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Radio Euskirchen ist wieder Spitzenreiter auch in Mechernich

Mechernich/Euenheim/Kreis Euskirchen – Meistgehörter Sender im Kreis – Tages-Einschaltquote bei rund 29 Prozent. Bei der jüngsten Erhebung der Einschaltquoten für Radiosender im Kreis Euskirchen sind für Radio Euskirchen sehr gute Zahlen ausgewiesen worden. „Unter allen hier empfangbaren Radiosendern ist unser Programm das meistgehörte“, freut sich Chefredakteur Norbert Jeub.

Auch in Mechernich lauschen die Bürgerinnen und Bürger also am liebsten dem Kreis-Lokalradio aus Euenheim. Jeub: „Euch allen ein herzliches Dankeschön fürs Einschalten und Eure Treue!“

Die Tages-Einschaltquote bei den Kreis-Einwohnern läge bei fast 29 Prozent und somit vor allen anderen privaten und auch allen öffentlich-rechtlichen Programmen. WDR 2 erreiche rund 27 Prozent, 1Live rund 16 Prozent. Alle weiteren Programme, wie SWR 3, RPR und BIG FM, lägen im einstelligen Bereich.

Ergeben hatte die Zahlen eine „Elektronische Medien Analyse“ (E.M.A. NRW), die vom „MS Medien-Büro Köln“ im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft „Lokale Reichweitenuntersuchung in Nordrhein-Westfalen“ – bestehend aus dem Verband der Betriebsgesellschaften in Nordrhein-Westfalen und der „Radio NRW GmbH“ – durchgeführt wurde.

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Kirchen in NRW grüßen Musliminnen und Muslime zum Ramadan

Aachen – Zum muslimischen Fastenmonat Ramadan (23. März bis 20. April 2023) wenden sich die fünf katholischen (Erz-)Bistümer und die drei evangelischen Landeskirchen in Nordrhein-Westfalen mit einer gemeinsamen Grußbotschaft an Musliminnen und Muslime.

Angesichts von Zukunftsängsten ruft das Grußwort die Hoffnungsbotschaft der Religionen ins Bewusstsein: „Hoffnung gehört zum Kern der Botschaft, die Christentum und Islam verkünden. Hoffnung aber muss belastbar sein. Niemand schöpft Hoffnung, bloß weil wir es ihr oder ihm sagen. Als Überbringerinnen und Überbringer müssen wir in den Augen der Menschen glaubwürdige Zeuginnen und Zeugen der Botschaft sein, die wir verkünden. Zudem muss die Hoffnung, von der wir sprechen, begründet und plausibel sein.

Letztlich gründet Hoffnung aber in Gott selbst. Vertrauen auf ihn, Gebet und Gemeinschaft sind Alternativen zu Angst, Verschlossenheit und Hoffnungslosigkeit.“

Das Grußwort ist unterzeichnet von: Landessuperintendent Dietmar Arends (Lippische Landeskirche), Diözesanadministrator Michael Bredeck (Erzbistum Paderborn), Bischof Helmut Dieser (Bistum Aachen), Bischof Felix Genn (Bistum Münster), Präses Annette Kurschus (Evangelische Kirche von Westfalen), Präses Thorsten Latzel (Evangelische Kirche im Rheinland), Bischof Franz-Josef Overbeck (Bistum Essen) und Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki (Erzbistum Köln).

Seit 2009 grüßen die katholischen (Erz-)Bischöfe und die evangelischen Präsides und Landessuperintendenten mit einem gemeinsamen Wort zum Ramadan. Das Ramadangrußwort der Kirchen in NRW wendet sich an muslimische Gemeinschaften und muslimische Gläubige.

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Stadt Eschweiler und NetAachen pflanzen 500 Baumsetzlinge im Eschweiler Stadtwald

Eschweiler – Abschluss der Aktion „Net(t)Aufforsten“. Die Wälder der Städteregion Aachen zukunftsfähig gestalten – resistentes und nachhaltiges Waldbild schaffen. NetAachen und die Stadt Eschweiler pflanzen hunderte Baumsetzlinge im Naturschutzgebiet „Bergbauwüstungszone“ des Eschweiler Stadtwaldes. Mit 500 Edelkastanien, auch als Esskastanien bekannt, wird der vorherige Fichtenbestand wiederaufgeforstet und ersetzt.

