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Landesbühne Rheinland-Pfalz präsentiert PIPPI LANGSTRUMPF in Ulmen und Daun

Daun – Am Sonntag, 21. August 2022 um 15 Uhr können Familien Pippi Langstrumpf auf dem Parkplatz am Kino Daun erleben. Am Samstag, 27. August 2022 um 15 Uhr gastiert die Landesbühne Rheinland-Pfalz auf dem Marktplatz in Ulmen.

Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminza Efraimstochter Langstrumpf, kurz: Pippi Langstrumpf begeistert seit Jahrzehnten Kinder jeden Alters. Fröhlich, phantasiereich und mit ganz viel Charakter erlebt das mutige Mädchen allerhand Abenteuer. Zur Seite stehen ihr dabei die Nachbarskinder Annika und Thomas, der freche Affe Herr Nielson und ihr Pferd Kleiner Onkel. Und die erleben mit ihr allerhand Abenteuer, denn Pippi hat nicht nur einen ganzen Koffer voller Goldstücke und ganz viel Phantasie – sie ist auch das stärkste Mädchen der Welt und macht immer das, was sie will!

Am Sonntag, 21. August 2022 um 15 Uhr können Familien Pippi Langstrumpf auf dem Parkplatz am Kino Daun erleben; am Samstag, 27. August 2022 um 15 Uhr gastiert die Landesbühne Rheinland-Pfalz auf dem Marktplatz in Ulmen.

Für beide Veranstaltungen kosten die Tickets 2,00 € für Kinder und 5,00 € für Erwachsene und sind bei allen Vorverkaufsstellen von Ticket Regional sowie unter www.ticket-regional.de erhältlich!

 

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E-Auto-Förderung ab September 2023 für Privatpersonen und gemeinnützige Organisationen

Region/Berlin – Ressortabstimmung zum novellierten Umweltbonus eingeleitet. Ende vergangener Woche hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) den Entwurf der novellierten Förderrichtlinie zum Umweltbonus zur Abstimmung an die übrigen betroffenen Ministerien der Bundesregierung gesandt. Der Entwurf basiert auf den Eckpunkten, auf die sich die Bundesregierung am 26. Juli 2022 verständigt hatte. Neu ist, dass ab dem 1. September 2023 neben Privatpersonen auch gemeinnützige Organisationen weiterhin vom Umweltbonus profitieren sollen.

Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck: „Ab 2023 fokussieren wir uns bei der E-Auto-Förderung voll auf Klimaschutz und rein batterieelektrische Fahrzeuge. Ziel ist, mit den Mitteln, die uns zur Verfügung stehen, größtmögliche Effekte zu erzielen und diejenigen beim Umstieg auf E-Mobilität zu unterstützen, die diese Förderung am nötigsten brauchen. Daher sollen ab September 2023 neben Privatpersonen auch gemeinnützige Organisationen antragsberechtigt sein. Gemeinnützige Organisationen erfüllen eine wichtige gesamtgesellschaftliche Rolle – insbesondere auch beim Klimaschutz.“

Nach Abschluss der Ressortabstimmung muss die novellierte Förderrichtlinie noch von der Europäischen Kommission auf ihre Beihilferelevanz hin geprüft werden. Abschließend wird die novellierte Förderrichtlinie im Bundesanzeiger veröffentlicht und im Herbst 2022 in Kraft treten.

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Street-Art im Gemeinschafts-Garten des Bezirksamts Aachen-Haaren

Aachen – Die Bezirksvertretung Aachen-Haaren hat im Jahr 2021 einen Street-Art-Wettbewerb ins Leben gerufen, bei dem sich lokale Künstler*innen für die Gestaltung einer Wand vor dem neuen Gemeinschaftsgarten am Bezirksamt bewerben konnten. Er sollte auch ein Zeichen für die freie Kulturszene in Aachen setzen, für die die Corona-Zeit keine einfache war.

