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Einhundert neue Fachkräfte in Daun losgesprochen

Daun – „Sie sind die Stars des Abends“, so begrüßte der Vorsitzende Kreishandwerksmeister Raimund Licht die neuen Junghandwerkerinnen und Junghandwerker im vollbesetzten Dauner Forum. Die Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück Region (KH MEHR) hatte zur großen Lossprechungsfeier eingeladen. Hier erhielten die neuen Gesellinnen und Gesellen ihre Prüfungszeugnisse im Beisein von zahlreichen Gästen aus Politik, Gesellschaft, den Ausbildungsbetrieben und Familien überreicht. Im Bereich Vulkaneifel und Umland sind einhundert neue Fachkräfte aus neun handwerklichen Ausbildungsberufen in den Gesellenstand erhoben worden. Unter ihnen 21 Prüfungsbeste. Sie haben in der Gesamtnote mit mindestens „gut“ abgeschnitten.

„Handwerk ist Wissen und Können“, führte der Vorsitzende Kreishandwerksmeister Raimund Licht in seiner Ansprache weiter aus. Er ließ keinen Zweifel daran, dass mit einer handwerklichen Ausbildung das beste Fundament für eine berufliche Zukunft mit Jobgarantie gelegt ist.

Dietmar Pitzen, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Vulkaneifel gab den jungen Fachkräfte mit auf den Weg, dass Handwerk kein Start-up Brimborium benötigt. „Es wird so oder so gebraucht!“ Die einhundert neuen Fachkräfte teilen sich auf folgende Berufe und Handwerksinnungen auf:

Metallbauer/-innen für Konstruktionstechnik – Metallbauer-Innung Westeifel, Elektroniker/-innen für Energie-und Gebäudetechnik – Elektro-Innung Westeifel, Schreiner/-innen (Tischler/-innen) – Schreiner-Innung Westeifel, Fleischer/-innen und Fachverkäufer/-innen Lebensmittelhandwerk Fleischerei – Fleischer-Innung MEHR, Anlagenmechaniker/-innen für Sanitär, Heizung und Klimatechnik – SHK-Innung Westeifel, Kraftfahrzeugmechatroniker/-innen für Personenkraftwagentechnik/ für Nutzfahrzeugtechnik – Kfz-Innung Daun-Prüm, Zimmerer/-innen – Zimmerer-Innung Westeifel und Baugewerbe Innung MEHR

Insgesamt erhielten in den vergangenen Tagen im Bereich der KH MEHR an den drei Festorten Daun, Hetzerath und Bitburg über 300 neue Fachkräfte ihre Prüfungszeugnisse. Von vielen auch noch Gesellenbrief genannt. „Wir beglückwünschen alle Junghandwerkerinnen und Junghandwerker zu ihrem Abschluss und danken allen Beteiligten, also den Ausbildungsbetrieben, den Prüfungsausschüssen der Handwerksinnungen, den Lehrpersonen, aber auch den Eltern, für das Vermitteln von Wissen und Können an die nächste Generation im Handwerk“, sagt der stellvertretende Geschäftsführer der KH MEHR, Christian Weirich. Der Vizepräsident der Handwerkskammer Trier, Bernd Elsen ermutigte die Absolventen die kommenden Meisterlehrgänge zu besuchen und die attraktiven Fördermöglichkeiten zu nutzen. Vier neue Fleischergesellen hatten es eiliger: Sie haben bereits mit der Meisterschule begonnen.

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Statement MY-Gemeinschaft – Gelungene Veranstaltung des 72. Stein & Burgfestes in Mayen

Mayen – Viele Einzelhändler der MY Gemeinschaft berichten vom stärksten verkaufsoffenen Sonntag der letzten Jahre. Statement der MY Gemeinschaft zum verkaufsoffenen Sonntag anlässlich des Stein & Burgfestes am vergangenen Wochenende in Mayen.

Die Gäste waren fröhlich gelaunt und haben das schöne Wetter zum Herbstbeginn sichtlich genossen und auch zum einkaufen genutzt. Die Fußgängerzonen incl. der Seitenstraßen waren sehr gut besucht.

