Kategorien
News

1. Aachener Stadtquiz startet am heutigen Donnerstag 31. März

Aachen – Neues Stadtquiz im Rahmen der Gutscheinaktion zur Belebung des Aachener Einzelhandels und der Gastronomie. Pro Woche gibt es einen 100-Euro-Gutschein von „Schenk Lokal“ zu gewinnen. Einlösen kann man die Gutscheine bis Ende 2025 bei mehr als 160 Aachener Unternehmen. Eine Einlösung in mehreren Teilbeträgen ist möglich.

„Schenk Lokal“ startet heute das 1. Aachener Stadtquiz: Sechs Wochen lang haben Interessierte die Möglichkeit, einmal in der Woche an dem Quiz teilzunehmen und einen „Schenk Lokal“-Gutschein im Wert von 100 Euro zu gewinnen. Um in den Lostopf zu gelangen und eine Chance auf den Gewinn zu haben, müssen mindestens sechs von zehn Fragen richtig beantwortet sowie Name und Mail-Adresse angegeben werden. Für jede Frage gibt es drei Antwortmöglichkeiten, aus denen die Richtige gewählt werden muss. Die Hälfte der Fragen wechselt jede Woche, so dass eine Teilnahme spannend bleibt. Am Ende der jeweiligen Woche – im Laufe des Donnerstags – wird eine/ein Gewinner*in per Mail von „Schenk Lokal“ informiert und erhält den digitalen Gutschein. Das Quiz ist online erreichbar unter: https://www.schenk-lokal.de/stadt-aachen/.

Die Gutscheine werden von der Stadt bereitgestellt

Das Stadtquiz ist eine neue Aktion gemeinsam mit „Schenk Lokal“ und knüpft an die Gutscheinsubventionierung an, die bereits seit dem 1. Advent letzten Jahres läuft. Die Gutscheine werden von der Stadt Aachen bereitgestellt. Ziel dieser Aktion: Die Angebotspalette digitaler Berührungspunkte mit der Innenstadt ausbauen und Anreize für den lokalen Einzelhandel und die Gastronomie schaffen sowie diese auch weiterhin stärken. „Ich bin mir sicher, dass wir auf diese spielerische Art und Weise die Lust am Entdecken unserer Stadt und des ansässigen Einzelhandels sowie der Gastronomie wecken und somit zu einem Besuch in der Stadt einladen können“, erklärt Herbert Kuck, der Einzelhandelsexperte der städtischen Wirtschaftsförderung.

Über die Gutscheinaktion

Seit dem 28. November 2021 subventioniert die Stadt Aachen den „Schenk Lokal“-Gutschein mit einem Rabatt von 20 Prozent pro Gutschein, jedoch ist der subventionierte Betrag auf maximal 20 Euro pro Gutschein begrenzt. Dieser ist sowohl bei einigen an „Schenk Lokal“ teilnehmenden Betrieben als auch beim aachen tourist service e.V. käuflich zu erwerben. Zudem können die Gutscheine über einen Onlineshop gekauft werden (www.schenk-lokal.de/stadt-aachen). Die Aktion wird voraussichtlich noch bis Ostern, 16. April, laufen. Die Einlösung der Gutscheine ist jedoch bis zum 31.Dezmeber 2025 möglich.

Das umfassende Maßnahmenpaket zur Unterstützung des lokalen Einzelhandels, der Gastronomie und des Handwerks, das der Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalisierung und Europa der Stadt – dank durch die Politik bereitgestellter Mittel umsetzt – wird von den Unternehmen sowie von den Bürger*innen sehr gut angenommen. Inzwischen sind mehr als 160 Akzeptanzstellen für „Schenk Lokal“-Gutscheine in Aachen etabliert. Diese nehmen direkt und automatisch an der Aktion teil.

Weitere interessierte Einzelhändler*innen und Gastronom*innen aus Aachen haben die Möglichkeit sich bei „Schenk Lokal“ anzumelden, um ebenfalls von der Gutscheinaktion profitieren zu können. Betriebe mit maximal fünf Mitarbeiter*innen (Teil- und Vollzeit) nehmen kostenfrei an „Schenk Lokal“ teil. Das Anmeldeformular ist unter www.schenk-lokal.de/stadt-aachen/anmeldung/ abrufbar.

In den vergangenen Monaten sind bereits Gutscheine im Gegenwert von etwa 690.000 Euro durch die Aktion verkauft worden. Ebenso konnte die Anzahl der teilnehmenden Unternehmen, also der Akzeptanzstellen, in denen die Gutscheine eingelöst werden können, seit Beginn der Aktion um etwa 90 Prozent gesteigert werden.

