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Bestanden! – Das sind die ersten Pflegefachfrauen / -männer des Kreises Euskirchen

Mechernich – Sie haben es geschafft – fünf Auszubildende zur/zum Pflegefachfrau/-mann haben am 9. März 2023 erfolgreich ihr Examen an der Schule für Pflegeberufe in Mechernich bestanden. Noch am gleichen Abend fand die feierliche Übergabe der Zeugnisse im St. Elisabeth-Saal des Krankenhauses Mechernich statt. Es war zugleich der Abschluss des ersten Ausbildungskurses in der Generalistik und des ersten Pflegeexamens im neuen Ausbildungsmodell, das im Regierungsbezirk Köln abgenommen wurde.

Wir gratulieren ganz herzlich allen Absolventinnen und Absolventen des ersten Abschlusskurses in 2023!

Kamilla Bartsch, Corinna Leopold, Selina Loesener, Thorben Olma (1. Pflegefachmann im Regierungsbezirk Köln), Manuela Rom (Kursbeste)

Ausbildung geprägt von zahlreichen Herausforderungen

Mit dem Start des neuen Ausbildungsmodells im April 2020 begann zeitgleich auch die Coronapandemie. In den nachfolgenden drei Jahren mussten sich die Auszubildenden vielen Herausforderungen stellen. Schulleiterin Sandra Schruff blickte nochmals auf die Höhen und Tiefen der vergangenen Jahre zurück. „Es war eine ganz besondere Zeit, in der unsere Absolventen zu einem tollen Team zusammengewachsen sind. Wir sind froh, dass wir ihnen trotz allem ein sehr gutes Grundgerüst vermitteln konnten, mit dem sie jetzt in den Beruf starten können.“

Auch Geschäftsführer Martin Milde gratulierte herzlich den frisch examinierten Pflegefachkräften und wünschte ihnen einen gelungenen Übergang in den beruflichen Alltag. „Sie können stolz auf sich sein, in dieser schwierigen Zeit eine so tolle Leistung erbracht und sich durchgebissen zu haben. Das müssen wir ihnen hoch anrechnen!“ Dabei betonte er auch den außerordentlichen Kraftakt des Lehrerkollegiums sowie der Praxisanleiterinnen und dankte für ihren außerordentlichen Einsatz, mit dem sie durch die Pandemie und den neuen Ausbildungsweg geführt haben.

Mit Abschluss der Ausbildung stehen den frisch examinierten Pflegefachkräften ab sofort viele Entwicklungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Gesundheitsverbund Kreiskrankenhaus Mechernich offen.

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Wirtschaft

Woche der Ausbildung vom 13. bis 19. März soll Blick gezielt auf Chancen im Handwerk lenken

Region/Koblenz – „Das Handwerk ist der Zukunftsgestalter“ – Kurt Krautscheid, Präsident der Handwerkskammer (HwK) Koblenz, macht deutlich, dass in den rund 130 Handwerksberufen vielfältige Karrierechancen warten. Zur Woche der Ausbildung vom 13. bis 19. März ruft Krautscheid daher mit dem Präsidenten des Zentralverbands des Deutschen Handwerks Jörg Dittrich dazu auf, den Blick bei der Berufswahl auf das Handwerk zu lenken.

„In allen Zukunftsfeldern bietet das Handwerk mit sinnstiftenden und zukunftssicheren Berufen Erfüllung und persönliche Entwicklungsmöglichkeiten“, unterstreichen die Handwerksvertreter. Umweltschutz und Nachhaltigkeit, Sicherung von, individuelle Gestaltung und technische Lösungen – all das lasse sich mit einer Ausbildung sowie Fort- und Weiterbildung im Handwerk umsetzen. „Jetzt ist die Zeit, sich einen Praktikumsplatz oder die passende Ausbildungsstelle zu suchen – und dabei das Handwerk in den Blick zu nehmen“, so der Appell an Jugendliche.

