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Touristik Gerolsteiner Land GmbH schreibt an einem touristischen „Masterplan“ für die Gesamtregion

Gerolstein – Das Gerolsteiner Land, das Hillesheimer Land und die Obere Kyll – jede Region steht für ein einmaliges touristisches Angebot. Mithilfe einer neuen gemeinsamen Strategie soll die Attraktivität aller Tourismusgebiete für Besucher wie für Anbieter optimal vernetzt und vermarktet werden.

Die Gerolsteiner Dolomiten. Foto: Thomas Hendele

Dazu schreibt die Touristik Gerolsteiner Land GmbH an einem touristischen „Masterplan“ für die Gesamtregion der Verbandsgemeinde. „Der Tourismussektor entwickelt sich stetig weiter“, so Geschäftsführer Frank Reuter. „Um den wachsenden Herausforderungen gerecht zu werden, möchten wir unsere Teilgebiete Gerolstein, Hillesheim und Obere Kyll stärker miteinander vernetzen und zugleich die besonderen Alleinstellungsmerkmale jeder Region noch besser herausstellen.“

Mit einer gemeinsamen Tourismusstrategie sollen die touristischen Potenziale der Region optimal genutzt werden. „Unsere Gäste sollen klar erkennen, für welches Gesamtangebot Tourismus im Gerolsteiner Land steht und von den individuellen Schwerpunkten in und um Gerolstein, Hillesheim und an der Oberen Kyll profitieren“, formuliert Reuter das Ziel.

Das Projekt „Entwicklung umwelt- und ressourcenschonender Masterplan für das Gerolsteiner Land“ hatte die ADD Trier im Januar freigegeben. Bei der Umsetzung werden regionale Leistungsträger aus dem Freizeit, Hotel- und Gastronomiesektor sowie weitere Institutionen in verschiedenen Terminen und Workshops eingebunden. Projektträger ist die Verbandsgemeinde Gerolstein, die Betreuung liegt bei der Touristik GmbH Gerolsteiner Land.

Mit der Umsetzung ist die Agentur Kohl & Partner beauftragt, ein Beratungsunternehmen für die Tourismus- und Freizeitwirtschaft. Das am 1. März gestartete Projekt läuft bis Dezember 2022.

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177 Millionen Euro Flutschäden – Bad Münstereifel beschließt Wiederaufbau-Plan

Bad Münstereifel – Auf über 177 Millionen Euro belaufen sich die Schäden, die Starkregen und Flut im Juli 2021 an der öffentlichen Infrastruktur im gesamten Stadtgebiet von Bad Münstereifel verursacht haben. Betroffen sind u.a. 29 städtische Gebäude wie Rathaus, Stadtarchiv, Feuerwehrhäuser, Schulen und KITAs, mehr als 100 Straßen inkl. Straßenbeleuchtung sowie 81 Wirtschaftswege, 45 Brücken, fast 3.900 Gewässerstellen und viele der insgesamt 380 Denkmäler im Stadtgebiet.

So steht es im Wiederaufbauplan, den der Rat Dienstagabend (29.3.) einstimmig beschlossen hat. Der Plan ist die Grundlage, um bei der Bezirksregierung Köln die Fördergelder für die Beseitigung der Schäden an städtischem Eigentum beantragen zu können. Die Summe der Gesamtschäden wurde wegen der Preissteigerungen der vergangenen Wochen nochmal angepasst – im Januar war sie noch auf 135 Millionen Euro geschätzt worden.

Wiederaufbau der Straßen am teuersten

Der größte Posten sind die Straßenbaumaßnahmen mit 21,7 Millionen Euro, allein für die Kölner Straße sind 2,4 Millionen Euro veranschlagt. Der Wiederaufbau des Stadtarchivs schlägt mit 17,5 Millionen Euro zu Buche, das Feuerwehrgerätehaus in Bad Münstereifel mit 10,3 Millionen Euro. Insgesamt haben Experten mehr als 1000 kommunale Schäden erfasst.

