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Bundeswehr-Unterstützung für die Pandemie-Bekämpfung im Eifelkreis Bitburg-Prüm beendet

Bitburg – Der am 27. November 2021 eingerichtete Unterstützungsdienst von Soldaten des Bataillons Informationstechnik 281 Gerolstein in der Pandemiebekämpfung im Eifelkreis Bitburg-Prüm wurde am vergangenen Donnerstag, den 17. März, beendet.

Im Rahmen der Amtshilfe wurden zuletzt sechs Soldaten in der Kontaktermittlung und Telefonie für den Dienst im Gesundheitsamt eingesetzt. Zu den Aufgaben gehörten vorwiegend Unterstützungsleistungen in der Kontaktnachverfolgung und der Bürgerberatung.

Landrat Andreas Kruppert bedankte sich auch im Namen der Bevölkerung für die von den Soldaten erbrachte, wichtige Unterstützung im Gesundheitsdienst vor Ort. Zufrieden mit der reibungslosen Zusammenarbeit äußerten sich der Bataillons-Kommandeur der eingesetzten Soldaten, Oberstleutnant Decker, und der Leiter des Kreisverbindungskommandos, Oberstleutnant Heuzeroth, sowie vonseiten des Gesundheitsamtes die kommissarische Leiterin Frau Dr. Ruvet.

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Die Stadt Aachen bringt inzwischen weit über 700 geflüchtete Menschen aus der Ukraine unter

Aachen – Die Situation ist angespannt; für die kommenden Wochen und Monate werden Unterbringungsmöglichkeiten für insgesamt 5.000 Menschen gesucht. Fieberhafte Suche nach Immobilien und Flächen sowie nach freiem Wohnraum. „Wir möchten für alle Geflüchteten ein sicherer Hafen sein und werden niemanden fortschicken“, betont Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen.

Strom der aus der Ukraine geflüchteten Menschen, die in Aachen ein Unterkommen suchen, reißt nicht ab. Seit Kriegsbeginn vor über zwei Wochen haben sich bereits 1.288 geflüchtete Menschen, vor allem Frauen und Kinder, bei der Stadt gemeldet. In städtischen Noteinrichtungen, in Hotels sowie den Turnhallen Reumontstraße und Peliserkerstraße sind inzwischen weit über 700 Menschen untergebracht. Aktuell werden die Turnhallen Vetschauer Weg und Königsstraße belegt und gleichzeitig die Turnhallen Bergstraße und Haarbachtalstraße mit Hochdruck auf die Ankunft von Geflüchteten vorbereitet.

Pressegespräch

„Die Situation ist tatsächlich sehr angespannt“, sagte Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen vergangenen Donnerstag, 17.März bei einem Pressegespräch in der noch menschenleeren Turnhalle Königsstraße, die zu dem Zeitpunkt mit Etagenbetten ausgestattet wird. „Es ist momentan schwierig, eine genaue Zahl der in Aachen anwesenden Flüchtlingen zu ermitteln. Viele ukrainischen Flüchtlingen sind über private Wege hierhergekommen und haben noch keinen Leistungsanspruch gestellt“. Anfang nächster Woche steht eine zentrale Zuweisung des Landes bevor. Pro Woche kommen darüber hinaus rund 25 geflüchtete Menschen aus verschiedenen Drittländern, vor allem aus Syrien, dem Iran und Nordafrika, in die Stadt. Nach den Erfahrungen der Flüchtlingswelle 2015 und vorsichtigen Schätzungen werden für die kommenden Wochen und Monate Unterbringungsmöglichkeiten für insgesamt 5.000 Menschen gesucht. „Wir möchten für alle Geflüchteten ein sicherer Hafen sein und werden niemanden fortschicken“, betonte die Oberbürgermeisterin.

Krisenstab und TaskForce

Der für die Organisation rund um die Hilfeleistungen für Geflüchtete eingerichtete Krisenstab unter Leitung der Oberbürgermeisterin tagt inzwischen täglich – vor allem um Unterkünfte für die Flüchtlinge zu akquirieren. Immobilien zum Beispiel, die schnell verfügbar sind und eine hohe Belegbarkeit haben. Gleiches gilt für Lagerkapazitäten. Aber auch Flächen für ein Ankunftszentrum mit rund 500 Plätzen zur Erstaufnahme und kurzfristigen Entlastung sind in der Überlegung. Zurzeit prüft eine breit aufgestellte TaskForce entsprechende Gebäude und Flächen im Stadtgebiet. Eine Kraftanstrengung, die im Schulterschluss verschiedener Bereiche der Verwaltung angegangen wird.