Wie für den Klimawandel geschaffen

NetAachen und die Stadt Würselen forsten mit 500 frischen Setzlingen der Esskastanie einen Teil der Naturschutzzone „Bergbauwüstungszone“ im Eschweiler Stadtwald auf. Auf der Pflanzungsfläche stand bis zum Herbst vergangenen Jahres der letzte Fichtenreinbestand des Waldnaturschutzgebiets – aufgrund massiven Borkenkäfer-Befalls musste dieser gerodet werden. Mit der Esskastanie wird nun ein Bestand an trockenstressresistenten, sturmfesten und sehr anpassungsfähigen Bäumen, vor allem im Vergleich zur Fichte, im Stadtwald etabliert. „Der Fichtenbestand prägte das Gebiet etwa 70 Jahre lang und wurde wie viele Fichten-Anpflanzungen im Zuge der Nachkriegsaufforstungen etabliert“, erklärt Revierförster Marco Lacks, zuständig für die städtischen Waldgebiete in Eschweiler und Würselen. Ein besonderer Unterschied zu anderen Wäldern besteht in der Ökologie des Eschweiler Stadtwaldes. „Der Boden hier ist besonders durch den Braunkohletagebau beeinflusst. Tiefere Erdschichten und Kohlereste wurden an die Oberfläche befördert, sodass wir keinen natürlich gewachsenen Boden vorfinden“, ergänzt Förster Marco Lacks, der sich seit fast neun Jahren um die Wälder in Eschweiler und Würselen kümmert.

Die Esskastanie: Enormes Potenzial im Klimawandel

Die Esskastanie ist zwar nicht heimisch in hiesigen Lagen, wird jedoch seit etwa 2000 Jahren auch bei uns kultiviert. Ursprünglich aus Kleinasien und dem östlichen Mittelmeerraum stammend, brachten die Römer diese Baumart mit ihren nahrhaften Maronen in unsere Gefilde. Bekannt ist die Esskastanie außerdem für ihr dauerhaftes und hervorragendes Holz sowie ein äußerst schnelles Wachstum in der Jugendzeit. Die Esskastanie wird bis zu 600 Jahren alt und erreicht Höhen von über 33 Metern.

Abschluss der Nachhaltigkeitsaktion „Net(t)Aufforsten“

Die Pflanzung der 500 Esskastanien im Eschweiler Stadtwald bildet den vorläufigen Abschluss des NetAachen-Nachhaltigkeitsprojekts „Net(t)Aufforsten“. Aktionsplanung und Beschaffung der Baumsetzlinge erfolgte gemeinsam mit der „Fit4Future Foundation“. Nach vier vorangegangenen Pflanzungen in Alsdorf, Herzogenrath, Stolberg und Würselen, sind nun insgesamt 2500 Bäume in den fünf Kommunen eingepflanzt. Symbolisch steht jeder Baum für einen Geschäftskunden, als Gegenentwurf zum traditionellen Baumschlagen in der Weihnachtszeit.

„Nach etwa einem Jahr sind wir besonders stolz die Aktion Net(t)Aufforsten zu einem erfolgreichen Abschluss zu führen. Begonnen im April vergangenen Jahres, konnten je 500 Bäume in 5 Kommunen der Städteregion ins Waldbild integriert werden“, so NetAachen-Geschäftsführer Andreas Schneider über die Baumpflanzungs-Aktion. „Als Infrastrukturgeber für die Region ist das Vorantreiben von Digitalisierung und Netzausbau zwar unser Hauptanliegen, aber das alles geht nicht ohne eine nachhaltige Region. Hier sehen wir uns auch in der Verpflichtung, über die Rolle als wirtschaftlicher Akteur hinaus, Mitverantwortung für das gesellschaftliche Leben und die ökologische Vielfalt in unserer Heimat zu übernehmen.“ Eine nachhaltige Region mit hoher Lebensqualität ist die Zielsetzung der Baumpflanzungsaktion. Das kann für einige unterschiedliche Bedeutung haben, eine gesunde und atemberaubende Natur gehört aber mit Sicherheit dazu.

