Kategorien
News

Vereins-Gemeinschaften in Schleiden mit Heimat-Preis ausgezeichnet

Schleiden – „Heimat.Zukunft.Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet.“ Unter diesem Titel fördert die Landesregierung durch die Übernahme von Preisgeldern die Auslobung und Verleihung der sogenannten „Heimat-Preise“, welche das lokale ehrenamtliche Engagement würdigen sollen.

Im Jahr 2020 wurde der Heimat-Preis erstmalig auch in der Stadt Schleiden vergeben. Die Verleihung fand im Rahmen der für alle noch neuen Corona-Pandemie statt und der Preis wurde an die Vereine und Initiativen überreicht, die sich in dieser Phase der Pandemie besonders für Ihre Mitmenschen ehrenamtlich engagiert haben.

Auch im Jahr 2021 war der Rahmen der Preisverleihung alles andere als normal. Neben der andauernden Corona-Pandemie mussten die Menschen die schreckliche Hochwasserkatastrophe vom 14. auf den 15. Juli ertragen.  Neben vielen anderen haben auch die Mitglieder der Vereinsgemeinschaften der betroffenen Ortschaften in den Wochen nach der Katastrophe außergewöhnliche, ehrenamtliche Arbeiten für die Bürgerinnen und Bürger im Schleidener Tal geleistet und gehören zudem, beispielsweise durch den Verlust von Vereinsheimen und Ausstattung, selbst zu den Betroffenen. Auch dieses selbstlose Engagement trägt zu regionaler Verbundenheit bei, stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und formt Heimat. Der Rat der Stadt Schleiden hat beschlossen, dies durch die Vergabe des Heimat-Preises 2021 zu würdigen.

Da die Förderrichtlinien maximal drei Preisträger pro Jahr zu lassen, wurden als Preisträger die beiden größten Vereinsgemeinschaften ausgewählt, welche das Preisgeld mit den anderen örtlichen Vereinen von Oberhausen, Schleiden, Olef, Nierfeld und Gemünd – in enger Abstimmung mit der Verwaltung – in einem fairen Verhältnis teilen. So wurde der Heimat-Preis 2021 am 25. Januar 2022 im Rathaus an die „Gemeinschaft Gemünder Vereine e.V.“ und die „Vereinsgemeinschaft Schleiden e.V.“ verliehen. Das Preisgeld in Höhe von 5.000 EUR wurde hälftig an beide Gemeinschaften aufgeteilt und in Form eines symbolischen Schecks durch Bürgermeister Pfennings an die beiden Vorsitzenden übergeben.

Die Stadt Schleiden bedankt sich nochmals bei allen Vereinsmitgliedern für die tatkräftige Unterstützung in diesen schweren Zeiten.

Heimat ist Lebensqualität und schafft Verbundenheit in Zeiten, wo uns vieles zu trennen scheint. Aber – wir halten Abstand und dennoch zusammen! #gemeinsamstark

Kategorien
News

Jugend forscht – Vom Plastikersatz bis zur „Trenn den Müll“-App

Region/Mayen-Koblenz – 73 Schülerinnen und Schüler beeindrucken mit Forschergeist – Umweltschutzprojekte stehen hoch im Kurs. Lassen sich Luftreiniger auch selbst herstellen? Kann man mit Atemluft Strom erzeugen? Und gibt es einen Weg, aus Äpfeln umweltfreundliche Teller herzustellen? Mit diesen und vielen weiteren Fragen haben sich Schülerinnen und Schüler in den vergangenen Monaten auseinandergesetzt. Beim Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ konnten sie jetzt die Ergebnisse ihrer Projekte präsentieren – und dabei nicht selten die Fachjurys ins Staunen versetzen. Auch Christian Schröder von der Energieversorgung Mittelrhein (evm) war als Wettbewerbspate begeistert: „Ihr könnt alle stolz auf eure Ergebnisse sein“, sagte er zu Beginn der Preisverleihung, die pandemiebedingt erneut per Livestream im Internet erfolgte.

