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Ausflugsziele vor der Haustür – „Die Eifel iss schön“ hat Schirmherr Stephan Brings schon als Kind gewusst

Mechernich – Aus Mechernich sind Bergbaumuseum, Freilichtmuseum, Golfclub Zievel, Krewelshof Eifel in Obergartzem und Schirmherr Stephan Brings mit von der Partie. Aktionstag „Zu Gast in der eigenen Heimat“ wartet am Sonntag 7. Mai mit 27 hochkarätigen Zielen und Veranstaltungen im Kreis Euskirchen auf.

Bergbaumuseum, Freilichtmuseum, Golfclub Burg Zievel und Krewelshof sind die Beiträge der Stadt Mechernich zum nächsten Aktionstag „Zu Gast in der eigenen Heimat“ am Sonntag, 7. Mai. Und natürlich der Schirmherr der ganzen Maßnahme, der den Menschen Ausflugsziele im Kreis Euskirchen näherbringen soll: Rockmusiker Stephan Brings aus Hostel.

Insgesamt sind 27 Ausflugsziele kreisweit im Angebot, darunter  Bergbaumuseum Mechernich und Besucherbergwerk „Grube Günnersdorf”, Gemünder Brauerei, Römerthermen Zülpich, Kloster Steinfeld, Seepark Zülpich, Stadtmuseum Euskirchen, Swister Türmchen (Weilerswist), die Dr.-Axe-Stiftung („Kunstkabinett auf dem Hasenberghof“), eine e-regio-Windenergieanlage, „Beef-Tasting“ in Ripsdorf und die Oleftalsperre.

Außerdem das Handwebmuseum Rupperath, Siechhaus, Kartbahn Dahlemer Binz, der Krewelshof, Kulturhof Velbrück in Kooperation mit Achim Konejung, Bürvenicher Berg mit Abstieg in die Voreifeler Unterwelt, Freilichtmuseum Kommern, Tuchfabrik Müller, Familientour mit Junior-Rangern im Nationalpark, Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume“, Bärlauch-Wanderung im Naturerlebniszentrum Nettersheim, römische Kalkbrennerei, Schloss Schmidtheim und Vogelsang IP („Bestimmung: Herrenmensch“.

Verlosung auf Facebook

Unter www.facebook.com/nordeifeltourismus werden zwei Eifel-Heimatkisten mit regionaltypischen Souvenirs verlost. „Wohnen, wo andere Urlaub machen – das ist ein Gewinn für die Nordeifeler/innen“, sagte Landrat Markus Ramers als Vorsitzender der NeT-Gesellschafterversammlung bei der Vorstellung des Aktionsprogramms. Erfahrungsgemäß kommen rund 2000 Besucher/innen zu „Gast in der eigenen Heimat“, erklärte NeT-Geschäftsführerin Iris Poth.

„Die Eifel iss schön“, hat Schirmherr Stephan Brings schon als Kind gewusst, als ihr Vater Rolli Brings mit ihm und Bruder Peter Ausflüge an den Rursee und den Bleiberg machte, wo der Kölner Musiker inzwischen lebt. Nähere Informationen zum Programm und über eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu den einzelnen Aktionen unter www.nordeifel-tourismus.de

Das Faltblatt kann auch per E-Mail an info@nordeifel-tourismus.de oder telefonisch unter (0 24 41) 99 457-0 bei der Nordeifel Tourismus GmbH bestellt werden.

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Radaktionstag „Tour de Ahrtal“ am 18. Juni 2023

Euskirchen – Fahrradvergnügen für die ganze Familie
zwischen Blankenheim, Hillesheim, Müsch und Ahrbrück – Die beliebte Radveranstaltung „Tour de Ahrtal“ nimmt wieder Fahrt auf. Das Highlight der gesperrten Straßen kann in diesem Jahr wieder komplett von Blankenheim bis Dümpelfeld genossen werden. Ab Blankenheim wird die B258 bis Müsch und im weiteren Verlauf die L73 bis Dümpelfeld gesperrt.

Anschließend kann auf den Ahr-Radweg gewechselt werden, der bis Ahrbrück befahrbar ist. Der Aktionspunkt in Ahrbrück bildet in diesem Jahr den Abschluss der Strecke. Ab Ahrdorf kann zudem der Kalkeifel-Radweg in Richtung Hillesheim erkundet werden, wo im Museumsbahnhof Ahütte ein Aktionspunkt auf die Besucher wartet.

Die offizielle Eröffnung der Veranstaltung findet um 10 Uhr am Curtius-Schulten-Platz in Blankenheim statt, wo eine Begrüßung mit Radlersegen auf die Sportler wartet. Aus Richtung Ahrbrück starten die Teilnehmer über den Ahr-Radweg in Richtung Blankenheim. Aktionspunkte unterwegs auf der Strecke zwischen Blankenheim, Hillesheim, Müsch und Ahrbrück laden zwischen 10 und 18 Uhr zu Pausen ein, bieten Verpflegung, Unterhaltung, Mitmachaktionen, Pannenservice und vieles mehr. An allen Anlaufstellen sind zudem Startkarten für das Gewinnspiel erhältlich, mit denen entlang der Strecke verschiedene Stempel gesammelt werden können. Die Gewinner werden nach der Veranstaltung ausgelost und persönlich benachrichtigt.