Die bekommen vielfältige Hilfestellungen an die Hand, um ihren Traumberuf zu finden. Ein „Berufe-Checker“ auf www.handwerk.de zeigt, welcher Ausbildungsberuf am besten zu den eigenen Fähigkeiten und Vorlieben passt. Bei der Berufswahl und der Vermittlung in Ausbildungsbetriebe helfen digitale Informationsangebote und die Beratung der HwK Koblenz. Das „Lehrstellenradar“ (www.lehrstellen-radar.de) zeigt an, wo es in der Region freie Lehrstellen gibt.

„Wir möchten alle Betriebe motivieren, ihren Fachkräftenachwuchs durch Ausbildung im eigenen Betrieb zu gewinnen. Geben Sie Interessierten eine Chance, denn das ist der sichere Weg zu motivierten und engagierten Fachkräften!“, unterstreicht HwK-Präsident Kurt Krautscheid. Über das Lehrstellenradar und die Lehrstellenbörsen der HwK können die Betriebe freie Lehrstellen bekanntmachen. Gemeinsam müsse man junge Menschen für das Handwerk gewinnen, um auch künftig über ausreichend Fachkräfte zu verfügen, die die Zukunft des Landes mitgestalten.

Informationen gibt bei der HwK Koblenz Ausbildungscoach Claudia Wildermann, Telefon 02641-9148115; claudia.wildermann@hwk-koblenz.de

Bei ihr können auch kostenfrei Lehrstellen für 2023 angemeldet werden.

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Tourismus

30.000 Exemplare mit Ausflugstipps in und um den Kreis Düren

Düren – Neue Ausgabe der Broschüre „Zeitvertreib“ ist da – Bevor der Frühling richtig in unsere Region kommt, ist die neue Ausgabe der Broschüre „Zeitvertreib“ schon da, in der viele interessante Ausflugstipps in und um den Kreis Düren enthalten sind. Marlene und Norbert Dreßen, die die Broschüre erstellt haben, präsentierten Landrat Wolfgang Spelthahn die neueste Auflage des kostenlos erhältlichen Freizeitführers. Auch in diesem Jahr rückt die 65-seitige Broschüre den RurUfer-Radweg in den Mittelpunkt.

 „Das Heft gibt Einheimischen und Touristen die Möglichkeit, die vielen Schätze, die unsere schöne Heimat bietet, zu entdecken. Durch den Strukturwandel ergibt sich ein neues Bild der Region. Auch das greift der Zeitvertreib auf und zeigt, wie und wo man den Wandel mit eigenen Augen entdecken kann“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Tipps sowohl aus dem Kreis Düren als auch aus der Städteregion, dem Kreis Heinsberg und dem Kreis Euskirchen gibt es hier zu entdecken. Egal, ob Ausflugstipps, kulturelle Höhepunkte oder schöne Wander- und Radtouren, der Freizeitführer gibt viele Inspirationen für Unternehmungen.

„Ausführlich, aber dennoch kompakt und gebündelt – das schätzen die Menschen an dem Zeitvertreib, der an vielen Orten in der Region ausliegt“, weiß Marlene Dreßen. Eine Panoramaseite im Zeitvertreib legt den Fokus auf das Indeland und den Tagebau, der sich mit dem Ende der Braunkohle ab 2030 in den Indesee wandeln wird. Einen Blick in die Zukunft können die Leserinnen und Leser somit wagen. „Wir haben für dieses Jahr auch unsere Homepage erweitert. So stehen die Inhalte auch digital zur Verfügung“, sagt Norbert Dreßen und verweist auf die Internetseite www.zeitvertreib.org.

Es wurden 30.000 Exemplare der Broschüre gedruckt. Sie sind kostenlos erhältlich – solange der Vorrat reicht. Im Kreishaus Düren, in den Geschäftsstellen der Sparkassen Aachen und Heinsberg, den Hauptgeschäftsstellen Düren und Jülich der Sparkasse Düren, in den Rathäusern der Städte und Gemeinden, in touristischen Infopunkten sowie im Dorint Hotel kann man den Zeitvertreib finden.