Die Hämmerzunft präsentierte ihr Handwerkskönnen auf dem Marktplatz ,wo auch die Familie Barth für ein schönes Ambiente und das leibliche Wohl gesorgt hat. Hoher Andrang gab es ebenfalls in den Burggärten wo so einiges geboten war . Rundherum eine Bereicherung, sowie gelungene Veranstaltung des 72. Stein & Burgfest in Mayen.

 

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Rund um den Laacher See mit dem 17. PSD Bank-Cup am Sonntag 18. September

Laacher See – Laufen und Walken für die ganze Familie, da wo andere Urlaub machen. Am kommenden Sonntag, den 18. September wird der 46. Lauf „rund um den Laacher See“ gestartet. Nachdem die LG Laacher See im vergangenen Jahr auf das Schwimmbadgelände nach Mendig ausweichen musste, findet die Veranstaltung in gewohnter Weise wieder auf dem Parkplatz am Kloster Maria Laach statt. Die Organisatoren hoffen, dass die Sorgen der Pandemie vergessen sind und die Sportler endlich wieder ein tolles Volkslauffest erleben können.

Zum 17. Mal geht der PSD Bank-Cup an die schnellste und den schnellsten Läufer. Die ersten drei aller Altersklassen des 10 km Hauptlaufes dürfen sich auf tolle Preise bei der Siegerehrung freuen. Beim Jedermannlauf erhalten die Ersten jeder AK einen Sachpreis. Im Ziel gibt es für die jungen Sportler bis U16 eine Medaille. Bei der Abholung der Startnummer erhalten alle Aktiven ein Präsent.

„Die Vorbereitungen sind weitestgehend abgeschlossen. Wir freuen uns sehr, wieder viele Gäste am Laacher See zu begrüßen“, so der Vorsitzende Klaus Jahnz. Roland Wesche, der mit Jahnz für die Organisation verantwortlich berichtet: „Die landschaftlich schöne Strecke ist abgemessen und viele Helfer der LG Laacher See sorgen dafür, dass die Gäste sich bei uns wohlfühlen. Für Leib und Seele ist bestens gesorgt.“

Bis zum 16.09.2022 ist eine Voranmeldung online möglich. Danach ist nur noch eine Nachmeldung am Veranstaltungstag gegen Gebühr von 5,00 € nachmelden. Alle vorangemeldeten Starter*innen nehmen an der großen Verlosung teil. Eine Reise in das Panoramahotel Huberhof in Meransen  (Südtirol) und weitere wertvolle Preise u. a. von monte mare, Autohaus Nett Mayen, Hotel Maria Laach, Welters Reisen werden ausgelost. Extra-Verlosung für vorangemeldete Walking/Nordic Walking Teilnehmer.

Anmeldung und weitere Informationen unter: www.laacher-see-lauf.de/anmeldung/

Auskunft: Daniela Ringel, Tel. 0170-555 0446, Daniela@lglaachersee.de
Klaus Jahnz, Tel. 0175-296 2172, klaus@lglaachersee.de

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St. Elisabeth Krankenhaus Mayen freut sich über Zuwachs aus den eigenen Reihen

Mayen – Zehn frisch examinierte Pflegefachkräfte gehören nun zum Team. Sie haben ihren Azubi-Status abgelegt und sind nun fester Bestandteil des Teams im St. Elisabeth Mayen: 10 frisch examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger aus der eigenen Pflegeschule wurden übernommen und ergänzen mit den anderen neuen Kollegen nun langfristig das Team vor Ort.

Für Vanessa Tullius und Sophie Wilken waren es beispielsweise die gute Atmosphäre in dem familiären Umfeld und die freundliche Aufnahme der Kollegen, die ihnen bewusst gemacht haben, dass sie auch nach ihrer Ausbildung ihren beruflichen Weg im St. Elisabeth fortführen möchten. Nachdem sie während der Ausbildung die verschiedenen Abteilungen kennengelernt haben,  haben sie sich beide jeweils für ein Fachgebiet der Chirurgie entschieden und bringen dort ihre Kompetenzen voll ein.

