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Magie in Bergbuir – Zauber-Comedian Schmitz-Backes kommt am 7. November

Mechernich-Bergbuir –  Aller guten Dinge sind drei – Nach zwei Corona-bedingt verschobenen Auftritten soll der Zauberkünstler Schmitz-Backes nun am Sonntag, 7. November, um 18 Uhr endlich in die Jugendhalle Bergbuir auftreten. Das jedenfalls hoffen „de Hommele“ und Heinz-Gerd Züll vom Vorstand des Vereinsbundes.

„Mit beeindruckender Zauberei, niveauvollem Humor und liebenswürdiger Schlagfertigkeit“ will der mehrfach ausgezeichnete Vize-Meister der Comedy-Zauberei-Szene das Bergbuirer Publikum begeistern.

Im Vorverkauf kosten Karten für Kinder bis 16 Jahre zehn Euro, für Erwachsene 18 Euro. An der Abendkasse (nur solange der Vorrat reicht) zahlen Kinder zwölf und Erwachsene 20 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf (VVK) bei Heinz-Gerd Züll unter (02443) 1801 und Andrea Kratz unter (02443) 1258.

Die Karten, die bereits für frühere geplatzte Gastspiele im VVK erworben wurden, behalten ihre Gültigkeit, die Drei-G-Regel ist einzuhalten. Bei Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahren gilt der Schülerausweis als Nachweis über die Testung.

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Neuer Bouleplatz in Zettingen – Treffpunkt für Jung und Alt

Zettingen – Westenergie fördert ehrenamtliches Engagement über Mitarbeiterinitiative „aktiv vor Ort“. Gute Nachrichten für alle Anwohner in Zettingen: Die Bewegungsgruppe aus Zettingen hat auf einer bisher noch nicht genutzten Fläche des Spielplatzes der Ortsgemeinde einen neuen Bouleplatz errichtet. Damit möchte die Bewegungsgruppe Jung und Alt zum gemeinsamen Spiel und Zeitvertreib in der Ortsgemeinde einladen.

In zahlreichen Arbeitsstunden haben sich freiwillige Helferinnen und Helfer engagiert und das neue Spielfeld errichtet. Möglich gemacht hat dies das Energieunternehmen Westenergie mit seiner Aktion „aktiv vor Ort“ und einer Fördersumme in Höhe von 1.500 Euro. Projektpate Rainer Fuhrmann hatte seinen Arbeitgeber Westenergie erfolgreich um die finanzielle Förderung gebeten.

„Der neue Bouleplatz lädt zum Spielen und Verweilen ein. Er ist ein neuer Treffpunkt in Zettingen, direkt auf unserem Spielplatz und somit auch ideal für Familien mit Kindern geeignet“, erklärt Rainer Fuhrmann.
Ortsbürgermeister Johannes Hammes aus Zettingen bedankt sich bei Westenergie und ergänzt: „Ohne die finanzielle Unterstützung von Westenergie und den Einsatz der zahlreichen Helferinnen und Helfer hätten wir das Projekt in diesem Umfang nicht umsetzen können. Ich freue mich, dass wir dadurch den Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft stärken können.“ Alle Arbeiten konnten in Eigenleistung und unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregelungen durchgeführt werden.

Bei „aktiv vor Ort“ handelt es sich um eine Initiative von Westenergie, bei der sich Mitarbeiter in ihrer Freizeit für ihre Mitmenschen engagieren. Wer selbst die Ärmel hochkrempelt und sich für einen guten Zweck in seinem Heimatort einbringt, erhält bis zu 2.000 Euro für das Projekt. Westenergie unterstützt
so das soziale und ehrenamtliche Engagement seiner Mitarbeiter.

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Spielerisch Heimat vermitteln – „Heimat-Box“ für Kinder und Jugendliche geht an den Start

Region/Düsseldorf – Mit der neuen „Heimat-Box: Entdecke, was dich umgibt – 100 Möglichkeiten der Spurensuche“ unterstützt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen die spielerische Vermittlung von Wissen über die vielfältigen Aspekte der Heimat Nordrhein-Westfalens. Die Heimat-Box richtet sich an Kinder und Jugendliche und alle, die ihre Begeisterung und ihr Wissen über ihre Heimat in Nordrhein-Westfalen weitergeben möchten.

