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Tourismus

Neue Wanderkarte – Schieferland Kaisersesch entdecken

Kaisersesch – Die schönsten Wandertouren im Schieferland Kaisersesch auf einen Blick! 2021 wurde in Kooperation mit dem Eifelverein eine vollständige Neubearbeitung der Wanderkarte 1:25000 durchgeführt.

Im handlichen Format mit pfiffiger Faltung bietet die neue Wanderkarte neben den schönsten Wandertouren aus der Region auch zahlreiche touristische Informationen. Wer im Schieferland unterwegs ist – egal ob zu Fuß oder mit dem Fahrrad – hat ab sofort den perfekten Wegbegleiter. Die Karte kann über die Internetseite des Touristik-Büros Schieferland Kaisersesch, über den Internet-Shop des Eifelvereins unter www.eifelverein.de sowie im örtlichen Buchhandel erworben werden. Der Kaufpreis beträgt 7,90 € zzgl. Versand.

Jetzt direkt online bestellen unter www.kaisersesch.de/wkkaufen 

Weitere Informationen:
Touristik-Büro Schieferland Kaisersesch
Telefon: 02653 9996-502
E-Mail: touristik-buero@vg.kaisersesch.de


Internet: www.schieferland-kaisersesch.de

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News

Der frühere ARD-Moskau-Korrespondent Udo Lielischkies in Mechernich

Mechernich – Ex-ARD-Korrespondent Udo Lielischkies plauderte in seiner Heimatstadt über Putins Verfassung und die Notwendigkeit, im Ukraine-Krieg, „was vorzuweisen, das nach Sieg aussieht“. Es waren keine sehr hoffnungsfrohen Aussichten, die der aus der Stadt Mechernich stammende Fernsehjournalist und Buchautor („Im Schatten des Kreml“) Udo Lielischkies (*1953) am Mittwochabend an seiner früheren Schule, dem Gymnasium am Turmhof, verbreitete: „Am 9. Mai ist »Den‘ Pobedy«, der Tag des großen Sieges im Großen Vaterländischen Krieg gegen den Faschismus, und bis dahin muss Putin irgendetwas vorweisen, das nach Sieg aussieht.“

Udo Lielischkies im Auditorium, wo viele alte Bekannte aus Mechernich saßen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Notfalls auch mit dem Einsatz von biologischen, chemischen oder taktischen Atomwaffen, so der langjährige ARD-Brüssel-, Washington- und Moskau-Korrespondent, der in Köln geboren wurde, in Kommern-Süd aufwuchs und in Mechernich aufs städtische Gymnasium ging.

Udo Lielischkies in seiner alten Heimat: „Am 9. Mai ist »Den‘ Pobedy«, der Tag des großen Sieges im Großen Vaterländischen Krieg gegen den Faschismus, und bis dahin muss Putin irgendetwas vorweisen, das nach Sieg aussieht.“ Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

An einen nuklearen Overkill glaubt der heute mit seiner Familie in Brühl lebende pensionierte Fernsehmann und Autor allerdings nicht: „Das Spiel heißt Abschreckung, hat 70 Jahre funktioniert und wird hoffentlich auch weiter funktionieren.“ Wer strategische Atomwaffen über Kontinente einsetze, müsse zwangsläufig mit seiner Auslöschung und der seines ganzen Landes rechnen…

Keiner ist sich sicher

Hundertprozentig sicher fühlten sich in dieser Frage weder der exzellent freihändig vortragende Udo Lielischkies, noch seine gut hundert rege mitdiskutierenden und fragenden Zuhörer. Was ist, wenn Putin unheilbar krank oder geistesgestört ist und einen „ganz großen Abgang mit Feuerwerk“ plant?, mutmaßte Lielischkies.

Schade war nur an der Diskussion mit den Leuten in der Aula des Gymnasiums, dass die Veranstalter kein Saalmikrophon aufgestellt und nicht für eine Frage-Antwort-Moderation gesorgt hatten. So konnte man die Fragen der Leute schlecht bis gar nicht verstehen. Viele, die aufzeigten, kamen nicht zu Wort, und einige verließen frustriert die gut gefüllte Aula.

Trotzdem war es ein großartiger Abend. Denn andererseits erwies sich der Ex-Kommerner und GAT-Schüler einmal mehr als fundierter und gleichzeitig unterhaltsamer Erzähler, der im Plauderton mit einem Parforceritt durch die neuere Geschichte ebenso zu faszinieren wusste, wie mit seiner Betrachtung der russischen Seele und Einschätzung der Psyche des früheren Leningrader Straßenjungen Wladimir Putin, der sich bei Schlägereien durchzusetzen wusste und nur davon träumte, einmal ein KGB-Spion zu werden, was ihm schließlich mit 24 auch gelang.

