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Tourismus

Burgfestspiele Mayen – Oberbürgermeister Dirk Meid begrüßt das Burgfestspiel-Ensemble

Mayen – Das Burgfestspiel-Ensemble ist komplett! Seit Anfang dieser Woche wächst zusammen, was im kommenden Theatersommer zusammen gehört: Sämtliche Mitarbeiter*innen der Mayener Burgfestspiele sind angereist und gehen gemeinsam mit großer Motivation in die Festspielsaison 2022!

Oberbürgermeister Dirk Meid hieß das Ensemble herzlich in Mayen willkommen, begrüßte die Mitarbeiter*innen aller Abteilungen und Gewerke und wünschte eine gute Zeit in Mayen und erfolgreiche Festspiele. Dabei betonte das Stadtoberhaupt noch einmal die besondere Bedeutung der Festspiele für die Stadt und versicherte den Gästen, wie sehr die Mayener*innen den Burgfestspielen verbunden sind. Er sei sicher, so Oberbürgermeister Dirk Meid „dass trotz oder gerade wegen der besonderen Herausforderungen und Unsicherheiten dieser Zeit, das Publikum gerne zu den Festspielen kommen wird, um einen Theaterabend unter freiem Himmel zu genießen“.

Für Festspielintendant Alexander May ist es die erste Spielzeit in Mayen und so war auch er begeistert, jetzt alle Ensemblemitglieder auf „seiner“ Tribüne begrüßen zu können. Ein schöner Moment des Kennenlernens für alle Beteiligten, die sich allesamt auf einen guten und erfolgreichen Burgfestspielsommer in Mayen freuen!

Intendant Alexander May hat die Spielzeit 2022 unter das Motto „Querköpfe“ gestellt und damit Menschen und Geschichten in den Mittelpunkt die uns, im besten Sinne des Wortes „QUERKÖPFE“, fordern: Dabei geht darum, die eigene Wahrnehmung zu überprüfen, sich zu öffnen für andere Lebensentwürfe, Empathie für unser Gegenüber zu fühlen und Verantwortung für das Mitgestalten der Welt, in der wir leben, zu übernehmen. Aschenputtel, Faust, Tom Ripley, Brigitte Bordeaux, William Shakespeare sind solche QUERKÖPFE. Sie fordern heraus, beleben und erneuern die Welt.

Das Musical „Brigitte Bordeaux“ erzählt von einer Winzer-Familie mitten in der Dorfidylle, deren Oberhaupt plötzlich eine Frau sein will – und noch dazu Weinprinzessin! Eine turbulente, urkomische Uraufführung mit Herz, Tiefgang und mitreißender Musik!

Alle Stücke Shakespeares, gespielt von nur drei Schauspielern innerhalb von zwei Stunden? Sie glauben, das ist absolut größenwahnsinnig? Ach was! Die Komödie „Shakespeares sämtliche Werke (leicht gekürzt)“ macht das Unmögliche möglich!

Das Familienstück „Aschenputtel“ bringt das bekannte Märchen der Gebrüder Grimm in einer behutsam modernisierten Fassung auf die Bühne und zeigt eine Titelheldin, die mit viel Witz und Komik ihr Geschick in die eigene Hand nimmt und die Freundinnen hat, mit denen sie nicht gerechnet hätte: Hühner!

„Der talentierte Mr. Ripley“ ist ein Niemand, der mit jeder Menge Skrupellosigkeit ausgestattet seinen Weg auch über Leichen geht. Das Stück für junges Publikum ab 14 Jahren ist ein spannender Thriller, der die Zuschauenden bis zuletzt in Atem hält.

In Goethes „Transit Urfaust“ übernehmen nur vier Schauspieler*innen die Rollen von Faust, Mephisto, Gretchen und vielen mehr und laden das Publikum ein, die große Frage nach der Sinnhaftigkeit des Lebens und der Welt zu stellen.

Neben den fünf Eigenproduktionen ergänzen zahlreiche EXXTRAS aus den Rubriken „Musik“, „Theater“, „Comedy“, „Lesungen“ und „Aktiv werden“ das vielfältige Programm.

Tickets für die Burgfestspiele gibt es bei Bell Regional Touristikcenter in der Rosengasse 5 in 56727 Mayen, unter der Ticket-Hotline: 02651 / 494942 oder auch per Mail an tickets@touristikcenter-mayen.de. Informationen zum Programm der Festspiele gibt es unter www.burgfestspiele-mayen.de.

