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Unfallverhütung im Kindesalter: Ursachen und Prävention – Online-Vortrag heute 01. Dezember

Mayen/Region – Felicitas Hermsen, Oberärztin der Kinder- und Jugendmedizin im St. Elisabeth Krankenhaus Mayen beantwortet Fragen zur Unfallverhütung im Kindesalter von 17.30 Uhr bis 18.30 Uhr.

Ob zu Hause oder im Straßenverkehr, beim Sporttreiben oder Spielen, durch Verschlucken oder Verbrennen – Unfälle mit Kindern können immer und überall passieren. Wie sich die Unfallschwerpunkte abhängig von Alter und Entwicklung der Kinder verändern, wie Unfallverhütung im Kindesalter aussieht und wie vorgebeugt werden kann, sind nur einige Fragen, die Felicitas Hermsen, Oberärztin der Kinder- und Jugendmedizin im St. Elisabeth Mayen, im Rahmen eines Online-Vortrags beantwortet. „Unfallverhütung im Kindesalter: Was sind die häufigsten Ursachen? Wie kann ich vorbeugen?“ findet am Mittwoch, 01. Dezember, von 17.30 bis 18.30 Uhr statt.

Der Online-Vortrag ist ein Angebot des GK-Mittelrhein, um auch in Zeiten der Corona bedingten Kontaktbeschränkungen in gewohnt kompetenter Weise mit Patienten und Interessierten in den Austausch zu gehen. Abgedeckt werden ausgewählte Themen der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Wie kann man mitmachen? Es genügt eine E-Mail mit dem Thema des Vortrags im Betreff an veranstaltungen@gk.de. Über alles weitere wird dann rechtzeitig vor der Veranstaltung persönlich per E-Mail informiert.

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Dreyer/Hoch: Rheinland-Pfalz handelt entschlossen

Region/Mainz – „Die Lage ist sehr ernst. Eine neue noch ansteckendere Corona-Variante und ein Impfschutz, der schneller nachlässt, als angenommen, stellen uns auch in diesem Winter vor eine große Kraftanstrengung, die nur gemeinsam gelingen kann. Die Landesregierung wird die Schutzmaßnahmen nochmals erhöhen und die Impfung weiter forcieren. Wir brauchen auch wieder die Solidarität und die Disziplin der Bürger und Bürgerinnen. Auch wenn in Rheinland-Pfalz die Situation noch besser ist als in manch anderen Ländern, so sehen wir auch, dass die Inzidenzen überall ansteigen und die Belastung in den Krankenhäusern vielerorts an eine Grenze kommt. In den vergangenen Tagen haben Krankenhäuser aus Rheinland-Pfalz Corona-Intensivpatientinnen und –patienten aus anderen Ländern wie beispielsweise Bayern aufgenommen. Das zeigt, die Pandemie trifft ganz Deutschland hart. Über die solidarische Verteilung von Intensivpatienten sind wir alle eng miteinander verbunden. Deshalb wollen wir in einem Akt der nationalen Solidarität dafür sorgen, dass die Infektionszahlen sinken und unser gesamtes Gesundheitssystem entlastet wird“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer nach dem Gespräch der Länderchefs- und chefinnen mit der scheidenden Kanzlerin Angela Merkel und dem kommenden Bundeskanzler Olaf Scholz.

„Ich habe in der Vergangenheit immer wieder gefordert, dass es neben der Ministerpräsidentenkonferenz einen permanenten gemeinsamen Krisenstab mit ständiger wissenschaftlicher Begleitung geben sollte. Deswegen freue ich mich sehr, dass der kommende Bundeskanzler Olaf Scholz einen Bund-Länder-Krisenstab im Bundeskanzleramt eingerichtet hat, der umgehend seine Arbeit aufnehmen wird. Wir müssen uns aus der Lage herausimpfen und dafür brauchen wir bis zu 30 Millionen Impfungen in Deutschland (Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfung) bis Weihnachten. Dazu und für weitere Aufgaben wie Impflogistik, Impfstofflieferungen ist die buchstäblich ‚generalstabsmäßige‘ Arbeit des neuen Krisenstabs unter der Leitung von Generalmajor Breuer genau richtig. Generalmajor Breuer ist für uns ein guter Bekannter. Er hat die zivil-militärische Zusammenarbeit bei der Flutkatastrophe verantwortet. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit in dieser neuen Funktion mit ihm,“ so Ministerpräsidentin Malu Dreyer weiter.

