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Landesagentur NRW.Mobidrom sorgt für bessere Vernetzung und Bündelung von Mobilitätsdaten

Region/Düsseldorf – Kinderleicht per Smartphone und eTarif „eezy.nrw“ eine Bus- und Bahnfahrt buchen und bezahlen, an der S-Bahn-Station eine Radbox mit dem Handy freischalten und am Zielort einen E-Scooter für die letzte Meile mieten – in Nordrhein-Westfalen gibt es viele digitale Mobilitätsangebote, die auf individuelle Bedürfnisse der Menschen zugeschnitten sind. Damit die digitalen Mobilitätsdienste zuverlässig funktionieren, nutzerfreundlich und alltagstauglich sind, müssen im Hintergrund komplexe Datenströme und Informationen entsprechend gut aufbereitet werden. Hierfür wird die neue Mobil.NRW-Agentur (kurz: NRW.Mobidrom) eingerichtet: Bei „NRW.Mobidrom“ werden verkehrsträgerübergreifend Mobilitätsdaten wie die aktuelle Verkehrslage, Auslastungszahlen, Verfügbarkeiten und Buchungsinformationen besser gebündelt und vernetzt. Das hilft zum Beispiel bei der Entwicklung von Apps oder digitaler Mobilitätsdienste.

„Nordrhein-Westfalen ist schon heute eine Modellregion der Mobilität 4.0. Das zeigen wir mit dem eTarif für Bus und Bahn, automatisiertem Linienbusverkehr oder digital vernetzten On-Demand-Shuttles, die in Stadt und Land unterwegs sind“, so Verkehrsministerin Ina Brandes. „Der nächste Schritt muss eine zentrale App sein, über die komplette Wegeketten mit Bus, Bahn, Leihfahrrad oder Sharing-Fahrzeug aus einem Guss durchgeplant und gebucht werden können. Hierzu kann auch ‚NRW.Mobildrom‘ einen Beitrag leisten. In Zukunft müssen wir noch stärker die Chancen der Digitalisierung und Vernetzung nutzen, damit Mobilität kinderleicht und klimafreundlich ist.“

Eine zentrale Aufgabe von „NRW.Mobidrom“ ist die Unterstützung sogenannter „Mobility as a Service“ (MaaS)-Angebote, bei denen verschiedene Verkehrsmittel und Leistungen von Mobilitätsanbietern aus einer Hand abrufbar sind. Bei „NRW.Mobidrom“ wird ein zentraler, landesweiter und verkehrsträgerübergreifender Mobilitätsdatenzugang in Nordrhein-Westfalen aufgebaut und betrieben. Darin werden Informationen und Services der einzelnen Infrastrukturbetreiber und Mobilitätsanbieter zusammengeführt. Die neue Agentur wird sowohl Datenlieferanten bei der Verfügbarmachung von Mobilitätsdaten unterstützen wie auch bei der Anbindung digitaler Mobilitätsservices an zentrale Daten-Pools – denn Mobilität gelingt nur als Teamleistung.

Durch die Bündelung von Daten wird zum Beispiel auch ermöglicht, dass Mobilitätsinformationen etwa zur Barrierefreiheit an Bahnhöfen
oder die Verfügbarkeit von P+R-Plätzen und bei Fahrradabstellanlagen zukünftig zentral über Verkehrsinformations-Webportale wie www.verkehr.nrw zur Verfügung stehen. Dadurch können Reisende nach ihren Bedürfnissen unter Einbindung verschiedener Verkehrsmittel bequemer ihre Fahrt planen. „NRW.Mobidrom“ ist künftig ebenfalls für die Weiterentwicklung sowie den technischen und operativen Betrieb von www.verkehr.nrw zuständig.

In einem ersten Schritt soll ein Aufbaustab beim Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen für die Agentur „NRW.Mobidrom“ eingerichtet werden, bevor zukünftig rund 50 Expertinnen und Experten daran arbeiten, digitale vernetzte Mobilitätsangebote zu verbessern. Die Gründung steht unter dem Vorbehalt der Berücksichtigung im Haushaltsplan 2023.