Lielischkies ist ein brillanter Berichterstatter – auch von Anekdoten, für deren Einstreuen er sich überflüssigerweise immer wieder entschuldigte. Und er ist ein exzellenter Kenner des Geheimdienst-Bruderschafts-Mitglieds Wladimir Putin.

Der sei vermutlich hauptsächlich wegen seiner Loyalität unter gleichgesinnten korrupten Geldbeschaffern und Betrügern 1999 in die Nachfolge Boris Jelzins geraten. Der heutige Präsident auf Lebenszeit habe sich durch sein knallhartes Durchgreifen im Ersten Tschetschenienkrieg, das dem heutigen in der Ukraine zum Verwechseln ähnlich war, Qualifikationen erworben, die ihn für ganz oben empfahlen.

„Zur Kleptokratie geworden“

Russland sei nach anfänglichen wirtschaftlichen Erfolgen, von denen auch die so genannten kleinen Leute profitierten, mittlerweile zur „Kleptokratie“ verkommen und nach sechs Jahren Reallohnrückgang am Boden zerstört. Und über allem schwebe ein sich mit Lichtgeschwindigkeit von der Realität und Vernunft entfernender Quasi-Monarch, der sich nicht mehr für Wirtschafts- oder Gesellschaftspolitik interessiere.

Dass die Menschen auf der Straße ihm trotzdem ihre Sympathie und Treue zusprechen, ist für Udo Lielischlies nicht verwunderlich: „Er hat den Trick aller Autokraten erfolgreich benutzt, die Schuld auf einen angeblichen Aggressor von außen abzuwälzen.“ Und das sei der Westen mit seiner angeblich verkommenen Lebensart, die sich auch in der modernen Ukraine abzeichnet.

„Wir werden bedroht, die wollen uns fertigmachen, wir müssen zusammenhalten und uns auf Gedeih und Verderb dagegen wehren“: Mit diesen Worten gab der 68-Jährige die so erzeugte Haltung der meisten Russen wieder: „Selbst wenn jetzt tote Soldaten auf die Dörfer zurückgebracht werden, bilden sich die eigenen Eltern lieber ein, der Sohn sei in einer Art neuem Vaterländischen Krieg gegen den Faschismus für etwas Gutes gefallen, als für einen sinnlosen und brutalen Überfall auf ein friedliches Nachbarland.“

Fragen nach der vorgeblichen Bedrohung oder Einengung Russlands durch die Nato beschied der Moskaukorrespondent a.D. negativ: „Nicht ein einziges Mal haben wir Russland bedroht. Putin selbst hat 2004 auf einem gemeinsamen Gipfel gesagt, dass die Nato-Osterweiterung für Russland kein Problem sei.“

Zuhörer, die die Rolle von Olaf Scholz in diesem Konflikt gewürdigt wissen wollten, verblüffte der frühere Mechernicher mit einer Gegenfrage: „Was hat Olaf Scholz denn schon getan? Außer seiner einen Rede mit der so genannten »Zeitenwende«? Das war gerade mal ein Tag…“

Welt von Despoten regiert?

Düster fiel auch Udo Lielischkies Rundumblick auf die Welt aus: „Wir haben heute mehr Autokraten an der Macht, als funktionierende Demokratien.“ Selbst in den eigenen Reihen gebe es unsichere Kantonisten wie Viktor Orbán, die polnische PIS-Partei oder Boris Johnson: „In Frankreich liegt Marie le Pen gerade mal sechs Prozent hinter Macron…“

Udo Lielischkies begann seine journalistische Laufbahn beim „Kölner Stadt-Anzeiger“ in Euskirchen. Zum Fernsehen kam der Kommerner auf Umwegen: Erst machte er ein Praktikum beim Deutschlandfunk, dann bot er seine freie Mitarbeit dem WDR-Hörfunk an, schließlich erhielt der Kommerner eine Festanstellung als WDR-Rundfunkredakteur mit Moderation verschiedener Magazine.

Nach sieben Jahren Hörfunk wechselte Udo Lielischkies 1987 zum Fernsehen und wurde ab 1994 als Auslandskorrespondent eingesetzt. Seit 2014 war er ARD-Studioleiter in Moskau. 1989 erhielt er den Ernst-Schneider-Preis und wurde seither unter anderem für das Internationale Fernseh-Festival in Monte Carlo, den Goldenen Gong und den Deutschen Fernsehpreis nominiert.