Sibylle Keupen hat Beginn dieser Woche ukrainische Flüchtlinge besucht, die in einer städtischen Turnhalle untergebracht sind. Diese persönlichen Gespräche seien absolut beeindruckend und berührend gewesen, so die Oberbürgermeisterin. Und erklärt: „Ein Leben in der Turnhalle ist kein Leben auf Dauer. Vor allem nicht für die Mütter und die Kinder, die zurzeit in den Turnhallen leben. Wir müssen so schnell wie möglich freien Wohnraum finden.“ Nach wie vor bittet sie daher inständig alle Eigentümer*innen in der Stadt, freien Wohnraum zu melden. Jede Wohnung zähle. Um Mütter und Kinder vom Alltag in den Turnhallen zu entlasten, zu unterstützen und betreuen, bietet das Helene-Weber-Haus ab sofort in allen Turnhallen Mutter-Kind-Gruppe an.

Hilfsbereitschaft

Vom ersten Tag der Flüchtlingswelle an steht die Verwaltung in engem Austausch mit der ukrainischen Community in Aachen, mit privaten und bürgerschaftlichen Initiativen, mit Studierenden, Hochschulangehörigen und Bürger*innen, die sich engagieren. Viele unterstützen ihre Freunde und Angehörigen aus der Ukraine, stellen Zimmer zur Verfügung, holen Flüchtende an den Grenzen ab oder bringen Hilfsgüter in die Ukraine. Die Hilfsbereitschaft der Aachener ist riesig – um sie zu bündeln und zentrieren soll kurzfristig eine zentrale Anlaufstelle für ehrenamtliches Engagement eingerichtet werden.

Wichtig:

Die kommunalen Integrationsmanager*innen der Stadt Aachen stehen jeder geflüchteten Person zur Seite, aber auch denjenigen, die als private Gastgeber*innen Geflüchtete aufnehmen. Inhalte der Beratung und Hilfe sind unter anderem Wohnen, finanzielle Unterstützung, Gesundheit, Sprache, Kita- und Schulplätze. Alle Gespräche bleiben vertraulich und das Angebot ist kostenfrei. Zu erreichen sind die kommunalen Integrationsmanager*innen per Telefon unter 432-56640 oder per Mail an integration_kim@mail.aachen.de

Wer in dieser Krise helfen möchte, kann sich auf der Seite aachen.de/aachenhilft informieren. Auf dieser Seite finden sich unter anderem Antworten auf die häufigsten Fragen von Hilfswilligen oder Helfenden, Spendenmöglichkeiten und mehr.

Eigentümer*innen, die Wohnraum zur Verfügung stellen möchten, können die Stadt per Mail an helfen@mail.aachen.de erreichen.

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Erstmals seit der Flut-Katastrophe an der Ahr – Sinziger Mineralbrunnen nimmt Produktion wieder auf

Sinzig – Der Sinziger Mineralbrunnen produziert wieder natürliches Mineralwasser und Erfrischungsgetränke. Produktion der natürlichen Mineralwässer ‚Sinziger‘ und ‚Ahrtal Quelle‘ sowie von Erfrischungsgetränken erstmals seit Juli 2021 wieder aufgenommen. Reparaturarbeiten auf dem Betriebsgelände laufen weiter auf Hochtouren.

Eine Drohnenaufnahme zeigt das Brunnengelände am Morgen nach der Flutnacht vom 14. Juli 2021. Foto: Sinziger Mineralbrunnen GmbH / Thorsten Brühl

Rund acht Monate nach der Hochwasserkatastrophe an der Ahr startet der Sinziger Mineralbrunnen wieder mit der Produktion seiner beiden natürlichen Premium-Mineralwässer ‚Sinziger‘ und ‚Ahrtal Quelle‘ sowie einem Teil seiner Erfrischungsgetränke am Standort in Sinzig.

„Für das, was in den letzten Monaten hier bei uns geleistet wurde, gibt es kaum Worte. Unser tiefer Dank gilt an erster Stelle dem unermüdlichen Einsatz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die seit Tag eins nach der Katastrophe aufopferungsvoll mitanpacken sowie der gesamten Franken Brunnen-Gruppe, die immer eng an unsere Seite stand. Auch den dutzenden freiwilligen Fluthelfern aus allen Teilen Deutschlands sowie den Einsatzkräften von Feuerwehr, Polizei und THW und einzelnen Handelspartnern, die uns in den ersten Wochen und Monaten tatkräftig unterstützt haben, gilt ein ganz, ganz großer Dank“, berichtet Thomas Beckmann, Geschäftsführer des Sinziger Mineralbrunnens.