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Die Sonne lachte mit dem Maikönigspaar Christian Poensgen und Rabea Blens in Kall

Kall – Umtrunk und Walzer auf der Straße – Blumenstrauß für die zukünftige Schwiegermutter – Bürgermeister gratulierte beim Maiball. Bei sonnigem Frühlingswetter gingen in Kall die traditionellen  Maifeiern über die Bühne. Nach dem Ausrufen der Maipaare am Samstagabend, dem Maisingen der Geloogsjungen am späten Abend und dem Zusammentreffen der Kaller Bevölkerung am Maifeuer, fanden die Feierlichkeiten am Sonntagnachmittag mit dem traditionellen Festumzug und dem sich anschließenden Maiball im Saal Gier ihren Höhepunkt.

Bürgermeister Hermann-Josef Esser war von der Kommunionfeier seines Patenkindes zum Saal Gier geeilt, um dem Maikönigspaar die Ehre zu erweisen. Rechts Ortsvorsteher Stefan Kupp. Foto: Reiner Züll

Im Mittelpunkt stand dabei das Maikönigspaar. Christian Poensgen und Rabea Blens, das schon am Vorabend des Maifeiertages nach dem Ausrufen der Maipaare als Königspaar gefeiert worden war.

Zwei Jahre lang hatte die Corona-Pandemie die Pflege des alten Kaller Brauchtums verhindert. Umso motivierter war das Maigeloog, mit ihrem Hötjong David Dietsch und dem Stellvertreter Marc Lange an der Spitze, den Kallern in diesem Jahr wieder eine schöne Maifeier zu bescheren. Und wie die große Zahl der Zuschauer am Samstag beim Ausrufen der Maipaare, und die Teilnahme am Sonntag beim großen Umzug zeigte, nahmen die Kaller die Einladung der Junggesellen zum Mitfeiern dankbar an.

Auf der Gemünder Straße hatten sich am Vorabend des Maifeiertages zahlreiche Zuschauer eingefunden, um das Ausrufen von rund 200 Maipaaren zu verfolgen. Sie quittierten  die Verkündung des neuen Königspaares Rabea Blens und Christian Poensgen mit lautem Jubel. Das Ausrufen war ein  gelungener Auftakt der Kaller Maifeierlichkeiten, die sich ersten Mai mit dem traditionellen Umzug und dem anschließenden Maiball im Saal Gier fortsetzen.

Und auch der Wettergott spielte mit, als sich der Maiumzug am Sonntagmittag vom Maiplatz am Hallenbad aus in Bewegung setzte. Dem Maikönig, der in einer von zwei Pferden gezogenen weißen Kutsche saß, folgten die Musikkapelle Kall und die Maipaare, um zum Haus der Maikönigin auf dem Knoppen in Kall zu ziehen.

Über die Aachener Straße ging es über den Amselweg zur Wohnung auf dem Knoppen, wo Nachbarn die Bäume und Sträucher mit bunten Bändern geschmückt hatten. Einen Blumenstrauß reichte der Maikönig seiner zukünftigen Schwiegermutter, mit einem zweiten Strauß holte Christian Poensgen seine Rabea  an der Haustür ab.

Während eines Umtrunks auf der Straße  bedankte sich Hötjong David Dietsch bei den Junggesellen des Geloogs sowie bei den Kallern für deren Unterstützung. Bevor das Königspaar mit der Kutsche zum Saal Ger gefahren wurde, intonierte die Musikkapelle den Frühlingswalzer „Der Mai ist gekommen“, zu dem der Maikönig seine Königin zum obligatorischen Maitanz auf der Straße bat.

Vor der Gaststätte Gier bedankte sich Ortsvorsteher Stefan Kupp beim Maigeloog, dass sich weiterhin um den Erhalt des über 100 Jahre alten  Mai-Brauches in Kall bemühe. Später erwies auch Bürgermeister Hermann-Josef Esser, der von der der Kommunionfeier seines Patenkindes kam, dem Königspaar die Ehre. Er überreichte beim Maiball einen großen Blumenstrauß an die Königin. (Reiner Züll)

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Tourismus

Neue Gästeführer:innen des Natur- und UNESCO Global Geoparks Vulkaneifel zertifiziert

Daun – 30 Personen haben erfolgreich an der Gästeführer-Weiterbildung teilgenommen und durften in einer Feierstunde am 25.04.2022 das Zertifikat „Natur- und Geoparkführer Vulkaneifel“ in Empfang nehmen. 14 dieser Gästeführer:innen haben zusätzlich das Zertifikat „Zertifizierter Natur- und Landschaftsführer (BANU)“ erhalten. Diese sind nun Botschafter:innen ihrer Heimat, der Vulkaneifel.