Die Anreise mit der Bahn aus Richtung Köln ist wieder bis Kall möglich. Die RVK richtet wie im vergangenen Jahr einen Shuttleservice mit Radanhänger morgens von 9 bis 11 Uhr zwischen den Stationen Mechernich und Blankenheim Busbahnhof ein. Am Nachmittag pendeln die Busse zwischen 14 und 18 Uhr von Ahrhütte zurück zum Bahnhof Mechernich. Radler, die aus Richtung Köln mit dem Zug anreisen und den Shuttleservice nutzen möchten, müssen bereits am Bahnhof Mechernich aussteigen.

Als Zubringer von Rheinbach nach Ahrbrück kann der RadBus Ahr-Voreifel Linie 844 genutzt werden. Die Veranstalter, Betriebe, Vereine und Dorfgemeinschaften freuen sich auf zahlreiche Besucher.
Nähere Informationen sind in den beteiligten Tourist-Informationen erhältlich sowie unter www.tour-de-ahrtal.de.

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Auf ihrer Deutschlandtour besuchten die Deutsche Weinkönigin Katrin Lang und ihre Prinzessinnen das Ahrtal

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Deutsche Weinmajestäten beeindruckt vom Wiederaufbau im Weinbau – Im Rahmen einer Deutschlandtour bereisen die amtierenden Deutschen Weinmajestäten in ihrem Amtsjahr alle 13 deutschen Weinanbaugebiete. Vom 19. bis zum 21. April besuchte die Deutsche Weinkönigin Katrin Lang aus dem Anbaugebiet Baden mit ihren Prinzessinnen Luise Böhme (Saale-Unstrut) und Juliane Schäfer (Rheinhessen) nun auch das Weinanbaugebiet Ahr.

Eintrag in das Goldene Buch der Verbandsgemeinde Altenahr im Weingut O. Schell: (v.l.) Bürgermeister Dominik Gieler, Weinprinzessin Juliane Schäfer, Ortsweinkönigin Katja Hermann aus Rech, Weinkönigin Katrin Lang, Ahrwein-Referentin Carolin Groß, Weinprinzessin Julia Böhme und Winzer Oliver Schell.
Foto: © Hans-Jürgen Vollrath

Der Ahrwein e.V. lud das Wein-Trio zu einem abwechslungsreichen Programm ein. „Es ist uns ein besonderes Anliegen, den Deutschen Weinmajestäten die Kulturlandschaft des Ahrtales, die Weine und die Persönlichkeiten hinter den Weinen näherzubringen. Im Mittelpunkt standen dabei natürlich auch die Themen Wieder- und Neuaufbau“, so Carolin Groß, Referentin Ahrwein.

Am ersten Tag besuchten die Weinmajestäten das Weingut Sermann in Altenahr, wo Lukas Sermann das Portfolio des Winzerbetriebes und sein Restaurant Thüres vorstellte. Hauptthema beim gemeinsamen Austausch waren die Folgen des Klimawandels für den Spätburgunder sowie die Zukunftsaussichten für Weißburgunder und Riesling auf den kühleren Lagen an der oberen Mittelahr. In der Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr begrüßten Geschäftsführer Dirk Stephan und Vertriebsleiter Mirko Burkhard das Weintrio zu einer Betriebsführung mit Vorstellung der neuen Baupläne für den Standort Mayschoß. Als besonderen Tropfen aus der Schatzkammer wurde ein zehn Jahre gereifter Spätburgunder Ponsart kredenzt. Weiter ging es nach Ahrweiler zum Weingut Körtgen. Während hier zunächst Niklas Körtgen und Alex Eller von den Jungwinzern Next Generation ihren Produktionsstandort präsentierten, stand beim Weingut Körtgen das Thema Versektung im Fokus. Die drei deutschen Majestäten durften hier selbst Sekt degorgieren, das heißt durch Umkippen der Flaschen in ein Kältebad das Hefedepot am Flaschenhals entfernen. Nach einer Stadtführung „Ahrweiler im Wiederaufbau“ klang der Tag bei einem Abendessen im wieder geöffneten Gasthaus St. Peter in Walporzheim aus.