In der Katastrophennacht vom 14.07. auf den 15.07.2021 rauschte die Ahr, die auf der einen Seite des Unternehmens die natürliche Grundstücksgrenze bildet, über das gesamte Betriebsgelände und stand teilweise bis zu 2,50 Meter hoch. „Dass wir jetzt, acht Monate nach der Katastrophe unsere Glasanlage wieder in Betrieb nehmen und unsere beiden Premium-Mineralwässer ‚Sinziger‘ und ‚Ahrtalquelle‘ sowie einen Teil unserer Erfrischungsgetränke wieder in der gewohnt hohen Qualität produzieren sowie unseren Kunden und Handelspartnern zur Verfügung stellen können, ist eine herausragende Leistung aller Beteiligten. Dieses große Etappenziel nun erreicht zu haben, gibt uns unfassbar viel Hoffnung, Kraft und Zuversicht für den weiteren Wiederaufbau hier in Sinzig“, so Beckmann weiter. Als nächste Schritte sind u. a. die Instandsetzung der zweiten Abfüllanlage für PET-Mehrwegflaschen sowie die Sanierung weiterer betroffener Betriebsgebäude geplant.

Über Sinziger Mineralbrunnen

Der Sinziger Mineralbrunnen ist seit 1853 der Inbegriff für hohe Qualität und Natürlichkeit mit besonderem Ursprung. Zum Produktportfolio des Mineralbrunnens gehören verschiedene Mineralwässer und Erfrischungsgetränke, wie beispielsweise die beiden Premium-Mineralwässer ‚Sinziger‘ und ‚Ahrtal Quelle‘ sowie die Kult-Limonade GERRI. Mehr Infos gibt es unter www.sinziger.de. Der Sinziger Mineralbrunnen ist eine 100%ige Tochter der Franken Brunnen GmbH & Co. KG.

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Wirtschaft

Eifeler Haupt Racing Team und BILSTEIN setzen erfolgreiche Partnerschaft fort

Meuspath/Nürburgring – Das Haupt Racing Team und BILSTEIN vertiefen ihre seit zwei Jahren bestehende Kooperation. Auch in der Motorsportsaison 2022 fungiert der Fahrwerk-Spezialist als offizieller Technik-Partner von HRT. Damit kehrt auch der Mercedes-AMG GT3 im ikonischen blau-gelben BILSTEIN-Komplettdesign auf die Rennstrecke zurück. Das Fahrzeug kommt in der DTM, der Nürburgring Langstrecken-Serie und beim legendären 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring zum Einsatz.

Das Haupt Racing Team und BILSTEIN setzen ihre erfolgreiche Partnerschaft auch 2022 fort. Das Unternehmen aus Ennepetal ist nunmehr im dritten Jahr offizieller Technik-Partner des Teams aus Meuspath. Begonnen hatte die strategische Partnerschaft bereits 2020, im Gründungsjahr des Haupt Racing Teams.

Seitdem setzt HRT den ikonischen blau-gelben Mercedes-AMG GT3 in verschiedenen Rennserien ein. Auch 2022 wird das Team wieder regelmäßig mit dem bei den Fans beliebten BILSTEIN-Fahrzeug an den Start gehen.

Mercedes-AMG GT3 im BILSTEIN-Design in der NLS, DTM und beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring

Bereits im Januar absolvierte HRT das 24-Stunden-Rennen in Dubai mit dem BILSTEIN-GT3. Seine „Europapremiere“ wird das Fahrzeug beim ersten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) am 26. März feiern – beim „Heimrennen“ von HRT auf der berühmten Nordschleife des Nürburgrings.

Wenn die DTM am letzten Aprilwochenende die neue Saison eröffnet, wird – wie bei allen Events der Rennserie – ebenfalls ein HRT-GT3 im BILSTEIN-Design in der Startaufstellung stehen. Und auch beim alljährlichen Highlight im Motorsport-Kalender, dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, wird das Team in einem blau-gelben Mercedes-AMG GT3 um den Sieg fahren. 

Ulrich Fritz, Geschäftsführer Haupt Racing Team:
„BILSTEIN ist für uns ein enorm wichtiger Partner, auf den wir uns seit unserer Gründung 2020 stets verlassen können. Wir sind sehr glücklich darüber, weiter eng mit den Spezialisten von BILSTEIN zusammenzuarbeiten, die mit ihrer Expertise jedes unserer Fahrzeuge noch besser und kompetitiver machen. Wir hoffen auf viele gemeinsame Erfolge mit unseren blau-gelben GT3s. “