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Großer Schlag gegen das illegale Glückspiel in Euskirchen

Euskirchen – Nach monatelangen Vorbereitungen ist dem Team des städtischen Euskirchener Ordnungsamtes gemeinsam mit der Kreispolizeibehörde ein bedeutender Schlag gegen das illegale Glücksspiel gelungen. Bei einer gemeinsamen Kontrolle wurden in drei Lokalitäten insgesamt 27 illegale Glückspiel- und Wettautomaten entdeckt. Die widerrechtlich aufgestellten Automaten wurden noch am selben Tag beschlagnahmt. Im Schwerpunkt wurde der Bereich um das Viehplätzchen kontrolliert.

Der mehrstündige Kontrolleinsatz richtete sich gegen Vereinslokale, Gastwirtschaften, Spielhallen und Wettbüros. Die gewonnenen Erkenntnisse werden nun auf gewerbe-, straf- und steuerrechtliche Verstöße untersucht.

„In Anbetracht der teils hohen Summen, die durch die Inbetriebnahme der illegalen Automaten erzielt werden können, kann von einem großen Schlag im Kampf gegen das illegale Glücksspiel gesprochen werden“, erklärte der Fachbereichsleiter Recht und Ordnung Jan-Christoph Neitscher. „Dieser Einsatz bettet sich ein in unser umfassendes ordnungsbehördliches Kontrollkonzept und wird sicher nicht der letzte dieser Art gewesen sein.“, so Neitscher weiter.

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Wetterbedingt – Nürburgring sagt Motorrad-Gottesdienst „Anlassen“ ab

Nürburg – Terminabsage von „Anlassen“ nach winterlicher Vorhersage für das Wochenende. Touristenfahrten sollen von Freitag bis Sonntag stattfinden. Museum ring°werk, ring°kartbahn, eSports Bar und Gastronomie geöffnet. Der Motorrad-Gottesdienst „Anlassen“ ist abgesagt worden. Auf Grund der Vorhersage von winterlichen Bedingungen hat sich die Betreibergesellschaft des Nürburgrings bereits am heutigen Donnerstag dazu entschieden, das Zweirad-Event nicht stattfinden zu lassen. So soll allen Besuchern, Partnern und Dienstleistern eine bestmögliche Planung ermöglicht werden.

Wetterunabhängig und voller Geschichten: Das Motorsport-Erlebnismuseum ring°werk lockt auch bei kalten Temperaturen mit tollen Exponaten und Geschichten aus 95 Jahren Nürburgring. Wie hier der „weiße Elefant“, das Siegerfahrzeug von 1927. Foto: Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG

Die Anreise mit dem Auto zum Nürburgring lohnt sich am Wochenende trotzdem. Die wetterunabhängigen Angebote haben wie geplant geöffnet. Auch die Touristenfahrten sollen stattfinden – kurzfristige Änderungen sind hier aufgrund des Wetters jedoch jederzeit möglich und werden unter www.nuerburgring.de bekannt gegeben.

Nach Ansicht der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG könnten die erwarteten Wetterbedingungen die Sicherheit der Motorradfahrer bereits auf der Anreise gefährden. Außerdem seien unter den aktuellen Voraussagen verschiedene Programmpunkte wie Motorrad-Vorführungen nicht durchführbar. Am Nürburgring wurde darüber hinaus intensiv nach einem kurzfristigen Ersatztermin für den Motorrad-Gottesdienst gesucht. Leider ist eine zeitnahe Durchführung des Events, welches als ganztägige Veranstaltungsfläche das Grand-Prix-Fahrerlager sowie zum Motorrad-Korso die Nordschleife benötigt, auf Grund des dichten Terminkalenders des Nürburgrings nicht möglich. Die Verantwortlichen bedauern die alternativlose Absage zutiefst. Nach den Corona-bedingten Ausfällen von „Anlassen“ in den vergangenen beiden Jahren hatte sich das Team der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG darauf gefreut, die traditionelle Veranstaltung endlich wieder ohne Einschränkungen durchführen zu können. Ebenfalls abgesagt wurde die RCN GLP Gleichmäßigkeitsprüfung, die am Samstag, 2. April hätte starten sollen.

