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„Nikolausimpftag“ in Mendig – Große Sonderaktion der Verbands-Gemeinde am Montag 6. Dezember 2021

Mendig – Schon seit Tagen laufen die Vorbereitungen für die große Sonderimpfaktion der Verbandsgemeinde Mendig auf Hochtouren. Am Montag, den 6. Dezember werden von 9 bis 17 Uhr sowohl Erst- und Zeitimpfungen, als auch Boosterimpfungen in Mendig möglich sein. Für den „Nikolausimpftag“ wird die Laacher See Halle für alle Booster-Imfpungen in ein temporäres Impfzentrum verwandelt. Um die Abläufe so effizient wie möglich zu gestalten, finden darüber hinaus alle Erst- und Zweitimpfungen im Impfbus des Landes auf dem Marktplatz statt.

„Die Laacher See Halle ist groß genug, um schnell und sicher auch in großen Mengen zu impfen. Für den großen Aktionstag werden insgesamt drei Impfstraßen aufgebaut und betrieben, um die derzeit sehr hohe Nachfrage nach den Corona-Schutzimpfungen bestmöglich bewältigen zu können.“, sagt Jörg Lempertz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig und Initiator der Sonderaktion. Lempertz weiter: „Das Organisationsteam wird von von zwei in der Pandemie-Bewältigung sehr erfahrenen und kompetenten Mitarbeitern angeführt – von Fabian Schneider, seit Oktober neuer Büroleiter der Verbandsgemeindeverwaltung und zuvor Leiter des Impfzentrums im Kreis Ahrweiler, sowie von Christopher Wittig, Teilbereichsleiter des Ordnungsamts und Corona-Beauftragter der Verwaltung.“

„Die Boosterimpfung werden wir ausschließlich in der Laacher See Halle durchführen und räumlich sowie organisatorisch von den Erst- und Zweitimpfungen trennen. Dies bringt viele Vorteile mit sich. Wir können durch den individuellen Impfstatus der Bürgerinnen und Bürger einerseits und durch die bedeutend höhere Taktung andererseits wesentlich schneller impfen, da die erforderliche Aufklärung bereits während der Erstimpfung umfangreich dokumentiert wurde“, sind sich Schneider und Wittig einig.

Bürgermeister Lempertz betont: „Diese beispiellose Sonderaktion ist ein wichtiger Beitrag, die derzeit dramatisch ansteigenden Fallzahlen mit Blick auf die bevorstehende Weihnachtszeit zu senken. Daher gilt allen beteiligten Akteuren mein herzlicher Dank.“

Erstimpfungen können alle Bürgerinnen und Bürger ab 12 Jahren (bis 16 Jahren in Begeleitung eines Erziehungsberechtigten) erhalten. Zweitimpfungen sind zwischen drei bis sechs Wochen nach der Erstimpfung möglich. Auffrischungsimpfungen bzw. Booster-Impfungen können alle Personen über 18 Jahren erhalten, deren Impfung länger als mindestens fünf Monate zurückliegt. Weitere Informationen sind unter: https://zusammengegencorona.de/impfen/ abrufbar.

Für die Impfungen stehen aktuell die Vakzine von BioNTech/Pfizer und Johnson&Johnson zur Verfügung. Wer sich impfen lassen möchte, sollte an Personalausweis und ggf. Impfnachweis denken. Im Übrigen ist keine Voranmeldung oder Terminvereinbarung notwendig. Die Impfung ist für alle Bürgerinnen und Bürger kostenfrei.

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NRW-Digitalzuschuss stößt auf großes Interesse in Handel, Gastronomie, Hotellerie und Tourismus

Region/Düsseldorf – NRW Minister Pinkwart: Bereits mehr als 400 Anträge eingegangen – Spannende Projekte auf dem Weg in die digitale Zukunft. Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie NRW teilt mit: Der NRW-Digitalzuschuss für Handel, Hotellerie, Gastronomie und Tourismus stößt auf großes Interesse: Rund 400 Anträge sind bereits in der ersten Förderrunde eingegangen. Mit den beiden Förderprogrammen unterstützt die Landesregierung kleine Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Digitalisierungsprojekte benötigen. Bis zu 2.000 Euro erhalten die Betriebe – beispielsweise für digitale Kundenservice-Tools, für die Einrichtung oder Optimierung einer Internetpräsenz oder für bargeldlose Bezahlmöglichkeiten. Die Mittel können in mehreren Förderrunden beantragt werden, bis das Fördervolumen von insgesamt zehn Millionen Euro ausgeschöpft ist. Die nächste Förderrunde startet an diesem Mittwoch.

Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Die Digitalisierung eröffnet Handel, Gastronomie, Hotellerie und Tourismus wichtige Chancen. Wir möchten insbesondere kleinere Unternehmen auf ihrem Weg in die digitale Zukunft unterstützen. Ich freue mich, dass der Digitalzuschuss in diesen Branchen auf so großes Interesse stößt und die Unternehmen anspornt, noch viele spannende Digitalprojekte umzusetzen.“

Dr. Peter Achten, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands NRW: „Auch kleine Händler suchen nach Möglichkeiten, sich digital aufzustellen. Mit dem Digitalzuschuss lassen sich passende Maßnahmen nachhaltig implementieren. Er kann zur Ergänzung bereits erfolgter Schritte oder auch zur Qualifizierung von Mitarbeitern genutzt werden. Unsere Digitalcoaches können hier viele Beispiele und Optionen aufzeigen.“

Kurt Wehner, Landesgeschäftsführer DEHOGA Nordrhein-Westfalen e.V.: „Wir freuen uns, dass der Digitalzuschuss auch im Gastgewerbe bereits von vielen Betrieben genutzt wird. Er ist ein wichtiger Baustein, um die Digitalisierung in unserer Branche voranzutreiben. Darüber hinaus unterstützen wir gerne Unternehmerinnen und Unternehmer aus Gastronomie und Hotellerie mit unserem neu eingerichteten Service ‚Digitalcoach‘ bei der Umsetzung.“

In der ersten Runde beantragten die Händlerinnen und Händler vor allem Fördermittel für digitale Tools, Softwarelizenzen und Ausstattungsgegenstände für die Produktfotografie. Stark gefragt sind auch digitale Geräte für das Ladenlokal. Unterstützung bei der Auswahl geeigneter Maßnahmen sowie bei der Antragstellung erhalten Einzelhändlerinnen und -händler bei den von der Landesregierung und dem Handelsverband geförderten Digitalcoaches. Auch der vom Digitalministerium beauftragte Projektträger Jülich berät Handel, Hotellerie, Gastronomie und Tourismus vor und bei der Antragstellung.

Einzelhändler können den Zuschuss unter www.digihandel.nrw beantragen. Online-Anträge aus den Bereichen Hotel, Gastronomie und Tourismus können unter www.tour-hotel-gastro.nrw eingereicht werden.

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Soziales Engagement der Grundschule Hinter Burg Mayen – 8.000,00 Euro bei Spendenlauf

Mayen – Spendenlauf für drei verschiedene Institutionen. Wie schon häufiger in den letzten Jahren, veranstaltete die Grundschule Hinter Burg auch zum Ende des letzten Jahres wieder einen Spendenlauf für den guten Zweck. Insgesamt kamen diesmal fast 8000,00 € zusammen. Aufgrund der Corona-Pandemie konnte diesmal kein großes Schulevent stattfinden.

Jede Klassenstufe fand sich zu unterschiedlichen Zeiten auf dem Schulhof ein. An drei verschiedenen Start- und Kontrollpunkten sammelten sich die Klassen einer Stufe, um ihren 30-minütigen Lauf zu absolvieren. Jede/r Schüler/in durfte dabei sein Tempo frei wählen und nahm somit auch aktiv Einfluss auf sein Ergebnis.

Wichtig war die Suche nach Sponsoren im Vorfeld des Spendenlaufs. Die Schüler/innen fragten in der Familie, in der Verwandtschaft, bei Nachbarn, Freunden und Bekannten oder auch bei Firmen und Geschäftsleuten nach, ob sie bereit wären, einen gewissen Geldbetrag pro gelaufener Runde (ca. 300 m) zu spenden.

Die gelaufenen Runden eines jeden Kindes wurden am Veranstaltungstag von Lehrern und Eltern dokumentiert und ein entsprechender Nachweis durch die Schule ausgestellt. Anhand dieses Nachweises sammelten die Schüler/innen dann ihre Beiträge von den Sponsoren ein.