Timo Krutoff, CEO thyssenkrupp Bilstein GmbH:
„Mit dem Haupt Racing Team und BILSTEIN haben sich zwei starke Partner gefunden, die sich perfekt ergänzen. Ich freue mich deshalb außerordentlich über die Fortsetzung unserer Zusammenarbeit, die nicht nur wertvolle Impulse bei der Weiterentwicklung unserer Stoßdämpfer-Technologien liefert. Auch für unsere internationale Marketing-Kommunikation ist die Partnerschaft von großer Bedeutung: Das Engagement von HRT im absoluten Top-Motorsport sorgt mit seinen hohen medialen Reichweiten für eine noch größere globale Sichtbarkeit der Marke BILSTEIN in einem hoch kompetitiven Wettbewerbsumfeld.“

Über BILSTEIN
BILSTEIN ist der Spezialist für besonders leistungsfähige Stoßdämpfer und Fahrwerke. Auf Augenhöhe mit weltweiten Premium-Automobilherstellern entwickelt BILSTEIN innovative State-of-the-Art Fahrwerks- und Stoßdämpfer-Technologien für die Erstausrüstung. Traditionell ist das Unternehmen auch im internationalen Motorsport zuhause. Zahlreiche Rennsiege sowohl im Breiten- als auch im absoluten Spitzensport rund um den Globus sprechen für Performance made by BILSTEIN. Die außergewöhnliche Expertise und die in der OE-Entwicklung und im Rennsport gewonnenen Erfahrungen kommen unmittelbar dem Aftermarket zugute: Beim Serienersatz hält BILSTEIN ein breites Produkt-Portfolio in Erstausrüsterqualität bereit. Im Sortiment für den Performance Aftermarket finden Trackday-Fahrer und Tuning-Fans Hochleistungsdämpfer und leistungsstarke Sport- und Gewindefahrwerke zur Fahrwerkoptimierung.

Über HRT
HRT steht für HAUPT RACING TEAM. Das im Juli 2020 von dem Rennfahrer und Unternehmer Hubert Haupt gegründete Team ist im internationalen GT3-Sport erfolgreich. Unter anderem sicherte sich HRT bereits in seiner zweiten Motorsport-Saison die Fahrermeisterschaft in der DTM. Bei zahlreichen Einsätzen geht HRT mit erweiterter Werksunterstützung durch Mercedes-AMG an den Start. Die Vorbereitung der Einsätze und Fahrzeuge erfolgt unweit des Nürburgrings von Meuspath aus. Darüber hinaus engagiert sich HRT mit einem eigenen eSPORTS Team im professionellen Segment des Sim-Racings und ist ein gefragter Partner für Motorsport-Events aller Art. HRT verfügt über zahlreiche Experten mit großer Motorsport- und Engineering-Erfahrung, mit denen das breit aufgestellte Motorsport-Unternehmen unter anderem auch technische Entwicklungsprojekte für und mit seinen Partnern durchführt. Unternehmenssitz der Haupt Racing Team GmbH ist Grünwald bei München. Neben dem Motorsport ist Hubert Haupt vor allem als erfolgreicher Projektentwickler bekannt. Mit seiner Immobilien Holding realisiert er im süddeutschen Raum hochwertigste Wohn- und Gewerbekonzepte – von innovativen Gebäuden bis hin zu kompletten Stadtteilen.

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Maskenpflicht in Schulen von NRW endet zum 2. April – nach den Osterferien keine anlasslosen Tests mehr

Region/Düsseldorf – In Nordrhein-Westfalen soll möglichst bald wieder ein Schul- und Unterrichtsbetrieb ohne größere Einschränkungen möglich sein. Der Deutsche Bundestag hat heute ein neues Infektionsschutzgesetz verabschiedet, das den Wegfall der meisten Corona-Schutzmaßnahmen vorsieht. Die Landesregierung nutzt die darin angelegte Möglichkeit einer Übergangsregelung. So gelten die derzeit gültigen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen inklusive der Masken- und Testpflicht an den Schulen des Landes noch bis zum 2. April 2022 weiter. Danach bleibt es natürlich jedem unbenommen, in den Schulgebäuden weiterhin freiwillig eine Maske zu tragen, allerdings ist dies dann eine individuelle Entscheidung.

Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer erklärte: „Die Pandemie dauert schon über zwei Jahre, und wir alle sehnen den Tag herbei, an dem wir auf dem Weg zu mehr Normalität die Corona-Beschränkungen generell, aber besonders auch an unseren Schulen zurückfahren können. Angesichts der zum Teil dramatischen Auswirkungen der vergangenen beiden Jahre auf Kinder und Jugendliche dürfen sie bei den nun anstehenden Lockerungen nicht hintenanstehen. Das Land nutzt die Übergangsregelung des Bundes. Nach dem Ende dieser Übergangszeit endet die Maskenpflicht, sodass die Schülerinnen und Schüler ab Montag, dem 4. April 2022, keine Masken mehr in den Schulen tragen müssen. Bei allen anstehenden Entscheidungen ist mir besonders wichtig, dass der Umgang mit den Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung an den Schulen mit den Öffnungsbeschlüssen von Bund und Ländern Schritt hält. Man darf nicht vergessen, dass unsere Schülerinnen und Schüler, ob klein ob groß, seit Beginn des Schuljahres im vergangenen August die Maske bis auf eine vierwöchige Pause ununterbrochen im Unterricht getragen haben.“

Die Testungen an nordrhein-westfälischen Schulen sollen, im Einklang mit den bundesrechtlichen Vorgaben, noch bis zum Beginn der Osterferien unverändert fortgesetzt werden. Nach den Osterferien werden die anlasslosen Testungen aber nicht wieder aufgenommen, sofern es bis dahin keine unerwartete kritische Entwicklung des Infektionsgeschehens gibt. Wie bereits im Beschluss der Kultusministerkonferenz aus der vergangenen Woche vorgesehen, werden somit mit der Aufhebung von Test- und Maskenpflicht weitgehende Einschränkungen des regulären Schulbetriebs spätestens bis Mai entfallen.

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Gelenkersatz an Hüfte oder Knie – Chefarzt informiert am heutigen Montag 21. März über künstliche Gelenke

Mayen – Dr. Horst Kray, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im St. Elisabeth Krankenhaus Mayen informiert am heutigen Montag, 21. März, im Rahmen eines Online-Vortrags. Verschlissene Knie- und Hüftgelenke werden immer häufiger durch Endoprothesen ersetzt. Das bedeutet für viele Betroffene nicht nur das Ende eines langen Leidensweges, sondern meist auch eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität.

Doch wann ist ein künstliches Gelenk überhaupt sinnvoll? Muss beispielsweise ein individuelles Implantat angefertigt werden? Und sind moderne Implantate wirklich besser? Um diese und weitere Fragen aufzuklären, informiert Dr. Horst Kray, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im St. Elisabeth Mayen am heutigen Montag, 21. März, im Rahmen eines Online-Vortrags. Interessierte können zwischen 17 und 18 Uhr am Online-Vortrag des zertifizierten Endoprothetikzentrums teilnehmen und im Anschluss ihre Fragen an den Experten stellen.

Der Online-Vortrag ist ein Angebot des GK-Mittelrhein, um auch in Zeiten der Corona bedingten Kontaktbeschränkungen in gewohnt kompetenter Weise mit Patienten und Interessierten in den Austausch zu gehen. Abgedeckt werden ausgewählte Themen der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Wie kann man mitmachen? Es genügt eine E-Mail mit dem Thema des Vortrags im Betreff an veranstaltungen@gk.de. Über alles weitere wird dann rechtzeitig vor der Veranstaltung persönlich per E-Mail informiert.

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Ein Leitbild für die Familienzentren im Eifelkreis Bitburg-Prüm

Bitburg – 14 Familienzentren engagieren sich für Familien mit Unterstützungsbedarf im Eifelkreis Bitburg-Prüm. Nun wurde das neue Leitbild als Grundlage für die künftige Arbeit vorgestellt. An einem Fachnachmittag am 15. März wurde im Haus der Jugend in Bitburg das entwickelte Leitbild den Gästen vorgestellt und dabei auch das große Engagement der Leitungen der Familienzentren in den Vordergrund gerückt. Familien sollen bestmögliche Chancen erhalten und dadurch ein gesundes Aufwachsen von Kindern ermöglicht werden. Dieses Ziel möchte der Eifelkreis weiterhin unterstützen und bekräftigt, wie wichtig die Familienzentren dabei als Stützpfeiler sind.

Seit 2019 sind 14 Familienzentren im Eifelkreis fest installiert. Sie sind aus Kindertagesstätten heraus entstanden und bieten neben ihrem regulären Angebot der Bildung, Erziehung und Betreuung ein niedrigschwelliges Angebot der Beratung durch die Kita-Sozialarbeit der ökumenischen Jugendhilfestationen, sowie  Bildungsangebote für Familien, durchgeführt durch die Familienbildungsstätten DRK Bildungswerk und Kath. FBS.

Ziele der Familienzentren sind dabei im Wesentlichen die frühe Prävention, insbesondere für Familien mit Unterstützungsbedarf, um Chancengleichheit für Kinder und Familien im Eifelkreis zu ermöglichen. Dabei sollen Eltern in ihren Beziehungs- und Erziehungskompetenzen gefördert werden, so dass sie bestmöglich ihre Kinder in deren Entwicklungsprozessen unterstützen können. Durch die Etablierung der Familienzentren konnte der Eifelkreis eine kreisweite Versorgungstruktur für alle Familien sicherstellen.