Um dies ins Bewusstsein zu bringen, wurde die Kunstaktion von Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen intensiv beworben und unterstützt. Das Ergebnis wurde heute (Freitag, 12. August) offiziell präsentiert. Sibylle Keupen ist begeistert: „Schön, wieder in Haaren zu sein. Hier bewegt sich was, vor allem auch im Bereich Kunst und Kultur.“ Mit Blick auf die neu gestaltete Mauer, hob sie vor allem den Kontrast der beiden Bilder heraus. Denn es gab am Ende zwei Gewinner, die sich den Platz geteilt haben, die beiden Aachener Street-Art-Künstler Philip Wallisfurth, vielen Aachener*innen auch als „Senor Schnu“ bekannt und Christoph Goerissen „Huttänzer“. Keupen: „Ein Eyecatcher: Zu Beginn empfangen einen die gechillten Füchse und dann stößt man auf diese energiegeladenen Farben und Formen.“

Bezirksbürgermeister Daniel Hecker erinnerte daran, dass die Bezirksvertretung das Projekt unterstützt hat und es mit bezirklichen Finanzmitteln finanziert wurde: „Der Bezirksgarten entsteht übrigens gerade auch hinter der Mauer. Der Platz hier ist nun auch viel belebter. Wir hatten bereits ein großes Sommerfest und letzte Woche eine Trauung.“ Vorher seien der Hof und die Grünfläche hinter dem Bezirksamt eher „verwildert und vermüllt gewesen“. Auch die Mauer bröckelte.

Diese wurde für die beiden Street-Art-Künstler übrigens vorbereitet durch Arbeiter*innen, die im Rahmen des Teilhabechancengesetzes beschäftigt werden: Sie haben die Wand akribisch verputzt und geglättet, so dass sie für die Kunstwerke genutzt werden konnte.

Philip Wallisfurth über seine Hälfte der Mauer

„Ich arbeite ganz viel mit positiven, starken Farben. In der letzten Zeit gehen meine Arbeiten immer stärker ins Abstrakte“, so Philip Wallisfurth über sein Bild, das pflanzliche Ornamente und strenge bunte Flächen miteinander verbindet, in den leuchtenden Farben Diversität repräsentieren soll. Er warb in diesem Zusammenhang noch mal für mehr freie Flächen für Kunst im öffentlichen Raum: „Aachen braucht mehr dauerhafte Kunstorte wie diesen.“

Christoph Goerissen zu seinem Teil des Kunstwerks

Dem konnte Christoph Goerissen nur zustimmen und erklärt zu seinem Graffiti: „Ich wollte einen Zugang zu dem Bild für Jung und Alt. Und ich wollte die Natur in die Stadtumgebung bringen.“

Das scheint gelungen: „Toll wie begeistert die Kinder aus der benachbarten KiTa, die demnächst die Pflanzkästen bespielen werden, über die Füchse sind. Und die Eltern freuen sich über die leuchtend bunten Farben der anderen Mauerhälfte“, beobachtet Bezirksamtsleiter Ron-Roger Breuer immer wieder.

Weitere Infos zu Philip Wallisfurth unter www.strassengold.org/artists/senor-schnu/ und zu Christoph Goerissen unter www.facebook.com/Huttaenzer.

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Tourismus

Rund 200 Oldtimer im Freilichtmuseum Kommern erwartet

Mechernich-Kommern – Am Wochenende vom 20. und 21. August erinnert die Traditionsveranstaltung „ZeitBlende 1972“ im LVR-Freilichtmuseum Kommern an das, was los war vor fünfzig Jahren. Die Apollo-Mission startet, der erste SALT-Vertrag zur Eindämmung des nuklearen Wettrüstens wird geschlossen, die Watergate-Affäre und Proteste gegen den Vietnamkrieg gehen durch die Medien, mit dem Bloody Sunday eskaliert der Nordirlandkonflikt, im deutschen Bundestag wird mit Annemarie Renger erstmals eine Frau Bundestagspräsidentin, Star Trek läuft im deutschen Fernsehen an und in der Eifel nimmt das Radioteleskop in Effelsberg seine Arbeit auf. Mit diesen und vielen weiteren Themen erinnert die Zeitzeugen-Ausstellung und ein „Geschichtsweg“ an den Alltag und die Ereignisse im Jahr 1972.