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Tourismus

Neue Webseite für KulturRaum Bad Bertrich

Bad Bertrich/Daun – KulturRaum Bad Bertrich – Auf neuer Webseite vorab inspirieren und informieren lassen. Die Baumaßnahmen am neuen Kultur-, Tagungs- und Veranstaltungszentrum KulturRaum in Bad Bertrich stehen kurz vor der Fertigstellung. Die Webseite www.kulturraum-badbertrich.de gibt Gästen und Einheimischen einen ersten Vorgeschmack, was sie bald in Bad Bertrich erwartet.

Im Februar 2020 starteten die Bauarbeiten am Bad Bertricher Kursaalkomplex, zwei Jahre später finden die ersten Veranstaltungen im neuen KulturRaum statt. Der Startschuss fällt mit dem Eröffnungskonzert der Bläck Fööss am 23. April und der Eröffnungsveranstaltung am 23. Mai, bei der sich auch Innenminister Roger Lewentz und MdL Anke Beilstein ein Bild vom neuen Veranstaltungszentrum machen werden.

Der KulturRaum rund um das ehrwürdige Kursaalgebäude, das in den letzten zwei Jahren aufwändig auf Vordermann gebracht wurde, kann zukünftig für Tagungen, Hochzeiten und andere große Familienfeiern gebucht werden und dient darüber hinaus als Eventlocation für Konzerte, Kabarett und Co. Modernste Veranstaltungs- und Tagungstechnik sorgen für den passenden Rahmen, während die historische Architektur mit imposanter Deckenhöhe, edlem Stuck und hohen Sprossenfenstern dem Gebäude sein klassisches Flair verleihen.

„Bad Bertrich bietet mit dem KulturRaum künftig das Komplettpaket in Sachen Events: Das Gebäude hat sowohl die passende Atmosphäre für romantische Hochzeiten als auch den Platz und die technischen Voraussetzungen für Tagungen und Kulturveranstaltungen. Die ansprechenden Außenanlagen des Kurgartens und die örtlichen Übernachtungsangebote runden das Ganze ab“, ist Vera Merten, Geschäftsführerin von GesundLand Vulkaneifel, überzeugt. Das GesundLand Vulkaneifel übernimmt die Vermarktung des neuen Veranstaltungszentrums.

Auf der Webseite www.kulturraum-badbertrich.de können sich Interessierte bereits jetzt über die neuen Räumlichkeiten und das Veranstaltungsprogramm der nächsten Monate informieren. So gastiert am 7. Mai Kabarettist Jürgen Becker mit seinem Programm „Die Ursache liegt in der Zukunft“ im KulturRaum. Tickets sind erhältlich über www.ticket-regional.de. Für Informationen rund um den KulturRaum und seinen Räumlichkeiten sowie für Tickets zu allen dortigen Veranstaltungen steht die Tourist Information Bad Bertrich zur Verfügung unter Tel. +49 2674 932 222 oder E-Mail an bad-bertrich@gesundland-vulkaneifel.de.

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Betriebliches Gesundheits-Management bei der AWO Rheinland gestartet

Region/Koblenz – Gemeinsam mit der AOK als starker Partner im Einsatz für die Gesundheit der Mitarbeiter*innen. Bereits 2019 wurden alle Mitarbeiter*innen der AWO Rheinland e.V. zur eigenen Gesundheit befragt.

Aus diesen Erkenntnissen erfolgte eine Arbeitssituationsanalyse, um eine tiefergehende gesundheitliche Analyse als Ausgangsbasis für weitere gesundheitserhaltende als auch -fördernde Maßnahmen einzuleiten. „Das Wohl unserer Mitarbeiter*innen ist für uns als auch für unsere Bewohner*innen sehr wichtig, so dass wir noch intensiver in das Thema Gesundheit einsteigen wollen“, so Andreas Zels, Geschäftsführer des AWO Bezirksverbands Rheinland e.V.

Um die AWO Rheinland dabei zu unterstützen, analysieren Experten der AOK – Die Gesundheitskasse in Rheinland-Pfalz/Saarland – die Gesundheitslage im Unternehmen und an den einzelnen Arbeitsplätzen. „Darüber hinaus bietet der AOK-Service „Gesunde Unternehmen“ Programme und Angebote, die an den Bedarf des Unternehmens angepasst werden und den Bedürfnissen der Mitarbeiter*innen entsprechen“, so Udo Hoffmann, Beauftragter des Vorstandes der AOK Rheinland-Pfalz – Saarland.