Insgesamt 73 Kinder und Jugendliche aus dem Kreis Mayen-Koblenz, dem Westerwaldkreis, dem Rhein-Lahn-Kreis und dem Rhein-Hunsrück-Kreis haben sich diesmal am Wettbewerb beteiligt und dazu 44 Projekte eingereicht. Für alle, die in einem Fachgebiet auf dem ersten Platz gelandet sind, geht es in die nächste Runde: Sie nehmen am Landeswettbewerb teil. „Diesen Teilnehmenden drücken wir ganz fest die Daumen und hoffen, dass sie am Ende vielleicht so weit kommen wie Jan Heinemann aus Andernach, der im vergangenen Jahr mit seiner Erfindung ,Löschigel‘ erst unseren Regionalwettbewerb und später sogar den Bundeswettbewerb gewinnen konnte“, erklärt Christian Schröder von der evm, die den Wettbewerb bereits seit mehr als 20 Jahren ausrichtet.

Gute Chancen, auch beim Landeswettbewerb erfolgreich zu sein, haben beispielsweise Michelle Klingel, Anastasia Held und Keerthna Chandrasekar vom Max-von-Laue-Gymnasium in Koblenz. Die drei Jungforscherinnen entwickelten Einmalgeschirr aus Äpfeln. Den Anstoß zu dieser Arbeit gab ihnen ein Video, in dem eine Schildkröte zu sehen ist, die in einer Plastiktüte eingeklemmt ist. „Dieses Video hat uns traurig gemacht“, so Keerthna Chandrasekar. Mit geriebenen Äpfeln, Maisstärke, einer Aceton-Bienenwachs-Mischung und einigen Hilfsmitteln gelang es den 13- und 14-Jährigen, tatsächlich einen Plastikersatz herzustellen. Der Lohn: Platz 1 im Fachgebiet Chemie. Auch Minh Anh Vu vom Max-von-Laue-Gymnasium macht sich auf die Suche nach einer Alternative zu Kunststoff. Sie schaffte es, aus Molke – einem Abfallprodukt aus der Käseherstellung – Bioplastik zu produzieren. Die Jury fand das klasse und würdigte die Arbeit mit dem dritten Platz im Fachgebiet Arbeitswelt.

Mit einem smarten Tablettenautomaten beeindruckte Damian Otto vom Eichendorff-Gymnasium in Koblenz die Jury im Fachgebiet Technik. Der 17-Jährige erlebt derzeit bei seinen Großeltern, wie herausfordernd die tägliche Versorgung mit Tabletten sein kann. Mehrfach am Tag daran zu denken, Medikamente einzunehmen – und dann auch noch die richtigen, kann durchaus problematisch sein, wie Damian feststellt. „Ich wollte daher einen Tablettenautomaten bauen und programmieren, der den Alltag meiner älteren Mitmenschen einfach gestaltet“, berichtet der Oberstufenschüler. Er stellte der Jury einen Automaten vor, den man mit Medikamenten bestückt und der den Patienten akustisch und optisch an die Einnahme erinnert und jeweils die richtige Tablette „ausspuckt“. Mit dieser Erfindung schaffte es Damian auf Platz 2 im Fachgebiet Technik. Auch Paul Eberle vom Eichendorff-Gymnasium Koblenz punktete mit seiner Erfindung: Er hat einen Messenger-Dienst entwickelt, bei dem Datensammeln gänzlich ausgeschlossen ist.

Auf den ersten Platz im Fachgebiet Arbeitswelt schafften es Jonathan Kammerländer und Kenneth Schreurs vom Max-von-Laue-Gymnasium. Die entwickelten eine „Trenn den Müll“-App, die auf spielerische Weise Wissen rund um die richtige Mülltrennung vermittelt. Auch Finja Lunnebach aus Winningen vom Cusanus-Gymnasium sicherte sich Platz eins. Im Fachgebiet Biologie untersuchte sie das Fressverhalten einer afrikanischen Schneckenart, die sie selbst als Haustier hält. Ebenfalls für den Landeswettbewerb qualifizierte sich Cedric Friedrich, der im Fachgebiet Mathematik der beste war. Er besucht das Max-von-Laue-Gymnasium und beschäftigte sich mit der Chaosforschung und der sogenannten Sägezahnfunktion.