Die Zertifikate „Natur- und Geoparkführer Vulkaneifel“ und „Zertifizierter Natur- und Landschaftsführer (BANU)“ stehen für die Qualität der Führungen und tragen dazu bei, die Vulkaneifel als außergewöhnlichem Landschaftsraum sowie als Tourismus- und Freizeitregion weiter zukunftsfähig zu gestalten. Außerdem sind sie als Multiplikatoren befähigt worden, Themen im Sinne von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Kitas und Schulen umzusetzen.

Dazu mussten die Teilnehmenden 216 Unterrichtsstunden absolvieren, um die Weiterbildung zum „Zertifizierter Natur- und Landschaftsführer (BANU)“ abzuschließen. 154 Unterrichtsstunden umfasste die verkürzte Weiterbildung zum „Natur- und Geoparkführer Vulkaneifel“. Darin enthalten: Zwölf Tages- bzw. Halbtagesexkursionen sowie Workshops, allesamt mit dem Schwerpunkt von sieben Kernthemen, die mit den Naturräumen verbunden sind. Diese umfassten beispielsweise das Kernthema Felsen, mit dem Schwerpunkt Gerolsteiner Dolomiten oder auch das Kernthema Quellen mit dem Schwerpunkt Lieserquelle.

Am Ende standen Prüfungen an, die von allen Prüflingen erfolgreich gemeistert wurden. Die Weiterbildung konnte über das Projekt „Vulkaneifel Akademie“ mit Unterstützung einer LEADER-Förderung und durch Mittel des Natur- und Geoparks Vulkaneifel für die Teilnehmer kostenlos angeboten werden.

Die Weiterbildung hat das Angebot an Naturerlebnisführungen in der Vulkaneifel sowohl in der Anzahl aber auch in der Angebotsvielfalt wesentlich bereichert. Stolz dürfen wir auf das Angebot von insgesamt über 750 Gästeführungen blicken, die im laufenden Jahr, bis Ostern 2023, Gästen und Einheimischen angeboten werden, so Martina Müller von der Geschäftsstelle des Natur- und Geopark Vulkaneifel. Dabei reicht die Angebotsvielfalt von der bekannten Sonntagsreihe, die jeden Sonntag um 11.00 Uhr an einem der wassergefüllten Maare stattfindet über Exkursionen zu Fledermäusen, Orchideen oder Heilpflanzen bis hin zu Höhlenexkursionen. Die Vielfalt ist einfach riesig. Gäste und Einheimische sind herzlich eingeladen, sich den Naturerlebnisführungen anzuschließen.

Die Übersichtsbroschüre kann kostenlos angefordert werden bei:Naturpark und UNESO Geopark Vulkaneifel – E-Mail: geopark@vulkaneifel.de, telefonisch unter 06592/933-203 oder über www.geopark-vulkaneifel.de

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Laser statt Pappe

Zülpich-Schwerfen – Bei der Sankt-Sebastianus-Schützenbruderschaft Schwerfen ist das Elektronikzeitalter angebrochen. Ende April wurde im Beisein des Zülpicher Bürgermeisters Ulf Hürtgen die neue elektronische Schießanlage offiziell in Betrieb genommen. Laserstrahlen in einem Messfeld aus Lichtschranken ersetzen dabei die althergebrachten Pappzielscheiben.

„Offiziell“ in Betrieb ging das technische Wunderwerk, weil die Schwerfener Sebastianer in Wirklichkeit bereits seit einem Jahr auf den beiden neuen Anlagen für Kleinkaliber- und Luftgewehrschießen trainieren. Bislang fand sich wegen der Pandemie lediglich noch keine Zeit, die fast 40.000 Euro teure technische Errungenschaft gebührend einzuweihen.

Die Schwerfener Schützenbruderschaft, die 1929 gegründet wurde und aktuell 118 aktive Mitglieder hat, ist im Schießsport ausgesprochen gut aufgestellt – auch, was die Jugendarbeit und Nachwuchsförderung betrifft. 31 aktive Sportschützen sind unter 18 Jahre jung. Die Bruderschaft überzeugt bei lokalen und regionalen Wettbewerben mit insgesamt 13 Mannschaften in den Disziplinen Luftgewehr, Luftpistole, Kleinkalibergewehr und Kleinkaliberpistole.