Referentin Frau Petra Evanschitzky begleitete in einem fast zweijährigen Prozess die Erstellung eines Leitbildes für die Familienzentren im Eifelkreis. Die Leitungen erarbeiteten dabei unter Einbindung von Eltern, Träger und Kita-Team Leitziele die maßgeblich für die Arbeit der 14 Familienzentren im Eifelkreis leitend sind und die die Grundlage für die weitere Arbeit im Familienzentrum darstellen.

Am Fachnachmittag nahmen neben den Leitungen der Familienzentren unter anderem die Bürgermeister der Verbandsgemeinden, die Leitungen der Familienbildungsstätten Kath. FBS und DRK Bildungswerk, Vertreter der ökumenischen Jugendhilfestationen, Vertreter des Jugendamtes und Trägervertreter der kath. Kita gGmbH sowie Landrat Andreas Kruppert teil, der insbesondere den Leitungen der Familienzentren für ihr Engagement für Familien im Eifelkreis dankte. Folgende Einrichtungen sind als Familienzentrum etabliert:

Kita St. Maximin Bettingen, Kita Liebfrauen Bitburg, Kita Bitburg Mötsch, Kita St. Peter Bitburg, Kita Maria Himmelfahrt Bleialf, Kita St. Michael Bollendorf, Kita St. Aloysius Daleiden, Kita St. Marien Kyllburg, Kita Neuerburg, Kita St. Salvator Prüm, Kita Unserer lieben Frauen Schönecken, Kita Stadt Speicher, Kita St. Johannes der Täufer Waxweiler, Kita St. Hubertus Wolsfeld.

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Werte sind den Eltern wichtig

Mechernich – Mit Marlies Lottermoser (63) verlässt eine Institution den katholischen Kindergarten Mechernich. Sie leitete die Einrichtung seit 36 Jahren, zunächst für die Pfarrgemeinde St. Johannes Baptist, seit 2006 für die Caritas Lebenswelten gGmbH.

Donnerstag fand das Übergabegespräch an ihre Nachfolgerinnen Heidi Zander und Eva Zimmer statt – dazu waren Susanne Antunes (Bereichsleitung) und Geschäftsführer Guido Rothkopf eigens aus der Eschweiler Unternehmenszentrale an den Bleiberg gekommen. Insgesamt unterhält „Caritas Lebenswelten“ von dort aus elf Kindertagesstätten, die meisten in der Städteregion Aachen, eine im Kreis Düren und zwei im Kreis Euskirchen.

Heidi Zander, bislang Chefin der Kita St. Nikolaus in Kall, übernimmt nach Marlies Lottermosers offiziellem Ausscheiden Ende März die Bereichsleitung beider Kindergärten im Kreis Euskirchen, also Mechernich und Kall. Eva Zimmer, die sich bereits seit 2006 an Marlies Lottermosers Seite um die integrative Gruppe beziehungsweise heilpädagogische Gruppe kümmert, wird Standortleiterin in Mechernich.

Beide Nachfolgerinnen der aus Mechernich-Bescheid stammenden Marlies Lottermoser stammen ebenfalls aus der Eifel, Eva Zimmer aus Benenberg, Heidi Zander aus Sieberath. Im Sonderkindergarten Sötenich waren die beiden Heilerziehungspflegerinnen zunächst Kolleginnen, ehe sie 2006 mit den gehandicapten Kindergartenkindern von Sötenich in die Kindertagesstätten Mechernich (Zimmer) und Kall (Zander) umzogen.

Per Rad nach Scheven an die Bahn

Marlies Lottermoser erzählte Guido Rothkopf und Susanne Antunes beim Übergabegespräch aus ihrem beruflichen Werdegang, der mit einer schulischen Ausbildung in Köln am Krieler Dom (Lindenthal) seinen Anfang nahm. Da die Ausbildungsstätte in erzbistümlicher Trägerschaft über kein Internat verfügte, musste die junge Marlies Tag für die Tag mit dem Fahrrad zur Bahn nach Scheven und von dort mit dem Zug in die Domstadt.