Alle Schulen in Nordrhein-Westfalen werden ab gestern, 25. Oktober 2021, die Lernhilfe kostenlos per Post erhalten. Darüber hinaus steht die Heimat-Box ab sofort auf der Webseite des Ministeriums zur Bestellung als Printversion sowie zum Download in digitaler Form zur Verfügung, unter: www.mhkbg.nrw

Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen: „Eine Box voll mit Heimat Nordrhein-Westfalen: Was genau Heimat ausmacht und wie sie mit jungen Menschen erlebt und gestaltet werden kann, zeigt unsere neue Heimat-Box. Sie liefert einen Blick auf die Besonderheiten im Viertel, das Leben und die Geschichte von Nachbarinnen und Nachbarn. Unsere Heimat bietet eine Fülle von Eindrücken und persönlichen Abenteuern für junge Entdeckerinnen und Entdecker bis Klasse 6. Denn Kinder sind neugierig, wollen wissen und mitmachen. Sie sind die, die unsere Heimat morgen gestalten. Sie von und für ihre Heimat zu begeistern, bedeutet, jeden Tag unser Miteinander und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Ich wünsche allen Heimat-Aktiven vor Ort viele weitere Ideen und noch mehr junge Mitwirkende.“

Die Heimat-Box soll ehrenamtliche Heimataktive bei ihrer der Vermittlung von Heimat unterstützen. Die Heimat-Box bietet eine Fülle von Anregungen, Spielen und Methoden zu Vermittlung von Heimat für den Unterricht und die Nachwuchsarbeit im Verein. Vieles lässt sich digital umsetzen. Es gibt zudem auch zahlreiche Vorschläge für themenbezogene Treffs, Thementage und größere Projekte. Die Heimat-Box ist didaktisch-methodische Hilfestellung und inhaltliche Fundgrube zugleich: Die Themenkarten bieten fundierte Hintergrundinformationen und konkrete Anleitungen für Aktivitäten mit Kindern ab dem Kindergarten- bis zum Jugendalter. Ergänzt werden diese durch Arbeits- und Methodenblätter.

„Die Heimat-Box ist unsere spezielle Unterstützung für die Nachwuchsarbeit im Verein, in der Schule, in Kindertagestätten und an außerschulischen Lernorten. Auch für die Spurensuche zuhause finden sich zahlreiche Ideen, um ganz privat analog wie digital auf Entdeckungstour zu gehen“, so Ministerin Scharrenbach weiter.

Entwickelt wurde die Heimat-Box im fachlichen Dialog mit Heimataktiven und Expertinnen und Experten aus verschiedenen Regionen des Landes. Themen und Art der Umsetzung orientieren sich an den Bildungsplänen von Kindertageseinrichtungen sowie den schulischen Lehrplänen.

Weitere Informationen und den Download der zur Heimat-Box unter: https://www.mhkbg.nrw/themen/heimat/heimat-box

Hintergrund

Zu den vier Schwerpunktthemen der Heimat-Box zählen:

  • Unsere Heimat – das Zuhause von Menschen, Tieren, Pflanzen: erkunden, wahrnehmen, staunen, erleben, schützen und die jeweils lokal- und regionaltypischen Besonderheiten erfahren.
  • Unsichtbare Heimat – unsere Werte, Dialekte, Traditionen und Bräuche sowie Eigenarten und Talente.
  • Heimat im Wandel – Veränderung als Bereicherung annehmen, Umgang mit verschiedenen Heimatorten, Migration als Teil der Heimat verstehen, gemeinsame Vergangenheit und historische Entwicklungen nachvollziehen, Innovationen schätzen und selbst schaffen.
  • Heimat machen – Kompetenzen für Heimat erwerben, Heimatgestalterinnen und Heimatgestalter kennen – und schätzen lernen, Heimat selbst mitgestalten.
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Über den Dächern von Mayen mit Wurst und Wein dahinschweben

Mayen – Die MY-Gemeinschaft verlost mit RPR 1 unter dem Motto „Herbstklopfen“ 24 Gondelfahrten für Donnerstag, den 28. Oktober auf dem Mayener Riesenrad.

