Kategorien
News

333 Jolinchen-Bildkalender für guten Zweck im Ahrtal

Region/Eisenberg – Die AOK beteiligt sich mit einer Charity-Aktion am Wiederaufbau der Ahrtal-Jugendherberge in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Wer fünf Euro (oder gerne mehr) spendet, erhält einen der limitierten Bildkalender per Post.

Jolinchen, das beliebte Drachenkind der AOK, macht seit vier Jahrzehnten Gesundheitswissen für Kinder erlebbar. Spielerisch und unterhaltsam, zum Beispiel im gleichnamigen Kindermagazin – empfohlen von der Stiftung Lesen – sowie dem Kindergarten-Präventionsprogramm JolinchenKids. Mit der Kampagne „Freunde machen stark“ vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie motivierte Jolinchen in diesem Jahr Kinder, neue Wege in Sachen Freundschaft zu gehen. Dafür war das Drachenkind zum UNICEF-Weltkindertag sogar im Schloss Bellevue bei der Ehefrau des Bundespräsidenten.

Impressionen von der Ahrtal-Jugendherberge nach der Flutkatastrophe. Foto: AOK

Und nun steht ein bunter Jolinchen-Bildkalender bundesweit im Regal – bildlich gesprochen. Denn tatsächlich gibt es ihn nicht zu kaufen, da er nur für Programme und Kooperationen erstellt wurde. Mit lustigen Illustrationen, verrückten Aktionstagen und coolen Spielen greift der Kalender zwölf Gesundheitsthemen auf, etwa Lärm, sicheres Baden, Notrufnummer, bienenfreundliche Blumen, Zahnpflege oder Lesen. Der Klappkalender im Format DIN A3 beteiligt Kinder mit Rätseln und Aufgaben und bringt die Inhalte so näher.

333 Jolinchen-Bildkalender hat die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland für die Charityaktion zugunsten der Jugendherberge Bad Neuenahr-Ahrweiler zugesagt. „Wir wissen um die Not der Menschen im Ahrtal, auch zahlreiche Mitarbeitende wurden schwer getroffen. Die Gesundheitskasse engagiert sich auf vielen Ebenen“, sagt Udo Hoffmann, Beauftragter des Vorstandes der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland. „Mit dieser Charityaktion können wir den Fokus auf eine wichtige Einrichtung richten, die dringend Spenden benötigt.“

Jacob Geditz, Vorstandsvorsitzender der Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz und im Saarland erklärt: „Wir freuen und wirklich sehr, dass uns die AOK mit dieser Initiative unterstützt. Denn die gerade frisch modernisierte Jugendherberge Bad Neuenahr-Ahrweiler wurde in der Flutnacht mit einem Millionenschaden massiv geschädigt. Jeder Euro zählt, damit die Jugendherberge wieder für Kinder, Jugendliche und Familien zur Verfügung steht.“

Wer spenden und damit einen limitierten Jolinchen-Bildkalender ergattern möchte, schreibt einfach eine Mail mit Kontaktdaten an jolinchen@rps.aok.de. In der Antwortmail kommen Bankverbindung sowie individuelle „Jolinchen-Spendennummer“. Sobald das Geld auf dem Spendenkonto eingeht, wird der Kalender verschickt.

 

Kategorien
Top-Themen

Schwerpunkt-Kontrollen: Arbeitsschutz-Behörden in Nordrhein-Westfalen kontrollieren ab sofort 3G am Arbeitsplatz

Region/Düsseldorf – Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW teilt mit: Die nordrhein-westfälischen Arbeitsschutzbehörden kontrollieren ab sofort schwerpunktmäßig die Einhaltung der 3G-Regelung am Arbeitsplatz und weitere arbeitsplatzbezogene Infektionsschutzregelungen wie etwa die Einhaltung von Hygieneschutzkonzepten und die Umsetzung der Homeoffice-Pflicht. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat die zuständigen Arbeitsschutzbehörden bei den fünf Bezirksregierungen aufgefordert, den Schwerpunkt aktuell auf diese Kontrollen zu legen.