 

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Schul-Patenschaft im Landkreis Mayen-Koblenz besiegelt

Plaidt – IGS Pellenz geht offizielle und nachhaltige Kooperation mit Firma Jungbluth Nutzfahrzeuge ein. Begleitet von einem Klavierstück eines Schülers eröffnete die Schuldirektorin Martina Backmann die feierliche Unterzeichnung der Schulpatenschaftsurkunde. Schule und Unternehmen wollen künftig eng zusammenarbeiten, um Ausbildungsreife und Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler zu fördern und gemeinsam den Fachkräftemangel zu bekämpfen.

Den Schülerinnen und Schülern soll so die Möglichkeit gewährt werden, im Unternehmen praktische Erfahrungen zu sammeln und sich frühzeitig Gedanken über die berufliche Zukunft zu machen. Der Geschäftsführer Toni Jungbluth freut sich, die bereits seit langem bestehende Zusammenarbeit nun auch mit einer Schulpatenschaft zu besiegeln. Er selbst war Schüler dieser Schule und erzählte den anwesenden Neuntklässlern von seinem Werdegang. „Es ist schön zu sehen, dass die Zusammenarbeit für beide Seiten eine Herzensangelegenheit ist“, kommentiert IHK-Regionalberaterin Anne Glück die gelungene Rahmenveranstaltung.

Besonders spannend für die Schüler wurde es im Anschluss an die Unterzeichnung. Herr Jungbluth hatte einen LWK mitgebracht, der im Schulhof parkte und die Aufmerksamkeit auf sich zog. „Uns ist wichtig, dass die Schüler einen direkten Einblick bekommen, wie die Arbeit beispielsweise eines Berufskraftfahrers aussieht. Das versteht man am besten, wenn man sich einen LKW mal aus nächster Nähe angesehen hat.“

Die IHK Koblenz unterstützt in Zusammenarbeit mit den regionalen Arbeitskreisen SCHULEWIRTSCHAFT der Landesvereinigung  Unternehmerverbände Rheinland-Pfalz (LVU) Schulen und Betriebe bei der Gründung von Patenschaften. Die vielfach bereits laufenden Initiativen werden erfasst, gebündelt, miteinander vernetzt, vertieft und weiterverbreitet.

Betriebe und Schulen, die Interesse an einer noch engeren Zusammenarbeit haben, können sich gerne an die Teamleiterin Fachkräftesicherung bei der IHK Koblenz, Annica Pirrung, Telefon 0261 106-526, E-Mail: pirrung@koblenz.ihk.de, wenden.

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Meckenheimer Ratssitzung am Mittwoch 23. März live im Internet

Meckenheim – Streaming ist über einen entsprechenden Link möglich. Die Bürgerinnen und Bürger haben Gelegenheit, auch die nächste Sitzung des Rates der Stadt Meckenheim live im Internet zu verfolgen. Nachdem die Ratssitzung im Dezember erstmals und im Februar erneut online übertragen wurde, wird auch die Sitzung am Mittwoch, 23. März, ab 19 Uhr gestreamt. Die Mehrheit des Rates hatte sich zu Testzwecken auf drei Internet-Übertragungen verständigt.

Die Verwaltung nimmt das Streaming der Sitzungen in eigener Regie vor. Dazu ist ein entsprechender Link auf das Videoportal Youtube (https://youtu.be/aLEtGdMCYok) – auch über die Internetseite der Stadt (www.meckenheim.de) sowie im Ratsinfosystem – herunterladbar. Über das Ratsinfosystem können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger zudem über sämtliche Tagesordnungspunkte des öffentlichen Teils der Sitzung vorab ausführlich informieren.

Gestreamt werden wieder die Redebeiträge der Mitglieder des Rates, die einer Ausstrahlung ausdrücklich zugestimmt haben. Acht Mitglieder haben die Freigabe nicht erteilt, sodass es zu Unterbrechungen der Übertragung kommen kann. Die Sitzungen werden nur live übertragen, eine Aufzeichnung ist nicht vorgesehen.

Die Testphase dient dazu, das Interesse der Bürgerinnen und Bürger an den Übertragungen auszuwerten. Zudem werden die technischen Möglichkeiten getestet.

