Kulturstrolche besuchen ein Konzert zum Auftakt. Foto: Tim Nolden
Euskirchen – Bei der Auftaktveranstaltung für das Kulturstrolche-Schuljahr, konnte Bürgermeister Sacha Reichelt die neuen und alten Kulturstrolche begrüßen. Im Rahmen dieses Förderprojektes werden Schülerinnen und Schüler über die Dauer von drei Schuljahren, von der zweiten bis zur vierten Klasse, an die verschiedenen Kulturangebote der Stadt herangeführt.
Die Teilnahme ist dabei für die Eltern und die Schule kostenfrei. Die Bustransporte übernimmt die SVE kostenlos, finanziell unterstützt wird das Projekt auch von der Volksbank Euskirchen eG. Insgesamt 12 Klassen mit 290 Kindern sind aktuell in Euskirchen als Kulturstrolche unterwegs – gut erkennbar an ihren blauen Kappen.
Es war also ganz schön was los im Euskirchener Stadttheater. Nach der offiziellen Begrüßung übernahm die Rockband „Pelemele“ die Bühne und spielte für die Kinder. Mit tollen Liedern und Mitmach-Aktionen begeisterten die Musiker ihre kleinen Zuhörerinnen und Zuhörer, die den Saal mit ihrem Jubel zum Beben brachten.
Das Foto zeigt eine Arbeit des Gerolsteiner Künstlers Helmut Frerick.
Region/Klotten – Am 24. und 25. September 2022 von 14 bis 18 Uhr – HIFA-Kunstfabrik/Moselstraße 21/56818 Klotten/Mosel. Einmal im Jahr organisiert der Bund Bildender Künstler RLP
( www.bbkrlp.de ), die OFFENEN ATELIERS. Im ganzen Land öffnen Künstler*Innen ihre Türen und laden ein zu einem Blick in die Produktionsräume der Kunst.
Auch die HIFA-Kunstfabrik an der Mosel ist dabei. In der ehemaligen Strickwarenfabrik in Klotten wurden bis Ende 2004 Strickwaren produziert, verpackt, versandt und verkauft. Mittlerweile ist hier u.a. das Atelier der bildenden Künstlerin Anja Schindler.
Im Rahmen der OFFENEN ATELIERS RLP zeigt Anja Schindler ihr Atelier, präsentiert neue Arbeiten und wird über ihr Projekt im Landesmuseum Schleswig-Holstein, Schloss Gottorf berichten.
Zu Gast sind die Kölner Künstlerin Sabina Flora mit ihren Zeichnungen und Collagen, Helmut Frerick aus Gerolstein mit Lichtobjekte aus einem speziellen selbstproduzierten Papier und Martin Langer, Bildhauer aus Wuppertal mit seinen Holzskulpturen.
Alle vier Künstler*innen sind anwesend und freuen über zahlreiche Besucher und anregende Gespräche.
Daun – Mit einem grandiosen Auftakt ist die 11. Ausgabe von „Tatort Eifel“ am vergangenen Wochenende gestartet. Das Forum Daun verwandelte sich für einen Abend in das Moka Efti – einen der Tanzpaläste des Berlins der 20er Jahre. Das Moka Efti Orchestra, die original Big Band aus der Serie „Babylon Berlin“, riss das begeisterte Publikum mit in seinen Bann.
Am vergangenen Samstag las dann die Schauspielerin Andrea Sawatzki vor ausverkauftem Haus in der Eifel-Film-Bühne in Hillesheim aus ihrem Buch „Brunnenstrasse“, in dem sie ihre Kindheit mit einem dementen Vater schildert. „Fang den Mörder“ hieß es am Sonntag im Rondell in Gerolstein. Susanne Pätzold und Marius Jung forderten in einer besonderen Mischung aus Lesung und Schauspiel das Publikum mit wechselnden Fällen zum Mitraten auf.
Im Laufe der Woche folgen rund 20 weitere Veranstaltungen.