An Tag zwei begrüßte das Weingut O. Schell in Rech die drei Weinmajestäten. Auch Dominik Gieler, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Altenahr war zu Gast und lud zum Eintrag in das Goldene Buch der Verbandsgemeinde ein.  Nach einer Führung von Oliver Schell durch das wiederaufgebaute Weingut lag der Fokus bei den Themen Hochwasser und Retentionsflächen in Dernau, Rech und Mayschoß. Es folgte eine Wanderung mit der Jungwinzervereinigung „SchlAHRvino“ von Dernau über den Rotweinwanderweg nach Walporzheim zum Olivenhain. Hier gab es ein Picknick von „butlery“ mit Weinprobe der Winzer. Wieder unten in Ahrweiler folgte noch ein Zwischenstopp im Weingut Coels mit Vorstellung der Gestaltungspläne für die neue Weinstube, bevor es zum Abschluss des Tages zur Firma Wershofen Garten- und Landschaftsbau zum gemeinsamen Winzerabend ging. Mit dabei waren 13 Weingüter sowie die Weinköniginnen der Weinorte.

Am dritten Tag stand ein Besuch im Weingut J.J. Adeneuer in Ahrweiler auf dem Programm. Nach einer Begrüßung durch Marc Adeneuer, Ahrweinkönigin Mariella Cramer und Bürgermeister Guido Orthen trugen sich die Weinmajestäten in das Goldene Buch der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler ein. Nachhaltigkeitskonzepte im Weinberg und im Betrieb waren Hauptthema im Gespräch. Danach ging es zum Weingut Kriechel, wo Peter Kriechel das Sortiment und die Baupläne für die Probierstube im Weingut sowie für die Gastronomie in Marienthal erläuterte. Zur Mittagspause kehrte das Weintrio bei Bell‘s Genusshof in der Ahrweiler Niederhut ein. Während eines kleinen Imbisses stellte Markus Bell das Konzept vor, welches kleine Manufakturen und Geschäfte mit dem Genuss regionaler Speisen und Getränken kombiniert.

Die Deutsche Weinkönigin Katrin Lang und ihre Prinzessinnen Luise Böhme und Juliane Schäfer zeigten sich begeistert von den Schönheiten des Ahrtals und den Besonderheiten der Weinproduktion an der Ahr. Sehr beeindruckt waren die drei Weinmajestäten vom Engagement der Winzer, Weingüter und Genossenschaften beim Wieder- und Neuaufbau im Sinne von Nachhaltigkeit und der Erfordernisse des Klimawandels. In allen Weingütern haben sie den direkten Austausch mit den Akteuren gesucht, um national und international als authentische Botschafter für das Ahrtal auftreten zu können. Dabei ist es ihnen wichtig, im Rahmen ihrer Ehrenämter etwas zur Kampagne „We AHR open“ beizutragen und die Botschaft des Ahrtals „Noch lange nicht fertig, aber offen und froh über deinen Besuch“ in die Weinwelt hinauszutragen.

 

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Jugendstiftung der Kreissparkasse Ahrweiler unterstützt „AHR-Kids“

Ahrweiler – Nachdem in der letztjährigen Kuratoriumssitzung der Jugendstiftung der Kreissparkasse Ahrweiler die Unterstützung des Projektes „AHR-Kids“ für die kommenden 3 Jahren mit einem Volumen von insgesamt 120.000 € beschlossen wurde, war bei der jüngsten Kuratoriumssitzung Paul Nett, Gründer des Projekts, anwesend und gab den Kuratoren einen Überblick über die „AHR-Kids“.

„Das Projekt wird nach wie vor von den Kindern im Kreis Ahrweiler bestens angenommen. Der nächste Schwimmkurs ist bereits ausgebucht und es liegen zahlreiche weitere Anfragen vor. Das Ziel, 1.000 Kindern innerhalb von 5 Jahren das Schwimmen beizubringen, werden wir aller Voraussicht nach weit übertreffen. Dies liegt auch daran, dass wir durch die Mittel, welche uns die Jugendstiftung der Kreissparkasse Ahrweiler zur Verfügung stellt, größere Möglichkeiten haben und über eine Erweiterung des Projekts nachdenken.“, fasste Paul Nett die bisherigen Bemühungen zusammen.

„Wir freuen uns hierdurch, unseren Beitrag zum Erhalt der Schwimmkultur leisten zu können. Gerade in jungen Jahren ist Schwimmen lernen und der Kontakt zu Wasser von großer Bedeutung, daher freut es uns umso mehr, dass wir solch ein tolles Projekt unterstützen können.“, freut sich Guido Mombauer, Vorstand der Jugendstiftung der Kreissparkasse Ahrweiler, über die Zusammenarbeit mit den „AHR-Kids“.

Das Projekt wurde in 2021 von den Eheleuten Ulrike und Paul Nett ins Leben gerufen. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler zum Schwimmen zu bewegen und ihnen die oftmals nach der Flutkatastrophe vorhandene Angst vor Wasser zu nehmen.

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Aachens Kurpark Classix by Generali haben sich zum Publikums-Magneten in lauen Sommernächten entwickelt

Aachen – Vom 25. bis zum 29. August 2023 steht der Park an der Aachener Monheimsallee ganz im Zeichen der Musik: mit dem Sinfonie Orchester Aachen und seinen Gästen – wie zum Beispiel David Garrett, Ronan Keating und Max Giesinger.