„Das Thema Aufforstung ist uns ein besonders wichtiges Anliegen, gerade wenn es um die nachhaltige Gestaltung von Naherholungsgebieten in Eschweiler geht“, ergänzt Eschweilers Bürgermeisterin Nadine Leonhardt den städtischen Hintergrund der Baumpflanzungen. „Neben großen kommunalen Themen wie dem Wiederaufbau nach dem Hochwasser und die Digitalisierung, wirkt sich das Pflanzen neuer Baumbestände ebenso erheblich auf die Zukunftsfähigkeit der Stadt aus. Als Stadt Eschweiler bedanke ich mich herzlich bei NetAachen, gemeinsam mit uns einen Teil zur dauerhaften Renaturierung in Eschweiler beizutragen.“ Die einzigartige Beschaffenheit des Eschweiler Stadtwalds wird mit den Esskastanien nochmals erweitert – Von menschlicher Hand durch Kohlebergbau und Nachkriegsaufforstung sichtliche geprägt, entfaltet sich das Naturschutzgebiet in einer faszinierenden Diversität.

Wir freuen uns, im Rahmen von „Net(t)aufforsten“ einen kleinen, aber wichtigen Beitrag für Natur und Menschen leisten zu können. Jeder Schritt zu Renaturierung und mehr Nachhaltigkeit ist ein essenzieller – Die nächsten spannenden Projekte und Aktionen sind bei NetAachen schon in Planung!

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Feuerwehr Aachen übt den Ernstfall am Gefahrgutzug der Deutschen Bahn

Aachen – Gewappnet für den Ernstfall: An drei Tagen haben Kräfte der Feuerwehr Aachen auf dem Güterbahnhof in Aachen-Rothe Erde in der vergangenen Woche am Ausbildungszug „Gefahrgut“ der Deutsche Bahn unter realitätsnahen Bedingungen geübt. Ziel der Übungen war es, den Umgang mit einem Kesselwagen, aus dem eine Flüssigkeit austritt, zu trainieren. Insgesamt wurden 75 Feuerwehrleute aus Aachen von Sicherheitsingenieuren der DB Netz AG in die Handhabung der Gefahrenabwehr im Bahnbereich eingewiesen.

Die Übungssituationen verlangte den Einsatzkräften einiges ab: An verschiedenen Stellen des Kesselwagens trat Wasser aus. Die Feuerwehrleute mussten zunächst die Gefahrenzone absichern und dann den Kesselwagen auf Leckagen untersuchen. Anschließend galt es, den Austritt der Flüssigkeit zu stoppen und das ausgetretene Wasser aufzufangen. „Es war eine lehrreiche Fortbildung. Gerade in Einsatzsituationen, mit denen man glücklicherweise eher selten konfrontiert wird – wie Unfälle im Bahnbereich mit gefährlichen Stoffen und Gütern – ist es wichtig, unter fachlicher Begleitung die wichtigsten Skills zu wiederholen und zu vertiefen!“ bilanzierte Brandrat Marcus Mehlkop.

Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Kollegen der der belgischen Feuerwehr wurde ebenfalls geübt. So sagte Marvin Lenaerts, Feuerwehrmann der deutschsprachigen Gemeinschaft: „Es ist interessant, die vielen Gemeinsamkeiten zu stärken und kleine Unterschiede gegenseitig zu erläutern.“

Die Übungen waren ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung der Feuerwehrleute. Denn im Ernstfall muss jeder Handgriff sitzen, um eine schnelle und sichere Rettung zu gewährleisten. Die Deutsche Bahn setzt sich aktiv für die Sicherheit im Bahnverkehr ein und arbeitet gerne mit der Feuerwehrschule der Stadt Aachen zusammen, um im Ernstfall schnell und effektiv reagieren zu können.

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Kleine Künstlerinnen und Künstler am Beda Markt in der Kreissparkasse in Bitburg ausgezeichnet

Bitburg – Siegerehrung des Weltspartags-Malwettbewerbs – Jonglierkünstler Christian Dirr begeistert Jung und Alt. Stolz hielten die jungen Künstlerinnen und Künstler ihre Werke in den Händen und präsentierten sie dem Publikum. Bei der Siegerehrung des Malwettbewerbs anlässlich des Weltspartages 2022 wurden am Beda-Markt-Samstag die Gewinner in einem feierlichen Rahmen im Kundenzentrum der Kreissparkasse Bitburg gekürt.