Das Bund-Länder-Gespräch habe zudem deutlich gemacht, dass der Kampf gegen Corona auch in Zeiten eines Regierungswechsels höchste Priorität hat und mit voller Kraft weiterbetrieben wird. „Es ist gut, dass die scheidende Kanzlerin und der kommende Kanzler gemeinsam ein Gespräch mit den Ländern geführt haben. Wir haben ein Ziel und beim Kampf gegen Corona darf es keine Parteiinteressen geben. Wir sind uns einig, dass wir Kontakte weiter begrenzen müssen, dass wir den Zugang für Ungeimpfte weiter reduzieren müssen und alle Kraft ins Impfen setzen. Für Rheinland-Pfalz heißt das, die Zahl der Impfungen steigt steil an: 212.500 Impfungen allein in der vergangenen Woche. Unser Ziel ist es, diese in den kommenden Wochen zu verdoppeln. Das Portal für die Registrierungen für Kinderimpfungen (5 bis 11 Jahre) ist ab morgen geöffnet und wir werden mit den Kinderimpfungen auch noch vor Weihnachten beginnen, sobald der Impfstoff zur Verfügung steht,“ so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Ihr sei wichtig, dass bundesweit möglichst bundeseinheitliche Regeln gelten, daher hat die Landesregierung heute beschlossen, die Schutzmaßnahmen weiter zu erhöhen und gemeinsam mit dem Bund-Länder-Krisenstab die Impfkampagne massiv auszubauen.

„Ab Samstag, 4. Dezember 2021, wird in Rheinland-Pfalz die „2G-plus-Regel“ ausgeweitet und gilt dann in Innenbereichen überall dort, wo keine Maske getragen werden kann. Dort müssen auch geimpfte Personen einen gültigen negativen Test vorlegen. Betroffen davon sind unter anderem die Gastronomie, Hotels, der Sport im Innenbereich, aber auch körpernahe Dienstleistungen, wie Kosmetik. In Bereichen, in denen die Maske getragen werden kann (Friseur oder Fußpflege), gilt weiterhin die „2G“-Regel. Diese wird fortan auch für Veranstaltungen im Außenbereich gelten.

„Die Erfahrungen haben gezeigt, dass sich das Virus immer dort ausbreitet, wo Menschen miteinander in Kontakt kommen. Dies gilt vor allem für nicht-immunisierte Menschen. Wir haben uns daher dafür entschieden, Kontakte im öffentlichen Raum für nicht-geimpfte Menschen zu beschränken. Der Aufenthalt wird nur noch alleine, mit dem eigenen Hausstand oder mit einer Person eines anderen Hausstands zulässig sein, wobei Minderjährige bei der Ermittlung der Personenzahl nicht mitgezählt werden“, sagten die Ministerpräsidentin und der Gesundheitsminister. Aber ganz grundsätzlich müsse jeder und jede darüber nachdenken, Kontakte im eigenen Umfeld sinnvoll zu reduzieren. Verantwortungsbewusstes Handeln gegenüber anderen bleibe das Gebot der Stunde, sagten Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Gesundheitsminister Clemens Hoch.

Folgende weitere Regelungen gelten ab Samstag:

Die Personenbegrenzung von einer Person pro angefangene 10 Quadratmeter Verkaufs- oder Besucherfläche wird wieder eingeführt.

Wenn in geschlossenen Räumen das 2G-plus-Modell gilt, dann dürfen zusätzlich maximal 25 nicht-immunisierte Minderjährige teilnehmen. Für sie gilt die Testpflicht. Dies gilt auch in der Gastronomie. Die Maskenpflicht gilt durchgängig außer beim Verzehr von Speisen und Getränken.

Bei den übrigen Veranstaltungen im Freien gilt die „2G“-Regel. Zusätzlich dürfen nicht-immunisierte Minderjährige mit Test teilnehmen. Es gilt die Maskenpflicht außer beim Verzehr von Speisen und Getränken. „Im Hinblick auf Kapazitätsbegrenzung und maximale Besucherzahl favorisieren wir eine bundeseinheitliche Lösung“, so die Miniserpräsidentin.

Auch in den Grund- und Förderschulen soll künftig eine Maskenpflicht am Platz gelten.

Für Gottesdienste und sonstige Veranstaltungen von Religions- oder Glaubensgemeinschaften in geschlossenen Räumen gilt nach wie vor die 3G-Regelung. Es gelten Abstandsgebot und Maskenpflicht.