Der festliche Höhepunkt bei jeder Ausgabe von „Tatort Eifel“ ist die große Abendgala mit zahlreichen prominenten Gästen, und den feierlichen Preisverleihungen. Mit dem Filmpreis ROLAND werden in diesem Jahr der österreichische Schauspieler Nicholas Ofczarek (u.a.„Der Pass“, „Die Ibiza-Affäre“) sowie der Mehrteiler „Das Geheimnis des Totenwaldes“ ausgezeichnet, der einen spektakulären Mordfall aus den 80er Jahren nachzeichnet. Schauspieler, Produzenten und Redaktion werden abhängig von sonstigen terminlichen Verpflichtungen erwartet.
Tickets
Für Kurzentschlossene gibt es zu einigen Veranstaltungen noch Tickets unter www.tatort-eifel.de, unter der Tickethotline 0651-9790777 sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen von Ticket Regional und an den Abendkassen.
Spannende Zweikämpfe lieferten sich knapp drei Dutzend Kanuten bei der Kürbisregatta 2022 auf dem Krewelshof Eifel in Mechernich-Obergartzem. Die Wassertemperatur war höher als die Umgebungsluft – deshalb machte der ein- oder andere Tauchgang den Athleten nichts aus… Foto: Krewelshof/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich-Obergartzem – Nass von oben und unten. Erstmals gelang es, eine leicht ovale Rennbootform zu züchten – Hunderte Besucher ließen es sich lieber unter Dach gutgehen, dem Rennspaß der Kanuten tat es keinen Abbruch. Eine Riesengaudi waren auch in diesem Jahr die Bootsrennen mit ausgehöhlten Kürbissen auf dem bis acht Meter tiefen See des Krewelshofs Obergartzem. Knapp drei Dutzend Kanuten gingen an den Start der jeweils zwischen knapp einer und sechs Minuten langen Rennen Eins gegen Eins.
Die schnellsten Kürbis-Rennboot-Kanuten waren 2022 (v.l.) der Dritte der Männer, Christian Himburg, Silbermedaillengewinner Mershad Asadollahi und der erfolgreiche Titelverteidiger Lukas Kitz, dann die Dritte der Frauen, Marie Ackermann, Siegerin Carmen Karwanska und die Zweitplatzierte Linda Lang sowie zwei Lebensretter der DLRG Euskirchen, die über die Sicherheit während der Rennen wachten. Foto: Krewelshof/pp/Agentur ProfiPress
Am Anfang wurde in Gruppen jeder gegen jeden die Zeit genommen und verglichen. Ab dem Viertelfinale ging es im Ko-System weiter. Den drei Erstplatzierten winkten in den Rennklassen Frauen und Männer Pokale und Prämien jeweils zwischen 50 und 300 Euro.
Der Parkplatz am Krewelshof Eifel war voll, aber die Ufer am Rande der Regatta deutlich dünner umlagert wie noch im vergangenen Jahr, als Partytime war und Radiomoderatoren die Rennteilnehmer lautstark von beiden Seeseiten anfeuerten. Wegen der niedergehenden Regenfälle zogen es die meisten potenziellen Zuschauer diesmal vor, es sich in den überdachten Innenbereichen des Erlebnisbauernhofes gutgehen zu lassen.
Danielle Bieger, die Bäuerin an der Seite von Krewelshofbauer Theo Bieger, war ein bisschen geknickt und angetan zugleich: „Nach der langen Dürre ist jeder Regentopfen für Natur und Landwirtschaft kostbar! Und doch bin ich auch dankbar und froh, dass trotz Niederschlags so viele gekommen sind, obwohl der Wetterbericht für Sonntag nicht die sonnigsten Voraussagen parat hatte.“
Superstimmung
Max Bieger, der die gigantischen, bis 350 Kilo schweren und leicht länglichen Rennbootkürbisse selbst herangezogen hatte, war ebenfalls froh: „Die Stimmung ist wieder super, nur das Wetter sitzt uns im Nacken, abwechselnd trocken und Schauer, da starten wir die Vorläufe und Hauptrennen natürlich in kürzeren Takten, damit wir insgesamt schneller durch sind.“
So standen bereits vor 15 Uhr die besten Kanutinnen und Paddler auf den zu Siegertreppchen umfunktionierten Strohballen. Bei den Frauen holte die Vorjahres-Silbermedaillengewinnerin Carmen Karwanska den Sieg, Pokal, Urkunde und 300 Euro Preisgeld. Zweite wurde die vom mitangereisten eigenen Fanklub lautstark unterstützte Linda Lang mit hundert Euro Preisgeld. Dritte war Marie Ackermann, eine der jüngsten Teilnehmerinnen.