„Wir befinden uns in einer sehr kritischen Phase der Pandemie. Hier trifft auch die Arbeitgeber und Beschäftigten eine große Verantwortung. Das hat der Bundesgesetzgeber mit der 3G-Regelung am Arbeitsplatz noch einmal sehr deutlich gemacht. Die Regelungen müssen aber auch eingehalten und kontrolliert werden. Dabei stehen nicht nur die kommunalen Behörden in der Verantwortung. Auch wir als Landesregierung kommen unserer Verantwortung mit dem Einsatz der Arbeitsschutzbehörden nach. Die Behörden vor Ort werden scharf vorgehen: Wer sich nicht an die Regeln hält oder sogar mit gefälschten Test- und Impfnachweisen erwischt wird, muss mit spürbaren Konsequenzen rechnen”, erklärt Arbeitsschutz- und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Das Land Nordrhein-Westfalen nutzt damit eine ausdrücklich in den nordrhein-westfälischen Zuständigkeitsregelungen enthaltene Option, dass arbeitsplatzbezogene Infektionsschutzregelungen auch durch den Arbeitsschutz kontrolliert werden können. Werden die 3G-Kontrollen durch die Arbeitgeber nicht umgesetzt, droht ein Bußgeld von mindestens 1.000 Euro. Sofern Beschäftigte sich ohne die ausreichenden Nachweise in den Arbeitsstätten aufhalten, drohen auch ihnen Bußgelder in Höhe von 250 Euro. Sollte die Nutzung gefälschter Nachweise auffallen, droht zudem ein strafrechtliches Verfahren.

Die angeordnete Schwerpunktsetzung bei den Arbeitsschutzkontrollen gilt zunächst bis zum 24. Dezember 2021.

Kategorien
Tourismus

Natur-Erlebnisführung „Vulkanismus trifft Neuzeit“ jeden Samstag im Dezember

Daun/Bad Bertrich – Folgen Sie Landschaftsmentor Kurt Immik auf einen gemütlichen Rundgang um Bad Bertrich, bei dem Sie die schönsten Seiten der Natur entdecken – und mit welcher Kraft sie den Ort im Üssbachtal geformt hat.

Staunen Sie über die uralte Käsegrotte, die wegen ihrer besonderen Atmosphäre auch Elfengrotte genannt wird, oder über die neoromantischen Elemente der Katholischen Kirche St. Peter. Wenige Höhenmeter garantieren einen entspannten Spaziergang und gleichzeitig fantastische Ausblicke auf Bad Bertrich.

Termin: jeden Samstag im Dezember
Uhrzeit: 13.30 Uhr
Dauer: ca. 3 Stunden
Preis: 7,- EUR pro Person (ermäßigt 6,- EUR)

Ticket und Treffpunkt: GesundLand Tourist Information Bad Bertrich, Kurfürstenstr. 32; Tel.: 02674 932 222; maximal 15 Teilnehmer

Kategorien
Top-Themen

Trier hat mit ökumenischem Gottesdienst der Opfer der Amokfahrt gedacht

Region/Trier – In einem ökumenischen Gedenkgottesdienst am heutigen  01. Dezember gedachten Bischof Dr. Stephan Ackermann und Vertreter der Evangelischen, der Neuapostolischen und der Griechisch-Orthodoxen Kirche gemeinsam mit rund 350 Gottesdienstbesucherinnen- und besuchern der sechs Todesopfer der Amokfahrt von Trier. Auch erinnerten sie an das Leid der verletzten und traumatisierten Menschen sowie an den Einsatz der zahlreichen Rettungskräfte. Genau zur Tatzeit um 13.46 Uhr begann die Helena-Glocke zu läuten. Für vier Minuten erinnerte ihr Klang an die schreckliche Tat, bei der vor genau einem Jahr der heute 52-jährige mutmaßliche Täter mit einem Auto durch sie Trierer Innenstadt gerast war.