Die Gewinner werden unter dem Motto „Wurst & Wein“ am Veranstaltungstag Snack-Pakete, welche mit leckerem Wein von dem Traditionsgeschäft Schwindenhammer (Inh. Martin Conrad) sowie mit köstlichen Wurstspeisen von Barth Mobil Gastronomie gefüllt sind, erhalten und los geht die hohe Fahrt mit Blick über Mayen.

Seit dem 23. Oktober können Gewinnspielbegeisterte auf www.rpr1.de teilnehmen und mit etwas Glück die 24 Gondelfahrten für bis zu vier Personen gewinnen. Die Teilnahmebedingungen sind auf der Homepage von RPR1 ersichtlich.

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„Es braucht Technologie und Firmen“ – Wasserstoff als Energieträger

Mechernich-Obergartzem – Landrat Markus Ramers und Iris Poth (Struktur- und Wirtschaftsförderung Kreis Euskirchen) zu Besuch bei Jopp Plastics Technology in Obergartzem – Kreis Euskirchen will sich als Standort für die Nutzung von Wasserstoff etablieren.

Landrat Markus Ramers (rechts) ließ sich beim Besuch der Firma Jopp Plastics Technology am Standort Obergartzem von Schichtleiter Stefan Wiskirchen den Umgang mit einer neuen Fertigungsmaschine erklären. Foto: Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress

„Der Kohleausstieg in Deutschland ist beschlossene Sache und daher braucht es jetzt Alternativen und neue Geschäftsideen“, sagte Iris Poth, Leiterin der Stabsstelle für Struktur- und Wirtschaftsförderung des Kreises Euskirchen, bei ihrem Besuch der Firma Jopp Plastics Technology in Obergartzem. Landrat Markus Ramers, ebenfalls zu Besuch am Obergartzemer Standort des weltweit tätigen Systemlieferanten der Automobilindustrie, betonte, man wolle das volle Potential der Region nutzen: „In Berlin und Düsseldorf können die tollsten Ziele zum Thema CO2-Neutralität beschlossen werden, doch es braucht Technologie und Firmen, um diese Ziele zu erfüllen. Hier und heute wollen wir einen weiteren Schritt gehen, um unseren Beitrag dazu zu leisten.“

Obwohl das Entwicklungsstadium von Wasserstoff als Energieträger noch am Anfang stehe, sei er schon jetzt für die geplante Energiewende unumgänglich, erklärte Iris Poth. Aus diesem Grund wolle sich der Kreis Euskirchen als Standort für die Nutzung von Wasserstoff etablieren. Projekte wie die Umstellung ganzer Busflotten der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) auf Wasserstoffbetrieb hätten bereits große Erfolge gebracht, doch man wolle sich auch auf weitere Bereiche konzentrieren.

Alternative Antriebstechnologien

Weltweit ist die Firma Jopp Plastics Technology an zwölf Standorten in acht Ländern als Systemlieferant der Automobilindustrie tätig. Rund zehn Prozent der insgesamt 2.000 Mitarbeiter seien dabei in der Forschung aktiv, wie Kai Langheld, Leiter der Produktionsentwicklung, berichtete. „Wir haben uns schon früh mit dem Bereich der alternativen Antriebstechnologie beschäftigt. Unsere Produkte sind sowohl für die Gewinnung als auch die Anwendung von Wasserstoff einsetzbar.“ Auch am Standort Obergartzem beschäftige das Unternehmen einen Mitarbeiter, der sich ausschließlich mit diesem Thema befasse.

Bei der Elektromobilität sei man mit einer Öleinspritzung zur Kühlung der Batterie sogar schon einen Schritt weiter. „Zudem pflegen wir gute Kontakte zu Hochschulen in Aachen und dem Rhein-Sieg Kreis, um diese Arbeiten weiter voranzubringen“. so Kai Langheld, der die Rolle von Wasserstoff auch als Speichermedium besonders hoch einschätzt. „Während wir tagsüber direkt auf die Versorgung durch beispielsweise Sonnenenergie zurückgreifen können, ließen sich nachts die Wasserstoffspeicher nutzen.“

Netzwerk in der Region

Die Innovationen und zukunftsweisenden Möglichkeiten hat auch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) erkannt. Aus diesem Grund wurde die Initiative „Hydrogen-Hub“ der Industrie und Handelskammer Aachen, deren Bezirk auch den Kreis Euskirchen umfasst, im vergangenen Monat mit einer Förderung in Höhe von 400.000 Euro unterstützt. „Diese Förderung gilt es jetzt zu nutzen, um eine Gesamtstruktur zu entwickeln“, erklärte Landrat Markus Ramers.