(v.l.n.r.) Heinrich Brötz, Beigeordneter für Bildung, Jugend und Kultur,
Oberbürgermeisterin und Schirmherrin Sibylle Keupen, Generalmusikdirektor
Christopher Ward, die designierte Generalintendantin Elena Tzavara sowie
Veranstalter Christian Mourad präsentieren im Spiegelfoyer des Theaters Aachen das Programm der 15. Kurpark Classix by Generali. Foto: © Stadt Aachen / Andreas Herrmann

Tausende Zuschauer auf Picknickdecken mit einem Glas Rotwein bei klassischer Musik im Park. Aachens Kurpark Classix by Generali haben sich zum Publikumsmagneten in lauen Sommernächten entwickelt. Zum nunmehr 15. Mal verlegt das Sinfonieorchester Aachen in diesem Spätsommer seine Konzertbühne in den Aachener Kurpark und bringt klassische Musik auf die grüne Wiese. Vom 25. bis zum 29. August steht der Park an der Aachener Monheimsallee entsprechend ganz im Zeichen der Musik: mit dem Sinfonie Orchester Aachen und seinen Gästen – wie zum Beispiel David Garrett, Ronan Keating und Max Giesinger.

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen als Schirmherrin, die designierte Generalintendantin Elena Tzavara, Generalmusikdirektor Christopher Ward, Kulturdezernent Heinrich Brötz sowie Veranstalter Christian Mourad präsentierten am heutigen Dienstag (25. April 2023) das vielfältige und facettenreiche Programm für die Konzerttage.

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen bedauerte, dass sie noch viele Wochen bis zum Start der Kurpark Classix warten müsse: „Ich freue mich schon sehr auf stimmungsvolle Abende mit vielen Höhepunkten. Besonders am Herzen liegt mir wie jedes Jahr das Kinderkonzert mit dem Aachener Orchester.“ Und weiter: „Die Kurpark Classix sind ein großartiges Gemeinschaftserlebnis in der Stadt. Zur Realisierung sind zahlreiche Hände, kluge Köpfe, viel Herz, aber auch Partner, die sich finanziell engagieren, nötig. Dafür, dass das so ist, möchte ich mich hier ganz herzlich bedanken.“

Heinrich Brötz, Beigeordneter für Bildung, Jugend und Kultur, betonte, dass die Kurpark Classix inzwischen fest im Kulturkalender der Stadt gesetzt seien. Er sagte: „Das musikalische Programm der Kurpark Classix ist eine Kombination von High-Level und Bodenständigkeit. Ob Klassik-Freund*in oder Pop-Fan, auch in diesem Jahr hat die Konzertreihe wieder für jeden Geschmack eine Menge zu bieten.“

Elena Tzavara, die mit den Kurpark Classix in ihre erste Aachener Spielzeit startet, freut sich ebenfalls auf „dieses große kulturelle Markenzeichen der Stadt“ und erklärte, wie viel Spaß es ihr und ihrem Team bringe, die Kurpark Classix vorzubereiten. Was Generalmusikdirektor Christopher Ward, der in diesem Jahr bereits zum vierten Mal am Dirigentenpult der Kurpark Classix steht, nur bestätigen konnte.

Auch Veranstalter Christian Mourad ist bereits voll Vorfreude auf dieses 15. das Open-Air Festival der klassischen Musik mit seiner ganz besonderen Atmosphäre und einem bunten Publikum: „Die Kurpark Classix bedeuten: Man muss kein großer Musikkenner sein, um ohne Berührungsängste bei Wein und Käse das Programm auf der Picknickdecke genießen zu können.“

Das Programm der Kurpark Classix by Generali im Detail:

Freitag, 25. August, 20 Uhr

Operngala

A night at the opera: “Noches españolas”

Samstag, 26. August, 20 Uhr

David Garrett – ICONIC Summer Tour 2023

Sonntag, 27. August, 11 Uhr

Classix for Kids: Das Dschungelbuch

Sonntag, 27. August, 19.30 Uhr

Last nights “of the Proms – Part Two”

Montag, 28. August, 20 Uhr

Ronan Keating – Crossover-Konzert mit dem Sinfonieorchester Aachen

Dienstag, 29. August, 20 Uhr

Max Giesinger: „Irgendwann ist Jetzt“-Tour 2023

Karten für die Konzerte gibt es im Internet unter www.kurparkclassix.de , www.theateraachen.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Tickethotline: 01 80 / 60 50 400

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Ortsdurchfahrt Mechernich-Weyer wird ab morgen saniert – Zwei Jahre und vier Millionen Euro

Mechernich-Weyer – Ab morgen beginnen in der Ortsdurchfahrt Weyer die Bauarbeiten. Erneuert werden die gesamte Hauptstraße L115, die durch den Ort führt, samt Kanal- und Trinkwasserleitungen sowie Stromleitungen. Besonders im Blick habe man dabei auch, die Kanalsituation im Ort zu verbessern und so das Regenwasser bei stärkeren Regenereignissen durch den Ort zu bringen. Die Baumaßnahme soll rund zwei Jahre, bis Ende März 2025, dauern und rund vier Millionen Euro kosten.