Ökumenisch verbunden in der Trauer: Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland Christoph Pistorius, Erzpriester Dr. Georgios Basioudis, griechisch-orthodoxe Kirche, Bischof Dr. Stephan Ackermann und Apostel Clément Haeck von der Neuapostolischen Kirche (v.l.n.r.) (Foto: Helmut Thewalt / Bistum Trier

Bei der Amokfahrt waren ein 45-jähriger Vater, sein neun Wochen altes Baby sowie drei Frauen im Alter von 25, 52 und 73 Jahren zu Tode gekommen. Ein 77-jähriger Mann verstarb im vergangenen Oktober an den Folgen seiner Verletzungen. Auch an das Leid der 18 schwer verletzten Menschen, der vielen bis heute Traumatisierten und der Einsatzkräfte im Hilfs- und Rettungsdienst, die vor Ort im Einsatz waren, erinnerten die Gottesdienst-Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Dom.

Der 1. Dezember 2020 habe zu Beginn der Adventszeit „unsere Stadt Trier verändert“, sagte Bischof Ackermann. Er feierte den Gottesdienst zusammen mit Christoph Pistorius, Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Apostel Clément Haeck von der Neuapostolischen Kirche und Erzpriester Georgios Basioudis von der griechisch-orthodoxen Kirche. An dem live übertragenen Gottesdienst nahmen auch die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Triers Oberbürgermeister Wolfram Leibe sowie Mitglieder des Stadtrats teil.

„Tief betroffen und traurig nehmen wir Anteil, genauso wie viele andere Schülerinnen und Schüler von unserer Schule“, sagte Leo Pfeifer, Schüler am Gymnasium Saarburg. Zusammen mit seinen Mitschülerinnen Finia Wiens und Mattea Walter stellte er ein Projekt vor, bei dem die Schüler unmittelbar nach der Amokfahrt im Kunstunterricht Tonfiguren gestaltet hatten. „Mit ihnen möchten wir unser Mitgefühl sowie unsere Trauer ausdrücken und die Figuren als Geschenk unserer Verbundenheit in den Dom bringen.“ Bischof Ackermann dankte den Schülern für die Figuren, die zeigten, dass „die Beschäftigung mit diesem schrecklichen Ereignis alle Generationen betrifft“, und die im Dom zum Gedenken ihren Platz finden werden. „Als klein und zerbrechlich – fast unscheinbar“ seien sie beschrieben. „Dennoch ist die Haltung, in der sie dargestellt sind, eindrücklich“, stellte Ackermann fest und betonte die Bedeutung von Erinnerungsorten „zu denen wir mit unseren Gefühlen und Fragen kommen können“. Figuren und Gedenkorte könnten zwar kein Leben zurückbringen, aber „sie ermutigen dazu, einander beizustehen und aufzurichten“. Besonders dankte der Bischof den Einsatzkräften, die „genau das versucht haben und dabei schmerzlich auch ihre Grenzen spüren mussten“. Neben der Erinnerung und dem Leid stehe an dem Tag die Bitte, dass „Gott uns etwas sagt: hinein in unsere Sprachlosigkeit und Trauer, in unsere Wut auf Tat und Täter, hinein in Angst und Furcht“, erklärte Vizepräses Pistorius. Er verwies auf Gottes Treue bis in den Tod hinein und darüber hinaus. „Das ist unser christlicher Glaube. Es ist eine Zusage, ein Versprechen.“ Er lade ein „zur Dankbarkeit für das Geschenk des Lebens, für die gemeinsame Zeit, das eigene Leben und für die Menschen, die mit uns durch das Leben gehen“.

Mit dem Fürbittgebet für alle Betroffenen, der Bitte um den Segen und dem Schlusslied „Von guten Mächten treu und still umgeben“ endete die Gedenkstunde. Musikalisch gestaltet wurde sie unter der Gesamtleitung von Domkapellmeister Thomas Kiefer von Domorganist Josef Still an der Schwalbennestorgel, Ulrich Krupp an der Chororgel, dem Vokalensemble der Dommusik, dem Orchester „L’arpa festante“ sowie Kantorin Christina Elting und Tenor Tilman Lichdi. (Christine Cüppers/red

Kategorien
News

Ausstellung „History through their Eyes“ im Nelly-Pütz-Berufskolleg

Düren – Am Nelly-Pütz-Berufskolleg des Kreises Düren ist aktuell die Ausstellung „History through their Eyes“ zu sehen, die zum 77. Jahrestag der Zerstörung Dürens eröffnet wurde. Bis zum 23. Dezember können Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler die Ausstellung im Pädagogischen Zentrum der Schule besuchen.