Außerdem werden mehr als zweihundert Oldtimer im LVR- Freilichtmuseum Kommern erwartet, die 1972 im Straßenbild zu sehen waren. Nachmittags fahren die alten Schätze im Korso durch das Museumsgelände. Auch den historischen Campingplatz, der von Jahr zu Jahr vielfältiger wird, wird es wieder geben. Die Oldtimeranmeldung läuft übrigens noch bis 14. August. Das Anmeldeformular finden Sie unter www.kommern.lvr.de .

Für Erinnerungen an Lifestyle, Lebensverhältnisse und Ereignissen sorgt zudem wieder ein umfangreiches Programm mit Mitmachaktionen für kleine und große Gäste. So wartet in diesem Jahr ein Bobby Car-Parcours auf die Kinder, um den 50sten Geburtstag dieses Kultautos zu feiern.

Auch musikalisch wird gefeiert, mit Live-Musik von „Purple Rising – A tribute to Deep Purple“, „Donovan Aston als Sir Elton John“ und Schlagersängerin „Marina“. Das gastronomische Angebot entspricht dem Zeitgeschmack. Serviert wird, was damals auf den Speisekarten stand, z.B. Muckefuck oder Falscher Hase.

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Wer will sich seinen Lauftraum beim Einstein Marathon in Ulm erfüllen?

Laacher See – 15 Jahre Marathonfieber Krumholz bei der LG Laacher See – Seit 2007 bietet die LG in Zusammenarbeit mit Intersport Krumholz das Sportprojekt „Marathonfieber Krumholz“ an. In den letzten Jahren haben über 200 Aktive an diesem Programm erfolgreich teilgenommen. Der Halbmarathon war für die meisten das Highlight. Die volle Distanz trauten sich in dieser Zeit fast 100 Athleten zu.

Die LG Laacher See trainiert kontinuierlich drei Mal die Woche. „Schlechtes Wetter gibt es bei uns nicht. In den Sommermonaten treffen wir uns samstagsmorgens zum langsamen langen Lauf. In der Woche findet das Training abends statt“, erklärt Lauftreffbetreuerin Claudia Müller, die auch über das Marathonfieber Projekt zum Verein kam.

Derzeit bereiten sich die Aktiven der LG auf den Einstein Marathon am 25. September in Ulm vor. Die Wettbewerbe über 5 km bis hin zum Marathon sind im Angebot. Auch Walking über 10 km und 21,1 km sind möglich. Mit einem Reisebus geht es am Freitag, den 23.09. morgens in Richtung Ulm und die Rückkehr ist für Montag den 26.09. geplant.

Wer hat Lust die LG Laacher See zu begleiten und am Event teilzunehmen? Die Unterbringung erfolgt im Maritim Hotel in Ulm und kostet ab 345,00 € p. P.

Ein gemeinsames Training mit den Lauffreunden der LG ist jederzeit möglich. Eine Vereinszugehörigkeit ist nicht erforderlich. Interessierte melden sich bitte bei Klaus Jahnz, Tel. 02651-76907 oder 0175-296 2172 oder per Mail unter Klaus@lglaachersee.de. Gerne können Interessierte ab sofort kostenlos am Training teilnehmen.

„Wir sind stolz darauf, dass wir viele glückliche (Halb-) Marathonis zum Ziel begleiten konnten“, äußert sich Trainerin Elisabeth Waldorf und ergänzt: „Einfach vorbeikommen und sich unverbindlich informieren“. „Jedes Training ist anders, so machen wir Intervalle, mittlere Dauerläufe sowie langsame lange Läufe. Mit diesen Varianten setzen wir unserem Körper Reize und die Schnelligkeit sowie die Ausdauer verbessern sich“, erklärt Lauftreffleiter Klaus Jahnz, der schon fast 160 Marathons und viele Halbmarathons in den Beinen hat.