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Politik

Aachener OBin Keupen: „Rückenwind für das Altstadt-Quartier Büchel“

Aachen – Nationale Projekte des Städtebaus: Stadt erhält für den Büchel Förderbescheid in Höhe von 5,5 Millionen Euro. Die Freude bei den Verantwortlichen ist groß. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen dankt allen in Politik und Verwaltung, die es ermöglicht haben, dass diese außergewöhnliche Fördersumme nach Aachen fließt.

Fast auf den Tag genau vor zwei Jahren erreichte Aachen die gute Nachricht, nun steht es auch formal fest: Die Stadt erhält für die Entwicklung des Altstadtquartiers Büchel 5,5 Millionen Euro vom Bund. Die Fördersumme fließt im Rahmen des Programms „Nationale Projekte des Städtebaus“ nach Aachen. Der so genannte Zuwendungsbescheid, der vor wenigen Tagen bei der Stadt eingegangen ist, besiegelt die wichtige Unterstützung für eines der prominentesten Stadtentwicklungsprojekte in Aachen.

OBin Keupen: „Rückenwind für das Altstadtquartier Büchel.“

Die finale Bestätigung, dass die 5,5 Millionen Euro zur Verfügung stehen, löste vor Ort Freude aus. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen: „Wir haben uns am Büchel auf einen spannenden Weg gemacht. Dort wollen wir gemeinsam mit engagierten Stadtmacher*innen für und mit den Menschen das neue Altstadtquartier entwickeln. Ich danke der SEGA und allen in Verwaltung und Politik, die mit dazu beigetragen haben, herzlich, dass wir mit dem Altstadtquartier deutschlandweit Beachtung finden. Viele haben erfolgreich daran gearbeitet, dass wir Teil des Programms ‚Nationale Projekte des Städtebaus‘ werden. Nun halten wir das Geld in der Hand und schreiten mit viel Zuversicht und Rückenwind voran.“

Die Entwicklung des Altstadtquartiers ist Aufgabe der eigens gegründeten Städtischen Entwicklungsgesellschaft Aachen (SEGA). Deren Geschäftsführer Christoph Vogt sagt: „Um am Büchel keine Zeit zu verlieren, haben wir mit Zustimmung des Fördergebers bereits erste Projekte umgesetzt und andere gestartet.“ Überhaupt, so Vogt weiter, sei die Zusammenarbeit mit dem Fördergeber bereits jetzt sehr vertrauensvoll und konstruktiv. Mit Hilfe der Fördermittel wurde auch der Abbruch des Parkhauses am Büchel und zuletzt die Herrichtung der Parkhausbrache für die Zwischennutzung als „ZwischenZeit am Büchel“ umgesetzt. Weitere Fördermittel sind für die Planung und Realisierung des endgültigen städtebaulichen Konzeptes und für den intensiven Beteiligungsprozess eingestellt. Auch der anstehende freiraumplanerische Wettbewerb für die künftige Freifläche am Büchel wird gefördert. „Nun können wir mit noch mehr finanzieller Sicherheit unsere nächsten Meilensteine angehen“ freut sich Vogt. „Der Förderzeitraum läuft noch bis Ende 2025, bis dahin müssen die wesentlichen Bausteine realisiert sein. Ein strammer Zeitplan, den wir nur – wie bisher – gemeinsam mit Verwaltung und Politik und in enger Abstimmung mit dem Fördergeber stemmen können“ so Vogt weiter.