Nun trafen sich die Zuständigen vor Ort: Bauingenieur Rudi Mießeler, Bauleiter der „MR Ingenieurgesellschaft mbH“, Mario Dittmann, Fachbereichsleiter für Straßen und öffentliche Grünflächen bei der Stadtverwaltung, der Weyerer Ortsbürgermeister Björn Wassong und Marco Bohr von der „Universal-Bau GmbH“, um die letzten Vorbereitungen zu besprechen. Ein paar Tage vor Ostern wolle sich die Baufirma dann schonmal „einrichten“.

Umgesetzt werden soll die Erneuerung in Abschnitten durch den Ort. Einen besonderen Stellenwert habe dabei die örtliche Bäckerei als Nahversorger. Hier wolle man sicherstellen, dass Erreichbarkeit, Rettungswege und mehr weiterhin gut funktionierten.

Infoschreiben kommt

Für die in Weyer verkehrenden Busunternehmen wie die „RVK“ und „Schäfer Reisen“ seien bereits Umleitungen geplant. Dazu müssen Anlieger des „Neuen Wegs“ allerdings als Umfahrungsstrecke mit einer Halteverbot-Regel im Zeitraum der Baumaßnahmen rechnen, da es sonst zu eng würde.

Ortsbürgermeister Björn Wassong betonte: „Wichtig zu erwähnen ist, dass der ganze Ort von den Maßnahmen betroffen ist und es zu Einschränkungen kommen wird. Dazu werde ich in nächster Zeit auch nochmal ein Infoschreiben mit allen wichtigen Infos verteilen. Wir hoffen auf das Verständnis der Weyerinnen und Weyerer, damit wir alle mitnehmen und uns vernünftig und freundlich austauschen können.“

Fachbereichsleiter Mario Dittmann erklärte: „Die zweijährige Baumaßnahme wird sicher nicht ohne Belastung für den gesamten Ort ablaufen. Wichtig sind hier der ständige Austausch und die Abstimmung mit allen Beteiligten. Natürlich hoffen wir auch auf ein gutes Bauteam seitens der ausführenden Firma. Am Ende wird aber die fertige Straße, hoffentlich für die nächsten Jahrzehnte, ohne weitere Baumaßnahmen überzeugen.“

Einige Häuser in Weyer haben darüber hinaus noch alte, oberirdische Stromleitungen, die die „E-Regio“ noch unter die Erde verlegen wird. Mießeler: „Daher müssen Stromkästen, die zum Beispiel in oberen Geschossen liegen, entweder nach unten verlegt oder entsprechende Kabel nach oben geführt werden.“ Dabei herrsche aber kein Zeitdruck, denn die „E-Regio“ schalte erst auf die unterirdischen Leitungen um, wenn alle Anlieger entsprechend informiert und vorbereitet seien. Der Breitbandausbau ist in Weyer schon im Vorfeld erfolgt und abgeschlossen.

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Volksbank RheinAhrEifel eG beschließt Fusion mit der VR Bank Rhein-Mosel eG

Region/Koblenz/Neuwied – Mehrheit der stimmberechtigten Vertreter stimmt Fusion zur neuen VR Bank RheinAhrEifel eG zu. Die Vertreterinnen und Vertreter der Volksbank RheinAhrEifel eG haben auf ihrer jährlichen Versammlung am 24. April mit einer deutlichen Mehrheit von 99,4 Prozent der geplanten Fusion mit der VR Bank Rhein-Mosel zugestimmt. Zuvor hatten sich am 20. April bereits die Vertreter der VR Bank Rhein-Mosel für die Verschmelzung ausgesprochen. Sascha Monschauer, Vorstandsvorsitzender der Volksbank RheinAhrEifel eG, freute sich über das positive Ergebnis: „Die Vertreterversammlungen unserer beiden Häuser haben mit ihrem Votum den Weg für eine neue regionale „Bank der Zukunft“ bereitet. Beide Banken fusionieren aus einer Position der Stärke heraus, das ist eine gute Voraussetzung, um als neue VR Bank RheinAhrEifel vieles für und mit den Menschen in unserer Region zu bewegen. Auch im Namen meiner bisherigen und zukünftigen Vorstandskollegen bedanke ich mich für das Vertrauen, das die Vertreter in uns und unsere Mitarbeitenden setzen.“ Die Fusion wird rückwirkend auf den 1. Januar 2023 datiert. Die so genannte „technische Fusion“ (Zusammenführung der EDV-Systeme) der beiden Banken soll am 24. Juni 2023 abgeschlossen werden.

