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Fachbereich Sicherheit und Ordnung Aachen zwischen Pandemie und Arbeitsalltag

Aachen – 230 Mitarbeitende des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung blicken auf ein ereignis- und arbeitsreiches Jahr 2021 zurück. Der Fachbereichsleiter Armin Bergstein bedankt sich für den außerordentlichen Einsatz der Kolleg*innen, die sich seit langem in einer Dauer-Ausnahmesituation befinden. Das Jahr 2021 war neben den regulären und routinierten Aufgabenbereichen rückblickend geprägt durch die Corona-Pandemie und deren Auswirkungen auf das private und öffentliche Leben.

Dies gilt auch für die Beschäftigten des Fachbereichs für Sicherheit und Ordnung der Stadt Aachen. Dabei stand allzu oft der Außendienst im Fokus, der insbesondere mit den Corona-Kontrollen betraut ist. Doch auch die anderen Abteilungen des städtischen Ordnungsamtes – welches insgesamt rund 230 Mitarbeitende zählt – haben ein intensives und arbeitsreiches Jahr hinter sich. Ordnungsdezernentin Annekathrin Grehling bedankt sich für den unermüdlichen Einsatz ihrer Mitarbeitenden, die trotz zunehmender Anfeindungen und Übergriffen jeden Tag dafür sorgen, dass unsere Stadt sauber und sicher bleibt.

Corona-Pandemie: Dauer-Ausnahmesituation

Das übergreifende Corona-Team hat sich auch im zweiten Pandemiejahr bewährt: von der Corona-Hotline, über Abstimmungen mit Bürger*innen, anderen Kommunen und dem Ministerium behielten die Kolleg*innen stets den Durchblick in der oft unübersichtlichen Rechtslage. In dem Zusammenhang begleiteten die Teams in Zeiten starker Einschränkungen auch etliche Demonstrationen und Kundgebungen gemeinsam mit der Polizei, um die Einhaltung der Maßnahmen zu prüfen. Aber auch die alltäglichen Aufgaben der Ordnungsbehörde standen ganz im Zeichen der Corona-Auswirkungen.

Allgemeine Ordnung und Gefahrenabwehr

In den letzten Jahren rücken psychische Erkrankungen immer mehr in den öffentlichen Fokus. Wenn die Verhaltensweisen der erkrankten Personen für sie selbst und/oder für die Allgemeinheit eine erhebliche Gefahr darstellen, ist es Aufgabe der Ordnungsbehörde diese durch eine sofortige und zwangsweise Unterbringung abzuwenden. Im Rahmen der unmittelbaren Krisenintervention wurden im letzten Jahr 761 Unterbringungen veranlasst – der Höchststand seit Beginn der Erfassungen.

Als weitere Aufgabe sorgen die Kolleg*innen für die würdevolle Bestattung der Verstorbenen, die ohne Angehörige leben, auf den Trauerwiesen des Friedhofes Hüls. Im letzten Jahr wurden in Aachen so 198 Menschen ohne direkte Angehörige vom Fachbereich Sicherheit und Ordnung beigesetzt.

Auch die pandemiebedingten Effekte machen sich im öffentlichen Raum bemerkbar: Im Bereich der allgemeinen Ordnung gingen die Mitarbeiter*innen etlichen Meldungen über Vermüllung, Schädlingsbefall oder Ruhestörungen nach. Was die Anmeldungen von Hunden nach dem Landeshundegesetz angeht, ist mit 373 ein Höchststand der letzten Jahre zu verzeichnen.

Gewerbe und Gaststätten

Knapp 4.794 gewerberechtliche An-, Um- und Abmeldungen sowie Auskünfte bewältigten die Kolleg*innen im letzten Jahr. Insbesondere in diesem Bereich arbeiten die Mitarbeitenden stetig am Limit. Trotz größter Bemühungen kann ein Rückstand in der Bearbeitung derzeit aufgrund von Personalmangel nicht gänzlich vermieden werden, jedoch wird das Team in Kürze durch personelle Verstärkung unterstützt.

Der Bereich der Gaststätten stand mit der dynamischen Rechtslage ebenfalls stark im Fokus. Hier gab es neben Beratung zu Corona-Regeln insgesamt 88 Erlaubnisse und Gestattungen zu erteilen.

Veranstaltungen und mehr im öffentlichen Raum

Dem Fachbereich Sicherheit und Ordnung ist es sehr daran gelegen, Veranstaltungen unter Infektionsschutz auch in Pandemiezeiten zu ermöglichen. Während in der ersten Jahreshälfte Großveranstaltungen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden mussten, konnten ab dem Sommer Veranstaltungen wie der Öcher Bend, das Stadtglühen oder Aachen September Special Light verantwortungsvoll stattfinden und den Bürger*innen so ein Stück Normalität in der Pandemie geben.

Hierzu zählt auch der Aachener Weihnachtsmarkt. Dieser konnte – auch in Anbetracht der Entwicklungen – durch die zielführende Zusammenarbeit mit dem Veranstalter unter Beachtung der Infektionsschutzbestimmungen stattfinden.