Projekte mit besonderem Qualitätsanspruch

Nationale Projekte des Städtebaus sind national und international wahrnehmbare, größere städtebauliche Projekte mit deutlichen Impulsen für die jeweilige Gemeinde oder Stadt, die Region und die Stadtentwicklungspolitik in Deutschland insgesamt. Sie zeichnen sich durch einen besonderen Qualitätsanspruch hinsichtlich des städtebaulichen Ansatzes, der baukulturellen Aspekte und der Beteiligungsprozesse aus, leisten einen Beitrag zur Realisierung der baupolitischen Ziele des Bundes und weisen Innovationspotenzial auf. Nationale Projekte des Städtebaus sind Projekte, mit denen in der Regel Aufgaben und Probleme von erheblicher finanzieller Dimension gelöst werden. Im Vordergrund stehen die großen Herausforderungen, vor denen Städte und Gemeinden in Deutschland derzeit stehen (z.B. Transformation der Innenstädte, Bestandserhalt, Konversionen, nachhaltige Quartiersentwicklung).

All diese Kriterien sieht das Bundesinnenministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) im Projekt Altstadtquartier Büchel als erfüllt an. Auf der Basis wurde bereits im März 2021 die Förderung in Höhe von 5,5 Millionen Euro zugesagt. Zu den Fördermitteln des Bundes muss die Stadt Aachen 20 Prozent selbst beisteuern. Mit dem jetzt bei der Stadt eingegangenen Zuwendungsbescheid ist diese nun auch abschließend für Aachen gesichert. Aachen ist damit eine von vier Kommunen in NRW, die 2021 den Zuschlag bekommen haben. Mit der Höhe der Fördersumme steht die Stadt bundesweit auf einem der vorderen Plätze.

Der Büchel ist ein wichtiger Baustein des Zukunftsprozesses Innenstadtmorgen. Über weitere aktuelle Projekte und Infos dieses Prozesses informiert die Seite www.innenstadt-morgen.de. Zudem finden Interessierte dort viele Möglichkeiten, aktiv mitzumischen und sich als Morgenmacher*in einzubringen.

Weitere Informationen finden Sie im Internet:

Das Altstadtquartier Büchel: www.buechel-aachen.de
Die ZwischenZeit am Büchel: www.zzab.de
Nationale Projekte des Städtebaus: www.nationale-staedtebauprojekte.de

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Im Jahr 2023 muss der digitale Staat für alle Bürgerinnen und Bürger endlich zur Realität werden

Region/Mainz – Land Rheinland-Pfalz unterstützt Kommunen bei der OZG-Umsetzung – Schweitzer: Belange der Kommunen bei der Verwaltungsdigitalisierung in den Blick nehmen. Im Landtagsausschuss für Digitalisierung, digitale Infrastruktur und Medien hat Digitalisierungsminister Alexander Schweitzer vergangene Woche zum Umsetzungsstand beim Onlinezugangsgesetz (OZG) berichtet. Minister Schweitzer hob dabei insbesondere die Rolle der Kommunen bei der Verwaltungsdigitalisierung hervor: „Bürgerinnen und Bürger erleben die Digitalisierung der Verwaltung zuallererst bei sich vor Ort, in den Städten und Gemeinden. Die Verwaltungsdigitalisierung kann deshalb nur dann erfolgreich sein, wenn wir alle Kommunen mitnehmen. Gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden unterstützt das Land Rheinland-Pfalz seine Kommunen daher umfassend bei der OZG-Umsetzung. Dass der zentralen Bedeutung der Kommunen nun auch im Gesetzentwurf für ein OZG-Folgegesetz Rechnung getragen wird, ist zu begrüßen. Diese Regelung gilt es jetzt weiter mit Leben zu füllen.“

