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Neu gegründete Bürgerinitiative „Unser Cassel“ will Naturzerstörung und Flächenfraß verhindern

Heckenbach-Cassel – Bürgerinitiative fordert Stopp der Gemeindepläne zur Überbauung einer Landschaftsidylle. Neu gegründete Bürgerinitiative „Unser Cassel“ will Naturzerstörung und Flächenfraß verhindern. „Unser Cassel“ nennt sich eine neue Bürgerinitiative – der Akzent lieg auf dem Wörtchen „unser“.

Denn viele Bewohner von Cassel fühlten sich in den vergangenen Monaten von einem Beschluss des Gemeinderats überfahren und fremdbestimmt. Worum geht es?

Plötzlich und gänzlich unerwartet wurden die Bürger von Cassel mit einem Beschluss des Gemeinderats konfrontiert, wonach eine der größten und schönsten Wiesen auf der westlichen Talseite mit 23 Häusern bebaut werden soll. Der ganze Plan soll im „beschleunigten Verfahren nach § 13b des Baugesetzbuches realisiert werden. Die „Beschleunigung“ beruht bei dieser Bestimmung darauf, dass Umwelt- und Naturschutz nur eine nachrangige Rolle spielen. Ziel des Gesetzes ist es, den Städten ein Instrument zur raschen Bekämpfung ihrer Wohnungsnot zu geben. Die Städte sollen Baulücken schließen und am Stadtrand Flächen bebauen können, bei denen erfahrungsgemäß der Naturschutz ohnehin kaum bemüht werden muss. Dass die Landschaft um die Dörfer, in denen es keine Wohnungsnot gibt, plötzlich Bauland werden sollen, lag nicht in der Absicht des Gesetzgebers. Und doch: wie das Umweltbundesamt anhand einer Stichprobenuntersuchung herausgefunden hat, sind es in den weit überwiegenden Fällen die Landgemeinden, die sich die neue Bestimmung zunutze gemacht haben. In aller Eile! Denn die Regelung war ursprünglich auf des Jahresende 2021 befristet (jetzt um ein Jahr verlängert). Das erklärt, warum es zur Empörung der Bürger in Cassel so hopplahopp gegangen ist. Die Bürger verkennen nicht, dass die Wohnungssituation im Ahrtal derzeit kritisch ist. Aber es kann nicht sein, dass im Ahrtal im Gefährdungsbereich nicht mehr gebaut werden darf und neue Gefährdungen im Zuflussgebiet der Ahr jetzt neu geschaffen werden. Außerdem: es gibt genug Bauplätze in den Dörfern der Gemeinde Heckenbach, die ohne Umweltrisiken entwickelt werden können. Niemand konnte den Casselern bislang erklären, warum eine ortsprägende Pferdewiese mit 19% Gefälle ein idealer Bauplatz sein soll.

Jedermann weiß, wie es zur Flutkatastrophe an der Ahr gekommen ist, denn das Wasser hat sich nicht im Tal entwickelt, sondern ist von den Berghängen heruntergeflutet. Der ausgewählte Hang in Cassel hat ein Gefälle von bis zu 19% auf 600m Höhe. Bereits ohne nennenswerte Bodenversiegelung bekommen die Menschen hier die Kraft des Wassers zu spüren, denn die Bäche können nach starken Regenfällen das Wasser nicht fassen. Wie das nach einer Totalversiegelung mit Straßen und vielen Häusern aussehen wird, kann man sich leicht vorstellen. Das Versiegeln dieser Fläche hätte katastrophale Folgen für alle hangabwärts liegenden Gebiete – nicht nur für Cassel.

Die geplante Bebauung mit bis zu 23 Privathäusern hätte drastische Auswirkungen auf den Wasserhaushalt, auf ansässige Landwirtschaftsbetriebe und das gesamte Landschaftsbild des rund 80-Seelen-Dorfes. Auf der vorgesehenen Wiese, auf der jetzt noch die Pferde friedlich grasen und wo nach dem Willen der Gemeinde demnächst die Planierraupen anrollen sollen, haben die Bürger allein mehr als 100 verschiedene Pflanzenarten und eine reiche Tierwelt gezählt. Die Initiative bedauert, dass ein Projekt mit solcher Tragweite ohne Einbindung der Bevölkerung geplant wurde und zur Gründungsveranstaltung am 23. Oktober trotz Einladung keiner der Gemeinde-Repräsentanten erschienen war.