Die Ausstellung befasst sich mit Geschichten von zwölf jungen Menschen aus verschiedenen Ländern, die alle Augenzeugen des Zweiten Weltkriegs waren. Über einen QR-Code sind weitere Geschichten digital abrufbar. Die jungen Menschen haben den Zweiten Weltkrieg als Widerstandskämpfer, als Krankenschwester, als Panzerfahrer oder als Kind erlebt und allen gemeinsam war, dass sie in dieser Zeit schwere Entscheidungen treffen mussten, die ihr Leben dramatisch geändert haben. Durch ihre Augen können die Schülerinnen und Schüler mehr über den Zweiten Weltkrieg erfahren. Die Geschichten der jungen Männer und Frauen veranschaulichen, was geschehen kann, wenn es Krieg gibt und Freiheit und Demokratie verloren gehen.

Die Ausstellung „History through their Eyes“ ist auf Initiative des Lehrers Rainer Valder und durch den Verein „Liberation Route NRW e. V.“ an die Schule geholt werden. Die meisten der heutigen Einwohner Europas haben glücklicherweise nie einen Krieg und die zugehörigen Schrecken miterlebt. Darum ist es für das Berufskolleg besonders wichtig, auf die Vergangenheit zurückzublicken. „Die Gesichter und die Schicksale der jungen Menschen lösen bei den Betrachtern Emotionen aus“, sagt Schulleiterin Kerstin Rutwalt-Berger und ergänzt: „So wird die Auseinandersetzung mit der Geschichte oft mehr gefördert als mit reinem Faktenwissen.“

Infobox: „History Through Their Eyes“, kurz EYES, ist ein vom EU-Programm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ unterstütztes Projekt. EYES ist darauf ausgerichtet, das Wissen der Bevölkerung über den Zweiten Weltkrieg und die Europäische Union zu verbessern und ihnen zu ermöglichen, zugleich Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen, um diese auf die Gegenwart anwenden zu können.

Kategorien
News

eezy.nrw kommt!

Region/Düsseldorf – Neuer landesweiter eTarif macht Bus- und Bahnfahren leichter. Am heutigen 01. Dezember 2021 startet im öffentlichen Nahverkehr in Nordrhein-Westfalen flächendeckend der neue eTarif „eezy.nrw“: Damit gibt es erstmalig einen verbundübergreifenden elektronischen Tarif für Bus und Bahn, bei dem Fahrten nur per App gebucht und per Luftlinienkilometer abgerechnet werden. Tarifgrenzen spielen bei „eezy.nrw“ keine Rolle mehr. Der neue eTarif ergänzt das bekannte und bewährte Ticket- und Tarifangebot der Verkehrsverbünde und Tarifgemeinschaften.

„Tippen, einsteigen, losfahren, fertig! Bus- und Bahnfahren wird mit ‚eezy.nrw‘ auf dem Smartphone genauso einfach wie es klingt“, so Verkehrsministerin Ina Brandes. „Nordrhein-Westfalen ist das erste Bundesland mit einem landesweit einheitlichen eTarif! Wir wollen die Qualität des Bus- und Bahnfahrens weiter steigern, weil der öffentliche Nahverkehr das Rückgrat sauberer Mobilität ist. Dazu gehört ab sofort ein echter digitaler Tarif, der es noch leichter macht, auf Bus und Bahn umzusteigen und das Auto stehen zu lassen. Das Land fördert den Start von ‚eezy.nrw‘ mit 100 Millionen Euro im Rahmen unserer ÖPNV-Offensive.“

Wie funktioniert „eezy.nrw“ und was kostet die Fahrt im eTarif?

Mit „eezy.nrw“ gehört die Suche nach dem passenden Tarif im Internet oder am Fahrkartenautomaten der Vergangenheit an:

Wer ab dem 1. Dezember den eTarif bucht, muss nur unmittelbar vor dem Einstieg in Bus und Bahn auf dem Smartphone die mobil.nrw-App öffnen und dort auf einen „Check In“-Button tippen. Unterwegs wird ein QR-Code dem Bildschirm für die Ticketkontrolle angezeigt. Bei der Ankunft am Ziel checken Fahrgäste einfach per Fingertipp wieder aus der App aus. Fertig!