Weitere Informationen:
www.lglaachersee.de und http://einsteinmarathon.de/

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Der Kreis Düren feiert Geburtstag – Großes Familienfest auf Burg Nideggen

Düren – Der Kreis Düren wird in diesem Jahr 50 und feiert den Geburtstag mit den Familien am Sonntag, 21. August, auf Burg Nideggen – nachdem die Konzerte bei der Bühne unter Sternen am Vortag zu Ende gegangen sind. Das große Familienfest bietet ein tolles Programm von 11 bis 17 Uhr, bei dem die Kinder im Mittelpunkt stehen. Neben Kinderschminken, einer Foto Fun Aktion, Dosenwerfen sowie eine Buttonmaschine mit ritterlichen Motiven gibt es auch ein Glücksrad, eine Zauberhexe, die Möglichkeit, Ballons zu modellieren und natürlich jede Menge Popcorn, Eis und Zuckerwatte.

Zusätzlich können alle Besucherinnen und Besucher Musikinstrumente und Seife herstellen, Kräutersäckchen gestalten, große Brettspiele ausprobieren und eine Feuerschau mit Kasper, dem Gaukler erleben. Bogenschießen und die Möglichkeit, sich zu verkleiden, sorgen für zusätzlichen Spaß. Wer möchte, kann auch noch lernen, wie man im Mittelalter Feuer gemacht hat.

Außerdem werden sich an diesem Tag das Amt für Demografie, Kinder, Jugend, Familie und Senioren des Kreises Düren sowie das Burgenmuseum vorstellen.

Ab 17.00 Uhr sorgen Top Acts der Region für musikalische Unterhaltung: KEV (ca. 17 Uhr), Cat Ballou (18 Uhr) und Torben Klein (19.30 Uhr). Der Eintritt ist kostenfrei.

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Tourismus

Vulkanregion LAACHER SEE zeichnet „Kleine Auszeit“ mit Sternen aus

Rieden/Mendig – Für Urlaubsgäste wirken Sterne magisch. Sie ziehen sie förmlich an. Denn in der schönsten Zeit des Jahres wollen Gäste wissen, was sie erwartet und legen daher immer mehr Wert auf Qualität und ein stimmiges Preis-Leistungsverhältnis. Daher vergibt die Vulkanregion LAACHER SEE seit einigen Jahren, nach den bundesweiten Standards des Deutschen Tourismusverbandes e.V. (DTV) Sterne für die Qualität privater Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Privatzimmer.

Eigens durch den DTV geschulte Prüfer vergeben je nach Ausstattung ein bis fünf Sterne für die Unterkünfte. Dabei werden die Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Privatzimmer anhand eines Kriterienkatalogs bewertet. Neben der Erfüllung von Mindeststandards, wie z.B. einer Gästemappe, der einwandfreie Zustand von Unterkunft und Grundstück sowie die Veröffentlichung des Grundrisses werden Zusatzleistungen wie Spülmaschine, Sauna und Serviceangebote, wie z.B. persönliche Gästebetreuung etc. in die Bewertung einbezogen.

Die Ferienunterkunft „Kleine Auszeit“ am Waldsee Rieden wurde nach den bundesweiten Kriterien des Deutschen Tourismusverbandes e.V. (DTV) für Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Privatzimmer von DTV-Prüferin Julia Schweitzer bewertet und mit den begehrten DTV-Sternen ausgezeichnet. Anhand des DTV-Kriterienbogens erhielt die Unterkunft in Rieden verdiente 5 Sterne.

Das Ferienhaus verfügt über einen großzügigen und modern eingerichteten Wohn- und Essbereich mit angrenzender vollausgestatteter Küche. Zudem erwarten die Gäste zwei Schlafzimmer mit je einem Doppelbett, ein Badezimmer mit ebenerdiger Dusche und direktem Zugang zur Gartensauna.

Die Terrasse mit Lounge Möbeln lädt zu gemütlichen Sommerabenden ein. Verbandsbürgermeister Jörg Lempertz sowie 1. Beigeordneter Jochen Marx überreichten persönlich die Klassifizierungsurkunde mit passendem Schild an die Eigentümer Marc und Iris Linker. Beide waren sich einig, dass dieses Ferienobjekt eine Bereicherung für unsere Urlaubsregion darstellt. „Hier können die Gäste ihre Seele baumeln lassen und Komfort vom Feinsten genießen“ betonten Verbandsbürgermeister Jörg Lempertz und Riedens Beigeordneter Jochen Marx.