Neben der erlaubnisfreien Nutzung des öffentlichen Raums gab es insgesamt 1.700 Anträge für verschiedene Anliegen zu genehmigen: von Bauzäunen, Containern, Gerüsten, Informations- und Verkaufsstände – bis hin zu Wahlwerbung.

Ordnungskräfte unterwegs mit Kommunikation und Kontrollen

Die Arbeit der Ordnungskräfte im Außendienst war ebenfalls stark auf die Pandemiebekämpfung fokussiert. Diese Aufgaben lassen sich nicht im Homeoffice erledigen, so dass das Team auch im Lockdown unermüdlich im Einsatz war. Eine zentrale Aufgabe des Ordnungs- und Sicherheitsdienstes war die Überprüfung von Corona-Regelungen, die sich teilweise wöchentlich änderten. Insgesamt gingen im vergangenen Jahr rund 50.000 Anrufe auf der Hotline des Ordnungsamtes ein. Im Schnitt belaufen sich die Meldungen in Hochzeiten auf bis zu 300 pro Tag, die von den Einsatzkräften in einem Zwei-Schicht-System an 363 Tagen im Jahr geprüft wurden.

So hatten auch die Mitarbeiter*innen des Vollzugs- und Ermittlungsdienstes im letzten Jahr alle Hände voll zu tun. Insgesamt wurden ungefähr 2.500 Fahrerermittlungen, 3.000 Aufenthaltsermittlungen und 2.500 weitere Maßnahmen – wie etwa nach dem Hundewesen, Gewerbe- und Gaststättenrecht sowie in Abfallangelegenheiten – bearbeitet.

Zudem gingen auch 2021 die Ordnungskräfte mit Kolleg*innen von der Polizei gemeinsam auf Streife. An rund 170 gemeinsamen Einsatztagen erhöhte diese Präsenz das Sicherheitsgefühl in der Innenstadt. Durch die Zusammenarbeit von Ordnungsbehörde und Polizei konnten etliche Missstände beseitigt, Hilfestellungen gegeben und Ordnungswidrigkeiten sowie Straftaten verfolgt werden.

Fließender Verkehr: Regeln am Steuer im Blick

Zu hohe Geschwindigkeit sind häufig Ursache für Unfälle, auch auf Aachens Straßen. Daher ist der Fachbereich Sicherheit und Ordnung unterwegs, um an besonderen Gefahrenstellen Geschwindigkeiten zu messen. Insgesamt 66.983 Verfahren leiteten die Kolleg*innen ein, davon 52.949 Verfahren aus mobilen Messungen und 14.034 Verfahren aus stationären Messungen. Auch das Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss ist gefährlich. Durch Übernahme von Polizei und Staatsanwaltschaft wurden im Bereich einer Ordnungswidrigkeit insgesamt 316 Verfahren geführt.

Ruhender Verkehr: Halten und Parken

Auch die Situation rund um Halten und Parken im Stadtgebiet hatten die Überwachungskräfte des ruhenden Verkehrs genau im Blick. Allein die Pedelec-Streife hat rund 4.000 Verwarnungen zu Behinderungen auf Radwegen und Fahrradschutzstreifen, in zweiter Reihe und auf Busspuren sowie Gehwegen erfasst. In einigen Fällen wurden aufgrund von Gefahren oder Verkehrsbehinderungen auch Abschleppmaßnahmen erforderlich; hier belaufen sich die Sicherstellungen im Sinne der Verkehrssicherheit bis zum Jahresende auf rund 3.307 Fälle. Durch Verwarnungen der Überwachungskräfte und Drittanzeigen wurden insgesamt 182.758 Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten im Bereich des ruhenden Verkehrs eingeleitet.

Fachbereichsleiter Armin Bergstein fasst zusammen: „Der Fachbereich Sicherheit und Ordnung war auch in diesem Jahr quer durch alle Bereiche besonders gefordert. Die Pandemie ist noch nicht überstanden und zu vielen alltäglichen Aufgaben treten neue Herausforderungen hinzu. Wir befinden uns in einer Dauer-Ausnahmesituation und ich bin dankbar für den außerordentlichen Einsatz der Kolleginnen und Kollegen.“

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Dr. Ansgar Rieke aus dem GK-Mittelrhein zählt zu „Deutschlands ausgezeichneten Ärzten 2022“

Region/Mayen-Koblenz – Infektiologischer Chefarzt von stern ausgezeichnet. Er ist als Infektiologe deutschlandweit bekannt – nicht nur durch das maßgeblich von ihm organisierte und jahrzehntelang etablierte Aids- und Hepatitisforum. Die Rede ist von Dr. Ansgar Rieke, Chefarzt der Inneren Medizin – Nephrologie, Infektiologie am Standort Kemperhof des GK-Mittelrhein. Mit seiner Erfahrung in der infektiologischen Behandlung schwer immunkompromittierter Patienten hat er sich besonders durch den Aufbau der Immunologischen Ambulanz am Kemperhof in den 1990er Jahren verdient gemacht. Dadurch ist ein ambulantes und stationäres Behandlungskonzept möglich, von dem besonders Patienten mit HIV, AIDS, Tuberkulose und viraler Hepatitis profitieren.