Bei der Sportausübung im Innenbereich dürfen nur noch geimpfte, genesene und diesen gleichgestellte Personen sowie maximal 25 Minderjährige (bisher: unbegrenzt), die nicht geimpft, genesen oder diesen gleichgestellt sind, gleichzeitig anwesend sein. Es gilt im Innenbereich für alle die Testpflicht, auch für geimpfte und genesene Menschen. In Schwimm- und Spaßbädern, Thermen und Saunen dürfen ebenfalls nur geimpfte, genesene und diesen gleichgestellte Personen sowie Minderjährige, die nicht geimpft, genesen oder diesen gleichgestellt sind, gleichzeitig anwesend sein.

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„Der MYTHOS-GRILL goes Wunderkammer“ – Projekt des Gastkünstlers Matthias Schamp im Kunstpavillon Burgbrohl

Burgbrohl/Oberlützingen – Herzliche Einladung zu der Ausstellung und den Aktionen rund um den MYTHOS-GRILL mit Sonderschau „Nellas Paradies“ im Kunstpavillon Burgbrohl in Lützingen vom 28. November bis 19. Dezember. Die Ausstellung wurde am 28.11. eröffnet und weitere Special-Events werden immer sonntags (5.12. und 12.12. und 19.12) um 16 Uhr stattfinden. Der Künstler ist jeweils freitags bis sonntags von 14 bis 18 Uhr anwesend, sowie nach Vereinbarung.

1997 gründete der Künstler Matthias Schamp in Zusammenarbeit mit dem Archäologischen Museum Münster den MYTHOS-GRILL. Das Unternehmen ist Kunstprojekt und Pommesbude zugleich. Seitdem floriert es mit temporären Filialen in Museen und Kunstinstitutionen im In- und Ausland. Dabei wurde die Angebotspalette permanent erweitert: ob mit Angeboten wie Fischstäbchen-Bringservice, Frikandel-Staffellauf, Fritteusenfarbkreis, Pommesgabel-Sortieraktion, „Sei-dein-eigener-MYTHOS-GRILL“-Salbe oder Grundfarben-Frittieren – den Bedürfnissen einer anspruchsvollen Kundschaft wird auf jede erdenkliche Weise Rechnung getragen.

Für die temporäre Filiale im Kunstpavillon Burgbrohl hat sich Matthias Schamp nun eine Besonderheit ausgedacht: Der MYTHOS-GRILL wird zur Wunderkammer. Als es noch keine Museen gab, hießen „Wunderkammer“ die Räume, in denen antike Skulpturen oder deren Abgüsse, Münzen, Bilder, Kupferstiche, ungewöhnliche Steine und Mineralien, Pflanzenteile, präparierte Vögel, Skelette und jede Menge weiterer Kuriositäten und Raritäten in einer bunten Mischung zusammen gezeigt wurden. Ein Sammelsurium der Besonderheiten. In seiner Wunderkammer im Kunstpavillon trägt Matthias Schamp, der sich 2020 und 2021 im Rahmen seines Artist-in-Residence-Stipendiums einige Monate in Burgbrohl aufhielt, Schätze zusammen: Fundstücke, interessante Beobachtungen, allerlei Merkwürdiges und Kostbarkeiten.

Einen besonderen Platz nimmt dabei „Nellas Paradies“ ein – eine Sammlung von Insektenfotos von Nella Distelrath, der Wirtin der Kneipe „Ponderosa“ in Niederlützingen. Sie geben einen schönen Einblick in die hiesige Insektenwelt.

Und die Wunderkammer soll weiter wachsen! Wer dazu etwas beitragen will, kann sich gerne melden: Kuriose Kellerfunde, Krotzensteine und alle Arten von Denkwürdigkeiten, die etwas über die Gegend erzählen, sind als Leihgaben herzlich willkommen.

So sollen jede Woche weitere Wunder hinzutreten, die diese temporäre MYTHOS-GRILL-Filiale zunehmend verdichten. Den Soundtrack liefert Papa Petrus, der früher in der Umgebung Volksmusik gemacht hat und auch bei der Jungfernfahrt des Vulkan-Express 1977 als Musiker mitwirkte.

Und natürlich wird wie immer auch frittiert! Jeder kann seine eigene Frittenskulptur aus Kartoffeln schnitzen!

Allgemeine Infos zum Mythos-Grill: www.youtube.com/watch?v=cTmBtcEqFD0

Der Eintritt ist frei! Die 3G-Regeln sollen eingehalten werden.