 

Kategorien
News

Eifeler HRT-Team startet in Imola in die neue Saison der GT World Challenge Europe

Meuspath/Nürburgring – Am Wochenende beginnt für das Eifeler Haupt Racing Team die neue Saison in der GT World Challenge Europe. Auf dem Autodromo Enzo e Dino Ferrari im italienischen Imola steigt das erste von insgesamt fünf Events im Endurance Cup der Rennserie. HRT wird mit drei Mercedes-AMG GT3 alle Langstreckenrennen absolvieren.

Insgesamt 52 Fahrzeuge haben für den Saisonauftakt in Imola gemeldet. Die HRT-Fahrzeuge mit der #4, das im Komplett-Design von Teampartner PAUL an den Start geht, und der #777 – in den Farben von Al Manar Financial Investments – treten im Silver Cup an. Das Schwesterfahrzeug von nu concept mit der Startnummer fünf stellt sich der Herausforderung im neu geschaffenen Gold Cup der Serie.

Im Rahmen des Endurance Cups startet auch die Fanatec Esports GT Pro Series in ihre neue Saison: Jedes im Silver Cup gemeldete Fahrzeug stellt einen Fahrer ab, der am Rennwochenende ins virtuelle Cockpit steigt und in einem 60-Minuten-Rennen antritt. Die drei top-platzierten Teilnehmer erhalten Punkte, die in die reale Silver-Cup-Wertung einfließen. HRT wird mit seinen virtuellen GT3s #4 und #777 in der Fanatec Esports GT Pro Series an den Start gehen.

Nach dem 3-Stunden-Rennen auf dem Autodromo Enzo e Dino Ferrari stehen im Endurance Cup der GT World Challenge Europe vier weitere Langstreckenrennen im Kalender: auf dem Circuit Paul Ricard in Frankreich (3.-5. Juni), auf dem Hockenheimring (2.-4. September) und auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya (30. September – 2. Oktober); Saisonhighlight sind die legendären 24 Stunden von Spa-Franchorchamps vom 28. bis 31. Juli.

Sean Paul Breslin, Teamchef Haupt Racing Team:
„Am vergangenen Wochenende haben wir die neue Saison auf dem Nürburgring eingeläutet, nun reist das Team zum ersten Lauf der GT World Challenge Europe nach Imola. Alle drei Fahrzeuge perfekt auf das Rennen vorzubereiten, war eine große Herausforderung. Doch jetzt ist unser gesamtes Team bereit für den Saisonauftakt in dieser aufregenden Rennserie.“

Kategorien
News

Schnelles Internet für Mayener Stadtteile Alzheim und Hausen

Mayen/Alzheim/Hausen – Anwohnerinnen und Anwohner erhalten in Teilen von Alzheim und Hausen einen kostenlosen Glasfaserhausanschluss. Westenergie Breitband bietet schnelles Internet von bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde. Die Westenergie Breitband GmbH hat in mehreren Straßenzügen der Stadtteile Alzheim und Hausen von Mayen Wohngebäude leerrohrseitig für eine Umstellung auf einen direkten Glasfaserhausanschluss vorbereitet. Damit besteht für die Bürgerinnen und Bürger bereits heute die Möglichkeit, von einem kostenlosen Glasfaserhausanschluss und einer schnellen Internetverbindung zu profitieren. Das Angebot gilt für Anwohnerinnen und Anwohner folgender Straßen:

Alzheim – Auf dem Hügel, Conder Straße, Freier Platz, Im Aller, Im Hostert, Mayener Straße, Monrealer Straße und Obere Kond.

Hausen – Am Mosellaplatz, Betzinger Weg, Dorfstraße, Hausener Landstraße, Im Wingert, Kottenheimer Straße, Obere Grabenstraße, Richard-Labonte-Straße, Sankt-Silvester-Straße, Trimbser Weg, Bahnhofstraße, Betzinger Weg, Im Nettetal, Industriestraße, Trimbser Weg und Untere Grabenstraße.

Der Glasfaserhausanschluss kann für interessierte Haushalte in modernster Technik innerhalb kürzester Zeit direkt bis ins Gebäude verlegt werden. Die Hausanschlüsse stellen eine hochwertige und zukunftssichere Form der Internetanbindung dar und bieten Übertragungsraten von bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde. Auf Grund einer aktuellen Vermarktungsoffensive erhalten die Haushalte den Glasfaserhausanschluss kostenfrei. Voraussetzung dafür ist der Abschluss eines zweijährigen Produktvertrages mit E.ON-Highspeed.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können im Internet unter www.eon-highspeed.com über Eingabe ihrer Adresse die Verfügbarkeit eines Glasfaserhausanschlusses für ihr Gebäude abfragen und einen E.ON-Highspeed-Vertrag online abschließen. Zudem bietet der Westenergie Vertriebspartner DVH unter der Rufnummer 02632 93-2092 eine persönliche und individuelle Beratung mit Terminvereinbarung an.