Nun wurde der Infektiologe vom Magazin stern ausgezeichnet und in die Liste „Deutschlands ausgezeichnete Ärzte 2022“ aufgenommen. Das Magazin stern präsentiert die Ärzteliste in Zusammenarbeit mit dem unabhängigen Recherche-Institut MINQ. Um in den Recherchepool der Ärzteliste aufgenommen zu werden, müssen Fachärzte bestimmte Kriterien erfüllen, zum Beispiel Vorstandsmitglied einer Fachgesellschaft sein oder hohe Fallzahlen in der Abteilung nachweisen. Die Auswahl der Fachärzte basiert unter anderem auf Interviews mit anderen Medizinern, Patientenempfehlungen, einer Auswertung der wissenschaftlichen Tätigkeit im Rahmen nationaler und internationaler Fachmedien sowie einer Selbstauskunft. In der Liste sind über 4000 Empfehlungen für rund 105 Fachbereiche enthalten.

Auch im Rahmen der Corona-Pandemie hat sich Dr. Ansgar Rieke verdient gemacht. Etwa im Hinblick auf ein Konzept der ambulanten medikamentösen Therapie bei Covid-19, welches unter anderem von der Immunologischen Ambulanz des Kemperhofs angeboten wird. Dieses hat er frühzeitig etabliert und niedergelassene Haus- und Fachärzte entsprechend geschult.

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Tourismus

Historische und moderne Holzarbeiten am 19. und 20. März im Freilicht-Museum Kommern

Mechernich-Kommern – Im LVR-Freilichtmuseum Kommern startet die Veranstaltungssaison 2022 mit der beliebten Veranstaltung „Verrücktes Holz“, welche in Kooperation mit dem „WaldPädagogikZentrum“ des Landesbetriebes Wald und Holz NRW durchgeführt wird. Neben vielen Verkaufsständen zum Thema Holz wartet auf die Besucher*innen ein bunter Mix an Mitmach-Angeboten, Präsentationen und Vorführungen.

Gezeigt werden, jeweils zwischen 11-17 Uhr, holzverarbeitenden Handwerke, forstwirtschaftliche Arbeiten früher und heute sowie alte Maschinen und Traktoren.

Daneben werden auch über 20 Kaltblutpferde für Rückearbeiten an diesem Wochenende im Einsatz sein. Schauen Sie den Förstern über die Schulter, probieren Sie die Drumsäge oder informieren Sie sich bei der „Mobilen Holz-Expo NRW“ über Klimaschutz durch Forstwirtschaft und Tipps zum Bauen mit Holz.

Am Sonntag richtet das WaldpädagogikZentrum Eifel die 11. Rheinische Holzhauermeisterschaft mit einem Sägewettbewerb und tollen Preisen aus. Teilnehmen können „gestandene“ Sägeteams aus zwei Teilnehmer*innen. Besonders willkommen sind dabei Eltern-Kind-Teams jeden Alters.

Mit Schnitzen, Spiel Mit und verschiedenen Bastelprogrammen ist für Kinder ebenfalls viel geboten.

Über die aktuellen Zutrittsregelungen informieren Sie sich bitte auf der Homepage des Freilichtmuseums.

Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist der Eintritt frei.

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Austausch zwischen Wachtberg und Bad Godesberg

Wachtberg-Berkum – Die Gemeinde Wachtberg und der Bonner Stadtbezirk Bad Godesberg sind geographisch eng miteinander verbunden. Kürzlich konnte Wachtbergs Bürgermeister Jörg Schmidt den Bad Godesberger Bezirksbürgermeister Christoph Jansen zu einem Gespräch und Austausch im Wachtberger Rathaus begrüßen.

Bei vielen Projekten muss über die kommunalen Grenzen hinausgedacht werden. Dazu zählt unter anderem die Stärkung der Radwegeverbindung zwischen Wachtberg-Ließem und Bad Godesberg-Lannesdorf durch einen weiteren Ausbau der Brücke am Wittgesbach, was letztes Jahr in der Bad Godesberger Bezirksvertretung thematisiert wurde. Außerdem führt der Pendler-Durchgangsverkehr zwischen Meckenheim, Wachtberg und Bad Godesberg in allen drei Kommunen regelmäßig zu Belastungen und zahlreichen Staus. Bei dem Gespräch ging es daher auch um die Idee, eine Schnellbuslinie auf der L158 zwischen Meckenheim und Bad Godesberg einzurichten und damit den öffentlichen Personennahverkehr als Alternative zum Auto zu stärken.

