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IHK Aachen ehrt 75 Top-Auszubildende aus der Städteregion Aachen

Aachen – 125 von insgesamt 1.491 Auszubildenden im Bezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen haben ihre Prüfung mit der Note „Sehr gut“ abgeschlossen. 75 von ihnen haben ihre Ausbildung in einem kaufmännischen, 50 in einem gewerblich-technischen Beruf absolviert. 75 der Top-Auszubildenden stammen aus der Städteregion Aachen. Die IHK ehrte sie mit einer Feierstunde für ihre besondere Leistung.

So sehen „sehr Gute“ aus: Andreas Bauer (rechts), Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer Aachen, überreichte den 75 Top-Auszubildenden aus der Städteregion Aachen eine Urkunde und ein kleines Präsent.
Foto: IHK Aachen / Heike Lachmann

„Nur acht Prozent der Auszubildenden haben die Note ‚Sehr gut‘ erzielt. Sie zählen somit zur Spitze ihres Ausbildungsjahrgangs“, sagt Andreas Bauer, Vizepräsident der IHK Aachen. „Wir freuen uns mit jedem Einzelnen von ihnen über ihr hervorragendes Ergebnis.“ Bauer dankte allen Ausbildern, Prüfern und Lehrern der Berufsschulen: „Ihr ehrenamtliches Engagement macht unser weltweit renommiertes, duales Ausbildungssystem erst möglich.“ Zugleich würdigte er die ausscheidenden Ausbildungsbotschafter und die Betriebe, die ihre Auszubildenden für diese Tätigkeit freigestellt haben. Während ihrer Ausbildung haben sie in Schulklassen über ihren Berufsalltag und die Vorzüge der dualen Ausbildung berichtet.

Bauer machte die Absolventen auch auf das Weiterbildungsstipendium der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung aufmerksam: Nach ihrem hervorragenden Abschluss können sie bei fachlichen und fachübergreifenden Weiterbildungen mit bis zu 8.100 Euro unterstützt werden. „Ein Weiterbildungsabschluss ist ein zusätzlicher Booster für jede Karriere. Aktuelle Studien belegen, dass sich das Lebenseinkommen von Hochschulabsolventen im Vergleich zu Absolventen mit einer höheren Berufsbildung nicht wesentlich unterscheidet“, sagte der IHK-Vizepräsident.

 

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Vielseitig und kreativ – Clara Zins-Grohé in den Ruhestand verabschiedet

Gerolstein – Dem Gerolsteiner Wasser stets verbunden – so könnte man Clara Zins-Grohés Werdegang auch beschreiben. Nach einer Ausbildung zur Industriekauffrau und vielen Jahren Tätigkeit u.a. in der Anlagen- und Finanzbuchhaltung beim Gerolsteiner Brunnen, wagte sie 2008 den Sprung in die Selbständigkeit und arbeitete im Kreativ- und kaufmännischen Bereich für verschiedene Agenturen und Unternehmen.

2014 dann, nach ihrer Fortbildung zur Betriebswirtin, der Wechsel zur Verbandsgemeinde Gerolstein und damit zurück zum Gerolsteiner Wasser: Bei den Verbandsgemeindewerken war Clara Zins-Grohé unter anderem verantwortlich für die Prüfung von Baurechnungen, dem Erstellen von Einnahme- und Ausgabeanweisungen, Rechnungsprüfung, Schriftverkehr und Digitalisierung. „Ich durfte in einem systemrelevanten Betriebszweig mitarbeiten, dessen Schwerpunkt hauptsächlich in Neuaufbau, Erhaltung und Schutzmaßnahmen von Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung besteht“, beschreibt sie die Ausrichtung ihrer Arbeit. „Team war dabei immer Trumpf“, blickt sie dankbar zurück. „Ich freue mich, dass jetzt auch in der Öffentlichkeit verstärkt wahrgenommen wird, welchen Anteil die Werke am Trinkwasser- und Gesundheitsschutz haben.“

Werkleiter Harald Brück ergänzt: „Die Übertragung von Sonderaufgaben war für Clara Zins-Grohé nie ein Problem. Ihr Organisationstalent, ihre Kreativität sowie ihr Einsatz bei der Betreuung der Auszubildenden als fürsorgliche Beraterin und Ansprechpartnerin ist erwähnenswert.“ „Auch die Fusion war ein ‚hartes Stück Arbeit‘“, so Brück rückblickend.