Zu erfolgreicher Betrieblicher Gesundheitsförderung gehören z.B. organisatorische Schritte wie gesundheitsgerechte Führung oder Maßnahmen für ein gutes Betriebsklima, Betriebliches Eingliederungsmanagement und Suchtprävention, gesundheitsgerechte Gestaltung der Arbeitsplätze. Dies kann etwa durch ausreichende, blendungsfreie Beleuchtung, angenehmes Raumklima und Lärmschutz gestaltet werden. Weitere Fördermaßnahmen können individuelle Gesundheitsangebote für die Beschäftigten, zum Beispiel Programme zur gesunden Ernährung, Zeit- und Stressmanagement, Bewegung und Rückentraining sein. Diese Angebote werden nun in 14 AWO Seniorenzentren im Rheinland umgesetzt, um Gesundheit und Wohlbefinden der Mitarbeiter*innen und der Bewohner*innen zu stärken.

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Vize-Landrat Wolter: „Hut ab“ – DKMS-Radler Benedikt Goesmann macht Station am Kreishaus Euskirchen

Kall/Euskirchen – Der DKMS-Radler Benedikt Goesmann machte auf seiner 4500 Kilometer langen Rad-Tour Station am Kreishaus – In wenigen Tagen schon 50.000 Euro Spenden gesammelt – Respekt vor den Alpen – Nach Rückkehr Vortrag bei der Hilfsgruppe Eifel in Kall.

In der Cafeteria des Kreishauses berichtete Bededilkt Goesmann von seinem großen Vorhaben, die DKMS zu unterstützen. Willi Greuel sagte eine Spende von 5000 Euro zu. Foto: Reiner Züll

Er machte auf der vierten Etappe von Köln nach Bonn mit seinem Fahrrad einen Umweg über Euskirchen, wo er am Kreishaus von Vize-Landrat Leo Wolter und Willi Greuel, dem Vorsitzenden der Kaller Hilfsgruppe Eifel, empfangen wurde. Der 33-jährige Benedikt Goesmann ist seit Montag von Paderborn aus auf einer Spenden-Tour nach Lissabon. 4500 Kilometer wird der IT-Experte zurücklegen, ehe er seine für den 10. Juni geplante Ankunft am nördlichsten Teil des europäischen Festlandes erreicht.

Er macht die Gewalttour in Gedenken an seine vor zwei Jahren an Akuter Lymphatischen Leukämie (ALL) verstorbene 33-jährige Ehefrau Alicia. Auf seiner Tour sammelt er Spenden für die Unterstützung der Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS), die seit 2018 auch einen Standort in Südamerika hat, wo seine verstorbene Frau herstammte.  Unterstützt wird die Tour von der Hilfsgruppe Eifel, die sich der Bekämpfung der Leukämie seit nunmehr 30 Jahren widmet.

Am Kreishaus in Euskirchen traf DKMS-Radler Benjamin Goesmann am Donnerstagvormittag auf Vize-Landrat Leo Wolter und den Hilfsgruppen-Vorsitzenden Willi Greuel. Mit dem kleinen Maltester-Rüden „Bruno“, dem Hund seiner verstorbenen Frau Alicia, war Goesmann bei recht miesem Wetter in die Kreisstadt gekommen, um sein Tour-Projekt vorzustellen und die Hilfsgruppe kennenzulernen.

Vize-Landrat Leo Wolter war beeindruckt von Goesmanns Schilderung über den frühen Todes seiner an Leukämie erkrankten Ehefrau Alicia,  und der nun begonnenen Spendenfahrt des Witwers zur Bekämpfung der Leukämie. 4500 Kilometer im Fahrradsattel, um das Vermächtnis seiner Ehefrau zu erfüllen, da könne er nur sagen „Hut ab“, so Leo Wolter.

Seit Montag sei er auf Tour, berichtete der 33-Jährige Paderborner. Auf den ersten vier Etappen habe er bei Freunden übernachten können, ebenfalls auf seiner Tour bis Straßburg. „Danach schaue ich von Tag zu Tag, wo ich nachts unterkomme. Allerdings habe er auf seiner Facebook-Seite schon Unterkunft-Angebote bekommen.

Weil er auch die englische und spanische Sprache beherrsche und auch ein wenig Französisch könne, werde es auf der zweimonatigen Fahrrad-Tour kenne Verständigungsschwierigkeiten geben. Täglich will er zwischen 80 und 90 Kilometer schaffen, wobei er großen Respekt vor der Überquerung der Alpen habe. Am 20. Juni will Goesmann das Ziel in  Cabo da Roca bei Lissabon erreicht haben. .

Das Echo auf seine Spendenfahrt sei enorm: Als er am Montag losgefahren sei, habe er sich über ein Spendenaufkommen von 17.000 Euro freuen können. Inzwischen sei die Spendensumme für die DKMS schon auf über 50.000 Euro angestiegen. Von Freunden, Bekannten, Vereinen und Firmen erfahre er große Unterstützung. Für die Hilfsgruppe Eifel sagte Willi Greuel dem Benefiz-Radler eine weitere Unterstützung in Höhe von 5000 Euro zu.

