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Tourismus

Gästeführungen im Ahrtal starten wieder

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Neue Führungsformate thematisieren Flutfolgen und Wiederaufbau. Weinproben, geführte Wanderungen und Besichtigung des Ahrtors. Die verheerende Flut vom Juli 2022 hat tiefe Spuren im Gesicht des Ahrtals und große Zerstörungen hinterlassen. Auch Gäste des Ahrtals fragen sich, wie der Wiederaufbau läuft.

Ab Ostern bietet das Ahrtal zu diesem Thema neue Gästeführungen an. Sie sind Teil des umfangreichen Angebots, welches ab Ostern mit Weinproben, Stadtführungen und geführten Wanderungen wieder startet. „Es besteht bei unseren Gästen ein großer Bedarf an Informationen dazu, wie es im Ahrtal weitergehen wird. Mit unseren neuen Führungskonzepten zum Wiederaufbau möchten wir die Gäste abholen, sie mit fundierten Zahlen und Fakten versorgen und direkt vor Ort zeigen, dass das Ahrtal zuversichtlich in die Zukunft blickt“, so Tourismus-Referentin Meike Carll und ergänzt: „Gäste sind im Ahrtal herzlich willkommen!“

Ahrweiler und Bad Neuenahr im Wiederaufbau

So erfahren Besucher bei den zweistündigen Rundgängen „Ahrweiler im Wiederaufbau“ und „Bad Neuenahr im Wiederaufbau“ immer samstags (11 Uhr bzw. 14 Uhr) mehr über die Folgen der Flut und wie der Wiederaufbau auch Dank der unermüdlichen Arbeit vieler helfender Hände voranschreitet. Bei der Gästeführung im Stadtteil Ahrweiler wird beispielsweise die Stadtmauer mit ihren Toren Thema sein. Hat die mittelalterliche Stadtbefestigung vor großem Treibgut und massiveren Schäden geschützt? In den Straßen wird es um die Frage gehen, wie der Wiederaufbau in Einzelhandel und Gastronomie voranschreitet. Am historischen Blankartshof, einem ehemaligen Gutshof, in dem auch die Tourist-Information beheimatet ist, stehen Fragen zum Tourismus im Ahrtal im Fokus. So verbindet der Rundgang Historisches mit aktuellen Themen. Auch bei der Führung im Stadtteil Bad Neuenahr ist die Verbindung der Historie des über 160-jährigen Heilbades mit den Folgen der Flut Thema. Inmitten des historischen Kurviertels wird im Vordergrund stehen, wie es mit den zentralen Einrichtungen im Heilbad weitergeht. Beide Gästeführungen sind auch für Gruppen buchbar.

Auch der Weinort Altenahr bietet unter dem Titel „Wandern zwischen den Welten“ an jedem ersten und vierten Samstag des Monats ein neues Führungsformat an. Die Besucher gehen gemeinsam mit einem Gästeführer mit Respekt und Aufmerksamkeit über die intakten Höhenwege und genießen dort wunderbare Natur. Unterwegs ist Gelegenheit, gemeinsam ein Glas Wein zu trinken, über das Gesehene zu sprechen und einen Ausblick in die Zukunft des Ahrtals zu werfen.

Weinproben, Wanderungen und ein Rundgang im Ahrtor

Das Ahrtal bietet eine Fülle weiterer Gästeführungen an. Neu im Portfolio ist die Führung Ahrtor in Ahrweiler, bei der Besucher erstmals Gelegenheit erhalten, das Ahrtor von innen zu besichtigen, den Turm des mächtigsten Tors der historischen Stadtbefestigung zu erklimmen und ganz neue Aussichten auf die Ahrweiler Altstadt zu erleben.

Wer etwas über den Weinanbau wissen möchte und das Aushängeschild der Weinbauregion Ahr, den Spätburger, kennenlernen will, erhält vielfältige Möglichkeiten. In der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler stehen die Führung „In Vino Veritas“ mit Weinquiz und Weinverkostung, ein Rundgang über den Weinbaulehrpfad oder einer 4er-Weinprobe mit Kellerbesichtigung im Weingut Kriechel als Angebote zur Verfügung. Im Weinort Dernau bietet die Dagernova Weinmanufaktur eine Panoramawanderung mit 3er-Weinprobe an. „Unterwegs im Saffenburger Ländchen“ heißt die geführte Wanderung der Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr mit Weinverkostung dreier Weine auf der Burgruine Saffenburg.

Einblicke in das mittelalterliche Altenahr erhalten Gäste bei der historischen Burgführung auf der Burgruine Are. Für Freunde einer gemütlichen Planwagenfahrt bieten sich die Erlebnistouren für Jedermann des Mönchberger Hofs in Mayschoß inklusive 6er-Weinprobe an.