Ursprünglich sollten zwei Institutionen mit dem erlaufenen Geld unterstützt werden: die Vogelaufzuchtstation in Kirchwald und Mus-e, ein Projekt, das auch an der GS Hinter Burg seit einigen Jahren stattfindet.

Da aber dann die Flutkatastrophe über unsere Region hereinbrach und auch hier in Mayen verheerende Schäden anrichtete, das Ergebnis so überaus hoch ausfiel, entschied sich die Schulgemeinschaft, die Aktion „Mayener helfen Mayenern“ ebenfalls zu unterstützen.

Schule ist mehr als eine Lehranstalt! Es geht nicht nur um das Erlernen der Kulturtechniken. Bildung im weitesten Sinne umfasst auch die Sozialkompetenzen, die sozial-emotionale Entwicklung, die Persönlichkeitsentwicklung und vieles mehr.

„Wenn wir junge Menschen in ihrer Entwicklung unterstützen wollen, dann müssen wir sie berühren und emotional packen. Solche Projekte helfen, dass die Kinder über ihren Tellerrand hinausschauen und neben dem Ich das Du erkennen, mit all den unterschiedlichen Facetten und Bedürfnissen. Im gemeinsamen Engagement erfahren sie, dass jeder Einzelne zu einem starken Wir beiträgt und die eigene kleine Welt ein wenig besser machen kann!“, so Schulleiter Christoph Buschmann. „Unser eigenes Mus-e-Projekt hilft uns, das soziale Miteinander zu fördern, Kreativität und Persönlichkeit zu entwickeln und über Grenzen und sprachliche Barrieren hinweg miteinander zu kooperieren!

Da Mus-e sich ausschließlich über Spenden finanziert, brauchen wir jedes Jahr viele Unterstützer. Durch eine Mitgliedschaft im Verein Mus-e Deutschland e.V. oder Spenden, kann jeder zum Gelingen beitragen“, so der Schulleiter weiter.

„Mit solchen Aktionen lernen die Schüler*innen, sich für andere einzusetzen und sie in schwierigen Situationen zu unterstützen. Deshalb gilt den Kindern ganz besondere Anerkennung und ein großes Dankeschön geht auch an die vielen Sponsoren“, so Oberbürgermeister Dirk Meid.

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Beeindruckt von Arbeit der Feuerwehr

Mechernich – Rocco Bartsch leitet gewonnenes Preisgeld direkt weiter an Feuerwehrchef Jens Schreiber und seine Truppe als Anerkennung für den unermüdlichen Einsatz. Beim ausgelobten Fotowettbewerb „Ehrensache“ der Ehrenamtsagentur im Kreis Euskirchen hatte der Mechernicher Rocco Bartsch den Zweiten Platz belegt. Das Preisgeld in Höhe von 200 Euro reichte er gleich weiter an die Feuerwehr der Stadt Mechernich.

Rocco Bartsch schreibt als freier Mitarbeiter bei der Kölnischen Rundschau und dem Kölner Stadtanzeiger überwiegend für die Rubrik „Sport“. Nach der Nacht zum 15. Juli hat er flächendeckend über die Hochwasserkatastrophe berichtet und war vor Ort beeindruckt „von der großartigen Arbeit und den unermüdlichen Einsatz der Feuerwehrleute“.

Er beschloss, die ehrenamtliche Feuerwehrtruppe in Mechernich zu unterstützen. Mit dem Gewinn beim Fotowettbewerb bot sich dann auch gleich eine gute Gelegenheit. Vor dem Feuerwehrgerätehaus nahm der Feuerwehrchef Jens Schreiber den Spendenscheck entgegen und freut sich für seine Kameradinnen und Kameraden über die Spende sowie die Anerkennung des Geleisteten

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Rainer Ferres bleibt Obermeister – Gesamter Vorstand im Amt bestätigt

Prüm/Bitburg/Zeltingen – Die Mitglieder der Kfz-Innung Bernkastel-Wittlich-Bitburg haben Mitte November ihren Vorstandskollegen ihr Vertrauen für weitere fünf Jahre ausgesprochen. Bei der Jahreshauptversammlung im Zeltinger Hof wurde der gesamte Vorstand wiedergewählt.