Touristenfahrten, ring°werk, ring°kartbahn, eSports Bar sowie gastronomische Angebote
Die beliebten Touristenfahrten können nach aktuellem Stand jedoch stattfinden. Die Nordschleife öffnet am Freitag, 1. April, von 17:15 bis 19:30 Uhr (Gesamtstrecke inkl. GP-Strecke), am Samstag, 2. April, von 15 bis 19 Uhr sowie Sonntag, 3. April, von 8 bis 19 Uhr. Am Samstag gibt es zudem von 10 bis 19 Uhr Touristenfahrten auf der Grand-Prix-Strecke. Je nach tagesaktueller Wetterlage behält sich die Nürburgring-Betreibergesellschaft vor, dieses Angebot auf Autofahrer zu begrenzen oder im Zweifel ganz abzusagen. Wetterunabhängig können sich Familien und Besucher am Wochenende im Motorsport-Museum ring°werk vergnügen. Hier warten Geschichten aus 95 Jahren Nürburgring. In der ring°kartbahn laden derweil moderne und sichere Elektro-Karts dazu ein, eine Bestzeit in den Asphalt zu brennen. Bereits ab einem Alter von 8 Jahren und einer Körpergröße von 1,20 Meter ist das Fahrvergnügen hier möglich. Im ring°carré kann zudem jeder Besucher in der Nürburgring eSports Bar seine Runden virtuell auf der Rennstrecke drehen. Hochwertige Rennsimulatoren sorgen für ein einzigartig realistisches Fahrgefühl. Die gastronomischen Angebote „LUCIA – Pollo Italiano“ und das Bitburger Gasthaus sind ebenfalls geöffnet. Die aktuellen Informationen gibt es auf den sozialen Kanälen des Nürburgrings sowie unter www.nuerburgring.de.

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Chirurgische Praxis des MVZ Mittelrhein zieht zum 04. April ins Mayener Krankenhaus

Mayen – Zum Jahresbeginn gab es Verstärkung für die Praxis für Chirurgie des MVZ Mittelrhein in Mayen. Ab Montag, 4. April, behandelt das Fachärzteteam Dr.  Christoph Alken, Dr. Peter Piroth und Günter Treppmann seine Patienten nun  unmittelbar im Krankenhaus in Mayen. Das erfahrene Team bietet folgendes
Leistungsspektrum an: Diagnostik von chirurgischen Erkrankungen, Versorgung von chirurgischen Notfällen, Wundversorgung, Konservative Frakturbehandlung, Vorbereitung chirurgischer Operationen und deren Nachbehandlung, Röntgendiagnostik des gesamten Skelettsystems. Darüber hinaus bieten die Fachärzte für Unfallchirurgie und Orthopädie eine Reihe von ambulanten Operationen an.

„Die Räumlichkeiten befinden sich in unmittelbarer Nähe zur Notfallambulanz des Krankenhauses. Damit wird unter anderem gewährleistet, dass ambulant zu behandelnde chirurgische Patienten, die sich in der Notfallambulanz melden, direkt in der Praxis vor Ort behandelt werden können und nicht weitergeleitet werden müssen“, berichtet Sabine Krause, die Geschäftsbereichsleiterin des MVZ Mittelrhein.

Die Sprechzeiten in der chirurgischen Praxis sind: montags, mittwochs und freitags von 8 bis 12 Uhr, dienstags von 8 bis 16.30 Uhr und donnerstags von 8 bis 13 Uhr. Montags bis mittwochs und freitags gibt es von 8 bis 9.15 Uhr eine offene Sprechstunde. Operative Eingriffe werden nach vorheriger Terminabsprache durchgeführt. Kontakt: MVZ Mittelrhein, Chirurgische Praxis, Siegfriedstraße. 20+22, 56727 Mayen, Telefon: 02651 83-1027.