„Damals lag die Eifel noch im Dornröschenschlaf, das Stadt-Land-Gefälle war deutlich spürbar“, so die Kindergartenleiterin mit Montessori-Diplom: „In Köln hatte ich damals schon Kinder mit Migrationshintergrund, ich lernte Gastarbeiterfamilien in Mietshäusern mit fließend Wasser und Toiletten auf dem Flur kennen… Armut, wie sie es so bei uns auf dem Land nicht gab.“

Mechernich sei da noch ein eher beschauliches Dorf gewesen, mit kleinem Krankenhaus und bescheidener Infrastruktur – nicht zu vergleichen mit dem wesentlich urbaner gewordenen Mittelzentrum von heute. Auch in Mechernich und auch im katholischen Kindergarten gebe es heute mit großer Selbstverständlichkeit Kinder aus Migrantenfamilien, islamische Glaubensangehörige und Ungetaufte und Religionslose…

Die Eltern erklärten sich aber mit dem ausdrücklich christlichen Anspruch des Mechernicher Kindergartens und der zehn anderen Einrichtungen der Caritas-Lebenswelten einverstanden. Da könne es schon mal vorkommen, dass eine Muslima ihr sage, ihr mache es nichts aus, dass Marlies Lottermoser katholisch ist…

„Dann sage ich, mir macht es auch nichts aus, dass Sie einer anderen Religion angehören, aber wir gehen mit den Kindern schon in die Kirche – und zwar mit allen Kindern, zum Beispiel zum großen Stuhlkreis!“ Meistens sei die Konfessions- oder Religionsverschiedenheit in den elf Kindergärten der Caritas-Lebenswelten aber gar kein Thema, berichtet Guido Rothkopf: „Wir teilen ja gemeinsame christliche, also humanistische Werte.“

Einvernehmen mit Pfarrei und Stadt

Das Verhältnis zu Pfarrer Erik Pühringer und der Pfarre bezeichnete Marlies Lottermoser trotz des Trägerwechsels 2006 als nahezu unverändert und vor allem als sehr hilfsbereit, eng und komplikationslos. Auch zur Stadt, insbesondere Fachbereichsleiter Holger Schmitz, aber auch dem ebenfalls aus ihrem Dorf stammenden Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick habe man ein ganz ausgezeichnetes Verhältnis. Die Beziehung zu den städtischen Awo-Kindergärten sei „freundschaftlich geschäftlich“.

Der katholische Kindergarten St. Johannes Baptist hat 72 „Pänz“, zwölf mit Handicap, zehn davon in einer heilpädagogischen Gruppe, zwei integrativ in anderen Gruppen. Es komme vermehrt vor, dass Kinder mit stärkeren Handicaps von anderen integrativen Kindergärten zur Mechernicher Einrichtung der Caritas-Lebenswelten wechseln.

Marlies Lottermoser: „Durch die kleinere Gruppe und den höheren Personalstand bietet die heilpädagogische Gruppe einfach bessere Voraussetzungen für die besonderen Bedürfnisse dieser Kinder.“

Marlies Lottermoser wirkte nach ihrer Ausbildung im Krieler Dom zunächst weiter in Köln, St. Johannes Baptist, und 1980 – 1986 in St. Philippus und Jacobus in Schleiden, ehe sie 1986 nach Mechernich kam. Die Bescheiderin, deren ältere Schwester Pauline Hilger ebenfalls Erzieherin und Kindergartenleiterin in der Stadt Mechernich war, spürte frühzeitig, dass sie aus dem gewachsenen Kindergartensystem herauswachsen würde, um eigene Wege zu gehen.

Dabei sei ihr ihre Montessori-Ausbildung zugutegekommen, aber auch das Entgegenkommen und die Freiheiten, die ihr ihre Arbeitgeber und insbesondere die katholischen Pfarrer Wolfgang Schroer, Berni Frohn und Erik Pühringer gewährt hätten. „Als ich anfing, lief in kirchlichen Kindergärten noch viel mit missionarischem Anspruch“, erzählte Marlies Lottermoser im Gespräch.

Das Familienbild sei seinerzeit völlig anders gewesen, die Mütter waren zu Hause, die Männer hatten vielfach zu bestimmen. Heute brächten viele Eltern in Mechernich ihre Kinder gezielt in den kirchlichen Kindergarten, weil ihnen der Glaube und im weitesten Sinne christlich-humanistische Werte etwas bedeuten.

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Bitburger-Pokal der Herren & FVM-Pokal der Frauen 2021/22 – Auslosung live auf Facebook am Dienstag 22. März

Region/Hennef – Am Dienstag, 22. März, überträgt der Fußball-Verband Mittelrhein ab 19.00 Uhr live auf Facebook die Auslosung der Halbfinal-Paarungen des Bitburger-Pokals der Herren sowie der Viertel- und Halbfinalpartien im FVM-Pokal der Frauen.