Nicht nur die Teamkollegen freuen sich, auch die Kaufmännische Direktorin Christine Kaul ist froh über die neue Verstärkung: „Wir freuen uns, dass wir so viele engagierte und motivierte junge Leute von uns überzeugen konnten, die nicht nur Fachwissen mitbringen, sondern auch bereits in die Abläufe und das Team-Gefüge integriert sind.“ Sie alle heißt das St. Elisabeth herzlich willkommen und wünscht einen guten Start.

 

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Stadt Meckenheim muss Energie einsparen

Meckenheim – Sauna schließt ab dem 1. Oktober vorübergehend. Die angespannte Lage bei der Energieversorgung zwingt auch die Kommunen zum Handeln. Nach eingehender Prüfung und Analyse wird die Stadt Meckenheim ab dem 1. Oktober die Sauna des Hallenfreizeitbades bis auf Weiteres schließen. Das Hallenfreizeitbad bleibt weiterhin geöffnet – mit reduzierten Wassertemperaturen.

Der Rat war in seiner jüngsten Sitzung dem Vorschlag der Verwaltung gefolgt und hatte die vorübergehende Schließung der Sauna einstimmig beschlossen. „Diese Entscheidung resultiert aus einem intensiven Abwägungsprozess heraus und fällt uns keinesfalls leicht“, bedauert Bürgermeister Holger Jung. „Aber wir müssen mit gutem Beispiel vorangehen und Maßnahmen ergreifen, um das bundesweit ausgegebene Ziel von 20 Prozent Energieeinsparung zu erreichen und damit einer drohenden Versorgungslücke im Winter vorzubeugen“, bittet Holger Jung die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis. Im Frühjahr 2023 soll aus Sicht der Verwaltung die Schließung der Sauna auf den Prüfstand gestellt und gegebenenfalls neu entschieden werden.

Die vorübergehende Schließung der Sauna ist Bestandteil eines Kataloges von Energiesparmaßnahmen in städtischen Einrichtungen, die von der Stadtverwaltung vielfach schon umgesetzt beziehungsweise in die Wege geleitet worden sind.

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Dreimal Silber im Landes-Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ für Dörfer aus dem Kreis Euskirchen

Euskirchen – Landrat Markus Ramers war es ein Anliegen, die engagierten Teams aus den drei Orten moralisch zu unterstützen. Er betonte, wie viel dort ehrenamtlich geleistet wird und schwärmte von den ganz eigenen Charakteren der Dörfer. „Billig mit seinen herrlichen Fachwerkhöfen, jeder Menge kulturellen Angeboten und dem festen Ziel, dass junge Menschen im Ort bleiben.

Schweinheim, das mit einem unvorstellbaren Zusammenhalt nach der Flutkatastrophe die Zukunft des Dorfes, u.a. in Hochwasserschutz-Fragen, selbst in die Hand nimmt. Freilingen mit einer Fülle von nachhaltigen ökologischen Projekten wie Tischlein Deck Dich oder dem Artenschutzturm und dazu seit Jahren mit einer digitalen Dorfplattform sich auch online präsent.“

Auch Achim Blindert, Allgemeiner Vertreter des Landrats, zeigt sich beeindruckt von den Präsentationen der drei Dörfer: „Bei der Bereisung wurde wieder einmal deutlich, dass ehrenamtliches Engagement eine tragende Säule der Dorfgemeinschaften ist.

Die Arbeit, die in den Dörfern geleistet wird, ist herausragend und leistet einen erheblichen Beitrag dazu, das Leben auf dem Dorf attraktiv zu gestalten.“

Nach knapp vier Wochen, in denen die Landesjury insgesamt 29 weitere Dörfer in ganz NRW bereiste, wurde nun am gestrigen Sonntag, 11. September das mit Spannung erwartete Ergebnis des Landeswettbewerbs auf dem Bauernmarkt auf Haus Düsse in Bad Sassendorf bekanntgegeben.