Von der Fläche, die versiegelt werden soll, befindet sich nur ein Bruchteil im Besitz der Gemeinde. Das restliche Land ist Privateigentum, welches aufgrund seiner existentiellen Bedeutung für den ansässigen Pferdezuchtbetrieb nicht zum freiwilligen Verkauf steht. Die Bebauung der beplanten Fläche hätte zur Folge, dass einer der letzten noch aktiven, zudem traditionsreichen und nachhaltig gestalteten Landwirtschaftsbetriebe zurückgedrängt wird und dadurch keine weiteren Entwicklungschancen hat. Es schwebt die Drohung im Raum, dass die Gemeinde mit Erschließungsmaßnahmen beginnt, deren Kosten dann auf die Landwirte umgelegt würden – die müssten dann verkaufen, weil sie die Erschließungskosten nicht tragen könnten.

Das wollen die mehr als 50 Gründungsmitglieder von „Unser Cassel“ mit allen Mittel verhindern. Es kann nach Auffassung der Bürger nicht sein, dass die ländliche Idylle und das Wandergebiet von Cassel zerstört werden, damit sich stadtmüde Bürger von Köln bis Amsterdam Ferienwohnsitze verschaffen. Denn Wohnungsnot gibt es in Cassel nicht, und deshalb gibt es auch keinen vernünftigen Grund, ausgerechnet in Cassel den Flächenfraß zu betreiben.

Weitere Informationen und Unterlagen erhalten Sie bei der Bürgerinitiative „Unser Cassel“, Quellenweg 1, 53506 Heckenbach-Cassel. Kontakt: Esther Josten, unsercassel@gmail.com, Telefon: 01625105030.

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Ina Brandes zur neuen Ministerin für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen ernannt

Region/Düsseldorf – Ina Brandes hat heute von Ministerpräsident Hendrik Wüst die Ernennungsurkunde zur Ministerin für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen erhalten und die Amtsgeschäfte aufgenommen. Sie tritt die Nachfolge von Hendrik Wüst an, der am 27. Oktober 2021 vom Landtag zum Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen gewählt wurde.

Anlässlich ihrer Berufung sagte Ministerin Ina Brandes: „Die Nordrhein-Westfalen-Koalition hat in den vergangenen Jahren Rekordsummen in Schiene, Straße und Radwege investiert, um den Sanierungsstau der Vergangenheit aufzulösen und den Menschen bessere, sichere und saubere Mobilitätsangebote zu machen. Diesen pragmatischen und ideologiefreien Kurs werde ich als neue Verkehrsministerin Nordrhein-Westfalens konsequent fortführen.“

Ministerin Brandes weiter: „Es ist mir eine Ehre, im Dienst des Landes weitere Weichen für die Mobilität der Zukunft zu stellen. Mir liegt dabei besonders am Herzen, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen. Nordrhein-Westfalen entwickelt sich zur Heimat der Mobilität 4.0. Das will ich weiter vorantreiben.“

Zur Person

Ina Brandes wurde 1977 in Dortmund geboren. Nach dem Studium der Politikwissenschaften, Geschichte und der Englischen Philologie mit dem Abschluss als Magister Artium betreute sie als Referentin in der CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag die Enquête-Kommission „Demograpfischer Wandel“. Seit 2006 hat sie bei dem schwedischen Planungskonzern Sweco gearbeitet, von 2011 bis 2020 als Sprecherin der Geschäftsführung.

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Millionenspende – Brücken-Einweihung heute in Ahrweiler

Ahrweiler/Berlin – Millionenspende der genossenschaftlichen FinanzGruppe zur Fluthilfe ans THW. Brückeneinweihung am heutigen Donnerstag, 28. Oktober in Ahrweiler. Um den Menschen in den von der Hochwasserkatastrophe 2021 betroffenen Regionen Deutschlands unmittelbar zu helfen, stellten die Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie die DZ BANK Gruppe der THW-Bundesvereinigung, dem Förderverein des Technischen Hilfswerks (THW), im Juli eine Spende von 1,25 Millionen Euro zur Verfügung. Einen Großteil dieser Mittel nutzt das THW für die Sofort- und Akuthilfe. Dazu gehört vor allem die Anschaffung von drei temporären Fußgänger- und Autobrücken im Ahrtal. Als erste Brücke wurde heute von Vertretern der THW-Bundesvereinigung, des THW und der genossenschaftlichen FinanzGruppe der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Bad Neuenahr-Ahrweiler eine Fußgängerbrücke eingeweiht. Kurz vor Inbetriebnahme steht dort auch eine Fahrzeugbrücke. Darüber hinaus wird eine kombinierte Fahrzeug- und Fußgängerbrücke in Liers errichtet.