Wanderfans sind bei den Terrainwanderungen genau richtig. Erfahrene Wanderführer begleiten die Gäste zu den schönsten Plätzen im Ahrtal und geben unterwegs viele interessante Infos.

Alle Führungsangebote mit Zeiten und Preisen finden Gäste unter www.ahrtal.de/gaesteführungen. Um Voranmeldung bei verkauf@ahrtal.de wird gebeten. Informationen erhalten Gäste auch in den Tourist-Informationen Ahrweiler und Bad Neuenahr sowie telefonisch unter Tel. 02641/91710.

 

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Testpflicht für alle Besucher*innen, Mitarbeiter*innen und Patient*innen in Krankenhäusern der StädteRegion Aachen

StädteRegion Aachen – Auf Basis der aktuellen Coronaschutzverordnung NRW haben die Krankenhäuser in der StädteRegion Aachen mit Wirkung ab Samstag, 09. April 2022, die geltenden Besuchsregelungen angepasst.

Demnach gilt in den Häusern weiterhin Maskenpflicht. Zusätzlich fordert die neue Coronaschutzverordnung einen negativen Corona-Test für Besucher*innen, Patient*innen und Mitarbeiter*innen. Es gibt von dieser allgemeinen Testpflicht keine Ausnahmen für genesene, geimpfte oder auch geboosterte Personen.

Damit wird die bisher geltende „2G plus Test“- Regelung, also Zugang nur für geimpfte oder genesene Personen mit einem zusätzlichen Test, durch das allgemeine Testerfordernis für alle Menschen ersetzt. Der Testnachweis muss von einer zugelassenen Teststelle ausgestellt worden sein. Ein Bürgertest (PoC)-Test darf maximal 24 Stunden, ein PCR-Test maximal 48 Stunden alt sein. Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres sind von der Testpflicht ausgenommen.

Je Patient*in sind weiterhin maximal zwei Besucher*innen gleichzeitig erlaubt. Der Besuch von Covid-19-Patienten ist aufgrund der Quarantäne grundsätzlich nicht gestattet. Die Begleitung Sterbender bleibt weiterhin jederzeit möglich. Notaufnahmen sind von der vorherigen Testpflicht nicht betroffen. Diese Regelungen gelten, analog zur aktuellen Coronaschutzverordnung, bis 30. April 2022.

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Tourismus

Von Altenahr bis Blankenheim: „WanderBus Oberes Ahrtal“ startet

Ahrweiler/Euskirchen – Neues ÖPNV-Angebot erschließt beliebte Freizeitregion. Mit einem neuen ÖPNV-Angebot starten die Kreise Ahrweiler und Euskirchen gemeinsam in die Wandersaison: Ab dem 15. April 2022 wird der „WanderBus Oberes Ahrtal“ (Linie 899) die Orte Altenahr im Kreis Ahrweiler und den Ort Blankenheim sowie den Bahnhof in Blankenheim-Wald im Kreis Euskirchen miteinander verbinden.

Der neue „WanderBus“ startet am 15. April in die Saison. Foto: Bernhard Risse / Kreisverwaltung Ahrweiler

Das Angebot richtet sich insbesondere an Wanderer entlang des Premiumwanderwegs „AhrSteig“. Vier Etappen zwischen Blankenheim und Kreuzberg können mit dem „WanderBus“ erreicht werden (aktuelle Informationen unter https://www.ahrsteig.de).

Der Bus, der bis zum 1. November im Einsatz sein wird, pendelt an allen Wochenenden und Feiertagen sowie an den Brückentagen nach Christi Himmelfahrt, Fronleichnam und vor Allerheiligen dreimal ahraufwärts und zweimal ahrabwärts. Von den Start- und Zielpunkten aus bestehen zudem Anschlussmöglichkeiten an die Bahnlinien in Richtung Köln und Bonn. „Damit ist die neue Linie 899 perfekt für alle, die auf dem Oberen ‚AhrSteig‘ unterwegs sind“, freut sich Achim Blindert, der Allgemeine Vertreter des Euskirchener Landrats Markus Ramers.