Weitere Informationen unter der Telefonnummer 02636 2640 oder per Mail an aim.ev@t-online.de oder auf der Website www.kunstpavillonburgbrohl.de

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Booster-Impfkampagne der Polizei gegen COVID-19 gestartet

Region/Mainz – Die rheinland-pfälzische Polizei hat mit den Auffrischungsimpfungen gegen COVID-19 begonnen. Das Impfangebot für die sogenannten Booster-Impfungen gilt ab sofort und richtet sich an alle Bediensteten der Polizei Rheinland-Pfalz. Wie schon zuvor die Grundimmunisierung werden die Auffrischungsimpfungen in insgesamt vier polizeieigenen Impfzentren in Mainz, Koblenz, Wittlich und Enkenbach-Alsenborn von Polizeiärztinnen und -ärzten vorgenommen.

„Das Corona-Virus belastet unser Gesundheitssystem derzeit massiv. Durch die gezielte Nutzung polizeieigener Ressourcen für die Booster-Impfkampagne erhöhen wir nicht nur den individuellen Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegen das Virus, sondern tragen auch aktiv zu einer Entlastung des Gesundheitssystems bei. Gleichzeitig wird durch das Impfangebot die Funktionsfähigkeit der Polizei weiter gewährleistet. Ich danke allen Bediensteten der Polizei Rheinland-Pfalz, die an der Impfkampagne mitwirken“, sagte Innenminister Roger Lewentz.

Zum Auftakt der Booster-Impfkampagne besuchte der Innenminister gemeinsam mit führenden Polizei-Vertretern das polizeiliche Impfzentrum beim Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik (PP ELT) in Mainz. Dabei ließ sich Minister Lewentz auch selbst eine Auffrischungsimpfung verabreichen.

Bereits von Februar bis Juli 2021 erhielten in den Impfzentren der Polizei Rheinland-Pfalz insgesamt 11.200 Personen und damit 81 Prozent der Polizeibediensteten ihre Grundimmunisierung. Insgesamt ist von einer noch höheren Impfquote in der rheinland-pfälzischen Polizei auszugehen, da sich Bedienstete auch außerhalb der polizeieigenen Impfzentren, beispielsweise im Landesimpfzentrum oder beim Hausarzt, impfen lassen konnten.

„Die Impfquote bei der rheinland-pfälzischen Polizei liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Das zeugt von dem hohen Verantwortungsbewusstsein der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es ist wichtig, dass unsere Polizei, die täglich mit den Bürgerinnen und Bürgern in Kontakt steht, den besten Schutz gegen das Virus besitzt“, sagte Innenminister Lewentz.

Mit den mRNA-Impfstoffen von Moderna und Biontech/Pfizer sollen die Booster-Impfungen in der Polizei Rheinland-Pfalz bis Weihnachten überwiegend abgeschlossen sein.

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Dienstjubilaren der Stadt Alsdorf und Ausgeschiedenen bei Abendessen gedankt

Alsdorf – Zur Ehrung der Dienstjubilare sowie der aus dem Dienst der Stadt Alsdorf ausgeschiedenen Mitarbeiter hatte Bürgermeister Alfred Sonders in das Restaurant „Amadeus“ eingeladen. Neben ihm begrüßten der Erste Beigeordnete Ralf Kahlen, die stellvertretende Personalamtsleiterin Ingrid Gilleßen sowie für den Personalrat Verena Esser und Georg Knichel die Gäste.

Für 40-jähriges Engagement im Dienst dankte Alfred Sonders Beate Braun, Maximilian Hennes und Ralf Kahlen, ihr 25-jähriges Dienstjubiläum durften Bianca Brepols, Matthias Breuer, Monika Janowski, Martina Preuth und Michael Wiesner feiern. Verabschiedet wurden an dem Abend in gemütlicher Runde Gerda Backes, Marion Breuer, Hubert Butz, Alfons Cauberg, Birgit Dammers, Hubert Elshorst, Petra Flegel, Herbert Heinrichs, Christine Horbach, Ursula Horn, Doris Keller, Hans-Jürgen Kochs, Christel Plum, Helga Powlikat, Wolfgang Schleibach, Anita Schoeberichts, Ingrid Schümmer, Viola Sieprath und Jürgen Wegner. (apa)

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KSK-Jubilare im Seehotel in Maria Laach gefeiert