Dazu solle ein Netzwerk vieler Firmen und Hochschulen entstehen, um alle Möglichkeiten der Region ausschöpfen zu können. „Durch Projekte wie die Wasserstoff-Busflotte möchten wir eine Marke setzen und allen lokalen Akteuren eine Plattform bieten, sich einzubringen.“ Von der Nutzung in der Landwirtschaft bis hin zu der Stromversorgung ganzer neuer Wohnviertel biete der Kreis ein großes Potential, das es zu nutzen gelte.

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Was kommt nach der Brust-Rekonstruktion? – Oberärztin informiert am Mittwoch 27. Oktober in einem Online-Vortrag

Region/Mayen-Koblenz – Die weibliche Brust ist ein zentrales Organ der Weiblichkeit. Ein krankheitsbedingter Verlust bzw. Teilverlust ist daher für betroffene Frauen ein dramatischer Einschnitt. Die moderne Plastische Chirurgie versucht, mit ihren operativen Mitteln die Folgen eines Verlustes der Brust zu mildern und für die betroffenen Frauen wieder ein harmonisches, weibliches Körperbild herzustellen.

Aber: Wird nur die betroffene Seite operiert oder auch die Gegenseite? Zahlt die Krankenkasse und muss ich für den Eingriff im Krankenhaus bleiben? Nur drei von zahlreichen Fragen, die Dr. Nina-Kathrin Kauer, Oberärztin für Plastische, Hand-, Ästhetische und Verbrennungschirurgie im Ev. Stift, im Rahmen eines Online-Vortrags beantwortet. „Was kommt nach der Rekonstruktion? Angleichende Operationen für die Gegenseite“ findet am Mittwoch, 27. Oktober, von 17 bis 18 Uhr, statt.

Der Online-Vortrag ist ein Angebot des GK-Mittelrhein im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative „Koblenz wird pink“. Für eine Teilnahme genügt eine E-Mail mit dem Thema des Vortrags im Betreff an veranstaltungen@gk.de. Über alles Weitere wird dann rechtzeitig vor der Veranstaltung persönlich per E-Mail informiert. Eine Übersicht aller Angebote für Betroffene, Angehörige und Interessierte sowie Informationen zur Abmeldung gibt es unter www.koblenz-wird-pink.de/.

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Mozart Wochen Eifel ab 31. Oktober – Im November hochkarätige Klassik in Bad Bertrich – Tickets jetzt erhältlich

Bad Bertrich – Am Samstag, den 13. November 2021 um 19.30 Uhr gastiert das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim unter Leitung seines ersten Gastdirigenten Georg Mais zusammen mit der jungen Violinsolistin Mascha Wehrmeyer im KulturRaum in Bad Bertrich.

Auf dem Programm des Konzerts mit einem der besten deutschen Kammerorchester stehen Meisterwerke von Wolfgang Amadeus Mozart und Felix Mendelssohn Bartholdy, die beide als „Wunderkinder der Musikgeschichte“ ein Themenschwerpunkt der 7. MozartWochenEifel 2021 sind. Die MozartWochenEifel finden vom 31. Oktober bis einschließlich 27. November mit mehr als 10 Veranstaltungen in der ganzen Eifel statt.

In Bad Bertrich stehen am 13. November mit Mozart Adagio und Fuge c-Moll KV 546 und seinem Divertimento D-Dur KV 136 ein Spät- und ein Frühwerk des großen Salzburger Komponisten auf dem Programm des Orchesterkonzerts. Von Felix Mendelssohn Bartholdy erklingen seine Sinfonie Nr. 2 D-Dur und das Violinkonzert d-Moll, die zu den Frühwerken Mendelssohns gehören.

Solistin ist die wunderbare junge Geigerin Mascha Wehrmeyer, die an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin bei Prof. Antje Weithaas in der Meisterklasse ausgebildet wurde. Die Zuhörerinnen und Zuhörer dürfen sich auf eine herausragende Konzertveranstaltung im Rahmen der MozartWochenEifel 2021 freuen.