„Bad Godesberg und Wachtberg haben bei vielen Projekten gleiche Interessen und daher arbeiten wir eng zusammen. Im direkten Gespräch konnten wir uns gegenseitig über unsere gemeinsamen Ziele für unsere Region austauschen“, freut sich Bürgermeister Jörg Schmidt. (bb)

 

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Top-Events

Krammarkt in der Innenstadt von Mayen am Dienstag 22. März

Mayen – Mayen wird häufig und auch mit Recht als „Stadt der Märkte“ bezeichnet. Zahlreiche Märkte, die über das gesamte Jahr verteilt sind, prägen das Bild der Stadt. Ob Wochenmärkte, Krammärkte, der Handwerker- und Bauernmarkt oder natürlich der Lukasmarkt – all diese Märkte werden traditionell am und um den Marktplatz ausgerichtet und locken regelmäßig viele Besucher nach Mayen.

Den Anfang macht traditionell der Halbfastenmarkt, der in diesem Jahr am 22. März – nach nun mehr als zwei Jahren Pause – wieder wie gewohnt im gesamten Innenstadtbereich stattfindet.

An die 100 Händler werden dann wieder die Fußgängerzonen füllen. Wer gerne stöbert und kramt ist beim Halbfastenmarkt gut aufgehoben. Von Nützlichem für Heim und Herd über Stoffe und Gardinen bis hin zu Superklebern, Messerschärfer oder Raumsparkleiderbügel – auf dem Halbfastenmarkt findet man alle Neuheiten, die einem die Arbeit im Haushalt erleichtern. So kann man gelassen dem Frühjahrsputz entgegensehen.

Da die Krammarkthändler gewöhnlich schon in der Frühe ihre Stände aufbauen, kann eine Warenanlieferung zu den Einzelhandelsgeschäften an diesem Tage nicht erfolgen. Die Geschäftsinhaber werden gebeten, ihre Warenanlieferungen auf Montag oder Mittwoch zu verlegen.

Wichtige Hinweise:

Der Halbfastenkrammarkt findet unter den zu diesem Zeitpunkt geltenden Corona Regelungen statt. Einschränkungen können somit, je nach Verordnungslage, möglich sein. Informationen zu den am Krammarkttag geltenden Regelungen werden vorab über die Presse bekannt gegeben.

Am 9. August folgt der Laurentiusmarkt, sowie der Lukasmarktkrammarkt am 18. und 19. Oktober und der Nikolausmarkt am 29. November.

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Top-Themen

Nordrhein-Westfalen nutzt Übergangs-Regelung: Neue Corona-Schutzverordnung bis zum 2. April

Region/Düsseldorf – NRW Minister Laumann: Gefährden wir jetzt nicht die Erfolge der letzten Monate durch ein zu frühes Fallenlassen der verbliebenen Schutzmaßnahmen. Nach Beschluss des Deutschen Bundestags gilt vom heutigen Samstag an ein neues Infektionsschutzgesetz. Angesichts der zunehmenden Anzahl der Corona-Patientinnen und -patienten in den Krankenhäusern verlängert die nordrhein-westfälische Landesregierung viele der bisher geltenden Schutzmaßnahmen der Coronaschutzverordnung bis zum 2. April 2022. Dazu nutzt die Landesregierung die Übergangsregelung im geänderten Infektionsschutzgesetz.

Maskenregelungen in Innenräumen bleiben bestehen, im Freien entfällt die Maskenpflicht. Für besonders risikobehaftete Einrichtungen (Krankenhäuser, Pflegeheime, Justizvollzugsanstalten) wurden die im Bundesgesetz jetzt weggefallenen bisher bundeseinheitlichen Vorgaben in der Landesverordnung übernommen.

Für andere Beschränkungen, die bisher in der Landesverordnung geregelt waren, gibt es auch nach Maßgabe der Übergangsregelung des geänderten Infektionsschutzgesetzes keine Rechtsgrundlage mehr, sodass persönliche Kontaktbeschränkungen für nicht immunisierte Personen (private Treffen bisher nur mit eigenem Haushalt oder max. zwei Personen aus einem weiteren Haushalt) sowie Zugangsbeschränkungen für Versammlungen wegfallen. Auch die prozentualen Kapazitätsbegrenzungen und festen Personenobergrenzen für Einrichtungen und Veranstaltungen entfallen, so zum Beispiel für den Besuch von Sportveranstaltungen. Diverse Zugangsbeschränkungen (etwa für Jugendarbeit, Sport im Freien und Versammlungen, Trauungen und Feiern in Privaträumen) werden aufgehoben.

Minister Laumann erklärt: „Wir alle sehnen ein Ende der Pandemie herbei. Leider bekommen aber gerade viele in ihrem Betrieb, im privaten Umfeld oder auch durch eine eigene Infektion mit: Die Pandemie ist nicht vorbei. Deshalb nutzen wir in Nordrhein-Westfalen die uns bis zum 2. April 2022 verbliebenen Möglichkeiten und verlängern viele Schutzmaßnahmen. Gesellschaftliches, wirtschaftliches und kulturelles Leben sind bereits im Wesentlichen normal möglich. Gefährden wir durch ein zu frühes Fallenlassen der verbliebenen Schutzmaßnahmen jetzt nicht die Erfolge der letzten Monate.“

Die wichtigsten Anpassungen im Überblick

Keine Kontaktbeschränkungen im Privaten mehr

Die persönlichen Kontaktbeschränkungen, die für immunisierte Personen bereits komplett weggefallen sind, entfallen jetzt auch für nicht immunisierte Personen.