„Mit den mobilen Brücken wollen wir einen Beitrag leisten, die Infrastruktur vor Ort wieder aufzubauen. Die Flut und ihre Folgen für die Menschen machen uns sehr betroffen. Als regional verankerte Institute wollen wir unmittelbar vor Ort unterstützen. Allen Helferinnen und Helfern und besonders den Einsatzkräften des Technischen Hilfswerks sei an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich gedankt“, erklärt Marija Kolak, Präsidentin des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR).

Marian Wendt, Präsident THW-Bundesvereinigung, betont: „Die Folgen und Ausmaße des Starkregens im Juli sind auch heute – dreieinhalb Monate später – kaum zu fassen und werden noch lange sichtbar bleiben. Wir sind dankbar und froh, dass wir durch die Großspende der Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie der DZ BANK Gruppe mit drei weiteren Behelfsbrücken im Katastrophengebiet einen wichtigen Beitrag leisten können, dass die Menschen vor Ort langsam zur Normalität zurückkehren können. In ein paar Jahren, wenn die temporären Brücken durch massive Varianten ersetzt werden, können die Behelfsbrücken für spätere Einsätze wiederverwendet werden. Damit unterstützt die FinanzGruppe mehrfach. Dafür danken wir und die Bewohner von Bad Neuenahr-Ahrweiler von Herzen.“

Weitere Mittel aus der Spende der genossenschaftlichen FinanzGruppe fließen an die THW-Helfervereinigung Schleiden einschließlich des Ortsteils Gemünd, die ihre durch den Starkregen beschädigte Ausstattung neu erwerben kann. Darüber hinaus wird ein Teil der Spendengelder auch für die wichtige Aufklärungsarbeit verwendet, mit der das THW die Bevölkerung über Katastrophen, deren Früherkennung sowie Verhaltenstipps und Hilfsmaßnahmen informiert.

Regionale Crowdfunding-Aktionen sammelten 4,3 Millionen Euro ein Das überregionale Engagement der THW-Spende durch die genossenschaftliche FinanzGruppe wurde mit zahlreichen regionalen Hilfsaktionen der Genossenschaftsbanken ergänzt. So wurden beispielsweise über die Crowdfunding-Plattform „Viele schaffen mehr“ Fluthilfe-Spendeninitiativen von Genossenschaftsbanken durchgeführt, um den Menschen, die durch die Hochwasserflut alles verloren haben, unbürokratisch zu helfen. Im Zeitraum von Mitte Juli bis Mitte August 2021 sind hier insgesamt rund 4,3 Millionen Euro eingesammelt worden, die den jeweiligen Projekten vor Ort zugutekommen. Darüber hinaus sind über die Genossenschaftsstiftung des Genossenschaftsverbands sowie über weitere Spendenkonten im Rahmen des gemeinsamen Aufrufs „Genossenschaften helfen“ weitere Gelder zur Fluthilfe gesammelt worden.

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Sammlung für die Kriegsgräber-Fürsorge

Mendig/Region – Aufruf zur Haus- und Straßensammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. – Unter dem Motto „Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden“ findet die jährliche Haus- und Straßensammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. vom 31. Oktober bis 25. November 2021 statt.

Bereits seit mehr als 50 Jahren werden in Gemeinden und Städten des Landes Haus- und Straßensammlungen für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. durchgeführt.

„Wer Kriege verhindern will, muss dafür sorgen, dass vor allem die jungen Menschen die Geschichte kennen. Zwei Weltkriege haben schmerzlich bewiesen, dass ohne Erinnerung und ohne das Lernen aus der Geschichte kein dauerhafter Frieden möglich ist“, so Bürgermeister Jörg Lempertz.

Der Volksbund leistet durch seine humanitäre Aufgabe im Auftrag der Bundesregierung seit Jahrzehnten direkte Friedensarbeit. Neben der traditionellen Suche und Umbettung von Kriegstoten sowie der Pflege der Gräber von Gefallenen aus zwei Weltkriegen in 46 Ländern erfüllt der Volksbund einen wichtigen Beitrag, Brücken zwischen ehemaligen Feinden zu bauen, um zu einem friedlichen Europa beizutragen.

Damit diese Ziele weiterhin verwirklicht werden können, ist anlässlich der diesjährigen Haus- und Straßensammlung ein Spendenkonto eingerichtet:

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
IBAN: DE52 5705 0120 0000 1231 17
Kreditinstitut: Sparkasse Koblenz.

Jede Spende ist ein wichtiger Beitrag zur Sicherstellung dieser Arbeit.