Auch Cornelia Weigand, Landrätin des Kreises Ahrweiler, begrüßt den neuen „WanderBus“: Foto: Bernhard Risse / Kreisverwaltung Ahrweiler

Auch Cornelia Weigand, Landrätin des Kreises Ahrweiler, begrüßt den neuen „WanderBus“: „In der Phase des Wiederaufbaus ist diese Busverbindung ein wichtiges Signal für unsere Region, dass wir in die Zukunft blicken und unseren Gästen wieder ein attraktives touristisches Angebot machen können. Denn Eines steht fest: Wir freuen uns darauf, dass der Tourismus, eine der zentralen Säulen unseres Wirtschaftsstandortes, wieder auflebt und wir damit auch ein Stück Normalität erfahren können.“

Morgens beginnt die Fahrt des „WanderBus Oberes Ahrtal“ in Altenahr an der Haltestelle Bahnhof/Friedhof um 9.30 Uhr und stellt den Anschluss des dort ankommenden Schienenersatzverkehres um 9.09 Uhr sicher, sodass Wanderer alle Etappenstart- und Zielpunkte frühzeitig erreichen können. Weitere Abfahrten ab Altenahr sind jeweils um 13.30 und 16.30 Uhr.

Wer seine Wandertour in Blankenheim beginnt, kann sich nach seiner Tour bequem nachmittags mit dem Bus zurück zum Ausgangspunkt fahren lassen: Ankunft in Blankenheim Wald Bahnhof ist um 10.51, 14.51 und 17.51 Uhr mit Anschluss an den Schienenersatzverkehr in Richtung Euskirchen/Köln. Ab Blankenheim Wald Bahnhof bestehen Fahrmöglichkeiten in Richtung Altenahr um 11.05 und 15.05 Uhr.

„Die fünf Fahrten pro Betriebstag auf der neuen Linie 899 sollen als erster Einstieg in diese Verbindung dienen, um Erfahrungen zu sammeln“, sagt Achim Blindert. Und weiter: „Wenn das Angebot gut angenommen wird, dann werden wir in den kommenden Jahren sicherlich nicht bei den fünf Fahrten pro Betriebstag stehenbleiben. Ich würde mir jedenfalls wünschen, dass wir nach dem Probebetrieb bis 2023 unser ÖPNV-Angebot hier im Ahrtal weiter ausbauen können.

Die Kosten in Höhe von 54.400 Euro werden anteilig der jeweiligen Streckenlänge der Buslinie auf die Kreise Euskirchen und Ahrweiler aufgeteilt. Zum Einsatz kommt ein moderner Kleinbus der Regionalverkehr Köln GmbH.

Bereits im vergangenen Jahr wurde ein regulärer Busverkehr zwischen den Bahnhöfen Blankenheim (Wald) und Ahrbrück im Kreis Ahrweiler eingeführt. Ein „Rad- & WanderBus“ (Linie 899) schloss für Wanderer des Ahrsteiges und für Radfahrer auf dem Ahr-Radweg eine Lücke im Bereich des Oberen Ahrtals. Infolge der verheerenden Flutkatastrophe im Juli 2021 musste dieses Angebot eingestellt werden.

Infokasten zur Buslinie 899

  • Von Blankenheim Wald Bahnhof bis Altenahr Bahnhof/Friedhof
  • Betriebszeit: vom 15.04.2022 bis 01.11.2022
  • Fährt an allen Samstagen, Sonn- und Feiertagen in diesem Zeitraum sowie an den Brückentagen 27.05., 17.06. und 31.10.2022
  • Kleinbus mit begrenzter Anzahl Fahrgastplätze
  • Durchführendes Unternehmen: RVK GmbH
  • Tarif: grundsätzlich VRS-Tarif.

Für Fahrgäste, die nur zwischen Altenahr bis Aremberg fahren, gilt der VRM-Tarif.

  • Der Einsatz erfolgt im Probebetrieb bis einschließlich 2023
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Tourismus

Neue Traumpfade-App hat jetzt noch mehr Region zu bieten

Region/Mayen-Koblenz – Viele nützliche Neuerungen nach Update. Seit knapp neun Jahren ist sie der ideale Tourenbegleiter für alle Wanderungen auf den Traumpfaden und Traumpfädchen im Landkreis Mayen-Koblenz – die kostenlose Traumpfade-App. Nach einem Update präsentiert die Rhein-Mosel-Eifel-Touristik (REMET) seit Kurzem eine App, die nicht nur optisch in einem neuen und ansprechenden Gewand daher kommt, sondern den Nutzern jetzt auch ein Vielzahl neuer und innovativer Inhalte bietet. „Die Traumpfade-App erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit. Umso mehr freut es mich, dass es gelungen ist, das Angebot zu erweitern und das touristische Potenzial unseres ,wanderbaren‘ Landkreises digital erlebbar zu machen“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig.