Eintritt:

Erwachsene: 24 EUR

Schüler, Studenten, Menschen mit Behinderung: 22 EUR

Tickets sind in den GesundLand Tourist Informationen Bad Bertrich, Daun und Manderscheid sowie online über www.ticket-regional.de und die Ticket-Hotline 0651 9790777 erhältlich.

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Europa am Dienstag – Online-Diskussion

Aachen – Demokratie in Ost-Europa: Ist die Rechtsstaatlichkeit in Gefahr? Die Situation von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in einigen Ländern des östlichen Europas ist in den letzten Jahren immer stärker in den Fokus der Öffentlichkeit geraten, vor allem in Ungarn und Polen. Es ist der Versuch von Regierungen, Presse und Justiz unter ihre direkte Kontrolle zu bringen und deren Unabhängigkeit auszuhöhlen. Damit werden die Gewaltenteilung und das Gleichgewicht der Kräfte im Staat bedroht.

Laut EU-Verträgen sind die Mitgliedstaaten verpflichtet, für die Unabhängigkeit der Justiz und eine freie Presse in ihren Ländern zu sorgen. Auch der Umgang mit Minderheiten und das Vorhandensein einer funktionsfähigen politischen Opposition zeichnen einen Rechtsstaat aus. Da Polen und Ungarn fortwährend gegen die Rechtsstaatlichkeit verstoßen, hält die EU derzeit milliardenschwere Corona-Hilfspakete an die beiden Länder zurück.

Bei „Europa am Dienstag“ wird die Situation von Rechtsstaatlichkeit und Demokratie im östlichen Europa analysiert. Der erfahrene Europa-Korrespondent Detlef Drewes diskutiert mit Gästen unter anderem über die Verletzung der Rechtsstaatlichkeit und die Konsequenzen. Wird der neu eingeführte EU-Bericht über die Rechtsstaatlichkeit dazu beitragen, dass zukünftig maßgebliche Entwicklungen auf dem Gebiet der Rechtsstaatlichkeit transparenter gemacht werden? Wie sollen die demokratischen Länder und EU-Institutionen damit umgehen, wenn die Klagen der EU zum Beispiel gegen Polen und Ungarn weiterhin kaum Konsequenzen nach sich ziehen?

Bei der Online-Diskussion können die Gäste ihre Fragen und Kommentare per Tastatur eingeben und der Moderator Andreas Düspohl wird die Fragen aufgreifen. Los geht es am heutigen Dienstag, 26. Oktober um 19 Uhr. Die Anmeldung für die kostenlose Veranstaltung erfolgt auf der Website von „Europa am Dienstag“ unter www.europa-dienstag.de.

Zugleich ist die Veranstaltung Teil der Konferenz zur Zukunft Europas. Die Ergebnisse werden protokolliert und in die entsprechende Plattform eingegeben. Die Gäste können dort nach der Veranstaltung weitere Kommentare und Anregungen eintragen.

Die Veranstaltungsreihe „Europa am Dienstag“ wird zusammen durchgeführt vom Informationszentrum EUROPE DIRECT, dem Europäischen Klassenzimmer der Route Charlemagne und der Bischöflichen Akademie Aachen.

Direkter Link zur Anmeldung: https://ogy.de/Rechtsstaatlichkeit

Facebook: https://www.facebook.com/events/578791839913283

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Wirtschaft

Vorsorge statt Nachsorge für Messen und Ausstellungen – Registrierung am gestrigen Montag 25. Oktober gestartet

Region/Berlin – Die Registrierung für das neue Absicherungsinstrument für Messen und Ausstellungen ist am gestrigen Montag, den 25. Oktober gestartet. Die politische Einigung über das neue Absicherungsinstrument hatten Bund und Länder bereits am 12. Oktober 2021 bekannt gegeben. Es wird konkret ein neuer Absicherungsmechanismus geschaffen, der die Planungs- und Vorbereitungskosten von Messen und Ausstellungen ähnlich einer Versicherung gegen das Risiko einer vollständigen Betriebsuntersagung aufgrund pandemiebedingter Restriktionen absichert.