Bei den Männern stand der Titelverteidiger Lukas Kitz wieder ganz oben auf dem Siegertreppchen und erhielt 300 Euro Preisgeld, Pokal und Urkunde. Silber und hundert Euro bekam der Regatta-Debütant Mershad Asadollahi, den dritten Platz belegte Christian Himburg. Besonders spannende war das Viertelfinalrennen zwischen Nico Hochgürtel und Mershad Asadollahi. Danielle Bieger: „Beide brauchten 51 Sekunden für die Seedurchquerung und mussten nochmal ins Stechen. Nach tollem Kampf mit begeisterten Zuschauern lag dann Nico Hochgürtel klar vorne, bis sein Kürbis kurz vor dem Ziel anfing, sich im Kreis zu drehen, und ihm so das Viertelfinale vermasselte.“
Die Kürbis-Regatta hatte auf dem Krewelshof Eifel eine lange Tradition. Die Ursprünge der Gaudi-reichen Sportart sind in Thomas Gottschalks TV-Sendung „Wetten, dass..?“ 2007 zu finden, so der Krewelshof-Bauer Theo Bieger: „Es folgten Meisterschaften im baden-württembergischen Ludwigsburg – wir auf dem Krewelshof sind seit 2015 mit am Start!“
Über die Sicherheit der Veranstaltung zu Land und zu Wasser wachte auch diesmal die DLRG, Bezirksgruppe Euskirchen. Neben dem Rudervergnügen rundherum auf dem Gelände erwartete die vielen Besucher an diesem Sonntag – und darüber hinaus – eine große Kürbisausstellung.
Bürgermeister Jörg Lempertz begrüßt die Kooperationspartner des DRK Ortsvereins Mendig e.V., der AOK Rheinland-Pfalz sowie des Sanitätshauses Thillmann in Mendig nach zweijähriger Corona-Pause zur siebten Auflage des Gesundheitstags im Rathaus der Verbandsgemeinde Mendig. Foto: Verbandsgemeinde Mendig
Mendig – „Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) steigert die Gesundheit, Motivation und Zufriedenheit eines jeden Mitarbeiters und überträgt sich direkt auf den Erfolg eines Unternehmens“. Ein spannender Leitsatz, den die Verbandsgemeinde Mendig als regionaler Arbeitgeber für sich erkannt hat, um noch intensiver auf die Achtsamkeit und Fürsorge seiner Mitarbeiter eingehen zu können.
Nach zweijähriger zwangsbedingter Corona-Pause folgte nunmehr die bereits siebte Auflage des Gesundheitstages. In Kooperation mit dem DRK Ortsverein Mendig e.V., der AOK Rheinland-Pfalz sowie des Sanitätshaus Thillmann in Mendig konnten die Mitarbeiter u.a. von folgenden Angeboten profitieren:
Blutdruckmessungen des DRK’s unter ehrenamtlicher ärztlicher Beobachtung von Dr. Glutting,
Biozoom-Messung (Antioxidantien-Messung), Vortrag „Super Food“, Faszien-Training sowie Info-Stand mit Gesundheitsberatung durch die AOK,
Fußdruck- und Venenmessung durch das Sanitätshaus Thillmann in Mendig,
Vortrag „Besserer Umgang mit Stress“ von Uta Tuttlies (Yoga-Lehrerin) sowie
weitere Bewegungsangebote.