Mayen/Region – Vorstand bedankte sich für langjährige Treue seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. KSK Vorstandsvorsitzender Karl-Josef Esch und sein Vorstandskollege Christoph Weitzel hatten jüngst die Sparkassenjubilare und Ruheständler der Kreissparkasse Mayen (KSK) coronakonform zu einer kleinen Feierstunde in das Seehotel nach Maria Laach eingeladen. Im Rahmen eines Abendessens bedankte sich der Vorstand bei allen Jubilaren mit einem kleinen Präsent  sowie einer Urkunde für die vertrauensvolle Zusammenarbeit in den vergangen 25 bzw. 40 Jahren. Gleichzeitig verabschiedete der KSK-Vorstand im Beisein von Karl-Heinz Nigbur als Leiter des Bereichs Personalmanagement neun langjährige Kolleginninnen und Kollegen in ihren wohlverdienten Ruhestand bzw. in die Freistellungsphase der Altersteilzeit.

Karl-Josef Esch würdigte die Bedeutung dieser treuen Verbundenheit sowohl für die Kundenbeziehungen als auch für die Kreissparkasse Mayen. „Erfahrene und kompetente Mitarbeiter sind für jedes Unternehmen der Schlüssel zum Erfolg“, so Esch in seiner Begrüßung. „Gerade in der heutigen Zeit ist diese langjährige Treue zu einem Arbeitgeber keine Selbstverständlichkeit mehr. Wir freuen uns um so mehr, dass Sie sich bei uns im Haus wohlfühlen, bzw. wohlgefühlt haben.“ betonte Karl-Josef Esch abschließend.

Im weiteren Verlauf des Abends ließen die Direktoren Karl-Josef Esch und Christoph Weitzel den bisherigen beruflichen Lebensweg der anwesenden Jubilare und Ruheständler Revue passieren und freuten sich mit den Jubilaren gemeinsam auf eine weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit. Gleichzeitig wünschte der KSK-Vorstand im Beisein von Personalleiter Karl-Heinz Nigbur den frischgebackenen Ruheständlern einen gesunden, aktiven und vor allem genussvollen Ruhestand.

25-jähriges Jubiläum feierten:

Ferdinand Duschner, Janoz Krizaj, Nina Lichtenberg, Melanie Loosen, Nicole Müller, Marco Pung, Susanne Rose, Christian Sauerborn, Sabine Scharrenbach, Christian Schwarz, Jochen Siewert, Heike Theisen, Christoph Weitzel und Nicole Wingender.

40-jähriges Jubiläum feierten:

Claudi Blotzki, Frank Gansen, Mechthild Golla, Herbert Hürter, Stefanie Kluth, Georg Linz, Hildegard Mohrs, Silvia Morgen, Margit Schmitt, Udo Schüller, Joachim Thönnes und Trudel Valerius.

In den Ruhestand verabschiedet wurden:

Uwe Bauer, Rita Brachtendorf, Silvia Große, Margret Krechel-Mohr, Helga Kreier, Werner Michels, Karin Ollig, Gabriele Röser und Rita Persich.

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Neues Förderprogramm für gastgewerbliche und touristische Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen – Start 01. Dezember

Euskirchen/Region – Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen stärkt digitale Transformation in Gastgewerbe und touristischer Wirtschaft. Das Gastgewerbe und die Tourismuswirtschaft zählen zu den von der Corona-Krise am stärksten betroffenen Branchen. Die Auswirkungen der Pandemie spiegeln sich unter anderem in enormen Umsatzeinbußen, einem nochmals verstärkten Fachkräftemangel sowie einem veränderten Nachfrageverhalten der Gäste wider. Vor allem die vielen Klein- und Kleinstbetriebe stehen vor großen Herausforderungen und müssen Lösungsansätze finden, um auch in Zukunft wirtschaftlich und erfolgreich tätig sein zu können.

Die durch Corona bedingten Änderungen können aber auch Antrieb für eine Weiterentwicklung der Tourismusbranche mit modern und zukunftsfähig aufgestellten Akteuren sein. Registrierungen mittels QR-Codes, interaktives Sightseeing oder Bestellmöglichkeiten via Tablets sind einige Beispiele, die belegen, welche tiefgreifenden Veränderungen die Digitalisierung der Unternehmen, die durch die Corona-Krise beschleunigt wurde, mit sich bringt.

Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen hat jetzt ein neues Förderprogramm ins Leben gerufen, damit

die gastgewerbliche und touristische Wirtschaft in ihrer Zukunftsfähigkeit gestärkt werden und die digitale Transformation in diesen Branchen gefördert wird.