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Hilfskonvoi nach Przemysl

Mechernich/Frechen – Mit einem Mannschaftstransportfahrzeug und drei Kameraden hat die Feuerwehr der Stadt Mechernich einen privaten Hilfstransport an die polnisch-ukrainische Grenze unterstützt. „Am Dienstag haben wir die Anfrage von Heiko Bensberg von der Zülpicher Feuerwehr bekommen und am frühen Abend ist der Hilfskonvoi schon gestartet“, erzählt Jens Schreiber, Leiter der Stadtfeuerwehr Mechernich. Vor allem Medikamente, Verbandsmaterial und Desinfektionsmittel wurden so ins polnische Przemysl gebracht, von wo aus die Hilfsgüter sofort in die Ukraine weitertransportiert wurde.

Ins Leben gerufen wurde die Hilfsaktion von Harald Fischer aus Frechen. Als er mit seiner Enkeltochter Sophie in den Nachrichten Bilder aus der Ukraine sah, wollte er auch selbst etwas tun, um zu helfen. Während seines ersten Hilfstransportes lernte er den Allgemeinmediziner Dr. Peter Haarmann aus dem Schwarzwald kennen, der in Przemysl in einem Auffanglager arbeitet. Von ihm erhielt er eine Liste mit medizinischen Dingen, die vor Ort dringend benötigt werden – von Medikamenten über Desinfektionsmittel bis zu Operationsmaterial.

Schusssicher Weste unter der Bank

Inzwischen ist der dritte Hilfskonvoi zurückgekehrt, der letzte startete mit sieben Fahrzeugen. „Die waren bis unter die Decke voll mit Medikamenten und haltbaren Konserven“, erzählt Heiko Bensberg. Ohne Zwischenlagerung wurden die Hilfsgüter an der Grenze sofort umgeladen und weitertransportiert, „bevorzugt in Kinderkrankenhäuser in der Ukraine“, so Bensberg.

Man habe die Güter sogar markiert und später Fotos geschickt, um zu zeigen, dass sie im Krankenhaus angekommen sind. Bensberg: „Beim Umladen durften wir allerdings nichts unter die Sitzbänke legen, dort wurden die schusssicheren Westen aufbewahrt.“

Große Feuerwehr-Familie

Zum Hilfskonvoi gehörten neben Harald Fischer und Heiko Bensberg fünf Feuerwehrkameraden aus Mechernich und Zülpich: Rolf Müller (Vussem), Jens Kolb (Satzvey), Aaron Theis (Strempt), Andreas Virnich und Stephan Ossowski (beide Zülpich). Jeder von ihnen nutzte die Heimfahrt, um ukrainischen Flüchtlingen eine Mitfahrgelegenheit anzubieten. „Dafür hatten wir bewusst Fahrzeuge mit möglichst vielen Sitzmöglichkeiten ausgewählt. So konnten wir insgesamt 26 Flüchtlinge mitnehmen“, erzählt Heiko Bensberg.

Er selbst nahm deshalb einen Umweg über Berlin in Kauf, um die Flüchtlinge dort abzusetzen. Bensberg: „Von den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Zepernick wurden wir ganz herzlich aufgenommen, verpflegt und auf Feldbetten untergebracht. Da haben wir gemerkt, wie gut unsere große Feuerwehr-Familie funktioniert.“

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Kooperation zwischen den Burgfestspielen Mayen und MayenEvent.de

Mayen – Das erste gemeinsame Projekt der Kooperation zwischen den Burgfestspielen Mayen und MayenEvent.de ist bereits von Erfolg gekrönt. Die Veranstaltung „Gute Frage!“ mit Wigald Boning und Bernhard Hoëcker am 29. Mai 2022 auf der Burghofbühne ist bereits restlos ausverkauft!

Grund genug für Johannes Held, Inhaber und Kopf von MayenEvent, und Alexander May, Intendant der Burgfestspiele, in Zukunft weitere gemeinsame Projekte zu realisieren.