Es gibt viele gute Gründe, sich um die Gesundheit der Mitarbeiter mit einem strategisch orientierten und strukturierten Betrieblichen Gesundheitsmanagement zu kümmern, sind sich Bürgermeister Jörg Lempertz und die Gesundheitsbeauftragte der Verbandsgemeinde Mendig, Caroline Hamann, einig. Gerade in der Verwaltung werden die meisten Arbeiten in einer sitzenden Tätigkeit verrichtet. Daher ist es von enormer Bedeutung, entsprechende Ausgleichsmaßnahmen zur Früherkennung als Gegenpol zu setzen.
„Fakt ist vor allem, dass die Herausforderungen der demografischen Entwicklung mit einem zunehmenden Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter ein Umdenken auch bei öffentlichen Arbeitgebern erfordert“, so Lempertz. Vor diesem Hintergrund betonen er und Büroleiter Fabian Schneider unisono, dass die Verwaltung nur mit gesunden, leistungsfähigen und motivierten Mitarbeitern auch in der Zukunft ein attraktiver Arbeitgeber bleibt.
Die Unterstützung des Guten Zwecks ist neben der Organisation eines hochklassigen Sportevents das vorrangige Ziel. Der Aachener Firmenlauf möchte Projekte in Aachen fördern, die sich gemeinnützig für Gesundheit, Sport, Bewegung, gesunde Ernährung, soziale Einbindung, Integration, Inklusion, Gewaltprävention und therapeutische Unterstützung einsetzen.
Aachen – Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen übernimmt zum ersten Mal die Schirmherrschaft und gibt den Startschuss zum 9. Aachener Firmenlauf. MedAix, BARMER und INTERSPORT Drucks organisieren den Aachener Firmenlauf seit der ersten Auflage im Jahr 2012. Heike Drechsler, 1992 und 2000 Olympiasiegerin im Weitsprung, Sportpatin und zum ersten Mal beim AFL dabei.
Nach drei Jahren corona-bedingter Unterbrechung findet der größte Lauf der Städteregion zum ersten mal in der Pascalstraße Oberforstbach statt. In diesem Jahr mit vielen Neuerungen: Neue Location – Neue Strecke – Dieselbe top Stimmung! Über 6.000 Anmeldungen von 415 Firmen und 888 Teams.
Ablauf
15:30 Uhr: Eröffnung
16:00 Uhr: Startschuss 3,3km-Lauf durch OBin Sibylle Keupen
16:45 Uhr: Startschuss 6,6km-Lauf durch den Vorstand der Aachener Bank – Peter Jorias oder Jens Ulrich Meyer
18:00 Uhr: Startschuss 9,9km-Lauf durch Heike Drechsler
19:30 Uhr: Siegerehrungen
Die Organisatoren des 9. Aachener Firmenlaufs freuen sich darauf, Sie am Freitag, 23. September 2022 als Zuschauer zu begrüßen!
Düren – „Demenz – verbunden bleiben!“ Das ist das Motto des diesjährigen Welt-Alzheimertages, der am Mittwoch, 21. September begangen wird, um auf die Situation von Erkrankten und ihren Angehörigen aufmerksam zu machen, aufzuklären und Unterstützungsmöglichkeiten zu bieten. Der Kreis Düren und kooperierende Institutionen haben eine Veranstaltungsreihe rund um den Welt-Alzheimertag entwickelt.
Ob beispielsweise Gesprächskreise, Telefonberatungen, Filmvorführungen oder Seminare – hier finden Betroffene und Angehörige vielfältige Informationen und Hilfsangebote. „Leider gibt es bisher noch kein Heilmittel gegen die Krankheit. Was wir aber tun können ist, über Demenz aufzuklären und eine wichtige Stütze zu sein“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.