Abgerechnet wird nach dem finalen Halt per App:

  • Der Ticketpreis für die zurückgelegte Strecke berechnet sich aus einem Grundpreis plus den gefahrenen Luftlinienkilometern zwischen Start und Ziel.
  • Verläuft die Luftlinie durch mehrere Tarif- oder Verbundräume, werden die Preise für die Luftlinienkilometer je Verbundraum einfach addiert.

Der Grundpreis für verbundübergreifende Fahrten liegt bei 1,60 Euro. Der Luftlinienkilometerpreis in allen Verbünden liegt bei durchschnittlich 24 Cent.

Der neue eTarif ist in vielen Fällen günstiger. Innerhalb von 24 Stunden sind die Fahrtkosten im eTarif auf 30 Euro gedeckelt. Da alle bekannten, klassischen Tarife bestehen bleiben, werden Bus- und Bahnfahrten für niemanden teurer.

In den nächsten Wochen wird der neue eTarif ebenfalls in die verschiedenen Apps der Verkehrsverbünde und Verkehrsunternehmen in Nordrhein-Westfalen integriert. Hinter „eezy.nrw“ steht mobil.nrw, die Gemeinschaftskampagne des Verkehrsministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen, der Verkehrsunternehmen, Zweckverbände, Verkehrsverbände und -gemeinschaften in Nordrhein-Westfalen. Der eTarif „eezy.nrw“ ist ein zusätzlicher Beitrag zur Gestaltung einer umweltfreundlichen, nachhaltigen und zukunftsorientierten Mobilität für die Menschen in Nordrhein-Westfalen.

Hintergrund ÖPNV-Offensive

Das Land Nordrhein-Westfalen hat 2019 eine ÖPNV-Offensive mit einem Volumen von aktuell 3 Milliarden Euro bis 2031 aufs Gleis gesetzt. Davon profitieren Städte und ländliche Regionen: Unter anderem steht 1 Milliarde Euro für ein Systemupgrade, das heißt für die Grunderneuerung von Stadt- und Straßenbahnnetzen, zur Verfügung. 310 Millionen Euro werden für das Programm „Robustes Netz“ gemeinsam mit der Deutschen Bahn für mehr Pünktlichkeit im Nahverkehr investiert. 120 Millionen Euro stehen für On-Demand-Verkehre (ÖPNV auf Abruf), 100 Millionen Euro für regionale Schnellbuslinien zur Verfügung und 100 Millionen Euro zur Einführung des neuen eTarifs. Allein 600 Millionen Euro stehen zudem für die Kofinanzierung von Bundesmitteln zum Ausbau des Schienennetzes, für Reaktivierungen und Elektrifizierungen zur Verfügung. Zudem stellt das Land 2022 34 Millionen Euro zur Förderung von Planungsleistungen für notwendige Stadtbahn- und Eisenbahninfrastrukturprojekte bereit, damit Kommunen und Aufgabenträger des ÖPNV schneller und besser Bundesmittel für geplante Schienenprojekte abrufen können.

Kategorien
News

Westnetz setzt nun auch Stromnetz in der Verbands-Gemeinde Altenahr wieder instand

Saffig – Versorgungssicherheit für das Ahrtal gewährleistet. Neue Ortsnetzstationen verstärken und sichern das Stromnetz. Nachdem Westnetz das durch die Unwetterkatastrophe stark beschädigte Stromnetz in der Verbandsgemeinde Adenau wieder instand gesetzt und die Stromversorgung der Ortsgemeinden gesichert hat, meldet der Verteilnetzbetreiber nun auch in der Verbandsgemeinde Altenahr einen weiteren Erfolg beim Wiederaufbau des Netzes.

Das Hochwasser hatte wichtige Netzanlagen der Westnetz in Mayschoß-Lochmühle, Mayschoß-Laach und in Richtung Reimerzhoven vollständig zerstört. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Energieunternehmens haben nun die Ortsetzstationen komplett erneuert sowie neue Kabel in der Mittel- und Niederspannung der betroffenen Bereiche verlegt. Gleichzeitig wurden Leerrohre für einen zukünftigen Ausbau des Glasfasernetzes ins Erdreich mit eingebracht.