Auf Landesebene geht es auch für Daniel Kitz und Pascal Bollinger vom Görres-Gymnasium in Koblenz weiter. Die beiden entwickelten ein intelligentes Pflanzenaufzuchtsystem, das die optimalen Wachstumsbedingungen feststellt und jeweils für die idealen Bedingungen sorgt. Für ihr Projekt selbst hatten sie allerdings keine idealen Bedingungen: Bauarbeiten in der Schule sorgten für häufige Stromausfälle, die in der Folge auch den Wachstumsautomaten lahmlegten, wie sie berichteten.

Kategorien
News

Letztes Abkochgebot im Kreis Ahrweiler aufgehoben

Ahrweiler – Das letzte noch bestehende Abkochgebot für den Ort Reimerzhoven (Verbandsgemeinde Altenahr) wurde durch das Kreisgesundheitsamt aufgehoben. Somit kann das Trinkwasser aus dem Leitungsnetz im gesamten Kreis Ahrweiler ab sofort wieder uneingeschränkt verwendet werden.

Nachdem zahlreiche Laborkontrollen in den Versorgungsbereichen die geforderte Qualität nach der Trinkwasserverordnung bestätigt haben, wurden die vormals bestehenden Abkochgebote schrittweise vom Gesundheitsamt aufgehoben. Die Desinfektion des Trinkwassers mit Chlor und weitere zusätzliche Laborkontrollen werden seitdem weiterhin fortgesetzt. Auch dabei gab es bisher keine Hinweise auf Grenzwertüberschreitungen.

Durch die Flutkatastrophe waren ausgedehnte Schäden im Trinkwasserverteilnetz aufgetreten, die neben umfangreichen technischen Maßnahmen ein vorsorgliches Abkochgebot erforderlich machten.

Kategorien
News

Schnelles Internet für Nickenich – Vorvermarktung der Westenergie Breitband für Glasfaserausbau läuft noch bis zum 28. Februar 2022

Nickenich – Jetzt kostenlosen Glasfaserhausanschluss sichern. Gemeinsam mit der Westenergie Breitband GmbH plant die Ortsgemeinde Nickenich den Ausbau eines flächendeckenden Glasfasernetzes für superschnelles Internet. Hierzu startete Westenergie Breitband am 1. November 2021 die Vorvermarktung für den ersten Bauabschnitt in Nickenich. Bei Erreichen einer Vorvermarktungsquote von 40 Prozent wird der Netzbetreiber ein flächendeckendes Glasfasernetz in FTTH-Bauweise (FTTH = Fiber to the Home) ausbauen. Die Quote wurde jedoch bisher noch nicht erreicht. Bis zum 28. Februar 2022 haben alle Bürgerinnen und Bürger im Ausbaugebiet noch die einmalige Gelegenheit, sich gemeinsam für einen kostenlosen Glasfaserhausanschluss zu entscheiden.

Der Bauabschnitt betrifft folgende Straßen: Ahornstraße, Andernacher Straße, Auf der Hohl, Bachstraße, Bürresheimer Straße, Eckertshohl, Frankenstraße, Hauptstraße, Heidentalring, Kirchstraße, Kolpingstraße, Pellenzstraße, Plaidter Straße (teilweise), Plaidterwegsrest, Rauscherstraße, Von-Are-Straße, Von-Dadenberg-Straße, Von-Gramen-Straße, Von-dem-Weiher-Straße, Von-Helfenstein-Straße, Von-Mainfelder-Straße, Von-Schilling-Straße, Von-Winkelin-Straße und Von der Leyenstraße.

Bis zum 28. Februar 2022 wird der Westenergie Vertriebspartner „2locate“, unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln, auf die Haushalte zukommen, um mit Ihnen bei Interesse über Ihr persönliches Angebot zu sprechen. Gerne können Interessierte auch direkt unter der Rufnummer
02632 93 2094 einen unverbindlichen Beratungstermin bei sich zu Hause vereinbaren.

Zusätzlich bietet die Ortsgemeinde Nickenich allen Bürgerinnen und Bürgern eine persönliche Vor-Ort-Beratung am Dienstag, den 22. Februar 2022 von 8:00 bis 13:00 Uhr sowie am Donnerstag, den  24. Februar 2022 von 13:30 bis 18:00 Uhr im Rathaus in Nickenich an. Auch hierbei gelten die allgemein gültigen Abstands- und Hygieneregeln.