Gutes Geschäftsergebnis und Dividendenzahlung

Bei der Vertreterversammlung der Volksbank RheinAhrEifel, die nach drei Jahren erstmals wieder als Präsenzveranstaltung in der Rhein-Mosel-Halle in Koblenz stattfand, informierten Sascha Monschauer und sein Vorstandskollege Markus Müller die rund 700 Gäste über das Geschäftsergebnis 2022. „Das Wort des Jahres 2022 war ‚Zeitenwende‘ und auch für uns als Volksbank prägte dieser Begriff das vergangene Jahr. Wir konnten jedoch trotz der Herausforderungen durch die Inflation, das gestiegene Rezessionsrisiko sowie die wirtschaftlichen Folgen des Angriffskriegs gegen die Ukraine das Jahr mit einem guten Ergebnis abschließen. Gemeinsam mit dem Aufsichtsrat haben wir uns deshalb dazu entschieden, der Vertreterversammlung die Ausschüttung einer Grunddividende in Höhe von 2 Prozent zuzüglich eines Bonus von 2 Prozent aufgrund des positiven Geschäftsergebnisses vorzuschlagen.“

2022 konnte die Volksbank RheinAhrEifel 2.311 neue Mitglieder und 3.339 neue Kundinnen und Kunden gewinnen. Die Bilanzsumme stieg um rund 6 Prozent auf 4,6 Milliarden Euro. Die Kundeneinlagen wuchsen um 6 Prozent auf 3,6 Milliarden Euro. Außerdem steigerten sich die Forderungen an Kunden um etwas mehr als 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf rund 3,4 Milliarden Euro. Insgesamt betreute die Volksbank RheinAhrEifel ein Kundenvolumen von rund 10 Milliarden Euro. Das entspricht einem Wachstum von etwa einer halben Milliarde (rund 6 Prozent).

Fusion mit der VR Bank Rhein-Mosel

Unter dem Motto „Es fließt zusammen, was zusammengehört“ stellte der Vorstandsvorsitzende der Volksbank RheinAhrEifel den Anwesenden die geplante Fusion mit der VR Bank Rhein-Mosel noch einmal vor, die im Anschluss von den Vertreterinnen und Vertretern auch beschlossen wurde. „Beide Banken sind grundsolide aufgestellt und wirtschaftlich gesund. Doch gemeinsam können wir noch mehr erreichen. In einem Zusammenschluss aus der Stärke heraus sehen wir vielfältige Chancen für unsere Mitglieder, Kunden, Mitarbeitende und die Region“, so Sascha Monschauer. „Gerade jetzt, wo wir wirtschaftlich erfolgreich sind, haben wir auch die Spielräume dazu, langfristig zu denken. Durch die Verschmelzung entstehen starke Synergieeffekte, gleichzeitig ist eine tiefere Spezialisierung von Mitarbeitenden möglich.“ Die neue VR Bank RheinAhrEifel eG wird ihren Hauptsitz in Koblenz haben, ihr Vorstand wird sich zusammensetzen aus Matthias Herfurth, Michael C. Kuch, Sascha Monschauer (Vorsitzender) und Markus Müller. Der Name der neuen Bank würdigt die Tatsache, dass die VR Bank Rhein-Mosel die älteste, noch rechtlich selbstständige direkt von Raiffeisen gegründete Genossenschaftsbank der Welt ist. Die neue Bank wird eine Bilanzsumme von 6,5 Mrd. Euro haben und ein Kundenvolumen in Höhe von rund 13 Mrd. Euro betreuen. Sie wird etwas mehr als 140.000 Mitglieder und rund 250.000 Kunden haben.

Wahlen zu Aufsichts- und Regionalbeiräten

In der Versammlung in der Rhein-Mosel-Halle stimmten die Vertreterinnen und Vertreter auch über die zur Wahl stehenden Aufsichtsräte ab. Wiedergewählt wurden aus dem Regionalmarkt MayenRhein Gerhard Bermel aus Thür und Lothar Rosenbaum aus Mayen sowie Franz-Josef Jax aus Kelberg aus dem Regionalmarkt Eifel. Aus dem Bereich der VR Bank Rhein-Mosel eG wurden Michael Dötsch aus Kobern-Gondorf, Bernd Maur und Oliver Rake aus Neuwied, Dr. Rotraud Meurer aus Weitersburg sowie Thomas Schumacher aus Binningen in den Aufsichtsrat der neuen VR Bank RheinAhrEifel gewählt.

In den Regionalbeirat AhrBrohltal gewählt wurden Adelgunde Kontaktis aus Grafschaft, Michaela Nolden aus Altenahr, Daniel Röber aus Bad Neuenahr-Ahrweiler und Linda Trarbach aus Dernau.

In den Regionalbeirat Eifel gewählt wurden Marina Greve, Dr. Christian Heinrichs und Ulrike Meffert (alle aus Daun) sowie Thomas Reicharz aus Hoffeld.

Für den Regionalbeirat KoblenzMittelrhein bestätigt wurden Michael Faßbender und Lukas Reif aus Mülheim-Kärlich sowie Michael Richter aus Winningen.