Im Bistro des Kreishauses berichtete Goesmann, dass in Südamerika jeden Tag zwei Kinder an Leukämie sterben. Während die Überlebenschancen eines Leukämiekranken in Deutschland bei 80 Prozent liege, seien es in Südamerika etwa 30 Prozent. Das habe seine Gattin ändern wollen, sei aber dann selbst an der heimtückischen Krankheit verstorben.

Auf seiner langen Tour nach Lissabon will Benedikt nach jeweils fünf Tagen Radfahren zwei Tage Pause machen um Kraft zu tanken. Der Hilfsgruppe versprach er von seiner Weiterfahrt, nach seiner Rückkehr im Juni, und vor Antritt eines zweijährigen Aufenthaltes für seine Firma in  Mexiko im August, einen Vortragsabend zu halten, um über seine Erlebnisse während der 4500-Kilometer-Tour zu berichten. (Reiner Züll)

www.ride-for-all.de

 

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Deutsche Glasfaser und Gemeinde Simmerath – Glasfaserausbau in Einruhr und Erkensruhr

Simmerath – Deutsche Glasfaser stellt Glasfaserhauptverteiler in Einruhr auf. Die Deutsche Glasfaser hat mit dem Hauptverteiler das erste sichtbare Zeichen des Glasfaserausbaus in Einruhr aufgestellt. Hier laufen alle Glasfaseranschlüsse des Ortes zusammen. Mit dem Ausbau stellt Deutsche Glasfaser gemeinsam mit der Gemeinde Simmerath die Weichen für eine zukunftssichere digitale Versorgung in Einruhr und Erkensruhr.

An der Aufstellung des Glasfaserhauptverteilers nahmen Bürgermeister Goffart und Ortsvorsteher Poschen teil, die sich dafür eingesetzt hatten, dass auch die Rurtalorte Einruhr und Erkensruhr bald von schnellem Glasfasernetz profitieren können.

„Wir freuen uns, dass mit dem Glasfaserhauptverteiler nun sichtbar wird, dass der Glasfaserausbau schnell und kontinuierlich vorangeht“, so Sedat Akcay, Projektleiter Bau von Deutsche Glasfaser. „Der Verteiler ist das Herzstück des Glasfasernetzes in Einruhr und Erkensruhr und eine wichtige Voraussetzung, dass die Bürgerinnen und Bürger bald von einer zukunftssicheren Breitbandversorgung profitieren können.“

Vom Point of Presence (PoP) an der Ecke Franz-Becker-Straße/Auf dem Römer in Einruhr gehen nun die Verbindungen ab bis zum Kunden nach Hause.

Auch während der Bauphase können interessierte Bürgerinnen und Bürger noch Verträge zu Sonderkonditionen abschließen. Informationen erhalten sie telefonisch unter 02861 – 890 600 oder online unter www.deutsche-glasfaser.de. Fragen zum Bau beantwortet zudem die kostenlose Deutsche Glasfaser Bau-Hotline unter 02861 890 60 940 montags bis freitags in der Zeit von 8:00 – 20:00 Uhr.

Alle Informationen über Deutsche Glasfaser und die buchbaren Produkte sind online unter www.deutsche-glasfaser.de verfügbar.
Zur Zeit läuft daneben auch die Nachfragebündelung in Rurberg, Woffelsbach und Dedenborn. „Ich hoffe, dass sich die Bürgerinnen und Bürger dieser Ortschaften bis zum 30.04.2022 für die Glasfasertechnologie entscheiden, so dass diese drei letzten Ortschaften des Gemeindegebietes ebenfalls an das zukunftssichere Netz angebunden werden“, so Bürgermeister Goffart.

Ansprechpartner bei der Gemeinde Simmerath ist Herr Koll, der unter 02473/607174 oder unter akoll@gemeinde.simmerath.de zu erreichen ist.

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Wirtschaft

Das PJG räumt bei der Siegerehrung des „Planspiel Börse“ ab

Ahrweiler – Es ist wohl der Wunsch vieler Menschen: Aus einem vorhandenen Geldbetrag noch mehr zu machen. Auch in den vergangenen Monaten bot die Kreissparkasse Ahrweiler den Schülerinnen und Schülern weiterführender Schulen die Gelegenheit, genau dies zu tun – zumindest in spielerischer Form. Das „Planspiel Börse 2021“ fand vom 04. Oktober 2021 bis zum 28. Januar 2022 statt und war bereits die 39. Spielrunde.