Keine Kapazitäts-/Personengrenzen mehr

Alle Einrichtungen und Veranstaltungen, bei denen die Auslastung bisher auf 60 oder 75 Prozent oder durch absolute Höchstgrenzen beschränkt war, können ab sofort wieder voll besetzt werden. Die Maskenpflichten in Innenräumen und bei Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen ebenfalls in Innenräumen bleiben aber bestehen.

Wegfall von Zugangsbeschränkungen und der Maskenpflicht im Freien

Für Angebote der Jugendarbeit, Sport im Freien, Versammlungen, Trauungen und Feiern in Privaträumen entfallen ab sofort die Zugangsbeschränkungen (3G etc.). Für Großveranstaltungen gilt künftig 3G und nicht mehr 2G+. Für Volksfeste gilt zukünftig ebenfalls 3G. Auch die Maskenpflicht im Freien wird dort, wo sie bisher noch galt, aufgehoben. Es gilt weiterhin die Empfehlung, in Situationen mit vielen Menschen auf engem Raum einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Das Infektionsgeschehen wird weiterhin fortlaufend beobachtet und die Erforderlichkeit der jetzt verlängerten Schutzmaßnahmen überprüft. Für weitere Schutzmaßnahmen jenseits der in engen Grenzen noch möglichen Grundmaßnahmen bedarf es ab dem 2. April 2022 insbesondere einen Landtagsbeschluss.

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Es geht wieder los – Kultur-Rucksack 2022 in Euskirchen – Workshops in den Osterferien

Euskirchen – Das Stadtmuseum bietet in den Osterferien zwei Workshops für Jugendliche an: Erste Ferienwoche: „Can‘t stop the feeling“. Ein Hip Hop-Workshop für alle, die gerne tanzen. Du liebst Musik? Du bewegst Dich gern dazu? Dann bist Du hier richtig. Du kannst mit einem professionellen Tanz-Coach coole Moves und Choreographien erlernen.

Viertägiger Workshop im Tanzstudio CO-LEG mit Margaret Macauly-Thiel, Tänzerin und Tanzcoach täglich 11.-14.04.2022 Uhrzeit: 10.00-11.30 Uhr. Hinweis: Bequeme Sportkleidung mitbringen!

Zweite Ferienwoche: „Aus alt mach anders – die Kunst des Upcyclings“

Ist das Kunst oder kann das weg? In jedem Fall Kunst, wenn aus alten, längst vergessenen Dingen und aus nicht mehr benötigten Gegenständen des täglichen Lebens neue Kreationen geschaffen werden – und genau das ist der ganz besondere Zauber des Upcycling. Womit und wie das geht vermittelt dieser Workshop.

Dreitägiger Workshop mit Andrea Buhmann, Künstlerin täglich 19.-21.04.2022 Uhrzeit: 11-15.30 Uhr

Veranstaltungsort: Kunstraum der Kreis-VHS, Baumstr. 2

Teilnehmen können Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahre. Die Teilnahme ist kostenlos.

Anmeldungen sind ab sofort unter: 02251 65074-35 oder museum@euskirchen.de möglich.

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Hilfskonvoi der Feuerwehr Aachen startet in Richtung Ukraine

Aachen – Am heutigen Freitag, 18. März ist ein Hilfskonvoi der Feuerwehr Aachen in Richtung der polnisch-ukrainischen Grenze aufgebrochen. Er transportiert vier gebrauchte Spendenfahrzeuge – zwei Löschfahrzeug und zwei Krankentransportwagen – mit kompletter Beladung. Die Fahrzeuge entsprechen nicht mehr dem in Deutschland erforderlichen Stand der Technik und wurden daher für den Einsatzdienst in Aachen ausgemustert, sind aber immer noch voll funktionsfähig und erfüllen im Kriegsgebiet Ukraine einen sinnvollen Zweck.

Sie bringen die Fahrzeuge an die polnisch-ukrainische Grenze: Freiwillige Feuerwehrmänner und Berufsfeuerwehrleute aus Aachen. Foto: Stadt Aachen/Björn Gürtler

Organisator Philipp Allwißner, Teamleiter Technik bei der Feuerwehr Aachen, ist froh, dass es nun endlich losgeht, nach der eineinhalbwöchigen Vorbereitung: „Es kostet einiges an Bürokratie, um die Fahrzeuge zu überführen und zu verschenken.“ In den letzten Tagen wurden alle Fahrzeuge und das Material auf Herz und Nieren geprüft, repariert, gesäubert, ausgetauscht. Für die Truppe, die sich aus Berufsfeuerwehrleuten und Feuerwehrleuten der Freiwilligen Feuerwehr zusammensetzt, waren viele der Arbeitsstunden Freizeit. Auch Urlaub haben einige der Feuerwehrmänner extra für die Fahrt genommen. „Ich bin schon noch ein wenig angespannt. Aber ich denke, am Aachener Kreuz fällt das ein wenig ab – wenn alles rollt“, lächelt Allwißner.