„Die Umstellung auf neue Programme kann man durchaus als Pilotprojekt des Software-Anbieters sehen, an dem das ganze Team einen großen Verdienst hat. Da war manchmal auch ein ‚Fels in der Brandung‘ nötig“, weiß Clara Zins-Grohé zu berichten.

Bei der offiziellen Verabschiedung ging Bürgermeister Hans Peter Böffen auch auf ihr Engagement für die Städtepartnerschaft Gerolstein-Digoin ein: „Clara Zins-Grohé war aktive Ansprechpartnerin in der Verwaltung und hat sich im Vorstand des ‚Vereins zur Förderung der Städtepartnerschaften der Stadt Gerolstein e. V.‘ eingebracht.“ Weiterhin aktiv bleibt sie auch in der Website-Redaktion „gerolstein.org“ der Stadt Gerolstein.

Er dankte Clara Zins-Grohé für die Jahre zuverlässiger Mitarbeit in der Verwaltung: „Ihre helfende Hand und ihre kollegiale Art wird dem Rathausteam in guter Erinnerung bleiben – neben ihrer Leidenschaft als Fotografin unter anderem für die Stadt Gerolstein.“

Mit den besten Wünschen für den neuen Lebensabschnitt überreichte Böffgen zum Abschied als kleines Dankeschön u.a. einen Gutschein für ein ortsansässiges Fotofachgeschäft, „da Du sicherlich noch etwas für Deine Leidenschaft ‚Fotografie‘ gebrauchen kannst.“ Den guten Wünschen schlossen sich Werkleiter Harald Brück und der Personalrat mit den Kolleginnen und Kollegen der Werke und im Rathaus an.

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Wiedereröffnung der Stadtbibliothek Euskirchen am vergangenen Samstag 30. April

Euskirchen – Nach rund neun Monaten öffnet die Stadtbibliothek Euskirchen wieder ihre Türen am bewährten Standort im Kulturhof in der Wilhelmstraße. Viele Menschen aus Euskirchen und Umgebung sind sicher schon ganz gespannt auf das Ergebnis der Neugestaltung des Erdgeschosses nach der Überflutung im Juli 2021.

Am Samstag, 30. April 2022, wurde das Geheimnis gelüftet: Anlässlich des Euskirchener Frühlingfests in der Innenstadt können alle Interessierten die Räume erstmals in Augenschein nehmen – mit erweiterten Öffnungszeiten von 11 – 18 Uhr. Die Buchauswahl und Ausleihe in der Bibliothek ist dann wieder ohne Einschränkungen möglich, genauso wie der Aufenthalt vor Ort zum Lesen, Lernen oder Spielen.

Die Buch- und Medienrückgabe ist bereits ab sofort wieder möglich. Bitte nutzen Sie dazu den Einwurf über die Außenrückgabe. Die Bücher und Medien werden bei Einwurf automatisch zurückgebucht. Der Einwurf-Schlitz befindet sich im Durchgang zum Innenhof, links vom Bibliothekseingang.

Alle entliehenen Bücher und Medien wurden automatisch zum 3.5.2022 verlängert. Bitte denken Sie an eine rechtzeitige Rückgabe oder Verlängerung ihrer entliehenen Bücher und Medien.

Vormerkungen auf entliehene Bücher und Medien sind ebenfalls ab sofort wieder möglich.

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„Eifel Myzel“ erhält das Gründungs-Stipendium Start.in.RLP

Bitburg – Nadine Stalpes und Dominik König haben die rheinland-pfälzische Jury in einem Pitch von ihrem Gründungsvorhaben Eifel Myzel überzeugt. Das Eifel Myzel setzt mit dem „Gemeinschaftsbasierten Wirtschaften“ auf ein innovatives und krisensicheres Geschäftsmodell.