Alle Anwohnerinnen und Anwohner im Ausbaugebiet von Nickenich, die einen E.ON-Highspeed Telefonie-/ Internetdienst im Rahmen der Vorvermarktung abschließen, erhalten den Glasfaserhausanschluss kostenlos. Dieses Angebot wird bis zum 28. Februar 2022 aufrecht erhalten. Auskünfte über die Angebote erhalten Sie telefonisch beim Westenergie Vertriebspartner „2locate“
unter der Rufnummer 02632 93 2094. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.eon-highspeed.com

Kategorien
News

Friseurhandwerk stellt sich Zukunftsthemen

Wittlich – Fast vollzählig trafen sich die Innungsmitglieder der Friseur-Innung Bernkastel-Wittlich Ende Januar zur Jahreshauptversammlung im Wittlicher Restaurant Daus. Obermeisterin Sabine Schömann-Kuhnen aus Hetzerath informierte ihre Handwerkskollegen insbesondere über den Stand der tarifpolitischen Themen. Der Ausbildungstarifvertrag wurde allgemein verbindlich erklärt, wodurch alle Friseure im Geltungsbereich daran gebunden sind. Dies soll die Ausbildung stärken.

Und dies ist nötiger als je zuvor, denn die Ausbildungszahlen im Friseurhandwerk sind in den vergangenen zwei Jahren stark eingebrochen. Im Landkreis Bernkastel-Wittlich bestehen derzeit lediglich zehn Ausbildungsverhältnisse. „Durch die vielen Unsicherheiten, die durch die Pandemie für unser Handwerk aufgetreten sind, allem voran der Lockdown, sehen die Schüler im Friseurberuf nicht die sichere Basis, die sie beruflich benötigen“, erzählt die Obermeisterin. „Es sind im Friseurhandwerk dringend positive Entwicklungen erforderlich, um den Beruf wieder attraktiv werden zu lassen.“ Mitwirken soll dabei auch ein neuer Lohn- und Gehaltstarifvertrag, der derzeit vom Landesverband Friseure und Kosmetik Rheinland zusammen mit der Gewerkschaft Verdi in Verhandlung steht. „Auch die von der Bundesregierung geplante Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohnes auf zwölf Euro wird entsprechende Auswirkungen haben“, erläutert Dirk Kleis, Geschäftsführer vom Landesverband. „Die Salons rechnen mit einer Personalkostensteigerung von 25 bis 30 Prozent, die nur durch eine Anpassung der Preise aufgefangen werden kann.“

Positiv blickt Schömann-Kuhnen auf die Aktivitäten und Entwicklungen innerhalb der Innung. „Viele bringen sich ehrenamtlich für unser Handwerk ein. Sei es im Vorstand oder im Berufsbildungsausschuss des Landesverbandes oder im Modefachteam.“ Angebotene Fachseminare, zuletzt mit Redken (von L’Oréal), waren ausgebucht. Ein Barber-Seminar und eines mit Wella sind in der Planung. „Die erfolgreiche Hair & Style Night in Hetzerath ist für Ende Oktober geplant. Ich freue mich über die gute und konstruktive Zusammenarbeit, die wir innerhalb unserer Innung haben.“ Bei der Eröffnung des Ausbildungszentrums der Handwerkskammer Trier Mitte Mai wird durch den Landesverband und die Friseur-Innungen im Bezirk eine Modenschau und ein Azubiwettbewerb durchgeführt. Für den Herbst ist eine Innungsfahrt geplant.

Kategorien
News

Konrektorinnen und Konrektoren für alle Haupt- und Realschulen in Nordrhein-Westfalen

Region/Düsseldorf – NRW Ministerin Gebauer: Wir stärken Haupt- und Realschulen und sichern unser vielfältiges Schulsystem. Das Landeskabinett hat Ende Januar beschlossen, dass es künftig an allen Haupt- und Realschulen in Nordrhein-Westfalen unabhängig von der Schülerzahl neben einer Schulleiterin oder einem Schulleiter auch eine Konrektorin oder einen Konrektor geben wird. Bislang gibt es ein solches Amt nur an Haupt- und Realschulen mit mehr als 180 Schülerinnen und Schülern. Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer erklärte: „Ziel und Zusage dieser Landesregierung war, ist und bleibt, unseren Schülerinnen und Schülern beste Bildung zu ermöglichen und unsere Lehrerinnen und Lehrer Schritt für Schritt weiter zu unterstützen und entlasten. Mit den künftigen Konrektorinnen und Konrektoren an unseren kleineren Haupt- und Realschulen lösen wir dieses Versprechen ein.“