„Gemeinsam für die Ukraine“: Das Motto der Hilfsaktion ist eindeutig. Foto: Stadt Aachen/Björn Gürtler

Ziel des Konvois ist die Stadt Nisko, im östlichen Polen, genauer eine Feuerwehrschule, an der die Übergabe der Fahrzeuge an ukrainische Kräfte stattfindet. „Dort treffen wir mit einigen polnischen und ukrainischen Kollegen zusammen und es wird eine kurze Einweisung für die Fahrzeuge geben“, so Allwißner.

Es fahren insgesamt acht Fahrzeuge mit, wobei drei Fahrzeuge für die Rückreise der Feuerwehrleute vorgesehen sind. Weiterhin begleitet der Werkstattwagen der Kfz-Werkstatt der Berufsfeuerwehr den Tross, der ebenfalls mit zurückkehrt. Im weiteren Verlauf trifft der Aachener Konvoi nahe Kassel, in Thüringen und bei Dresden auf weitere Spendenkonvois mit Feuerwehrfahrzeugen. Am Ende werden rund 16 gebrauchte Feuerwehrfahrzeuge an die polnische Grenze geliefert. „Normalerweise würden diese Fahrzeuge über eine Börse für gebrauchte Fahrzeuge versteigert“, erläutert Allwißner.

Die Idee für diesen Konvoi hatte ein Kasseler Unternehmen, dass Feuerwehrausrüstung anbietet. Der Deutsche Feuerwehrverband hat bei der Organisation mitgeholfen. „Uns war wichtig, dass das vernünftig abläuft und die Fahrzeuge auch wirklich dort ankommen, wo sie benötigt werden“, so der Teamleiter Technik.

Die Strecke bis zum Zielort ist rund 1.500 Kilometer lang. Geplant ist, am frühen Samstagmorgen die Übergabe abzuwickeln. „Nach der Einweisung und einem Kaffee geht es dann zurück“, plant Allwißner. Die Rückkehr in Aachen ist für Sonntag erwartet.

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Tourismus

2021 Schwieriges Jahr für den Tourismus in der Eifel – 2022 startet positiv in die neue Saison

Prüm – „Es war ein weiteres, extrem schwieriges Jahr für unsere touristischen Betriebe in der Eifel. Die andauernde Corona-Pandemie mit einem Lockdown in den ersten Monaten und die Hochwasserkatstrophe im Juli, der eine Stornierungswelle folgte – die Eifel musste wiederholt einen starken Einbruch in der touristischen Nachfrage verkraften“, sagt Markus Ramers, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Eifel Tourismus GmbH. „Der Beginn des Jahres stimmt uns allerdings optimistisch“. Während einer Pressekonferenz resümierten Ramers, Klaus Schäfer, Geschäftsführer der Eifel Tourismus GmbH sowie Wolfgang Reh, Eifel Tourismus GmbH, die Bilanz des Tourismusjahres 2021 und stellten die Aktivitäten für das Jahr 2022 vor.

Die Bilanz 2021

Die Corona-Pandemie hat alle Tourismusregionen vor große Herausforderungen gestellt“, berichtet Klaus Schäfer. Die Zahlen: Im nordrhein-westfälischen Teil der Eifel wurden 19,86 Prozent weniger Gästeankünfte vermeldet und 10,33 Prozent weniger Übernachtungen. Im rheinland-pfälzischen Teil der Eifel sehen die Zahlen ähnlich aus: -17,1 Prozent Gästeankünfte und -12,70 Prozent Übernachtungen.  Der Tourismus ist wichtig für die Wirtschaft in der Eifel, dies belegen Zahlen des Deutschen wirtschaftswissenschaftlichen Instituts für Fremdenverkehr (DWIF). Für das Jahr 2020 (März bis Dezember) hat das DWIF für die Eifel einen Umsatzausfall von etwa 520,2 Millionen Euro berechnet. 282,6 Millionen entfallen dabei auf den Übernachtungstourismus und 237,6 Millionen auf den Tagestourismus. „Für die Eifel bedeutet dies wöchentliche Umsatzeinbußen von circa 10 Millionen Euro“, sagt Schäfer. Hinzu kommt, dass dem Tourismus pandemiebedingt viele Fachkräfte verloren gegangen sind. Im Herbst konnte die Stornowelle abgebremst werden. „Unsere Botschaft “Urlaub in der Eifel möglich” im vergangenen September ist bei den Besuchern gut angekommen und die Buchungen stiegen langsam wieder an“, sagt Klaus Schäfer. Besonders der sonnige Oktober hat den Gastronomen und Hoteliers hohe Gästezahlen beschert.