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Ahrwinzer haben Weinlese 2021 erfolgreich abgeschlossen – Hilfsbereitschaft und Solidarität aus ganz Deutschland

Ahrtal – Es ist geschafft, was nach der Flut erst noch vollkommen unmöglich schien: Die Weinlese im Ahrtal ist erfolgreich beendet und es wird einen Jahrgang 2021 von der Ahr geben. Möglich wurde dies durch die Unterstützung zahlreicher Helferinnen und Helfer aus ganz Deutschland.

Die Flutwelle, die in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 das Ahrtal überrollte, hat auch die Betriebe vieler Winzerinnen und Winzer schwer getroffen. Maschinen, Arbeitsgeräte und auch viele der bereits abgefüllten Weine der letzten Jahre gingen verloren. Rund zehn Prozent der Rebfläche im Tal wurde zerstört oder stark beschädigt. Direkt in den ersten Tagen nach der Flut haben sich die betroffenen Winzerinnen und Winzer im Tal sowie Freiwillige aus ganz Deutschland und den Nachbarländern zusammengeschlossen, um sich neben dem Wiederaufbau der Betriebe vor allem einer Mammutaufgabe zu stellen: der Weinlese 2021. Denn für viele Weinerzeuger waren die Trauben in den höher gelegenen Steillagen das einzige Kapital, das nicht den Fluten zum Opfer gefallen ist.

Unterstützung machte erfolgreiche Lese möglich.

„Dass wir trotz der widrigen Umstände den Jahrgang 2021 einbringen konnten, haben wir der großen Hilfsbereitschaft und Solidarität von unzähligen Freiwilligen zu verdanken. Ohne sie wäre dies nicht möglich gewesen. Im Namen aller Ahrwinzer daher ein herzliches Dankeschön an alle, die uns unterstützt haben“, sagt Peter Kriechel, Vorsitzender des Ahrwein e.V.. Direkt nach der Flut packten viele bei den anstehenden Laubarbeiten in den Weinbergen mit an, in den vergangenen Wochen stand dann die Lese im Fokus. „Vor allem die familiengeführten Betriebe im Tal sind oftmals auch privat betroffen und konnten sich daher kaum selbst den anstehenden Arbeiten im Weinberg widmen. Umso mehr war jede helfende Hand Gold wert“, sagt Peter Kriechel.

Der Ahrwein e.V. unterstützte seit dem ersten Tag über mehrere Monate hinweg die Betriebe, indem zahlreiche Hilfsaktionen erfasst und an die Betroffenen weitergetragen wurden. So konnte auch eine weitere wichtige Initiative für die Traubenlese gewonnen werden. Denn der „Helfer-Shuttle“ unterstützte in Zusammenarbeit mit dem Ahrwein e.V. die Lese logistisch. Hunderte Freiwillige konnten so von der Grafschaft aus mit Bussen zu den Winzerbetrieben ins Tal bzw. direkt in den Weinberg transportiert werden.

Hilfe kam zudem in Form von Spenden oder Leihgaben von Maschinen, Weinberggeräten, Ersatzteilen oder Transportmitteln, um die Ernte überhaupt einbringen und verarbeiten zu können. Auch die Reparaturen defekter Geräte und Maschinen stellten eine große Unterstützung dar. Dank dieser zahlreichen Hilfsaktionen können die Winzerinnen und Winzer an der Ahr nun vermelden, dass sie die Lese 2021 erfolgreich abgeschlossen haben.

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Vorhang auf – IHK Trier ehrt die 170 besten Azubis der Region im Theater Trier

Region/Trier – Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier hat erstmals nach einem Jahr Corona-Pause wieder die besten Azubis des aktuellen Jahrgangs geehrt. Drei Absolventen gehören zu den besten Azubis in ganz Deutschland. Im Großen Haus des Theater Triers wurden insgesamt 170 Auszubildende ihre Zeugnisse und obendrauf einen Einkaufsgutschein als Anerkennung für ihre besondere Leistung. Die Bestenfeier wurde außerdem per Livestream übertragen, da die Angehörigen der Auszubildenden aufgrund der einzuhaltenden Abstände nicht vor Ort dabei sein konnten. Zu den ersten Gratulanten gehörte Trierers Oberbürgermeister Wolfram Leibe, DIHK-Präsident und Präsident der IHK Trier, Peter Adrian und IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Jan Glockauer. Peter Adrian richtete den Blick gleich nach vorne: „Nach oben sind Ihnen keine Grenzen gesetzt“, richtet er an die Absolventen mit Blick auf die Weiterbildungsmöglichkeiten zum Bachelor oder Master Professional und auch die Chance, sich selbstständig zu machen.