Alle drei Dörfer aus dem Kreis Euskirchen wurden mit einer Silbermedaille ausgezeichnet. Auf dieses Ergebnis im Landesvergleich können die drei Dörfer mit Recht stolz sein.

Zusätzlich können sich Schweinheim und Freilingen über Sonderpreise freuen, mit denen herausragende Leistungen des Dorfes in verschiedenen Bereichen gewürdigt wurden. So wurden in Schweinheim insbesondere die Aktivitäten der Dorfgemeinschaft nach der Flutkatastrophe und in Freilingen die gelebte Inklusion im Dorf herausgestellt.

Der nächste Wettbewerb auf Kreisebene wird 2024 stattfinden.

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Zukunft beginnt in der Peterheide – Spritztour im brandneuen 530.000 Euro teuren Wasserstoffbus

Mechernich – Die Zukunft der Mobilität, auch im öffentlichen Nahverkehr, besteht nichtmehr nur aus Elektroantrieben. Auch Wasserstoff spielt dabei eine immer größere Rolle. Dies will sich die RVK in den nächsten vier Jahren zu Nutze machen – und hat daher interessierte Mitglieder von CDU, FDP und UWV zu einer Spritztour im brandneuen, rund 530.000 Euro teuren Wasserstoffbus eingeladen.

Hier ein RVK-Wasserstoffbus des Herstellers Solaris. In Zukunft will das Verkehrsunternehmen viele seiner Busse auf Wasserstoff und Batterieelektrik umrüsten. Foto: Regionalverkehr Köln GmbH/pp/Agentur ProfiPress

Der Journalist Tom Steinicke war im Auftrag des Kölner Stadt-Anzeigers mit dabei, dokumentierte die geschichtsträchtige Ausfahrt und berichtete über die klimafreundlichen Zukunftspläne des an der Mechernicher Peterheide ansässigen Unternehmens.

63 Millionen Euro investieren

„Plötzlich trifft Vergangenheit auf Zukunft. An einem Kreisel in Mechernich bremst eine Kutsche den Wasserstoffbus der RVK aus“, so Steinicke. Denn: Das Ganze ist ein Zukunftsprojekt des Verkehrsunternehmens, rund um wasserstoffbetriebenen ÖPNV. Geschäftsführer Dr. Marcel Frank erklärte an Bord, in diesem Rahmen 63 Millionen Euro in Mechernich investieren zu wollen.

„90 Prozent davon werden gefördert, da das Aus- und Weiterbildungszentrum für klimaneutrale und digitale Mobilität ein Projekt der Zukunftsagentur Rheinisches Revier ist“, so Frank weiter. Man wolle den Wasserstoff aus grünem Strom in Mechernich auch selbstständig produzieren. Auf einer Pressekonferenz im Vorfeld betonte Landrat Markus Ramers auch: „Bio-Wasserstoff aus regenerativen Energien als Zukunftstechnologie voranzubringen – das wollen wir uns hier im Kreis Euskirchen auf die Fahnen schreiben. Alleine machen wir das aber nicht.“ Denn: Man ist mit im Boot einer großen Projektinitiative, der „Hydro Gen Hub Aachen“, bestehend aus der Stadt und Städteregion Aachen sowie den Kreisen Düren, Heinsberg und Euskirchen.

Viele Veränderungen

Das RVK-Gelände soll in vier Jahren völlig anders aussehen. „Der Plan ist, in drei Jahren eine Wasserstofftankstelle in Betrieb zu nehmen. Der Rest soll ein Jahr später erfolgen“, erklärte Frank den Politikern. Zudem sollen auch E-Autos geladen und Bio-Methan getankt werden können.

Dazu käme das „Kompetenzzentrum Nahverkehr“ bis 2026. Darin will das Unternehmen die Busse warten und reparieren. Zudem sollen ein Lernbereich „Technik und Instandhaltung“ und eine Beratungsstelle für Gebietskörperschaften und regionale Partner entstehen, wie Steinicke weiter berichtete.