Die DTV-Sterne sind eine freiwillige Qualitätskontrolle für Ferienwohnungen und -häuser sowie Ferienzimmer mit bis zu neun Betten. Die Sterne haben eine Gültigkeit von 3 Jahren und danach erfolgt bei Wunsch eine Folgeklassifizierung um weiterhin mit den Sternen werben zu dürfen.

Sie möchten Ihre Unterkunft klassifizieren lassen? Dann melden Sie sich gerne unter Tel. 02652 9800 18 – Ansprechpartner Julia Schweitzer!

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Tourismus

LEADER-Projekte in der Region Rhein-Eifel

Mayen/Region – Die Region Rhein-Eifel ist seit sechs Jahren Gebietskulisse für die EU-Förderung LEADER. Zeit zu fragen: Was wurde eigentlich aus…der ehemaligen Synagoge in Niederzissen & der App für eine digitale Stadtführung in Mayen? Ob für den Tourismus oder gegen das Vergessen: Mit der App-basierten Stadtführung für Mayen und der ehemaligen Synagoge in Niederzissen wurden durch die LEADER-Region Rhein-Eifel zwei wichtige Digitalisierungsprojekte gefördert.

Die Stadt Mayen hat im Jahr 2020 rund 6.700 € Fördergelder aus dem LEADER-Programm für die Entwicklung einer digitalen Stadtführung erhalten. Hintergrund des Projekts ist das Ziel, den Tourismus in Mayen digitaler zu gestalten und durch innovative Angebote mehr Gäste in das malerische Städtchen an der Nette zu locken. Inzwischen wurde der individuelle Audioguide auf der kostenfreien App „Hearonymus“ veröffentlicht. Damit können Tourist:innen die Stadt Mayen auf eigene Faust, nur mithilfe des Smartphones erkunden. Doch auch viele Einheimische erfreuen sich an dem digitalen Angebot: „Man entdeckt Ecken und erfährt Hintergrundinfos über die eigene Heimat, die man noch gar nicht wusste“, berichtet eine Einwohnerin. Auch Dagmar Luxem, die Verantwortliche für das Projekt von der Stadt Mayen, zieht ein positives Fazit: „Corona hat uns gezeigt, wie wichtig die Digitalisierung ist. Ohne sie hätten in den letzten beiden Jahren viele Menschen unsere schöne Stadt nicht so intensiv kennenlernen dürfen. Aber auch jetzt erfreut sich die digitale Stadtführung, neben den Führungen in Präsenz, weiterhin großer Beliebtheit. Es war ein Schritt in die richtige Richtung.“ Um sich selbst einmal digital durch das Eifelstädtchen führen zu lassen, müssen Sie nur die App „Hearonymus“ downloaden, nach „Mayen“ suchen, die Audioführung starten und schon kann das Hörerlebnis beginnen. Weitere Informationen können unter www.mayen.de/kultur-tourismus/stadtrundgang-und-fuehrungen/ nachgelesen werden.