Damit bleibt der Wittlicher Kfz-Meister Rainer Ferres Obermeister seiner Innung. Seine Stellvertreter sind weiterhin Karl Hans Kröfges aus Osann-Monzel und Timo Rings aus Bitburg. Als Lehrlingswart stehen Gerd Kön zusammen mit seinem Stellvertreter Patrick Dichter für Auszubildende und Ausbildungsbetriebe beratend zur Seite. Als Beisitzer wiedergewählt wurden Jan Reuter, Fritz Bohr und Klaus Wilbert. Weibliche Verstärkung gibt es aus Speicher von Christina Krämer, die neu in die Vorstandsarbeit einsteigt. Die beiden Kassenprüfer Harald Herlach und Oliver Sausen hatten sich ebenso zur Wiederwahl bereit erklärt und werden für weitere fünf Jahre die Kasse im Blick haben. Wahlleiter Raimund Licht, Vorsitzender Kreishandwerksmeister, hatte die turnusmäßigen Wahlen durchgeführt. „Ich danke allen Ehrenamtlichen für deren Einsatz zum Wohle der gesamten Fachinnung und Branche.“

Die Kfz-Innung Bernkastel-Wittlich-Bitburg zählt derzeit über 110 Mitgliedsbetriebe.

Zu Gast war neben dem Vizepräsidenten der Handwerkskammer, Bernd Elsen, und verschiedenen Vertretern von Nachbarinnungen aus Odenthal, Ahrweiler und Daun-Prüm auch Pascal Gebhard vom Kfz-Verband Rheinland-Pfalz. Er berichtete an dem Abend über die Verbandsarbeit aus dem Technikbereich. Unter anderem ging er dabei auf die Initiative „eCar-Service“ ein. Mit „eCar-Service“, dem neuen Zusatzzeichen zum Kfz-Meisterschild können Kfz-Betriebe seit September ihren Kunden zeigen, dass sie auch über gut qualifiziertes Personal und die nötige Werkstattausrüstung für Arbeiten an E-Autos verfügen.

Von der Zulassungsstelle der Kreisverwaltung Bernkastel-Kues stellte Stefan Beth die Plattform i-Kfz vor. Diese vom Land Rheinland-Pfalz entwickelte Online-Zulassungsmöglichkeit ermöglicht bereits in Teilen die Neuzulassung und Abmeldung von Fahrzeugen. Allerdings sind einige häufig vorkommende Geschäftsvorfälle wie Saisonkennzeichen noch nicht durchführbar und es wird vom Nutzer ein elektronischer Personalausweis gefordert. Der Einsatz im gewerblichen Bereich muss zudem noch optimiert werden.

Auch die Flutkatastrophe vom Juli beschäftigte die Versammlung. Die Innung unterstützt mit 5.000 Euro das Spendenkonto „Fluthilfe“ der Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region, der Geschäftsstelle der Innungen.

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Modernste Katheteranlage im nördlichen Rheinland-Pfalz im Einsatz

Region/Mayen-Koblenz – Im Ev. Stift St. Martin ist jetzt ein neuer Linksherzkathetermessplatz (LHKM) im Einsatz. Mit dem LHKM können schnell und präzise Veränderungen am Herzen erkannt und behandelt werden. Das Ev. Stift investiert in die Zukunft. Herzkatheteranlage der neuesten Generation ist im Einsatz.

Dr. Dietmar Burkhardt beim ersten Einsatz des neuen Linksherzkathetermessplatzes im Ev. Stift. Es ist die derzeit modernste Herzkatheteranlage im nördlichen Rheinland-Pfalz. Foto: GK-Mittelrhein

Nach vielen Monaten der Vorbereitung ist im Ev. Stift St. Martin jetzt ein neuer Linksherzkathetermessplatz (LHKM) im Einsatz. „Es ist die derzeit modernste Katheteranlage im nördlichen Rheinland-Pfalz“, freut sich Chefarzt Dr. Dietmar Burkhardt. Gemeinsam mit seinen Kollegen Dr. Norbert Kaul und Dr. Michael Kupp leitet er die Innere Medizin – Kardiologie im Ev. Stift. Mit dem LHKM können schnell und präzise Veränderungen am Herzen erkannt und behandelt werden. Hier werden neben Koronarangiografien auch elektrophysiologische Untersuchungen (spezielle Untersuchungsmethode für Patienten mit Herzrhythmusstörungen) und Herzschrittmacherimplantationen jedweder Art vorgenommen. Bei der Darstellung der Herzkranzgefäße können diese bei etwaigen Verengungen mit Stents behandelt und wieder geöffnet werden. Dabei wird in der Mehrheit der Fälle der schonende Zugangsweg über die Unterarmarterie angewendet. In der Entscheidung, ob Stents gesetzt werden müssen und ob diese ausreichend gut entfaltet sind, stehen modernste Hilfsmittel wie die Druckdrahtmessung (FFR-IFR-Verfahren) und der intravaskuläre Ultraschall (IVUS-Verfahren) zur Verfügung.