Die Unterstützung des Landes bei der OZG-Umsetzung umfasse dabei drei Säulen: Die Bereitstellung der gemeinsamen technischen Plattform, Information und Beratung sowie finanzielle Förderung. So stellt das Land Rheinland-Pfalz den Kommunen etwa die Antrags- und Prozessplattform für OZG-Leistungen zur Verfügung. Bei der Nachnutzung der im Länderverbund bereitgestellten Verwaltungsleistungen, den sogenannten „Einer-für-Alle“-Leistungen, werden die Kommunen unter anderem durch Informationsveranstaltungen in Zusammenarbeit mit der Föderalen IT-Kooperation (FITKO) begleitet. Für rechtliche Fragen der Kommunen rund um die EfA-Nachnutzung hat das Land eine Clearingstelle eingerichtet. Die Betriebs- und Weiterentwicklungskosten der EfA-Leistungen werden in den Jahren 2023 und 2024 mit insgesamt 11 Millionen Euro vollumfänglich durch das Land übernommen. Zusätzlich wird das kommunale OZG-Projektbüro beim kommunalen IT-Dienstleister KommWis mit einer pauschalen Förderung von 874 000 Euro pro Jahr finanziert.

„Im Jahr 2023 muss der digitale Staat für alle Bürgerinnen und Bürgern endlich zur Realität werden. Wir brauchen deshalb mehr Tempo beim Rollout der bereits verfügbaren Leistungen, überall in Deutschland und bis in jede Kommune. Das schaffen wir nur mit einer Priorisierung der „Einer-für-Alle“-Leistungen, die flächendeckend ausgerollt werden sollen. Im Rahmen der gemeinsamen Meilensteinplanung mit den kommunalen Spitzenverbänden hat Rheinland-Pfalz bereits eine solche Priorisierung vorgenommen. Dieses Vorgehen sollte jetzt auch auf der Bundesebene verabredet werden“, erklärte Schweitzer.

Schweitzer erneuerte zudem die Forderung nach einem Digitalpakt Verwaltung zwischen Bund und Ländern. „Für die Bundesländer haben Bayern und Rheinland-Pfalz in einer gemeinsamen Länderpositionierung Vorschläge formuliert, um das „Einer-für-Alle“-Prinzip auch über das Jahr 2023 hinaus fortzuführen. Dafür braucht es eine finanzielle Verabredung auf der Bundesebene, die auch die Belange der Kommunen stärker als bisher berücksichtigt“, so Schweitzer.

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Mechernicher Gymnasium engagiert sich nachhaltig für den Schutz des Waldes

Mechernich – Das GAT gegen den Klimawandel – Das Mechernicher Gymnasium Am Turmhof (GAT) ist vor zwei Jahren eine langfristige Kooperation mit der Nesselrode‘schen Forstverwaltung eingegangen. In diesem Rahmen besuchten die fünften Klassen des GAT nun samt den Biologielehrern Andreas Maikranz sowie Heidrun Schwarthoff und Schulleiter Mischa Kreitz ein Waldstück in der Nähe von Mechernich und halfen unter anderem bei der Aufforstung.

Auf diesem Waldstück sind fast alle Fichten durch Trockenheit und Borkenkäferbefall abgestorben. Den Zusammenhang zwischen Klimawandel, den Käfern und den Ansprüchen der verschiedenen Baumarten wurde den Schülern durch Familie Nesselrode sehr anhand von Beispielen vor Ort erklärt. Dabei lernten die Schülerinnen und Schüler auch gleich verschiedene Baumarten und ihre Merkmale kennen.

Jeder Fünftklässler pflanzt einen Baum

Ziel der Exkursion war es, das Waldstück mit jungen Baumsetzlingen neu zu bepflanzen. Es wurden Kirschen, Esskastanien, Weisstannen und Douglasien gepflanzt. In der Forstwissenschaft ist noch nicht abschließend erforscht, welche Baumarten in Zukunft mit den veränderten Klimabedingungen, z.B. mit stärkerer Trockenheit zurechtkommen werden. Deshalb setzt der Forstbetrieb Nesselrode auf einen Mix verschiedener Baumarten.

Jeder Fünftklässler soll in den nächsten Jahren einen eigenen Baum pflanzen. Außerdem ist geplant, das Waldstück als Ziel für Exkursionen im Rahmen des Biologieunterrichts im Bereich Ökologie zu nutzen. Hier können dann sowohl in der Sekundarstufe I als auch in der Oberstufe beispielsweise praktische Bodenanalysen durchführen oder theoretischer Unterrichtsstoff vor Ort nachvollziehen.