Das Design und der Aufbau der neuen Traumpfade-App ähnelt stark dem einer Internetseite. Entsprechend intuitiv und einfach ist die Bedienung. Das Herzstück der App sind selbstverständlich nach wie vor die Tourenbeschreibungen für die Traumpfade und Traumpfädchen. Über ein Symbol am oberen linken Bildrand gelangen die Nutzer in ein Menü, über das sie direkt zu einer Auflistung aller Premium-Wanderwege in den Regionen Rhein, Mosel und Eifel sowie der beliebten Spazierwanderwege gelangen. Sobald der gewünschte Rundwanderweg ausgewählt und angeklickt wurde, erscheint die Tour in einer detaillierten Kartenansicht. Im nächsten Schritt können dann weitere Details, wie zum Beispiel Anfahrt, Höhenprofil, Dauer und Streckenlänge eingesehen werden. Die einzelnen Touren lassen sich auch herunterladen und als GPX-Datei exportieren oder auf eine persönliche Merkliste packen. So erhalten Nutzer im Vorfeld viele Informationen und einen guten Überblick über die geplante Wanderung.

„Das Update ist notwendig geworden, weil die alte App über Kurz oder Lang nicht mehr mit den sich ständig weiterentwickelnden Betriebssystemen der Smartphones kompatibel gewesen wäre. Aus dieser technischen Not konnten wir aber eine Tugend machen und neue Inhalte und Funktionen umsetzen. Wir haben nun die Möglichkeit, deutlich ,mehr Region‘ über die neue Traumpfade-App zu transportieren“, erläutert Michael Schwippert, stellvertretender REMET-Geschäftsführer. So stellt die Rhein-Mosel-Eifel-Touristik nun unter dem neuen Menü-Punkt „Veranstaltungen“ geführte Wanderungen vor und macht bei den Ausflugstipps Vorschläge, was Wanderfreunde in der Ferienregion Mayen-Koblenz noch alles erleben können. Neu ist auch eine Sprachnavigation, die entlang vorgeschlagener oder selbst geplanter Touren genutzt werden kann. Entlang der Rundwanderwege lassen sich in der App Sehenswürdigkeiten, Übernachtungsbetriebe, Einkehrmöglichkeiten und vieles mehr darstellen. „Auch der Gipfelfinder ist wieder dabei. Die bisherige Funktion des Traumpfade-Stars konnte aber leider nicht vom Entwickler in die neue App integriert werden. Noch in diesem Halbjahr wird es aber eine neue Herausforderung geben, an der wir aktuell gemeinsam mit Outdooractive arbeiten. Man darf also gespannt sein“, sagt Michael Schwippert.

Die Traumpfade-App gibt es kostenlos für die Betriebssysteme iOS und Android in den jeweiligen App-Stores. Mehr Infos unter www.traumpfade.info

 

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Wirtschaft

Schülerinnen und Schüler für ihre Leistungen beim Börsenspiel der Kreissparkasse Bitburg-Prüm ausgezeichnet

Bitburg – Das Planspiel Börse der Sparkassen findet traditionell im vierten Quartal des Jahres statt. Auch Corona konnte diese Konstante im Schul- und Sparkassenkalender nicht ausbremsen: rund 98.000 Teilnehmende aus Deutschland, Europa, ja sogar Südamerika, Armenien, Vietnam und Singapur haben sich in dieser Spielrunde für Europas größtes Online-Börsenlernspiel registriert.

Auch im Eifelkreis Bitburg-Prüm haben mehr 170 Schülerinnen und Schüler aus 7 Schulen beim Planspiel Börse 2021 der Kreissparkasse Bitburg-Prüm teilgenommen und sich 17 Wochen lang mit 50.000 € virtuellem Startkapital an der Börse ausprobiert. Ziel war es, den größtmöglichen Depotzuwachs bzw. Nachhaltigkeitsertrag zu erwirtschaften. Auf diese Weise ist bei den Schülerinnen und Schülern sowohl das Verständnis für die globalen Zusammenhänge von Wirtschaft, Politik und Finanzen als auch das eigene Wissen im Umgang mit Geld und Aktien gewachsen.

Die jungen Teilnehmenden profitierten vom bewegten zweiten Pandemie-Börsenjahr. Der verlängerte Spielzeitraum von 10 auf 17 Wochen ermöglichte es ihnen, ihre Anlagestrategie noch länger zu verfolgen. Die Teams setzten vor allem auf bekannte Aktien der US-Großkonzerne wie Tesla, Amazon, Apple und investierten branchenübergreifend auch in Pharma- und Luftfahrtkonzerne. Die Teams verzeichneten so einen Depotzuwachs von bis zu 25 Prozent und schlossen insgesamt rund 1,5 Millionen virtuelle Aufträge ab. Trotz hoher Inflationsraten, Lieferengpässen und Unternehmenspleiten schlossen die Börsen mit Jahresgewinn im Leitindex ab.