Von der Regelung, die im Januar 2022 mit dem Besoldungsanpassungsgesetz bereits erstmals im nordrhein-westfälischen Landtag beraten wurde und mit Beginn des Schuljahres 2022/23 wirksam werden soll, profitieren insgesamt 29 Haupt- und Realschulen mit bis zu 180 Schülerinnen und Schülern, an denen bislang keine Stelle für einen Konrektor oder eine Konrektorin vorgesehen war. Durch eine Stellvertretung werden die Schulleitungen dieser Schulen künftig bei der Erledigung ihrer vielfältigen Aufgaben unterstützt. Dazu gehören neben der Koordination des täglichen Unterrichtsbetriebs vor allem die organisatorische und inhaltliche Weiterentwicklung der Schule. Perspektivisch gilt die neue Regelung zudem vom ersten Tage an für neu errichtete Haupt- und Realschulen.

Besoldet werden die neuen Stellen für Konrektorinnen und Konrektoren mit A 13 mit Amtszulage („A 13z“). Im beispielhaften Falle einer ledigen Konrektorin oder eines Konrektors mit einer Berufserfahrung als Lehrkraft von rund 15 Jahren entspricht das einer monatlichen Besoldung in Höhe von rund 5.300 Euro.

Kategorien
Top-Events

Dinner op Kölsch mit Bühnen-Programm am 27. und 28. Februar in Bad Neuenahr

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Die Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH macht es möglich, dass am Karnevalswochenende ein Stückchen rheinischer Karneval ins Ahrtal kommen kann. Denn sie plant an zwei Abenden ein Dinner op Kölsch mit karnevalistischem Bühnenprogramm im Großen Zelt im Kurpark. Am Karnevalssonntag, 27. Februar, und am Rosenmontag, 28. Februar, heißt es jeweils ab 19 Uhr: Pappnas an, kölsches Drei-Gang-Menü genießen, Lachen und Spaß haben.

Geschäftsführer Jan Ritter erklärt: „Mit dem Dinner op Kölsch möchten wir den Menschen im Ahrtal besondere Momente voller rheinischer Lebensfreude und damit Ablenkung vom Baustellen- und Winteralltag bieten.“ Als Kooperationspartner konnte die Marketing GmbH die beiden Ahrweiler Karnevals-Urgesteine Udo Willerscheid und Udo Groß gewinnen. Während Willerscheid in Sachen Programmbuchung unterstützte, wird Udo Groß, bekannt auch als Sitzungspräsident bei der großen Kurhaus-Sitzung, gewohnt locker vom Hocker als Moderator durch das jecke Dinner führen. „Die Sehnsucht nach a bissje Spass und Freud ist gerade hier im Flutgebiert besonders groß“, sagt Udo Willerscheid. Deshalb sei für beide Udos die Unterstützung dieser Events keine Frage gewesen.

Auf der Bühne übernimmt an beiden Abenden eine Tanzgruppe der Ahrweiler Karnevals-Gesellschaft AKG mit einer schmissigen Tanzeinlage das Warm-up. Danach tritt Sitzungspräsident Volker Weininger amtlich angesäuselt in der Bütt zur Grundsatzrede über den Zustand des Karnevals an. Der selbst ernannte Gralshüter des Brauchtums seziert für sein Publikum scharfzüngig, witzig und mit unnachahmlicher Mimik Sinn und Irrsinn rund um die fünfte Jahreszeit.

Im Anschluss sorgen die Koblenzer Willi & Ernst, die zwei Rentner aus Leidenschaft, für Lacher am laufenden Band. Mit Sketchen, Witzen, Liedern, Dialogen und großem Improvisationstalent preisen sie die Vorteile des Rentnerdaseins, begeben sich auf späte Brautschau oder beschreiben ihre Nahkampferfahrungen im vollbesetzten Schulbus.