Als Absolventen mit der besten Punktzahl in IHK-Berufen der Region Trier schnitten ab:

Florian Dötsch
aus Trier, Verkäufer bei der Aldi GmbH & Co. KG, Filiale Martha-Brach-Straße in Trier mit 100 Punkten; Dennis Nehr aus Walsdorf, Fachkraft für Fruchtsafttechnik bei der Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co. KG, mit 99 Punkten und Benjamin Simon Anschütz aus Daun, Industriekaufmann bei der Bilstein & Siekermann GmbH & Co. KG in Hillesheim mit 99 Punkten.

Sowohl Dötsch als auch Nehr sind mit ihren Ergebnissen die bundesweit besten Absolventen in ihrem Beruf. In diese Reihe gesellt sich außerdem Peter Mergen aus Mürlenbach. Er hat seine Ausbildung zum Straßenwärter bei der Autobahn GmbH des Bundes (Autobahnmeisterei Prüm) mit 92 Punkten abgeschlossen.

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Der Impfbus des Landes Rheinland-Pfalz kommt im November in den Landkreis Vulkaneifel

Daun – Hingehen, Personalausweis zeigen, Schutzimpfung erhalten: Seit dem 2. August fahren sechs mobile Impfbusteams flächendeckend durch Rheinland-Pfalz. Dem Landkreis Vulkaneifel ist es gelungen, gleich drei Termine für November zu vereinbaren:

Mittwoch, 03.11.2021, 09:00 bis 17:00 Uhr: EDEKA Parkplatz, Auf dem Werth, 54584 Jünkerath

Freitag, 12.11.2021, 09:00 bis 17:00 Uhr: Markt-platz Daun, Leopoldstrasse, 54550 Daun

Dienstag, 23.11.2021, 09:00 bis 17:00 Uhr: Brunnenplatz Gerolstein, Kyllweg 1, 54578 Gerolstein

Umgesetzt wird die Sonderimpfaktion mit dem Deutschen Roten Kreuz. Ziel der Aktion der Landesregierung ist es, noch Unentschlossenen ein sehr einfaches und unbürokratisches Impfangebot zu machen – ganz nach dem Motto: „Wenn die Menschen nicht zum Impfstoff kommen, dann kommt der Impfstoff eben zu den Menschen“. Seit Beginn der Impfbuskampagne wurden bereits über 60.000 Impfdosen in den sechs Bussen verabreicht.

Es stehen die Vakzine von Johnson & Johnson und BioNTech zur Verfügung. Personen ab 12 Jahren können in Begleitung eines Erziehungsberechtigten eine Schutzimpfung erhalten. Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren können das Impfangebot mit einer schriftlichen Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten wahrnehmen. Es werden sowohl Erstimpfungen, als auch Zweit- und Drittimpfungen (die sog. Booster-Impfungen) durchgeführt. Voraussetzung für die Booster-Impfung ist, dass die Zweitimpfung mindestens 6 Monate zurückliegen muss.

Wichtig: Ausweis nicht vergessen!

 

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Entwicklung des FH-Campus Eupener Straße in Aachen – Viel Lob für den Siegerentwurf „Landschafts-Terrassen“

Aachen – Die FH Aachen möchte das Areal im Süden der Stadt zu einem modernen, zukunftsorientierten Campus entwickeln. Werkstattverfahren liefert überzeugende Ergebnisse. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen und FH-Rektor Bernd Pietschmann eröffnen Ausstellung auf dem FH-Gelände. Bürgerinnen und Bürger können die drei städtebaulichen Konzepte noch bis zum 12. November sehen.

Eröffneten gemeinsam die Ausstellung: Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen und FH-Rektor Bernd Pietschmann. Die Entwürfe sind noch bis zum 12. November öffentlich ausgestellt. Foto: FH Aachen / Arnd Gottschalk

Die FH Aachen hat sich schon seit vielen Jahren auf dem Gelände der ehemaligen Philips-Forschungslabore an der Eupener Straße / Weißhausstraße etabliert. Nun hat die Fachhochschule Aachen das Ziel, die derzeitige Nutzung an der Eupener Straße zu intensivieren und ihren dortigen Campus baulich weiterzuentwickeln. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen und der neue FH-Rektor Prof. Dr. oec. Bernd P. Pietschmann haben gemeinsam mit Stadtbaurätin Frauke Burgdorff und FH-Kanzler Volker Stempel sowie Vertreter*innen der Grundstückseigentümerschaft am Dienstag (26. Oktober) einen Letter of Intent unterschrieben, um diese Entwicklung gemeinsam zu realisieren.