„Das Waldstück wird darüber hinaus im Rahmen von Fach- und Projektkursarbeiten für praktische Forschungen unserer Mittel- und Oberstufenschüler genutzt werden“, so Biologielehrer Andreas Maikranz: „Sodass unsere Schüler auch in Zukunft mit ihren Arbeiten erfolgreich an »Jugend forscht« teilnehmen können“. Damit leiste das GAT einen kleinen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel, für „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) und für ein nachhaltigeres Lernen durch praktisches Tun.

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Tourismus

Eifelmuseum in Mayen startet in die neue Saison

Mayen – Am 16. März meldet sich das Eifelmuseum in Mayen mit seinen drei Ausstellungen EifelTotal, Deutsches Schieferbergwerk und Erlebniswelten Grubenfeld aus der Winterpause zurück. „Die Vorbereitungen für eine schöne und erlebnisreiche Saison laufen schon seit Wochen auf Hochtouren. Alle  Kolleginnen und Kollegen sind  sehr motiviert und wir freuen uns auf viele Besucher“, berichtet Museumsdirektorin Alina Wilbert-Rosenbaum.

Die Museen sind eine Attraktion besonders für Familien mit Kindern: Interaktive Elemente laden ein, die Geschichte der Eifel und ihre Entwicklung mit allen Sinnen zu entdecken. Anfassen und Ausprobieren – alles ausdrücklich erlaubt.

Die Ausstellung EifelTotal in dem modernen Themenmuseum lädt zum Schauen und Mitmachen ein. Auf fünf multimedial gestalteten Ebenen erfahren die Besucher Informatives und auch Überraschendes über die Entstehung der Landschaft und das Alltagsleben der Bewohner früher. Das Museum befindet sich in der Genovevaburg, die auf einer Felskuppe über der Stadt Mayen thront und zugleich eins der Wahrzeichen der Stadt ist. 16 Meter unter der Genovevaburg schlängeln sich die Gänge des Deutschen Schieferbergwerks. Heute bieten sie eine faszinierende Kulisse für eine besondere Ausstellung, in der die Geschichte des Schieferbergbaues in der Eifel und besonders im Raum Mayen von ihren Anfängen vor rund 2.000 Jahren bis zur Gegenwart anschaulich dargestellt wird. In den unterirdischen Gängen stehen alte Loren, Seilsägen, riesige Schreitbagger und 20 Kilogramm schwere Presslufthämmer und sind Kulisse für ein Abenteuer für alle Sinne.

In den Erlebniswelten Grubenfeld führt ein informativer Spazierweg mitten durch das Gelände zu Originalschauplätzen der lokalen Bergbaugeschichte. Von hier aus gingen Mühlsteine in die weite Welt. Einblicke in die schwere Arbeit von damals gibt die Mitmach-Ausstellung „SteinZeiten“. Hier kann man Mühlsteine in Originalgröße bestaunen und u. a. ausprobieren, wieviel Kraft zum Bewegen eines solchen Kolosses notwendig ist. Spannend ist auch die Schatzsuche am Silbersee, während der man viel über die Erlebniswelten Grubenfeld und ihre Bewohner lernt.

„Wir empfehlen den Besuchern unsere Premiumkarte, mit der man Zutritt zu allen drei Ausstellungen hat. Einmal zahlen, drei Ausstellungen besuchen – praktischer geht es kaum“, rät Alina Wilbert-Rosenbaum.

Mehr Informationen rund um die Museen gibt es online unter www.eifelmuseum-mayen.de.