In den Regionalbeirat MayenRhein gewählt wurden Patrick Doll aus Andernach, Pia Retterath aus Boos, Christoph Schwab aus Mayen und Armin Seiwert aus Kirchwald.

Die zukünftige VR Bank RheinAhrEifel wird neben den vier bereits bestehenden Regionalbeiräten, die die Volksbank RheinAhrEifel derzeit hat, zwei zusätzliche Regionalbeiräte für die Regionen MoselMaifeldPellenz und NeuwiedLinz bekommen.

Für die Region MoselMaifeldPellenz wurden von den Vertreterinnen und Vertretern Christoph Andries, Irmina Barz, Lars Breitbach, Dr. Sonja Christ-Brendemühl, Klaus Durwen, Stefan Geisbüsch, Axel Kargl, Marco Krings, Hildegard Moritz, Volker Schambach, Markus Wilkes und Peter Wilkes in den Regionalbeirat gewählt.

Für die Region NeuwiedLinz wurden von den Vertreterinnen und Vertretern Markus Blank, Bärbel Birkenbeil, Gotthard Emmerich, Tobias Harner, Michael Huhn, Tim Klapper, Wolfgang Kluwig, Achim Nonnen, Petra Preißing, Timo Schöneberg, Christoph Weber, Peter Werhand in den Regionalbeirat gewählt.

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Im Kreis Düren nimmt das Jugendmobil „ninJA“ Fahrt auf

Düren – Während der Jugendbus „Die Wilde 13 2.0“ schon seit vielen Jahren im Kreisgebiet unterwegs ist, gibt es jetzt eine neue Form der mobilen Jugendarbeit: das Jugendmobil „ninJA“. Es setzt ein klares Zeichen für Akzeptanz und Integration.

„Das neue Kinder- und Jugendmobil „ninJA“ ist ein Symbol für den offenen Umgang mit queeren Kindern und Jugendlichen aus dem Kreis Düren. Wir wollen den vorhandenen Gesprächsbedarf nutzen, um noch mehr Akzeptanz zu schaffen. Und ich wünsche natürlich stets eine gute Fahrt“, betont Landrat Wolfgang Spelthahn bei der feierlichen Vorstellung des Jugendmobils. Dieses wird von dem Kreis Düren in Kooperation mit dem Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) Düren betrieben.

Das „nin“ steht für ein Neupronomen, das für die genderneutrale Ansprache geschaffen wurde. „JA“ steht für die Jugendarbeit beziehungsweise das Jugendamt. Ziel des neuen Angebotes ist es, Menschen aufgrund ihrer Lebensentwürfe nicht aus dem gesellschaftlichen Leben auszuschließen, sondern sie zu akzeptieren und integrieren. Die Kinder und Jugendlichen sollen frei aufwachsen und einer offenen Welt begegnen können. Dies liegt dem Kreis Düren besonders am Herzen und ist auch in dem Kinder- und Jugendförderplan 2021-2025 festgeschrieben worden. „Bei den Kindern und Jugendlichen ist ‚queer‘ ein riesiges Thema. Das haben wir in vielen Gesprächen festgestellt und umso schöner ist es, die erste niedrigschwellige Anlaufstelle für die Arbeit mit und für queere Kinder und Jugendliche im gesamten Kreisgebiet zu ermöglichen“, freut sich Elke Ricken-Melchert, Leiterin des Dezernats IV, dessen Aufgabenschwerpunkt im Bereich Soziales, Familie und Senioren liegt.

Die Kinder und Jugendlichen im Kreis Düren haben durch die Corona-Pandemie einen erhöhten Nachholbedarf an sozialer Interaktion und Gemeinschaft, welche für ihre individuelle Entwicklung unverzichtbar sind. Um den Einsatz insbesondere in kleineren Ortschaften oder an für den Jugendbus schwer zugänglichen Plätzen zu ermöglichen, ist „ninJA“ etwas kleiner als der Doppeldecker „Die Wilde 13 2.0“. Dadurch ist auch ein grundsätzlich flexiblerer Einsatz möglich. Das Kinder- und Jugendmobil wird in enger Kooperation und Abstimmung mit dem Träger, dem Sozialdienst katholischer Frauen Düren sowie dem Amt für Kinder, Jugend und Familie in der Regel an fünf Tagen in der Woche im Kreis Düren eingesetzt. Der neue Bus dient sowohl der Ergänzung und Unterstützung vorhandener offener Kinder- und Jugendarbeit, als auch der Bedarfsdeckung bei fehlenden Angeboten. Als erste Station steht am Dienstag, 25. April, Wissersheim in der Gemeinde Nörvenich auf dem Plan.

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Taiwanesischer Reifenhersteller Nankang ist Werbepartner am Nürburgring

Nürburgring – Auf der legendären Nordschleife sehen die Besucher künftig den Schriftzug des Unternehmens auf einer 87 Meter langen Werbeanlage im Bereich „Breidscheid“. Der Vertrag über die Kooperation ist zunächst bis Ende 2025 geschlossen worden.