Krönender Abschluss des Abends ist der Auftritt der Klüngelköpp. Aus dem Spitzenreigen der kölschen Bands ist die sechsköpfige Truppe nicht mehr wegzudenken. Mit Hits wie „Bella Ciao“, „Stääne“ oder „1000 Nächte“ haben sie die Herzen der Karnevalsfans erobert und werden beim Dinner op Kölsch richtig einheizen.

Zwischen den Bühnenauftritten wird ein rheinisches Drei-Gang-Menü serviert. Die Besucher sitzen jeweils an 8-Personen-Tischen. Schunkeln ist gestattet. Mittanzen ist aufgrund des Corona-Hygienekonzeptes nicht möglich. Es gilt die 2G-plus-Regel (Genesen oder zweifach geimpft plus tagesaktuellem Test, max. 24-Stunden alt; wer bereits eine Booster-Impfung hat, ist von der zusätzlichen Testpflicht befreit)

Tickets zum Preis von 89 Euro inklusive Begrüßungssekt, Menü und Programm sind ab sofort in der Tourist-Information Bad Neuenahr, Hauptstraße 80, zu folgenden Öffnungszeiten erhältlich: montags bis freitags jeweils von 10 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr.

Kategorien
Top-Events

Eifel Karneval Digital geht in die Verlängerung – “Karneval im Kino”

Daun – Großer Livestream am 26. Februar 2022 aus dem Kinopalast Vulkaneifel in Daun. Nach dem großen Erfolg im Vorjahr geht das Gemeinschaftsprojekt von 22 Karnevalsvereinen aus der Vulkaneifel in die Verlängerung. Da der “analoge” Karneval in gewohnter Form dieses Jahr erneut nicht gefeiert werden kann, feiern die Eifeler Jecken auch 2022 “digital”. Am Karnevalssamstag, den 26. Februar wird es einen großen Livestream aus dem Kinopalast Vulkaneifel in Daun geben. Die derzeitigen Bestimmungen machen es sogar möglich, dass mehrere Zuschauer vor Ort anwesend sein werden, was insbesondere Udo Nöllen, neben Thomas Stolz einer der Moderatoren an diesem Abend freut: “Dass es am Karnevalssamstag traditionell eine Veranstaltung gibt, ist sehr wichtig. Umso schöner, dass dieses Jahr auch wieder in Präsenz Menschen dabei sein können”, sagt Udo Nöllen. Auch bei seinem Co-Moderator ist die Vorfreude groß: “Wir wollen nicht nur das Kino rocken, sondern auch die Jecken vor den Bildschirmen begeistern. Wir wollen Karneval in und mit der Region feiern”, so Thomas Stolz. Die in Daun anwesenden Personen erfüllen alle die 2G-Regularien und sind darüber hinaus tagesaktuell getestet.

Auch bei Andreas Bauer und Fabian Mohr laufen im Hintergrund die Planungen auf Hochtouren, um das Projekt auf die Erfolgsspur zu bringen. Für die Kommunikationsmaßnahmen, die Abstimmungen mit der Technik sowie der regelmäßige Austausch mit den Karnevalsvereinen und Partnern nutzen die beiden Vollblut-Karnevalisten ihre Erfahrungen aus dem Vorjahr. “Wir wollen wieder möglichst viele Menschen an einem Abend zusammenbringen, um gemeinsam fröhliche Stunden zu verbringen”, so Andreas Bauer und Fabian Mohr ergänzt “Gerade in dieser Zeit, zwischen Kontaktbeschränkungen und Abstandsregelungen, ist der Austausch untereinander besonders wichtig. Hier nutzen wir die Chancen und Vorteile von Social Media”. Wie im Vorjahr können am Abend selber wieder Fan-Fotos über WhatsApp (0151-67147155) eingereicht werden. Deren Einbindung erfolgt dann punktuell im Live-Stream.

Das vierköpfige Orga-Team hat das Ziel, erneut ein abwechslungsreiches und buntes Programm mit Künstlern aus der heimischen Region auf die Beine zu stellen. Sehr dankbar sind die vier Männer dabei für die Unterstützung durch Heike Müller und Kurt Römer vom Kinopalast Vulkaneifel. “Beide waren für die Idee, Karneval im Kino stattfinden zu lassen, Feuer und Flamme. Die Zusammenarbeit läuft hervorragend”, lässt Udo Nöllen durchblicken. Einen besonderen Dank richten die Organisatoren ebenfalls an die regionalen Unterstützer des Projektes.