Neues Förderprogramm startet am 1. Dezember 2021

Das Programm „NRW-Digitalzuschuss für die gastgewerbliche und touristische Wirtschaft“ beginnt mit dem Förderaufruf am 1. Dezember 2021 und wird in mehreren Förderrunden aufgelegt. Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeiter*innen erhalten bis zu 2.000 Euro. Dabei geht es unter anderem um den Aus- und Aufbau sowie um die Nutzung digitaler Technologien in den Bereichen Bewerbung, Vermarktung, Beratung, Verkauf und Auslieferung. Durch geeignete Maßnahmen, wie beispielsweise die Erst-/Neuerstellung bzw. Erweiterung einer Webseite oder den Einsatz digitaler

Reservierungs- oder Bestelltools, kann der Digitalisierungsgrad der Unternehmen direkt erhöht werden.

Die Förderung, die um Eigenmittel des Antragstellenden ergänzt werden darf, kann unter anderem für folgende Zwecke verwendet werden:

1.) Webseite

2.) Digitale Bestell- und Bezahlvorgänge am Point of Sale

3.) Interaktive Kundenberatung über digitale Elemente am Point of Sale

4.) Suchmaschinenoptimierung

5.) Programmierleistung für interaktive Kundenkommunikation

Online-Anträge aus dem Bereich Gastronomie, Tourismus und Hotels können unter www.tour-hotel-gastro.nrw beantragt werden. Nur vollständige Anträge können bearbeitet und berücksichtigt werden. Eine Anschaffung oder Beauftragung darf nicht vor der Erteilung des Zuwendungsbescheides erfolgen.

Gastronomie und Hotellerie sollten die Möglichkeit zur einzelbetrieblichen Förderungen nutzen

Die Corona-Pandemie hat den Trend zur Digitalisierung extrem beschleunigt. Gastronomie, Hotellerie und Tourismus sollten die Chancen nutzen, die ihnen digitale Lösungen eröffnen. Denn in der Digitalisierung liegt die Zukunft! Einzelbetriebliche Förderungen von touristischen Vorhaben sind bislang in Nordrhein-Westfalen noch eine Ausnahme. Das neue Förderprogramm „NRW-Digitalzuschuss für die gastgewerbliche und touristische Wirtschaft“ bietet deshalb große Chancen Unternehmen auf dem Weg in die Digitalisierung voranzubringen und wirtschaftlich zu stärken.

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Endspurt bei der Wiederherstellung der Erdgas-Versorgung im Ahrtal

Bad Neuenahr – Allein in dieser Woche gehen knapp 300 Anschlüsse wieder ans Netz. Endspurt bei der Wiederherstellung der Erdgasversorgung im Ahrtal: Die Energienetze Mittelrhein werden ihr Ziel, das durch die Flutkatastrophe in weiten Teilen zerstörte Erdgasnetz bis Ende November wiederhergestellt zu haben, fast vollständig erreichen. „Allein in dieser Woche werden wir rund 300 Netzanschlüsse bei den Kunden in Bad Neuenahr-Ahrweiler wieder in Betrieb nehmen“, berichtet der Sprecher der evm-Gruppe, Marcelo Peerenboom.

Konkret handelt es sich in dieser Woche um Straßen in Ahrweiler, Walporzheim und Bad Neuenahr nördlich der Ahr, etwa rund um die Grundschule sowie die Poststraße. Im Einzelnen sind die Sektoren 9A3 (außer Pfaffenbergstraße), 1A, 7A5, 7B1, 6B, 6B1, 7A3 und 10A7 an der Reihe. Auf der Internetseite www.enm.de/hochwasser können diese Sektoren exakt auf einer Karte eingesehen werden.

Aktuell gibt es in wenigen Teilbereichen aufgrund des Schadensausmaßes noch Schwierigkeiten. Dies betrifft beispielsweise den Bereich rund um die Sebastianstraße, wo die evm-Gruppe noch ein Hauptrohr erneuern muss. Im Bereich der Weststraße sind derzeit Straßenbau- und Kanalarbeiten im Gange. „Dort können wir erst im Anschluss unsere Gasleitung erneuern. Wenn möglich setzen wir alternative Maßnahme um, die Häuser versorgen zu können.“, erläutert Peerenboom. In weiteren kleinen Teilbereichen müssen noch beschädigte Rohrstücke gefunden werden. „Dies betrifft Schäden an Leitungen, die wir freilegen müssen, sobald die entsprechende Stelle gefunden wurde. Hierfür setzen wir derzeit eine hochmoderne Lasertechnologie ein, die uns dankenswerter Weise die Rheinenergie aus Köln leihweise zur Verfügung stellt“, führt der Sprecher aus.