Davon profitierten auch die Siegerteams im Schülerwettbewerb der Kreissparkasse Bitburg-Prüm. In der Depotgesamtwertung steigerte das Team „SchwarzeNull“ des St. Josef-Gymnasiums Biesdorf das Startkapital von 50.000 auf 55.479,24 Euro. Das Team konnte sich mit diesem Ergebnis zusätzlich den 5. Platz in der Depotgesamtwertung des Sparkassenverbandes Rheinland-Pfalz auf Landesebene sichern.

Alle Siegergruppen im Überblick:

Depotgesamtwertung:

  1. Platz: „SchwarzeNull“, St. Josef-Gymnasium Biesdorf (Depotwert 55.479,24 €)
    2. Platz: „Herzmacherlein“, Staatl. EifelGymnasium Neuerburg (Depotwert 51.384,01 €)
    3. Platz: „JSGKimpembe“, Grund- und Realschule Plus Neuerburg (Depotwert 50.068,32 €)

Nachhaltigkeitswertung:

  1. Platz: „DieDreiPolen“, Realschule Plus Bleialf (N-Ertrag 863,75 €)
    2. Platz: „DieKindergartenPrimaten“, Staatl. Eifel-Gymnasium Neuerburg (N-Ertrag 522,28 €)
    3. Platz: „Team Bambusstamm“, St. Josef-Gymnasium Biesdorf (N-Ertrag 272,47 €)

In einer gemeinsamen Feierstunde im Kundenzentrum der Kreissparkasse in Bitburg wurden die Siegergruppen und ihre betreuenden Lehrerinnen und Lehrer ausgezeichnet. Nach einem spannenden, informativen und interaktiven Vortrag von Herrn Michael Krumeich (Deka Investments) über das lohnende Investieren in Wertpapieren nahmen die Siegerteams ihre Preise von Mark Kaffenberger, Mitglied des Vorstandes der Kreissparkasse Bitburg-Prüm, entgegen. „Unser großes Anliegen als Sparkasse ist es, junge Menschen für Finanzthemen zu begeistern. Um den Zugang zu Börse und Wertpapieren spielerisch und leicht zu gestalten, agieren wir Hand in Hand mit den Schulen im Eifelkreis Bitburg-Prüm. Finanzielle Bildung ist wichtiger denn je – und für uns als Sparkasse schon immer Teil unseres öffentlichen Auftrages“, so Kaffenberger.

Die Kreissparkasse gratuliert allen Schülerinnen und Schülern sowie den betreuenden Lehrer:innen Marco Gangolf (St. Josef-Gymnasium Biesdorf), Claudia Clemens (Realschule Plus Bleialf), Jens Schneider (Staatl. Eifel-Gymnasium Neuerburg) und Anna Becker (Grund- und Realschule Plus Neuerburg) zu diesen herausragenden Ergebnissen und den gewonnenen Geldpreisen im Gesamtwert von über 1.000€!

Übrigens: Das Planspiel Börse geht 2022 schon in die 40. Spielrunde. Am 4. Oktober 2022 ist Spielstart.  Weitere Infos finden Sie unter www.planspiel-boerse.de.

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Drei Gruppensieger beim D-Junioren-Cup 2022 im FVM – Knapp 7.000 Euro für die Deutsche Kinder Krebshilfe

Region/Hennef – Die 1. Jugend-Fußball-Schule Köln, der DJK FV Haaren sowie SC West Köln haben die drei Gruppen beim D-Junioren-Cup des Fußball-Verbandes Mittelrhein (FVM) gewonnen. In spannenden Spielen setzten sie sich gegen ihre Gruppengegner aus den insgesamt neun FVM-Fußballkreisen durch. Als Gruppensieger dürfen sich die Nachwuchskicker nun jeweils über eine Übernachtung mit der gesamten Mannschaft in der Sportschule Hennef freuen.

Seit 2002 haben die E- und D-Junioren im Fußball-Verband Mittelrhein mit ihren Toren über 133.000 Euro zugunsten der Deutschen KinderKrebshilfe eingespielt. Foto: FVM

17 Mannschaften aus den FVM-Fußballkreisen traten bei dem erstmals als Freiluftveranstaltung ausgerichteten Turnier am ersten Aprilwochenende an. Teilgenommen hatten die Mannschaften, die sich 2020 für die pandemiebedingt abgesagte Endrunde des FVM-E-Cups qualifiziert hatten.