Beim gemeinschaftsbasierten Wirtschaften wird ein Produkt oder eine Dienstleistung nicht nach einem festgelegten Preis verkauft, sondern das Angebot wird durch eine solidarische Gemeinschaft finanziert. Die Teilnehmenden schließen sich dabei zusammen und finanzieren gemeinsam das Angebot für einen festgelegten Zeitraum. Die wichtigsten Leitlinien des Eifel Myzels sind Kooperation statt Konkurrenz, gelingende Beziehungen und gegenseitige Unterstützung, verbunden mit unternehmerischer Aufbruchstimmung. Das Angebot des Eifel Myzel besteht dabei aus drei Komponenten:

  1. Bildungsangebote in Form von Workshops und Vorträgen
  2. Gründungs- und Unternehmensbegleitung von Gründerinnen und Gründern sozial-ökologischer Unternehmen und Projekte
  3. Regionale Vernetzungs- und Verbindungskultur.

Weitere Informationen zum Angebot des Eifel Myzels sowie die Kontaktdaten sind auf der Homepage https://eifel-myzel.de/ abrufbar.

Landrat Andreas Kruppert gratulierte Nadine Stalpes und Dominik König in einem persönlichen Austausch zur erfolgreichen Bewerbung und freut sich nun auf die aktive Umsetzungsphase des Pionierprojektes Eifel Myzel.

Hintergrund:

Durch das Gründungsstipendium Start.in.RLP, das in der frühen Phase der Gründung greift, soll die Konkretisierung und Marktfähigkeit von Gründungsvorhaben – vor allem auch als Anschub nach der Pandemie – ermöglicht werden. Gründerinnen und Gründer werden ein Jahr lang finanziell mit 1000,- Euro pro Monat unterstützt. Außerdem gehört ein intensives Coaching zum Programm, das in Netzwerke aus Startups und Akteuren des Gründungs-Ökosystems einführt. Insgesamt gibt es in Rheinland-Pfalz nun 105 Stipendiaten mit 69 Vorhaben. Weitere Informationen unter https://gruenden.rlp.de/de/startinrlp/

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Wirtschaft

HWK-Konjunktur-Umfrage: Gute Auftragslage – Engpässe und Preisexplosionen beim Material trüben die Stimmung

Region/Trier – Die Nachfrage nach Handwerksleistungen in der Region Trier ist trotz der unsicheren Zeit ungebrochen. Bei der aktuellen Umfrage im Frühjahr 2022 zeigen sich insgesamt 86,2 Prozent der Befragten mit ihrer aktuellen Geschäftslage zufrieden. Beim Blick in die Gewerbegruppen ergibt sich ein differenziertes Bild. Am positivsten beurteilen die Bau- und Ausbaugewerbe sowie die Handwerke für den gewerblichen Bedarf die aktuelle Geschäftslage. Diese Gruppen geben Zufriedenheitswerte zwischen 91 und 98 Prozent an. Verhalten wird die Lage von Betrieben der personenbezogenen Dienstleistungen, vom Lebensmittel- und vom Gesundheitsgewerbe bewertet.

Branchenübergreifend reichen die Auftragsbestände im Durchschnitt für über 15 Wochen. Auch hier sind die Rückmeldungen zwischen den Gewerbegruppen sehr unterschiedlich. Die Bauhaupt- und Ausbaugewerbe geben einen Auftragsbestand von rund 20 Wochen an, die Handwerke für den gewerblichen Bedarf rund 15 Wochen und die Betriebe der personenbezogenen Dienstleistungen wie Friseure 6 Wochen. Alle weiteren Gewerbegruppen melden einen Auftragsbestand von ein bis zwei Wochen.

Über alle Gruppen hinweg haben drei von vier Betrieben aktuell eine Auslastung von über 70 Prozent. Vorrangig die Betriebe der Bau- und Ausbaugewerbe geben an, über 70 Prozent ausgelastet zu sein. In allen weiteren Gewerbegruppen fällt die Auslastung etwas schwächer aus.

Rund die Hälfte der befragten Betriebe gibt an, im Durchschnitt 42.500 Euro in den Betrieb investiert zu haben. Nur jeder fünfte Betrieb plant größere Investitionen für das kommende Quartal.