Beim siebzehnwöchigen Planspiel Börse belegte das Team „degenerates“ vom Peter-Joerres-Gymnasium“ den ersten Platz in der Gesamtwertung im Kreis Ahrweiler und Platz 45 in Rheinland-Pfalz. Die Teams „Die 3 Aktienprofis“ und „diehltenaktionäre“, ebenfalls vom Peter-Joerres-Gymnasium, kamen auf die Plätze zwei und drei der Wertung im Kreis Ahrweiler. Zudem wurde auch noch das Team „Topdan“ vom Peter-Joerres-Gymnasium als beste Gruppe mit nachhaltigen Wertpapieren im Kreis Ahrweiler ausgezeichnet. Die Sieger wurden von der Kreissparkasse Ahrweiler im Rahmen einer kleinen Feier mit Geldpreisen prämiert. So konnten sich die drei Gewinner-Teams mit dem betreuenden Lehrer Michael Plückthun und Schulleiter Lutz Hasbach mit Guido Mombauer, dem Vorstandsmitglied der KSK, austauschen und hatten die Gelegenheit, Anregungen und Fragen einzubringen.

Über 40.000 Teams aus ganz Deutschland und über 3.000 aus Frankreich, Italien, Lateinamerika, Luxemburg, Russland und Schweden nahmen die Herausforderung an und jonglierten mit einem fiktiven Startkapital von 50.000 Euro an den internationalen Börsenplätzen. Darunter waren auch 46 Teams aus dem Kreis Ahrweiler und 1.317 aus Rheinland-Pfalz. Gewertet wurde in zwei Kategorien: dem Depoterfolg und dem Erfolg bei der Anlage in nachhaltigen Investments. Um erfolgreich zu sein, gehörten die Analyse von Wirtschaftsmeldungen, das genaue Verfolgen der Nachrichten sowie das Studieren von Aktienkursen zum täglichen Doing.

Das Planspiel Börse – das größte seiner Art in ganz Europa – hilft, die wirtschaftlichen Grundkenntnisse und Börsenwissen zu erlangen: Welche Wirtschaftsmeldungen und Entwicklungen haben Einfluss auf den Aktienkurs? Welche Anlagestrategien gibt es? Welche Aktien passen zu meinen Anlagezielen? Und welche psychologischen Faktoren beeinflussen die Anleger? Darüber hinaus müssen Anlageentscheidungen im Team getroffen werden – eine interessante und äußerst lehrreiche Erfahrung für junge Menschen.

Die 40. Runde des „Planspiel Börse“ ist bereits in Vorbereitung: im September geht`s wieder los!

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Vertreter von DRK, DLRG, Malteser, THW, PSNV-E, Rettungsdienst, Leitstelle und Führungsstab in Euskirchen geehrt

Euskirchen – Verleihung der Feuerwehr- und Katastrophenschutz-Einsatzmedaille des Landes NRW an die Helferinnen und Helfer bei der Flutkatastrophe 2021. Als Zeichen der Anerkennung für ihren Einsatz in der Flutkatastrophe sind am Abend Vertreter von Feuerwehren und Hilfsorganisationen mit der Feuerwehr- und Katastrophenschutz-Einsatzmedaille des Landes NRW ausgezeichnet worden, die eigens für diesen Zweck gestiftet wurde.

Gruppenbild, Landrat Markus Ramers hat die Helfer*innen stellvertretend für Innenminister Herbert Reul geehrt. Foto: Sven Gnädig / Pressestelle Kreis Euskirchen

Die altsilberne Medaille trägt auf der Vorderseite die Kurzbezeichnung des Einsatzes „Unwetterkatastrophe 2021″ sowie den Schriftzug „Dank den Helferinnen und Helfern“. Auf der Rückseite befindet sich das nordrhein-westfälische Landeswappen. Zusätzlich erhalten die Medaillenträger eine Urkunde.

Sie alle haben sich um den Dank der Landesregierung, des Parlaments und der Bürgerinnen und Bürger im Kreis Euskirchen und ganz Nordrhein-Westfalens verdient gemacht. In der größten Naturkatastrophe seit Gründung unseres Bundeslands haben die Helfer angepackt, organisiert, sich bis zur Erschöpfung für ihre Mitmenschen eingesetzt.