Allgemeine Auskünfte über Produkte und Services gibt es auch im Internet unter www.eon-highspeed.com oder über die kostenlose Info-Hotline 0800 9900066.

Kategorien
News

Sepp-Herberger-Awards – Ein Fest fürs Ehrenamt und ein Preis für den FVR

Region/Koblenz/Berlin – „Wir haben in allen Spielklassen zum Spenden für die geflüchteten Menschen aus der Ukraine aufgerufen, und überall im Land laden Vereine die Kinder aus der Ukraine zum Kicken ein“, sagte Bernd Neuendorf am Montagabend auf der Bühne der Sepp-Herberger-Awards in Berlin. „Der Fußball hat sich auf den Weg gemacht, bei dieser Aufgabe mitanzupacken.“ Der DFB-Präsident war am Nachmittag mit dem ICE am Berliner Hauptbahnhof angekommen und erlebte dort hautnah, wie geflüchtete Menschen ziellos aus Zügen kletterten, empfangen wurden und erste Anlaufpunkte fanden. „Dieses Engagement zu erleben, war bedrückend und ergreifend zugleich“, berichtete Neuendorf.

Das Ehrenamt war auch der Grund für Neuendorfs Zugfahrt nach Berlin. In die Hauptstadtrepräsentanz der Telekom, dort wo an Wahlsonntagen sonst Trends, Hochrechnungen und Sieger präsentiert werden, hatte die DFB-Stiftung Sepp Herberger eingeladen. Nur waren die Sieger diesmal kluge Amateurklubs – und neben der Franz Beckenbauer-Stiftung auch der Fußballverband Rheinland.

Auf den Tag genau vor 125 Jahren war auf dem Waldhof in Mannheim Sepp Herberger geboren worden. Um den Geburtstag des „Chefs“, wie ihn seine Spieler nannten, angemessen zu feiern, verlieh Deutschlands älteste Fußballstiftung die Sepp-Herberger-Awards. Und passend zu Herbergers 125. Geburtstag wurden 125.000 Euro Preisgeld an die Siegervereine und -organisationen in den Kategorien „Schule und Verein“, „Resozialisierung“, „Sozialwerk/Horst Eckel-Preis“, „Fußball Digital“, „Handicapfußball“ und „Fußball-Stiftung“ ausgezahlt.

Dabei ging der Sonderpreis „Schule und Verein“ ins Rheinland – genauer: an den Fußballverband Rheinland. Damit wird die Begeisterung für ein Projekt honoriert, das der FVR Ende des Jahres 2011 auf den Weg gebracht hat und das seit Beginn des Schuljahrs 2012/13 läuft: In 106 Ganztagsschulen des Rheinlandes starteten, zusätzlich zu bereits bestehenden Sportangeboten, insgesamt 119 Fußball-Arbeitsgemeinschaften. Dabei wurde alles Organisatorische über den FVR abgewickelt, der zudem die AG-Leiter stellte und ihre Einsätze koordinierte.

Daran hat sich – nun, mehr als zehn Jahre später – nichts geändert. Die Zahlen sind trotz Corona-Pandemie in allen Bereichen weiterhin auf einem hohen, gleichbleibenden Niveau. So konnten mittlerweile insgesamt bemerkenswerte 2013 Vereinsbeitritte von Kindern und Jugendlichen auf das Projekt zurückgeführt werden. Seit zehn Jahren sind durchschnittlich 165 AG-Leiterinnen und AG-Leiter im Namen des FVR in den Schulen im Einsatz und leisten hervorragende Arbeit.

„Wir freuen uns sehr über diese besondere Auszeichnung für unser bundesweit nach wie vor einzigartiges Projekt“, sagt FVR-Vizepräsident Udo Blaeser, der den Verband in Berlin vertrat. „Es ist ein Preis für alle am Projekt ‚Fußball macht Schule‘ beteiligten Menschen, ein Dankeschön und eine Anerkennung für zehn Jahre und mehr als 100.000 AG-Stunden erfolgreicher Arbeit in Haupt- und Ehrenamt. Die Kinder und Jugendlichen, unsere Vereine und die beteiligten Schulen profitierten und profitieren noch immer davon. Ein Dank geht auch an unsere AG-Leiter, die mit Engagement und Freude verlässlich den Fußball in die Schulen gebracht haben.“

Kategorien
News

Neue Homepage des Demenz-Netzwerks im Eifelkreis Bitburg-Prüm ab sofort online

Bitburg – Mit der neuen Homepage möchte das Demenznetzwerk in kompakter Form die wichtigsten Informationen zur Thematik vermitteln und Ideen und Anregungen geben, um Menschen mit Demenz unbefangen zu begegnen. Unter der Adresse https://demenznetzwerk.bitburg-pruem.de/ präsentiert sich die Homepage des Demenznetzwerks Eifelkreis in neuem Design und mit überarbeiteten Inhalten.