Keupen: „Aachen als Wissenschaftsstadt weiter voranbringen.“

Im Anschluss eröffneten Keupen und Pietschmann die Ausstellung, die die Ergebnisse des Werkstattverfahrens zeigen. Dieses hat zur Sicherung der städtebaulichen Qualität im Frühjahr 2021 stattgefunden. Von den drei nun präsentierten Entwürfen hat sich die Vorzugsvariante „Landschaftsterrassen“ herauskristallisiert, die als Grundlage für die weiteren Planungen dient. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen sagte: „Hochschule und Stadt arbeiten hier eng zusammen. Das Ziel ist klar: Wir wollen einen städtebaulich hochwertigen Campus schaffen, wir wollen einen offenen Campus, einen grünen Campus, der sich zur Stadtgesellschaft hin öffnet. Es freut mich sehr, dass wir an der Eupener Straße gemeinsam Aachen als Hochschul- und Wissenschaftsstadt weiter nach vorne bringen können.“

FH-Rektor Bernd Pietschmann: „Auch wir freuen uns über die Entwicklung, die hier kommen wird. Und wir freuen uns, dass wir mit der geplanten Öffnung des Campus als Hochschule weiter in der Gesellschaft ankommen können.“ Ein Ziel der Campus-Entwicklung lautet, das Areal mit neuen öffentlichen Rad- und Fußwegeverbindungen zu durchziehen und es dauerhaft allen Menschen zugänglich zu machen.

Stadtbaurätin Frauke Burgdorff dankte den vielen Akteurinnen und Akteuren aus Verwaltung, Hochschule und Politik, die mit dazu beigetragen haben, dass man mit den inhaltlichen Leitplanken des Letter of Intent, mit einem ambitionierten Werkstattergebnis ein sehr geordnetes Bauleitplanverfahren auf den Weg bringen kann. „Wir haben vom Aachener Planungsbüro kadawittfeldarchitektur drei hochkarätige Entwürfe vorgelegt bekommen, die sowohl die Hochschul- als auch Wohn- und kleinere gewerbliche Nutzungen ermöglichen. Am Ende halten wir mit dem ‚Landschaftsterrassen‘ eine klare und konsensfähige Vorzugsvariante in der Hand.“ Nun gehe es darum, auch in der Realisierung mit hervorragender Baukultur auf die besondere historische Lage am Bodenhof zu antworten. Als nächsten Schritt wird die Verwaltung im Rahmen des formellen Bebauungsplanverfahrens FH-Campus Eupener Straße die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit einleiten. Diese wird voraussichtlich im ersten Halbjahr 2022 stattfinden. Die Stadt wird rechtzeitig über die Bürger*innen-Beteiligung informieren.

Ambitioniertes Werkstattverfahren

Im Anschluss lobten auch Vertreter der Politik den eingeschlagenen Weg an der Eupener Straße und das Ergebnis des Werkstattverfahrens. Isabel Strehle, Leiterin des Fachbereichs Stadtentwicklung, -planung und Mobilitätsinfrastruktur der Stadt Aachen, stellte den Planungsprozess und die Herausforderungen im Detail vor. Architekt Gerhard Wittfeld erläuterte den vielen interessierten Bürgerinnen und Bürgern die drei Entwürfe, die sein Büro erstellt hat. kadawittfeldarchitektur formierte gemeinsam mit dem Landschaftsarchitekturbüro kraftraum aus Düsseldorf, dem Verkehrsplanungsbüro Urban Standards aus München und dem Fachplanungsbüro für Stadtklima und Umwelt Lohmeyer Ingenieure im Frühjahr drei interdisziplinäre Planungsteams. Begleitet wurde das ambitionierte Verfahren von einem Gremium aus Vertreter*innen aller politischen Fraktionen, Mitgliedern des Gestaltungsbeirates, der Fachhochschule und der Stadt Aachen sowie der Grundstückseigentümergesellschaft.

Die Ergebnisse des Werkstattverfahrens mit allen drei Entwürfen – der Vorzugsvariante „Terrassengarten“, „Central Park“ und „Fließendes Band“ sind als öffentliche Ausstellung bis zum 12. November, Montag bis Freitag, jeweils von 8.30 Uhr bis 18.30 Uhr in der Fachhochschule Aachen (Eupener Straße 70, Gebäude C, Foyer) zu sehen  Es gelten die 3G-Regeln der Coronaschutzverordnung. Die AHA-Regeln sind auf dem Gelände der FH Aachen einzuhalten.