Bei diesem Turnier verbindet der FVM den Sport mit dem guten Zweck und spielt das Turnier zugunsten der Deutschen KinderKrebshilfe aus. Für die beim FVM-D-Cup erzielten Tore spendete die Kreissparkasse Köln einen Gesamtbetrag von 6.000 Euro zugunsten der Deutschen KinderKrebshilfe. Den Scheck mit dem Erlös der Spendenaktion überreichte Peter Schaffrath, Regionaldirektor der Kreissparkasse Köln, an Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe, sowie an den FVM-Vizepräsidenten Hans-Christian Olpen und Ex-Nationalspieler Stephan Engels, der neuer Schirmherr der Veranstaltung ist. Auch die IKK classic unterstützte erneut den FVM-D-Cup – alle Spielerinnen und Spieler erhielten ein gebrandetes adidas-Trikot – und engagiert sich damit weiter im Nachwuchsfußball.

Neben den 6.000 Euro, die die Kreissparkasse Köln spendete, kamen noch Spenden aus Sammlungen der teilnehmenden Mannschaften in Höhe von 917 Euro hinzu. Somit konnten beim diesjährigen Turnier 6.917 Euro gesammelt werden.

In der Vergangenheit haben bereits zahlreiche Landesverbände des Deutschen Fußball-Bundes ein Jugendturnier zugunsten der Deutschen KinderKrebshilfe ausgerichtet. Mannschaften, Vereine, Fußballkreise, Fußballverbände und Sponsoren setzen sich bei den Veranstaltungen mit Sammlungen und Benefiz-Aktionen für krebskranke Kinder ein. Seit 2002 sind hierdurch bereits 857.000 Euro für den guten Zweck zusammengekommen, hiervon alleine 133.000 Euro im Fußball-Verband Mittelrhein.

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Montagearbeiten am Breitbandnetz in Ahrbrück

Ahrbrück/Saffig – Unterbrechung von Telefonie und Internet am 20. April 2022. Betroffen sind die Ortschaften Ahrbrück, Heckenbach und Kesseling in der Verbandsgemeinde Altenahr, Langscheid und Virneburg in der Verbandsgemeinde Vordereifel sowie Schelborn in der Verbandsgemeinde Brohltal.

In der Ortsgemeinde Ahrbrück hat die Flutkatastrophe im Juli 2021 die Denntalbrücke komplett zerstört und somit auch zahlreiche Versorgungsleitungen, welche über den Dennbach führten. Nachdem nun in der Gemeinde eine neue Brücke errichtet wurde, plant der Verteilnetzbetreiber Westnetz die Umlegung der Versorgungstrasse durch die Brücke hindurch zur Instandsetzung des Breitbandnetzes.

Um die Arbeiten am Breitbandnetz erfolgreich durchführen zu können, wird es währenddessen zu einer kurzzeitigen Versorgungsunterbrechung der Telekommunikation in einigen Ortsgemeinden kommen. Grund dafür ist, dass die Breitbandversorgung ringförmig in lokalen Glasfasernetzen aufgebaut ist und diese mehrere Ortschaften miteinander verbinden.

Am 20. April 2022 wird Westnetz die Montagearbeiten an der neuen Brücke in Ahrbrück von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr ausführen. In diesem Zeitraum werden somit Telefon- und Internetverbindungen in folgenden Ortschaften nicht zur Verfügung stehen:

  • Ahrbrück, Heckenbach und Kesseling (Verbandsgemeinde Altenahr)
  • Langscheid und Virneburg (Verbandsgemeinde Vordereifel)
  • Schelborn (Verbandsgemeinde Brohltal)

Für die Unannehmlichkeiten während der Baumaßnahme bittet Westnetz um Verständnis.

Westnetz hat in den ersten Tagen nach der Flutkatastrophe im Ahrtal die Strom- und Breitbandversorgung weitestgehend provisorisch wiederhergestellt, um die Menschen schnellstmöglich wieder versorgen zu können. Eine systematische Instandsetzung der Strom- und Breitbandnetze wird seitdem mit Hochdruck vorangetrieben.

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Mira Seesemann und Silas König starten in ein FSJ-Kultur bei den Burgfestspielen Mayen

Mayen – Mittendrin, statt nur dabei! Ein Freiwilliges Soziales Jahr im Bereich Kultur bietet jungen Menschen Gelegenheit, einen tiefen Einblick in die Abläufe von Kulturbetrieben zu erhalten. In enger Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro Rheinland—Pfalz bieten die Burgfestspiele Mayen diese Möglichkeit seit einigen Jahren an.

