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IHK Aachen-Umfrage – Unternehmer unterstützen Corona-Beschlüsse

Aachen – Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen hat die jüngsten Beschlüsse von Bund und Ländern zur Bekämpfung der Corona-Pandemie zum Anlass genommen, ein Meinungsbild bei ihren Mitgliedsunternehmen einzuholen. „Da die neuen Regeln ein breites Spektrum an Reaktionen ausgelöst haben, war es uns wichtig, die direkte Stimmungslage bei unseren Betrieben in der Region zu erfragen“, sagt Michael F. Bayer, Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen.

Den Ergebnissen der nicht-repräsentativen Umfrage zufolge halten jeweils 92 Prozent der befragten Unternehmerinnen und Unternehmer den Corona-bedingten Kontrollaufwand für Geschäfte und Gaststätten für vertretbar. Ebenso angemessen seien die Einschränkungen bei den Besucherzahlen für Großveranstaltungen. Rund 88 Prozent finden es richtig, Clubs und Diskotheken ab einem Inzidenzwert von 350 zu schließen, und sehen das Sicherheitsgefühl von Kunden und Gästen durch einheitliche 2G-Regeln erhöht. 84 Prozent der Befragten halten 2G-Maßnahmen für Gastronomie und Hotellerie für angemessen, 80 Prozent sprechen sich für eine allgemeine Impfpflicht aus. Die beschlossenen 2G-Maßnahmen für den Handel halten 76 Prozent der Befragten für richtig.

„In der Summe treffen die aktuellen Corona-Schutz-Regeln bei deutlich mehr als drei Viertel der Unternehmen in der Region auf Zustimmung“, sagt Bayer, weist aber auch auf den Hintergrund der getroffenen Aussagen hin: „Die Befragten gehen davon aus, dass nur auf diesem Wege ein erneuter Lockdown verhindert werden kann.“

Keinesfalls außer Acht lassen dürfe man die Branchen, die von den Einschränkungen besonders betroffen sind. „Für Veranstalter, Gastronomie, Tourismus und Freizeitwirtschaft bedeuten die verschärften Corona-Regeln Umsatzeinbußen von erheblichem Ausmaß“, sagt Bayer. Solidarität bedeute an dieser Stelle: Wer zur Gesunderhaltung der Gesellschaft deutliche Einbußen hinnehmen muss, müsse ebenso  von öffentlicher Seite im Rahmen der Corona-Hilfen weiterhin unterstützt werden.

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Erweiterte Impf-Kapazitäten im Kreis Düren ab Montag 13. Dezember

Düren – Der Kreis Düren stellt sein Impfangebot um und erweitert so die Impfkapazitäten. Ab Montag, 13. Dezember, werden weitere dezentrale Impfstellen und „Drive-In“-Möglichkeiten in Jülich, Niederzier, Düren und Nideggen eingerichtet, in denen nun täglich geimpft werden kann. Damit sind im nördlichen, südlichen und im zentralen Kreisgebiet Angebote vorhanden, die jeden Tag Erst-, Zweit- oder Drittimpfungen ermöglichen.

Diese Angebote sind vergleichbar mit denen des zentralen Impfzentrums, das bis Ende September in Düren im ehemaligen Telekom-Gebäude betrieben wurde. Das medizinische Personal, das bisher im Impfbus und den Tagesimpfstellen in einigen Kommunen im Einsatz war, wird auf diese Impfstellen verteilt und zukünftig dort eingesetzt. Ab Montag wird daher der Impfbus nicht mehr fahren und auch die bisherigen Tagesimpfstellen, die es in Niederzier, Inden, Heimbach, Langerwehe, Titz und Hürtgenwald stundenweise gab, werden aus diesem Grund nicht mehr öffnen können.

Lange Wartezeiten in der Kälte sollen mit den neuen Angeboten vermieden werden. Vor Ort sind nun einige Sitzplätze für Wartende eingerichtet, Sanitäranlagen sind vorhanden. Durch die Erweiterung der Öffnungszeiten soll zudem der Andrang entzerrt und die Warteschlangen verkürzt werden. Ein Termin ist nicht erforderlich. „Mit der Umstellung des Impfangebotes haben wir nun täglich geöffnete dezentrale Impfzentren geschaffen, die von jeder Kommune aus gut zu erreichen sind. Durch die längeren Öffnungszeiten können wir vor allem auch den Berufstätigen ein besseres Angebot machen“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn und appelliert noch einmal dringlich, sich impfen zu lassen. „Wir müssen die Impflücke schließen. Jede Impfung hilft.“