Guter Start in die Tourismussaison 2022

Der positive Trend am Ende des Jahres 2021 setzt sich zu Beginn 2022 fort, die Buchungszahlen steigen. „Deutschland ist weiterhin das Urlaubsland Nummer eins in der deutschen Bevölkerung, davon profitiert auch die Eifel mit ihrer weitläufigen Natur und den vielen hochwertigen Wander- und Radangeboten“, blickt Reh optimistisch in das Jahr 2022. Eine Befragung durch das Marktforschungsunternehmen inspektour hat ergeben, dass die Eifel sich auf Platz 11 im Ranking inländischer Reiseregionen befindet. ET-Geschäftsführer Schäfer blickt ebenfalls positiv in das laufende Jahr: „Die bisherigen Buchungszahlen auf den großen Portalen für dieses Jahr sind vielversprechend. Wir wünschen uns, dass dieser Trend weiter anhält, dann könnten wir Ende 2022 das Vor-Corona-Niveau wieder erreichen“.

Noch mehr positive Nachrichten kommen vom Centerpark in Gunderath (Vulkaneifel). Das Unternehmen will 64 Millionen in die Anlage investieren. Alle Beteiligten sehen darin ein wichtiges Zeichen für die große Bedeutung des Tourismus in der Eifel.

Rad- und Wandersaison eröffnet

Die Eifel steht für einen naturnahen Wander- und Radurlaub. Viel Platz steht den Urlaubern bei ihren Aktivitäten zur Verfügung und sie genießen den Aufenthalt in der Natur. In einem Teil der Eifel hat das Hochwasser zwar gravierende Schäden angerichtet, doch die konnten inzwischen weitgehend beseitigt werden. „Unser Dank gilt besonders den ehrenamtlichen Kräften, die auf den Wegen unterwegs waren, um die Schäden zu begutachten“, lobt Ramers den Einsatz der Kräfte. Besonders die Wegepaten des Eifelvereins hätten sich sehr stark eingesetzt und die Wege überprüft. „Hand in Hand mit den Kommunen konnten dadurch die Schäden schnell aufgenommen werden und die Instandsetzung schnell aktiviert werden“.

Neben den Radwegen war der Eifelsteig besonders von den Hochwasserfolgen betroffen. Der Premiumwanderweg ist inzwischen wieder in seiner Gesamtheit begehbar. Es gibt derzeit nur noch wenige Umleitungen und eine Sperrung. Dem beliebten Wandererlebnis auf dem Premiumwanderweg steht also nichts mehr im Wege.

Viele Tipps zu erlebnisreichen Wanderungen und Radtouren bieten das neue Magazin „Auf Tour 2022“ und die „Landingpage Frühling“ unter www.eifel.info .

Eifel Tourismus GmbH mit neuen digitalen Services

Die vergangenen Jahre haben besonders den Fokus auf die Digitalisierung gelegt. Digitales Marketing ist heutzutage unverzichtbar und spielt in der Tourismusarbeit eine immer größere Rolle. Um die Betriebe darin zu unterstützen, werden in den kommenden Monaten Mitarbeiter der örtlichen Tourismusorganisationen zu E-Coaches ausgebildet, die die Betriebe in ihrer Digitalisierungsarbeit unterstützen können. Sie erhalten unter anderem Fachwissen zu den Themen Online-Vertrieb, Online-Marketing, Social Media Marketing und Suchmaschinenoptimierung und können mit ihrem Wissen die Betriebe dann gezielt coachen.Hinzu kommen Gelder aus verschiedenen Förderprojekte der Länder Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Eines davon ist das REACT Programm in NRW. „Gemeinsam mit der Stadt Aachen haben wir für den nordrhein-westfälischen Teil der Eifel eine Million Euro beantragt. Wir erwarten bis Ende April die Bewilligung und können dann in die Umsetzung startet“, freut sich Ramers über die voraussichtliche Förderung des Landes NRW. Das Geld wird in die Textproduktion, Foto-Shootings, Marketing-Kampagnen und der Planung neuer digitaler Services für die Gäste investiert. Auch Rheinland-Pfalz unterstützt die Region mit Fördergelder. „120.000 Euro haben wir bisher für Marketing-Maßnahmen erhalten. Weitere 200.000 Euro für Digitalisierungsmaßnahmen sind bewilligt und wir erwarten darüber hinaus noch weitere Gelder für Marketingmaßnahmen“, berichtet Schäfer.

Im Rahmen der verstärkten Digitalisierung befindet sich bereits eine barrierefreie PWA (Progressive Web-App) in der Umsetzung. Dabei handelt sich um eine Webseite mit Merkmalen einer App. Tourismus NRW, das Fraunhofer Institut und die Eifel Tourismus GmbH wurden dabei für ihre Idee einer PWA für barrierefrei Reisende ausgezeichnet. Die Vorteile einer PWA liegen darin, dass sie auf allen Endgeräten funktioniert und ein Herunterladen nicht notwendig ist – im Gegensatz zu Apps. Sie ermöglicht den Eifel-Gästen eine digitale, individuelle Reiseplanung.

Zu den weiteren Maßnahmen zählen auch WiFi-Zähler zur Messung der Besucherströme in ausgewählten Ausflugszielen.