Die Schwerfener Schießsportler nehmen an den Rundenwettkämpfen und Meisterschaften des Bundes der historischen Deutschen Schützenbruderschaften teil. Und das mit beachtlichem Erfolg. Ihre „1. Mannschaft Luftgewehr freihand“ ist in diesem Jahr in die höchste Klasse, die „Diözesanklasse A“, aufgestiegen, zudem gab es in den vergangenen Jahren bei den Bundesmeisterschaften einen Meistertitel für Kevin Krulikowski sowie mehrere zweite und dritte Plätze durch Einzelschützen und Mannschaften.

Finanzierungsprobleme

„Um der gestiegenen Leistung Rechnung zu tragen und allen Schützen in Schwerfen die besten Trainingsmöglichkeiten zu bieten, haben wir uns im Jahre 2019 entschieden, einen Bauantrag für die Umrüstung unserer Luftgewehr- und Kleinkaliberschießanlagen auf elektronische Zielerfassung zu stellen“, erklärte Franz-Josef Winkelhag vom Vorstand der Sankt-Sebastianus-Schützenbruderschaft Schwerfen.

Zufällig sei zur gleichen Zeit, als diese Überlegungen aufkamen, ein Programm der Landes­regierung NRW „Moderne Sportstätte 2022“ aufgelegt worden, in das die Sebastianer tatsächlich mit dem Segen des Zülpicher Stadtrates aufgenommen wurden.

Es sollte 70 Prozent Zuschuss geben, die Anschaffungs- und Umbaukosten für ein modernes Schießstandsystem der Fachfirma „Meyton“ wurden seinerzeit mit 37.000 Euro angegeben. Die Schützen waren begeistert…

„Doch dann stoppte der Kreissportbund alles“, empörte sich Franz-Josef Winkelhag bei der Inbetriebnahme: „Und zwar, weil wir nicht Mitglied im Landessportbund sind.“

Der Schwerfener Ortsvorsteher Michael Sita, der auch Mitglied bei den Sebastianus-Brüdern ist, setzte sich sofort mit Bürgermeister Ulf Hürtgen in Verbindung, um eine Ersatzlösung zu finden. Die Stadt Zülpich sagte einen Zuschuss von 30 Prozent der Kosten zu, weil die Umbaumaßnahme bereits fast abgeschlossen war. Noch vor Ende des Jahres 2020 flossen 10.950 Euro aus dem Stadtsäckel nach Schwerfen.

40.000 € zum Schießen

Insgesamt ausgegeben hat der Verein für die elektronischen Schießanlagen ungefähr 40.000 €. „An Spenden hierfür konnten 11.250 € vereinnahmt werden, davon alleine 10.000 € vom Freund und Förderer Dr. Willi Wassong“, rekapitulierte Franz-Josef Winkelhag. Förderung der Stadt und des Ministeriums für Brauchtum beliefen sich auf zusammen 21.000 €, 15.000 € wurden als Darlehen bei Mitgliedern aufgenommen.

„Ohne die Arbeitsleistung unserer Mitglieder wären wir dennoch gescheitert.“, betonte Franz-Josef Winkelhag bei dem Festakt im Schützenhaus Ende April. 17 von ihnen haben insgesamt 650 Arbeitsstunden geleistet. Federführend bei der Maßnahme in technischer Hinsicht seien der Jugendführer Thomas Pitten, Schießmeister Thomas Strick und Präsident Johannes Kursch gewesen.

Die nun vollends fertiggestellte Schießanlagen mit elektronischer Zielerfassung solle ein Ort der Begegnung und des sportlich fairen Wettkampfs werden. „Die Schießstände sind vielleicht die modernsten  im ganzen Bezirksverband“, so Franz Josef Winkelhag und Schriftführer Hendrick Opgenorth.

Bürgermeister Ulf Hürtgen, einst selbst aktiver Sportschütze in seinem Heimatort Vettweiß, Ortsvorsteher Michael Sita und Mäzen Dr. Willi Wassong schossen zur offiziellen Inbetriebnahme der elektronischen Schießanlage um die Wette. Außerdem wurden kühle Getränke und leckere Brötchen serviert.

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Corona-Soforthilfen: Start der Stichproben-Prüfung in Rheinland-Pfalz

Region/Mainz – In den nächsten Tagen startet die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) die stichprobenartige Überprüfung der ordnungsgemäßen Verwendung der Corona-Soforthilfen des Bundes. Hierzu verschickt die ISB einen Fragebogen an über eine Stichprobe ausgewählte Zuwendungsempfängerinnen und -empfänger. Diese müssen den Fragebogen ausfüllen und an die ISB zurückschicken, damit ein Abgleich zwischen dem bei Antragstellung geschätzten und dem tatsächlich entstandenen Liquiditätsbedarf erfolgen kann. Die Teilnahme an der Stichprobe ist für die ausgewählten Antragstellenden bindend.