Die aktuelle Umfrage zeigt, dass die Beschäftigungszahlen in drei von vier regionalen Handwerksbetrieben im Vergleich zum Vorquartal gleich geblieben sind. 13 Prozent der Betriebe haben zudem zusätzliches Personal eingestellt. In den kommenden Monaten wollen 17 Prozent der Handwerker weiteres Personal einstellen.

Der Krieg in der Ukraine, die unvorhersehbaren Engpässe und unkalkulierbaren Preisanstiege am Beschaffungs- und am Energiemarkt sorgen allerdings für zurückhaltende Erwartungen für künftige Auftragseingänge und die Umsatzentwicklung. Die Betriebe schauen über alle Branchen hinweg mit Vorsicht auf die nächsten Monate. Insgesamt rechnen 78,9 Prozent der Befragten mit gleichbleibender oder gar steigender Geschäftslage. Dabei beurteilen die Gesundheits- und Lebensmittelgewerbe sowie die personenbezogenen Dienstleister die zukünftige Lage am optimistischsten. Gedämpfte Prognosen liefern indes die Betriebe aus dem Bauhaupt- und dem Kraftfahrzeuggewerbe sowie die Handwerke für den gewerblichen Bedarf.

Haben sich die Betriebe im Vorjahr trotz steigender Einkaufspreise noch schwergetan mit einer Anpassung der Verkaufspreise, zeigt sich in diesem Frühjahr deutlich, dass die aktuellen Materialpreissteigerungen an den Endkunden weitergegeben werden müssen.

Die Handwerkskammer Trier beurteilt die Umfrageergebnisse vorsichtig positiv. Die Handwerkskonjunktur in der Region ist robust. Die Belastungen und Risiken sind jedoch aufgrund des Kriegs in der Ukraine deutlich gestiegen.

 

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Künstler rufen zur Mahnwache vor Mechernicher Rathaus am heutigen Montag 2. Mai auf

Mechernich – Künstler laden zur Mahnwache für Frieden und Solidarität am heutigen Montag 2. Mai von 17.30 bis 19.00 Uhr vor dem Mechernicher Rathaus ein. Die Kunstausstellung der einheimischen Künstler auf der Mechernicher Rathausgalerie hatte es sich zum Ziel gesetzt, den Menschen in Zeiten der Pandemie Trost und Hoffnung zu schenken. Am Montag, 2. Mai, geht sie nun angesichts des Krieges in der Ukraine mit einer Mahnwache für Frieden und Solidarität zu Ende. Dazu laden die Künstler im Anschluss an den Abbau der Ausstellung von 17.30 bis 19 Uhr vor dem Rathaus ein.

Die Mahnwache soll unter dem Motto „Sag mir wo die Blumen sind“ stattfinden. Dazu wollen die einheimischen Künstler um die Organisatorinnen Ela Rübenach, Donata Reinhard und Petra Hansen Plakate, Friedensfahnen und einen großen Strauß mit gehäkelten blau-gelben Rosen mitbringen. Auch Friedenslieder sollen an dem Abend gesungen werden.

„Wir laden Kinder aller Nationen ein, mit Straßenkreide Blumen auf die Bürgersteige zu malen um daran zu erinnern, dass Krieg nie die Lösung ist – nirgendwo auf dieser Welt“, heißt es in der Einladung zur Mahnwache.

„… dann sieht man keine Grenzen mehr“

Mitte Dezember hatte Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick die Ausstellung „Kopf hoch: Zeitgeist 2.0“ mit einem chinesischen Sprichwort eröffnet: „Hebt man den Blick, dann sieht man keine Grenzen mehr.“ Ein Sprichwort, das heute aktueller denn je erscheinen mag.

Die Outdoorausstellung am Mechernicher Rathaus hatte den „Zeitgeist“ zum Thema. In der Art, wie die Künstler dieses Thema ganz individuell interpretierten zeigte sich, wieviele Gesichter der Zeitgeist haben kann. Dem Zeitgeist entsprach auch die Wahl der Rathausgalerie als Ausstellungsfläche: „Im Zeitalter von Corona ist es eine Kunst, unsere Kunst den Kunstinteressierten und Banausen kunstgerecht und kunstvoll zu präsentieren“, so die Organisatorinnen.