Das MVZ Mittelrhein ist eine fachübergreifende Gemeinschaftspraxis für Kassen- und Privatpatienten. Patienten können sich mit oder ohne Überweisung an die Fachärzte wenden.

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Ukraine-Krieg stellt unsere Energie-Versorgung vor große Herausforderungen

Region/Düsseldorf – NRW Minister Pinkwart: Wir treffen mit Frühwarnstufe Vorsorge, um vorbereitet zu sein. Die Energieministerinnen und -minister der Länder haben sich gestern mit Bundes-Staatssekretär Dr. Patrick Graichen über die Folgen des Krieges in der Ukraine auf die Energieversorgung ausgetauscht. Im Mittelpunkt der Beratungen, an denen auch Nordrhein-Westfalens Wirtschafts- und Energieminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart teilnahm, stand die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) ausgerufene Frühwarnstufe im nationalen Notfallplan Gas. Als erster Schritt ist vom Bund das Krisenteam Gas eingesetzt worden, in dem das MWIDE für Nordrhein-Westfalen als großes Energie- und Industrieland mitwirkt. Es tagt ab sofort täglich und beobachtet genau die weitere Entwicklung am Gasmarkt, um – falls notwendig – weitere Maßnahmen zur Erhöhung der Versorgungssicherheit schneller treffen zu können.

Minister Pinkwart: „Mit dem Ziehen der Frühwarnstufe treffen wir Vorsorge und bereiten uns auf alle Eventualitäten vor. Aktuell ist die Versorgung aller deutschen Gasverbraucher weiter gewährleistet, an den Märkten ist ausreichend Gas vorhanden. Dies gilt sowohl für Haushaltskunden und soziale Dienste als auch für Fernwärme, Stromerzeugung und die Wirtschaft.“

Angesichts der aktuellen Lage betonten Bund und Länder große Geschlossenheit. Die Energieministerinnen und -minister sind sich einig, dass ein besonderer, unmittelbarer Fokus darauf liegen muss, die große Abhängigkeit von russischen Gaslieferungen zu beenden. Hier wird es darauf ankommen, möglichst schnell eine Importinfrastruktur für alternative Beschaffungswege aufzubauen. Dabei kommt vor allem LNG eine besondere Bedeutung zu. Gleichzeitig stellen sich Bund und Länder im Rahmen der Krisenvorsorge auf, um im Fall einer Gasmangellage koordinierte Schritte unternehmen zu können. Grundlage dafür ist der nationale Notfallplan Gas.

Minister Pinkwart weiter:Wir stehen gleichzeitig vor zwei großen energiepolitischen Herausforderungen. Wir müssen einerseits die Folgen des Krieges in der Ukraine auf unsere Energieversorgung kurzfristig abfedern. Das gilt sowohl für die Versorgungssicherheit als auch für bezahlbare Energiepreise. Andererseits halten wir an unseren ambitionierten Klimaschutzzielen fest, denn mit einer beschleunigten Energiewende haben wir den Schlüssel zur Bewältigung beider Herausforderungen selbst in der Hand. Für die energieintensiven und außenhandelsabhängigen Unternehmen stellen die steigenden Energiekosten eine massive Belastung dar. Um eine Verlagerung von Wertschöpfung und Beschäftigung zu vermeiden, muss vom Bund geprüft werden, ob über europäische Regelungen und Maßnahmen, wie Strompreiskompensationen, die energieintensive Industrie unterstützt werden kann.“

Im Mittelpunkt der Beratungen standen darüber hinaus auch konkrete Maßnahmen für eine größere Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern und den schnelleren Umbau des Energieversorgungssystems. Vor dem Hintergrund des Krieges gegen die Ukraine war es bereits die dritte Sitzung der Energieministerinnen und -minister in diesem Jahr.

Die gestrigen Beschlüsse des EMT stehen zeitnah auf der Webseite des Energieministertreffens zum Download zur Verfügung.