„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in den vom Hochwasser betroffenen Orten bei der Instandsetzung des Stromnetzes engagiert im Einsatz. Durch die neu installierten Ortsnetzstationen können wir die Versorgungssicherheit in der Verbandsgemeinde Altenahr gewährleisten und sind für die kalten Wintermonate gut gerüstet“, erklärt Mario Retterath, Leiter Netzplanung bei Westnetz. „Mit dieser Baumaßnahme haben wir unser Ziel,  die Herstellung der sogenannten „n-1-Sicherheit“ im Stromnetz, erreicht.“

Der Fachbegriff „n-1-Sicherheit“ bedeutet, dass das Stromnetz jederzeit den Ausfall einer Leitung verkraften kann, ohne dass es zu größeren Stromausfällen kommt. Das heißt konkret: Ist eine Leitung defekt, muss eine andere Leitung einspringen können. Sie verhindert, dass die Stromversorgung unterbrochen wird. Das „n-1-Prinzip“ ist oberstes Ziel bei der Planung und dem Betrieb des Stromnetzes von Westnetz.

Der Verteilnetzbetreiber hat in den ersten Tagen nach der Flutkatastrophe im Ahrtal die Stromversorgung der Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr weitestgehend provisorisch wiederhergestellt, um die Menschen schnellst möglich mit Strom versorgen zu können. Dabei wurde eine systematische Instandsetzung des Netzes und die Wiederherstellung der „n-1-Sicherheit“ in kürzester Zeit vorangetrieben.

Kategorien
News

Heute startet das Wettbewerbs-Register beim Bundes-Kartellamt

Region/Berlin – Deutschland setzt wichtiges Zeichen für Korruptionsbekämpfung. Heute startet das Wettbewerbsregister beim Bundeskartellamt. Das Wettbewerbs­register wird einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität leisten. Über das Register erhalten öffentliche Auftraggeber mit einer einfachen elektronischen Abfrage zuverlässig Informationen über Rechtsverstöße von Unternehmen, die einen Ausschluss vom Vergabeverfahren rechtfertigen können. Das betrifft etwa Verurteilungen wegen bestimmter Wirtschaftsdelikte, z.B. Korruption oder Steuerhinterziehung. Bislang waren Auftraggeber vor allem auf Selbsterklärungen der sich bewerbenden Unternehmen und Abfragen bei den vereinzelt existierenden Korruptionsregistern der Bundesländer angewiesen.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie Peter Altmaier: „Mit dem Start des bundesweiten, vollelektronischen Wettbewerbsregisters setzen wir ein wichtiges Zeichen dafür, dass wir die Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität gerade im Bereich der öffentlichen Aufträge ernst nehmen. Das Wettbewerbsregister stellt sicher, dass die öffentliche Hand nur bei Unternehmen einkauft, die sich rechtstreu verhalten haben, und erhöht damit die Rechtssicherheit für Auftraggeber und Unternehmen entscheidend.“

Bereits am 29. Oktober 2021 hatte das Bundeswirtschaftsministerium in der gesetzlich vorgesehenen Bekanntmachung im Bundesanzeiger festgestellt, dass die technischen Voraussetzungen für den Registerbetrieb vorliegen. Am 1. Dezember 2021 startet nun die Pflicht für mitteilungspflichtige Behörden, eintragungsrelevante Rechtsverstöße an das Bundeskartellamt zu melden. Gleichzeitig erhalten Auftraggeber die Möglichkeit, das Wettbewerbsregister abzufragen. Eine Pflicht für Auftraggeber zur Abfrage besteht ab dem 1. Juni 2022.

Neu ist auch, dass von einem Ausschlussgrund betroffene Unternehmen sogenannte vergaberechtliche Selbstreinigungsmaßnahmen zentral vom Bundeskartellamt überprüfen lassen können. Die Unternehmen müssen dazu nachweisen, dass sie Maßnahmen zur Verhinderung künftiger Rechtsverstöße getroffen haben. Weiterführende Informationen zu dem Antrag auf vorzeitige Löschung finden sich in den Leitlinien des Bundeskartellamts und den Praktischen Hinweisen für einen Antrag auf der Internetseite des Bundeskartellamts.