„Wie kam es zur Kooperation zwischen MayenEvent und den Burgfestspielen?“

Johannes Held:

Auf der Suche nach einer Eventlocation mit besonderem Ambiente landet man schnell im Burghof der Genovevaburg. Außerdem suchte ich eine Möglichkeit zur Zusammenarbeit, da ich selbst als Veranstalter in dieser Dimension noch nicht aktiv gewesen bin. Die Unterstützung durch die vorhandenen Strukturen der Burgfestspiele erschien mir als eine Möglichkeit einer „Win-Win-Situation“, was sich dann ja auch als zutreffend herausstellte. Die Nachfrage wurde gleich mit großem Interesse bekundet und so ergab sich eine sehr angenehme und unkomplizierte Zusammenarbeit.

Alexander May:

Als Johannes Held sich bei uns meldete, und seine Idee einer Kooperation mit uns teilte, waren wir sofort begeistert. Für die Burgfestspiele ist die Kooperation eine große Bereicherung, die unserem Publikum zugutekommt.

„Welche Synergieeffekte erhoffen sich MayenEvent und die Burgfestspiele durch die Zusammenarbeit?“

Johannes Held:

Die Stärken beider beteiligten Parteien zu nutzen und daraus etwas Gemeinsames und Besonderes hervorzubringen, ist der Grundgedanke.

Alexander May:

Johannes bringt sehr gute Ideen ein und natürlich auch seine Kontakte. Die Burgfestspiele bieten ihre Strukturen, die Location und eben auch ihre Erfahrung mit ein. Daraus lassen sich hervorragende Ideen entwickeln, die das Exxtra-Programm der Burgfestspiele sehr gut ergänzen und erweitern.

„Welche Vorteile bietet die Genovevaburg als Veranstaltungsort für MayenEvent gegenüber anderen Locations?“

Johannes Held:

Der Vorteil besteht eindeutig in der Art der Location sowie in der Größe bezogen auf die Zuschauerzahlen. Da es Mayen keine „Stadthalle“ o.ä. mit Fassungsvermögen von mehr als 320 bestuhlten Plätze gibt, liegt allein deshalb der Burghof mit der Tribüne der BFS ganz nahe. Die 500 Sitzplätze bietet sonst keine Location in Mayen. Hinzu kommt das besondere Ambiente der mittelalterlichen Burg mit Burgmauer und allem, was dazu gehört. Es gibt aber auch einen Nachteil. Da es sich um eine reine OpenAir-Location handelt, auch die Bühne ist nicht überdacht, muss für den Fall von Regenwetter ein Plan B in Form einer Ausweichlocation vorgehalten werden. Dies bedeutet natürlich einen erhöhten Organisationsaufwand. MayenEvent ist jedoch unerhört optimistisch und hofft einfach auf gutes Wetter. Im „Worst Case“, also angesagtem Regenwetter, wird in die Halle 129 ausgewichen. Infos dazu gibt es dann aktuell unter MayenEvent.de

„Ist eine Fortführung oder Vertiefung der Kooperation mit MayenEvent und den BFS für die Zukunft geplant und welche Überlegungen hierzu gibt es?“

Johannes Held:

Eine Fort- und Weiterführung der Zusammenarbeit ist von beiden Seiten gewünscht. Es gibt schon erste Überlegungen für die Spielzeit 2023, auch für 2022 sind weiterführende Ideen am Start, man darf sich überraschen lassen.

Alexander May:

Gemeinsame Entwürfe für die übernächste Spielzeit sind bereits in vollem Gange. Und auch für die aktuelle Spielzeit entwickeln wir gerade eine Idee, die es in dieser Form noch nicht gegeben hat.

Wir sind sicher, dass wir gemeinsam mit MayenEvent noch Vieles anbieten werden, was unser Publikum interessiert und Freude macht!

Tickets für die Burgfestspiele gibt es bei Bell Regional Touristikcenter in der Rosengasse 5 in 56727 Mayen, unter der Ticket-Hotline: 02651 / 494942 oder auch per Mail an tickets@touristikcenter-mayen.de. Informationen zum Programm der Festspiele gibt es unter www.burgfestspiele-mayen.de.