So beantworten bei einer Telefonaktion am Montag und Dienstag, 19. und 20. September, Expertinnen und Experten viele Fragen zur Demenz. Von 8 bis 15 Uhr sind die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner unter 02421/2210 51 999 erreichbar. Dienstag von 12 bis 13 Uhr ist das Telefon kurzzeitig nicht besetzt. Auch das Thema „Wohnen im Alter“ rückt in den Fokus. So ist es möglich, sich bis zum 22. September bei der low-tec (Paradiesbenden 16) die Wanderausstellung zu Musterwohnungen für Menschen mit Demenz anzuschauen. Am 29. September organisiert der Kreis Düren zudem einen Vortrag in der Kreisverwaltung Düren (Bismarckstr. 16), und erzählt wie eine Wohnanpassung im Alter möglich ist (Anmeldung unter 02421/2210 51944 oder amt51@kreis-dueren.de).
Die Pflegeberatungsstelle des Kreises Düren gibt am 20. und 27. September Antworten auf die Frage „Pflegefall – was nun?“ und klärt über Pflegeleistungen auf. Am 22. September gibt es zudem einen Kurs, auch unter Beteiligung der Pflegeberatungsstelle, für Nachbarschaftshelferinnen und -helfer.
Das Lumen-Kino spielt am Freitag, 23. September, den thematisch passenden Film „The Father“, der zeigt, wie sich eine Tochter um ihren demenzkranken Vater kümmert und wie schwierig die Situation für alle Beteiligten ist. Im Rahmen der Filmvorführung gibt es zudem einen Kaffee-Klatsch, bei dem die Interessierten bei einem Stück Kuchen ins Gespräch kommen können. Der Eintritt beträgt 7,50 Euro. Anmeldung unter 02421/2210 51944 oder amt51@kreis-dueren.de. Die meisten Veranstaltungen im Rahmen des Welt-Alzheimertags sind übrogens kostenfrei.
Außerdem ist eine Vorlesewerkstatt am 29. und 30. September geplant, bei der es um das zugewandte Vorlesen geht. Weitere Infos und alle Veranstaltungen gibt es kompakt in der Broschüre zum Welt-Alzheimertag, die unter anderem in der Kreisverwaltung in Düren ausliegt. Bei der Koordinierungsstelle „Pro Seniorinnen und Senioren im Kreis Düren“ erhalten Interessierte ebenfalls Infos via Mail amt51@kreis-dueren.de oder unter 02421/221051944.
In den Museen gibt es auch für die jüngeren Gäste viel zu entdecken. Foto: Dominik Ketz
Mayen – Der Weltkindertag wird auch in den Mayener Museen gefeiert: Aus diesem Grund haben alle Kinder am Dienstag, 20. September freien Eintritt, um gemeinsam mit ihrer Familie einen tollen Ausflug zu erleben. Doch nicht nur die spannenden Ausstellungen der drei Themenmuseen – Ausstellung EifelTotal, Deutsches Schieferbergwerk und Erlebniswelten Grubenfeld– warten auf die jungen Gäste. Jeder Besucher erhält auch eine kleine Überraschung.
Wer ein paar besonders spannende Stunden in den Ausstelllungen erleben will, kann sich auch auf Schatzsuche begeben. Ausgestattet mit einer Schatzkarte werden die jungen Besucher anhand zu beantwortender Fragen durch das Mayener Grubenfeld und die interessante Ausstellung „SteinZeiten“ geführt. Wer die Schautafeln liest, die Ausstellung aufmerksam besichtigt und im Grubenfeld die Augen offenhält, kann die Fragen beantworten, aus deren Antworten sich ein Lösungswort ergibt. Erfolgreiche Schatzsucher können sich an der Kasse des Vulkanparkinformationszentrums eine Belohnung abholen.
Und auch in der Genovevaburg kann man auf Schatzsuche gehen. Gesucht wird der Schatz, dem Mayener Bergleute in den Schieferstollen des Katzenberges nun schon seit 2.000 Jahren nachspüren. Mit ein wenig Glück und Spürnase werden die jungen Detektive das Lösungswort sicherlich schnell herausfinden. Auf die erfolgreichen Spürnasen wartet dann ebenfalls eine kleine „goldene“ Belohnung.