Die Registrierung begann gestern auf der Plattform https://sonderfonds-messe.de/.

Mit dem Programm unterstützen Bund und Länder die Wiederbelebung des Messe- und Ausstellungsgeschäfts. Die Branche beschäftigt fast 52.000 Menschen und erwirtschaftet jährlich einen Umsatz von etwa vier Milliarden Euro. Durch Corona mussten 2020 fast drei Viertel aller geplanten Messen und gewerblichen Ausstellungen abgesagt oder unbestimmt verschoben werden.

Messen und gewerbliche Ausstellungen erfordern lange Vorlauf- und Planungszeiten. Sie sind üblicherweise mit erheblichen wirtschaftlichen Risiken verbunden. In Pandemiezeiten vervielfachen sich die Risiken. Deshalb haben Bund und Länder für künftige Ausfälle diese Ausfallversicherung vereinbart. Damit können insgesamt Risiken bis 600 Mio. Euro abgesichert werden. Berücksichtigt werden Veranstaltungen mit einem planmäßigen Durchführungsdatum bis zum 30. September 2022.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und die Wirtschaftsministerien der Länder setzen das Absicherungsprogramm gemeinsam um. Der Bund stellt die notwendigen Haushaltsmittel zur Verfügung, die Länder verantworten Antragsbearbeitung und Auszahlung. Wie bereits beim „Sonderfonds Kulturveranstaltungen“ betreut die Freie und Hansestadt Hamburg die zentrale IT-Plattform und koordiniert das Auszahlungsverfahren. Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen übernehmen eine koordinierende Funktion auf Seiten der Länder.

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Tourismus

Herbsttraum – Wandererlebnis in der Vulkanregion Laacher See – Das idyllische obere Brohltal erkunden

Nierderzissen/Brohltal/Maria Laach – Der goldene Herbst hält Einzug ins Land und die Natur leuchtet in rot-orangen Tönen. Perfekt für eine entspannte Wandertour durch die herrliche Eifellandschaft. Das obere Brohltal bietet gleich mehrere Möglichkeiten puren Wandergenusses: die zweite und dritte Etappe des Premiumwanderweges Eifelleiter mit seiner Zuwege-Rundtour Bahnhof um Engeln, die Geopfad-Route O „Tuffsteinweg“, den 4-Dörfer-Weg in Spessart und kleine Rundtouren rund um den Bahnhof Engeln.

Premiumwanderweg Eifelleiter mit Zuwege-Rundtour um den Bahnhof Engeln

Endlos erscheinende Wiesen, Felder sowie Waldsäume, aufgepeppt mit einzigartigen Natur-Juwelen wie das Rodder Maar oder die Hohe Acht. Jenseits des Rheins beginnt das Abenteuer Eifelleiter und gipfelt in einem Tanz auf dem Vulkan. Die reizvolle Wanderstrecke macht das Abenteuer Natur zum landschaftlichen Herbstserlebnis schlechthin. Liebliche Natur erleben, wo früher Lavaströme das Land bedeckten: Die zweite Etappe beginnt in den Weiten des malerisch reizvollen Brohltals mit den zauberhaften Wasseridyllen Rodder Maar und Königssee sowie herrlichen Blicken auf die mittelalterliche Burg Olbrück. Außerhalb der Waldpassagen bietet die Leiter faszinierende Perspektiven auf vulkanische Aufschlüsse, die lebendigen Zeugen der Vergangenheit. In der Ferne begleitet die Burg Olbrück, das Wahrzeichen des Brohltals, die Wanderer. Auf alten Wegen werden die Leiterwanderer zum zweiten Etappenziel, dem Erlebniswald Steinrausch geleitet.

Von dort führt die Abschluss-Etappe zunächst entlang der Wege des verträumten Erlebniswald Steinrausch, bevor sich die Eifelleiter-Bezwinger entlang kleiner Eifelörtchen wie Lederbach, Hohenleimbach und Jammelshofen, auf das Ziel ausrichten: Das Städtchen Adenau über die höchste Erhebung der Eifel, die Hohe Acht.