Informationen zu sämtlichen Veranstaltungen von MayenEvent finden Sie auf www.mayenevent.de

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Bestseller-Autorin Anne Gesthuysen am Sonntag 27. März zu Gast in Ahrweiler – Voranmeldung erforderlich

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Lesung für den guten Zweck im Wintertreff AHRche. Schon kurz nach der Flut hat Anne Gesthuysen mit der Buchhandlung am Ahrtor Kontakt aufgenommen und sich bereit erklärt, eine Lesung auszurichten. Sinn und Zweck solle sein, Spenden für ein Projekt zu sammeln, das Kindern nach der Flut hilft, ihre Erlebnisse besser zu bewältigen und gleichzeitig den Besuchern einen unbeschwerten Abend zu bieten. Nun kommt die Bestseller-Autorin am Sonntag, 27. März, um 19.00 Uhr zu einer Lesung im beheizten Veranstaltungszelt des Wintertreffs AHRche, Kalvarienbergstraße 1 in Ahrweiler.  Diesem Verein wird der Erlös für seine wichtige Arbeit für Kinderprojekte zu Gute kommen.

Die vielseitige Anne Gesthuysen (Journalistin, Fernsehmoderatorin und Schriftstellerin) ist bekannt geworden durch die Moderation der Aktuellen Stunde des WDR und des ARD-Morgenmagazins. Mit ihrem Mann Frank Plasberg trat sie gegen andere Paare in der Sendung Quizduell an. 2012 gelang ihr mit ihrem ersten Roman „Wir sind doch Schwestern“ der Sprung auf die Bestsellerliste. Auf unterhaltsame Art mit einer Prise Humor und viel Wärme und Blick aufs Zwischenmenschliche erzählt sie in ihren bislang vier veröffentlichten Romanen Geschichten, die in ihrer Heimat, dem Niederrhein, spielen.

„Wir sind schließlich wer“ ist ihr vierter Roman und nimmt die L mit in die nicht ganz heile Welt und in die  Vergangenheit einer Landadelsfamilie: Die jüngste Tochter muss sich als junge, geschiedene Pfarrerin in einem kleinen Dorf bewähren, während das perfekt wirkende Leben ihrer Schwester aus den Fugen gerät. Und wie bei allen Notsituationen bietet auch diese die Chance, wieder mehr zusammenzuhalten und Gegensätze zu überwinden.

Die Besucher dürfen sich auf einen unterhaltsamen Abend in der AHRche freuen. Gerne signiert und widmet die Autorin auch (mitgebrache oder am Büchertisch erworbene) Bücher. Parkplätze stehen auf dem Ahrtor-Parkplatz zur Verfügung. Es gilt 3G; ein entsprechender Nachweis ist am Einlass vorzuhalten. Der Einlass startet um 18.30 Uhr. Eine Voranmeldung ist erforderlich unter: veranstaltung@die-ahrche.de oder ellen.tappe@ahrtal.de oder Buchhandlung am Ahrtor, derzeit Elligstraße 1, unter Tel. 02641/4065 oder per Email unter info@buchhandlungamahrtor.de

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Neu entdeckt – Äußerst seltener Karlsdenar ist jetzt im Centre Charlemagne Aachen zu sehen

Aachen – Die Sensation hat einen Durchmesser von 19 Millimetern und wiegt ganze 1,51 Gramm. Sie ist aus Silber und zeigt das einzige authentische, zeitgenössische Porträt Karls des Großen. Es gibt weltweit keine 50 erhaltenen Exemplare dieser Silbermünze, einer speziellen Prägung des Karlsdenars. Eines davon ist jetzt in einer Aachener Privatsammlung neu entdeckt worden und im Centre Charlemagne ausgestellt.

Foto: Stadt Aachen

Eine weitere Besonderheit: Die Forschung weist das Stück einer „Münzstätte Aachen“ zu. Entstanden ist der Karlsdenar vermutlich in der Zeit nach der Krönung Ludwigs des Frommen zum Mitkaiser im September 813 bis zum Tode Karls des Großen im Januar 814. Der kurze Zeitraum erklärt, warum nur so wenige dieser Exemplare erhalten sind. Die vermutlich ebenfalls im September 813 startende Serie von Porträtdenaren Ludwigs des Frommen ist in weitaus mehr Exemplaren belegt.