Seit mehr als einem Jahrzehnt entwickelt Nankang Reifen für unterschiedliche Einsatzzwecke. Der Nürburgring gilt dabei für den Hersteller als Referenzstrecke für die Qualität der Motorsportprodukte – zum Beispiel beim Renneinsatz im Rahmen der Nürburgring Langstrecken-Serie.

Mit der Werbeanlage geht das Unternehmen mit Sitz in der Hightech-Inselnation den nächsten Schritt am Nürburgring und sorgt für eine weitere Sichtbarkeit im europäischen Markt. Aber nicht nur die Besucher der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt können nun die neue Werbung sehen. Auch in Rennspielen wird das Logo von Nankang im Bereich „Breidscheid“ integriert und so weltweit für alle sichtbar, die die Grüne Hölle in den digitalen Simulationen befahren.

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ADFC-Fahrradklima-Test – Meckenheim gewinnt die NRW-Wertung

Meckenheim – Deutschlandweit belegt die Apfelstadt den zweiten Platz im ADFC-Fahrradklima-Test. Meckenheim ist erneut spitze. Beim Fahrradklimatest 2022 des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) wiederholt die Apfelstadt ihr herausragendes Ergebnis aus dem Jahr 2020 und gewinnt den landesweiten Vergleich in der Ortsgrößenklasse 20.000 bis 50.000 Einwohnerinnen und Einwohner deutlich. Die Gesamtbewertung von 2,58 Punkten bedeutet bundesweit Platz zwei hinter dem hessischen Baunatal und eine Verbesserung zum Resultat aus 2020. Damals erreichte Meckenheim 2,65 Punkte. Mit diesem exzellenten Abschneiden untermauert Meckenheim einmal mehr seine Stellung als ausgezeichnete fahrradfreundliche Stadt.

In Berlin nahm Bürgermeister Holger Jung den Preis von Bundesverkehrsminister Volker Wissing entgegen. „Das ist ein großartiges Ergebnis und eine Bestätigung für unsere bisherige Arbeit“, sagte Holger Jung. „Ich freue mich sehr über die enorme Wertschätzung unserer Bürgerinnen und Bürger. Das Resultat zeigt, dass sich Meckenheim auf dem richtigen Weg befindet. Gleichzeitig ist dieser Zuspruch Motivation für uns, die Mobilitätswende weiter zu forcieren“, so der Bürgermeister.

Schon in den vergangenen Umfragen konnte Meckenheim einen Spitzenplatz erreichen. Hatte die Apfelstadt 2020 den landweiten Vergleich gewonnen und im bundesweiten Ranking Platz zwei belegt, war sie beim ADFC-Fahrradklima-Test 2018 mit einer Gesamtnote von 2,96 in NRW auf dem zweiten Rang und bundesweite auf dem vierten Platz gelandet.

Meckenheim ist ausgezeichnete fußgänger- und fahrradfreundliche Stadt. Nach 2001, 2008 und 2015 hatte die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW (AGFS) die Mitgliedschaft der Apfelstadt erst 2022 um weitere sieben Jahre verlängert. Das Angebot für Radfahrende ist vielfältig: Die Rheinische Apfelroute und ihre Meckenheimer Schleife führen durch die abwechslungsreiche Kulturlandschaft vorbei an zahlreichen Obsthöfen, Hofläden, Einkehrstationen und Sehenswürdigkeiten. An die linksrheinischen Radpendler-Routen Richtung Bonn ist Meckenheim ebenso selbstverständlich angeschlossen wie an das e-Bike-Verleihsystem der RVK. Aktuell erarbeitet die Stadt Meckenheim mit Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ein Mobilitätskonzept, um sich für die Zukunft noch nachhaltiger aufzustellen.

Der ADFC-Fahrradklima-Test, weltweit eine der größten Befragungen zum Radklima, fand bereits zum zehnten Mal statt. Er wird vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr unterstützt und gilt als Zufriedenheits-Index für Radfahrende. Die Erhebung gibt den Stadtverwaltungen wichtige Hinweise und Impulse aus erster Hand für noch bessere Rahmenbedingungen. Alle zwei Jahre sind die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, verschiedene Aspekte des Radfahrens an ihrem Wohnort zu bewerten und Fragen rund um Sicherheit, Komfort und Infrastruktur zu beantworten. Für die zehnte Auflage, die sich vor allem mit dem Radfahren auf dem Land und im Umfeld der Städte befasste, verzeichnete der ADFC eine Rekordbeteiligung von rund 245.000 Umfrage-Teilnehmenden. 1.114 Städte schafften es in die Wertung, die sich in sechs Ortsgrößengruppen unterteilt. Allein in der Ortsgrößengruppe 20.000 bis 50.000 Einwohnerinnen und Einwohner finden sich 447 Städte, die beurteilt wurden.