Landrat Markus Ramers hat die Helfer*innen stellvertretend für Innenminister Herbert Reul geehrt. Insgesamt werden im Kreis Euskirchen rund 3.500 Medaillen und Urkunden überreicht. Stellvertretend haben Wehrleiter und Bürgermeister*innen aller elf Kommunen die Medaillen für die Feuerwehren entgegengenommen. Für die Einsatzkräfte der Organisationen waren Vertreter von DRK, DLRG, Malteser, THW, PSNV-E, Rettungsdienst, Leitstelle, Führungsstab anwesend. Landrat Markus Ramers: „Sie alle sind das beste Beispiel, was es in Krisenzeiten braucht: Tapfere Männer und Frauen, die unsere Bevölkerung schützen. Denn der wichtigste Faktor im Bevölkerungsschutz sind die Menschen, die sich im Haupt- oder Ehrenamt für unsere Sicherheit einsetzen. Ich bin stolz, Ihnen heute diese Ehrung zuteilwerden zu lassen. Die Menschen im Kreis Euskirchen können sich auf Sie verlassen.“

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Kanal zwischen Inde- und Hambachsee – Kreis Düren und Rhein-Erft-Kreis stellen Weichen für die Zukunft

Düren – Zukunft wird in der Gegenwart gemacht. Also jetzt, mit Weitblick, Engagement und guten Ideen. Eine davon: Eine Wasserverbindung zwischen den beiden künftigen Tagebauseen Inden und Hambach. Ein Kanal, ein sogenanntes „blaues Band“, rund 6,5 Kilometer lang.

Dieses generationenübergreifende Projekt wurde gestern 06. April vom Kreis Düren und Rhein-Erft-Kreis sowie weiteren Kommunen und Institutionen vorgestellt. „Wir stellen die Weichen für die Zukunft“, sagten die beiden Landräte Wolfgang Spelthahn und Frank Rock bei der Präsentation im Restaurant am Indemann.

Ein Kanal, der den Inde- und Hambachsee verbindet, werde dazu beitragen, dass die Region als Ganzes zusammenwächst. Die geplante Wasserverbindung stärke die Wirtschaftskraft, schaffe Arbeitsplätze, ein innovatives Wohnumfeld und ein attraktives Freizeitangebot, betonten die beiden Landräte.

So steht es auch in einer Absichtserklärung, die heute von den Kommunen und den Institutionen, die das Projekt unterstützen, unterzeichnet wurde. Der Kreis Düren und der Rhein-Erft-Kreis werden nun eine Machbarkeitsstudie in Auftrag geben, um weitere Details und Voraussetzungen für das zukunftsweisende Projekt zu erarbeiten.

Der Kanal zwischen den beiden Seen könnte entlang einer Trasse verlaufen, die ursprünglich für den Transport von Erde aus dem Tagebau Hambach zum Füllen des Tagebaus Inden vorgesehen war. Denkbar ist aber auch eine andere Führung des Kanals. Entlang der Wasserverbindung soll ein Erlebnisradweg gebaut werden, die den touristischen Wert der Region steigert – ein „grünes Band“, wie Landrat Wolfgang Spelthahn sagte.

Die gesamte Region hat nach dem Ende der Braunkohletagebaue ein Alleinstellungsmerkmal. Nirgendwo sonst in Europa entsteht eine vergleichbare Seenplatte. Ein Kanal zwischen Inde- und Hambachsee trägt zu einer weiteren Verstärkung dieses Alleinstellungsmerkmales bei. Dies betonten Jens Bröker, Leiter der Stabsstelle Innovation + Wandel beim Kreis Düren und Geschäftsführer der indeland GmbH, sowie Oliver Lühr, Vize-Direktor der Prognos AG.

„Wir schaffen heute die Voraussetzungen für die Zukunft“, sagten beide und ergänzten, dass eine solche Wasserverbindung auch technische Herausforderungen mit sich bringe. Die seien aber sehr gut lösbar. Heute ist es möglich, ein Gebäude mit einer Höhe von 828 Metern zu bauen (Dubai). Der längste künstliche Kanal weltweit ist 82 Kilometer lang (Panamakanal), der Mittellandkanal in Deutschland 325 Kilometer. Dagegen kommt das „blaue Band“ zwischen Inde- und Hambachsee mit seinen 6,5 Kilometern fast bescheiden daher.

„Wir leben in einer der spannendsten Regionen Europas“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn, der den Strukturwandel wie sein Kollege Frank Rock als Herausforderung, aber vor allem als Chance begreift.

Zukunft wird in der Gegenwart gemacht, also jetzt. „Wir wollen und werden diese Zukunft gestalten“, betonen die beiden Landräte auch im Namen der Städte Elsdorf, Jülich und Kerpen sowie der Gemeinden Inden, Merzenich, Niederzier, Titz und des Wasserverbandes Eifel-Rur, des Erftverbandes und der indeland GmbH sowie der Neuland Hambach GmbH, die das Projekt unterstützen, gemeinsam entwickeln und die dazu notwendigen Ressourcen einsetzen.