Der Aachener Karlsdenar zeigt auf der Vorderseite neben der Kaisertitulatur ein Brustbild Karls in antikischem Gewand. Rückseitig ist eine Tempeldarstellung mit Kreuz und der Devise „Christiana religio“ zu sehen.

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Online-Studientag zum Thema „Digitalisierung der Arbeitswelt“ am Samstag 26. März – Anmeldung erforderlich

Wittlich – Auswirkung der Digitalisierung der Arbeitswelt für Frauen. Die Digitalisierung ist nicht mehr wegzudenken und hat die Arbeitswelt – nicht erst seit der Corona-Pandemie – grundlegend verändert. Am Samstag, den 26. März 2022 findet von 10:00 bis 13:00 Uhr ein Online-Studientag zum Thema „Digitalisierung der Arbeitswelt – Auswirkungen für Frauen in allen Lebensphasen“ statt.

Am Studientag wird der Blick speziell auf die Auswirkungen für Frauen richten. Sei es durch veränderte Arbeitsbedingungen, die den Wiedereinstieg erschweren, mangelnde Fortbildungsmöglichkeiten, Rationalisierung des Arbeitsplatzes, Umstellung auf Homeoffice etc. Wie sieht es mit der Chancengleichheit von Frauen und Männern generell und speziell in der Digitalbranche aus? Die Digitalisierung betrifft nicht nur die Frau im Arbeitsprozess, sondern auch die Frauen, die zum Beispiel durch Gewährleistung der Kinderbetreuung im familiären Umfeld ermöglichen, dass die Arbeit im Homeoffice gelingt.

Auch die Verlagerung von alltäglichen Prozessen in das Internet (Online-Banking oder Online-Handel) oder beispielsweise der zunehmende Einsatz von sogenannten Selbstbedienungskassen stellt viele Menschen vor neue Herausforderungen.

Die Referentin Dr. Andrea Jochmann-Döll ist seit 1995 freiberufliche Wissenschaftlerin und Beraterin. Ihre Schwerpunkte liegen im Bereich Chancengleichheit von Frauen und Männern im Erwerbsleben sowie der Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern. Sie ist Mitentwicklerin des Prüfungsinstrumentariums „eg-check.de“ und hier als Beraterin zur Anwendung dessen sowie des „gb-checks“ tätig.

Veranstalterin ist der Arbeitskreis „Frauen und Erwerbsarbeit“ der kfd im Diözesanverband Trier in Kooperation mit den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten der Landkreise Vulkaneifel, Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm, Trier Saarburg und Cochem-Zell.

Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro.

Anmeldung direkt bei der kfd-Geschäftsstelle, Sichelstraße 36, 54290 Trier. Telefon: 0651 994869 -0, E-Mail: info@kfd-trier.de oder bei Gabriele Kretz, E-Mail: Gabriele.Kretz@Bernkastel-Wittlich.de, Tel. 06571 14-2255. Die benötigten Zugangsdaten werden nach der Anmeldung und dem Erhalt der Teilnahmegebühr zugesandt.

 

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Rädermarkt Ende März in Mechernich – Annahme der Fahrräder Freitag 25. März

Mechernich – In aller Regel stehen mehr als hundert Fahrzeuge, vor allem Fahrräder aller Größen und Provenienzen, Bobbycars, Dreiräder und dergleichen sowie Fahrradhelme und Zubehör zum Verkauf, wenn die Mechernicher Pfarrjugend im Frühjahr zum bereits traditionellen Rädermarkt ins und ums Johanneshaus an der Pfarrkirche einlädt.

Der diesjährige Rädermarkt der Jugendgruppe in der Gemeinschaft der Gemeinden St. Barbara Mechernich (GdG) findet am Samstag, 26., und Sonntag, 27. März, im Johanneshaus statt. Annahme der Räder ist am Freitag, 25. März, von 18 bis 20 Uhr. „Private Anbieter können unter den Rufnummern (0 15 75) 518 48 26 oder (0 176) 56 986 196 auch andere Abgabetermine vereinfachen“, so Pfarrer Erik Pühringer.