Durch die veränderte Struktur erhält man ohne großen Suchaufwand einen schnellen Überblick zu den einzelnen Themen. Neben kurzen Informationen zum Krankheitsbild gibt es auch hilfreiche Tipps zur Gestaltung des Alltags mit Menschen mit Demenz.

Unter „Aktuelles“ wird über Neuigkeiten, Projekte und Veranstaltungen informiert.

Die Rubrik „Hilfe vor Ort“ gibt einen Überblick über Beratungs- und Entlastungsangebote im Eifelkreis, ebenso findet man dort die Ansprechpartner und Anbieter-Adressen der Pflege- und Betreuungseinrichtungen.

Miteinander leben. Verbundenheit schaffen für Menschen mit Demenz.

Kategorien
News

Umfrage: Probleme im ÖPNV identifizieren – Bürger-Beteiligung und Bürgerumfrage zur aktuellen Situation

Mendig – Die aktuellen Probleme seit Umstellung und Ausweitung des ÖPNV-Konzeptes im Landkreis Mayen-Koblenz sind allseits bekannt und nahezu für jeden ersichtlich. Nach den Startschwierigkeiten möchte der Kreis nunmehr den Blick nach vorne richten und Nachbesserungen insbesondere hinsichtlich einzelner Linienverbindungen abfragen und dem Träger des ÖPNV zeitnah mitteilen. Um die Bürgerinnen und Bürger in diesen Prozess einzubinden und verbandsgemeindeweit einen verbesserten Mobilitätsmix zu erreichen, besteht bis zum 17. April 2022 die Möglichkeit zur Bürgerbeteiligung.

„Ziel ist es, den öffentlichen Nahverkehr gerade angesichts der aktuellen Benzinpreisentwicklung attraktiv und bürgerorientiert zu gestalten. Aufgrund der Kleinteiligkeit der vielen verschiedenen Busverbindungen lässt sich durch diese aktive Beteiligungsform der Bevölkerung ein besseres Bild zur aktuellen Situation gewinnen. Daher sind wir bestrebt, die Bedürfnisse unserer Bürgerinnen und Bürger in das weitere Handeln einzubeziehen bzw. die Erfahrungen aus der Bevölkerung gebündelt an die zuständigen Stellen weiterzugeben. Durch die Umfrage erhoffen wir uns wichtige Erkenntnisse für einen reibungslos funktionierenden ÖPNV in unserer Verbandsgemeinde“, so Bürgermeister Jörg Lempertz.

Im Rahmen der Online-Beteiligung soll die Bürgerschaft unter anderem zur Zuverlässigkeit des ÖPNV oder vorhandenen, fehlenden bzw. schlechten Verbindungen gehört werden. Diese Beteiligung bietet die einmalige Chance und Gelegenheit, hinsichtlich der bestehenden Langzeitverträge zwischen Kreis und dem Kooperationspartner Transdev nachzusteuern. Es sollen insbesondere Mängel analysiert und nachhaltige Ziele für die weitere Zusammenarbeit definiert werden. Die Ergebnisse leitet die Verbandsgemeindeverwaltung anonymisiert an den Landkreis zur Prüfung der Umsetzung weiter.

Die Umfrage kann über folgenden Weblink aufgerufen werden: www.mendig.de/umfrage. Dort besteht die Möglichkeit, auf aktuelle oder zurückliegende Probleme im Bereich der Busbeförderung in der Verbandsgemeinde Mendig hinzuweisen und etwaige Änderungswünsche an dem bestehenden Gesamtkonzept mitzuteilen. Eine Umfrageteilnahme ist bis einschließlich zum 17. April 2022 möglich.