Die neue Anlage bietet bei der Implantation von Systemen zur Behandlung einer Herzschwäche (Resynchronisationstherapie) ideale Voraussetzungen für eine sichere Therapieanwendung. Im Unterschied zu der bisherigen Anlage können jetzt die Behandlungen mit wesentlich geringerer Strahlenbelastung für Patienten und Behandler durchgeführt werden. Das Katheterlabor der neuesten Generation ermöglicht mit seiner technischen Ausstattung zudem einen wesentlich zügigeren Arbeitsablauf. Waren früher mehrere Einzelgeräte im Rahmen der Koronartherapie nötig, können diese nun auf dem Großbildschirm kombiniert vom Untersuchenden beurteilt und genutzt werden. Insbesondere die zahlreichen Gerätschaften für die elektrophysiologische Diagnostik und Therapie sind ideal auf einem Untersuchungsturm fest installiert und kommen störungsfrei zur Anwendung.

Auch die zertifizierte Chest Pain Unit (Brustschmerzeinheit) am Ev. Stift, die eine „Rund-um-die-Uhr-Versorgung“ an 365 Tagen im Jahr sicherstellt, profitiert von der neuen Anlage. Das frühzeitige Erkennen und richtige Behandeln von Herzinfarkt, Bluthochdruck-Krise oder Lungenembolie ist lebenswichtig und beeinflusst entscheidend die Prognose der betroffenen Patienten. Die unmittelbare räumliche Nähe zum neuen Katheterlabor auf dem gleichen Stockwerk schafft ideale Voraussetzungen einer zeitnahen und raschen Akutversorgung.

Um die Neuinstallation im laufenden Betrieb sicherzustellen, wurde mit einem an das Gebäude angeschlossenen Spezialcontainer gearbeitet, in dem sich ein mit modernster Technik ausgestatteter Messplatz befand. Hierzu bedurfte es einer außerordentlichen logistischen Leistung vieler Berufsgruppen, um die zweimonatige Übergangslösung mit reibungslosem Betrieb im Container zu realisieren. In dieser Zeit wurde unter ebenso eng getaktetem Zeitplan das bestehende Labor grundsaniert und neu ausgestattet. „Das in uns gesetzte Vertrauen seitens der Geschäftsführung ehrt uns als Team und motiviert uns alle, mit voller Kraft in die Zukunft zu blicken“, so der Tenor aus der Kardiologie im Ev. Stift. „Es ist eine Investition in die Zukunft und zum Wohle unserer Patienten. Der neue LHKM erfüllt für die nächsten Jahre alle Voraussetzungen, weiterhin invasive Kardiologie auf höchstem Niveau erbringen zu können. Wir danken allen Beteiligten für ihren außerordentlichen Einsatz!“, betont die Kaufmännische Direktorin im Ev. Stift, Alexandra Kiauk.

Bis zur Inbetriebnahme der neuen Herzkatheteranlage wurde in der Übergangszeit in einem an das Gebäude angeschlossenen Spezialcontainer gearbeitet.

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Bad Münstereifel stellt sich für die Zukunft auf

Bad Münstereifel – Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian: „Wir wollen das Leben für unsere Bürgerinnen und Bürger digitaler, moderner, jünger und grüner gestalten“. Wiederaufbau nach der Flut schreitet voran – Vision einer „Smart City 2.0.“

Die Zerstörungen in der Kernstadt und der Dörfer entlang der Erft sind auch nach über vier Monaten noch sichtbar, allein an der öffentlichen Infrastruktur sind Schäden von rund 300 Millionen Euro entstanden. Trotzdem kehrt nach den verheerenden Flutschäden im Juli Stück für Stück Normalität zurück nach Bad Münstereifel. Erste Geschäfte und Gastronomiebetriebe haben wieder geöffnet und es gibt in diesem Jahr einen besonderen Weihnachtsmarkt rund um die Stiftskirche für die Bürgerinnen und Bürger der gesamten Stadt. Die kleinen Verkaufsstände werden ausschließlich von Geschäftsleuten, Gastronomen und Künstlern betrieben, die vom Hochwasser besonders schwer getroffen wurden. Aber auch in den Dörfern finden kleine Weihnachtsmärkte oder adventliche Veranstaltungen statt, sofern die Pandemie es zulässt.