Für die betroffenen Bürger ist jedoch wichtig: So gut wie alle Häuser, in denen es aktuell eine funktionierende Heizung gibt, haben bis Ende dieser Woche wieder Gas. „In exakt elf Fällen werden wir die Wiederinbetriebnahme dann in den ersten Dezembertagen vornehmen können. In 236 weiteren Fällen können wir lediglich die Hausanschlüsse entlüften, da dort derzeit kein Gaszähler und dementsprechend auch keine eingebaute Heizungsanlage vorzufinden ist“, berichtet Marcelo Peerenboom. Dort sind dann die Hauseigentümer und Installationsunternehmen gefragt.

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Der Kreis Düren erweitert erneut sein Impfangebot – Jetzt auch Drive-In Impfungen

Düren – Der Kreis Düren erweitert erneut sein Impfangebot. Neben dem Impfbus und den Impfstellen in vielen Kommunen sowie den Arztpraxen gibt nun auch die Möglichkeit für „Drive-In“-Impfungen in Düren. Das sind die Impfangebote im Kreis Düren:

 „Drive-In“-Impfungen

  • Die Johanniter impfen jeden Samstag und Sonntag von 9 bis 17 Uhr im Gewerbegebiet „Im Großen Tal“, Am Langen Graben 25, in Düren.
  • Die „Drive-In“-Impfmöglichkeit am Annakirmesplatz kann am 01. Dezember noch nicht starten und wird verschoben. Wir werden umgehend informieren, sobald es dort möglich ist.

Impfstellen in Düren und Jülich

Die Jülicher Impfstelle ist in der Geschäftsstelle der Kreisverwaltung in Jülich, Düsseldorfer Straße 6. Die Impfstelle in Düren in der Zehnhofstraße 4. Geöffnet sind beide von montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 9 – 17 Uhr.

Tagesimpfstellen

Die Tagesimpfstellen sind im täglichen Wechsel zwischen Niederzier (montags, Kölnstraße 46) , Inden (dienstags, Bürgerhalle), Heimbach  (mittwochs, Am Seerandweg 3), Langerwehe (donnerstags, Schönthaler Straße 4), Titz (freitags, Landstraße 4, nicht am 24.12. und 31.12.) und Hürtgenwald (samstags, Hormer Straße 15. Am 4.12 bis 18 Uhr. Am 25.12. und 1.1.2022 kein Impfangebot) eingerichtet. Hier wird jeweils von 14 bis 19 Uhr geimpft.

Impfbus

Der Impfbus hält Montag bis Sonntag an verschiedenen Haltestellen im Kreis Düren. Dies sind die aktuellen Haltestellen für diese Woche (Bitte beachten: Freitagshaltestellen wurden aktualisiert). Die Haltestellen werden regelmäßig unter www.kreis-duren.de/impfen aktualisiert.

Dienstag, 30.11.2021

10-13:30 Uhr Düren – Neue Jülicher Str – Haltestelle Bretzelnweg

15-18 Uhr Kreuzau – Parkplatz MonteMare

Mittwoch, 01.12.2021

10-13:30 Uhr Nörvenich – Am Kreuzberg 13 – Supermarkt

15-18 Uhr Düren – Großes Tal – FitX

Donnerstag, 02.12.2021

10-13:30 Uhr Merzenich – S-Bahnhof

15-18 Uhr Düren – Fehlender Feld – Bauhaus

Freitag, 03.12.2021

10-13:30 Uhr Kreuzau – Parkplatz Monte Mare (aktualisiert!)

15-18 Uhr Vettweiß – Zur Tankstelle – Buir Bliesheimer Tankstelle (aktualisiert!)

Samstag, 04.12.2021

10-13:30 Uhr Düren – Busspur Anne-Frank-Gesamtschule Mariaweiler

15-18 Uhr Düren – Miesheimer Weg/ Zülpicher Straße

Sonntag, 05.12.2021

10-13:30 Uhr Linnich – Erkelenzer Straße 1 – Edeka Supermarkt

15-18 Uhr Jülich – Am Schulzentrum

Zudem impft ein mobiles Impfteam an Schulen, Pflegeeinrichtungen und in Gemeinschaftsunterkünften.