Unabhängig von der Stichprobe sind alle Bezieherinnen und Bezieher von Corona-Soforthilfe zu einer entsprechenden Selbstprüfung verpflichtet; zu viel erhaltene Soforthilfe ist unaufgefordert zurückzuzahlen. Dies kann beispielsweise dann der Fall sein, wenn der bei Antragstellung prognostizierte Liquiditätsengpass niedriger ist als der tatsächlich eingetretene. Spätere Einzelfallüberprüfungen sind auch nach Abschluss des Stichprobenverfahrens möglich. Informationen zur Rückzahlung sind auf der Internetseite der ISB unter www.isb.rlp.de/corona erhältlich.

 

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Zusätzliche Bußgeld-Vorschriften für Verstöße gegen EU-Sanktionen traten gestern in Kraft

Region/Berlin – Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hat die Außenwirtschaftsverordnung novelliert und die Vorschriften zu den Bußgeldern ergänzt und konkretisiert.

Ziel der Achtzehnten Novelle der Außenwirtschaftsverordnung ist es, die Durchsetzung der Sanktionspakete, die die EU als Reaktion auf die völkerrechtswidrige Aggression Russlands beschlossen hat, wirksamer zu ahnden.

Konkret kommen neue Bußgeldvorschriften für den Finanzsektor hinzu. Wer etwa verbotene Einlagen- oder Börsengeschäfte für russische Personen tätigt, kann mit einer Geldbuße bis zu 500.000 EUR belegt werden.

Verstöße gegen „klassische“ Sanktionsvorschriften, wie Ein- und Ausfuhrverbote oder gegen das „Einfrieren“ von finanziellen Vermögenswerten stellen Straftaten dar und können wie bisher mit Freiheitsstrafe bis zu fünf  Jahren bestraft werden.

Bei der Novelle handelt es sich um eine Ministerverordnung des BMWK, die auf Grundlage des Außenwirtschaftsgesetzes ergeht. Die Novelle wurde in den letzten Wochen erarbeitet und verabschiedet und trat gestern in Kraft.

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Top-Events Tourismus

Nacht der Vulkane 2022 – Programm für die beliebte 15. Kultur- und Erlebniswoche rund um den Laacher See steht!

Mendig – Nacht der Vulkane vom 24. – 31. Juli 2022. Über 10.000 Jahre ist es her, dass feuerspeiende Vulkane im Laacher-See-Gebiet
Asche in den Himmel pusteten und Ströme glühender Lava langsam zu fester Basaltlava erkalteten. An diese Naturgewalten zu erinnern, welche die herrliche Landschaft formten, ist Ziel der Organisatoren der „Nacht der Vulkane“, die im Rahmen einer Pressekonferenz in der Vulkan Brauerei in Mendig über das hochkarätige Programm informierten. Eine Vielzahl von Veranstaltungen rund um das Event-Highlight haben die Organisatoren geplant. Für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Pressekonferenz in der Vulkan Brauerei in Mendig. Foto: Vulkanregion Laacher See

Die attraktive Kultur- und Erlebniswoche hat sich über die Jahre etabliert und zieht überregional interessierte Gäste und Urlauber in die Vulkanregion rund um den Laacher See, ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor. Und auch für die hier lebenden Menschen leistet das Kulturangebot der „Nacht der Vulkane“ einen wertvollen Beitrag zur Lebensqualität. Insgesamt eine hervorragende Vernetzung von Kultur und Tourismus für die Vulkanregion Laacher See!

Getreu dem Konzept der „Sagenhaften Vulkanregion Laacher See“…

Es wird SAGENHAFT…

…luftig-aktiv beim großen Rhein-Zeitung-Wandertag in Maria Laach am Sonntag

Sagenhaft Wandern anhand von vier verschiedenen Wanderstrecken rund um den Laacher See. Durch die unterschiedlichen Längen und Schwierigkeitsgraden ist für jeden ein Weg dabei, egal ob Familie mit Kindern oder sportlicher Wanderer. Zusätzlich erwartet die Besucher auf dem Gelände des Klosters Maria Laach ein spannendes Rahmenprogramm mit verschiedenen Aktivitäten, Ständen, offenen Betrieben… Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt!