Die Jury hat sich schwer getan, aus  über 300 Einsendungen aus dem gesamten Eifelkreis die schönsten Bilder zum Motto „Ein Tag auf dem Bauernhof“ auszuwählen. Am Ende standen 30 Gewinner aus den verschiedensten Orten im Eifelkreis fest. Auf der Bühne nahmen die anwesenden Kinder ihre mit Geschenken gefüllten Rucksäcke entgegen.

Auch das Rahmenprogramm begeisterte nicht nur die Kleinsten: Der beliebte Comedy-Jongleur Christian Dirr entführte die Kinder, Eltern, Großeltern und alle anwesenden Besucher in seine Welt voll kreativem Unsinn und magischer Momente. Mit vor Staunen aufgesperrten Mündern und weit aufgerissenen Augen verfolgten die kleinen und großen Zuschauer den fliegenden Besen und die trickreichen Jonglagen. Die Kreissparkasse Bitburg-Prüm gratuliert allen kleinen Künstlern zu ihren tollen Werken.

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Stadt und Bürgerstiftung unterstützen Tafel Bad Münstereifel – Symbolischer Scheck in Höhe von 30.000 Euro

Bad Münstereifel – Die Flutkatastrophe hat die Tafel Bad Münstereifel e.V. schwer getroffen. Ausgabestelle und Lager, in Iversheim direkt an der Erft gelegen, waren völlig verwüstet. Sämtliche Vorräte waren unbrauchbar, Regale umgestürzt, elektrische Geräte nicht mehr zu gebrauchen. Nach einer langen flutbedingten Pause haben die Ehrenamtler seit Mittwoch, 8. März, erstmals wieder für ihre Kundinnen und Kunden geöffnet.

Für die Räume im Gebäude der städtischen Flüchtlingsunterkunft trägt der Verein lediglich die Nebenkosten. Für viele Menschen aus dem Bad Münstereifeler Stadtgebiet ist die Tafel eine wichtige Anlaufstelle. „Viele sind dankbar, dass endlich wieder geöffnet ist“, sagte Regina Merken, kommissarische Vorsitzende der Tafel Bad Münstereifel e.V., beim Besuch von Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian und Gina Burgwinkel-Ernst, Leiterin des Amtes für Öffentliche Sicherheit, Ordnung und Soziales. Auch Peter Greven, Vorsitzender der Bürgerstiftung, machte sich vor Ort ein Bild von der aktuellen Situation.

35 Kundinnen und Kunden hatten den ersten Öffnungstag wahrgenommen, berichtete Regina Merken. Für den zweiten Öffnungstag eine Woche später rechnen die Tafel-Mitarbeiter mit etwa doppelt so vielen Kundinnen und Kunden. Durch geflüchtete Menschen aus der Ukraine ist der Kundenstamm gewachsen. Zehn ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich um die Abholung der gespendeten Waren und deren Ausgabe in Iversheim. Nach der Flut hatten die Ehrenamtler auch beim neuen Einrichten der Ausgabestelle angepackt.

Um die Tafel zu unterstützen, hat Peter Greven im Namen der Bürgerstiftung Bad Münstereifel eine Spende in Höhe von 6.500 Euro überbracht. Das Geld dient zur Finanzierung eines neuen Kühlhauses, das bei der Flut zerstört wurde. Ein anderes Tiefkühlhaus im Erdgeschoss hatte die enormen Wassermassen glücklicherweise überstanden. Seitens der Stadt überreichten Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian und Amtsleiterin Gina Burgwinkel-Ernst bei dem Vor-Ort-Termin einen symbolischen Scheck in Höhe von 30.000 Euro an die Tafel.

Das Geld stammt aus einer Spendensammlung, die die Gemeinde Niederkrüchten gemeinsam mit der dortigen Tafel zugunsten der Stadt Bad Münstereifel initiiert hatte, damit diese das Geld für mildtätige Zwecke einsetzt. Die Tafel möchte die Spende vorrangig in ein neues Fahrzeug investieren. Eines ihrer Fahrzeuge war durch die Flut weggeschwemmt worden. „Die Spende ist auch eine Anerkennung für Euer unermüdliches Engagement. Und den Menschen in Niederkrüchten danken wir für die großartige Unterstützung“, hob die Bürgermeisterin hervor. „Ihr habt uns eine ganz große Last genommen“, betonte Regina Merken gegenüber Sabine Preiser-Marian, Gina Burgwinkel-Ernst und Peter Greven hörbar erleichtert.