Die Zuwege-Rundtour um den Bahnhof Engeln

Die Rundtour um den Bahnhof Engeln besticht durch herrliche Ausblicke in die durch Wald und Feldern geprägte Eifellandschaft und lässt sich wunderbar mit einer Fahrt mit der nostalgischen Schmalspurbahn „Vulkan-Expreß“ kombinieren. Als Start- und Zielpunkt wird idealerweise der Bahnhof Engeln gewählt. Natürlich ist der Einstieg auch an anderen Stellen möglich. Gefolgt wird den gelben Zuwege-Schildern bis zum Erlebniswald Steinrausch. Jetzt geht es auf einem Teilstück der Eifelleiter weiter bis Spessart und über den Zuweg zurück zum Bahnhof Engeln.

Detaillierte Infos: www.eifelleiter.de

Geopfad-Route O „Tuffsteinweg“

Die geologisch interessante Wanderroute startet ebenfalls am Bahnhof Engeln. Am Startpunkt macht der Geo-Spiel-Garten mit den in der Region vertretenen Erdzeitaltern vertraut, um von dort aus den Weg entlang der Steinbrüche Richtung dem schönen Tuffsteinort Weibern einzuschlagen. An einem ehemaligen Steinmetzbetrieb vorbei, finden die Wanderer am Ortseingang das „Tuffsteinschaufenster“ mit Werken imposanter Steinmetzkunst. Ein alter Steinbruchkran säumt den Weg zum Steinsägehaus und dem Steinbruch „In den Lärchen“. Danach können die Wanderer entweder über den Riedener Berg wieder zurück in den malerischen Ort mit deinen schönen Tuffsteinhäusern und zu dem als Tuffstein-Museum genutzten „Steinmetzbahnhof“ wandern. Auf der Tuffsteinstraße geht es weiter zur Sandkaul und nach Kempenich. Dort gibt es neben der Bernharduskapelle, auch einen Phonolith-Aufschluss zu entdecken. Der Weg führt weiter bis zur Sandgrube in Engeln, um nach einer Runde durch den Wald des Engelner Kopfes und den Höhenort Engeln wieder den Bahnhof der Brohltalbahn zu erreichen.

4-Dörfer-Weg

Der abwechslungsreiche 4-Dörfer-Weg führt durch Wald- und Wiesenabschnitte mit fantastischen Weitsichten auf die mittelalterliche Burg Olbrück und das gesamte Umland beidseitig des Rheins.

Der Startpunkt der Tour befindet sich in der Ortsmitte von Spessart. Unterwegs streift die Route die vier Ortsteile Spessart, Hannebach, Wollscheid und Heulingshof – reizvoll betten sich diese in die malerische Landschaft der Vulkanregion ein. Kleine Auszeit – bequeme Waldliegen laden bei herrlichen Weitblicken in die von Höhenzügen und Tälern geprägte Osteifel zum Verweilen und Durchatmen ein. Offenes Weideland, lichte Waldparzellen- hier kann man die Abgeschiedenheit und die Stille der Landschaft in vollen Zügen genießen. Ein weiteres Highlight der Tour ist die Quelle des Brohlbaches, der als kleiner Rinnsal in Hannabach entspringt und seinen rund 20 km langen Weg bis zur Mündung in den Rhein bei Brohl-Lützing aufnimmt.

Wandern rund um den Bahnhof Engeln

Vom Bahnhof Engeln aus bietet die Vulkanregion Laacher See noch weitere vielfältige Wandermöglichkeiten: Durch die idyllische Eifellandschaft führen verschiedene Rundwanderwege die Wanderer über saftige Wiesen, durch romantische Waldstücke und entlang geologischer Highlights zu tollen Aussichtspunkten mit Panoramablicken über die herrliche Vulkanlandschaft. Eine eigene Broschüre „Wandern rund um Engeln“ erläutert fünf Wanderrouten, die zwischen 2 und 8 km lang sind. Diese umfassen viele geologischen, landschaftlichen und kulturellen Highlights und starten alle am Bahnhof in Engeln.

Informationsmaterial, Wanderkarten und Broschüren

Informationen zu allen Wanderrouten gibt es bei der Tourist-Info Vulkanregion Laacher See in Maria Laach und in Niederzissen

Kontakt: Tel. 02636-19433, info@vulkanregion-laacher-see.de

und im Internet unter www.vulkanregion-laacher-see.de