geschafft. Ob sie die Juroren von ihrer pädagogischen Arbeit und den Rahmenbedingungen vor Ort überzeugen können und schließlich ins Finale einziehen dürfen, entscheidet sich in den kommenden Wochen.

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LG Laacher See wieder laufend unterwegs

Laacher See/Region – Fast ohne Einschränkungen beim Gewerbeparklauf in Mülheim-Kärlich. Es geht wieder aufwärts. Am 10. Oktober veranstaltete der TV Mülheim-Kärlich in Zusammenarbeit mit Intersport Krumholz den 9. Gewerbeparklauf. Bei kühlen Temperaturen nahmen 287 Sportler an dem Volkslauf teil.

Vor dem Start des Jedermannlauf (v.li. Johanna und Markus Dinkel mit Klara, Hans-Hermann Krümpelmann, Elisabeth Waldorf, Joachim Massion, Anita Massion, Ulla Büchel, Jutta Copeland, Jörg Spurzem, Klaus Jahnz). Foto: LG Laacher See e.V.

Als erstes starteten die 10 km Läufer. Zwei Runden im Industriegebiet galt es zu absolvieren. In jeder Runde wurden die Läufer über das Verkaufsgelände von Intersport Krumholz geleitet. Neben einigen Top-Athleten waren von der LG Laacher See Jörg Spurzem (2. M 60, 51:53 Min.), Herbert Esper (4. M 65, 56:41 Min.), Roland Wesche (4. M 60, 59:13 Min.), Klaus Jahnz (2. M 70, 63:25 Min.) und Michael Ringel (7. M 45, 65:15 Min.) vertreten.

Nachdem die Langstreckler im Ziel waren, fiel der Startschuss für die Jedermannläufer über fünf km. Hier konnten Anita Massion (W 60, 30:30 Min.) und Hans Hermann Krümpelmann (M 70, 40:08 Min.) konnten den Sieg in ihren Altersklassen feiern. Mit ihnen waren weitere sechs LG’ler am Start. Hierbei lief Jutta Copeland persönliche Bestzeit. Die Einzelergebnisse findet man unter: www.ergebnisliste.de .

Aufgrund der Corona-Situation haben die Veranstalter auf ein Rahmenprogramm in Form von Kaffee, Kuchen und geselligen Ausklang des Volkslaufs verzichtet. Der Sport stand an erster Stelle. Einige LG’ler ließen dennoch den Sportvormittag im Café bei leckerem Kuchen ausklingen.

Neue Lauf- und Walkingtrainingszeiten:

Dienstags:       18:10 Uhr        Mendig, Kreissporthalle Fallerstraße
19:30 Uhr        Funktionelle Gymnastik

Donnerstags:  18:25 Uhr        Laufen und Walken in Mayen, Radweg am Ostbahnhof,
Parkplatz Autohaus Nett

Samstags:       13:55 Uhr        Laacher See, Parkplatz unter der Autobahnbrücke, am
Naturkundemuseumparkplatz noch ca. 200 Meter weiterfahren

Für Rückfragen und weitere Informationen steht Klaus Jahnz 02651-769 07 oder (0175/2962172) allen Interessierten zur Verfügung. www.lglaachersee.de

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Vernissage der Mayener Künstlerin Andrea Grimm in der Erich Lexer Klinik Freiburg

Mayen/Freiburg – Eine tolle Aktion: Bei einer Verlosung zu Gunsten der Flutopfer an der Ahr, wurden zwei von der Künstlerin exklusiv gestalteten Magnum Weinflaschen vergeben.

Foto: Privat
Foto: Privat

Am 13.10.2021 fanden sich Kunstbegeisterte in der Erich-Lexer-Klinik in Freiburg ein. Aber nicht aus einem medizinischen Anlass – sondern um wieder Kunst und Kultur genießen zu dürfen.

Frau Karin Ochsenfarth, Geschäftsführerin der Erich-Lexer-Klinik, lud ein, um sich bei einem gemütlichen „get together“, über Kunst auszutauschen.

23 Exponate im Mittel und Großformat der Künstlerin Andrea Grimm sind bis zum 14.1.22 in den großzügigen Räumlichkeiten in der renommierten Privatklinik ausgestellt. Abstrakt, bunt und vielzeitig. Kein Werk gleicht dem anderen. Bilder, welche jeden Blickwinkel zulassen und stets zu überraschen wissen. Egal ob mit Acrylfarbe, UV-Farbe, Sand oder Metall – jedes Bild erzählt seine eigene Geschichte mit vielen Facetten.