Kategorien
Top-Themen

Bundes-Ministerium für Wirtschaft und Klimaschutz ruft Frühwarnstufe des Notfallplans Gas aus

Region/Berlin – Versorgungssicherheit weiterhin gewährleistet. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat gestern die Frühwarnstufe des Notfallplans Gas ausgerufen. Dies dient der Vorsorge. Die Versorgungssicherheit ist weiter gewährleistet. Der Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz Robert Habeck hierzu: „Ich habe gestern nach Abstimmung innerhalb der Bundesregierung die Europäische Kommission darüber informiert, dass die Bundesregierung die erste Stufe des Notfallplans Gas, die sogenannte Frühwarnstufe, ausgerufen hat. Die Versorgungssicherheit ist weiter gewährleistet. Es gibt aktuell keine Versorgungsengpässe. Dennoch müssen wir die Vorsorgemaßnahmen erhöhen, um für den Fall einer Eskalation seitens Russlands gewappnet zu sein. Mit Ausrufung der Frühwarnstufe ist ein Krisenteam zusammengetreten. Das Krisenteam analysiert und bewertet die Versorgungslage, so dass – wenn nötig – weitere Maßnahmen zur Erhöhung der Versorgungssicherheit ergriffen werden können. Die Bundesregierung tut alles, um die Versorgungssicherheit in Deutschland weiter zu gewährleisten.“

Russland hatte in der vergangenen Woche angekündigt, die Bezahlung der Gasimporte nur noch in Rubel zu akzeptieren. Dies stellt einen Bruch der privaten Lieferverträge dar. Die G7-Staaten haben in einer gemeinsamen Erklärung am 28.03.2022 aus Gründen der Vertragstreue die Bezahlung in Rubel abgelehnt. Die russische Regierung hat dennoch in den vergangenen Tagen in mehreren Äußerungen deutlich gemacht, Zahlungen nur in Rubel zu akzeptieren und gedroht, ohne Rubel-Zahlungen die Gaslieferungen zu stoppen.

Um auf mögliche Liefereinschränkungen oder -ausfälle vorbereitet zu sein, hat das BMWK deshalb gestern die Frühwarnstufe nach Art. 11 der EU-Verordnung über Maßnahmen zur Gewährleistung der sicheren Gasversorgung ausgerufen und das Krisenteam Gas einberufen. Damit wird die aktuelle Situation im Gasnetz engmaschig beobachtet und bewertet.

Zum Krisenteam Gas gehören neben den Vertreterinnen und Vertretern des BMWK auch Vertreterinnen und Vertreter der Bundesnetzagentur, des Marktgebietsverantwortlichen Gas, der Fernleitungsnetzbetreiber, und es wird durch Vertreterinnen und Vertreter der Bundesländer unterstützt. Das Krisenteam Gas tagt ab sofort regelmäßig, um auf Basis der täglichen Meldungen der Fernleitungsnetzbetreiber und des Marktgebietsverantwortlichen die Entwicklung der weiteren Situation am Gasmarkt zu beobachten und die Leitung des BMWK zu beraten. Die Fernleitungsnetzbetreiber und Verteilnetzbetreiber ergreifen im Rahmen ihrer Verantwortung netz- und marktbezogene Maßnahmen gemäß § 16 und § 16a EnWG (Energiewirtschaftsgesetz), sofern notwendig. Die EU-Kommission und die Nachbarstaaten wurden über die Ausrufung der Frühwarnstufe unterrichtet. Das BMWK steht im kontinuierlichen Kontakt mit der EU-Kommission.

Die Gesamtversorgung aller deutschen Gasverbraucher ist aktuell weiter gewährleistet. Es ist ausreichend Gas an den Märkten vorhanden. Dies gilt sowohl für Haushaltskunden und soziale Dienste wie Krankenhäuser als auch für Fernwärme, Stromerzeugung sowie die deutschen Wirtschaft. Dennoch ist ab sofort jeder Gasverbraucher – von der Wirtschaft bis zu Privathaushalten – auch gehalten, seinen Verbrauch so gut wie möglich zu reduzieren.

Der „Notfallplan Gas“ basiert auf der sogenannten europäischen SoS-Verordnung, d.h. konkret der Verordnung (EU) 2017/1938 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. Oktober 2017 über Maßnahmen zur Gewährleistung der sicheren Gasversorgung. Er regelt die Gasversorgung in Deutschland in einer Krisensituation. Der Notfallplan Gas kennt drei Eskalationsstufen – die Frühwarnstufe, die Alarmstufe und die Notfallstufe. Die Frühwarnstufe ist gem. Art. 11 Abs. 1 der europäischen SoS-Verordnung dann auszurufen, wenn es konkrete, ernst zu nehmende und zuverlässige Hinweise darauf gibt, dass ein Ereignis eintreten kann, welches wahrscheinlich zu einer erheblichen Verschlechterung der Gasversorgungslage sowie wahrscheinlich zur Auslösung der Alarm- bzw. der Notfallstufe führt.