Das sind die Impfmöglichkeiten und erweiterte Öffnungszeiten im Kreis Düren ab dem 13. Dezember: 

Jülich  (Öffnungszeiten: Mo-So von 14 bis 20 Uhr)

  • Brückenkopfpark-Kulturmuschel,

Eingänge: „Aachener Landstraße/Große Rurstraße“ und „Ellbachstraße“

  • Stadtmitte, Kreishaus Jülich, Düsseldorfer Straße 6

Niederzier (Öffnungszeiten Mo – Sa von 16 bis 21 Uhr und So von 9 bis 21 Uhr)

  • DWS Test-Impfzentrum, Rurbenden 38A

Düren

  • Annakirmesplatz Mo-Do 14 bis 18 Uhr, Fr und Sa 14-21 Uhr, So 14-20 Uhr
  • Stadtmitte, Zehnthofstraße 4 (Öffnungszeit: Mo-So von 14 bis 20 Uhr)
  • Gewerbegebiet „Im Großen Tal“ – Johanniter, Am Langen Graben 25

(Öffnungszeit: Sa+So von 9 bis 17 Uhr)

Nideggen (Öffnungszeit: Mo-So von 14 bis 20 Uhr)

  • Mehrzweckhalle, Konrad-Adenauer-Straße

Impfungen für Kinder im Alter zwischen 5 bis 11 Jahren:

Impfungen für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren sind ab dem 17. Dezember in den Kinderarztpraxen möglich. Zusätzlich werden ab dem 18. Dezember auch beim Abstrich- und Impfzentrum in der Nikolaus-Otto-Straße in Düren angeboten. Eine Terminbuchung ist erforderlich. Diese kann nur online und ab dem 15. Dezember hier vereinbart werden: www.abstrichzentrum.termin-direkt.de. Erste Impftage sind am 18. Dezember (10-18 Uhr) und am 20. Dezember (16-18 Uhr).

Ebenfalls am 18. Dezember bietet die Kinderarztpraxis Schmidt in Kreuzau ein Impfangebot, eine Terminbuchung ist erforderlich. Dieses Angebot findet in der Kinderarztpraxis von 11 Uhr bis 14 Uhr statt. Neben dem Impfpass und der Versichertenkarte sind der ausgefüllte Aufklärungsbogen und das unterschriebene Einwilligungsformular mitzubringen (Formulare auf der Homepage www.kinderarzt-kreuzau.de).

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Wirtschaft

BITMi begrüßt Bündelung der Zuständigkeiten im Ministerium für Digitales und Verkehr

Region/Aachen/Berlin – Am Mittwoch hat Olaf Scholz als neuer Bundeskanzler mit einem Organisationserlass die Zuständigkeiten und Bezeichnungen der Ministerien offiziell neu geordnet. Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) schaut optimistisch auf das neue Bundesministerium für Digitales und Verkehr: „Seit vielen Jahren und als einer der ersten fordert der BITMi ein eigenständiges Digitalministerium.

Mit der aktuellen Lösung sind wir nun deutlich näher dran, als es sich zwischendurch abzeichnete“, erklärt BITMi-Präsident Dr. Oliver Grün. „Für einen echten digitalen Aufbruch ist es ein wichtiger Schritt, ein primäres Digitalministerium zu definieren. Nun bleibt zu hoffen, dass das Digitale nicht nur auf dem Papier nach vorne gerutscht ist. Die Bündelung der Digitalkompetenzen ist dabei essenziell“, ergänzt Nele Kammlott, Vizepräsidentin des BITMi.

Besonders die Übertragung der Zuständigkeiten für Digitalpolitik aus dem Bundeskanzleramt und dem Wirtschaftsministerium sind wichtige Schritte. „In der europäischen und internationalen Digitalpolitik wird die Zukunft unserer digitalen Souveränität und unseres Wohlstands entschieden. Das muss von einem Minister verfolgt werden, der sich auch vorrangig als Digitalminister versteht“, bekräftigt BITMi-Vizepräsident Frank Karlitschek. Leider wurde die Chance verpasst, auch die Zuständigkeit für die digitale Modernisierung der Verwaltung und für Innovations- und Technologiepolitik zentral zu bündeln. Gerade eine Trennung der Start-ups von der nationalen Digitalpolitik sieht der BITMi kritisch. Die Zuständigkeit für die Start-ups wäre nach Meinung des BITMi besser gemeinsam mit den weiteren Digitalthemen in ihrer Zuständigkeit umgezogen, anstatt wie jetzt autark im Bundeswirtschaftsministerium zu verbleiben.