Patrick Zielezny, stellvertretender Vorsitzender des Verbandsspielausschusses, und FVM-Pokalspielleiterin Emilie Schmidt, zugleich kommissarische Vorsitzende des Verbandsausschusses für Frauenfußball, leiten die Ziehung der Paarungen. Geplante Austragung der Spiele ist der 20. April (Halbfinale) im Bitburger-Pokal bzw. der 16. April (Viertelfinale) und 26. Mai (Halbfinale) im FVM-Pokal der Frauen.

Gespielt werden bei den Herren insgesamt sechs Runden (inklusive Finale), bei den Frauen sind es fünf, bis dann in beiden Wettbewerben die Pokalsieger feststehen. Klassentiefere Teams genießen bis einschließlich Halbfinale Heimrecht. Der Sieger des Bitburger-Pokals qualifiziert sich für die erste Runde des DFB-Pokals, die Siegermannschaft im FVM-Pokal der Frauen für die erste Runde des DFB-Pokals der Frauen.

Das Bitburger-Pokalfinale findet am 21. Mai 2022 im Rahmen des Finaltags der Amateure statt. Das Finale im FVM-Pokal der Frauen wird an Fronleichnam (16. Juni) ausgetragen.

Ergänzend zur Live-Übertragung der Auslosung auf Facebook unter www.facebook.com/fvm.de präsentiert der FVM die Auslosungsergebnisse am Abend der Auslosung auch auf der Internetseite www.fvm.de.

Teilnehmerfeld Bitburger Pokal:

FC Viktoria Köln (3. Liga), 1. FC Spich (LL)

Borussia Freialdenhoven (ML) – Alemannia Aachen (RL) à Spiel: 6. April, 18.30 Uhr

  1. FC Düren (ML) – Fortuna Köln (RL) à Spiel: 6. April, 19.00 Uhr

Teilnehmerfeld FVM-Pokal der Frauen:

Alemannia Aachen (RL), Vorwärts Spoho Köln (RL), Fortuna Köln (ML), SC West Köln (ML), SV Deutz 05 (ML), Spfr. Ippendorf (ML), Rot-Weiß Merl (LL), SG Oleftal (LL)

Geplante Spieltermine:

Bitburger-Pokal der Herren:

Ausstehende Viertelfinals:   6. April 2022

Halbfinale:      20. April 2022

Finale: 21. Mai 2022

FVM-Pokal der Frauen:

Viertelfinale:   16. April 2022

Halbfinale:      26. Mai 2022

Finale: 16. Juni 2022

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Tourismus

Bad Bertrich startet wieder die Kulinarische Restaurant-Rundreise

Daun/Bad Bertrich – Am 1. April startet in Bad Bertrich die Kulinarische Restaurant-Rundreise – ein geführter Rundgang durch Bad Bertrich mit unterschiedlichen Etappenzielen und Einkehr in vier verschiedenen Restaurants in Bad Bertrich. Zu jedem Gericht wird der passende Wein serviert.

Vier Gänge stehen auf dem Menüplan für die Kulinarische Restaurant-Rundreise. Gestartet wird mit der Brasserie Guth, die ein kurfürstliches Rote Beete-Fenchel-Türmchen mit Frischkäse und Räucherlachs serviert.

Danach wartet das Hotel-Restaurant Elfenmühle mit einem Bertricher Elfensüppchen der Saison, hausgebackenem Eifel-Landbrot und einem feinherben Riesling auf die Gäste.

Anschließend steht Eifeler Schweinebäckchen-Ragout auf mediterranem Gemüse und hausgemachte Spätzle auf der Speisekarte, wozu das Hotel-Restaurant Schwanenweiher einen trockenen Cuvé von der Mosel reicht.

Das Dessert serviert das Schnitzelhaus des Hotel Haus Hohenzollern: Ein kurfürstliches Duett vom Apfel- und Zitronensorbet auf einem Fruchtsaucenspiegel sowie ein halbtrockener Riesling werden die Gaumen der Gäste verwöhnen.

Zum Abschluss lädt Hoschi’s Tijuana Mexican Bar zum After-Dinner-Cocktail: Mojito-Cocktail á la Bad Bertrich, der auch alkoholfrei möglich ist.

Karten sind zum Preis von 49.95 EUR p.P. bei Ticket Regional und allen Ticket Regional Vorverkaufsstellen, z.B. den GesundLand Tourist Informationen, erhältlich. Gestartet wird jeweils an der GesundLand Tourist Information Bad Bertrich. Weitere Termine der Kulinarischen Restaurant-Rundreise: 29. April, 24. Juni, 26. August, 30. September und 21. Oktober, jeweils Beginn um 16.30 Uhr. Weitere Informationen erteilt die GesundLand Tourist Information Bad Bertrich: bad-bertrich@gesundland-vulkaneifel.de oder Tel. 02674 932 222.