 

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Civitas-Forum “Smart routes towards climate-neutral cities” am 20. und 21. Oktober in Aachen

Aachen – Das CIVITAS Forum, Europas führende Konferenz für nachhaltige Mobilität, findet am 20.-21. Oktober 2021 in Aachen statt und wird Expert*innen und Praktiker*innen aus dem gesamten Kontinent zusammenbringen, um die Rolle des Verkehrs bei der Etablierung klimaneutraler Städte durch und für Bürger*innen zu ergründen.

Das hybride Format, das Online- und Vor-Ort-Aktivitäten kombiniert, wird den Teilnehmenden die Möglichkeit bieten, Fragen zur Rolle der Mobilität und des Verkehrs zu diskutieren und zu erörtern, wie lokale Behörden die Unterstützung der Europäischen Kommission in Anspruch nehmen und ihren Einfluss bei der Förderung der lokalen Wirtschaft nutzen können.

Die Online-Anmeldung ist kostenlos und steht allen Expert*innen und Interessierten für nachhaltige urbane Mobilität und Städte offen.

Wie Matthew Baldwin, stellvertretender Direktor der Generaldirektion Verkehr und Mobilität der Europäischen Kommission, erklärt:

Die EU-Kommission hat kürzlich das Ziel festgelegt, bis 2030 100 klimaneutrale Städte zu schaffen. Natürlich erfordert die Erreichung eines solchen Ziels die Zusammenarbeit zwischen allen Regierungsebenen und allen Bereichen des städtischen Lebens.

Vor dem Hintergrund des Themas „Smart routes towards climate-neutral cities“ wird das CIVITAS Forum 2021 die Teilnehmenden dazu anregen, Mobilität in einem anderen Licht zu betrachten. Unsere urbane Mobilität der Zukunft muss vollständig nachhaltig sein, wenn die Städte klimaneutral werden sollen. Wenn wir dies erreichen können, werden wir folglich auch eine viel bessere Luftqualität, weniger Staus und weniger Verkehrstote zu verzeichnen haben. Nachhaltige Städte profitieren bereits von diesen kooperativen Mobilitätskonzepten, die von Organisationen wie CIVITAS geleitet werden.

Online- und Vor-Ort-Teilnehmende können sich auf zwei interessante und informative Tage mit Diskussionen und Networking freuen. Diejenigen, die in Aachen anwesend sind, haben die Möglichkeit, an Besichtigungen in der Stadt teilzunehmen, einschließlich einer Tour zu den emissionsfreien Fahrzeugen der Stadt, dem Universitätscampus und dem Bahntrassenradweg.

Die Gewinner*innen der CIVITAS Awards werden im Rahmen eines Gala-Dinners bekannt gegeben, das durch den fünfmaligen TEDx-Speaker Dan Ram moderiert wird. Ausgezeichnet werden Städte, die innovative Ansätze und einen systematischen Wandel zur Schaffung einer nachhaltigen urbanen Mobilität in ihrem lokalen Kontext demonstrieren konnten.

Sibylle Keupen, Oberbürgermeisterin von Aachen, erläutert die Bedeutung des Forums 2021:

Wir haben ein sehr begrenztes Zeitfenster, um die Gesellschaft konsequent auf Klimaneutralität auszurichten. Wir müssen schnell und vor allem gemeinsam handeln, um die großen Potenziale der nachhaltigen Mobilität konsequent für dieses Gesamtziel zu nutzen. Denn wir sind uns unserer großen Verantwortung gegenüber unseren Kindern und Enkelkindern bewusst, ihnen eine zukunftsfähige Welt zu hinterlassen. Die nächsten Generationen haben ein Recht darauf, deshalb müssen wir jetzt handeln; wir müssen mutig handeln!

Über die CIVITAS-Initiative

CIVITAS ist ein Netz von über 320 Städten, die sich für einen saubereren und besseren Verkehr in Europa und darüber hinaus einsetzen. CIVITAS wurde 2002 ins Leben gerufen und befindet sich nun in der fünften Phase.