Der Campus als Baustein des Stadtquartiers

Auf dem Areal an der Eupener Straße soll ein moderner, zukunftsorientierter Campus entstehen, der Raum für Hochschulnutzung mit hochschulbezogener sozialer und gewerblicher Nutzung, aber auch Wohnnutzung, insbesondere für Studierende bietet. Der Campus soll sich zum Quartier hin öffnen und durch neue Wegeverbindungen die öffentliche Wahrnehmung, Zugänglichkeit und Nutzung des Geländes fördern. Bei den künftigen Entwicklungen bleibt die historische Parkanlage mit dem alten Baumbestand ebenso wie die Denkmäler als Kernelemente des Parks erhalten. An die künftige Freianlagenplanung werden hohe Qualitätsanforderungen gestellt in funktionaler, gestalterischer, aber insbesondere auch stadtklimatischer Hinsicht. Ein nachhaltiges Mobilitätskonzept soll dem Anspruch an einen innovativen Hochschulstandort gerecht werden, in dem ein Großteil der Mobilitätsbedarfe innerhalb des Umweltverbundes (Bus-, Bahn-, Rad- und Fußverkehr) abgedeckt werden.

FH Aachen zählt rund 15.000 Studierende

Die FH Aachen – University of Applied Sciences (FH Aachen) –

ist eine der forschungsstärksten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Deutschland und feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Ihre Kompetenzen liegen vor allem in den Zukunftsfeldern Energie, Mobilität und Life Sciences. Mit rund 15.000 Studierenden, jährlich etwa 2000 Absolvent*innen in 10 Fachbe­­rei­chen und über 90 Studiengängen gehört die FH Aachen an den Standorten Aachen und Jülich bundesweit zu den zentralen Hochschulen für angewandte Wissenschaften. 240 Professor*innen und 900 Mitarbeiter*innen arbeiten in Lehre, Forschung und Verwaltung. Die FH Aachen hat erfolgreich 16 In- und Aninstitute sowie vier Kompetenzplattformen etabliert.

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Kreis Düren – Spatenstich für einer der größten Solarparks in NRW

Düren – Spatenstich für großen Solarpark am Brainergy Park. 18.200 Module auf 9,5 Hektar Land. Damit können grundsätzlich rund 2300 Vier-Personen-Haushalte mit Strom versorgt werden. „Ich freue mich, dass wir jetzt mit dem Bau dieser wegweisenden Anlage beginnen“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn heute (27.10.) beim symbolischen Ersten Spatenstich am Brainergy Park in Jülich.

Der Solarpark auf dem Gelände der ehemaligen Sendeanlage Merscher Höhe ist ein wichtiger Baustein im Klima-Konzept des Kreises Düren. Der umweltschonend aus Sonnenlicht produzierte Strom wird verwendet, um grünen Wasserstoff herzustellen. Der Kreis Düren will bis 2035 klimaneutral sein. Bis Jahresende sollen die ersten fünf mit Wasserstoff betriebenen Busse durch den Kreis fahren, Züge folgen. Der grüne Wasserstoff soll aber auch von der Industrie und Privathaushalten genutzt werden.

Der vom Euskirchener Unternehmen F&S solar concept für rund sechs Millionen Euro gebaute Solarpark wird Mitte kommenden Jahres fertig sein. Dann wird die Anlage jährlich etwa 9.500 Megawattstunden Strom produzieren. Das Projekt ist mit Blick auf die Produktion von grünem Wasserstoff landesweit einmalig. Landrat Wolfgang Spelthahn betonte, dass der in Jülich hergestellte H2 von Beginn an wettbewerbsfähig ist. Ein Kilo Wasserstoff wird circa sechs Euro kosten. Damit kann ein Wasserstoff-Auto rund 100 Kilometer fahren. „Es ist also heute schon günstiger, als auf Diesel zu setzen“, sagte der Landrat.

Wolfgang Spelthahn sprach bei dem Projekt von einer „historischen Dimension“. Der Kreis Düren zeige, dass Klimaschutz auch in der Praxis funktioniere. „Wir stellen grünen Wasserstoff her, transportieren ihn weiter und betreiben damit unsere Busse und Bahnen.“ Dies sei ein gelungener Kreislauf. „Wir schreiben heute Geschichte“, sagte der Landrat.

Jülichs Bürgermeister Axel Fuchs betonte ebenso, dass mit dem Bau der Solaranlage der Strukturwandel und der Klimaschutz sichtbar würden. Fuchs sprach dem Landrat seine Anerkennung aus, weil er „das Projekt vehement vorantreibt“.  Wenn demnächst Busse mit H2 betrieben würden, profitierten die Menschen in den Städten nicht nur durch die insgesamt verringerte Co2-belastung, sondern auch durch eine Minderung der Geräuschkulisse. „Wasserstoffbusse fahren leise“, so der Bürgermeister.