…überraschend-geheimnisvoll    

Traditionell und jedes Jahr mit großer Vorfreude erwartet, der Blaue Montag, die Sternfahrt der drei Verbandsgemeinden zu einem besonderen Ort in der Natur. Und wie immer weiß vorher natürlich niemand, wohin die Reise geht…

…erfrischend-historisch

Wasser Marsch – Badespaß-Tag für die ganze Familie in der Vulkanregion! Mit dabei sind die Freibäder Pellenz und Brohltal sowie RCN Camping Laacher See! Schwimmen im Vulkan, Schuppertauchen und vieles mehr versprechen Spaß und Action pur!

…spielerisch-amüsant die Welt entdecken

Schatzsuche auf Burg Olbrück – Workshop „Die Baumeister des Kaisers“ im Römerbergwerk Meurin – Vulkangestein- & Mineraliensuche in Mendig – Tuffsteinhämmerkurs für Nachwuchssteinmetze im Tuffsteinort Weibern

Diese Angebote lassen Kinderherzen höherschlagen – ein unvergesslicher Ferientag für kleine und große Kinder! 

…kulinarisch-faszinierend

Genusswandern – das bedeutet Natur genießen, mit Gleichgesinnten die Landschaft erkunden, frische Luft tanken und sich kulinarisch verwöhnen lassen. Dabei wird die Genuss-Truppe neben umfassender Information auch Faszination am Wegesrand entdecken, das bedeutet, die reichhaltige Pflanzen- und Tierwelt der Heimat kennenlernen. Geführt wird die Tour vom orts- und sachkundigen Vulkanregion-Begleiter Walter Müller.

Musikalisch ausklingen darf der Tag im Biergarten der Vulkan-Stube am Bahnhof Engeln, wo das ChaosOrchester bei freiem Eintritt für beste Unterhaltung sorgen wird.

…musikalisch-imposant

Konzert „Völkerball“ mit Vorband „Badeverbot“

Badeverbot auf der Bühne? Klingt crazy ist aber wahr.

Die deutschsprachige Rock- und Alternative-Band aus Lahnstein steht seit 2019 für eingängige Melodien und Texte, in denen sowohl Tiefgang als auch Humor Anklang finden.

99% Rammstein – 100% Völkerball! Völkerball heißt die Band – A Tribute to Rammstein lautet der Untertitel.

Völkerball spannt einen musikalischen Bogen durch die komplette Rammstein- Discografie und lockt damit nicht nur echte Rammstein Fans aus der Reserve.

…feurig-spektakulär

DIE Vulkanparty steigt in diesem Jahr auf dem Festgelände an der Museumslay in

Mendig! Große Liveshow auf der RPR1-Bühne mit sagenhaftem pyrotechnischem Vulkanausbruch…

Besucher können vorab die Lebende Lay erleben und genießen! Eine Ausstellung von Geräten, die zum Abbau genutzt werden mit interaktiven Stationen, Getränke- und Waffelverkauf und Kinderprogramm (Luftballonmann und Kinderschminken).

Sodann darf rockig-feurigen Klängen von der RPR1.-Bühne gelauscht werden – der Live-Band Strange Wars, Europas gefragtester Coldplay Tributeband – Goldplay und zum Abschluss JOHN DIVA & the Rockets of Love – bevor es noch feuriger wird…

Weitere Infos: Tourist-Information Vulkanregion Laacher See | Tel. 02636/19433 | www.vulkanregion-laacher-see.de

Ausführliche Programminfos: www.nacht-der-vulkane.de

 

 

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Jetzt bewerben für „Europa bei uns zuhause“

Region/Düsseldorf – Bis zu 5.000 Euro für Städtepartnerschaftsprojekte. Eine Zeitreise von Schülerinnen und Schülern zur deutsch-belgischen Eifel der letzten Kriegstage, ein Festival mit rumänischen Puppenspielern oder eine länderübergreifende Umweltschutzaktion für Bienen: Es gibt bereits viele Beispiele für gelungene grenzüberschreitende Ideen, die den Menschen in Nordrhein-Westfalen die Vielfalt Europas näherbringen. Kommunen, Städtepartnerschaftsvereine und zivilgesellschaftliche Organisationen können sich ab sofort beim Wettbewerb „Europa bei uns zuhause“ bewerben und bis zu 5.000 Euro erhalten.