In diesem Theatersommer erhalten Mira Seesemann und Silas König im Rahmen des FSJ-Kultur einen Blick hinter die Kulissen der Mayener Burgfestspiele.  Wer nun glaubt, die beiden seien nur Beobachter des Geschehens irrt gewaltig: Beide sind fest eingebunden in die Aufgaben und anstehenden Arbeiten der Saison, sind mittendrin in der Organisation und Koordination der neuen Spielzeit und übernehmen wesentliche und wichtige Funktionen.

Ihre größte und wahrscheinlich spannendste Arbeit wird jeweils eine Regieassistenz sein.  Mira Seesemann wird Regisseur Martin Clausen bei der „TransitUrfaust“-Inszenierung unterstützen, Silas König steht Regisseurin Anna Werner bei „Der talentierte Mr. Ripley“ zu Seite. Für die Burgfestspiele durchaus eine große Unterstützung, für Mira und Silas die Möglichkeit ein breites Spektrum der Theaterarbeit zu erfahren und die Bedeutung jedes einzelnen Zahnrads im Theater kennen zu lernen.

Vor seinem „Dienstantritt“ bei den Burgfestspielen absolvierte Silas König bereits einige Monate seines FSJ-Jahres im Eifelmuseum, wo er an theaterpädagogische Konzepten, Führungen und Recherchen mitarbeiten konnte.

Mira Seesemann, Tochter einer Künstlerfamilie, hat seit frühester Kindheit Kontakt zu Kunst und Theater und ist bereits heute eine vielversprechende Autorin und Schauspielerin. Sie schrieb „Denken im Berliner Verkehrsnetz“, erschienen in der Anthologie „Großstadtgeheimnisse“ der BerlinAuthors, und „Ich krieg dich einfach nicht gespiegelt“, erschienen in der Anthologie „Spiegel“ im LitacVerlag.

Im Theatersommer Netzeband spielte sie in „Der Geizige“, einem Masken- und Synchrontheater,  und am Theater am Markt in Eisenach wirkte sie beim experimentellen Musiktheaterstück „Staatstheater – Repertoire“ von Mauricio Kagel mit.

Tickets für die Burgfestspiele gibt es bei Bell Regional Touristikcenter in der Rosengasse 5 in 56727 Mayen, unter der Ticket-Hotline: 02651 / 494942 oder auch per Mail an tickets@touristikcenter-mayen.de. Informationen zum Programm der Festspiele gibt es unter www.burgfestspiele-mayen.de.

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Kreishaushalt 2022 mit großer Mehrheit verabschiedet

Euskirchen – Nachhaltigkeitsziele rücken in den Fokus. Landrat Ramers: „Gemeindefreundliche Strategie“ -Schulsozialarbeit wird ausgebaut. Im Mittelpunkt der Kreistagssitzung vom Mittwoch dieser Woche stand die Verabschiedung des Kreishaushalts. Dabei hat der Kreistag dem Haushalt 2022 mit großer Mehrheit zugestimmt. Die geplanten Aufwendungen belaufen sich auf 436,8 Millionen Euro, denen Erträge von 421,8 Millionen Euro gegenüberstehen.

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen durch steigende Aufwendungen für den Sozial- und Jugendbereich erhöht sich die Kreisumlage für das Jahr 2022 eher moderat. Im Vergleich zum Vorjahr beziffert sich die Belastung für die kreisangehörigen Städte und Gemeinden insgesamt auf 6,5 Mio. €, im Haushaltsentwurf belief sich die Mehrbelastung noch auf 11,2 Mio. €. „Wir tun alles, um nach Entlastungsmöglichkeiten zu suchen, den Kreis aber dennoch zukunftsfähig und nachhaltig aufzustellen“, so Landrat Markus Ramers.

Erstmalig werden Nachhaltigkeitsziele im Kreishaushalt verankert – als drittes Leitziel neben einer möglichst geringen Kreisumlage und der Generationengerechtigkeit.  Dies spiegelt sich nicht zuletzt in den im Haushalt eingeplanten Mitteln für Bevölkerungsschutz, Strukturwandelfonds, Projekte im Bereich Klimawandel und Kreisentwicklung sowie Digitalisierung im Schul- und Verwaltungsbereich wider. Und auch bei den Aufwendungen im Kinder- und Jugendbereich sieht Landrat Ramers eine Investition in die Zukunft des Kreises.

So lässt der positive Jahresabschluss 2020 statt der zunächst vorgesehenen 8 Mio. € nunmehr eine Entnahme von 15 Mio. € aus der Ausgleichsrücklage zu. „Damit setzt der Kreis seine gemeindefreundliche Strategie fort“, erläutert Landrat Markus Ramers die Verbesserungen.