„Wir schreiben am heutigen Tag Geschichte“, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn. „Der Kreis Düren und der Rhein-Erft-Kreis wachsen hierdurch wieder ein Stück weiter zusammen und räumliche Trennungen, die durch den Braunkohleabbau entstanden sind, werden geschlossen. Wir zeigen, wie Zusammenarbeit funktioniert“, sagte Landrat Frank Rock. „Wichtig sei, den Menschen in der Region Perspektiven zu zeigen und sichtbar zu machen, was in Zeiten des Strukturwandels möglich sei. Ein Kanal zwischen Inde- und Hambachsee würde die „Lebens- und Aufenthaltsqualität in der gesamten Region definitiv deutlich erhöhen“, unterstrichen die beiden Landräte.

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Christopher Clark erhält die Médaille Charlemagne 2022 in Aachen

Aachen – Der Historiker, Autor und Fernsehmoderator Christopher Clark erhält am 19. Mai in Aachen die Karlsmedaille für europäische Medien, die „Médaille Charlemagne pour les Médias Européens“. Mit dieser Medaille wird seit dem Jahr 2000 im Umfeld der Karlspreis-Feierlichkeiten eine europäische Persönlichkeit oder Institution ausgezeichnet, die sich auf dem Gebiet der Medien in besonderer Weise um den Prozess der europäischen Einigung und um die Herausbildung einer europäischen Identität verdient gemacht hat. Die Laudatio hält die Fernsehmoderatorin und Journalistin Shakuntala Banerjee. Die Hörfunk- und Fernsehmoderatorin Sonja Marx wird die Verleihungszeremonie moderieren.

Mit Vergabe dieser 21. Karlsmedaille würdigt das Kuratorium des Vereins „Médaille Charlemagne“ die Verdienste Christopher Clarks als einer der wichtigsten Chronisten der europäischen Geschichte und seinen Einsatz für ein geeintes Europa sowie die transatlantischen Beziehungen. Der „australische Europäer“, Jahrgang 1960, der 2015 von Queen Elisabeth II. zum Ritter geschlagen wurde, lehrt als Professor für Neuere Europäische Geschichte am St. Catharine’s College in Cambridge und ist Autor bedeutender Werke zur preußischen Geschichte.

Die bisherigen Preisträger

Bisherige Preisträger der Médaille Charlemagne waren der Publizist Lord George Weidenfeld (GB), der Autor Cees Nooteboom (NL), der Produzent Jan Mojto (D), der Regisseur Jean-Jacques Annaud (F), der ehemalige Intendant des Westdeutschen Rundfunks Köln Fritz Pleitgen (D), die polnische Schauspielerin Krystyna Janda, die Stiftung Berliner Philharmoniker, gemeinsam die Regisseure Fatih Akin (D) und Abdellatif Kechiche (F), die Organisation „Reporter ohne Grenzen“, der Musiker André Rieu (NL), die Verlegerin Inge Schönthal-Feltrinelli (I), die russische Zeitung Novaya Gazeta, Timothy Garton Ash (GB), die European Film Academy (EFA), die OSZE-Beauftragte für die Freiheit der Medien Dunja Mijatović, der Eurovision Song Contest, der deutsche Fernsehjournalist und ehemalige Leiter des ARD-Studios Brüssel Rolf-Dieter Krause, der britische Schriftsteller und Historiker Sir Ian Kershaw, das Erasmus Student Network (ESN) sowie 2021 der niederländische Journalist und Historiker Geert Mak.

Die Mitglieder des Vereins

Verliehen wird der Preis vom Verein „Médaille Charlemagne pour les Médias Européens“, dem folgende Institutionen angehören: Stadt Aachen, Stadt Maastricht, Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens, Landesanstalt für Medien NRW, Film- und Medienstiftung NRW GmbH, Arte – der Europäische Kulturkanal, BBC World News, Deutsche Welle, Digitalpublisher und Zeitungsverlegerverband NRW e.V. sowie die Karlspreisgesellschaft. Der Verein wurde 2006 auf Initiative der Landesanstalt für Medien NRW und der Stadt Aachen ins Leben gerufen.

Angela Katzy gestaltet die Medaille

Die Medaille selbst wird von der in Köln lebenden Künstlerin Angela Katzy gestaltet. Sie hat einen Durchmesser von etwa 10 cm und ist in 925er Silber gearbeitet. Der Lapislazuli ist in 750er Gelbgold gefasst, auch die innere Strebe ist in gelbgold gestaltet. Sie steht für den Strich, den Karl der Große einer Unterschrift gleich seinem Siegel selbst beifügte, da er selbst nicht schreiben konnte.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich im Internet unter https://eveeno.com/MedailleCharlemagne2022 zur Teilnahme an der Preisverleihung am 19. Mai um 17 Uhr anmelden.