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Den Ortskern aufwerten – Sanierung der Kaller Ortsmitte

Kall – Ende März 2023 beginnen in Kall die Arbeiten zum Ausbau der Bahnhofstraße inklusive Zufahrt zum Bahnhof sowie des Rathausplatzes. Die Maßnahme soll drei Bauabschnitte umfassen und insgesamt rund anderthalb Jahre dauern. Die Baukosten sind mit insgesamt rund zwei Millionen Euro veranschlagt und werden zu 60 Prozent vom Land NRW gefördert.

Der erste Bauabschnitt erfolgt entlang der geraden Hausnummern an der Bahnhofstraße, der zweite Bauabschnitt entlang der ungeraden Hausnummern. Die Bahnhofstraße wird inklusive Bordsteine und Nebenanlagen komplett ausgebaut und somit auch aufgewertet. Im dritten und letzten Bauabschnitt schließlich wird der Rathausplatz saniert.

„Die Maßnahmen entstammen den Plänen in unserem Integrierten Handlungskonzept (InHK) für den Kernort Kall und waren dementsprechend bereits vor der Flut so vorgesehen“, erläutert der Allgemeine Vertreter des Bürgermeisters Markus Auel. Der gesamte Ortskern entlang der Bahnhofstraße, so Auel, werde dadurch deutlich aufgewertet.

Der Verkehr kann während der gesamten Bauphase weiter durch den Ortskern fließen. Er wird im Rahmen einer Einbahnstraßenregelung in der Bahnhofstraße von Süd nach Nord (also aus Richtung des Kreisels am REWE-Center) gelenkt. Der Verkehr von Seiten der Kölner und der Gemünder Straße in Richtung Kreisel am Rewe-Center wird ab der Eisenauerstraße bis zur Einfahrt Weiherbenden über die Aachener Straße als Einbahnstraße geführt. Die Verwaltung bittet auch ortskundige sich an die Einbahnstraßenregelung zu halten und den Bereich Weiherbenden / Vogtpesch zu meiden.

In der Anfangs- sowie in der Schlussphase der Maßnahme muss der Bereich vom Kreisel am Rewe-Center bis zum Kreisel am Orthopädiehaus Esser tageweise komplett gesperrt werden. Auch in dieser Zeit wird der Verkehr innerhalb des Ortskerns umgeleitet.

Alle anliegenden Geschäfte wie die LINDA-Apotheke Lutsch, die Physiotherapiepraxis Ebert, die Buchhandlung Pavlik, das REWE-Center, das Reisebüro „Reisechalet“, der Bahnhof und das RVK Kundencenter, die Schreibwarenhandlung Pütz, und nach Wiederherstellung auch die Filiale der Kreissparkasse Euskirchen sowie Foto Sistig und andere sind während der gesamten Bauphase weiter zu erreichen. Ebenso ist die Zufahrt zum Rathaus und dem Berufskolleg Eifel sichergestellt.

Die direkten Anlieger wurden schriftlich über die Maßnahme und die Umleitungen informiert. „Bei derart umfassenden Maßnahmen lassen sich allerdings leider Einschränkungen auch für die Anlieger nicht ganz vermeiden. Wir sind aber bemüht, diese so gering wie möglich zu halten und bedanken uns schon jetzt für das Verständnis in der Bevölkerung“, sagt Bürgermeister Hermann-Josef Esser.

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Kreissparkasse Ahrweiler unterstützt den Heimat- und Verkehrsverein Rech

Ahrweiler – Der Heimat- und Verkehrsverein Rech hat eine Spende i. H. v. 1.000 € von der Kreissparkasse Ahrweiler erhalten. Die Spende dient zur Finanzierung eines Beschilderungssystems für Touristen innerhalb Rechs sowie zur Produktion eines Imagefilms und wurde vom 1. Vorsitzenden des Vereins Leon Krogull sowie der 2. Vorsitzenden Katja Hermann aus den Händen von René Schell in Empfang genommen. Im Rahmen des Projekts „Herzenssache“ hat die Kreissparkasse Ahrweiler insgesamt 50.000 € an 50 Vereine aus der Region verschenkt.