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Politik

Landesregierung NRW stellt Kliniken 100 Millionen Euro zur Steigerung der Energieeffizienz zur Verfügung

Region/Düsseldorf – Nordrhein-Westfalen schließt zudem eine Förderlücke für stark betroffene Krankenhäuser in den Hochwassergebieten. Zur Bewältigung der Krisensituation infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine stellt die Landesregierung den nordrhein-westfälischen Krankenhäusern zusätzliche 100 Millionen Euro für Energieeffizienzmaßnahmen zur Verfügung.

Das Geld soll in die Verbesserung der Energieeffizienz und die Stärkung der Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen fließen. Gefördert werden zum Beispiel die Beschaffung von Photovoltaikanlagen oder die Optimierung der Beleuchtung (LED) oder von raumluft- und klimatechnischen Anlagen. Krankenhäuser, die die bereitgestellten Mittel in Anspruch nehmen wollen, können die Anträge bis zum 30. September 2023 einreichen.

„Mit dem 100 Millionen Euro schweren Förderprogramm für Energieeffizienzmaßnahmen setzt die Landesregierung ein klares Zeichen für eine zügige Modernisierung der Krankenhäuser – auch in Hinblick auf unser Ziel, Nordrhein-Westfalens CO-neutral und energiesouverän zu machen. Wir wissen, dass wir hier einen sehr ambitionierten Zeitrahmen für die Krankenhäuser setzen, die von der Förderung profitieren wollen. Wir sind aber überzeugt, dass den Kliniken jeder Euro hilft. Ich hoffe daher, dass möglichst viele Krankenhäuser im Land ihre geplanten Maßnahmen umsetzen können. Denn dieser Landesregierung sind flächendeckend modern ausgestattete Kliniken ein wichtiges Anliegen“, so Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Zudem schließt die Landesregierung eine Förderlücke bei den Preisbremsen der Bundesregierung für leitungsgebundenes Erdgas und Wärme im Krankenhausbereich. Diese wird auf Basis der Bettenzahl zum Stichtag 31. März 2022 errechnet. Die Landesförderung unterstützt nun die Krankenhäuser, die so stark durch das Hochwasser geschädigt wurden, dass sie zu diesem Stichtag weniger Betten als für das Jahr 2020 an das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) gemeldet haben und keinen anderen Ausgleich für diese Einbußen durch den Bund erhalten haben. Das Land stellt diesen Häusern eine pauschale Ausgleichszahlung zur Verfügung und nimmt hierfür eine Million Euro in die Hand.

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Top-Themen

Erster Windgipfel – Habeck berät mit breitem Akteurskreis über Prioritäten beim Windausbau

Region/Berlin – „Müssen Dynamik hochalten und Ausbau konsequent voranbringen“ – Mit einem ersten Windgipfel will Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck den Windkraftausbau weiter vorantreiben und Hürden abbauen. Dazu hat er gestern Vertreterinnen und Vertreter der Bundesländer, der Ressorts der Bundesregierung, der Verbände, der kommunalen Spitzenverbände und der Gewerkschaften eingeladen. Im Mittelpunkt stand eine breite Palette von möglichen Maßnahmen, die für eine Ausweitung und Beschleunigung bei der Planung, Genehmigung und beim Zubau von Windenergie an Land sorgen sollen. Der Windgipfel knüpft an den ersten PV Gipfel vom 10. März 2023 an.

Zum Gipfel hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) eine Reihe von Handlungsfeldern und Maßnahmen identifiziert, die in den kommenden Wochen mit den Akteurinnen und Akteuren beraten wird. Das reicht von der besseren Anreizwirkungen des EEG und bessere Finanzierungsbedignungen für Direkverträge zwischen Energieerzeugern und Stromverbrauchern über die weitere Erleichterung von Repowering bis hin zur Frage, wie Windflächen für die Versorgung der Industrie gemacht zur Verfügung gestellt werden können. Auch der zügige Transport von Windkraftanlagen, die Sicherung von Flächen sowie Standardisierungsfragen spielen eine Rolle.