Kategorien
News

Delegation des Mühlsteinreviers RheinEifel zu Gast bei der SGD-Nord

Region/Koblenz – Im Auftrag und in Abstimmung mit dem Arbeitskreis Mühlsteinrevier „RheinEifel“ wurde durch den Arbeitskreisvorsitzender Uwe Hoffmann sowie weiteren Vertretern des Arbeitskreises Mühlsteinrevier „RheinEifel“ die SGD-Nord im Rahmen der Projektbeteiligung von Landesbehörden im Verfahrensablauf, besucht.

Der Präsident der SGD Nord, Herr Wolfgang Treis, der im Rahmen seiner Amtszeit als Oberbürgermeister der Stadt Mayen maßgeblichen Anteil zum Startschuss der Maßnahme hatte, begrüßte die Vertreter des Mühlsteinreviers in den historischen Räumlichkeiten. Die Wichtigkeit wurde unterstrichen durch die Teilnahme des Vizepräsidenten Herrn Dr. Kaschny sowie dem leitenden Mitarbeiter Herrn Eberhard Stippler.

Nach einer Vorstellungrunde sowie der Vermittlung des aktuellen Sachstandes im Rahmen einer Power-Präsentation durch Herrn Schüller folgte eine lebhafte Aussprache zur Thematik. Seitens des Arbeitskreisvorsitzenden wurde hierbei der besondere Stellenwert der Beteiligung von Landesbehörden am Projekt und der hiermit einhergehenden Synergieeffekte, im vorliegenden Falle Naturschutz und regionale Wasserwirtschaft, herausgestellt. Herr Präsident Treis betonte, dass er nach wie vor uneingeschränktes Herzblut im Rahmen dieser Maßnahme verspüre und es ihm ein besonderes Anliegen sei das Projekt durch die SGD Nord zu unterstützen. Dies wurde dahingehend unterstrichen, dass zukünftig ein Vertreter der SGD-Nord als Ansprechpartner fungiert, die Maßnahme begleitet und an den Sitzungen des Fachbeirats „Mühlsteinrevier RheinEifel“ teilnimmt.

Kategorien
Top-Themen

Ein Zeichen der Ermutigung – Bundeskanzler Scholz in Bad Münstereifel

Bad Münstereifel – Bei einem Rundgang durch die Stadt und Gesprächen mit Ladeninhabern wurden Bundeskanzler und Innenministerin Faeser durch Ministerpräsident Wüst, Landrat Ramers und Bürgermeisterin Preiser-Marian begleitet.

In der Innenstadt von Bad Münstereifel machten sich die Spitzenpolitiker ein Bild vom Stand des Wiederaufbaus. (v.l.) Landrat Markus Ramers, Innenministerin Nancy Faeser, NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst, Bundeskanzler Olaf Scholz und Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian. Foto: W. Andres / Kreis Euskirchen

Nur wenige Wochen nach der Flutkatastrophe hatte der damalige Vize-Kanzler und Finanzminister Olaf Scholz die Stadt Schleiden besucht und versprochen, dass er wiederkommt, wenn er Kanzler wird. Und er hat Wort gehalten. „Gerade jetzt ist sein Besuch ein wichtiges Zeichen.

Sicherte Unterstützung beim Thema Bevölkerungsschutz zu: Innenministerin Nancy Faeser im Gespräch mit Landrat Markus Ramers. Foto: W. Andres / Kreis Euskirchen

Trotz Krieg in der Ukraine und neuer Krisen sind die Flutkatastrophe und die vielen betroffenen Menschen im Kreis Euskirchen nicht vergessen“, so Landrat Markus Ramers. „An vielen Stellen im Kreisgebiet zeigt sich, dass es vorangeht. Was die Menschen mitsamt den vielen Unterstützern geleistet haben, ist bemerkenswert. Aber es gibt immer noch eine Menge zu tun und das sieht man auch hier in Bad Münstereifel“, so Landrat Ramers.

Die Gesamtschäden werden auf über 1 Milliarde Euro geschätzt, allein Kreis und Kommunen beziffern die Schäden an der öffentlichen Infrastruktur in den bisher vorliegenden Wiederaufbauplänen auf mehr als 570 Millionen. Was die Schäden an den Privathaushalten betrifft, sind bisher insgesamt 3.955 Wiederaufbau-Anträge gestellt wurden, von denen sich 3.814 bei der Bezirksregierung im Bewilligungsprozess befinden. 120 Millionen Euro wurden bislang an betroffene Haushalte im Kreis Euskirchen ausgezahlt.