Europaminister Dr. Stephan Holthoff-Pförtner: „Nach dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine erleben wir eine unglaubliche Solidarität unter den Bürgerinnen und Bürgern überall in Europa. Daran müssen wir auch in Zukunft festhalten und unsere Werte geschlossen verteidigen. Städte- und Projektpartnerschaften kommt dabei eine wichtige Rolle zu. Diese wertvolle Arbeit unterstützt die Landesregierung mit ‚Europa bei uns zuhause‘.“

Die Landesregierung prämiert innovative, beispielgebende und öffentlichkeitswirksame Projekte europäischer Städtepartnerschaften und Projekte der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit Partnern aus einem oder mehreren der 46 Mitgliedsstaaten des Europarats, die den europäischen Gedanken bei kulturellen Ereignissen vermitteln – etwa bei Jubiläen, Workshops, Festivals oder sportlichen Begegnungen. Besonders willkommen sind in diesem Jahr Projektideen mit Partnern aus oder mit Bezug zur Ukraine.

Minister Holthoff-Pförtner: „Unsere Wertegemeinschaft ist keine ab-strakte Theorie. Sie ist erlebbar und erfahrbar in der persönlichen Begegnung mit Menschen aus Europa. Wer das einmal erlebt hat, wird mit neuer Begeisterung und tieferem Verständnis für ein wehrhaftes Europa bei uns zuhause eintreten.“

Beispiele bereits prämierter Projekte sowie detaillierte Informationen, die Wettbewerbsbedingungen und der Bewerbungsbogen sind hier abrufbar. Einsendeschluss für Projekte, die im Zeitraum vom 1. November 2022 bis 31. Oktober 2023 durchgeführt werden müssen, ist der 1. September 2022.

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Über 17.000 Besucher erleben die Dankwelle in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Klangwelle-Sondershow in Bad Neuenahr-Ahrweiler ein voller Erfolg. Einwohner, Helfer und Ahrtal-Fans erleben acht emotionale Abende. Über 17.000 Besucher haben in den letzten zwei Wochen die Dankwelle, die Klangwelle-Sondershow, im Kurpark Bad Neuenahr-Ahrweiler besucht. Rund die Hälfte der Zuschauer waren Einwohner von Bad Neuenahr-Ahrweiler. Daneben waren Helfer vom Helfer-Shuttle, private Helfer sowie zahlreiche Ehrenamtliche von Organisationen wie Feuerwehr, Deutsches Rotes Kreuz, Technisches Hilfswerk und vielen anderen aus ganz Deutschland zu Gast. Auch zahlreiche Ahrtal-Fans wollten das besondere Showereignis nicht verpassen.

Bürgermeister Guido Orthen zeigte sich froh und dankbar über den großen Zuspruch: „Ein Event, das viele noch einmal zusammenbringt, dem Gedenken Raum gibt, unsere große Dankbarkeit zum Ausdruck bringt und zudem auch Zuversicht für die Zukunft vermittelt: Diesen Spagat haben wir mit der Dankwelle in einem würdevollen und Mut gebenden Rahmen geschafft.“ Einen besonderen Dank sprach er der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH aus, die das Event zusammen mit den Klangwelle-Machern von Consortium Wien in nur 10 Wochen umgesetzt hat.

Geschäftsführer Christian Senk zeigt sich ebenfalls erfreut vom Verlauf der Dankwelle: „Jeden Abend habe ich am Ende der Show in viele Gesichter geblickt und durchweg große Lebensfreude und Zuversicht gesehen. Dieses Event war einmalig im Hinblick auf seine Inhalte und wird sicherlich lange im Gedächtnis des Ahrtals bleiben.“

Orthen und Senk dankten allen Kooperationspartnern von der Technik, über die Gastronomieanbieter bis zu ehrenamtlichen Helfern vor Ort, die zum Gelingen der Dankwelle beigetragen habe, allen voran dem Klangwelle-Team von Consortium aus Wien rund um Firmenchef Daniel Ploil. „Die Dankwelle war für uns eine besondere Herzensangelegenheit. Auch wir Österreicher waren geschockt von den Ereignissen im vergangenen Juli. Als die Idee der Dankwelle aufkam, haben wir buchstäblich alles stehen und liegen lassen, um für das Ahrtal die Dankwelle zu ermöglichen“, sagte Ploil. Dem künstlerischen Leiter Roland Nenzel aus Bonn ist es zu verdanken, dass die Dankwelle die passenden musikalischen Antworten bereit hatte – mal emotional und nachdenklich und dann wieder fröhlich und beschwingt. „Unser ausdrücklicher Dank geht auch an unsere drei langjährigen Sponsoren, Coca Cola Deutschland, die Kreissparkasse Ahrweiler und die Volksbank RheinAhrEifel, die uns seit dem Start der Klangwelle in Bad Neuenahr-Ahrweiler 2014 treu zur Seite stehen und auf die wir stets zählen können“, machte Senk deutlich.