Weitere Infos unter: www.eifel-karneval-digital.de

Kategorien
Top-Events

Eifel-Gäng im Schützenhaus – 14. Mai 2022 – Karten ab sofort erhältlich

Zülpich-Schwerfen – Schwerfener Sebastianusschützen machen mit den Ganoven Kramp, Hochgürtel & Lang gemeinsame Sache – Zwerchfellattacke startet am Samstag, 14. Mai, ab 20 Uhr – Vorverkauf bei Winter-Thelen im Kommerner REWE-Markt sowie freitags ab 20 Uhr im Schützenhaus.

Wann wird es wieder wie früher sein? Nie wieder, verlasst Euch drauf, aber die Eifel-Gäng macht unbeirrt weiter, treibt ihren Schabernack mit der Obrigkeit, quält die Lachmuskulatur der Untertanen, plündert Geldbörsen und Spartrümpfe und scheut vor keinem noch so deftigen Scherz zurück. Ihre nächste Attacke auf die Zwerchfelle freiwilliger Opfer reitet die berüchtigte Bande am Samstag, 14. Mai, um 20 Uhr – und zwar mitten in der Schwerfener Schützenhalle.

Karten gibt es ab sofort für 14 Euro im Zeitschriften-/Tabakwaren- und Lottogeschäft Winter-Thelen im Kommerner Rewe-Markt sowie jeden Freitag ab 20 Uhr im Schwerfener Schützenhaus. Bereits erworbene Tickets für den ursprünglich am 12. März geplanten Überfall behalten ihre Gültigkeit. Wer beim neuen Termin im Mai nicht können (oder wollen) sollte, kann seine Karten bei Winter-Thelen gegen Erstattung des Eintrittspreises auch zurückgeben – oder zu horrenden Preisen auf dem Schwarzmarkt anbieten.

Die Eifel-Gäng präsentiert in der Schützenhalle am 14. Mai zu Herzen gehende Lieder, Eifeler Platt zum Brüllen und jede Menge schwarzen Humor. Die Veranstaltung mit vielen neuen Programmnummern reiht sich in das von Nordeifel-Touristik, Kreis Euskirchen und VR-Bank Nordeifel geförderte Mundartprojekt „Mir kalle Platt“.

 

 

Kategorien
News

Auf dem Weg zur Marke Zülpich – Online-Konferenz am 08. Februar – Anmeldung bis Montag 07. Februar per E-Mail

Zülpich – Bürgerinnen und Bürger sind am 08. Februar 2022 zur Mitwirkung eingeladen. Marketingkonzept Innenstadt und Zentrumsmanagement 2021-2023. Wie kann sich das Zentrum zukünftig noch besser als Einkaufsort, Wohnort sowie als Freizeit- und Tourismusstandort im Wettbewerb der Städte behaupten? Dies ist die Kernfrage des Mar-ketingkonzeptes, das die Stadt Zülpich bei der CIMA Beratung + Management GmbH in Köln in Auftrag gegeben hat. Das Büro ist bundesweit im Bereich Stadtmarketing tätig und hat u.a. bereits die Städte Erftstadt, Meckenheim, Bergheim und Bedburg beraten.

Nachdem im Auftaktforum (01) durch das Büro CIMA erste Ideen zur zukünftigen Entwicklung gesammelt wurden, bietet das Forum 02 nun die Gelegenheit, sich über den Entwurf des Marketingkonzeptes zur Profilierung der Zülpicher Innenstadt zu informieren und zu diskutieren.

Die Veranstaltung Forum 02 – „Zukunftsprofil Stadtzentrum Zülpich“ findet statt am Dienstag, 08. Februar 2022, um 19.00 Uhr.

Aufgrund der aktuellen pandemischen Lage wird die Veranstaltung als Online-Konferenz durchgeführt. Die notwendigen Zugangsdaten erhalten Sie einen Tag vor der Sitzung per E-Mail. Voraussatzung dafür ist, dass Sie sich bitte bis Montag, 07.02.2022 per Mail an presse@stadt-zuelpich.de für die Veranstaltung anmelden. Die Zugangsdaten sind zudem ab Montag, 07.02.2022 auf der Webseite der Stadt Zülpich zu finden.