„Mithilfe der neuen Kompetenzen darf das Ministerium keine Zeit verlieren, die Digitalisierung in Deutschland gezielt voranzutreiben. Eine zukunftsfähige digitale Infrastruktur, ein moderner Staat und zielführende Fördermaßnahmen sowie optimierte regulatorische Rahmenbedingungen sind hierfür unerlässlich“, schließt BITMi-Vizepräsident Martin Hubschneider. Der BITMi Vorstand freut sich auf eine enge und konstruktive Zusammenarbeit mit dem neuen Minister für Digitales und Verkehr, Volker Wissing.

Über den Bundesverband IT-Mittelstand:

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 2.200 IT-Unternehmen und ist damit der größte IT-Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

Weitere Informationen: Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi), Pascalstraße 6, 52076 Aachen, kontakt@bitmi.de, Tel.: 0241/1 89 05 58, Fax: 0241/1 89 05 55, Internet: www.bitmi.de
Hauptstadtbüro: Haus der Bundespressekonferenz, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin, Tel.: 030/226 05 005, Fax: 030 /226 05 007

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Tourismus

Kurpark Bad Neuenahr on Ice dank eines besonderen Sponsors

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Unternehmer Thomas Hein kam als Helfer und sorgt nun für Eisvergnügen im Kurpark. Nur dank eines besonderen Sponsorings ist der lang gehegte Wunsch, einmal eine richtige Eisbahn in Bad Neuenahr-Ahrweiler anbieten zu können, in diesem Jahr in Erfüllung gegangen. Seit über 25 Jahren baut Thomas Hein mit seinem Unternehmen interevent GmbH deutschlandweit mobile Eisbahnen. Wochenlang war er im Ahrtal als Helfer unterwegs, unter anderem als Busfahrer beim Helfer-Shuttle.  Irgendwann in dieser Zeit kam ihm plötzlich die Idee „Warum bauen wir, mein Franchisegeber AST Eis- und Solartechnik aus Österreich und meine Firma interevent, eigentlich nicht eine Eisbahn für die Kinder im Ahrtal?“

Gesagt, getan! Eine Anfrage bei der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler genügte und schon bald war klar: Im Kurpark Bad Neuenahr wird in diesem besonderen Winter erstmals eine 450-Quadratmeter-Eisbahn stehen. Geschäftsführer Jan Ritter: „Wir haben uns riesig gefreut über dieses tolle Angebot und es hat uns von der Marketing GmbH und das gesamte Uferlichter-Team einmal mehr motiviert, im Kurpark ein super Programm insbesondere für die Einwohner des Ahrtals zu schaffen.“ Die Firma Jonas Druck aus Bad Neuenahr-Ahrweiler unterstützt das Projekt zusätzlich in Sachen Bandenwerbung.

Thomas Hein zeigte sich vor Ort ebenfalls glücklich: „Dank der guten Zusammenarbeit mit den Partnern aus Bad Neuenahr-Ahrweiler ist eine richtig schöne Atmosphäre entstanden und wir bekommen so viel positives Echo. Die Menschen sind dankbar für die Abwechslung.“

Seit dem Start der Uferlichter am 3. Dezember ist die Eisbahn in Betrieb. Mit dem Weingut Paul Schumacher hat die Marketing GmbH einen Betreiber gefunden, der nicht nur den Schlittschuhverleih betreut, sondern auch noch Winzerglühwein und Kinderpunsch anbietet.

Bis 30. Januar ist die Eisbahn von montags bis freitags ab 15 Uhr geöffnet, samstags und sonntags ab 10 Uhr. Jeweils ab 19 Uhr ist die Bahn fürs Eisstockschießen freigegeben. Es gelten die aktuellen Corona-Regeln der Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz. Alle Informationen gibt es unter www.ahrtal.de/kurpark-on-ice

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Für Besucherinnen und Besucher des Rathauses Alsdorf gilt ab Montag 13. Dezember die „3G“-Regel

Alsdorf – Angesichts hoher Infektionszahlen im Zuge der Corona-Pandemie gilt auch für Besucherinnen und Besucher des Rathauses in Alsdorf sowie der Außenstellen ab Montag, 13. Dezember, die „3G-Regelung“.