26./27. März 12 bis 16 Uhr geöffnet

Das Angebot ist abhängig von der angelieferten Ware. Wer gebrauchte Fahrräder, Lauf-, Ein- und Dreiräder sowie Roller, Skateboards, Bobby-Cars und Inliner einschließlich Zubehör wie Fahrradanhänger, Helme, Gepäckstaschen und Fahrradsitze auf Kommissionsbasis zum Verkauf anbieten möchte, sollte die Dinge zur angegebenen Zeit anliefern und später sein Geld oder die unverkauften Gegenstände wieder abholen.

Öffnungszeiten sind samstags und sonntags von 12 bis 16 Uhr. Sollte die Pandemielage es zulassen, haben die jungen Leute auch immer Essen und Trinken angeboten. Bei einer (zurzeit eher unwahrscheinlichen) Verschärfung der Covid-19-Regeln könnte der Rädermarkt der Pfarrjugend möglicherweise in den Mai verlegt werden.

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Paolo Springhetti (Mailand) an der König-Orgel in der Eifelbasilika am Sonntag 27. März

Kall-Steinfeld – Organist an „San Basilio“ gibt am 27. März in der Eifelbasilika Werke und Improvisationen von und nach Jean-François Dandrieu, François d’Agincourt und Johann Sebastian Bach. Orgelwerke von und Improvisationen nach Jean-François Dandrieu, François d’Agincourt und Johann Sebastian Bach gibt der Mailänder Organist Paolo Springhetti bei einer Orgelvesper am Sonntag, 27. März, um 16 Uhr auf der Königorgel der Steinfelder Klosterbasilika. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten, die Coronaregeln sind einzuhalten.

Der gebürtige Meraner Paolo Springhetti, Jahrgang 1957, war Organist an Kirchen seiner Vaterstadt, Musiklehrer im Vinschgau und betrieb musikwissenschaftliche Forschung in Italien, Österreich und Deutschland mit besonderem Augenmerk auf Improvisation und Literatur für alte Tasteninstrumente. Seit 2004 ist er Organist der „San-Basilio“-Kirche in Mailand.

Für einen ZDF-Film hat Springhetti Improvisationen am Cembalo aufgenommen. In Zusammenarbeit mit Prof. Reinhard Jaud von der Universität Innsbruck spielte er nach eigenen Forschungen über Alt-Tiroler Musik für italienische Radio- und Fernsehsender Werke von Süddeutschen Orgelmeistern und eine CD mit Improvisationen im Stil alter Spieltechniken und mit Stücken von Dietrich Buxtehude (1637-1707) ein.

Weit gereist

Seit 1988 ist Paolo Springhetti in Mailand tätig und hat Konzerte als Organist und Cembalist in der Schweiz, Ungarn, Deutschland, Lichtenstein, Österreich und Italien gegeben, darunter auf der Barock-Orgel der Süddeutschen Orgelbauschule in der „St. Nikolaus-Kirche“ in Kaltern (Südtirol), unter dem Patrozinium des „Internationalen Orgelwettbewerbs »Jakob Froberger«“ in der Kathedrale von Vàc (Ungarn), für die Stiftung „Albert Schweizer“ und im Bozener Dom für das Internationale Orgelfestival 2000.

Springhetti konzertierte in der Kathedrale von Camerino, in der Hofkirche in Neuburg an der Donau, an der Becher-Orgel der St.-Anna-Kirche Twistringen bei Bremen, an der neuen Lenter-Orgel in Heidelsheim-Bruchsal, an den Orgeln der Kathedrale von Trapani (Sizilien), an der Barockorgel der luth. Kirche in Bedheim und an der Metzler-Orgel der St.-Anna-Kirche in Düren (Abschlusskonzert des Internationalen Dürener Orgelherbstes 2020). Im Bistum Aachen hat der Mailänder 2020 auch einen Fortbildungskurs über die alten Registrierungen iberischer und französischer Orgelmusik abgehalten.