Dazu Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz: „Erneuerbare Energien sind der Schlüssel für eine klimaneutrale Stromversorung und ein Standortfaktor im internationalen Wettbewerb. Mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien machen wir uns unabhängiger von Energieimporten, stärken unsere Versorgungssicherheit und schaffen Möglichkeiten für Investitionen in zukunftsfähige Technologien in Deutschland. Im letzten Jahr haben wir mit einer Vielzahl an Maßnahmenpaketen im Planungs-, Genehmigungs- und Förderrecht den Startschuss gegeben. Aber es ist klar: Für mehr als eine Vervierfachung des derzeitigen Ausbaus müssen wir wirklich alle Bremsen lösen und Hemmnisse beim Ausbau der Windenergie weiter abbauen. Daher haben wir heute prioritäre Handlungsfelder diskutiert und freuen uns jetzt auf Input von den Akteuren.“

Die identifizierten Handlungsfelder werden mit den Ländern und der Branche jetzt umfassend bis zum 31.03.2023 konsultiert. Die finale „Windenergie-an-Land-Strategie“ wird anschließend erarbeitet und im Rahmen eines zweiten Windkraft-Gipfels voraussichtlich im April vorgestellt.

 

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Wirtschaft

Kreissparkasse (KSK) Mayen geht auch als Arbeitgeber mit gutem Beispiel voran

Mayen/Region – Arbeitgeberfinanzierte betriebliche Krankenversicherung steht allen Firmen offen – Als einer der größten Arbeitgeber der Region ist die Kreissparkasse Mayen immer vorne mit dabei, wenn es um attraktive Angebote für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geht. Jetzt bietet die KSK mit der betrieblichen Krankenversicherung (bKV) ein kostenloses Angebot für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an, das nach Wunsch auch individuell mit weitern Bausteinen ergänzt werden kann. So lässt sich der gewünschte Umfang an Gesundheitsleistungen auswählen: Enthalten sind etwa Leistungen für stationäre Krankenhausaufenthalte, für alternative Heilmethoden, Zahnersatz, Hör- und Sehhilfen und vieles mehr. Zudem kann man Tarife mit sinnvollen Vorsorgeleistungen ergänzen z.B. zur Früherkennung von Krankheiten sowie Impfungen, sodass Mitarbeitende erst gar nicht krank werden oder im Fall der Krankheit besser abgesichert sind. Davon profitieren Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender der KSK freut sich über die getroffene Vereinbarung: „Bis zu einer Freigrenze von 50 Euro monatlich je Arbeitnehmer sind die von uns als Arbeitgeber bezahlten Versicherungsbeiträge für eine bKV steuer- und sozialabgabenfrei – und damit meist vorteilhafter als ein gleich hoher Bruttolohnbezug. Diese arbeitgeberfinanzierte Krankenversicherung ergänzt dann die Leistungen der bestehenden gesetzlichen Krankenversicherung unserer Arbeitnehmer. Da es sich um Gruppenverträge handelt, entfiel die sonst übliche Gesundheitsprüfung. Damit erhielten auch Mitarbeitende mit Vorerkrankungen einen Gesundheitsschutz.“

„Arbeitgeber können bei ihren Angestellten mit einer arbeitgeberfinanzierten betrieblichen Krankenversicherung (bKV) punkten. Diese erhöht die Attraktivität der Firma und hält die Mitarbeiter fit“, erklärt Personalratsvorsitzende Anne Püsch. „Diesen Gedanken haben wir zum Anlass genommen, mit unserem Vorstand ins Gespräch zu gehen, um eine entsprechende Vereinbarung zu treffen, von der sowohl die KSK als Arbeitgeber als auch die KSK-Belegschaft profitiert“, betont Anne Püsch.

„Die Krankenversicherung zählt zu den großen Errungenschaften des Sozialstaats. Die gesetzliche Krankenversicherung deckt zwar die Grundversorgung ab. Aber alles, was darüber hinausgeht, muss der Versicherte gesondert vereinbaren und bezahlen. Neben einer eigenen Krankenzusatzversicherung kann aber auch der Arbeitgeber seine Angestellten mit weiteren Gesundheitsleistungen fördern. Und genau dies funktioniert dann über eine betriebliche Krankenversicherung. In Zeiten knapper Fachkräfte machen sich Unternehmen so attraktiv für dringend benötigte Fach- und Führungskräfte. Gleichzeitig leistet eine bKV einen wichtigen Beitrag zur Motivation der Belegschaft und zum Erhalt von deren Arbeitskraft“, erläutert der Versicherungsspezialist Mirco Behr von der Union Krankenversicherung – UKV, für den sich die KSK Mayen  entschieden hatte.