Die ehemalige Synagoge in Niederzissen und das in ihr beheimatete jüdische Museum erzählen von der Deportation und Ermordung der Juden und Jüdinnen in der Zeit des Nationalsozialismus. Doch nicht nur die abscheulichen Gräueltaten der Nazis, sondern auch das jüdische Leben, der Alltag, die Gebräuche und Traditionen, sind Thema der Ausstellung. Die Synagoge wurde im dritten Reich nicht niedergebrannt. Mit ihr konnten auf dem Dachboden die „Genisa-Funde“, welche heute als wichtige Zeitdokumente gelten, überdauern. Um die spezifische Erinnerungskultur der Synagoge weltweit sichtbar und zugänglich zu machen, hat der Förderverein die Funde mithilfe der LEADER-Förderung digitalisieren lassen. Außerdem wurde ein virtueller Rundgang durch das Museum entwickelt, welcher Einblicke in das jüdische Leben in der Region bis zu Hitlers Machtübernahme 1933 und der darauffolgenden Verfolgung und Vernichtung der Juden und Jüdinnen im Brohltal, vermittelt. „Die neu gestaltete Internetseite der ehemaligen Synagoge Niederzissen stößt weltweit auf große Resonanz. Anhand der Klicks lässt sich ablesen, dass insbesondere auch Personen aus dem Ausland auf die Internetseite zugreifen. Im Inland bietet die Homepage einerseits Informationen für interessierte Besucher, wurde aber auch schon für die Recherche in einem Schulprojekt verwendet. Wir sind äußerst zufrieden mit der Homepage und freuen uns, dass dadurch Menschen aus aller Welt von unseren Funden und dem Informationsmaterial profitieren können.“ so Anne Wagner, die zweite Vorsitzende des Fördervereins der ehemaligen Synagoge. Der Verein erhielt zur Förderung des Kulturgutes ehemalige Synagoge Niederzissen einen Zuschuss von rund 40.000 €, was 75 % der Gesamtkosten beträgt. Der Rundgang ist in sieben Kapitel untergliedert und endet mit „Heutzutage“, dem Wiederaufbau der jüdischen Gemeinden. Dieses Digitalisierungsprojekt trägt zur Sicherung der Überlieferungen zur Geschichte und Kultur des Judentums bei und wird, vor dem Hintergrund zunehmender antisemitischer Straftaten, immer wichtiger. Der digitale Rundgang sowie die Fundstücke können unter www.ehem-synagoge-niederzissen.de/ angesehen werden. Zudem bietet der Kultur- und Heimatverein Niederzissen e.V. auf Anfrage Besichtigungen und Führungen an.

Ihr Interesse an LEADER wurde geweckt? Weitere Informationen finden Sie auf www.leader-rhein-eifel.de.

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Beseitigung der Flutschäden in Meckenheim schreitet voran

Meckenheim – Landrat informiert sich in der Altstadt über Fortgang der Arbeiten und geplante Schutzmaßnahmen. Landrat Sebastian Schuster hat sich bei einem Besuch in Meckenheim einen Eindruck vom Fortgang der Arbeiten an den Flutschäden verschafft. Gemeinsam mit Bürgermeister Holger Jung sah er sich in der Altstadt Gebäude an, die das Hochwasserereignis im Juli 2021 besonders stark getroffen hatte. Ihr Weg führte am Swistbach entlang und endete schließlich an der Evangelischen Grundschule in der Kölnstraße 1, wo die Sanierungstätigkeiten weiterhin laufen.

„Es ist schon viel geschehen“, resümierte Schuster erfreut. „Aber es gibt auch noch einiges zu tun“, so der Landrat, der sich bereits im Sommer des vergangenen Jahres ein Bild von der Schadenslage gemacht hatte und jetzt Vergleiche ziehen konnte. Jung bestätigte den Landrat: „Wir haben das letzte Jahr genutzt“, zielte der Bürgermeister auf die Sanierungsfortschritte ab. Während diese am Schützenhaus ersichtlich sind und die Fronhofhalle als eine von vier stark betroffenen Turnhallen seit Februar wieder mit Einschränkungen für Schul- und Vereinssport in Betrieb ist, zeichnet sich auch ein Ende der Arbeiten an der Evangelischen Grundschule ab. Noch in einer Interimslösung auf dem Schulhof der Theodor-Heuss-Realschule am Schulcampus untergebracht, könnte zum Jahresende die Rückkehr an die Kölnstraße erfolgen.

Bürgermeister Jung dankte dem Landrat für dessen Besuch und dafür, die Verwallung am Swistbach in der Altstadt forcieren zu können. Ihr Einverständnis für den vorzeitigen Maßnahmenbeginn hat die Kreisverwaltung bereits erteilt. Die wasserrechtliche Genehmigung steht noch aus.

An den Fließgewässern im Rhein-Sieg-Kreis sind weitere Schutz-Maßnahmen erforderlich. Jedoch warten die Kommunen auf wichtige Bemessungsparameter und Vorgaben der Bezirksregierung. Gleiches gilt für den Förderantrag zum Wiederaufbauplan der Stadt Meckenheim in Höhe von knapp 10 Millionen Euro, den das NRW-Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung noch bewilligen muss.