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„Flüchtlinge aus der Ukraine anmelden!“ – Die Mechernicher helfen

Mechernich – Welle der Hilfsbereitschaft – Bis Mittwoch kamen fast alle Ukraine-Kriegsvertriebene privat in Familien unter – Stadtverwaltung hilft direkt, gibt Tipps und bemüht sich um weitere Quartiere – Migrantenunterkunft an der Friedrich-Wilhelm-Straße erreicht rasch ihre Kapazitätsgrenzen.

Die Freikapazitäten in der Migrantenunterkunft des Bundes in Mechernich, dem früheren Offizierscasino und Unteroffiziersheim des Luftwaffenregimentes 8, beträgt 90, aber es sei abzusehen, dass diese Zahl noch vor dem Wochenende erreicht wird, so die Stadt. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Pro 100.000 Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine nimmt die Stadt Mechernich 50 bei sich auf. „Das ist noch zu schaffen“, konstatiert die zur Zeit mit der Flüchtlingsunterbringung betraute Fachbereichsleiterin Silvia Jambor. Und die Mechernicher helfen, wo sie können…

Bis Mittwochmittag waren 43 Kriegsflüchtlinge eingetroffen – und ausnahmslos privat bei Familien im Stadtgebiet untergekommen. Am Nachmittag traf ein Shuttlebus mit ukrainischer Flagge in der Frontscheibe aus Köln mit weiteren 20 Menschen ein – sie kamen in die Migrantenunterkunft im früheren Casino in der Friedrich-Wilhelm-Straße.

Dort sollen auch noch vor dem Wochenende weitere 20 Flüchtlinge eine zwischenzeitliche Heimat finden, die die Mitarbeiterinnen des Fachbereichs Jugend und Soziales im Wege der Amtshilfe vom Regierungspräsidenten in Arnsberg übernehmen.

Die Freiwillige Feuerwehr Mechernich war bei einer kreisweiten Aktion der Feuerwehren am Mittwoch dabei, weitere Familien, die die umkämpfte Ukraine verlassen haben, an der polnischen Grenze zu übernehmen und an den Bleiberg zu bringen.

Die Freikapazitäten in der Migrantenunterkunft des Bundes in Mechernich betrug zu dem Zeitpunkt noch 90, aber es sei abzusehen, dass diese Zahl noch vor dem Wochenende überschritten wird, so die Fachbereichs- und Ordnungsamtsleiterin.

Große Aufnahmebereitschaft

„Wir suchen weitere Privatquartiere und arbeiten an weiteren kommunalen Unterbringungsmöglichkeiten“, so Silvia Jambor. Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick lobte am Dienstag in einer Sitzung des Mechernicher Hauptausschusses in Kommern die Aufnahmebereitschaft Mechernicher Familien. Wer Flüchtlinge privat aufnehmen möchte, soll sich im Rathaus bei Angelika Franz, (0 24 43) 49-43 18, a.franz@mechernich.de, oder Sabine Bel, (0 24 43) 49-43 11, s.bel@mechernich.de, melden.

Silvia Jambor rät privaten Quartiergebern und Flüchtlingen zu einigen wichtigen Verhaltensregeln: „So ist eine Meldung beim Einwohnermeldeamt/Bürgerservice der Stadtverwaltung unerlässlich. Die Menschen werden registriert, werden Teil des Unterstützungsprozesses durch den Staat, bekommen Anträge auf Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis, die sie beim Ausländeramt des Kreises einreichen.“

„Wer privat Flüchtlinge aus der Ukraine bei sich aufgenommen hat, sollten die Menschen im Bürgerservice auch im Nachhinein anmelden, um gegebenenfalls einen Anspruch auf Leistungen zu erhalten“, rät die Stadtverwaltung. Für die Anmeldung bei der Meldebehörde ist grundsätzlich ein Identitätsdokument (Reisepass, Ausweisdokument oder vorläufiges Ausweisdokument) und eine Wohnungsgeberbestätigung (Link: Wohnungsgeberbestaetigung_lay4.pdf (mechernich.de) vorzulegen.

Briefkästen zusatzbeschriften

Silvia Jambor: „Im Bürgerservice erhalten Sie dann bei der Anmeldung automatisch einen Antrag für die Aufenthaltserlaubnis, der beim Ausländeramt des Kreises Euskirchen einzureichen ist und ein Merkblatt zum Antrag auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis gem. § 24 Aufenthaltsgesetz (AufenthG) und ggf. ein Antrag auf Arbeitserlaubnis.“

Sofern die Betroffenen weitere Sozialleitungen beantragen, werden die zuständigen Stellen ggf. noch weitere Unterlagen verlangen. Eine weitere Bitte richtet Fachbereichsleiterin Jambor an die deutschen privaten Gastgeber: „Beschriften Sie Ihren Briefkasten zusätzlich mit den Namen ihrer Gäste, damit Behördenpost sicher ankommt.“

Weil nun laufend neue Ukraine-Flüchtlinge ankommen, bittet die Stadt um eine vorherige Online-Terminanmeldung beim Einwohnermeldeamt/Bürgerservice unter https://termine-reservieren.de/termine/mechernich/