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15 Millionen Jobcenter-Neubau für den gesamten Nordkreis öffnet seine Türen in Alsdorf

Alsdorf – Der Vorlauf hat eine ganze Weile gebraucht, nun ist der Endspurt fast geschafft. Bloß noch kleine Restarbeiten laufen im Inneren des neu gebauten Jobcenters in Alsdorf-Mitte, ein symbolischer Schlüssel wurde schon jetzt überreicht. Der moderne Bau, der an der Hubertusstraße gleich gegenüber dem Cinetower entstanden ist, markiert bereits optisch „das Ende einer hässlichen Brachfläche, die uns viele Jahre lang Sorgen gemacht hat“, erinnerte Alsdorfs Bürgermeister Alfred Sonders bei der Schlüsselübergabe, „heute kommen zehnjährige Bemühungen um eine neue Nutzung dieser Fläche zu einem sehr guten Abschluss“.

Realisiert hat das Gebäude in den vergangenen anderthalb Jahren die Stadtentwicklung Alsdorf GmbH, geplant wurde es federführend von Architekt Thomas Korioth. Etwa 15 Millionen Euro hat der Bau gekostet, dessen 156 Büroräume das Jobcenter als zentrale Anlaufstelle für den gesamten Nordkreis nutzen wird. Der Umzug der übrigen Geschäftsstellen im Nordkreis beginnt nun, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jobcenters ziehen in mehreren Schritten nach Alsdorf. Den Anfang markiert die Geschäftsstelle Würselen, für Alsdorf wird ein Teil des Teams zum 4. April von der Joseph-von-Fraunhofer-Straße an die Hubertusstraße 2 wechseln. Die bisherige Alsdorfer Anlaufstelle an der Joseph-von-Fraunhofer-Straße 1 (unter anderem für Neukunden) wird noch bis zur Woche nach Ostern erreichbar sein. Am neuen Standort werden die Kundinnen und Kunden im modernen, hellen Foyer empfangen. Während die Beratung weiterhin terminiert in Einzelbüros stattfindet, stehen neben dem Empfang zur Klärung von Kurzanliegen künftig Dokumentenscanner, W-LAN und Selbstinformationsgeräte zur Verfügung.

Mit der Standortsuche für ein gemeinsames Jobcenter im Nordkreis wurde 2016 begonnen, seinerzeit hatte der Städteregionstag die Idee auf den Weg gebracht. Gut gelegen, gut erreichbar sollte die neue Adresse sein, die letztlich in Alsdorf gefunden wurden. Sehr zur Freude von Alfred Sonders. „Es hat im Vorfeld viele Gespräche zwischen den einzelnen Kommunen gegeben, die alle sehr um die bestmögliche Lösung bemüht waren, kommunales Kirchturmsdenken hat es dabei nicht gegeben.“ Aus Sicht von Stefan Graaf, Geschäftsführer des Jobcenters der Städteregion Aachen, „wird das neue Jobcenter ein offenes Haus für die Menschen sein, die von uns auf Augenhöhe gut bedient werden.“ Rund 12.500 Kundinnen und Kunden werden aktuell im Bereich Nordkreis vom Jobcenter betreut. „Wir haben hier ein modernes Bürogebäude erhalten, das in allen Bereichen optimal genutzt werden kann.“ (apa)

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Wirtschaft

EIFEL Eier – jetzt erst recht! Ganz bewusst regional einkaufen

Prüm – Trotz Auf´s und Ab´s – trotz immer neuer Krisen mit deren vielen großen und kleinen sichtbaren sowie unsichtbaren Folgen – auch in 2022 feiern wir das Osterfest.  Und darauf sollten wir uns alle freuen. Außerdem hat das Osterfest eine wichtige Bedeutung, die als wertvoller Gegenpol zum aktuellen Nachrichtenalltag passt.