Mit Bezug zur aktuellen Haushaltsdebatte im Bundestag und dem Sondervermögen von 100 Milliarden Euro für die Bundeswehr, machte der Landrat gegenüber Innenministerin Nancy Faeser deutlich, dass auch die Stärkung des Bevölkerungsschutzes dringend einen höheren Stellenwert einnehmen müsse. „Die Stärkung unserer Bundeswehr ist wichtig. Doch genau so wichtig ist es, dass wir den Bevölkerungsschutz stärken. Für den Kreis Euskirchen haben wir das Jahr 2022 zum ‚Jahr des Bevölkerungsschutzes‘ erklärt und setzen bereits erste Maßnahmen um. Alle diese Maßnahmen sind sehr kostenintensiv“, so Landrat Ramers. Die Innenministerin sicherte zu, dass die Fördermöglichkeiten des Bundes verbessert werden sollen, um etwa den Ausbau der Sirenen-Warnsysteme im Kreisgebiet voranzutreiben.

„Es war eine sehr herzliche Atmosphäre“, so der Landrat abschließend zum Besuch des Kanzlers in Bad Münstereifel. „Olaf Scholz war bei den Gesprächen mit den Menschen sehr zugewandt und sehr interessiert. Er hat den ihnen Mut gemacht und gezeigt, dass die Flut mit den immensen Schäden nicht in Vergessenheit geraten ist.“

Kategorien
Top-Themen

Bundeskanzler Olaf Scholz und Bundes-Innenministerin Nancy Faeser informieren sich über Wiederaufbau im Ahrtal

Ahrtal/Ahrbrück – „Die Flutkatastrophe bleibt unvergessen“ – Acht Monate nach der Flutkatastrophe haben sich Bundeskanzler Olaf Scholz und Bundesinnenministerin Nancy Faeser vor Ort im Ahrtal ein Bild vom Stand des Wiederaufbaus gemacht. Gemeinsam mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer besuchten sie die stark betroffene Ortsgemeinde Ahrbrück, die in der Flutnacht in weiten Teilen zerstört wurde. Dem Bundeskanzler war es ein besonderes Anliegen, im Gespräch mit ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie Landrätin Cornelia Weigand und Ortsbürgermeister Walter Radermacher zu erfahren, wie es den Menschen im Ahrtal heute geht. Bei einem Besuch am Gedenkstein im Ortsmittelpunkt informierte er sich über die Schäden der Flutnacht und den Stand der Aufbaubauarbeiten in der 1.200 Einwohnerinnen und Einwohner zählenden Ortsgemeinde. Olaf Scholz war bereits am 15. Juli im Ahrtal und hat sofort Unterstützung des Bundes zugesagt, damals noch als Bundesfinanzminister. Auch die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel war bereits wenige Tage nach der Flut vor Ort.

Bundesinnenministerin Nancy Faeser: „Die verheerenden Folgen der Flutkatastrophe sind im Ahrtal überall sichtbar, besonders in Ahrbrück, das in weiten Teilen zerstört wurde. Es hat mich heute zutiefst beeindruckt, das großartige Engagement der Bürgerinnen und Bürger vor Ort und der vielen Helferinnen und Helfer beim Wiederaufbau zu sehen. Für die Bundesregierung ist klar: Wir haben aus dieser schrecklichen Katastrophe Konsequenzen gezogen. Wir arbeiten intensiv daran, den Bevölkerungsschutz zu stärken, um uns zu wappnen gegen künftige Klimafolgen und Extremwetterereignisse. Vor allem werden wir unsere Warninfrastruktur verbessern. Gemeinsam mit Rheinland-Pfalz werden wir die Sirenen ausbauen und Cell-Broadcast als Warnsystem einführen.“

Auch acht Monate nach der Flut habe die Bundesregierung das Ahrtal nicht vergessen, versicherte der Kanzler, deswegen sei er trotz der angespannten Weltlage in die Flutgebiete von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westphalen gekommen. Das Aufbauprogramm in der Höhe von 30 Milliarden Euro von Bund und Ländern sei ganz wesentliche für den Aufbau des Ahrtals, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Damit könnten die Kommunen ihre Infrastruktur, wie Schulen, Gemeindehäuser, Feuerwehrhäuser oder Verwaltungen wiederaufbauen und Privatpersonen ihre Häuser. Natürlich sei auch das Hochwasserschutzkonzept wichtig und die Ausweisung des neuen Hochwasserschutzgebietes. Ministerpräsidentin Malu Dreyer freute sich sehr, dass es in Ahrbrück gelungen ist, ein neues Wohngebiet zu schaffen: „Dort wo heute noch das Fabrikgelände von „Brohl-Wellpappe“ ist, können bald schon Menschen aus Ahrbrück ein neues Zuhause aufbauen, wenn das an alter Stelle nicht mehr möglich ist.