„Die Vereine und das Vereinsleben sind ein essentieller Bestandteil unserer Gesellschaft und unserer Region. Ohne Vereine und das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitglieder wären viele Dinge nicht mehr möglich. Umso mehr freut es uns, dass wir durch unsere Spenden den Vereinen etwas zurückgeben können und dadurch unseren Beitrag zur Förderung des Vereinslebens, der Menschen vor Ort und der gesamten Region leisten können“, erklärt René Schell, Leiter des BeratungsCenters der Kreissparkasse Ahrweiler in Ahrweiler und führt weiter aus: „Wir wünschen dem Heimat- und Verkehrsverein Rech viel Erfolg für die anstehenden Projekte.“

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Neues Intranet für die Mitarbeitenden der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

Region/Mayen-Koblenz – Modern und schlicht kommt es daher − das neue Intranet für die Mitarbeitenden der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz. Nach rund sieben Jahren löst es das bisherige und mittlerweile veraltete Intranet ab. Die Projektplanung und -umsetzung dauerte rund ein Jahr. Büroleiterin Petra Kretzschmann dankt dem Projekt-Team herzlich für die gelungene und bedeutsame Arbeit. „Ein modernes Intranet wird in Zeiten von Homeoffice immer wichtiger. Es ist das Eingangstor zum digitalen Arbeitsplatz und ermöglicht, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter digital miteinander zu vernetzen. Das neue Intranet ist somit ein wichtiger Schritt für die Kreisverwaltung als moderner Arbeitgeber“, betont Büroleiterin Petra Kretzschmann.

Mit dem neuen, übersichtlichen Intranet wurde ein zeitgemäßes Forum mit allen relevanten Informationen rund um das Arbeiten in der Kreisverwaltung geschaffen. Da der Zugriff mobil von allen Endgeräten möglich ist, bietet es den Mitarbeitenden – sowohl im Außendienst, im Homeoffice oder im Büro − viele hilfreiche Auskünfte, um Ihnen die Arbeit zu erleichtern. Zudem werden interne Prozesse und Abläufe vereinfacht. Wichtige Dokumente und Ansprechpartner sind schnell zu finden. Darüber hinaus erleichtert das Intranet die interne Kommunikation sowie Zusammenarbeit aller Verwaltungsmitarbeitenden.

Was wurde erneuert? Die Startseite enthält neben den fünf aktuellen MYK-News der Verwaltung, nun auch immer den aktuellsten Termin aus dem Kalendermodul und eine Rubrik „Schnell und direkt“, wo Mitarbeiter künftig kurze, wichtige Verwaltungsinfos finden. Im Kalendermodul werden zudem alle wichtigen Termine der Verwaltung eingepflegt. Über die Suchmaske haben die Mitarbeitenden die Möglichkeit, Termine nach Kriterien zu filtern und zu suchen. Diese können ab sofort auch in den eigenen Outlook-Kalender exportiert werden. Besonders nachhaltig ist der neue MYK-Markt. Hier können private Inserate schnell und einfach geschaltet, geteilt, geliked und kommentiert werden.

Zudem greift das neue Intranet das Thema Digitalisierung auf. Auf der Unterseite „mykdigital“ finden die Mitarbeitenden alle wichtigen Informationen zum Thema Verwaltungsdigitalisierung. Damit sollen digitale Themen transparenter und verständlicher werden.

Doch nicht nur die Mitarbeitenden der Kreisverwaltung, sondern auch die Bürger des Landkreises Mayen-Koblenz dürfen sich schon bald über Neuerungen freuen. Noch in diesem Frühjahr wird auch die Homepage der Kreisverwaltung www.kvmyk.de im neuen Gewand erstrahlen. Modern, aufgeräumt und serviceorientiert wird sie sein. Der neue Internetauftritt wird den Bürgern nach und nach mehr Möglichkeiten bieten, Verwaltungsvorgänge online zu erledigen.