Landrat Schuster nannte die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung konstruktiv und einvernehmlich. Auch lobte er das engagierte und zielgerichtete Vorgehen der Stadt Meckenheim. Nach Abschluss der Wiederherstellungsmaßnahmen habe Meckenheim runderneuerte Einrichtungen für die nächsten 50 Jahre geschaffen, an denen sich Kinder, Jugendliche und Vereine erfreuen. Als wichtiges Puzzleteil bei Analyse und Gefahrenabwehr erwähnte Schuster die Starkregenkarten.

Um bei künftigen Hochwasserereignissen gewappnet zu sein, ist aber nicht nur die Kommune gefordert. So appellierte Jung an die Bürgerinnen und Bürger, selbst geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

Dem Rundgang hatte sich neben der Leiterin der Stabsstelle „Wiederaufbau“ beim Rhein-Sieg-Kreis, Ulla Thiel, und dem Technischen Beigeordneten der Stadt Meckenheim, Heinz-Peter Witt, auch der Leiter des städtischen Fachbereichs Gebäudemanagement, Andreas Satzer, angeschlossen.

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Landrat Dr. Saftig besucht die Wacholderheide in der Osteifel

Region/Mayen-Koblenz – Menschen von nah und fern wissen die einzigartige Landschaft zu schätzen. Wer den Kreischef kennt, weiß, dass Landrat Dr. Alexander Saftig die Wacholderheide der Osteifel sehr am Herzen liegt. Hier wurde unter seiner Leitung, als er noch Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vordereifel war, ein für Rheinland-Pfalz einzigartiges Naturschutz-Großprojekt gestartet, dessen erforderliche Entwicklungspflege noch heute fortgesetzt wird. Gemeinsam mit dem Vizepräsidenten der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (SGD-Nord) Prof. Dr. Martin Kaschny und weiteren kommunalen Vertretern schnürte er nun die Wanderschuhe, um sich vor Ort ein Bild zu machen.

Biologe Jörg Hilgers, der das Projekt seit Beginn begleitet, warf bei seiner Führung zunächst einen Blick zurück. Zum damaligen Start des Projektes wurden rund 16.000 Bäume gefällt, um die stark zugewachsene Heidelandschaft wiederherzustellen. „Als es losging, hatte selbst ich Zweifel. Dass dies der Natur so sehr zugute kommen würde, konnte man sich nicht vorstellen, als die ersten Bagger rollten“, erinnerte sich Lothar Waldorf, Ortsbürgermeister von Arft. Durch die Führung des Biologen konnten sich die Teilnehmer von der wunderbaren Landschaft sowie den besonders geschützten Heidelebensräumen, die schon längst verschollen geglaubte Tier- und Pflanzenarten beherbergen, überzeugen. „Der Erfolg der nachhaltigen Entwicklungspflege ist enorm“, sagte Hilgers. „Dazu zählt beispielsweise die Wiederansiedlung der Heidelerche, die fast schon ausgestorben war. Heute sind bis zu 30 Brutpaare dieser Vogelart in der Heide beheimatet.“ Weiter haben zahlreiche bedrohte Vogel- und Insektenarten wie der Baumpieper oder der Neuntöter durch die Entwicklungsmaßnahmen enorm profitiert und sind wieder zu finden.

Der Erhalt der Heide ist auch heute noch mit viel Arbeit verbunden. Ohne kontinuierliche Freistellungsmaßnahmen würden die Wacholderpflanzen durch andere Arten verdrängt. „Die Arbeit lohnt sich. Die Wacholderheiden sind aufgrund ihrer Schönheit längst zu einem Anzugspunkt für Menschen aus der Region und weit darüber hinaus geworden“, betonte Landrat Saftig.

Während die landeseigenen und kommunalen Flächen in den Wacholderheiden vom Land im Rahmen der Biotopbetreuung bearbeitet werden, kümmert sich die Stiftung Natur und Umwelt im Landkreis Mayen-Koblenz um einen Flächenpool von rund 42 Hektar alleine in den Wacholderheiden.