Zum Abschluss war nun eigentlich eine festliche Finissage mit vielen Gästen und Musik geplant. „In Absprache mit der Stadt Mechernich haben wir uns dazu entschieden, dass ein solches Fest durch die Situation im Weltgeschehen nicht angebracht ist“, erklären die Künstler in einem Statement. Stattdessen wollten sie zur Mahnwache für Frieden und Solidarität aufrufen „um unsere Verantwortung als Künstler wahrzunehmen“.

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Mit Engagement und Herzblut – Claudia Häfner wird Kaufmännische Direktorin der Brohltal-Klinik

Burgbrohl – Mit einer gehörigen Portion Engagement setzt sich Claudia Häfner bereits seit 2019 für die Brohltal-Klinik St. Josef, Fachklinik für Geriatrische Rehabilitation, in Burgbrohl ein. Nun wurde die 42-jährige zur Kaufmännischen Direktorin der Fachklinik ernannt, die zum Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler gehört. Aktuell treibt sie mit viel Herzblut den Ausbau und die Erweiterung des geriatrischen Rehabilitationsangebotes voran – sowohl am Standort Burgbohl als auch an weiteren Standorten der Marienhaus-Unternehmensgruppe. Bereits im Juni wird die Klinik um eine moderne Station mit weiteren 25 stationären Rehabilitationsplätzen erweitert.

Nach einer Ausbildung und noch während ihres wirtschaftswissenschaftlichen Studiums an der FH Bonn-Rhein-Sieg startete Häfner 2005 ihre Karriere am Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler. Zunächst im Rahmen eines Praxissemesters am Standort Bad Neuenahr, später als Sekretärin der Geschäftsleitung. Mitte 2006 wechselte sie zur Edith-Stein-Akademie und übernahm dort Aufgaben im Bereich Seminar- und Eventorganisation. Nach einer Elternzeitpause kehrte sie 2016 in das Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler zurück und übernahm bis Mitte 2021 den Bereich Marketing. Berufsbegleitend erwarb sie 2019 den MBA in Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule Koblenz. Bereits 2019 wurde sie zusätzlich kaufmännische Leiterin der Brohltal-Klinik und im Oktober 2021 Leiterin des Geschäftsfelds Rehabilitation der Marienhaus-Gruppe.

Die gebürtige Bonnerin lebt mit ihrem Mann und den drei Kindern, die alle in Ahrweiler das Licht der Welt erblickten, in Rheinbach-Merzbach. Sie sorgt mit täglichem Sport (Laufen, Radfahren, Kraftsport) für einen gesunden Ausgleich zum Berufsleben, reist gerne und verbringt ihre restliche freie Zeit mit der Familie.

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SGD-Nord-Präsident Wolfgang Treis würdigt ehrenamtliches Engagement von Günter Tretschok aus Bell im Landkreis Mayen-Koblenz

Bell/Mayen-Koblenz – Der Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord, Wolfgang Treis, händigte in Vertretung von Ministerpräsidentin Malu Dreyer die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz für besonderes ehrenamtliches Engagement aus. Sie ging an Günter Tretschok aus Bell im Landkreis Mayen-Koblenz. „Mit Herzblut und viel persönlicher Hingabe hat Herr Tretschok gezeigt, dass kein Ziel unerreichbar bleibt. Seit über 50 Jahren engagiert er sich für den Volleyballsport im Rheinland und ist Mitglied des SV „Eintracht“ Mendig 1888 e.V. sowie Gründungsmitglied des VC Eintracht Mendig 1996 e.V., “ so SGD-Nord-Präsident Wolfgang Treis.

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Tourismus

AhrSteig nach der Flut wieder durchgehend wanderbar

Ahrtal – Attraktive Umleitungen für Fernwanderweg eingerichtet. Seit 10 Jahren ist der AhrSteig einer der beliebtesten Wanderwege im Ahrtal. 2019 belegte er sogar Platz zwei bei der Wahl „Deutschlands schönster Wanderweg“ der Zeitschrift Wandermagazin. Doch auch der Ahrtaler Fernwanderweg, der auf 100 Kilometern von der Quelle zur Mündung verläuft, war auf insgesamt vier von sieben Etappen von der Flut betroffen. Pünktlich zum 10-jährigen Jubiläum ist der AhrSteig nun wieder durchgehend wanderbar. Die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, die Verbandsgemeinde Altenahr und die Verbandsgemeinde Adenau, in deren Bereichen die betroffenen Wegestrecken liegen, haben in Kooperation mit dem Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. seit Jahresbeginn daran gearbeitet, ihre Teilstücke wieder Instand zu setzen. Für gänzlich zerstörte Wegestrecken wurden mit Hilfe des Planungsbüros Irle und des Eifelverein e.V. Umleitungen eingerichtet und ausgeschildert.