„Mit dieser Vereinbarung möchten wir in der Region auch mit gutem Beispiel voran gehen“, appelliert der KSK-Vorstandsvorsitzende Karl-Josef Esch auch an alle Unternehmen und Arbeitgeber in der Region, sich mit der Thematik der betrieblichen Krankenversicherung zu beschäftigen. Aber auch die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollten sich nicht scheuen, ihren Arbeitgeber auf die Möglichkeit einer arbeitgeberfinanzierten Krankenversicherung als Ergänzung zur gesetzlichen Krankenversicherung anzusprechen.

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Kunst & Kultur

Tag des offenen Denkmals 2023 – Werden Sie Teil des Aachener Programms!

Aachen – „Talent Monument” lautet das diesjährige Motto am Tag des offenen Denkmals, der am Sonntag, 10. September, stattfindet. Die Stadt Aachen ruft nun wieder dazu auf, sich an der größten Kulturveranstaltung Deutschlands aktiv zu beteiligen.

Wer Interesse hat, Teil des Programms in Aachen zu werden, meldet sich bitte bis zum 31. Mai an bei Björn Schötten/Kommunikation für Architektur und Kultur (Tel. 0241/40071866, E-Mail: denkmal@synthese-web.de). Folgende Angaben werden benötigt: Was findet statt (Führung, Ausstellung, Planspiel oder anderes)? Wo (Treffpunkt, welches Denkmal)? Wann (Uhrzeit)? Wer (Veranstalter, Verein)?

Stadtkonservatorin Monika Krücken freut sich auf viele Mitveranstalter*innen am 10. September: „Mit dem Motto machen wir uns in diesem Jahr auf den Weg, um die außergewöhnlichen Eigenschaften, die Denkmale ausmachen, aufzuspüren und darzustellen. In diesem Jahr wird der Tag besonders gefeiert – der Tag des offenen Denkmals wird 30 Jahre alt!“ Fragen stellen sich viele, wenn man mit dem Fokus „Talent Monument“ auf Aachen blickt: Was macht den Nachkriegsaufbau der Altstadt so liebenswert? Welche Talente bringen unsere jungen Denkmäler aus den 1960er und 70er Jahren mit? Und welchen besonderen Charme haben Gebäude, die von ihrer jahrhundertealten Geschichte erzählen können?

Welche Talente sehen die Menschen in Aachen in „ihren“ Gebäuden? Welche besonderen Eigenschaften haben Lieblingsdenkmäler?

Der Tag des offenen Denkmals findet nach Möglichkeit vor Ort statt – und zugleich sind auch digitale Angebote willkommen. Nichts ersetzt die Magie eines eigenen Denkmalbesuchs. „Wir können den Raum erleben, riechen und die Materialität begreifen. Gleichzeitig können digitale Formate in Form eines Videos oder als Präsentation mit Tonspur viele Menschen barrierefrei erreichen, auch nach dem 10. September“, zählt Krücken die verschiedenen Teilnahmemöglichkeiten auf. „Vielleicht können Besucher bei Ihnen aktiv werden? Oder Sie wenden sich speziell an Kinder, um sie früh für den Denkmalschutz zu begeistern. Machen Sie mit bei der größten Kulturveranstaltung Deutschlands!“

Um den Beitrag entsprechend darstellen zu können, werden Fotos oder Dokumente benötigt, die gerne auch assoziativ sein dürfen, sowie einen kurzen Text. Falls Sie als Veranstalter*in eine Voranmeldung wünschen, werden außerdem eine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse benötigt, unter der sich Teilnehmende anmelden können.

„Für Ihr Engagement möchte ich mich schon heute recht herzlich bedanken. Ich freue mich sehr darauf, mit Ihnen gemeinsam im kommenden September an den großen Erfolg des letzten Jahres anzuknüpfen, das neue Thema ‚Talent Monument‘ in Aachen zu betrachten und viele Menschen damit zu begeistern!“, sagt Krücken.

Weitere Informationen

Sie können sich zusätzlich direkt bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz unter www.tag-des-offenen-denkmals.de anmelden. Dann bittet die Stadt Aachen darum, auf jeden Fall auch Björn Schötten über Ihre Aktivität zu informieren. So kann gewährleistet werden, dass Sie im lokalen Programmheft für die Stadt Aachen, das in Papierform und im Internet erscheint, aufgenommen werden.