Kategorien
News

Welt-AIDS-Tag am 01. Dezember 2021: Schleife tragen für Solidarität und gegen Diskriminierung

Region/Mainz – „Welchen Einfluss Infektionskrankheiten auf unser Leben haben, ist uns allen spätestens seit Beginn der Corona-Pandemie bewusst. Andere Infektionskrankheiten wie HIV/ AIDS haben gleichzeitig an ihrer Bedeutung nicht verloren. Obwohl es Erfolge im medizinischen Bereich im Kampf gegen das HI-Virus gibt, brauchen wir den jährlich wiederkehrenden Welt-AIDS-Tag als Tag der Solidarität mit den Betroffenen. Wir setzen ein Zeichen gegen Ausgrenzung“, sagte Gesundheitsminister Clemens Hoch anlässlich des Welt-AIDS-Tages. Dieser findet seit 1988 alljährlich am 1. Dezember statt. Das Motto des diesjährigen Welt-AIDS-Tages lautet „Ungleichheiten beenden. Aids beenden. Pandemien beenden“.

Bis Ende 2020 lebten nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) in Deutschland etwa 91.400 Menschen mit HIV/AIDS, davon etwa 2.370 in Rheinland-Pfalz. Im Vergleich zum Vorjahr ist die geschätzte Anzahl der HIV-Neuinfektionen in Deutschland und auch in Rheinland-Pfalz gesunken. Für Deutschland schätzt das RKI die Anzahl der Neuinfektionen für 2020 auf 2.000, für das Vorjahr beträgt die Schätzung 2.300. In Rheinland-Pfalz infizierten sich 2020 laut Schätzungen des RKI 65 Menschen mit HIV, in 2019 waren es 85.

„Der rückläufige Trend der HIV-Neuinfektionen auf Bundes- und Landesebene ist positiv zu bewerten und macht Mut, dass die besser werdende medizinische Versorgung und auch unsere Präventionsarbeit Früchte tragen“, ergänzte der Minister. Dennoch bleibe die Präventionsarbeit auch zukünftig eine wichtige Säule bei der Bekämpfung von HIV/AIDS und anderen sexuell übertragbaren Erkrankungen. Die Präventionsarbeit sei in Rheinland-Pfalz Dank des gut funktionierenden Netzes von Beratungsstellen, Gesundheitsämtern, Schwerpunktambulanzen und Kliniken zur Betreuung und Versorgung der betroffenen Menschen und ihrer Angehörigen sehr gut aufgestellt.

Gerade der Austausch mit Jugendlichen über HIV/AIDS in der Prävention bleibe ein zentrales Anliegen. „Ich bin froh, dass wir in Rheinland-Pfalz ein so engagiertes Netz von Institutionen an unserer Seite wissen, die diese wertvolle Arbeit leisten“, so Hoch. Jährlich finde an weiterführenden und berufsbildenden Schulen im November die Schulpräventionswoche zu HIV/AIDS und anderen sexuell übertragbaren Infektionen statt. Hier werde gute Präventionsarbeit von der Landeszentrale für Gesundheitsförderung Rheinland-Pfalz organisiert. Fachkräfte der Gesundheitsämter und der AIDS-Hilfen informieren Schülerinnen und Schüler darüber, wie sie im Bereich der Sexualität ihre Gesundheit schützen und erhalten können. Zudem besteht in Rheinland-Pfalz für alle Bürgerinnen und Bürger das Angebot, einen anonymen Test auf eine HIV-Infektion durchführen zu lassen. In allen AIDS-Beratungsstellen der Gesundheitsämter wird eine eingehende Beratung und Blutentnahme angeboten. Der HIV-Test erfolgt kostenlos durch das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz.