Es sind sowohl Erst-, Zweit- als auch Auffrischimpfungen möglich. Die Auffrischimpfungen sind frühestens fünf Monate nach der Zweitimpfung möglich und nur für Personen ab 18 Jahren. Wer mit Johnson & Johnson geimpft wurde, kann bereits nach vier Wochen die Auffrischimpfung erhalten. Die Auffrischimpfungen erfolgen mit den Impfstoffen von Biontech oder Moderna (je nach Verfügbarkeit) und werden dem Kreis vom Land NRW zugeteilt. Eine Impfung mit Moderna ist nur für Personen ab 30 Jahren möglich.

Bei allen Impfangeboten des Kreises ist kein Termin erforderlich. Aufgrund der hohen Anfrage ist derzeit mit längeren Wartezeiten zu rechnen. Wenn möglich, sollte der ausgefüllte und unterschriebene Anamnese- und Einwilligungsbogen mitgebracht werden. Diese können hier heruntergeladen werden: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/ImpfungenAZ/COVID-19/Aufklaerungsbogen-Tab.html

Geimpft werden kann jeder ab 12 Jahren (Auffrischimpfungen ab 18 Jahren). Bitte Personalausweis und (wenn vorhanden) den Impfpass mitbringen. Alle Infos zum Impfen gibt es unter www.kreis-dueren.de/impfen

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Rheinland-Pfalz fordert Hilfen zur Existenz-Sicherung von Beschäftigten und Unternehmen in Flutregionen

Region/Mainz – Das verheerende Unwetter in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 hat den Norden und den Westen des Landes Rheinland-Pfalz sowie Teile von Nordrhein-Westfalen in einem unbeschreiblichen Ausmaß getroffen. Besonders im Ahrtal hat die Katastrophe immenses Leid und Schäden großen Ausmaßes verursacht. Grundlegende Infrastrukturen sind noch nicht wieder flächendeckend verfügbar, der Wiederaufbau wird noch eine lange Zeit in Anspruch nehmen. „Das hat natürlich auch Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, auf Unternehmen wie auf Beschäftigte“, sagt der rheinland-pfälzische Arbeits- und Sozialminister Alexander Schweitzer.

In einem gemeinsamen Antrag bei der digital stattfindenden Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK) am 1. und 2. Dezember bitten Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen die Bundesregierung daher darum, ein Gesamtkonzept zur nachhaltigen und gezielten Unterstützung der Regionen vorzulegen. „Dieses Gesamtkonzept muss vor allem die Beschäftigten in den Regionen stärker in den Blick nehmen und die existenziellen Sorgen der Menschen vor Ort abmildern. Dabei geht es vor allem um Lohneinbußen durch Kurzarbeitergeldbezug, erhöhte Kosten zur Wohnraumsicherung sowie gestiegene Mobilitätskosten“, sagte Alexander Schweitzer. Es gehe darum, Menschen akut zu helfen, um sie in den Flutgebieten zu halten und neben dem Wiederaufbau der Infrastruktur die Zukunft von Unternehmen und Arbeitsplätzen sicherzustellen, damit die Regionen insgesamt wieder auf die Beine kommen.

Die Erfahrungen früherer Flutkatastrophen im Osten Deutschlands zeigen, dass sich schwere Hochwasser-Schäden noch nach Jahren auf die Wirtschaftlichkeit von Unternehmen und die Löhne von Beschäftigten auswirken. Gerade im Ahrtal sind Unternehmen derzeit in ihrem Geschäftsbetrieb beeinträchtigt. Besonders betroffen sind die Firmen, deren Betriebsstätte zerstört wurde oder deren Lieferketten oder Abnehmer weggebrochen sind. Um die Zukunftsfähigkeit der Regionen – insbesondere den Fortbestand von Unternehmen und damit verbundenen Arbeitsplätzen – dauerhaft zu sichern, brauche es daher neben der Unterstützung durch den Wiederaufbau-Fonds weitere Maßnahmen.

Dazu zählt im gemeinsamen Antrag von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen auch der Vorschlag, soziales Engagement junger Menschen in den Flutregionen durch gezielte Maßnahmen stärker zu fördern. So sei vom Bund gegebenenfalls zu prüfen, rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen für ein freiwilliges Aufbaujahr zu schaffen, um einen Beitrag zum Wiederaufbau in der Region zu leisten. „Wichtig ist es uns, dass vor allem junge Menschen bis zum Alter von 27 Jahren die Möglichkeit erhalten, sich in der Region sozial zu engagieren. Um ihnen dabei auch eine Berufsperspektive vor allem im Bereich des Handwerkes aufzuzeigen, müsste der Bund sich an einer solchen modellhaften Maßnahme der Berufsorientierung finanziell beteiligen“, schlägt Schweitzer vor.