Derzeit werden drei „Living Lab“-Projekte unterstützt, in denen eine Reihe nachhaltiger Mobilitätslösungen umgesetzt werden, sowie 13 Forschungsprojekte im Rahmen des Finanzierungsprogramms Horizont 2020 der Europäischen Kommission. Weitere Informationen finden Sie hier: civitas.eu

Über die CIVITAS-Forum-Konferenz

Das CIVITAS-Forum ist das jährliche Flaggschiff der CIVITAS-Initiative. Jedes Jahr zeigt es Europas führende Lösungen für nachhaltige Mobilität und bringt die Gemeinschaft des sauberen Verkehrs zusammen, um sich über die dringendsten Themen in diesem Bereich auszutauschen. Die diesjährige Veranstaltung in Aachen ist die 18. Ausgabe des Forums und kehrt an den Ort zurück, an dem es 2003 zum ersten Mal stattfand.

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Städtische Gemeinschafts-Aktion „Aachen blüht“ feiert Abschluss mit Fotoausstellung in der Stadt

Aachen – Im Frühjahr startete die städtische Aktion „Aachen blüht“, die auch in Pandemiezeiten deutlich machen sollte: Wir sind immer noch eine Gemeinschaft. Bezirksämter, Kitas und Bürger*innen beteiligten sich an der ersten städtischen Blühkampagne. Die zehn Gewinner*innen des Fotowettbewerbs #aachenblueht stellen ihre Blühbilder in den Citylights in der Stadt aus.

Im April fiel der Startschuss für die städtische Gemeinschaftsaktion „Aachen blüht“. Nach vielen Monaten des Lockdowns wollten Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen und das Büro für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement der Stadt Aachen ein Zeichen setzen. Für Sibylle Keupen stand damals fest: „In diesen besonderen Zeiten wollen wir ein Gemeinschaftsgefühl schaffen, das deutlich macht, wie die Stadt auch während der Corona-Pandemie blüht und lebt.“

Blühwiesen, Bienenhotels und Gemeinschaftsaktionen

Direkt bei Beginn von „Aachen blüht“ beteiligten sich die Bezirksämter der Stadt Aachen, Kitas und Aachener*innen an der ersten städtischen Blühkampagne. So entstanden in Richterich und am Bezirksamt Laurensberg insektenfreundliche Blühwiesen, die Quartiersmanagerinnen der städtischen Stadtteilbüros Preuswald, Aachen-Ost/Rothe Erde, Forst/Driescher Hof und Kullen verteilten Blumen, Samentütchen und Stifte mit Samenkapseln und die Kitas an der Albert-Maas Straße und dem Apolloniaweg bastelten Saatkugeln, legten Hochbeete an und pflanzten Tomaten und Beerensträucher.

Vor dem Depot an der Talstraße wurde eine blühende Oase geschaffen, und das Bezirksamt Haaren plant ab sofort einen Community Garten auf einem ehemaligen Grundstück der Pfarre St. Germanus. Auch die FLIP-Wiesen, Förderung der Lebensqualität von Insekten und Menschen durch perfekte Wiesenwelten, sind Teil von „Aachen blüht“: „Wir wollen mit „FLIP“ den einst weit verbreiteten Glatthaferwiesen wieder mehr Raum geben“, erklärte Anika Au vom Fachbereich Klima und Umwelt der Stadt Aachen im Rahmen einer Pressekonferenz im Juni.

Petra Mahr vom Büro für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement der Stadt Aachen freut sich über die Teilnahme der Stadtgesellschaft: „Wir haben mit „Aachen blüht“ keine Eintagsfliegen geschaffen, sondern dauerhaftes Engagement. Die Kitas werden auch weiterhin Gemüse anbauen, in den Bezirken wird auch in den kommenden Wochen Saft gepresst und die Nachbarschaften werden auch weiterhin gemeinsam Grünflächen pflegen.“