Zutritt und Erbringung einer Dienstleistung erfolgen ab diesem Zeitpunkt erst nach Vorlage eines gültigen Impf-, Genesenen- oder aktuellen Testnachweises – Schnelltests dürfen maximal 24 Stunden, PCR-Tests maximal 48 Stunden alt sein. (apa)

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Aachener Handel führt Bändchen zur vereinfachten 2G-Kontrolle ein

Aachen – Ab sofort können sich interessierte Händler*innen beim Märkte und Aktionskreis City e.V. (MAC) oder beim Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalisierung und Europa der Stadt Aachen melden, wenn sie in ihrem Geschäft 2G-Bändchen verteilen möchten. Die Verteilung startet morgen über die Interessen- und Straßengemeinschaften an die jeweiligen Geschäfte. Anmeldungen dieser IGs nimmt der MAC ab sofort unter folgender Mailadresse entgegen: info@mac-aachen.de. Ab Montag, 13.12., ist alternativ auch eine Anmeldung unter wifoe@mail.aachen.de möglich. Mit der Ausgabe der nummerierten Bändchen erfolgt eine Unterweisung durch den MAC. Die Bevollmächtigten des Handels quittieren „ihre“ Bändchen und übernehmen für die Ausgabe in ihrem Geschäft die Haftung über die sachgemäße Handhabung.

Bändchen sind drei Tage gültig

Ab Samstagnachmittag werden dann die ersten Bändchen in steigender Anzahl im Handel zu bekommen sein. Sie ermöglichen Kund*innen des Aachener Einzelhandels, Geschäfte zu betreten, ohne jeweils immer wieder von neuem ihren 2G-Nachweis und ihren Ausweis prüfen zu lassen. Die gelben Bänder sind mit dem Logo „Einkaufen in Aachen“ versehen. Bei der Ausgabe enthalten sie das tagesaktuelle Datum und sind drei Tage gültig, also am Tag der Ausgabe plus zwei weiteren Tagen. In einer ersten Charge liegen 300.000 Bändchen zur Verteilung bereit.

Erleichterungen für Kund*innen und Einzelhandel

Stadt und MAC hatten sich darauf geeinigt, die Handhabung für Kund*innen des Einzelhandels durch diese Maßnahme zu erleichtern, nachdem der Handel mit der Initiative auf die Stadt zugegangen war. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen lobt die schnelle Abstimmung und gute Zusammenarbeit mit dem Partner MAC: „Stadt und MAC haben in kürzester Zeit ein effektives Paket zur Ausgabe der Bändchen geschnürt, das den Kund*innen einfache Zugangsmöglichkeiten verschafft und auch der Aachener Geschäftswelt die 2G-Kontrollen deutlich leichter macht.“

Auch MAC-Vorstand Till Schüler freut sich über die schnelle Umsetzung: „Wir haben gemeinsam mit der Stadt Aachen binnen kürzester Zeit eine Lösung für den Handel finden können, die die sowieso durch Corona bedingten Einschränkungen und Regularien ein wenig erträglicher für alle macht.“

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Top-Events

Zusätzliche Beleuchtung der Innenstadt während des Christmas-Shoppings am Donnerstag 16. Dezember in Mayen

Mayen – Über 60 Hauseigentümer und Mieter beteiligen sich an der Aktion, die durch Sponsoren, die MY-Gemeinschaft e.V. und die Stadt Mayen finanziert wird. Die intensive Zusammenarbeit zwischen den Akteuren zeigt, wie stark die Gemeinschaft ist und dass wir gemeinsam und unbürokratisch viel erreichen können.

Während des Bummelns durch die Stadt können Ihre Kunden den Lichterglanz und auch die weihnachtlich dekorierte Bepflanzung der Straßenlaternen genießen. Der Weihnachtsmarkt ist geöffnet und lädt zum Schlemmen und Stöbern ein. Diesem besonderen Flair kann sich niemand entziehen.

Die MY-Gemeinschaft und die Stadt Mayen haben sich entschlossen ein weiteres Highlight am 16.12.2021 durchzuführen. Ein spezielles Beleuchtungskonzept nimmt Ihre Kunden mit auf die Reise durch die Innenstadt. Am Marktplatz wird ein großes, illuminiertes Herz stehen, in dem sich jeder, der möchte, fotografieren lassen kann. Hierfür steht eine kostenfreie Fotobox bereit. Außerdem sollen 25 beleuchtete Aircones den Weg durch die Stadt aufzeigen. Auf diesem Weg kommt man automatisch an der farbig angestrahlten Clemenskirche vorbei.