Auch eine Fahrsicherheitsfläche sowie ein Aus- und Weiterbildungszentrum sollen entstehen – und damit mindestens 20 neue Arbeitsplätze. „Nicht nur wir wollen das Gebäude zur Ausbildung nutzen, sondern es auch Partnern anbieten“, so Frank. Es sei auch denkbar, dass man den 1500 Quadratmeter großen Bunker aus Bundeswehrzeiten in ein Rechenzentrum verwandelt oder als Lagerfläche nutzt.

Auf dem ebenfalls geplanten Testgelände soll dabei nicht nur Fahrsicherheitstraining für Busse, Lkw und Transporter angeboten werden. Nach Angaben des RVK-Geschäftsführers wird es zudem Testmöglichkeiten für autonomes Fahren geben. Insgesamt sollen dann etwa 100 Menschen an der Peterheide arbeiten.

Umrüstungen statt Neukauf

Bis die für die rund 350 Kilometer Reichweite benötigten 35 Kilo Wasserstoff getankt seien, müsse der Bus eine Viertelstunde an der Zapfsäule stehen.

Im Kreis sind inklusive der Busse, die im Stadtverkehr Euskirchen in Betrieb sind, 61 Bio-Methan-Busse unterwegs. Acht weitere sollen bis Ende des Jahres folgen. „Die nächsten Fahrzeuge werden dann nicht mehr auf Bio-Methan umgerüstet, sondern auf Wasserstoff und Batterieelektrik“, erklärte Frank der Delegation. Dies sei dann auch günstiger als der Neupreis der Busse. Insgesamt seien im RVK-Gebiet bereits 52 Wasserstoffbusse im Einsatz, 108 weitere bestellt.

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Meckenheim baut sein Glasfasernetz aus

Meckenheim – Weiteres Quartier wird von Glasfaser Plus erschlossen. Alle reden von Glasfaser-Anschlüssen bis ins Haus. In Meckenheim haben weitere rund 1.185 Haushalte die Chance, schon in Kürze dabei zu sein. Denn die GlasfaserPlus GmbH hat damit begonnen, das Netz in Meckenheim auszubauen. Bis Mitte 2023 werden Anschlüsse mit bis 1 Gigabit pro Sekunde realisiert. Die Telekom arbeitet dabei im Auftrag der GlasfaserPlus, einem Gemeinschaftsunternehmen der Deutschen Telekom und dem australischen Fondsverwalter IFM Investors. Den Baustart nahm Bürgermeister Holger Jung gemeinsam mit Kirsten Helmbold, Regionalmanagerin der Telekom Deutschland GmbH, Martin Kolb, Kommunales Relationship Management der GlasfaserPlus GmbH, und Jan Unnasch von der Telekom Technik vor.

„Die digitale Infrastruktur gewinnt bei der Standortfrage für uns in Meckenheim eine immer größer werdende Bedeutung. Mit dem Glasfaserausbau erzielen wir sehr hohe Übertragungsraten, wovon letztlich alle Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt profitieren“, sagte Bürgermeister Holger Jung und freut sich über einen weiteren Technologie-Schub für die Zukunft der Apfelstadt.

Kirsten Helmbold, Regionalmanagerin der Telekom Deutschland GmbH, erläuterte den so genannten Fiber to the Home (FTTH) Ausbau. „Hierbei endet das Glasfaser-Kabel nicht mehr im Verteilerkasten am Straßenrand, sondern muss bis ins Gebäude gezogen werden. Dafür brauchen wir die Genehmigung der jeweiligen Eigentümerinnen und Eigentümer. Schließlich betreten wir Privatgrund.“ Andernfalls wird das Glasfaser-Kabel am Haus vorbeigeführt.

Netz der Vielfalt

Die GlasfaserPlus GmbH vermietet das Netz anbieteroffen an alle Telekommunikationsanbieterinnen und -anbieter. Die Bürgerinnen und Bürger haben damit später die freie Wahl, bei wem sie Telefon, Internet oder Fernsehen buchen möchten. Für den Ausbau in Meckenheim hat die Telekom bereits angekündigt, das Netz der GlasfaserPlus nutzen zu wollen. Weitere Anbieter sollen folgen.