Kategorien
Top-Themen

Sturmwarnung für die StädteRegion Aachen: Die Impfbusse bleiben im Depot – Impfungen in immer mehr festen Impfstellen

StädteRegion Aachen – Der Deutsche Wetterdienst hat für den heutigen Mittwoch für die StädteRegion Aachen eine offizielle Warnung vor starkem Wind ausgegeben. Demnach muss mit Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 70 km/h und in exponierten Lagen sogar bis 80 km/h gerechnet werden. Aus diesem Grund werden heute die beiden Impfbusse der StädteRegion im Depot bleiben. „Gerade vor den Bussen stehen die Menschen in oder sogar vor den Zelten an. Bei einer solchen Wetterwarnung können wir nicht für die Sicherheit garantieren und werden ab heute nicht mehr an den Bussen impfen“, so der Gesundheitsdezernent der StädteRegion, Dr. Michael Ziemons.

An den Bussen werden damit ab sofort keine Impfungen mehr angeboten. Die noch angekündigten Termine für diese Woche (Details siehe unten) entfallen damit. „Gerade bei dem einsetzenden Winterwetter und vor dem Hintergrund, dass wir gerade überall – auch in den Kommunen an immer mehr festen Impfstellen die Angebote für die Menschen massiv hochfahren, sollten die Impfungen in den Bussen ohnehin ab der kommenden Woche auslaufen. Das ziehen wir nun vor.“ Es wird deshalb laut Ziemons allerdings keine einzige Spritze weniger gesetzt, da die in den Bussen geplanten Impfteams nun direkt zur Verstärkung in der größten Impfstelle der Region, in den Aachen Arkaden, eingesetzt werden. „Hier impfen wir in einem 60-Stunden-Martathon ab Freitagmorgen zudem rund um die Uhr bis Sonntagabend durch. Das ist nun mit noch mehr Impfteams möglich.“ In den Aachen Arkaden (Trierer Straße 1 in Aachen) ist zudem der gesamte Wartebereich innerhalb des Einkaufscenters und damit wind- und wettergeschützt.

Ziemons weist darüber hinaus auf die vielen weiteren Impfangebote hin. „Wir arbeiten derzeit mit Hochdruck daran, zusätzliche Impfstellen einzurichten beziehungsweise zu beauftragen“. Dazu wird es zeitnah weitere Informationen geben.

„Für die Impfbushaltestelle am SuperC die wir freitags bedient haben, wird derzeit ein überdachter Ausweichraum geplant, auch dazu gibt es in Kürze mehr.“

Aber auch vor Ort bei den Ärzten (beispielsweise mit Sonderaktionen an diesem Samstag), in den festen kommunalen Impfstellen der StädteRegion vor Ort und zwischenzeitlich teils auch in den Krankenhäusern, gibt es Tag für Tag immer mehr Impfmöglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger.

Die Informationen zu den Impfaktionen in den Arztpraxen findet man unter: https://coronaimpfung.nrw/impfaktionen.

Viele Informationen zu den weiteren Impfstellen, dem Impfmarathon und auch die Aufklärungs- und Einwilligungsbögen, die man zur Impfung am besten schon neben dem Ausweis ausgefüllt mitbringen sollte, findet man gebündelt auf den Internetseiten der StädteRegion Aachen unter: www.staedteregion-aachen.de/impfen

Information:

Konkret entfallen diese noch geplanten Termine der Impfbusse:

Mittwoch, 01.12.:

  • 12:00-19:30 Uhr: Alsdorf Mariadorf – Aldi Süd (Eschweiler Str. 2d)
  • 12:00-19:30 Uhr: Eschweiler – Aldi Süd (Dürenerstr. 282)

Donnerstag, 02.12.:

  • 12:00-19:30 Uhr: Baesweiler, Aldi (Im Kirchwinkel 5g)
  • 12:00-19:30 Uhr: Aachen Hauptbahnhof (Bahnhofsplatz 2a, 52064 Aachen)

Freitag, 03.12.:

  • 12:00-19:30 Uhr: Aachen, RWTH Super C, (Templergraben 57)
  • 12:00-19:30 Uhr: Eschweiler, Real Markt (Auerbachstraße 10, 52249)

Samstag, 04.12.:

  • 12:00-19:30 Uhr: Würselen, Kaufland (Schumannstr.4)
  • 12:00-19:30 Uhr: Alsdorf Tierpark (Theodor-Seipp-Straße)