Ein besonderes Highlight zum Weltkindertag sind die kostenlosen kindgerechten Führungen durch das Deutsche Schieferbergwerk und die Erlebniswelten Grubenfeld, jeweils um 15:00 Uhr. Die Ausstellung EifelTotal, das Deutsche Schieferbergwerk und die Erlebniswelten Grubenfeld haben am Weltkindertag von 10 – 17 Uhr durchgehend geöffnet. Kinder können das Museum kostenfrei besuchen, für alle anderen gelten die regulären Eintrittspreise.
Mehr Informationen zu den Museen, Öffnungszeiten, regulären Eintrittspreisen, Führungen und vieles mehr findet man online unter www.eifelmuseuem-mayen.de .
Hintere Reihe von links: Patrick Clemens, Wolfgang Groß-Elsen, Volker Groß, Karl-Josef Simon, Joachim Rodenkirch, Sophie Scheppe
Vordere Reihe von links: Abas Braimi, Amélie Schu, Denisa Sipanu, Laura Weinert. Foto: Robin Weirich, TreeState Productions GmbH in Wittlich
Wittlich – Anfang September 2022 wurden die besten Schüler (m/w/d) der drei Wittlicher Gymnasien und der beiden Realschulen durch den Bürgermeister der Stadt Wittlich, Herrn Joachim Rodenkirch, im Hotel Vulcano Lindenhof in Wittlich ausgezeichnet.
Der Bernard Clemens Förderpreis wurde im Jahr 2012 ins Leben gerufen und ist mit 18.000 € dotiert. Er wird getragen von den Firmen CLEMENS Technologies GmbH & Co. KG, ELSEN Holding GmbH, VULKANEIFEL Apotheken OHG und SIFATEC GmbH & Co. KG.
Der Preis besteht aus einem frei verfügbaren Teil in Höhe von 250 € beziehungsweise 500 € und einem zweckgebundenen Betrag zwischen 2.000 € und 5.000 €. Dieses Geld darf für einen Auslandsaufenthalt mit sozialem oder beruflichem Hintergrund, eine Sprachreise oder ein Auslandsemester eingesetzt werden.
Bis heute wurden insgesamt 168.000 € als Preisgelder zur Verfügung gestellt. Die deutsche Wirtschaft lebt vom Export: „Nichts ist wichtiger, als Sprachen zu sprechen und andere Kulturen zu verstehen und im eigenen Land offen zu werden für Zuwanderung, Flüchtlinge, fremde Gebräuche und fremde Religionen“, sagen die preisstiftenden Firmen. Sie wollen mit ihrer Auszeichnung genau dies unterstützen.
Ausgezeichnet wurden Denisa Sipanu (Clara-Viebig Realschule plus) sowie Deniz Emil Basokur (Kurfürst-Balduin Realschule plus) mit jeweils 2.250 €, Abas Braimi (Berufliches Gymnasium) und Laura Weinert (Peter-Wust Gymnasium) mit jeweils 4.000 €.
Amélie Schuh erhielt die Auszeichnungen Bestes Abitur des Cusanus Gymnasiums und Bestes Abitur der Stadt Wittlich mit 5.500 €.
Das Projekt Kinderfeuerwehr läuft außerordentlich gut. Das mit Landesförderung finanzierte Fahrzeug für die kleinsten Nachwuchswehrleute soll noch in diesem Herbst in Mechernich ankommen. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich – Konkurrenz belebt das Geschäft. Positiver Wettstreit noch mehr – und davon profitiert die Mechernicher Feuerwehr. „Die Werbekampagnen der einzelnen Löschgruppen sind einfach top. Jede möchte die meisten Mitglieder haben“, sagt Feuerwehrchef Jens Schreiber. Das sei einer der Gründe dafür, dass die Feuerwehr der Stadt am Bleiberg wächst. Von 45 Quereinsteigern zwischen 18 und 45 Jahren berichtet Schreiber in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses. „Eine Zahl die landes- und bundesweit seinesgleichen sucht“, ergänzt er nicht ohne Stolz. Dazu beigetragen habe sicherlich auch das Interesse am Ehrenamt nach der Flut.