Kostenloser Anschluss während der Ausbauphase

Die GlasfaserPlus schließt eine Immobilie während der Ausbauphase kostenfrei an, wenn Kundinnen und Kunden einen Glasfaser-Tarif bei einer Telekommunikationsanbieterin bzw. einem Telekommunikationsanbieter abschließen. Die GlasfaserPlus benötigt in diesem Fall lediglich eine Genehmigung, den Anschluss herstellen zu dürfen, weil dafür Privatgrund betreten werden muss. Immobilienbesitzende werden diese zu einem späteren Zeitpunkt ganz bequem im Internet erteilen können. Bei einer Buchung nach der Ausbauphase kostet der Hausanschluss einmalig 799,95 Euro. Die Beauftragung funktioniert folgendermaßen: Kundinnen und Kunden buchen bei einer Telekommunikationsanbieterin bzw. einem Telekommunikationsanbieter einen Glasfaser-Tarif. Die bzw. der wiederum nimmt Kontakt mit der GlasfaserPlus auf und regelt die Details.

Mehr Informationen zur Verfügbarkeit der Anschlüsse und zu den Tarifen der Telekom gibt es unter anderem im Internet unter www.telekom.de/glasfaser sowie unter der kostenfreien Hotline 0800 2266100.

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Fairtrade-Bälle für „Bewegungsdörfer“ im Landkreis Mayen-Koblenz

Region/Mayen-Koblenz – Die derzeit 32 am Projekt „Bewegung in die Dörfer“ teilnehmenden Gemeinden können sich jetzt über leichte „Fairtrade“-Lederbälle freuen, die sie im Rahmen ihrer Bewegungsstunden für ältere Menschen einsetzen können. Finanziert werden die Bälle aus dem Projekt „Gesund älter werden im Landkreis Mayen-Koblenz“, einem Projekt zur Gesundheitsprävention des GKV-Bündnisses für Gesundheit.

„Da wir auch Fairtrade Landkreis sind, freuen wir uns natürlich besonders, dass wir im Rahmen unseres vielseitigen Engagements zur Gesundheitsprävention beides miteinander verbinden können und entsprechende Bälle aus ,fairem Handel‘ für das Bewegungsprojekt für ältere Menschen einsetzen können“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig. Die Idee, die Projekte „Bewegungsdörfer“ und Fairen Handel zu verbinden, ist in der Steuerungsgruppe Fairtrade Landkreis Mayen-Koblenz entstanden. Die Steuerungsgruppe koordiniert die Aktivitäten zum fairen Handel vor Ort und sucht neue Absatzwege für fair gehandelte Produkte.

Dem Projekt „Bewegung in die Dörfer“ können sich Bewegungsgruppen jederzeit anschließen. Nähere Informationen gibt es bei Markus Eiden, Gesundheitsprävention, E-Mail markus.eiden@kvmyk.de sowie bei Lea Bales, Bewegung in die Dörfer, E-Mail lea.bales@kvmyk.de.

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Rad-Servicestation in Jülich

Jülich – Schnelle Hilfe vor Ort für kleinere Reparaturen. Viele haben es bereits erlebt: Das Vehikel ist voll funktionstüchtig abgestellt – beim Wiederaufsuchen ist ein Rad platt oder eine Schraube sitzt locker. Die Radservicestation schafft hier Abhilfe.

Die neue kleine Werkstatt vor Ort ist mit grundlegendem Werkzeug ausgestattet, das kleinere Reparaturen am Fahrrad, am Kinderwagen, am Rollstuhl oder am Skateboard schnell und unkompliziert durchführen lässt. Hochwertiges Werkzeug ist an Stahlseilen befestigt, inkl. einer Pumpe für alle Ventile. Ein QR-Code hilft bei Bedarf mit Reparaturanleitung.