Je schwieriger GLOBAL wird, desto wichtiger wird REGIONAL. Die Regionalmarke EIFEL setzt sich mit ihren Mitgliedsbetrieben seit ca. 20 Jahren bereits für regionale Wirtschaftskreisläufe, für den Strukturerhalt der Landwirtschaft und des Handwerks, für regionales Miteinander, für regionale Produkte mit regionalem Futter u.v.m. ein – damit auch die Abhängigkeit von außen, von Weltmärkten etc. nicht zu groß wird.

Das Stichwort heißt auch: VERSORGUNGSSICHERHEIT bei Lebensmitteln, Energie, Futtermittel etc.

Deshalb möchten wir ganz bewusst wieder einmal darauf aufmerksam machen, dass WIR ALLE als Verbraucher gezielt Produkte aus der Region einkaufen sollen. Das stärkt unsere Betriebe, das stärkt unsere Landwirtschaft, das unterstützt den Erhalt unserer Nahrungsmittelproduktion vor der Haustür.

Also: zu Ostern gibt es EIFEL Eier! In vielen Lebensmittelmärkten in der Eifel finden Sie diese EIFEL Produkte – ob BIO, ob Freiland, ob Bodenhaltung, ob gefärbte Eier…wichtig für Sie zur Orientierung ist das kleine bunte EIFEL – „e“ auf den Verpackungen. Das garantiert gutes Futter, Einhaltung der vorgegebenen Qualitätskriterien samt neuester Bruderhahn-Thematik, Tierwohlaspekte u.v.m.

Auf der Webseite der Regionalmarke EIFEL – finden interessierte Verbraucher Infos zu allen zertifizierten EIFEL Ei – Erzeugern.

Neben einigen Direktvermarktern wie die landwirtschaftlichen Familienbetriebe Feinen aus Metterich, Hack aus Bleialf, Janshen aus Ellscheid,  Püllen aus Nörvenich, Pützer aus Hellenthal und Scholtes aus Körperich produzieren weitere Betriebe für den größten EIFEL Ei – Vermarkter, den Geflügelhof Andres aus Mendig. Familie Andres, EIFEL Produzent der ersten Stunde, arbeitet mit einem cleveren Konzept in einer Produktions- und Vermarktungsgemeinschaft mit mittlerweile fünf landwirtschaftlichen Familienbetrieben zusammen. In einem neuen Infoflyer, der zum Download auf der Regionalmarke EIFEL – Webseite bereit steht, entdecken Sie noch mehr Wissenswertes.

Bereiten Sie sich auf OSTERN vor – mit garantiert regionalen EIFEL Eiern. Regional – kontrolliert – garantiert EIFEL! Garantiert wertvoll!

Regionalmarke EIFEL – Qualität ist unsere Natur! Wer weiter denkt, kauft näher ein!

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Wirtschaft

Julian Stein eröffnet Vorsorge- und Vermögens-Center in Kaisersesch

Kaisersesch – Mit der Eröffnung des Vorsorge- und Vermögenscenters der WWK Versicherung a. G. bietet Inhaber Julian Stein ein umfangreiches Beratungsangebot rund um die Themen Vorsorge, Versicherung und Vermögen an.

Der Versicherungsbetriebswirt (DVA) ist Ansprechpartner für private und gewerbliche Kundinnen und Kunden. Die bedarfsorientierte Beratung, bei der die persönliche Versorgungssituation im Mittelpunkt steht, ist für Julian Stein selbstverständlich. Dabei greift er auf eine umfangreiche Produktpallette zu. Diese reicht von allen WWK Versicherungen über Bausparen und Finanzierungen bis hin zur Altersvorsorge.

Bürgermeister Albert Jung, Stadtbürgermeister Gerhard Weber und Tobias Wältermann von der ARGE Kaisersescher Gewerbetreibender e. V. sowie WWK-Geschäftsstellenleiter Oliver Pohl als Vertreter der WWK Versicherung gratulieren Julian und Natalie Stein herzlich zur Eröffnung und wünschen für die Zukunft alles Gute.