Gewinner*innen des Fotowettbewerb #aachenblueht stehen fest

Im Rahmen der Aktion wurde auch ein Fotowettbewerb ins Leben gerufen, bei dem Social Media-Nutzer*innen unter dem Hashtag #aachenblueht ihre schönsten Blühbilder einreichen konnten. Über 400 Bilder wurden seitdem bei Instagram gepostet. Die zehn Gewinner*innenbilder werden seit Dienstag, 12. Oktober, auf den Citylights als großformatige Plakatmotive in der Innenstadt ausgestellt. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen suchte gemeinsam mit dem Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing der Stadt Aachen die Gewinner*innen aus. Peter Klingel, Leiter der Online-Redaktion im Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing, blickt gerne auf „Aachen blüht“ zurück: „Die Plakate sind echte Hingucker und eine schöne Erinnerung an den Sommer.“ Sibylle Keupen ergänzte: „Aachen blüht war ein voller Erfolg. Zahlreiche Menschen in Aachen haben sich mit kreativen Aktionen beteiligt. Wir planen eine Fortsetzung dieser schönen Art der Gemeinschaftsaktion in den nächsten Jahren. Lassen Sie sich überraschen, wie sie 2022 aussehen wird.“

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„Vertrauliche Begleitung und Hilfe im Ahrtal“: Alexander Schweitzer besuchte Beratungsbus in der Flutregion

Ahrtal/Mainz – Unterstützung und Beratung für vom Hochwasser betroffene Gebiete an der Ahr bietet an fünf Tagen in der Woche ein mobiler Beratungsbus an. Gemeinsam mit dem Geschäftsführer Operativ der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit, Daniel Lips, besuchte Arbeitsminister Alexander Schweitzer am vergangenen Freitag den Beratungsbus in Dernau. „Mit dem Beratungsbus wurde eine Möglichkeit geschaffen, die Menschen in ihrem Alltag und im direkten Lebensumfeld zu erreichen und kostenlos und vertraulich vor Ort zu begleiten“, sagte Schweitzer.

Das Angebot besteht seit Mitte September. Verantwortlich für die Umsetzung des Beratungsbusses ist die Kreisverwaltung Ahrweiler in Kooperation mit den verschiedensten Institutionen der Region. Die beiden Büros in dem Bus werden immer im Wechsel von den beteiligten Institutionen besetzt. Finanziert wird das Projekt von der Kinderrechtsorganisation Plan International Deutschland e.V.

Bei dem Besuch am Freitag wurden die Beratungsbüros im Bus von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Agentur für Arbeit und des Jobcenters genutzt. Arbeitsminister Schweitzer und Daniel Lips haben sich vor Ort mit den Betroffenen ausgetauscht und einen Eindruck über die aktuelle Situation verschafft. Dabei wurde deutlich, wie wichtig die vorhandenen Angebote und Unterstützungsleistungen für die Betroffenen sind. „Unser aller Ziel ist es, möglichst viele Beschäftigte und Unternehmen in der Region zu halten. Gerade für den anstehenden Wiederaufbau werden diese Fachkräfte und Unternehmen der Region hierfür am dringendsten benötigt“, betonte Arbeitsminister Alexander Schweitzer.

So auch die Leistungen der Agenturen für Arbeit und des Jobcenters sowie die Hilfsangebote des Landes. „Mit unseren beiden Landesprojekten ,Ganzheitliches Coaching in der Flutregion‘, die am heutigen Freitag gestartet sind, unterstützen wir die Betroffenen bei verschiedenen Problemen des täglichen Bedarfs. Denn erst wenn die Grundversorgung – wie etwa die Wohnsituation – sichergestellt ist, ist die Rückkehr auf den Arbeitsmarkt wieder möglich“, so Schweitzer.

„Die Folgen der Hochwasserkatastrophe werden die Region noch lange begleiten. Es ist wichtig, dass wir die Dienstleistungen der Agentur für Arbeit und des Jobcenters schnell und unmittelbar anbieten. Der Beratungsbus bietet hierzu eine gute Möglichkeit. Die Bürgerinnen und Bürger nehmen die Beratungen rege in Anspruch. Dabei sind die Anliegen sehr unterschiedlich: manche sind auf der Suche nach einer Arbeits- oder Ausbildungsstelle, andere haben Fragen zur finanziellen Absicherung“, so Daniel Lips.

Die Partner des Beratungsbusses sind:

Agentur für Arbeit Bad Neuenahr-Ahrweiler, das Deutsche Rote Kreuz Kreisverband Ahrweiler, BAU-Beratung, Anlaufstelle Adenau, die DRK Fachklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Bad Neuenahr, das Jobcenter Landkreis Ahrweiler, der Jugendhilfe Verein, das Haus der offenen Tür Sinzig, die Katholische Familienbildungsstätte Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V., die Lebensberatungsstelle Ahrweiler des Bistums Trier sowie die Caritas.