Leben in Bad Münstereifel – naturnah und vernetzt, traditionsreich und innovativ

„Dank der Unterstützung zahlreicher ehrenamtlicher Helfer aus allen Teilen Deutschlands und der schnellen Bereitstellung verschiedener Hilfsfonds haben wir schon sehr viel erreicht“, sagt Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian. „Wir blicken optimistisch nach vorne und setzen all unsere Kraft daran, Bad Münstereifel samt seiner zahlreichen attraktiven Ortsteile noch schöner und vor allem zukunftsfähig zu erneuern beziehungsweise auszugestalten.“ Dazu bedarf es eines Masterplans, der den Herausforderungen des Wiederaufbaus Rechnung trägt, das integrierte gesamtstädtische Entwicklungskonzept (ISEK) mitberücksichtigt und die Menschen aus Bad Münstereifel im Rahmen von Bürgerbeteiligungen miteinbezieht. „Unsere Vision ist, Bad Münstereifel 2.0 als Smart City digitaler, moderner, jünger und nachhaltiger in die Zukunft zu führen – und dabei gleichzeitig die Tradition und die Seele der Stadt zu bewahren. Wir möchten unseren Bürgerinnen und Bürgern ein erfülltes Leben ermöglichen – naturnah und vernetzt, traditionsreich und innovativ.“

Das bedeutet konkret: Die Straßen und Plätze in der Kernstadt werden künftig barrierearm mit Natursteinpflaster hergerichtet – das hat der Rat in seiner Sitzung am 1.12.2021 einstimmig beschlossen. Hierzu gehört auch eine funktionale Ausgestaltung und Stadtmöblierung, die am 16.12.2021 den Anliegern und allen Interessierten im Rahmen einer Bürgerbeteiligung vorgestellt werden soll. Genaue Angaben zur Durchführung werden in Kürze noch rechtzeitig bekannt gegeben. Vorab wird der Fachbeirat der den ISEK-Prozess seit 2018 begleitet ebenfalls in seiner Sitzung am 9.12.2021 darüber diskutieren. Des Weiteren werden Straßenlaternen auf klimaschonende LED-Technik umgestellt, mit WLAN ausgestattet und künftig auch zum Beispiel als Anschluss für die Weihnachtsbeleuchtung geeignet sein. „Von unseren Partnern und Versorgern erhalten wir hierbei umfangreiche Unterstützung“, so Sabine Preiser-Marian. „Wir werden aber auch weiterhin von Land und Bund Hilfe bei dieser Zukunftsaufgabe benötigen. Denn eins ist klar: Wir hier in der Eifel geben nicht auf.“

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Fensterkalender erstrahlt auf dem Marktplatz in Jülich

Jülich – Pünktlich zum 1. Dezember war es endlich soweit: es öffnete sich die erste Tür des Adventskalenders. Die Stadtwerke Jülich ermöglichen beliebte Aktion im Advent. In Jülich gibt es im nunmehr achten Jahr einen ganz besonders schönen Kalender in den Fenstern des Alten Rathauses auf dem Marktplatz.

Der Fensterkalender ist ein absoluter Hingucker im wahrsten Sinne des Wortes – mit Bildern, die von Jülicher Kindertagesstätten gestaltet wurden. Die Fassade wird jeden Tag – verteilt auf drei Etagen – jeweils von 17 bis 23 Uhr um ein beleuchtetes Fenster mehr erstrahlen. Jede Kindertagesstätte hat sich mit der Gestaltung eines Fensters beschäftigt, so dass ein buntes Bild entsteht.

Die wiederverwendbaren Installationen – gestiftet von den Stadtwerke Jülich – ermöglichen es, den Adventskalender auch in diesem Jahr an dieser Stelle einzusetzen. Zusätzlich wurde im vergangenen Jahr in die Digitalisierung der Installation investiert. Die Steuerung erfolgt über „smarte“ Steckdosen, die per WLAN gesteuert werden können.