Wir hoffen, damit nicht nur den Marktplatz zu beleben, sondern auch auf die vom Weihnachtsmarkt etwas abseits gelegenen Geschäfte, speziell auch solche in den Nebenstraßen, aufmerksam machen zu können.

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Top-Themen

Wiederaufbau Ahrtal – Innenministerium Rheinland-Pfalz unterstützt Gemeinden bei Bauflächen

Ahrtal/Mainz – RLP Innenminister Roger Lewentz hat dem Landkreis Ahrweiler sowie den Städten und Gemeinden im Ahrtal ein umfangreiches Unterstützungsangebot für die Entwicklung künftiger Bauflächen unterbreitet. Auch für die Erarbeitung von lokalen Entwicklungskonzepten bietet das Innenministerium Unterstützung an. Der Minister rief die Gemeinden auf, Fördermittel und Beratungsleistungen des Landes in Anspruch zu nehmen. Mit der Verbandsgemeinde Altenahr bekommt die erste Gemeinde bereits kurz nach dem Aufruf Fördermittel in Aussicht gestellt.

„Die Ahrtal-Gemeinden stehen nach der Flutkatastrophe vor der großen Herausforderung, so schnell wie möglich Bauflächen zu schaffen und dabei einen nachhaltigen, hochwasserangepassten und klimagerechten Wiederaufbau zu ermöglichen. Ich habe den Kommunen deshalb mitgeteilt, dass sie bei der Auswahl und Anentwicklung von Siedlungsflächen, deren bauleitplanerischer Umsetzung sowie bei Infrastrukturprojekten und Entwicklungskonzepten auf die Unterstützung des Innenministeriums sowie eines Fachbüros zurückgreifen können. Dafür werden wir Fördermittel mit einem Fördersatz von bis zu 90 Prozent der Kosten bereitstellen“, sagte Innenminister Roger Lewentz.

Das Fachbüro für die Beratungen wird teils direkt vom Innenministerium, teils durch die Kommunen über eine Rahmenvereinbarung beauftragt. Das Innenministerium führt auf Wunsch der Kommunen dabei das Vergabeverfahren durch, sodass diese von dieser Aufgabe entlastet werden. Über das Beratungs- und Begleitprojekt sollen zudem einzelne Projekte über kommunale Grenzen hinweg koordiniert werden, sodass sich eine Gesamtperspektive für das Ahrtal ergibt. Interkommunale Kooperationen werden durch das Innenministerium besonders gefördert.

„Wir werden in den kommenden beiden Jahren wohl eines der umfangreichsten Kommunalentwicklungsprojekte stemmen, das es in Rheinland-Pfalz in den letzten 10 Jahren gegeben hat. Dabei wird die Landesregierung die Kommunen tatkräftig unterstützen. Das Unterstützungsangebot des Innenministeriums ist eine Chance für die Kommunen, ihre Zukunft selbst zu gestalten“, so Minister Lewentz.

Bereits seit Anfang Oktober unterstützt das Innenministerium die Ahrtal-Gemeinde Ahrbrück bei der Umwandlung eines ehemaligen Fabrikgeländes der Firma Brohl Wellpappe in Siedlungsflächen. Innenminister Roger Lewentz hatte entschieden, dass das Land die Machbarkeitsstudie für das Projekt finanziert. Zwischenzeitlich wurde eine Absichtserklärung zwischen dem Besitzer des Fabrikgeländes und der Gemeinde unterzeichnet. Die Machbarkeitsstudie soll in den kommenden Wochen eine Einschätzung liefern, ob und wie die Flächen durch die Gemeinde genutzt werden könnten.

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Top-Themen

Bis Montag 13. Dezember kein „Biontech“ mehr im Impfzentrum der StädteRegion Aachen

StädteRegion Aachen – Moderna oder Johnson&Johnson (nur für Erstimpfungen) stehen weiter bereit. Die Öffnungszeiten wurden erweitert. Schon seit zwei Wochen wird in den Medien berichtet, dass der Impfstoff von Biontech/Pfizer wegen schwindender Lagerbestände vom Bundesgesundheitsministerium rationiert wurde. Von der Kürzung der Bestellungen ist auch die Impfstelle der StädteRegion betroffen.