Der Geschäftsführer der Rurenergie GmbH, Thomas Zerres,  sprach von einem zukunftsweisenden Projekt.  Die Rurenergie, an der der Kreis beteiligt ist, habe viel Erfahrung auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien. „Wir haben 48 Photovoltaikanlagen gebaut oder sind daran beteiligt, zudem an sieben Windparks“, sagte Zerres.

Investor Georg Schmiedel (F&S) unterstrich, dass die Produktion von grünem Wasserstoff die Zukunft sei. Die „sensationelle Anlage“ sei dafür ausgelegt, im Jahr 170.000 Kilogramm Wasserstoff herzustellen. Damit könne ein Zug einmal um die Welt fahren. Georg Schmiedel hat mit seinem Unternehmen unter anderem auch den großen Solarpark in Inden gebaut.

Am Ersten Spatenstich nahmen heute zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft teil. „Wir gehen heute alle gemeinsam einen weiteren großen Schritt auf dem Weg in die Klimaneutralität“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. „Der Wasserstoff-Technologie gehört die Zukunft.“ Um das Thema noch breiter in die Öffentlichkeit zu bringen, richtet der Kreis Düren ein H2-Informationscenter ein. Die erste Wasserstoff-Tankstelle ist im Bau, vier weitere folgen. Dort kann in absehbarer Zeit der Wasserstoff getankt werden, der am Brainergy auf Basis von sauberer Sonnenenergie produziert wird.

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Grundschule Clemens in Mayen wird nach Hochwasser-Katastrophe saniert

Mayen – Nach dem Hochwasser im Juli 2021 sind die Verantwortlichen der Stadt Mayen nun mit der Sanierung beschädigter Gebäude beschäftigt. Besonders betroffen war die Grundschule Clemens mit den beiden Schulgebäuden am Habsburgring und in der Bachstraße sowie der zur Schule gehörenden Turnhalle.

Im Schulhaus in der Bachstraße sind die Folgen besonders gravierend.

„Durch einen aufgeschwemmten Öltank wurde die Kellerdecke kontaminiert, die gleichzeitig der Fußboden des darüber liegenden Klassenzimmers ist. Nun muss die gesamte Betondecke herausgestemmt und erneuert werden“, erklärt der zuständige Mitarbeiter Jürgen Pulger und führt weiter aus: „Die Schülerinnen und Schüler sind übergangsweise im Gebäude an der Ringstraße untergebracht, allerdings platzen die Räume dort aus allen Nähten.“

Aus diesem Grund hat die Stadt Module bestellt, in denen demnächst drei Schulklassen eine neue Unterkunft finden. Die Anlage wird auf dem Parkplatz gegenüber dem Mühlenturm errichtet, der auch weiterhin gesperrt bleiben muss. In der Turnhalle wurden der komplette Sportboden sowie der Prallschutz entfernt. Noch laufen die Trocknungsarbeiten, bevor die Sanierung begonnen werden kann. Da die Stadt Mayen ihre Gebäude auch gegen Elementarschäden versichert hat, wurden die Hochwasserschäden durch diese glücklicherweise alle getragen.

Doch nicht nur Hochwasserschäden werden derzeit an der Grundschule Clemens behoben. Auch bereits vor dem Starkregen Mitte Juli war eine Sanierung der beiden Schulhöfe geplant. Diese steht nun kurz vor dem Abschluss. Nach der Fertigstellung der Außenanlage am Gebäude am Habsburgring im Frühjahr gehen die Arbeiten in der Bachstraße nun dem Ende entgegen. Eine neue Uferböschung mit wassernahem Klassenzimmer, neue Spielgeräte und Sitzgruppen können bald von den Kindern genutzt werden.

Die besondere Situation fordert alle Betroffenen: Schülerinnen und Schüler, das Lehrpersonal, aber auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gebäudemanagements der Stadtverwaltung, die noch zahlreiche weitere Objekte zu betreuen haben. Rund 90 Liegenschaften stehen in ihrer Verantwortung, von Schulen und Kitas bis hin zur Genovevaburg, den Sporthallen und Feuerwehrdepots. Neben der Beseitigung der Hochwasserschäden laufen zahlreiche geplanten Baumaßnahmen wie die Sanierung des Feuerwehrdepots in der Kernstadt, die auf acht Jahre terminierte Sanierung der Genovevaburg (in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich 1) oder die Erneuerung des Hallenbodens der Burghalle durch einen Wassereintritt vor einigen Monaten. Ein Großprojekt immerhin geht bald einem guten Ende zu: Anfang 2022 soll die sechsgruppige Kita in der Weiersbach den Betrieb aufnehmen.