Am Mittwoch hat der Kreistag dem Haushalt 2022 mit einem Gesamtvolumen von 436,8 Mio. € mehrheitlich zugestimmt – bei eingeplanten Erträgen von 421,8 Mio. €. Daraus resultiert im Vergleich zum Vorjahreshaushalt eine um 0,98 %-Punkte niedrigere allgemeine Kreisumlage von 29,16 % bzw. 87,9 Mio. €. Größter Posten der Aufwandsseite stellt hier wie in den Vorjahren der Sozialbereich dar, der mehr als Zweidrittel aller Aufwendungen umfasst. Steigerungen sind sowohl bei der Jugendamts- wie auch bei der ÖPNV-Umlage zu verzeichnen.

Wiederaufbauplan

Der vom Kreistag beschlossene Wiederaufbauplan enthält Gesamtausgaben von rund 220 Mio. €, die sich auf mehrere Haushaltsjahre verteilen. Die größten Positionen stellen mit 208 Mio. € die Berufskollegs und Förderschulen des Kreises sowie mit 5,9 Mio. € Containerlösungen zur vorübergehenden Bereitstellung von Räumlichkeiten für zerstörte Kindertagesstätten dar. Der Kreis geht davon aus, dass die Kosten für den Wiederaufbau aus der Hochwasserkatastrophe vom 14./15. Juli 2021 durch Mittel des Wiederaufbaufonds gedeckt werden.

Schulsozialarbeit

Der Kreistag investiert deutlich in eine verbesserte Schulsozialarbeit. Dafür werden ab dem kommenden 7,25 zusätzliche neue Stellen geschaffen. „Egal ob Hausaufgabensorgen, Mobbing in der Schule, Geschwisterstreit oder aktuell der Krieg in der Ukraine – Kinder benötigen in vertraulicher Atmosphäre kompetente Ansprechpartner“, so Landrat Ramers. „Soziales Training, gewaltfreie Kommunikation oder das Erlernen von Medienkompetenz sind nur in einem starken Netzwerk möglich. Dabei bilden die Schulsozialarbeiter*innen vor Ort eine wichtige Schnittstelle zur präventiven Stärkung von Kindern und Familien.“ Mit den zusätzlichen Stellen sei man zukünftig fast flächendeckend an allen öffentlichen Schulen im Kreis mit der Schulsozialarbeit vertreten und NRW-weit in der Spitzengruppe.

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Wirtschaft

Wiederaufbau – Härtefallhilfen für Unternehmen – Härtefall-Kommission legt Kriterien fest

Region/Mainz – Unternehmen, die von der Flutkatastrophe vergangenen Jahres besonders schwer betroffen sind, können im Rahmen einer vertieften Härtefallregelung Zuschüsse in Höhe von bis zu 100 Prozent beantragen. Eine für Unternehmen eingerichtete Härtefallkommission nimmt sich dieser Fälle an – und hat verbindliche Kriterien festgelegt.

„Die Flutkatastrophe an der Ahr und in der Eifel hat die Betriebe in sehr unterschiedlichem Maße getroffen. Es ist richtig, dass wir nun individuell auf die Härten dieser historisch einmaligen Lage schauen“, bekräftigte Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt. „Die Kriterien, die sich die Härtefallkommission gegeben hat, sind dabei hilfreich und transparent.“

Eine Einstufung als Härtefall kommt insbesondere dann in Frage, wenn eine der nachfolgenden Kategorien vorliegt: eine Fortführung des Betriebes ist bei einer Förderung in Höhe von 80 Prozent nicht gewährleistet, es besteht eine große Diskrepanz zwischen dem geleisteten Schadenersatz und den notwendigen Wiederaufbaukosten, der Geschäftsbetrieb war länger als sechs Monate unterbrochen oder massiv beeinträchtigt oder ein der Abschluss einer Elementarschadenversicherung war nachweislich nicht möglich.

„Ist das der Fall, können Antragstellende neben ihrem Antrag den unterzeichneten Zusatzantrag mit entsprechenden Belegen beifügen“, erläuterte Dr. Ulrich Link, Mitglied des Vorstandes der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), die die Anträge auf Aufbauhilfe bearbeitet. Der Zusatzantrag sei mit dem regulären Antrag auf Hilfe für Unternehmen über das digitale Antragssystem der ISB unter isb.rlp.de/unwetterhilfen zu stellen.

Die Härtefallkommission setzt sich zusammen aus Finanzministerium und Wirtschaftsministerium, den Handwerkskammern sowie den Industrie- und Handelskammern der betroffenen Gebiete. Die Vertreterinnen und Vertreter der Institutionen beraten in regelmäßigen Abständen über die eingereichten Härtefälle.