Die Dankwelle habe auch im Hinblick auf den Tourismus im Ahrtal positive überregionale Zeichen gesetzt. „Unsere Botschaft, dass das Ahrtal einen Besuch wert ist und dass wir hier im Flutgebiet nach wie vor tolle Erlebnisse bieten, konnten wir sogar  deutschlandweit platzieren. Denn auch das Interesse der Presse war enorm.“ So hatten unter anderem verschiedene TV-Sender wie SWR, WDR und SAT1 und große deutsche Tageszeitung, wie die Süddeutsche Zeitung und die WELT in ihren Online-Portalen von der Dankwelle berichtet.

„Mit dem Besucherergebnis reichen wir nahezu an die Klangwelle-Zahlen vor Corona heran. Das macht uns auch im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung des Tourismus Mut“, so Senk. Die letzte Klangwelle vor Corona hatte im Jahr 2019 insgesamt rund 18.000 Gäste gezählt.

Im kommenden Oktober wird es wieder die Klangwelle Bad Neuenahr-Ahrweiler geben. Vom 6. bis 9. und vom 13. bis 16. Oktober werden neue Themen in einer perfekt synchronen Show aus Wasser, Feuer, Laser, Licht und Musik im Kurpark umgesetzt. Der Vorverkauf läuft bereits. Tickets aus den Vorjahren 2020 und 2021, als die Klangwelle nicht stattfinden konnte, bleiben gültig. „Wir alle freuen uns darauf, im Oktober erneut Tausende Besucher im Kurpark zu begrüßen. Jetzt werden wir mit großem Elan an der neuen Show arbeiten“, so Senk.

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Tourismus

Auch 2022 präsentiert die Monschau-Touristik GmbH wieder eine neue Erlebnistour

Monschau – Premiere der neuen Erlebnistour am 14. Mai 2022. „Ich sehe was, was Ihr nicht seht.“ Das behauptet die Gästebegleiterin unterwegs auf der kombinierten Stadtführung und Wanderung rund um Monschau und über den Eifelsteig. Die vielen Perspektivwechsel werden die Teilnehmenden nicht nur von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt überraschen.

Die Tour führt durch die Geschichte(n) der letzten 200 Jahre in Zeitsprüngen und zwar rückwärts!  Persönliche Eindrücke aus einer Kindheit in Monschau vor 50 Jahren, eine 150 Jahre alte Zollstelle, Tuchmacher im Home Office oder wo und vor allem warum es vor 200 Jahren fast keine Bäume mehr gab. Auch echte Monschau-Fans können noch Neues erfahren. Nach einer gemütlichen Rast beim Rucksackpicknick führt der Weg zu einem ganz unbekannten Ausblick. Und dann wird sich zeigen, wer erkennt, ob man dort wirklich noch auf die Monschauer Altstadt sieht oder, wenn nicht, was es dann für ein Ort sein könnte?

Premiere ist am 14. Mai um 10 Uhr (weitere Termine: 30. Juli und 22.Oktober)-Dauer 4 Stunden inkl Pause-Entfernung: 9 km – 450 Höhenmeter-Preis: 10 € / Erw. & 8 € / Ki bis 12 J.

Verbindliche Anmeldung / Ticketbuchung erforderlich bis jeweils zum Freitag vorher.

Wir empfehlen festes Schuhwerk und Rucksackverpflegung.

Selbstverständlich gehören auch die beliebtesten 9 Thementouren weiterhin zum  Programm der Erlebnistouren 2022:“Witz oder Wahrheit“, „Nachtwächterführung, mit flackernder Laterne durch urige Gassen“, die „Monschauer Gute-Nacht-Geschichte(n)“, der „Rundgang mit dem Stadtwächter“ oder die „Burgerstürmung für Familien mit Kindern“, „Monschau zum Anbeissen“, die Panoramaführung „Über den Dächern von Monschau“, die Burgführung für Erwachsene „Geschichte (n) und Gemäuer)“ sowie das „Monschau Verzällche“.

Dauer jeweils 90 Minuten – Start ab Gerberplatz in der Stadtstraße. Preis:  7 € / Erw. & 4 € / Ki bis 12 J.
Anmeldung vorab erforderlich, Tickets bei der Monschau-Touristik