„Die Landesregierung treibt gemeinsam mit den Verantwortlichen vor Ort den Wiederaufbau der zerstörten Gebäude und Infrastruktur mit Hochdruck voran. Ich bin dem Bundeskanzler und der Bundesinnenministerin für ihren Besuch sehr dankbar, denn die Menschen im Ahrtal sollen sich sicher sein, dass der Wiederaufbau im Ahrtal für Bund und Land eine vordringliche Aufgabe bleibt“, sagte die Ministerpräsidentin bei dem Besuch in Ahrbrück, an dem auch Umweltministerin Katrin Eder, Innenminister Roger Lewentz und Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt teilnahmen.

Im Ahrtal bestehe ein großer Bedarf an neuen, hochwassergeschützt gelegenen Flächen für Wohnraum und Gewerbe. Die Schaffung neuer Wohn- und Gewerbeflächen sei deshalb eine vordringliche Aufgabe. „Die Umwandlung des ehemaligen Fabrikgeländes von ‚Brohl Wellpappe‘ in Ahrbrück ist dabei ein Vorzeigeprojekt, das mit enger Unterstützung des Innenministeriums umgesetzt wird. So wie hier in Ahrbrück bietet die Landesregierung den Kommunen für die Entwicklung künftiger Bauflächen umfangreiche Unterstützungsangebote an. Wir wollen den Gemeinden im Ahrtal die Möglichkeit geben, ihre Zukunft bestmöglich zu gestalten“, so die Ministerpräsidentin.

„Die Eigentümer der Firma Brohl Wellpappe hatten sich schon kurz nach der Flut bereiterklärt, ihr ehemaliges Fabrikgelände in Ahrbrück der Ortsgemeinde zum symbolischen Preis von einem Euro zu schenken“, so Innenminister Roger Lewentz. Er habe umgehend entschieden, dass sein Ministerium das Projekt zur Umwandlung des Fabrikgeländes in neuen Raum für Wohn- und Gewerbeflächen in enger Abstimmung mit der Ortsgemeinde in die Hand nimmt. „Die erforderlichen Mittel für den Rückbau der Fabrikgebäude stellt das Land gerne zur Verfügung, damit die Menschen hier im Ahrtal ein neues Zuhause finden können. Bundeskanzler Scholz bin ich sehr dankbar, dass er sich von diesem starken Projekt vor Ort ein Bild macht. Die Umwandlung der ehemaligen Industrieflächen in neue Wohnflächen ist nicht nur ein Lichtblick für viele Flutbetroffene, sondern auch ein Beitrag zum Klima- und Umweltschutz, weil wir hier bereits versiegelte Flächen in eine neue Nutzung überführen“, so Innenminister Roger Lewentz.

„Indem Maximilian und Detlef Boltersdorf ihr altes Firmengelände für den Wiederaufbau in Ahrbrück zur Verfügung stellen, leisten sie einen großen Beitrag dazu, den Wiederaufbau auch unter den Gesichtspunkten der weiteren Klimaentwicklung zu gestalten und der Ahr im Hochwasserfall mehr Raum zu geben. Ein nachhaltiger Wiederaufbau gelingt nur, wenn wir auch kommende Starkregenereignisse und Hochwasser im Blick haben, dazu gehört auch ein nachhaltiges Haushalten mit versiegelter Fläche. Eine Grundlage hierfür wird auch der Gewässerwiederherstellungsplan sein, mit dessen Erstellung der Kreis nun geeignete Ingenieurbüros beauftragt hat und bei dessen späteren Umsetzung wir die Kreisverwaltung gerne unterstützen,“ hebt Umweltministerin Katrin Eder hervor. „Das Angebot von Brohl Wellpappe steht beispielhaft für die große Solidarität der Unternehmen beim Wiederaufbau. Unsere mittelständischen Familienbetriebe sind tief verwurzelt mit der Region, das soziale Engagement vor Ort gehört fest zu ihrer DNA. Ich danke Brohl Wellpappe und den Geschäftsführern Maximilian und Detlef Boltersdorf für ihr pragmatisches Handeln und die Hilfsbereitschaft in dieser herausfordernden Zeit. Sie ermöglichen es der Ortsgemeinde Ahrbrück, sich ein Stück Normalität, ein Stück Heimat wiederaufzubauen. Das weckt Zuversicht und ist ganz praktische Hilfe für die Menschen vor Ort“, sagte Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt, die in engem Kontakt mit den Betrieben im Ahrtal steht.