Auch der Kreis Düren als Mieter des Alten Rathauses hat dieser Aktion gern zugestimmt und unterstützt diese Jahr für Jahr.

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Volksbank RheinAhrEifel eG setzt Startschuss für neues Gebäude der Niederlassung Daun

Daun – Am 22.11.21 erfolgte der Spatenstich zum neuen Gebäude der Niederlassung der Volksbank RheinAhrEifel eG in Daun. Anwesend waren Thomas Scheppe, Verbandsgemeinde-Bürgermeister, und Friedhelm Marder, Stadtbürgermeister, sowie als Vertreter der Volksbank RheinAhrEifel eG, Markus Müller, Mitglied des Vorstands, Thomas Klassmann, Direktor Regionalmarkt Eifel, Andreas Müller, Leitung der Geschäftsstelle und Jan Fabritius, Bauwesen & Arbeitssicherheit der Volksbank, unterstützt von Oliver Kettenhofen, Architekt des neuen Gebäudes, und Alexandra Laubenthal, beide von der Lamiro Projektentwicklungs GmbH.

Thomas Klassmann, Regionaldirektor der Volksbank RheinAhrEifel: „Getreu unserem Motto „Wir sind Heimat“ wollen wir als Investor und Arbeitgeber zu den vielfältigen Entwicklungen im Dauner Stadtgebiet beitragen.“

Die Volksbank hatte schon geraume Zeit nach einem Grundstück für einen Neubau gesucht. „Der Regionalmarkt Eifel hat sich ausgezeichnet entwickelt und unsere Anforderungen sind mit der Zeit gewachsen. Wir werden hier etwa 7 Mio. Euro investieren,“ so Thomas Klassmann. „Die Kreisstadt Daun ist und bleibt für uns in der Region ein Dreh- und Angelpunkt und der wichtigste und größte Standort in der Eifel.“

Für November und Dezember sind die Erdarbeiten geplant, so dass im neuen Jahr mit dem Rohbau begonnen werden kann. Die Fertigstellung ist für Mitte 2023 avisiert.

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Musikalischer Auftakt beim rollenden Adventskalender – Stefan Maria Glöckner begeistert große und kleine Fans

Heimersheim/Ahrweiler – Gelungener Auftakt für den rollenden Adventskalender: Große und kleine Musik-Fans kamen am 01. Dezember nach Heimersheim, um den aus dem Ahrtal stammenden Musiker Stephan Maria Glöckner live zu erleben. Mit seinen legendären Kinderlieder-Hits, wie „Ringo Tingo“ oder „Flummi in der Butterdose“ ,  begeisterte er Jung und Alt.

Der „rollende Adventskalender“ bietet 24 besondere Adventsüberraschungen für Kinder an: von kreativ-künstlerischen Angeboten über Mitsing-Aktionen bis hin zu Vorlesenachmittagen. Zusammen mit dem Mobilen Beratungsbus steuert er im Advent die betroffenen Orte im Aufbaugebiet an und lädt Kinder zu verschiedenen Mitmachaktionen ein. Während die Kinder an der Aktion teilnehmen, können die Eltern das breitgefächerte Angebot im Mobilen Beratungsbus nutzen.

Ein herzliches Dankeschön richtete Siglinde Hornbach-Beckers, Initiatorin der Aktion „rollender Adventskalender und Fachbereichsleiterin für Jugend, Soziales und Gesundheit in der Kreisverwaltung, an die Sponsoren der gestrigen Veranstaltung Spiele Fritz und das Bistum Trier für die Bereitstellung des Equipment-Fahrzeugs.

Die Aktionen finden jeweils nachmittags von 16 bis 17 Uhr statt. Auch am 24. Dezember, dann allerdings von 10 bis 11 Uhr. Wo der „rollende Adventskalender“ jeweils Station macht und mit welchem Angebot wird täglich ab 9 Uhr auf dem Facebook-Kanal der Kreisverwaltung und im Internet unter https://bit.ly/3D9dqQW   verraten.

Die Kinderaktion ist eine Kooperation der Kreisverwaltung Ahrweiler mit den haupt- und ehrenamtlichen Akteuren in der Kinder-, Jugend- und Familienbildungsarbeit sowie der Arbeitsgemeinschaft Jugendarbeit im Kreis. Finanziert wird das Projekt von der „Stiftung stern – Hilfe für Menschen e.V.“.