So verfügt die Einsatzabteilung zum Stichtag 1. Juli über 43 weibliche und 417 männliche Mitglieder. Die Jugendfeuerwehr ist auf 145 Mitglieder angewachsen. Sechs Mädchen und 26 Jungs sind zudem in der Kinderfeuerwehr, für die sogar eine Warteliste angelegt werden musste. Die sieben Betreuerinnen und Betreuer kommen aus der Unterstützungsabteilung. In der Ehrenabteilungen sind 113 Mitglieder gelistet, wodurch sich die Gesamtzahl der Mitglieder im Stadtgebiet Mechernich auf 773 aufsummiert.
Motivation weiter hochhalten
„Jetzt gilt es, die Motivation bei den Kameradinnen und Kameraden hoch zu halten“, weiß Jens Schreiber. Denn nur so lassen sich die Zahlen langfristig sichern. Der Feuerwehrchef möchte mit seinem Team daher auf qualifizierte Ausbildung setzen und setzt darauf, dass auch weiterhin in die Ausstattung der Feuerwehrleute investiert wird.
Auch beim Thema „Technische Ausrüstung“ geht es in Mechernich voran. Die Kommerner Löschgruppe soll in zwei bis drei Wochen ihr Wechselladerfahrzeug (WLF) erhalten. Die Einsatzleitfahrzeuge (ELF) für Obergartzem, Kommern und Bleibuir sind laut Schreiber derzeit beim Innenausbau. Das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) für Obergartzem soll voraussichtlich Mitte 2023 ausgeliefert werden, das mit Landesförderung finanzierte Fahrzeug für die Kinderfeuerwehr soll noch in diesem Herbst in Mechernich ankommen. Zudem hat Jens Schreiber noch ein Löschgruppenfahrzeug (LF 20) für Mechernich und ein Tanklöschfahrzeug (TLF 3000) für Kommern in der Ausschreibung.
„Nach der Flut haben wir zudem drei neue Schlauchboote angeschafft“, erläuterte der Feuerwehrchef weiter. Die seien auch von der DLRG als sinnvoll und sehr praktisch erachtet worden. Die Umstellung auf den digitalen Einsatzstellenfunk sei inzwischen auch abgeschlossen worden. Weil die Geräte in großen Gebäuden mitunter nicht funktionieren, musste die Firma Hochwald in ihrem Werk die erste Gebäudefunkanlage auf Mechernicher Stadtgebiet installieren. „Die ist seit Mitte August in Betrieb“, so Schreiber.
Ausreichend Personal vorhanden
Das Einsatzcontrolling sieht derweil recht gut aus. „Von 13 controlling-pflichtigen Einsätzen im 1. Halbjahr 2022 waren wir in neun Fällen rechtzeitig vor Ort“, so Jens Schreiber. Bei zwei Einsätzen sei man zwei Sekunden, und bei einem nur 45 Sekunden außerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Hilfsfrist eingetroffen. Durch die analoge Alarmierungstechnik verliere man aber gut 50 Sekunden, so der Feuerwehrchef, der auch darauf verwies, dass weiterhin alles dafür getan werde, dass Mechernich auch weiterhin keine hauptamtliche Feuerwehr benötige. „Personal ist jedenfalls ausreichend da und wir entwickeln gerade Ideen, um noch schneller zu sein“, so Schreiber.
Der hatte auch noch einen Überblick über Baumaßnahmen im Gepäck. So werde aktuell in den Gerätehäusern in Wachendorf (Fußboden, Einfahrt, Dachentwässerung) und Floisdorf (Ertüchtigung Umkleide)
an der Fertigstellung der Maßnahmen gearbeitet. Derweil läuft die Ausschreibung für den Hallenanbau in Eiserfey. Zudem stehen die Neubauten der flutgeschädigten Gerätehäuser in Kommern und Bleibuir auf der Agenda. In Planung sind zudem der Neubau des Gerätehauses Weyer und die angepasste Umkleidesituation in Obergartzem. Für Harzheim werden aktuell Planungsgespräche geführt.
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