„Aus touristischer Sicht war es eins unserer Hauptziele, den AhrSteig wieder komplett zugänglich zu machen. Dass nun schon im April alle Wegearbeiten und Umleitungen fertiggestellt sind, ist ein weiterer wichtiger Schritt für den Tourismus und wird sicherlich viele Wanderfans von nah und fern sehr freuen“, sagt Meike Carll, Referentin für Tourismus beim Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V.

Für die Umleitungen wurden attraktive, alternative Routen ausgewählt. So führt beispielsweise Etappe 5 in Altenahr derzeit nicht durch das Langfigtal, sondern über den Höhenzug entlang des Ahr-Urft-Weges. Ein Abstecher zum beliebten Naturdenkmal Teufelsloch ist dennoch möglich. Etappe 6 startet nicht mehr entlang des Ahrufers, sondern führt durch das beschauliche Heckenbachtal hoch zum Aussichtspunkt Katzley und von dort weiter Richtung Ahrweiler. Alle aktuellen Infos und die Tourenplaner für die einzelnen Etappen stehen auf www.ahrsteig.de zur Verfügung.

Naturfreunde können somit entlang des AhrSteigs auf sieben Etappen wieder erleben, was Wanderherzen höher schlagen lässt: weite Ausblicke über Wiesen und Wälder, bizarre Felsformationen, steile Weinbergterrassen, mittelalterliche Burgruinen und schmale Steige zu Gipfelkreuzen und Aussichtstürmen. „Nahezu alle Highlights, die der AhrSteig bietet, sind nach wie vor erlebbar“, erläutert die Tourismus-Referentin und nennt hier als Beispiele die Ahr-Quelle in Blankenheim, die Schlossruine Aremberg, den Panoramablick Dümpelhardt, die Burgruine Saffenburg in Mayschoß, den Krausbergturm in Dernau sowie die Aussichtstürme Neuenahrer Berg und Feltenturm in Sinzig.

Zum Thema Übernachtungsmöglichkeiten ergänzt Carll: „Leider sind die Übernachtungsangebote entlang der Wegestrecken derzeit teilweise noch stark eingeschränkt. Viele Betriebe befinden sich dort noch im Wiederaufbau.“ Dennoch gebe es Hotels und Ferienwohnungen, die bereits wieder geöffnet seien oder in den nächsten Monaten öffnen. „Die Möglichkeiten werden sukzessive wachsen. Schon jetzt ist in den meisten Orten auch wieder eine Einkehr beim Winzer und in der Gastronomie möglich. Unsere Gastgeber haben hier viele Ideen entwickelt, wie sie für unsere Besucher da sein können“, berichtet Carll weiter.

Alle Infos, welche Möglichkeiten das Ahrtal insgesamt bietet, gibt es unter www.ahrtal.de/fuer-dich-da

 

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Wirtschaft

Abhängigkeit von russischen Energieimporten weiter reduziert

Region/Berlin – Wirtschaftsminister Habeck legt zweiten Fortschrittsbericht Energiesicherheit vor. Deutschland ist dabei, seine Energieabhängigkeit von Russland in hohem Tempo zu verringern und die Energieversorgung auf eine breitere Basis zu stellen. Durch intensive Anstrengungen mit allen relevanten Akteuren ist es gelungen, deutliche Fortschritte zu erzielen, die Lieferketten zu diversifizieren und damit die Abhängigkeit deutlich zu verringern. Seit dem ersten Fortschrittsbericht Energiesicherheit vom 25.03.2022 sind weitere Etappen genommen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hat daher heute den zweiten Fortschrittsbericht Energiesicherheit vorgelegt.