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Karl Lauterbach – “Dank an Pflegekräfte für besonderen Einsatz“

Region/Berlin – Kabinett beschließt Bonus für Pflegekräfte. Die Bundesregierung würdigt die Leistung von Pflegekräften in der Corona-Pandemie mit einem Pflegebonus. Je 500 Millionen Euro werden für den Pflegebonus im Bereich der Krankenhäuser sowie der Pflegeeinrichtungen zur Verfügung gestellt. Einen entsprechenden Gesetzentwurf hat das Kabinett heute verabschiedet.

Dazu erklärt Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach: „Pflegekräfte sorgen mit ihrem besonderen Einsatz dafür, dass Deutschland bisher die Pandemie bewältigen konnte. Dafür wollen wir uns erneut auch mit einer Prämie bedanken. Insgesamt stellt die Bundesregierung dafür 1 Milliarde Euro zur Verfügung. Auch in Zeiten knapper Kassen ist das ein wichtiges Zeichen. Aber wir werden es nicht bei diesem Bonus belassen. Arbeitsbedingungen und Bezahlung von Pflegekräften müssen insgesamt deutlich besser werden. Gute Pflege ist eine immer wichtiger werdende Stütze unserer Gesellschaft. Für den Aufbau der Pflege werden wir uns weiter einsetzen.“

Die wichtigsten Regelungen im Überblick:

  • Mittel zur Auszahlung eines Pflegebonus bekommen Krankenhäuser, die im Jahr 2021 besonders viele mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierte Patientinnen und Patienten zu behandeln hatten, die beatmet werden mussten. Erfasst werden damit Krankenhäuser, in denen im Jahr 2021 mehr als zehn infizierte Patientinnen und Patienten behandelt wurden, die mehr als 48 Stunden beatmet wurden – insgesamt sind das 837 Krankenhäuser.
  • Die Krankenhäuser geben den Bonus an Pflegefachkräfte in der unmittelbaren Patientenversorgung auf bettenführenden Stationen und Intensivpflegekräfte weiter, die im Jahr 2021 für mindestens drei Monate in dem Krankenhaus beschäftigt waren. Die Prämienhöhe für Intensivpflegefachkräfte soll um das 1,5-fache höher liegen, als für Pflegefachkräfte auf bettenführenden Stationen.
  • Außerdem werden in der Alten- bzw. Langzeitpflege die nach dem Elften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XI) zugelassenen Pflegeeinrichtungen und weitere Arbeitgeber in der Pflege verpflichtet, ihren Beschäftigten nach dem 30. Juni 2022, spätestens bis zum 31. Dezember 2022, einen Pflegebonus für die besonderen Leistungen und Belastungen in dieser Pandemie zu zahlen. Alle Beschäftigten, die innerhalb des Bemessungszeitraums (1. November 2020 bis 30. Juni 2022) für mindestens drei Monate in oder für eine zugelassene Pflegeeinrichtung in der Altenpflege tätig waren, erhalten einen steuer- und sozialabgabenfreien Bonus (gestaffelt nach Nähe zur Versorgung, Qualifikation, Umfang).
  • Vollzeitbeschäftigte in der direkten Pflege und Betreuung erhalten den höchsten Bonus in Höhe von bis zu 550 Euro (gestaffelt nach Nähe zur Versorgung, Qualifikation, Umfang der wöchentlichen Arbeitszeit). Bis zu 370 Euro bekommen andere Beschäftigte, die in oder für eine zugelassene Pflegeeinrichtung in der Altenpflege tätig sind und die mindestens 25 Prozent ihrer Arbeitszeit gemeinsam mit Pflegebedürftigen tagesstrukturierend, aktivierend, betreuend oder pflegend tätig sind.
  • Auch Auszubildende, Freiwilligendienstleistende, Helferinnen und Helfer im freiwilligen sozialen Jahr und Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Servicegesellschaften, die in der Alten- bzw. Langzeitpflege tätig sind, erhalten einen Bonus.

Das Gesetz tritt voraussichtlich Ende Juni 2022 in Kraft.