Die um mehr als die Hälfte der Bestellmenge gekürzte Lieferung für diese Woche ist nun aufgezehrt, so dass ab sofort im Impfzentrum in den Aachen-Arkaden (Trierer Str. 1) nur noch mit dem Impfstoff von Moderna geboostert werden kann. Für Erstimpfungen steht zudem weiterhin das Produkt von Johnson&Johnson bereit. Die Öffnungszeiten des Impfzentrums wurden nochmals erweitert: Ab sofort ist auch sonntags von 8 bis 20 Uhr geöffnet und an den kommenden beiden Wochenenden werden freitags und samstags ab 8 Uhr alle geimpft, die bis 24 Uhr in der Schlange stehen.

Für die beide mRNA-Impfstoffe von Moderna und Biontech gilt seit August eine allgemeine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) für Personen ab 12 Jahren. Die STIKO empfiehlt allerdings, die Anwendung von Moderna auf die Altersgruppe ab 30 Jahren zu beschränken, weil das Risiko für Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen nach der Impfung bei jüngeren Männern als leicht höher gilt, als nach einer Impfung mit „Biotech“.

„Wir bedauern natürlich den durch die reduzierte Biontech-Lieferung entstandenen Engpass, der unser aktuell hohes Impftempo leider kurzfristig etwas drosselt“, so der Gesundheitsdezernent der StädteRegion Aachen, Dr. Michael Ziemons. „Wegen der Empfehlung der Ständigen Impfkommission, allen unter 30-Jährigen und Schwangere den Impfstoff von Biontech zu verabreichen, brauchen wir jetzt in jedem Fall von Personen unter 30 eine ausdrückliche Genehmigung, dass sie mit Moderna geboostert werden wollen“, ergänzt Ziemons.

Erfreulich ist, dass das Land NRW der StädteRegion gerade schon für den kommenden Montag eine außerplanmäßige Lieferung mit Biontech zugesagt hat. „Ich hoffe sehr, dass es bei diesem einmaligen Lieferkürzung bleibt, und in den nächsten Wochen auch genug Biontech-Impfstoff passend auf den von uns vor Ort angemeldeten Bedarf ausgeliefert wird. Denn Bund, Land und auch wir vor Ort haben ja alle das Ziel, möglichst schnell möglichst viele Menschen zu impfen.“

Dr. Monika Gube, Leiterin des Gesundheitsamtes, ist von der Wirksamkeit beider Impfstoffe überzeugt: „Der in Deutschland bekanntere Impfstoff ist wegen der regelmäßigen Berichterstattung in den Medien sicherlich der von Biontech/Pfizer. Aktuelle Studien aus den USA und Singapur deuten darauf hin, dass eine Impfung mit Moderna hinsichtlich Sicherheit und Wirksamkeit mindestens gleichwertig, eher sogar ein wenig besser ist und eine sehr gute und hohe Immunantwort beim Boostern hervorruft.“ Die Gleichwertigkeit wurde am 20. November durch das Paul-Ehrlich-Institut (Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel) bestätigt.

Aufgrund der aktuell sehr hohen Nachfrage nach Impfungen bitten Stadt und StädteRegion um Verständnis, dass es an den aktuell schon 26 Impfstellen teilweise auch zu Wartezeiten kommen kann. Die StädteRegion hat deshalb die Öffnungszeiten ihrer Impfstelle in den Aachen Arkaden erweitert. Diese ist jetzt jeden Tag von 8 bis 20 Uhr geöffnet. An den kommenden beiden Freitagen und Samstagen wird die Impfstelle in den Aachen Arkaden von 8 bis 24 Uhr geimpft.

Alle aktuellen Informationen zu den Impfangeboten in der StädteRegion Aachen findet man unter: https://www.staedteregion-aachen.de/impfen.

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Corona: 1. Omikron-Fall im Kreis Euskirchen

Euskirchen – Im Kreis Euskirchen ist gestern der erste Omikron-Fall nachgewiesen worden. Es handelt sich um eine Frau. Wo und bei welcher Gelegenheit sie sich mit der neuen Virus-Variante angesteckt hat, ist unbekannt.

Gemäß den Leitlinien des Robert-Koch-Instituts und der Vorgaben der Corona-Test- und Quarantäneverordnung NRW führt der Omikron-Nachweis bei den Indexpersonen zu einer Quarantäne von mindestens 14 Tagen und bei den Kontaktpersonen, unabhängig von ihrem Impf-oder Genesenenstatus, ebenso zu einer Quarantäne von 14 Tagen ohne Freitestungsmöglichkeit. Eine „Ent-Isolierung“ kann erst nach einem negativen PCR-Test erfolgen.