Habeck hierzu: „Wir haben in den letzten Wochen gemeinsam mit allen relevanten Akteuren weitere intensive Anstrengungen unternommen, weniger fossile Energien aus Russland zu importieren und die Versorgung auf eine breitere Basis zu stellen. Die Abhängigkeit beim Öl sinkt auf zwölf Prozent; bei Steinkohle sind wir bei etwa acht Prozent und bei Gas bei etwa 35 Prozent. All diese Schritte, die wir gehen, verlangen eine enorme gemeinsame Kraftanstrengung aller Akteure und sie bedeuten auch Kosten, die sowohl die Wirtschaft wie auch die Verbraucher spüren. Aber sie sind notwendig, wenn wir nicht länger von Russland erpressbar sein wollen. Und wir müssen all diese Schritte immer im Zusammenhang denken mit mehr Tempo beim Ausbau Erneuerbarer Energien und mehr Fortschritten beim Energiesparen. Eine beschleunigte Energiewende ist das A und O für eine günstige, unabhängige und sichere Energieversorgung der Zukunft.“

Fortschritte bei der Reduzierung der Abhängigkeit von russischen Energieimporten gab es in den vergangenen Wochen seit dem ersten Bericht vom 25.03.2022 vor allem bei Öl und Kohle. Bei Kohle, d.h. konkret bei Steinkohle hat die Bundesregierung gemeinsam mit den Kraftwerksbetreibern die Beschaffung und Reservebildung bei Kohle aus anderen Ländern als aus Russland vorangetrieben und so das von der EU beschlossene Steinkohle-Embargo vorbereitet. Durch Vertragsumstellungen sind die Steinkohleimporte aus Russland seit Jahresbeginn von 50 Prozent bereits auf rund acht Prozent gesunken. Nach den EU-Beschlüssen zu Steinkohle dürfen Bestandsverträge, die vor dem 09.04.2022 geschlossen wurden, noch bis zum 10. 08.2022 ausgeführt werden. Der Abschluss neuer Kaufverträge ist seit dem 09.04.2022 verboten.

Bei Öl hat die Mineralölwirtschaft in den vergangenen Wochen im engen Austausch mit dem BMWK weitere Schritte eingeleitet, die Lieferbeziehungen mit Russland zu beenden. Verträge werden nicht verlängert und laufen aus, so dass teilweise größere Anteile russischen Öls bereits substituiert werden konnten. Die Mineralölunternehmen (außer Rosneft) sind nun in der Lage, mit einem gewissen Vorlauf, ihren jeweiligen Bedarf zu 100 Prozent ohne russisches Rohöl abzudecken. Durch alle ergriffenen Maßnahmen wurden die russischen Öl-Importe im Wesentlichen auf verbleibende Bedarfsmengen der Raffinerien in Leuna und Schwedt (insgesamt ca. zwölf Prozent) reduziert; die Beendigung der Abhängigkeit von russischen Rohölimporten zum Spätsommer ist realistisch.

Bei der Umstellung der Gasversorgung gibt es ebenfalls weitere Fortschritte; der Prozess bleibt aber anspruchsvoll. Hier ist der Anteil russischer Gaslieferungen bis Mitte April auf etwa 35 Prozent gesunken. Dafür wurde der Erdgasbezug aus Norwegen und den Niederlanden erhöht sowie die LNG-Importe signifikant gesteigert. Die Unabhängigkeit von russischem Gas kann aber nur durch einen nationalen Kraftakt erreicht werden. Nötig sind viele gleichzeitige Schritte vieler Akteure – Bund, Ländern, Kommunen, Unternehmen und privaten Haushalten. Die Bundesregierung arbeitet im engen Austausch mit den betroffenen Bundesländern mit Hochdruck daran, bereits 2022 und 2023 zusätzlich mehrere schwimmende LNG-Terminals (Floating Storage and Regasification Units, FSRU) in Deutschland in Betrieb zu nehmen. Das erfordert einen enormen Einsatz aller Beteiligten – auch um die technischen Voraussetzungen zu schaffen, z.B. beim Bau der Anschluss-Pipelines. Notwendige gesetzliche Voraussetzungen, um den Bau von LNG-Terminals zu beschleunigen, werden derzeit in der Bundesregierung abgestimmt.